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Ich helfe dir, den passenden Artikel zu finden. Die Vorschlaege stammen aus unserem Sortiment.
Ein Bad wird nicht in einem Zug gebaut, und jede Stufe schließt Türen. Wer im Rohbau an die Ausstattung denkt, kann eine Nische in die Wand setzen und eine Rinne in den Boden. Wer erst beim Fliesen daran denkt, kann Ablagen in den Belag einbetten. Und wer erst im fertigen Bad merkt, dass eine Ablage fehlt, hat immer noch eine Möglichkeit – über die Fuge, ohne den Belag zu beschädigen. Diese Seite ordnet das Sortiment nach diesem Ablauf.
| Im Rohbau | Wandnischen mit Rohbauelement und Duschrinnen – beides greift in die Konstruktion ein und muss vor der Abdichtung stehen |
|---|---|
| Beim Fliesen | befliesbare Ablagen, die in den Kleber eingebettet und mit einem Stück des eigenen Belags belegt werden |
| Im fertigen Bad | Ablagen für den nachträglichen Einbau für die ausgekratzte Fuge und Design-Ablagen in drei Oberflächen |
| Unabhängig davon | Schachtabdeckungen – sie gehören nicht zur Dusche, sondern zum Bodenaufbau über einem Revisionsschacht |
| Rohbau und Installation | Wände stehen, Leitungen liegen. Jetzt entscheidet sich, ob eine Wandnische möglich ist – sie braucht Platz hinter der Wandfläche |
|---|---|
| Bodenaufbau und Gefälle | Das Gefälle zur Entwässerung wird im Estrich angelegt, mit ein bis zwei Prozent. Wer es erst beim Belag bemerkt, hat kaum noch Spielraum |
| Ablauf oder Rinne setzen | Eine Duschrinne wird vor der Abdichtung eingebaut und höhengerecht ausgerichtet |
| Abdichten | Die Verbundabdichtung liegt unter dem Belag; Ecken und Anschlüsse werden mit Dichtband eingebunden |
| Fliesen | Jetzt – und nur jetzt – lassen sich befliesbare Ablagen in den Kleber einbetten |
| Fugen | Die Flächenfuge wird zementär verfüllt, mit Werkzeug aus den Werkzeugen zum Fugen |
| Elastische Anschlüsse | Zuletzt die Fugen, die arbeiten müssen: Ecken, Wand-Boden-Anschluss und alle Bauteile – mit Silikon |
| Danach | Offen bleibt genau ein Weg: Ablagen für den nachträglichen Einbau über die Fuge |
Nicht jede Fläche im Bad ist ein Nassbereich, und nicht jeder Nassbereich verlangt dasselbe. Die Abdichtungsnorm unterscheidet Wassereinwirkungsklassen, und daran hängt, wie aufwendig abgedichtet werden muss. Ein Gäste-WC ohne Bodenablauf ist etwas anderes als eine bodengleiche Dusche, und eine gewerbliche Duschanlage noch etwas anderes. Die Einstufung trifft die Planung – wissen sollte man aber, dass sie existiert, weil sie den Aufbau bestimmt und nicht nur eine Formalie ist.
Geringe Einwirkung Wandflächen im häuslichen Bad, die nur gelegentlich Spritzwasser abbekommen – etwa neben dem Waschtisch. | Mäßige Einwirkung Flächen mit regelmäßigem Spritzwasser, aber ohne Bodenentwässerung: das klassische Bad mit Badewanne. |
Hohe Einwirkung Duschbereiche und Böden mit Bodenentwässerung. Hier liegt die bodengleiche Dusche. | Sehr hohe Einwirkung Gewerbliche Duschanlagen und Bäder, in denen über Stunden Wasser läuft. |
Wofür ein Produkt zugelassen ist, steht auf dem Produkt. Die Verbundabdichtungen und die Bänder aus der Kategorie Dichtband tragen diese Angaben.
Ein Punkt gehört dazu, weil er regelmäßig übersehen wird: Eine elastische Fuge ist ein Verschleißteil. Silikon im Nassbereich hält einige Jahre, dann wird es hart, löst sich an den Rändern oder bekommt einen dunklen Saum. Das ist kein Baufehler, sondern der normale Lauf – und der Grund, warum die Anschlussfuge zugänglich bleiben sollte. Wer sie erneuert, entfernt das alte Material vollständig, statt neues darüber zu ziehen.
Das Gäste-WC Kein Duschbereich, oft kein Bodenablauf. Hier geht es weniger um Abdichtung als um Kanten und Übergänge – und um die Frage, ob eine Schachtabdeckung im Boden liegt. | Das Familienbad im Neubau Alle Wege sind offen. Nische, Rinne und befliesbare Ablagen lassen sich gemeinsam planen – und genau das ist der günstigste Zeitpunkt dafür. |
Die Sanierung im Bestand Die Aufbauhöhe entscheidet, nicht die Fläche. Ob eine bodengleiche Dusche möglich ist, hängt am Platz unter dem Ablauf. | Das fertige Bad Kein Bauvorhaben, nur ein fehlender Ablageplatz. Dafür ist der Weg über die Fuge gedacht. |
Eine Dusche ohne Stufe ist nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern eine des Aufbaus. Sie verlangt drei Dinge gleichzeitig: genug Aufbauhöhe für Entwässerung und Gefälle, eine Abdichtung, die bis unter den Belag durchläuft, und einen Übergang zum übrigen Boden ohne Kante. Bei einer Duschrinne fällt die Fläche in eine Richtung, was den Zuschnitt einfach hält. Bei einem Punktablauf fällt sie aus vier Richtungen zu und verlangt entweder kleinere Formate oder geschickt gesetzte Schnitte. Wer großformatig fliesen möchte, entscheidet sich damit fast von selbst für die Rinne.
Der zweite Punkt, der oft unterschätzt wird, ist die Höhe unter dem Ablauf. Ein waagerechter Ablauf braucht Platz für das Rohr und für das Gefälle bis zum Fallrohr – und dieser Platz liegt unter der Rinne, nicht daneben. In der Altbausanierung ist das häufiger der entscheidende Wert als die Fläche selbst. Deshalb lohnt es sich, den Bodenaufbau zu messen, bevor eine Entscheidung fällt.
Was im Nassbereich immer gilt
Sagen Sie uns, wo Sie im Ablauf stehen
Die Auswahl innerhalb der Dusche. |
Der Zugang unter dem Belag. |
Was jeden Anschluss dicht hält. |
Kanten und Übergänge im Bad. |
Vielen Dank, ab jetzt bleibst du immer bestens informiert!