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GORANDO Kniekissen Universal

Artikel-Nr.: FA10929

GORANDO Kniekissen Universal

GO­RAN­DO Knie­kis­sen Uni­ver­sal, 440 × 220 × 28 mm (Art. FA10929)

Das GO­RAN­DO ist die leich­te Uni­ver­sal­mat­te: 220 Gramm, 28 mm dünn und aus EVA-Kom­po­nen­ten­schaum mit Memory-Effekt – das Ma­te­ri­al stellt sich nach dem Auf­ste­hen von selbst zurück. Wasser- und schmutz­ab­wei­send, ab­wasch­bar, ab­rieb­fest und prak­tisch un­zer­brech­lich. Die Matte, die im Auto liegen bleibt, weil sie nicht auf­fällt.

44 × 22 cm
Fläche
220 g
Ge­wicht
Memory
EVA-Schaum
ab­wasch­bar
Rei­ni­gung

Der Hin­ter­grund in zwei Sätzen

Knie­ar­thro­se ist als Be­rufs­krank­heit Nr. 2112 an­er­kannt – ab 13.000 Stun­den kni­en­der Tä­tig­keit im Ar­beits­le­ben und min­des­tens einer Stunde pro Schicht. Wer täg­lich vier Stun­den kniet, er­reicht diese Schwel­le nach etwa 15 Be­rufs­jah­ren.

Memory-Effekt: warum sich das Ma­te­ri­al zu­rück­stellt

EVA steht für Ethy­len-Vi­nyla­ce­tat – ein ge­schlos­sen­zel­li­ger Schaum, der Wasser nicht auf­nimmt und unter Last nach­gibt, ohne dau­er­haft platt zu blei­ben. Genau das ist bei einer dünnen Matte ent­schei­dend: 28 mm sind nicht viel, also muss jeder Mil­li­me­ter über Jahre er­hal­ten blei­ben.

Form­sta­bil mit Memory-Effekt

Der Schaum kehrt in seine Form zurück. Eine Matte, die nach einem halben Jahr eine dau­er­haf­te Knie­del­le hat, pols­tert dort nicht mehr.

Nimmt kein Wasser auf

Ge­schlos­sen­zel­lig – auf feuch­tem Estrich und in der Dusche saugt sie sich nicht voll.

Ab­rieb­fest und quasi un­zer­brech­lich

Kein Kern, der bre­chen kann. Sie können die Matte falten, in den Kof­fer­raum werfen und darauf treten.

Ab­wasch­bar

An­ge­trock­ne­ter Fu­gen­mör­tel geht ab, statt die Auf­la­ge­flä­che hart und rau zu machen.

44 × 22 cm: mehr Länge, we­ni­ger Dicke

Das GO­RAN­DO ist mit 440 mm länger als das Ana­to­mic Er­go­pad (420 mm), aber schma­ler und deut­lich fla­cher. Prak­tisch heißt das: Sie haben Platz, die Knie frei zu po­si­tio­nie­ren und sich vor und zurück zu ver­la­gern – dafür we­ni­ger Dämp­fung und keine ge­form­ten Mulden, die das Knie führen.

Der ganze Trick heißt Fläche

Wenn Sie knien, liegt ein großer Teil Ihres Kör­per­ge­wichts auf zwei sehr klei­nen Flä­chen. Der Druck auf das Gewebe ist Kraft ge­teilt durch Fläche – also lässt sich die Be­las­tung auf genau zwei Wegen senken: we­ni­ger Ge­wicht darauf, oder mehr Fläche dar­un­ter. Am Ge­wicht können Sie nichts ändern, an der Fläche schon:

Dop­pel­te Auf­la­ge­flä­che, halber Druck

Das ist keine Faust­re­gel, son­dern eine Di­vi­si­on. Genau des­halb wirkt ein groß­flä­chi­ges Pols­ter spür­bar anders als ein dickes, klei­nes.

Keil­form ver­la­gert Last auf den Un­ter­schen­kel

Ein keil­för­mi­ges Kissen nimmt einen Teil der Last von der Knieschei­be und legt ihn auf das Schien­bein – also auf eine Fläche, die dafür besser ge­eig­net ist.

Weich allein hilft nicht

Ein zu wei­ches Pols­ter wird unter dem Knie ganz zu­sam­men­ge­drückt. Dann liegt die Last wieder punk­tu­ell an – nur eben ein Stück tiefer.

Harte Schale plus weiche Ein­la­ge

Die Schale ver­teilt die Kraft über die ganze Fläche, die Ein­la­ge nimmt die Rest­spit­zen. Erst die Kom­bi­na­ti­on funk­tio­niert.

Was der Druck kon­kret an­rich­tet

Vor der Knieschei­be sitzt ein Schleim­beu­tel. Dau­ern­der Druck auf diese Stelle kann ihn ent­zün­den – die Bur­si­tis prae­pa­tel­la­ris, im Hand­werk seit Ge­ne­ra­tio­nen als „Flie­sen­le­ger­knie“ be­kannt. Sie ent­steht nicht durch einen ein­zel­nen Tag, son­dern durch die Summe. Und sie ist der Grund, warum Pols­ter die Last vom Punkt der Knieschei­be weg­neh­men sollen, statt sie nur zu dämp­fen.

Die drei Knie­mat­ten im Ver­gleich

Knie­mat­ten un­ter­schei­den sich in drei Größen, und jede hat prak­ti­sche Folgen: Fläche be­stimmt den Druck, Dicke die Dämp­fung, Ge­wicht die Wind­sta­bi­li­tät und die Be­reit­schaft, sie mit­zu­neh­men.

FENTO BOARD495 × 280 × 45 mm, 1.250 g – rund 1.390 cm² Fläche, Leis­tungs­stu­fe 1, wind­sta­bil, mit Griff­mul­de
Ana­to­mic Er­go­pad420 × 250 × 50 mm – rund 1.050 cm², dicks­te Pols­te­rung, ge­form­te Knie­mul­den links/rechts, Tra­ge­griff, Ab­la­ge­wan­ne
GO­RAN­DO Uni­ver­sal440 × 220 × 28 mm, 220 g – rund 970 cm², EVA-Schaum mit Memory-Effekt, sehr leicht, ab­wasch­bar

Wie Sie sich ent­schei­den

Brau­chen Sie aus­ge­wie­se­nen Durch­stich­schutz und ar­bei­ten im Freien? Das FENTO BOARD. Wollen Sie de­fi­nier­te Knie­po­si­tio­nie­rung und eine Ablage für Klein­tei­le? Das Ana­to­mic Er­go­pad. Suchen Sie eine leich­te, güns­ti­ge Uni­ver­sal­lö­sung, die immer im Auto liegt? Das GO­RAN­DO.
Ein Nach­teil, der zum nied­ri­gen Ge­wicht gehört: Eine 220-Gramm-Matte ver­weht auf Balkon und Ter­ras­se und ver­schiebt sich leich­ter unter dem Knie. Um­ge­kehrt trägt man 1.250 g nicht gern durch drei Etagen. Beides ist eine echte Ab­wä­gung, keine Qua­li­täts­fra­ge.

