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Diamantschleiftopf PRO 125 mm für Estrich, Beton und Kleberreste

Artikel-Nr.: FA10491
Schärfstein / Schleifstein für Diamantscheiben und Bohrkronen
Schärf­stein / Schleif­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nenDer wahr­schein­lich un­ter­schätz­tes­te Ar­ti­kel in dieser Ka­te­go­rie: Eine Dia­mant­schei­be, die nicht mehr schnei­det, ist meis­tens nicht ver­braucht, son­dern ver­glast – die Bin­dung ist über den Dia­man­ten zu­ge­schmiert. Ein paar Schnit­te in diesen Bims­stein legen fri­sche Dia­mant­spit­zen frei, und das Werk­zeug schnei­det wieder wie neu. Für alle Dia­mant­werk­zeu­ge ge­eig­net, 21,5 × 10 × 5,5 cm.21,5 × 10 × 5,5Maße in cmBims­steinMa­te­ri­alalleDia­mant­werk­zeu­geSigmaHer­stel­lerWenn die Schei­be nicht mehr schnei­det, ist sie oft nicht ver­brauchtEine Dia­mant­schei­be, die plötz­lich kaum noch vor­an­kommt, ist meis­tens ver­glast und nicht ver­schlis­sen: Die Bin­dung ist über den Dia­man­ten zu­ge­schmiert. Das pas­siert be­son­ders in hartem, dich­tem Ma­te­ri­al.Er­kenn­bar an einer spie­gel­blan­ken, glat­ten Schnitt­kan­te der Schei­be.Die Schei­be raucht und wird heiß, obwohl Sie nicht drü­cken.Sie müssen drü­cken, statt die Schei­be ar­bei­ten zu lassen.Ab­hil­fe: einige Schnit­te in ein ab­ra­si­ves Ma­te­ri­al – Schärf­stein, Po­ren­be­ton oder Sand­stein. Danach schnei­det die Schei­be in der Regel wieder wie neu.Wer das weiß, ver­län­gert die Le­bens­dau­er er­heb­lich. Wir führen einen Schärf­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nen – er kostet einen Bruch­teil einer neuen Schei­be.So wird ge­schärft1Werk­zeug prüfenIst die Schnitt­kan­te spie­gel­blank und läuft die Schei­be heiß, ohne vor­wärts­zu­kom­men? Dann ist sie ver­glast, nicht ver­braucht.2Stein sicher fi­xie­renDer Stein muss un­ver­rück­bar liegen – ein­span­nen oder gegen einen An­schlag legen.3Meh­re­re Schnit­te ein­brin­genMit nor­ma­ler Dreh­zahl einige Schnit­te in den Stein setzen. Das ab­ra­si­ve Ma­te­ri­al trägt die ver­schmier­te Bin­dung ab.4Er­geb­nis kon­trol­lie­renEin Pro­be­schnitt im Ar­beits­ma­te­ri­al zeigt sofort, ob das Werk­zeug wieder greift. Bei Bedarf wie­der­ho­len.Wofür der Stein taugtDia­mant­trenn­schei­benver­glas­te Schei­ben wieder frei­le­genDia­mant­bohr­kro­nender­sel­be Effekt – Bohr­kro­nen ver­gla­sen ge­nau­soSchleiftöp­fezu­ge­setz­te Seg­men­te wieder öffnenAlle Dia­mant­werk­zeu­geder Her­stel­ler nennt aus­drück­lich alle Dia­mant­werk­zeu­geBei Bohr­kro­nen ist der Effekt oft noch deut­li­cher als bei Schei­ben: Eine ver­glas­te Bohr­kro­ne dreht sich mi­nu­ten­lang, ohne Fort­schritt. Nach dem Schär­fen bohrt sie wieder in der ur­sprüng­li­chen Zeit.Was den Stein aus­machtBims­steinEin na­tür­lich po­ri­ges, si­li­ka­ti­sches Ma­te­ri­al – ab­ra­siv genug, um die Bin­dung ab­zu­tra­gen, ohne die Dia­man­ten her­aus­zu­rei­ßen.Groß­zü­gi­ges Format21,5 × 10 × 5,5 cm bieten viel Ar­beits­flä­che und damit eine lange Nut­zungs­dau­er.Für