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Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen
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Zangen sind kein Ersatz für den Fliesenschneider, sondern seine Ergänzung. Die eine bricht, was vorgeritzt ist. Die andere knabbert Formen heraus, die keine gerade Linie haben. Die dritte arbeitet die Kante nach, wenn der Schnitt saß, aber die Kante nicht.
Brechen nach dem Ritzen | Knabbern Formen ohne gerade Linie | Rektifizieren die Kante nacharbeiten |
| Sigma Superbrecher 41D | Brechzange mit Schraubmechanik für vorgeritzte Fliesen bis 20 mm Materialstärke |
|---|---|
| Sigma Brechzange 41E | Brechzange mit Schraubmechanik für vorgeritzte Fliesen bis 15 mm |
| Fliesenschneidezange (Nipper) | Knabbert kleine Stücke heraus – für Rundungen, Ausschnitte an Rohren und unregelmäßige Konturen |
| Papageienzange | Fliesenlegerzange mit gebogenen Backen, für das Nacharbeiten schmaler Streifen und Ecken |
| Rubi Keramikzange | Zum Rektifizieren: zwei Spitzen aus Wolframkarbid arbeiten die Schnittkante nach, die Kanten berühren sich konstruktiv nie |
Nach dem Ritzschnitt Wenn der Streifen zu schmal ist, um ihn über die Brechvorrichtung des Schneiders zu brechen. Die Brechzange greift auch wenige Millimeter breite Reste – die Materialstärke muss zur Zange passen. | Für runde Ausschnitte Wo eine Bohrkrone nicht hinkommt oder der Ausschnitt nicht rund ist, knabbert der Nipper die Form in kleinen Bissen heraus. Langsam, aber kontrolliert. |
Für die sichtbare Kante Eine geknabberte Kante ist rau. Die Keramikzange nimmt die Spitzen ab und macht daraus eine Kante, die man anfassen kann. | Verschleißteile Bei Brechzangen sind die Backen Verschleißteile und einzeln erhältlich – die Zange muss deshalb nicht ersetzt werden. |
In kleinen Bissen arbeiten
Beide Sigma-Brechzangen arbeiten nicht über den Handdruck, sondern über eine Schraube. Sie ziehen die Backen langsam zusammen, statt die Kraft in einem Zug aufzubringen. Der Unterschied ist nicht die Kraft, sondern die Dosierung: Ein Ruck bringt die Fliese zum Springen, ein langsam steigender Druck lässt sie am Ritz aufgehen.
| Sigma Superbrecher 41D | Materialstärke bis 20 mm, manuelle Schraubmechanik, für bereits vorgeritzte Fliesen und Platten |
|---|---|
| Sigma Brechzange 41E | Materialstärke bis 15 mm, gleiche Mechanik in der kleineren Bauform |
Eine Brechzange greift die Fliese an zwei Punkten und bricht sie über den Ritz. Bei großformatigen Platten funktioniert das nicht mehr: Die Kraft verteilt sich über zu wenig Fläche, und die Platte reißt neben dem Ritz. Dafür gibt es Brechvorrichtungen, die den Druck über die gesamte Schnittlänge aufbringen.
| Rubi SLAB Breaker Plus | Materialstärke 6 bis 20 mm, minimale Streifenbreite 4 cm, Breite einstellbar, Gummi-Niederhalter, 23 × 18 cm bei rund 1,5 kg aus Stahlblech – die einstellbare Breite verteilt die Kraft symmetrisch |
|---|---|
| Rubi Fliesenschneidezange | 210 mm lang, 320 g, Schnittstärke bis 12 mm, Hartmetall-Schneidräder mit Wolframkarbid-Beschichtung – für Feinsteinzeug, Steingut und Glas |
| Rubi Papageienzange | Gebogene, bestückte Backen für Wandfliesen und Steingut – gedacht für den Bruch rund um Bohrungen und Aussparungen |
| Rubi Keramikzange | Zwei Spitzen mit Wolframkarbidkanten, die sich konstruktiv nie berühren – sie nehmen die Kante ab, statt sie zu quetschen |
Wo regelmäßig gerade Schnitte anfallen, ist der Fliesenschneider das genauere Werkzeug. Die Zange ist für das, was danach kommt – und für alles, was keine gerade Linie hat.
Die Schutzgummis Sie liegen zwischen Backe und Fliesenoberfläche und verhindern Druckstellen in der Glasur. Sind sie ausgehärtet oder abgerissen, drückt die Backe direkt auf die Fliese. Ersatz-Sets gibt es einzeln. | Die Backen Eine ausgeschlagene Backe greift nicht mehr mittig – der Bruch läuft dann schief zum Ritz. |
Der Ritz davor Die häufigste Ursache für einen schiefen Bruch ist kein Zangenfehler, sondern ein zu schwacher oder mehrfach gezogener Ritz. |
Ein Zangenbruch hinterlässt keine geschnittene, sondern eine gebrochene Kante. Sie ist scharf und im Feinsteinzeug oft muschelig ausgebrochen. Wo sie später sichtbar bleibt oder angefasst wird, gehört sie nachgearbeitet – entweder mit der Keramikzange oder mit einem Schleifpad. Wie weit man geht, steht bei der Fliesenkantenbearbeitung.
Splitter Beim Brechen und beim Knabbern springen Scherben ab. Eine Schutzbrille ist bei diesen Werkzeugen keine Formsache. | Die Hand am Reststück Die abgebrochene Seite ist die scharfe. Wer sie ohne Handschuh auffängt, schneidet sich an der eigenen Arbeit. |
Der Untergrund Auf einer harten Unterlage springt das Bruchstück; auf einem Stück Karton oder Vlies bleibt es liegen. | Reststücke aufheben Aus dem Bruch fallen brauchbare Streifen an. Sie sind das Material für Anschlüsse, an denen kein ganzes Format gebraucht wird. |
Die Zange kommt nach dem Schnitt
Der Schnitt, den die Zange fertigstellt. |
Fliesenkantenbearbeitung Gehrungen, Fasen und der Feinschliff an der Kante. |
Bohrkronen für runde Ausschnitte, Scheiben für gerade Schnitte. |
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