DIN EN 14404: die Norm, an der Sie Knie­schutz ver­glei­chen können

Für Knie­schutz bei kni­en­den Ar­bei­ten gilt die DIN EN 14404. Sie ordnet jedes Pro­dukt in einen Typ ein – das sagt, wie der Schutz am Körper sitzt – und in eine Leis­tungs­stu­fe, die sagt, wo­ge­gen er schützt. Beide An­ga­ben zu­sam­men machen Knie­schutz erst ver­gleich­bar.

Die vier Typen

Typ 1Knie­schutz, der un­ab­hän­gig von der Klei­dung am Bein be­fes­tigt wird – der klas­si­sche Scha­len­knie­schutz mit Riemen.
Typ 2Knie­pols­ter in Ver­bin­dung mit der Klei­dung: fest ein­ge­näht oder in Ho­sen­ta­schen ein­ge­scho­ben.
Typ 3Knie­mat­ten, die am Ar­beits­platz po­si­tio­niert und nicht am Körper be­fes­tigt werden. Sie gelten des­halb nicht als PSA im Sinne der Ver­ord­nung.
Typ 4Knie­schutz am Bein mit zu­sätz­li­chen Vor­rich­tun­gen – zum Bei­spiel mit Sitz­flä­che.

Die Leis­tungs­stu­fen

Stufe 0Kein Durch­stich­schutz. Für sau­be­re, glatte und ebene Flä­chen ohne her­um­lie­gen­de Ge­gen­stän­de.
Stufe 1Durch­stich­schutz bei einer Kraft von min­des­tens 100 N auf glat­ter Fläche – für Ar­bei­ten, bei denen Split­ter und Scher­ben ent­ste­hen.
Stufe 1UMin­des­tens 100 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – etwa bei her­vor­ste­hen­den Teilen wie Be­weh­rungs­ei­sen.
Stufe 2Min­des­tens 250 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – für grobes, ge­bro­che­nes Ma­te­ri­al.

Was das für die Flie­sen­bau­stel­le heißt

Auf einer Flie­sen­bau­stel­le liegen Scher­ben, Bruch­stü­cke und Flie­sen­split­ter – genau der Fall, für den Stufe 1 de­fi­niert ist. Stufe 0 ist für den Rohbau und für Estrich mit Splitt zu wenig. Achten Sie des­halb auf die Stufe, nicht nur auf die Pols­ter­di­cke: Ein dickes, wei­ches Pols­ter ohne Durch­stich­schutz lässt eine Scher­be durch.
Der Her­stel­ler nennt für diese Matte keine Norm und keine Leis­tungs­stu­fe. Nach DIN EN 14404 wäre eine Knie­mat­te oh­ne­hin Typ 3 und damit formal keine PSA. Bei 28 mm EVA-Schaum soll­ten Sie von keinem aus­ge­wie­se­nen Durch­stich­schutz aus­ge­hen – auf Un­ter­grün­den mit Scher­ben und Split­tern brau­chen Sie zu­sätz­lich Knie­scho­ner mit Leis­tungs­stu­fe.

220 Gramm sind leicht – und das hat zwei Seiten

Eine leich­te Matte nimmt man mit, und das ist der wich­tigs­te Punkt über­haupt: Eine Knie­mat­te im Auto schützt nichts. Um­ge­kehrt ver­schiebt sie sich leich­ter unter dem Knie, und im Freien kann sie ver­we­hen. Wenn Sie viel auf Bal­ko­nen und Ter­ras­sen ar­bei­ten, ist das FENTO BOARD mit 1.250 g die sta­bi­le­re Wahl.

Viel­sei­tig – und was das für Sie heißt

Der Her­stel­ler nennt neben dem Bo­den­le­gen aus­drück­lich Gar­ten­ar­beit und Werk­statt. Für Sie als Hand­wer­ker ist der in­ter­es­san­te­re Punkt der Staf­fel­preis: ab 2 und ab 10 Stück wird die Matte deut­lich güns­ti­ger. Bei einem Preis in dieser Grö­ßen­ord­nung ist es rea­lis­tisch, meh­re­re im Fahr­zeug zu haben – eine je Bau­stel­le, eine im Werk­zeug­kof­fer, eine für den Kol­le­gen.

Die wirk­sams­te Maß­nah­me: gar nicht knien

Knie­schutz senkt den Druck auf das Knie, aber nicht die Zeit im Knien – und die Be­rufs­krank­heit 2112 rech­net in Stun­den, nicht in Newton. Des­halb steht in jeder ernst­haf­ten Be­trach­tung zuerst die Frage, ob sich die kni­en­de Hal­tung ganz ver­mei­den lässt:

Roll­sitz oder Knie­rol­ler

Ver­la­gert die Last auf Gesäß oder Schien­bein und macht das Wei­ter­rü­cken zum Rollen. Die Knie sind ent­las­tet und die Zeit im Knien sinkt.

Ar­beits­hö­he ver­än­dern

Was auf einem Bock vor­be­rei­tet werden kann – Zu­schnitt, An­mi­schen, Sor­tie­ren – muss nicht am Boden pas­sie­ren.

Hal­tung wech­seln

Knien, Hocken und Stehen im Wech­sel be­las­tet un­ter­schied­li­che Struk­tu­ren. Dau­er­haft die­sel­be Hal­tung ist das Pro­blem.

Beides zu­sam­men

Auch mit Roll­sitz bleibt genug übrig, wofür man knien muss. Knie­schutz und Roll­sitz sind keine Al­ter­na­ti­ven, son­dern Er­gän­zun­gen.

Tech­ni­sche Daten

Pro­duktartKnie­kis­sen / Knie­mat­te (Typ 3 nach DIN EN 14404)
ModellGO­RAN­DO Knie­kis­sen Uni­ver­sal
Maße440 × 220 × 28 mm
Ge­wicht220 g
Ma­te­ri­alEVA-Kom­po­nen­ten­schaum (Ethy­len-Vi­nyla­ce­tat) mit Memory-Effekt
Farbeschwa­rz/blau
Ei­gen­schaf­tenform­sta­bil, ab­rieb­fest, quasi un­zer­brech­lich
Be­stän­dig­keitwasser- und schmutz­ab­wei­send, ab­wasch­bar
Ein­satzBo­den­le­gen, Gar­ten­ar­beit, Werk­statt
Ar­ti­kel­num­merFA10929
Her­stel­lerFlie­sen Alfers
Rei­chen 28 mm Pols­te­rung?
Für Ar­bei­ten auf ebenem, sau­be­rem Un­ter­grund ja – und der Memory-Effekt sorgt dafür, dass die 28 mm er­hal­ten blei­ben. Für langes Knien auf hartem Estrich ist eine di­cke­re Matte wie das Ana­to­mic Er­go­pad an­ge­neh­mer.
Was ist EVA-Schaum?
Ethy­len-Vi­nyla­ce­tat, ein ge­schlos­sen­zel­li­ger Schaum. Er nimmt kein Wasser auf, ist ab­rieb­fest und stellt sich nach Be­las­tung zurück.
Er­setzt die Matte Knie­scho­ner?
Für den Druck auf das Knie wirkt eine Matte gut. Aus­ge­wie­se­nen Durch­stich­schutz hat sie nicht, und formal ist sie Typ 3 und damit keine PSA. Auf Un­ter­grün­den mit Scher­ben brau­chen Sie beides.
Ver­weht sie drau­ßen?
Bei 220 g kann das pas­sie­ren. Für Bal­ko­ne und Ter­ras­sen ist das FENTO BOARD mit 1.250 g die sta­bi­le­re Lösung.