alle Werk­zeu­geEin Stein für Schei­ben, Bohr­kro­nen und Schleiftöp­fe.Bruch­teil einer neuen Schei­beDer Stein kostet we­ni­ger als eine ein­zel­ne Dia­mant­schei­be – und rettet über die Jahre viele.Her­stel­ler­hin­weis: Beim Trans­port des Stei­nes können leich­te Kan­ten­aus­brü­che ent­ste­hen. Das ist ma­te­ri­al­be­dingt und stellt keinen Mangel dar – die Funk­ti­on ist davon nicht be­trof­fen.Schutz­aus­rüs­tung auch hierBeim Schär­fen ent­steht Staub aus Bims­stein und ab­ge­tra­ge­ner Bin­dung. Schutz­bril­le, Atem­schutz und Ge­hör­schutz ge­hö­ren dazu – und die Schutz­hau­be bleibt an der Ma­schi­ne.Tech­ni­sche DatenPro­duktartSchärf­stein / Schleif­stein für Dia­mant­werk­zeu­geAb­mes­sun­gen21,5 × 10 × 5,5 cmMa­te­ri­alBims­stein – über­wie­gend Si­li­ka­te, mit mög­li­chen An­tei­len von Calcit und Zeo­lithGe­eig­net füralle Dia­mant­werk­zeu­ge: Trenn­schei­ben, Bohr­kro­nen, Schleiftöp­feHin­weisleich­te Kan­ten­aus­brü­che durch Trans­port sind kein MangelVer­pa­ckungs-Ein­heit1 StückHer­stel­ler-Re­fe­renz50240Her­stel­lerSigmaWoran er­ken­ne ich, dass eine Schei­be ver­glast und nicht ver­braucht ist?An der Seg­ment­hö­he. Ist noch Dia­mant­schicht vor­han­den, die Schei­be schnei­det aber nicht mehr, ist sie ver­glast. Ist der Stahl­kern in Sicht, ist sie ver­braucht – dann hilft kein Schär­fen.Kann ich statt­des­sen Po­ren­be­ton nehmen?Das funk­tio­niert und ist die klas­si­sche Bau­stel­len­lö­sung. Ein Schärf­stein ist gleich­mä­ßig ab­ra­siv, immer ver­füg­bar und liegt im Koffer – Po­ren­be­ton haben Sie nicht immer da.Wie oft kann man eine Schei­be schär­fen?So oft, wie sie ver­glast – so­lan­ge Dia­mant­schicht vor­han­den ist. Bei hartem, dich­tem Ma­te­ri­al kann das mehr­fach in einer Woche vor­kom­men.Funk­tio­niert das auch bei gal­va­ni­sier­ten Schei­ben?Bei gal­va­nisch be­schich­te­ten Werk­zeu­gen ist die Dia­mant­schicht sehr dünn – hier vor­sich­tig und mit we­ni­gen, leich­ten Schnit­ten ar­bei­ten.Warum ist der Stein so groß?Weil er sich beim Schär­fen mit ab­nutzt. Ein groß­zü­gi­ges Format hält ent­spre­chend lange.Dia­mant­werk­zeug länger nutzenRich­ti­ge Bin­dung, Kühl­pau­sen und recht­zei­ti­ges Schär­fen – damit holen Sie ein Mehr­fa­ches aus jeder Schei­be. Fragen Sie uns, wenn ein Werk­zeug schnel­ler ver­schleißt als er­war­tet. Meist liegt es an einem dieser drei Punkte.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genDia­mant­bohr­kro­nen PRO (trocken) für Fein­stein­zeugDia­mant­bohr­kro­nen PRO (trocken) für Fein­stein­zeug.Bohr­kro­nen­set PRO (6, 8, 10, 12 mm Durch­mes­ser)Bohr­kro­nen­set PRO (6, 8, 10, 12 mm Durch­mes­ser).Bohr­kro­nen­set PRO (6, 8, 10 mm + Adapter zum An­schluss an die Bohr­ma­schi­ne)Bohr­kro­nen­set PRO (6, 8, 10 mm + Adapter zum An­schluss an die Bohr­ma­schi­ne).Kühlgel für Dia­mant­bohr­kro­nen (250 ml)Kühlgel für Dia­mant­bohr­kro­nen, 250 ml.Adapter von M14 auf 6-Kant für unsere Dia­mant­bohr­kro­nenAdapter von M14 auf Sechs­kant für Dia­mant­bohr­kro­nen.

