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Es zwingt zwei benachbarte Fliesen in dieselbe Ebene und hält sie dort, bis der Kleber abgebunden hat. Dafür wird eine Lasche unter beide Fliesen geschoben; von oben zieht ein Keil, ein Drehkopf oder eine Zughaube die Fliesen gegen den Steg der Lasche. Solange der Kleber weich ist, gleicht sich der Höhenunterschied dabei aus – danach hält die Verbindung, und der Kopf wird abgenommen.
drei Systeme Keil, Dreh, Schraub | 1,0 – 3,0 mm die Fugenbreiten | 0 – 25 mm die abgedeckten Fliesenstärken |
Der Überzahn ist nicht nur ein Schönheitsfehler
Großformat Ab etwa 60 cm Kantenlänge ist ein Überzahn kaum noch von Hand zu vermeiden. Je länger die Kante, desto sichtbarer wird jede Abweichung. | Rektifizierte Fliesen Sie haben scharfe, maßhaltige Kanten und eine schmale Fuge – da fällt ein Zehntelmillimeter auf, den eine breite Fuge geschluckt hätte. |
Unebener Untergrund Wo der Estrich arbeitet, gleicht das System die Fliese zur Nachbarfliese aus, statt zum Untergrund. | Wo es nicht nötig ist Kleinformat mit breiter Fuge auf ebenem Grund. Dort kostet das System mehr Zeit, als es einspart. |
| Keilsystem | Zuglasche und Keil, nachgezogen mit einer Zange. Fliesenstärke bis 12 mm, mit langen Laschen 15 bis 25 mm. Fugenbreiten 1,0 / 1,5 / 2,0 / 3,0 mm – die größte Auswahl |
|---|---|
| Drehsystem | Gewindelasche und Drehkopf, von Hand gespannt. Fliesenstärke 0 bis 15 mm – die einzige Spanne, die bei null beginnt. Fugenbreiten 1,5 und 2,0 mm |
| Schraubsystem | Gewindelasche und Zughaube, ebenfalls von Hand. Fliesenstärke 3 bis 12 mm. Fugenbreiten 1,0 / 1,6 / 3,0 mm – darunter die 1,6 mm, die es sonst nirgends gibt |
Der praktische Unterschied ist das Werkzeug. Das Keilsystem verlangt eine Zange, gibt dafür die Kraft dosiert. Dreh- und Schraubsystem kommen ohne Werkzeug zum Spannen aus – für das Abnehmen reicht ein Gummihammer.
Schutzplatten für empfindliche Oberflächen
Ein Set enthält Laschen, Köpfe und – beim Keilsystem – die Zange. Das ist der sinnvolle Einstieg, weil die Teile aufeinander abgestimmt sind: Basis-Sets Keilsystem in vier Fugenbreiten und zwei Setgrößen, Basis-Sets Drehsystem in zwei Fugenbreiten, Basissets Schraubsystem ebenfalls in zwei.
Sie sind das Verbrauchsmaterial und gehen als Erstes zur Neige. Es gibt sie je System und je Fugenbreite: Zuglaschen für das Keilsystem, Gewindelaschen für das Drehsystem und Gewindelaschen für das Schraubsystem. Für Beläge von 15 bis 25 mm gibt es beim Keilsystem zusätzlich lange Laschen.
Sie halten lange, gehen aber verloren oder brechen. Nachkaufen lassen sie sich einzeln: Keile für das Keilsystem, Drehteller – so heißen die Drehköpfe des Drehsystems in der Navigation –, Zughauben für das Schraubsystem. Dazu die Zangen, die es in Metall und in Kunststoff gibt.
Sie gehören nicht zum Nivelliersystem, werden aber in derselben Arbeit gebraucht – für die Fugenbreite dort, wo keine Lasche sitzt. Alle Stärken bei den Fliesenkreuzen und Abstandshaltern.
Es macht eine unebene Fläche nicht eben. Es bringt zwei benachbarte Fliesen auf dieselbe Höhe – die Fläche als Ganzes folgt weiterhin dem Untergrund. Ein System auf einem welligen Estrich ergibt eine wellige Fläche ohne Überzähne, keine ebene Fläche.
Der Untergrund kommt zuerst Ebenheit entsteht beim Spachteln, nicht beim Verlegen. Was der Estrich an Welligkeit mitbringt, bleibt. | Das Kleberbett muss stimmen Zu wenig Kleber lässt sich nicht durch Zug ausgleichen – die Lasche zieht dann die Fliese, nicht das Bett. |
Kontrollieren bleibt Pflicht Mit der Beleuchtung vor dem Verfugen, solange sich eine Fliese noch herausnehmen lässt. | Die Fuge ist nicht die Ebene Fliesenkreuze legen die Fugenbreite fest, nicht die Höhe. Beides zusammen kann ein Nivelliersystem, ein Kreuz nur die Breite. |
Zwei Angaben genügen für die Auswahl
Zuglasche und Keil, mit Zange nachgezogen. |
Gewindelasche und Drehkopf, ohne Werkzeug. |
Gewindelasche und Zughaube, von Hand. |
Großformatige Fliesen bearbeiten Der Arbeitsablauf, in dem das System einen Schritt bildet. |
Vielen Dank, ab jetzt bleibst du immer bestens informiert!