Wel­cher Knie­schutz passt zu Ihrem Ar­beits­tag?

Schale, Ho­sen­pols­ter, Matte oder Roll­sitz – das ent­schei­det sich daran, wie lange Sie an einer Stelle knien und was Sie an­ha­ben. Be­schrei­ben Sie uns Ihren ty­pi­schen Tag, wir sagen Ihnen, was sich lohnt.

Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­gen

Wohltat ERGO PRO - Premium Knie­scho­ner

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myRolly - Roll­wa­gen / Knie­rol­ler inkl. Ana­to­mic Ergopad

myRolly Roll­wa­gen und Knie­rol­ler.

Rubi Ergonomischer Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen inkl. Knie­scho­ner (Art. 81999)

Rubi er­go­no­mi­scher Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen.

Allgemeine Sicherheitshinweise

Ihre Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Bitte beachten Sie die folgenden allgemeinen Sicherheitshinweise bei der Verwendung des abgebildeten Produktes. Diese Hinweise dienen dazu, die sichere Nutzung sicherzustellen und Risiken zu minimieren.

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Verwenden Sie das Produkt ausschließlich gemäß den Anweisungen des Herstellers und für den vorgesehenen Zweck. Eine unsachgemäße Nutzung kann zu Schäden, Verletzungen oder Gefährdungen führen. Achten Sie insbesondere darauf, ob das Produkt für den gewerblichen oder privaten Einsatz vorgesehen ist.

2. Zugänglichkeit für Kinder und Haustiere:
Bewahren Sie das Produkt außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren auf, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Produkte können Kleinteile, chemische Substanzen oder andere Materialien enthalten, die gesundheitsschädlich sein können, oder scharfe Kanten und bewegliche Teile haben, die Verletzungen verursachen können.

3. Bedienungsanleitung und Sicherheitsdatenblätter:
Lesen Sie vor der ersten Verwendung die vollständige Bedienungsanleitung und, falls vorhanden, das Sicherheitsdatenblatt. Diese finden Sie unter dem Reiter „Medien und Dokumente“. Sollten Sie die Dokumente nicht finden, wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten sind unter dem Reiter „Hersteller“ verfügbar.

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Falls das Produkt eine Montage oder Installation erfordert, folgen Sie den spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bei Unsicherheiten oder komplexen Installationen empfehlen wir, qualifiziertes Fachpersonal hinzuzuziehen. Unsachgemäße Installation kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder einer Verkürzung der Lebensdauer des Produkts führen.

5. Wartung und Überprüfung:
Überprüfen Sie das Produkt regelmäßig auf Verschleiß, Schäden und Funktionsfähigkeit. Verwenden Sie es nicht weiter, wenn Defekte festgestellt werden. Lassen Sie es bei Bedarf von qualifiziertem Fachpersonal reparieren oder ersetzen. Beachten Sie die in der Bedienungsanleitung angegebenen Wartungsintervalle.

6. Umweltbedingungen:
Nutzen und lagern Sie das Produkt nur unter den in der Bedienungsanleitung angegebenen Bedingungen, wie Temperatur, Feuchtigkeit, Belüftung und Umgebungsbedingungen. Unsachgemäße Lagerung oder Nutzung kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder Materialschäden führen. Vermeiden Sie den Kontakt mit Wasser oder Feuchtigkeit, wenn das Produkt nicht ausdrücklich dafür ausgelegt ist.

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Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstung (z. B. Handschuhe, Schutzbrille, Atemschutz), insbesondere bei der Arbeit mit Produkten, die mechanische, chemische, thermische oder elektrische Risiken bergen können. Beachten Sie die spezifischen Hinweise zur Schutzausrüstung in der Bedienungsanleitung oder im Sicherheitsdatenblatt.

8. Reinigung und Pflege:
Reinigen Sie das Produkt und genutzte Werkzeuge regelmäßig und gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung. Verwenden Sie nur geeignete Reinigungsmittel, um Schäden an Materialien oder Oberflächen zu vermeiden. Unsachgemäße Reinigung oder Vernachlässigung der Pflege kann die Funktionalität und Sicherheit beeinträchtigen.

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Entsorgen Sie das Produkt umweltgerecht gemäß den lokalen Vorschriften. Beachten Sie dabei spezielle Regelungen für Batterien, Akkus, chemische Stoffe oder elektronische Komponenten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Bedienungsanleitung oder beim zuständigen Entsorgungsdienst.

10. Kundenservice:
Bei Fragen, Unsicherheiten oder technischen Problemen wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten finden Sie unter dem Reiter „Hersteller“ auf dieser Seite. Bitte halten Sie die Modellnummer und Seriennummer des Produktes bereit.

Wichtiger Hinweis:
Diese allgemeinen Sicherheitshinweise ersetzen nicht die spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bitte lesen und befolgen Sie stets die detaillierten Informationen in der Bedienungsanleitung, den Sicherheitsdatenblättern oder weiteren produktspezifischen Dokumenten. Im Zweifel haben die Herstellerangaben Vorrang.