14,99 €

Lieferzeit: 1-3 Werktage

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Artikel-Nr.: 50240

Diamantschleiftopf PRO 125 mm für Estrich, Beton und Kleberreste

Dia­mant­schleif­topf PRO Ø 125 mm für Estrich, Beton und Kle­ber­res­te (Art. FA10491)

Der PRO ist auf Stand­zeit in ab­ra­si­ven Ma­te­ri­ali­en aus­ge­legt: 16 Dia­mant­seg­men­te mit 6,0 mm Seg­ment­hö­he, durch ein be­son­de­res Schweiß­ver­fah­ren extrem robust ver­bun­den, und Ab­sauglö­cher zen­tral zwi­schen den Seg­men­ten. Mit Ø 125 mm passt diese Aus­füh­rung auf einen nor­ma­len 125er Win­kel­schlei­fer – die gän­gi­ge Kom­bi­na­ti­on für Flä­chen bis etwa Raum­grö­ße und für Kle­ber­res­te nach dem Ausbau. Für Estri­che, Beton, Flie­sen­kle­ber­res­te, Epoxid­ha­rz­be­schich­tun­gen und Sicht­be­ton.

Ø 125 mm
Durch­mes­ser
16
Seg­men­te
6,0 mm
Seg­ment-Höhe
22,23 mm
Boh­rung

Für wel­ches Ma­te­ri­al dieser Topf ge­macht ist

Estrich, Beton, Flie­sen­kle­ber­res­te, Epoxid­ha­rz­be­schich­tun­gen und Sicht­be­ton – also ab­ra­si­ve, mi­ne­ra­li­sche Ma­te­ri­ali­en. Für Fein­stein­zeug und Ke­ra­mik­flie­sen ist er die falsche Wahl: Dort ver­glast eine harte Bin­dung, statt ab­zu­tra­gen. Dafür führen wir eigene Töpfe der Reihe Hard Cera­mics.

Warum die Ab­sauglö­cher zwi­schen den Seg­men­ten sitzen

Beim Be­ton­schlei­fen ist nicht der Abtrag der Eng­pass, son­dern der Ab­trans­port. Bleibt das Schleif­mehl unter dem Topf, wirkt es wie ein Ku­gel­la­ger: Der Topf glei­tet, trägt nichts mehr ab und wird heiß. Sitzen die Ab­sauglö­cher zen­tral zwi­schen den Seg­men­ten, wird das Mehl dort ab­ge­führt, wo es ent­steht:

Mehr Abtrag

Die Dia­man­ten ar­bei­ten am Ma­te­ri­al, nicht am ei­ge­nen Schleif­mehl.

We­ni­ger Wärme

Der Luft­strom kühlt die Seg­men­te mit – ent­schei­dend beim Tro­cken­schliff.

We­ni­ger Staub im Raum

Am Ent­ste­hungs­ort ab­ge­saugt ist ge­sund­heit­lich etwas an­de­res als hin­ter­her auf­ge­saugt.