Fliesen Alfers

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Rubi Ergonomischer Sitz SR-1 zum Bodenlegen inkl. Knieschoner (Art. 81999)
RUBI Er­go­no­mi­scher Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen, inkl. Knie­scho­ner (Art. 81999)Der SR-1 ver­folgt den ra­di­kals­ten Ansatz: Sitzen statt knien. Ein Roll-Sitz mit Alu­mi­ni­um-Chas­sis, Höhen- und Win­kel­ver­stel­lung, sieben Len­krol­len und einer in­te­grier­ten Werk­zeug­abla­ge. Die aus­wech­sel­ba­ren er­go­no­mi­schen Knie­pols­ter sind im Lie­fer­um­fang – für die Ar­bei­ten, bei denen Sie doch aufs Knie müssen. Trag­fä­hig­keit bis 130 kg.Sitzenstatt knien7 RollenLen­krol­len130 kgTrag­fä­hig­keitAblageTool-TrayWarum Knie­schutz im Flie­sen­le­ger­hand­werk keine Kom­fort­fra­ge istKnie­ar­thro­se ist in Deutsch­land eine an­er­kann­te Be­rufs­krank­heit. In der Be­rufs­krank­hei­ten­ver­ord­nung ist sie unter der Nummer 2112 ge­führt, und die De­fi­ni­ti­on nennt kon­kre­te Zahlen: „Gon­ar­thro­se durch eine Tä­tig­keit im Knien oder ver­gleich­ba­rer Knie­be­las­tung mit einer ku­mu­la­ti­ven Ein­wir­kungs­dau­er wäh­rend des Ar­beits­le­bens von min­des­tens 13.000 Stun­den und einer Min­de­stein­wir­kungs­dau­er von ins­ge­samt einer Stunde pro Schicht“. Als ver­gleich­ba­re Knie­be­las­tung gelten dabei auch Hocken, Fer­sen­sitz und Krie­chen.Was 13.000 Stun­den im Be­rufs­le­ben be­deu­tenRech­nen Sie mit 220 Ar­beits­ta­gen im Jahr, dann ist die Schwel­le schnel­ler er­reicht, als die große Zahl ver­mu­ten lässt: Bei vier Stun­den Knien pro Tag sind es rund 15 Be­rufs­jah­re. Bei fünf Stun­den etwa zwölf, bei sechs Stun­den knapp zehn. Für einen Flie­sen­le­ger ist das keine theo­re­ti­sche Grenze, son­dern eine rea­lis­ti­sche Zwi­schen­bi­lanz.Diese Zahlen sind der Grund, warum Knie­schutz im Hand­werk anders be­wer­tet wird als an­de­res Zu­be­hör: Es geht nicht um be­que­me­res Ar­bei­ten heute, son­dern darum, ob Sie in zwan­zig Jahren noch knien können. Bei kon­kre­ten Be­schwer­den ist der Be­triebs­arzt oder Ihre Be­rufs­ge­nos­sen­schaft der rich­ti­ge An­sprech­part­ner – auch weil dort die Be­las­tungs­do­ku­men­ta­ti­on ge­führt wird.Sitzen ist die ein­zi­ge Hal­tung, die nicht mit­ge­rech­net wirdDie Be­rufs­krank­heit 2112 zählt Knien, Hocken, Fer­sen­sitz und Krie­chen. Sitzen ist in dieser Auf­zäh­lung nicht ent­hal­ten – und das ist der ei­gent­li­che Punkt dieses Geräts. Jede Stunde, die Sie sit­zend ar­bei­ten, ist eine Stunde, die nicht auf das Konto der 13.000 Stun­den geht.Warum ein Roll­ge­rät etwas an­de­res leis­tet als jeder Knie­scho­nerKnie­scho­ner senken den Druck auf das Knie. Die Be­rufs­krank­heit 2112 rech­net aber in Stun­den: min­des­tens 13.000 ku­mu­la­tiv, min­des­tens eine Stunde pro Schicht. Ein Roll­ge­rät ist das ein­zi­ge Werk­zeug in dieser Ka­te­go­rie, das an dieser Zahl an­setzt – weil Sie damit nicht mehr auf dem Boden knien, son­dern auf einer Auf­la­ge liegen oder sitzen und rollen.Die Zeit im Knien sinktNicht der Druck wird ver­teilt, son­dern die be­las­ten­de Hal­tung ent­fällt teil­wei­se. Das ist der qua­li­ta­ti­ve Un­ter­schied.Kein Auf­ste­hen zum Um­set­zenBei jedem Meter Fort­schritt sparen Sie ein Auf­ste­hen und ein Hin­kni­en – also genau die Stoß­be­las­tun­gen, die sich über den Tag sum­mie­ren.Auch der Rücken pro­fi­tiertIm Knien nach vorn ge­beugt trägt die Len­den­wir­bel­säu­le das Ober­kör­per­ge­wicht. Eine Auf­la­ge oder Stütze nimmt ihr diese Last ab.Hö­he­res Ar­beit­stem­poDer Ne­ben­ef­fekt, der die In­ves­ti­ti­on rech­net: Rollen ist schnel­ler als krie­chen.Der Un­ter­schied zu einem Knie­rol­lerEin Knie­rol­ler nimmt Ihnen den Bo­den­druck – Sie knien wei­ter­hin, nur wei­cher und rol­lend. Ein Roll-Sitz nimmt Ihnen die Hal­tung. Das ist grund­sätz­lich wirk­sa­mer, ver­langt aber eine höhere Ar­beits­po­si­ti­on: Sie sitzen über der Fläche, statt dar­über zu knien.Höhen- und Win­kel­ver­stel­lung: warum beides nötig istDie Höhe stel­len Sie auf Ihre Kör­per­grö­ße und die Ar­beits­auf­ga­be ein. Die Win­kel­ver­stel­lung des Sitzes ist der we­ni­ger of­fen­sicht­li­che, aber wich­ti­ge­re Punkt: Ein nach vorn ge­kipp­ter Sitz ver­la­gert Ihr Ge­wicht nach vorn zur Ar­beits­flä­che, ohne dass Sie den Rücken beugen müssen. Ohne diese Kip­pung sitzen Sie gerade und ar­bei­ten mit ge­krümm­tem Rücken – also ver­la­gern Sie das Pro­blem vom Knie in die Len­den­wir­bel­säu­le.Nehmen Sie sich beim ersten Ein­satz Zeit für die Ein­stel­lung. Ein Roll-Sitz in falscher Höhe und ohne Kip­pung ist un­be­que­mer als Knien – und wird dann nicht be­nutzt.Sieben Len­krol­lenSieben Rollen sind mehr als bei jedem an­de­ren Gerät dieser Ka­te­go­rie. Der Grund ist die Last­ver­tei­lung: Ein Sitz trägt Ihr ganzes Kör­per­ge­wicht auf einer klei­nen Grund­flä­che. Mehr Rollen heißt we­ni­ger Last pro Rolle, gleich­mä­ßi­ge­res Rollen und we­ni­ger Nei­gung, in Fugen und auf Un­eben­hei­ten ein­zu­ha­ken.Die Knie­pols­ter im Lie­fer­um­fangRUBI legt aus­wech­sel­ba­re er­go­no­mi­sche Knie­pols­ter bei – und das ist kein Zu­be­hör­bei­werk, son­dern eine rea­lis­ti­sche Ein­schät­zung: Kein Roll-Sitz kommt über­all hin. In der Dusch­ni­sche, an der Schwel­le, in der Ecke müssen Sie aufs Knie. Nach DIN EN 14404 wäre ein Knie­schutz mit zu­sätz­li­cher Sitz­flä­che üb­ri­gens Typ 4 – die Norm kennt diese Kom­bi­na­ti­on aus­drück­lich.DIN EN 14404: die Norm, an der Sie Knie­schutz ver­glei­chen könnenFür Knie­schutz bei kni­en­den Ar­bei­ten gilt die DIN EN 14404. Sie ordnet jedes Pro­dukt in einen Typ ein – das sagt, wie der Schutz am Körper sitzt – und in eine Leis­tungs­stu­fe, die sagt, wo­ge­gen er schützt. Beide An­ga­ben zu­sam­men machen Knie­schutz erst ver­gleich­bar.Die vier TypenTyp 1Knie­schutz, der un­ab­hän­gig von der Klei­dung am Bein be­fes­tigt wird – der klas­si­sche Scha­len­knie­schutz mit Riemen.Typ 2Knie­pols­ter in Ver­bin­dung mit der Klei­dung: fest ein­ge­näht oder in Ho­sen­ta­schen ein­ge­scho­ben.Typ 3Knie­mat­ten, die am Ar­beits­platz po­si­tio­niert und nicht am Körper be­fes­tigt werden. Sie gelten des­halb nicht als PSA im Sinne der Ver­ord­nung.Typ 4Knie­schutz am Bein mit zu­sätz­li­chen Vor­rich­tun­gen – zum Bei­spiel mit Sitz­flä­che.Die Leis­tungs­stu­fenStufe 0Kein Durch­stich­schutz. Für sau­be­re, glatte und ebene Flä­chen ohne her­um­lie­gen­de Ge­gen­stän­de.Stufe 1Durch­stich­schutz bei einer Kraft von min­des­tens 100 N auf glat­ter Fläche – für Ar­bei­ten, bei denen Split­ter und Scher­ben ent­ste­hen.Stufe 1UMin­des­tens 100 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – etwa bei her­vor­ste­hen­den Teilen wie Be­weh­rungs­ei­sen.Stufe 2Min­des­tens 250 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – für grobes, ge­bro­che­nes Ma­te­ri­al.Was das für die Flie­sen­bau­stel­le heißtAuf einer Flie­sen­bau­stel­le liegen Scher­ben, Bruch­stü­cke und Flie­sen­split­ter – genau der Fall, für den Stufe 1 de­fi­niert ist. Stufe 0 ist für den Rohbau und für Estrich mit Splitt zu wenig. Achten Sie des­halb auf die Stufe, nicht nur auf die Pols­ter­di­cke: Ein dickes, wei­ches Pols­ter ohne Durch­stich­schutz lässt eine Scher­be durch.RUBI nennt für den SR-1 keine Leis­tungs­stu­fe nach DIN EN 14404 – weder für das Gerät noch für die bei­lie­gen­den Knie­pols­ter. Wenn Sie eine aus­ge­wie­se­ne Ein­stu­fung für eine Ge­fähr­dungs­be­ur­tei­lung brau­chen, fragen Sie uns; für Un­ter­grün­de mit Scher­ben sind zu­sätz­lich Knie­scho­ner mit Stufe 1 oder 2 die si­che­re Wahl.Die Werk­zeug­abla­geDer in­te­grier­te Tool-Tray löst das Pro­blem, das man bei Bo­den­ar­bei­ten stän­dig hat: Fu­gen­kreu­ze, Keile, Ni­vel­lier­clips, Kelle und Schwamm liegen dort, wo Sie sitzen, und rollen nicht weg. Jedes ge­spar­te Auf­ste­hen ist eine ge­spar­te Be­las­tung – und über einen Tag sum­miert sich das zu einer mess­ba­ren Zeit.Wo ein Roll­ge­rät nicht funk­tio­niert – und das soll­ten Sie vorher wissenEin Roll­ge­rät braucht eine be­fahr­ba­re Fläche. Im fri­schen Mör­tel­bett, auf Estrich voller Bruch­stü­cke, auf Schwel­len und Stufen und in einem engen Gäste-WC nutzt es nichts. Es rech­net sich dort, wo Sie grö­ße­re zu­sam­men­hän­gen­de Flä­chen be­ar­bei­ten: Ver­fu­gen, Si­li­ko­nie­ren, Rei­ni­gen, So­ckel­ar­bei­ten, Bo­den­ver­le­gung. Für die enge Dusche brau­chen Sie trotz­dem Knie­scho­ner. Rech­nen Sie also mit beidem, nicht mit einem Ersatz.Trag­fä­hig­keit 130 kg – nied­ri­ger als bei den Knie­rol­lernRUBI gibt für den SR-1 bis 130 kg an. Die Knie­rol­ler in un­se­rem Sor­ti­ment liegen bei 160 kg und mehr. Das ist bau­art­be­dingt: Bei einem Sitz wirkt das ganze Kör­per­ge­wicht auf einer klei­ne­ren Grund­flä­che und über einen Hebel. Prüfen Sie den Wert, bevor Sie be­stel­len.Wofür er ge­macht istFlie­sen- und Par­kett­ver­le­gungGroße zu­sam­men­hän­gen­de Flä­chen, bei denen Sie sich gleich­mä­ßig vor­wärts­ar­bei­ten.Bo­den­rei­ni­gungDie End­rei­ni­gung nach dem Ver­fu­gen – eine der Ar­bei­ten mit der längs­ten Zeit am Boden.Ver­fu­gen und Si­li­ko­nie­renGleich­mä­ßi­ge Be­we­gung ergibt eine gleich­mä­ßi­ge Fuge.Wei­te­re Bo­den­ar­bei­tenAlles, was länger dauert und auf be­fahr­ba­rer Fläche statt­fin­det.Tech­ni­sche DatenPro­duktartEr­go­no­mi­scher Roll-Sitz für Bo­den­ar­bei­tenModellRUBI SR-1Chas­sisAlu­mi­ni­umTrag­fä­hig­keitbis 130 kgVer­stel­lungHöhen- und Win­kel­ver­stel­lung des SitzesRoll­ba­sis7 Len­krol­lenAusstat­tungin­te­grier­te Werk­zeug­abla­ge (Tool-Tray)Knie­pols­teraus­wech­sel­ba­re er­go­no­mi­sche Knie­pols­ter im Lie­fer­um­fangLie­fer­um­fang1 × RUBI SR-1 Roll-Sitz mit Roll­ba­sis, er­go­no­mi­sche Knie­scho­nerEin­satzFlie­sen- und Par­kett­ver­le­gung, Bo­den­rei­ni­gung, wei­te­re Bo­den­ar­bei­tenAr­ti­kel­num­mer81999 / FA10254Her­stel­lerRUBISitzen oder knien – was ist besser?Sitzen, wenn es geht. Die Be­rufs­krank­heit 2112 zählt Knien, Hocken, Fer­sen­sitz und Krie­chen – Sitzen nicht. Ein Roll-Sitz nimmt Ihnen die be­las­ten­de Hal­tung, nicht nur den Druck.Warum ist die Win­kel­ver­stel­lung wich­tig?Ein nach vorn ge­kipp­ter Sitz ver­la­gert Ihr Ge­wicht zur Ar­beits­flä­che, ohne dass Sie den Rücken krüm­men müssen. Ohne Kip­pung ver­la­gern Sie das Pro­blem vom Knie in den Rücken.Sind Knie­scho­ner dabei?Ja, aus­wech­sel­ba­re er­go­no­mi­sche Knie­pols­ter ge­hö­ren zum Lie­fer­um­fang – für die Stel­len, an die der Sitz nicht kommt.Bis zu wel­chem Kör­per­ge­wicht?RUBI gibt bis 130 kg an. Das ist nied­ri­ger als bei den Knie­rol­lern (160 kg), weil bei einem Sitz das Ge­wicht auf einer klei­ne­ren Grund­flä­che und über einen Hebel wirkt.Lohnt sich ein Roll­sitz für Sie?Das hängt an Fläche, Un­ter­grund und daran, wie viele Stun­den am Tag Sie im Knien ver­brin­gen. Sagen Sie uns Ihre Zahlen – wir rech­nen es sach­lich mit Ihnen durch, auch wenn die Ant­wort am Ende nein lautet.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genRubi Gel-Knie­scho­ner Duplex (Art. 81989)Gel-Knie­scho­ner Duplex.Rubi Flextub Kunst­stoff-Tra­ge­ei­mer fle­xi­bel (40 ltr.) (ver­schie­de­ne Farben)Flextub Tra­ge­ei­mer, fle­xi­bel, 40 Liter.Rubi 45° Zahn­kel­le mit Soft­griff / 10 mm Zahnung (Art. 75948)45°-Zahn­kel­le mit 10 mm Zahnung.Rubi Pump-Saug­he­ber SC-200 (Art. 18919)Pump-Saug­he­ber SC-200 zum Hand­ling der Platten.