Gleich­mä­ßi­ge­res Schliff­bild

Kein Auf­schwim­men auf einem Mehl­pols­ter, also keine Wellen in der Fläche.

Das Schweiß­ver­fah­ren – und warum es hier zählt

Der Her­stel­ler nennt die Seg­ment­ver­bin­dung aus­drück­lich als Merk­mal: „extrem robust durch ein be­son­de­res Schweiß­ver­fah­ren“. Bei einem Schleif­topf ist das keine Ne­ben­sa­che. Wenn ein Seg­ment unter Last ab­reißt, ist nicht nur der Topf hin­über – es ist ein Si­cher­heits­er­eig­nis. In ab­ra­si­ven Ma­te­ri­ali­en mit hoher Last ist die Seg­men­tan­bin­dung das ei­gent­li­che Qua­li­täts­merk­mal.

Seg­ment­hö­he ist die Ver­schleiß­re­ser­ve – und der ei­gent­li­che Preis­ver­gleich

Ein Schleif­topf ist ver­braucht, wenn die Dia­mant­seg­men­te ab­ge­tra­gen sind. Die Seg­ment­hö­he sagt Ihnen also, wie viel Werk­zeug Sie tat­säch­lich kaufen. Zwei Töpfe mit glei­chem Durch­mes­ser und glei­chem Preis können sich in der nutz­ba­ren Stand­zeit deut­lich un­ter­schei­den:

  • Seg­ment­hö­he – wie tief der Ver­schleiß gehen kann, bis der Stahl­kern er­reicht ist.
  • Seg­men­tan­zahl – wie viel Dia­mant­flä­che gleich­zei­tig im Ein­griff ist. Mehr Seg­men­te heißt ru­hi­ge­rer Lauf und mehr Abtrag pro Um­dre­hung.
  • Bin­dungs­här­te – ob die Höhe im rich­ti­gen Ma­te­ri­al auch ge­nutzt wird. Der falsche Topf ver­glast, bevor die Seg­men­te ab­ge­tra­gen sind.
Rech­nen Sie des­halb nicht in Euro pro Topf, son­dern in Euro pro Qua­drat­me­ter. Ein Topf mit 7 mm Seg­ment­hö­he und 18 Seg­men­ten hat rund ein Fünf­tel mehr Dia­mant­vo­lu­men als einer mit 6 mm und 16 Seg­men­ten – bei glei­chem Durch­mes­ser.

Wofür man ihn braucht

Estri­che und Beton

Hö­hen­kor­rek­tu­ren, Un­eben­hei­ten, Scha­lungs­gra­te.

Flie­sen­kle­ber­res­te

Der häu­figs­te Fall nach einem Ausbau: alter, aus­ge­här­te­ter Kleber muss weg, bevor neu ver­legt wird.

Epoxid­ha­rz­be­schich­tun­gen

Alte Be­schich­tun­gen ab­tra­gen – ein Ein­satz, der Töpfe schnell zu­setzt und des­halb eine ro­bus­te Bin­dung ver­langt.

Sicht­be­ton

Flä­chen ega­li­sie­ren, wo die Ober­flä­che sicht­bar bleibt.
Ein Hin­weis zu Kle­ber­res­ten: Aus­ge­här­te­ter, ze­men­tä­rer Flie­sen­kle­ber lässt sich gut ab­schlei­fen. Fri­scher oder elas­ti­scher Kleber und weiche Di­sper­si­ons­kleb­stof­fe schmie­ren da­ge­gen zu – sie setzen die Seg­men­te zwi­schen den Dia­man­ten fest, und der Topf trägt nichts mehr ab. Lassen Sie Kleber voll­stän­dig aus­här­ten, bevor Sie ihn schlei­fen.