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Fento BOARD / Kniekissen
FENTO BOARD Knie­kis­sen, 280 × 495 × 45 mm (Art. FA10489)Das BOARD ist kein Knie­scho­ner, son­dern eine Knie­mat­te – und damit die Lösung für alles, was länger an einer Stelle pas­siert. Es liegt vor Ihnen auf dem Boden, hat einen keil­för­mi­gen Aufbau, der Knie und Un­ter­schen­kel zu­gleich trägt, und ist mit Leis­tungs­stu­fe 1 gegen das Durch­drin­gen scha­rf­kan­ti­ger Un­ter­grün­de aus­ge­wie­sen. 1.250 Gramm – schwer genug, dass es nicht vom Wind bewegt wird.49,5 × 28 cmFläche45 mmDickeStufe 1durch­stich­fest1.250 gGe­wichtWarum Knie­schutz im Flie­sen­le­ger­hand­werk keine Kom­fort­fra­ge istKnie­ar­thro­se ist in Deutsch­land eine an­er­kann­te Be­rufs­krank­heit. In der Be­rufs­krank­hei­ten­ver­ord­nung ist sie unter der Nummer 2112 ge­führt, und die De­fi­ni­ti­on nennt kon­kre­te Zahlen: „Gon­ar­thro­se durch eine Tä­tig­keit im Knien oder ver­gleich­ba­rer Knie­be­las­tung mit einer ku­mu­la­ti­ven Ein­wir­kungs­dau­er wäh­rend des Ar­beits­le­bens von min­des­tens 13.000 Stun­den und einer Min­de­stein­wir­kungs­dau­er von ins­ge­samt einer Stunde pro Schicht“. Als ver­gleich­ba­re Knie­be­las­tung gelten dabei auch Hocken, Fer­sen­sitz und Krie­chen.Was 13.000 Stun­den im Be­rufs­le­ben be­deu­tenRech­nen Sie mit 220 Ar­beits­ta­gen im Jahr, dann ist die Schwel­le schnel­ler er­reicht, als die große Zahl ver­mu­ten lässt: Bei vier Stun­den Knien pro Tag sind es rund 15 Be­rufs­jah­re. Bei fünf Stun­den etwa zwölf, bei sechs Stun­den knapp zehn. Für einen Flie­sen­le­ger ist das keine theo­re­ti­sche Grenze, son­dern eine rea­lis­ti­sche Zwi­schen­bi­lanz.Diese Zahlen sind der Grund, warum Knie­schutz im Hand­werk anders be­wer­tet wird als an­de­res Zu­be­hör: Es geht nicht um be­que­me­res Ar­bei­ten heute, son­dern darum, ob Sie in zwan­zig Jahren noch knien können. Bei kon­kre­ten Be­schwer­den ist der Be­triebs­arzt oder Ihre Be­rufs­ge­nos­sen­schaft der rich­ti­ge An­sprech­part­ner – auch weil dort die Be­las­tungs­do­ku­men­ta­ti­on ge­führt wird.Die größte Auf­la­ge­flä­che, die Sie be­kom­men könnenDer Druck auf das Knie ist Kraft ge­teilt durch Fläche – und bei einer Matte ist die Fläche nicht durch das be­grenzt, was an Ihr Bein passt. 495 × 280 mm sind rund 1.385 Qua­drat­zen­ti­me­ter: ein Viel­fa­ches jedes am Bein ge­tra­ge­nen Pols­ters. Dazu kommt der keil­för­mi­ge Aufbau, der Knie und Un­ter­schen­kel gleich­zei­tig trägt und die Last zwi­schen beiden ver­teilt.Der ganze Trick heißt FlächeWenn Sie knien, liegt ein großer Teil Ihres Kör­per­ge­wichts auf zwei sehr klei­nen Flä­chen. Der Druck auf das Gewebe ist Kraft ge­teilt durch Fläche – also lässt sich die Be­las­tung auf genau zwei Wegen senken: we­ni­ger Ge­wicht darauf, oder mehr Fläche dar­un­ter. Am Ge­wicht können Sie nichts ändern, an der Fläche schon:Dop­pel­te Auf­la­ge­flä­che, halber DruckDas ist keine Faust­re­gel, son­dern eine Di­vi­si­on. Genau des­halb wirkt ein groß­flä­chi­ges Pols­ter spür­bar anders als ein dickes, klei­nes.Keil­form ver­la­gert Last auf den Un­ter­schen­kelEin keil­för­mi­ges Kissen nimmt einen Teil der Last von der Knieschei­be und legt ihn auf das Schien­bein – also auf eine Fläche, die dafür besser ge­eig­net ist.Weich allein hilft nichtEin zu wei­ches Pols­ter wird unter dem Knie ganz zu­sam­men­ge­drückt. Dann liegt die Last wieder punk­tu­ell an – nur eben ein Stück tiefer.Harte Schale plus weiche Ein­la­geDie Schale ver­teilt die Kraft über die ganze Fläche, die Ein­la­ge nimmt die Rest­spit­zen. Erst die Kom­bi­na­ti­on funk­tio­niert.Was der Druck kon­kret an­rich­tetVor der Knieschei­be sitzt ein Schleim­beu­tel. Dau­ern­der Druck auf diese Stelle kann ihn ent­zün­den – die Bur­si­tis prae­pa­tel­la­ris, im Hand­werk seit Ge­ne­ra­tio­nen als „Flie­sen­le­ger­knie“ be­kannt. Sie ent­steht nicht durch einen ein­zel­nen Tag, son­dern durch die Summe. Und sie ist der Grund, warum Pols­ter die Last vom Punkt der Knieschei­be weg­neh­men sollen, statt sie nur zu dämp­fen.Was das BOARD kon­struk­tiv löstKeil­form für die Knie­po­si­tio­nie­rungDer Her­stel­ler nennt sie als Kern des Kon­zepts: Sie ga­ran­tiert eine de­fi­nier­te Po­si­ti­on des Knies und ver­teilt die Last auf Knie und Un­ter­schen­kel.Ver­stell­ba­rer Knie­ab­standWeil das Board breit ist, wählen Sie selbst, wie weit die Knie aus­ein­an­der­ste­hen – anders als bei am Bein ge­tra­ge­nen Pols­tern, wo die Geo­me­trie fest­liegt.Leis­tungs­stu­fe 1Auch als Matte ist es gegen das Durch­drin­gen scha­rf­kan­ti­ger Un­ter­grün­de aus­ge­wie­sen. Bei einer Flie­sen­bau­stel­le mit Scher­ben ist das keine Ne­ben­sa­che.Griff­mul­de obenEin 1.250-Gramm-Board, das man stän­dig wei­ter­trägt, braucht einen Griff. Klingt banal, ist im Alltag der Un­ter­schied zwi­schen mit­neh­men und ste­hen­las­sen.Warum 1.250 Gramm ein Merk­mal und kein Nach­teil sindDer Her­stel­ler weist aus­drück­lich aus, dass das Board aus­rei­chend schwer ist, um nicht vom Wind bewegt zu werden. Auf Bal­ko­nen, Ter­ras­sen und in of­fe­nen Roh­bau­ten ist genau das der Punkt, an dem leich­te Schaum­stoff­mat­ten un­brauch­bar werden.DIN EN 14404: die Norm, an der Sie Knie­schutz ver­glei­chen könnenFür Knie­schutz bei kni­en­den Ar­bei­ten gilt die DIN EN 14404. Sie ordnet jedes Pro­dukt in einen Typ ein – das sagt, wie der Schutz am Körper sitzt – und in eine Leis­tungs­stu­fe, die sagt, wo­ge­gen er schützt. Beide An­ga­ben zu­sam­men machen Knie­schutz erst ver­gleich­bar.Die vier TypenTyp 1Knie­schutz, der un­ab­hän­gig von der Klei­dung am Bein be­fes­tigt wird – der klas­si­sche Scha­len­knie­schutz mit Riemen.Typ 2Knie­pols­ter in Ver­bin­dung mit der Klei­dung: fest ein­ge­näht oder in Ho­sen­ta­schen ein­ge­scho­ben.Typ 3Knie­mat­ten, die am Ar­beits­platz po­si­tio­niert und nicht am Körper be­fes­tigt werden. Sie gelten des­halb nicht als PSA im Sinne der Ver­ord­nung.Typ 4Knie­schutz am Bein mit zu­sätz­li­chen Vor­rich­tun­gen – zum Bei­spiel