Dreh­zahl: bei diesem Durch­mes­ser un­kri­tisch

Bei Ø 125 mm liegt die Dreh­zahl­gren­ze nach der Um­fangs­ge­schwin­dig­keit bei rund 12.200 U/min. Ein 125er Win­kel­schlei­fer mit etwa 11.000 U/min liegt damit im zu­läs­si­gen Be­reich.

Die Dreh­zahl­gren­ze hängt am Durch­mes­ser – und wird oft über­se­hen

Bei Schleiftöp­fen ist die zu­läs­si­ge Dreh­zahl keine Emp­feh­lung, son­dern eine Fes­tig­keits­gren­ze. Sie ergibt sich aus der Um­fangs­ge­schwin­dig­keit: DiSTAR gibt für den RAPTOR Ø 125 mm max. 12.200 U/min und für Ø 180 mm max. 8.500 U/min an – beides ent­spricht rund 80 m/s. Das ist die üb­li­che Grenze für seg­men­tier­te Dia­mant­werk­zeu­ge dieser Bauart. Daraus lässt sich für jeden Durch­mes­ser ab­lei­ten, was er ver­trägt:

Ø 100 mmrund 15.300 U/min
Ø 125 mmrund 12.200 U/min – von DiSTAR so an­ge­ge­ben
Ø 130 mmrund 11.800 U/min
Ø 175 mmrund 8.700 U/min
Ø 180 mmrund 8.500 U/min – von DiSTAR so an­ge­ge­ben

Große Töpfe ge­hö­ren nicht auf einen 125er Win­kel­schlei­fer

Ein 125-mm-Win­kel­schlei­fer läuft im Leer­lauf mit etwa 11.000 U/min. Für einen Ø-125-mm-Topf ist das in Ord­nung. Ein Ø-175-mm-Topf würde damit auf rund 100 m/s ge­bracht – also etwa 25 % über der üb­li­chen Grenze. Töpfe ab Ø 150 mm brau­chen des­halb eine dafür ge­bau­te Ma­schi­ne: einen Be­ton­schlei­fer oder einen 180er/230er Win­kel­schlei­fer mit ent­spre­chend nied­ri­ger Dreh­zahl. Prüfen Sie immer die Leer­lauf­dreh­zahl Ihrer Ma­schi­ne gegen den Durch­mes­ser des Topfes.

Ar­beits­tech­nik

1
Ab­sau­gung an­schlie­ßen und prüfen
Vor allem an­de­ren. Ein Sauger der Staub­klas­se M, Beutel und Filter frei.
2
Ma­schi­ne an­lau­fen lassen, dann auf­set­zen
Nie mit auf­ge­setz­tem Topf star­ten – das ruckt und schlägt Seg­men­te aus.
3
Flach auf­set­zen, nur der Seg­ment­ring trägt
Auf­ge­kan­tet ar­bei­ten Sie Rillen ein, die Sie danach nicht mehr her­aus­be­kom­men.
4
In über­lap­pen­den Bahnen führen
Jede Bahn etwa zur Hälfte über­de­cken, krei­send oder in Ach­ter­be­we­gung – nicht an einer Stelle stehen.
5
Ei­gen­ge­wicht ar­bei­ten lassen
Druck bringt keinen Mehr­ab­trag, son­dern Wärme und Ver­schleiß. Bei Be­ton­schlei­fern reicht das Ma­schi­nen­ge­wicht.
6
Rand­strei­fen zu­letzt
Mit dem klei­nen Topf oder der Schleif­mut­ter nach­ar­bei­ten.

Warum ein großer Topf nicht in die Ecke kommt

Ein Schleif­topf trägt mit seinem Ring ab. Damit bleibt sein Mit­tel­punkt immer min­des­tens einen halben Durch­mes­ser von der Wand ent­fernt – bei einem Ø-125-mm-Topf sind das über 60 mm. Ein Rand­strei­fen bleibt also stehen, und zwar genau dort, wo später der Sockel oder die An­schluss­fu­ge sitzt. Des­halb gibt es kleine Töpfe:

Ø 55 mm

Kommt bis etwa 27 mm an die Wand – für Rand­strei­fen und nor­ma­le Ecken.

Ø 30 mm

Für die letzte Ecke, für Rohrum­fel­der und für Stel­len, an die auch der 55er nicht kommt.

Rei­hen­fol­ge in der Praxis

Erst die Fläche mit dem großen Topf, dann den Rand­strei­fen – nicht um­ge­kehrt.

Ab­saug­ge­häu­se mit Rand­funk­ti­on

Manche Ab­saug­hau­ben haben eine öff­nen­de Seite, damit der große Topf näher an die Wand kommt.

Be­ton­schlei­fen ohne Ab­sau­gung ist keine Option

Beim Schlei­fen von Estrich, Beton und Flie­sen­kle­ber ent­ste­hen enorme Mengen qua­rz­hal­ti­gen Fein­sta­ubs. Kris­tal­li­ne Kie­sel­säu­re ist lun­gen­gän­gig und gilt als krebs­er­zeu­gend; die TRGS 559 be­han­delt solche Ar­bei­ten als über­wa­chungs­be­dürf­tig. Ar­bei­ten Sie mit einer Ab­saug­hau­be und einem Sauger der Staub­klas­se M, tragen Sie FFP3, und blasen Sie Staub nie mit Druck­luft weg. Ein Schleif­topf ohne Ab­saug­hau­be macht in ge­schlos­se­nen Räumen den Raum für Stun­den un­be­nutz­bar.

Wenn der Topf nicht mehr ab­trägt, ist er oft nicht ver­braucht

Ein Schleif­topf, der plötz­lich kaum noch vor­an­kommt, ist meis­tens ver­glast oder zu­ge­setzt und nicht ver­schlis­sen:

  • Ver­glast: Die Bin­dung ist über die Dia­man­ten zu­ge­schmiert. Er­kenn­bar an spie­gel­blan­ken Seg­men­ten. Ab­hil­fe: ein paar Züge in ab­ra­si­vem Ma­te­ri­al – alter Estrich, Gas­be­ton, Schärf­stein oder eine grobe Be­ton­plat­te.
  • Zu­ge­setzt: Wei­ches Ma­te­ri­al klebt zwi­schen den Dia­man­ten – ty­pisch bei nicht aus­ge­här­te­tem Kleber. Ab­hil­fe: erst ab­ra­si­ves Ma­te­ri­al, dann wei­ter­ar­bei­ten.
  • Wirk­lich ver­braucht ist er erst, wenn die Seg­ment­hö­he ab­ge­tra­gen und der Stahl­kern er­reicht ist. Dann sofort wech­seln – ein Topf, der auf dem Kern läuft, zer­stört die Fläche.

Dreh­zahl prüfen, Schutz­aus­rüs­tung tragen

Die zu­läs­si­ge Dreh­zahl des Topfes muss min­des­tens so hoch sein wie die Leer­lauf­dreh­zahl Ihrer Ma­schi­ne – bei großen Durch­mes­sern ist das der kri­ti­sche Punkt. Schutz­bril­le, Ge­hör­schutz und FFP3-Atem­schutz sind beim Be­ton­schlei­fen Pflicht, ebenso Ab­sau­gung. Ar­bei­ten Sie mit beiden Händen an der Ma­schi­ne und nie­mals ohne Schutz­hau­be.
Dieser Topf ist gestaf­felt kal­ku­liert – ab 2, ab 4 und ab 7 Stück wird er güns­ti­ger. Bei Flä­chen­ar­bei­ten ist das kein Men­gen­ra­batt, son­dern rea­lis­ti­sche Pla­nung: Ein Topf, der eine große Fläche ab­trägt, ist danach ver­braucht.