mit Sitz­flä­che.Die Leis­tungs­stu­fenStufe 0Kein Durch­stich­schutz. Für sau­be­re, glatte und ebene Flä­chen ohne her­um­lie­gen­de Ge­gen­stän­de.Stufe 1Durch­stich­schutz bei einer Kraft von min­des­tens 100 N auf glat­ter Fläche – für Ar­bei­ten, bei denen Split­ter und Scher­ben ent­ste­hen.Stufe 1UMin­des­tens 100 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – etwa bei her­vor­ste­hen­den Teilen wie Be­weh­rungs­ei­sen.Stufe 2Min­des­tens 250 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – für grobes, ge­bro­che­nes Ma­te­ri­al.Was das für die Flie­sen­bau­stel­le heißtAuf einer Flie­sen­bau­stel­le liegen Scher­ben, Bruch­stü­cke und Flie­sen­split­ter – genau der Fall, für den Stufe 1 de­fi­niert ist. Stufe 0 ist für den Rohbau und für Estrich mit Splitt zu wenig. Achten Sie des­halb auf die Stufe, nicht nur auf die Pols­ter­di­cke: Ein dickes, wei­ches Pols­ter ohne Durch­stich­schutz lässt eine Scher­be durch.Dieses Modell ist mit Leis­tungs­stu­fe 1 aus­ge­wie­sen – also durch­stich­fest ab einer Kraft von 100 N auf glat­ter Fläche. Das ist die Stufe, die auf einer Flie­sen­bau­stel­le mit Scher­ben und Split­tern ge­braucht wird.Nach DIN EN 14404 ist eine Knie­mat­te Typ 3: Sie wird am Ar­beits­platz po­si­tio­niert und nicht am Körper be­fes­tigt – und gilt des­halb formal nicht als per­sön­li­che Schutz­aus­rüs­tung. Für die Ge­fähr­dungs­be­ur­tei­lung heißt das: Eine Matte er­setzt vor­ge­schrie­be­ne PSA nicht au­to­ma­tisch. Für Ihr Knie wirkt sie trotz­dem, und zwar mit der größ­ten Auf­la­ge­flä­che von allen Lö­sun­gen.Wann ein Board die rich­ti­ge Wahl istLän­ge­re Ar­bei­ten an einer StelleVer­fu­gen einer Fläche, Si­li­kon­ar­bei­ten an einer Wanne, So­ckel­mon­ta­ge – über­all, wo Sie eine Weile blei­ben.Kein Druck am BeinKeine Riemen, keine Knie­keh­le, kein Schweiß unter der Schale. Für viele der ent­schei­den­de Vor­teil.Auch für die Werk­zeu­geAuf einem Board von 49,5 cm Breite ist neben den Knien Platz – Kelle und Fu­gen­brett liegen nicht im Kleber.Wo es un­prak­tisch istWenn Sie stän­dig wei­ter­rut­schen. Dann grei­fen Sie zu Ho­sen­pols­ter oder Scho­ner – oder zum Roll­sitz.Die wirk­sams­te Maß­nah­me: gar nicht knienKnie­schutz senkt den Druck auf das Knie, aber nicht die Zeit im Knien – und die Be­rufs­krank­heit 2112 rech­net in Stun­den, nicht in Newton. Des­halb steht in jeder ernst­haf­ten Be­trach­tung zuerst die Frage, ob sich die kni­en­de Hal­tung ganz ver­mei­den lässt:Roll­sitz oder Knie­rol­lerVer­la­gert die Last auf Gesäß oder Schien­bein und macht das Wei­ter­rü­cken zum Rollen. Die Knie sind ent­las­tet und die Zeit im Knien sinkt.Ar­beits­hö­he ver­än­dernWas auf einem Bock vor­be­rei­tet werden kann – Zu­schnitt, An­mi­schen, Sor­tie­ren – muss nicht am Boden pas­sie­ren.Hal­tung wech­selnKnien, Hocken und Stehen im Wech­sel be­las­tet un­ter­schied­li­che Struk­tu­ren. Dau­er­haft die­sel­be Hal­tung ist das Pro­blem.Beides zu­sam­menAuch mit Roll­sitz bleibt genug übrig, wofür man knien muss. Knie­schutz und Roll­sitz sind keine Al­ter­na­ti­ven, son­dern Er­gän­zun­gen.Rutsch­fes­tig­keit ist ein Si­cher­heits­merk­mal, kein Kom­fort­merk­malFrisch ver­leg­te Flie­sen, Kle­ber­res­te und feuch­ter Estrich sind glatt. Ein Knie­scho­ner mit harter, glat­ter Schale rutscht darauf weg – und weil Sie im Knien kaum ab­fan­gen können, endet das oft mit dem Sturz auf die Seite oder mit der Hand in den Scher­ben. Achten Sie auf eine grif­fi­ge Auf­la­ge­flä­che, und halten Sie sie frei von an­ge­trock­ne­tem Kleber.Tech­ni­sche DatenPro­duktartKnie­mat­te / Knie­board (Typ 3 nach DIN EN 14404)ModellFENTO BOARDMaße280 × 495 × 45 mmGe­wicht1.250 gLeis­tungs­stu­feStufe 1 – mindestens 100 N Durch­stoß­kraft (Her­stel­ler­an­ga­be 08/2026)Aufbaukeil­för­mig, für de­fi­nier­te Knie­po­si­tio­nie­rung und Druck­ver­tei­lung auf Knie und Un­ter­schen­kelKnie­ab­standin­di­vi­du­ell ver­stell­bar durch die Board­grö­ßeBo­den­teilrobust und fest, mit stra­pa­zier­fä­hi­ger Au­ßen­schichtHand­ha­bungGriff­mul­de an der Ober­sei­te, leicht zu rei­ni­genBe­son­der­heitaus­rei­chend schwer, um nicht vom Wind bewegt zu werdenAr­ti­kel­num­merFA10489Er­setzt das Board einen Knie­scho­ner?Für Ihr Knie wirkt es sogar besser, weil die Auf­la­ge­flä­che größer ist. Formal ist eine Knie­mat­te aber Typ 3 nach DIN EN 14404 und damit keine PSA – wenn Knie­schutz als PSA vor­ge­schrie­ben ist, er­setzt sie ihn nicht au­to­ma­tisch.Wie oft muss ich es um­set­zen?Bei 49,5 cm Breite können Sie ein gutes Stück Fläche ab­ar­bei­ten, bevor Sie es ver­schie­ben. Für Ar­bei­ten, bei denen Sie stän­dig wei­ter­rü­cken, sind Ho­sen­pols­ter oder ein Roll­sitz prak­ti­scher.Ist es rutsch­fest?Das Board hat einen festen Bo­den­teil mit stra­pa­zier­fä­hi­ger Au­ßen­schicht und liegt durch sein Ge­wicht stabil. Halten Sie die Un­ter­sei­te frei von an­ge­trock­ne­tem Kleber – das ist bei jeder Auf­la­ge der kri­ti­sche Punkt.Warum ist es so schwer?Damit es liegen bleibt. Der Her­stel­ler nennt das Ge­wicht aus­drück­lich als Merk­mal: Ein leich­tes Board ver­weht auf Balkon und Ter­ras­se.Wel­cher Knie­schutz passt zu Ihrem Ar­beits­tag?Schale, Ho­sen­pols­ter, Matte oder Roll­sitz – das ent­schei­det sich daran, wie lange Sie an einer Stelle knien und was Sie an­ha­ben. Be­schrei­ben Sie uns Ihren ty­pi­schen Tag, wir sagen Ihnen, was sich lohnt.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genUl­trak­nee Hammock II Knie­scho­ner - der NewcomerUl­trak­nee Hammock II Knie­scho­ner.Er­satz­rie­men für Alpro Nier­haus Knie­pro­tek­tor Wohlpro (2 Stk.)Er­satz­rie­men für Alpro Nier­haus Knie­pro­tek­tor Wohlpro (2 Stk.).GORANDO Knie­kis­sen Uni­ver­salGORANDO Knie­kis­sen Uni­ver­sal.myRolly - Roll­wa­gen / Knie­rol­ler inkl. Ana­to­mic ErgopadmyRolly Roll­wa­gen und Knie­rol­ler.Rubi Ergonomischer Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen inkl. Knie­scho­ner (Art. 81999)Rubi er­go­no­mi­scher Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen.