Tech­ni­sche Daten

Pro­duktartDia­mant­schleif­topf für ab­ra­si­ve mi­ne­ra­li­sche Ma­te­ri­ali­en
ReihePRO
Durch­mes­serØ 125 mm
Boh­rung22,23 mm
Höhe22 mm
Seg­men­tan­zahl16
Seg­ment­hö­he6,0 mm
Ab­sau­gungAb­sauglö­cher zen­tral zwi­schen den Seg­men­ten
Be­son­der­heitextrem ro­bus­te Seg­men­tan­bin­dung durch be­son­de­res Schweiß­ver­fah­ren
Dreh­zahl­gren­ze (rech­ne­risch)rund 12.200 U/min
Pas­sen­de Ma­schi­ne125er Win­kel­schlei­fer und Be­ton­schlei­fer
Ge­eig­net fürEstri­che, Beton, Flie­sen­kle­ber­res­te, Epoxid­ha­rz­be­schich­tun­gen, Sicht­be­ton
Ar­ti­kel­num­merFA10491
Her­stel­lerFlie­sen Alfers
Ø 125 oder Ø 175 mm?
Ø 125 mm passt auf einen nor­ma­len Win­kel­schlei­fer. Ø 175 mm hat mehr Flä­chen­leis­tung, braucht aber eine lang­sa­me­re Ma­schi­ne – ein 125er dreht dafür zu schnell.
Kann ich damit Fein­stein­zeug schlei­fen?
Nein – je­den­falls nicht wirt­schaft­lich. Dieser Topf hat die harte Bin­dung für ab­ra­si­ve Ma­te­ri­ali­en; auf Fein­stein­zeug ver­glast er. Dafür führen wir die Reihe Hard Cera­mics.
Wie er­ken­ne ich, dass er ver­braucht ist?
An der Seg­ment­hö­he. Sind die 6,0 mm ab­ge­tra­gen und der Stahl­kern er­reicht, muss er sofort weg. Wenn er vorher nicht mehr ab­trägt, ist er meist nur ver­glast – ein paar Züge in ab­ra­si­vem Ma­te­ri­al machen ihn wieder scharf.
Brau­che ich zwin­gend eine Ab­saug­hau­be?
Ja. Der Topf hat Ab­sauglö­cher, die nur mit Haube und Sauger funk­tio­nie­ren. Und Be­ton­staub ist qua­rz­hal­tig – ohne Ab­sau­gung ist die Arbeit in ge­schlos­se­nen Räumen nicht ver­tret­bar.

Passt der Topf zu Ihrer Ma­schi­ne?

Durch­mes­ser, Auf­nah­me und zu­läs­si­ge Dreh­zahl müssen zu­sam­men­pas­sen – gerade bei großen Töpfen ist das eine Si­cher­heits­fra­ge. Nennen Sie uns Ihre Ma­schi­ne, wir prüfen es mit Ihnen.

Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­gen

Dia­mant­schleif­topf für Estrich, Beton und Kle­ber­res­te

Dia­mant­schleif­topf für Estrich, Beton und Kle­ber­res­te.

Dia­mant­schleif­topf Spezial 30 mm

Dia­mant­schleif­topf Spezial 30 mm.

DiSTAR Dia­mant­schleif­topf Hard Cera­mics K100 / Wa­ben­form (M14-Auf­nah­me) - Ø 100 mm

DiSTAR Dia­mant­schleif­topf Hard Cera­mics K100 / Wa­ben­form (M14-Auf­nah­me) - Ø 100 mm.

Schärf­stein / Schleif­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nen

Schärf­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nen – legt stumpfe Dia­man­ten wieder frei.

Mon­to­lit Stone Su­per­cut - Doppelkorn-Schärf­stein für Dia­mant­werk­zeu­ge (Art. 395-2U)

Mon­to­lit Stone Su­per­cut, Doppelkorn-Schärf­stein.

Allgemeine Sicherheitshinweise

Ihre Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Bitte beachten Sie die folgenden allgemeinen Sicherheitshinweise bei der Verwendung des abgebildeten Produktes. Diese Hinweise dienen dazu, die sichere Nutzung sicherzustellen und Risiken zu minimieren.

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Verwenden Sie das Produkt ausschließlich gemäß den Anweisungen des Herstellers und für den vorgesehenen Zweck. Eine unsachgemäße Nutzung kann zu Schäden, Verletzungen oder Gefährdungen führen. Achten Sie insbesondere darauf, ob das Produkt für den gewerblichen oder privaten Einsatz vorgesehen ist.

2. Zugänglichkeit für Kinder und Haustiere:
Bewahren Sie das Produkt außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren auf, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Produkte können Kleinteile, chemische Substanzen oder andere Materialien enthalten, die gesundheitsschädlich sein können, oder scharfe Kanten und bewegliche Teile haben, die Verletzungen verursachen können.

3. Bedienungsanleitung und Sicherheitsdatenblätter:
Lesen Sie vor der ersten Verwendung die vollständige Bedienungsanleitung und, falls vorhanden, das Sicherheitsdatenblatt. Diese finden Sie unter dem Reiter „Medien und Dokumente“. Sollten Sie die Dokumente nicht finden, wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten sind unter dem Reiter „Hersteller“ verfügbar.

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Überprüfen Sie das Produkt regelmäßig auf Verschleiß, Schäden und Funktionsfähigkeit. Verwenden Sie es nicht weiter, wenn Defekte festgestellt werden. Lassen Sie es bei Bedarf von qualifiziertem Fachpersonal reparieren oder ersetzen. Beachten Sie die in der Bedienungsanleitung angegebenen Wartungsintervalle.

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Nutzen und lagern Sie das Produkt nur unter den in der Bedienungsanleitung angegebenen Bedingungen, wie Temperatur, Feuchtigkeit, Belüftung und Umgebungsbedingungen. Unsachgemäße Lagerung oder Nutzung kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder Materialschäden führen. Vermeiden Sie den Kontakt mit Wasser oder Feuchtigkeit, wenn das Produkt nicht ausdrücklich dafür ausgelegt ist.

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Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstung (z. B. Handschuhe, Schutzbrille, Atemschutz), insbesondere bei der Arbeit mit Produkten, die mechanische, chemische, thermische oder elektrische Risiken bergen können. Beachten Sie die spezifischen Hinweise zur Schutzausrüstung in der Bedienungsanleitung oder im Sicherheitsdatenblatt.

8. Reinigung und Pflege:
Reinigen Sie das Produkt und genutzte Werkzeuge regelmäßig und gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung. Verwenden Sie nur geeignete Reinigungsmittel, um Schäden an Materialien oder Oberflächen zu vermeiden. Unsachgemäße Reinigung oder Vernachlässigung der Pflege kann die Funktionalität und Sicherheit beeinträchtigen.

9. Entsorgung:
Entsorgen Sie das Produkt umweltgerecht gemäß den lokalen Vorschriften. Beachten Sie dabei spezielle Regelungen für Batterien, Akkus, chemische Stoffe oder elektronische Komponenten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Bedienungsanleitung oder beim zuständigen Entsorgungsdienst.

10. Kundenservice:
Bei Fragen, Unsicherheiten oder technischen Problemen wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten finden Sie unter dem Reiter „Hersteller“ auf dieser Seite. Bitte halten Sie die Modellnummer und Seriennummer des Produktes bereit.

Wichtiger Hinweis:
Diese allgemeinen Sicherheitshinweise ersetzen nicht die spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bitte lesen und befolgen Sie stets die detaillierten Informationen in der Bedienungsanleitung, den Sicherheitsdatenblättern oder weiteren produktspezifischen Dokumenten. Im Zweifel haben die Herstellerangaben Vorrang.