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Knieschoner Fento 200 PRO / Fento ORIGINAL
Knie­scho­ner FENTO 200 PRO / FENTO ORI­GI­NAL (Art. 90071)Der FENTO 200 PRO ist der Knie­scho­ner, an dem sich die an­de­ren messen lassen müssen: Leis­tungs­stu­fe 1 also durch­stich­fest, ein keil­för­mi­ges In­nen­kis­sen für die Druck­ver­tei­lung, ex­trab­rei­te Gum­mi­bän­der mit Klett statt schma­ler Gurte – und Riemen wie Kissen sind aus­tausch­bar. Für den täg­li­chen Bau­stel­len-Dau­er­ein­satz.Stufe 1durch­stich­festKeil­formIn­nen­kis­senex­trab­reitGum­mi­bän­deraus­tausch­barRiemen + KissenWarum Knie­schutz im Flie­sen­le­ger­hand­werk keine Kom­fort­fra­ge istKnie­ar­thro­se ist in Deutsch­land eine an­er­kann­te Be­rufs­krank­heit. In der Be­rufs­krank­hei­ten­ver­ord­nung ist sie unter der Nummer 2112 ge­führt, und die De­fi­ni­ti­on nennt kon­kre­te Zahlen: „Gon­ar­thro­se durch eine Tä­tig­keit im Knien oder ver­gleich­ba­rer Knie­be­las­tung mit einer ku­mu­la­ti­ven Ein­wir­kungs­dau­er wäh­rend des Ar­beits­le­bens von min­des­tens 13.000 Stun­den und einer Min­de­stein­wir­kungs­dau­er von ins­ge­samt einer Stunde pro Schicht“. Als ver­gleich­ba­re Knie­be­las­tung gelten dabei auch Hocken, Fer­sen­sitz und Krie­chen.Was 13.000 Stun­den im Be­rufs­le­ben be­deu­tenRech­nen Sie mit 220 Ar­beits­ta­gen im Jahr, dann ist die Schwel­le schnel­ler er­reicht, als die große Zahl ver­mu­ten lässt: Bei vier Stun­den Knien pro Tag sind es rund 15 Be­rufs­jah­re. Bei fünf Stun­den etwa zwölf, bei sechs Stun­den knapp zehn. Für einen Flie­sen­le­ger ist das keine theo­re­ti­sche Grenze, son­dern eine rea­lis­ti­sche Zwi­schen­bi­lanz.Diese Zahlen sind der Grund, warum Knie­schutz im Hand­werk anders be­wer­tet wird als an­de­res Zu­be­hör: Es geht nicht um be­que­me­res Ar­bei­ten heute, son­dern darum, ob Sie in zwan­zig Jahren noch knien können. Bei kon­kre­ten Be­schwer­den ist der Be­triebs­arzt oder Ihre Be­rufs­ge­nos­sen­schaft der rich­ti­ge An­sprech­part­ner – auch weil dort die Be­las­tungs­do­ku­men­ta­ti­on ge­führt wird.DIN EN 14404: die Norm, an der Sie Knie­schutz ver­glei­chen könnenFür Knie­schutz bei kni­en­den Ar­bei­ten gilt die DIN EN 14404. Sie ordnet jedes Pro­dukt in einen Typ ein – das sagt, wie der Schutz am Körper sitzt – und in eine Leis­tungs­stu­fe, die sagt, wo­ge­gen er schützt. Beide An­ga­ben zu­sam­men machen Knie­schutz erst ver­gleich­bar.Die vier TypenTyp 1Knie­schutz, der un­ab­hän­gig von der Klei­dung am Bein be­fes­tigt wird – der klas­si­sche Scha­len­knie­schutz mit Riemen.Typ 2Knie­pols­ter in Ver­bin­dung mit der Klei­dung: fest ein­ge­näht oder in Ho­sen­ta­schen ein­ge­scho­ben.Typ 3Knie­mat­ten, die am Ar­beits­platz po­si­tio­niert und nicht am Körper be­fes­tigt werden. Sie gelten des­halb nicht als PSA im Sinne der Ver­ord­nung.Typ 4Knie­schutz am Bein mit zu­sätz­li­chen Vor­rich­tun­gen – zum Bei­spiel mit Sitz­flä­che.Die Leis­tungs­stu­fenStufe 0Kein Durch­stich­schutz. Für sau­be­re, glatte und ebene Flä­chen ohne her­um­lie­gen­de Ge­gen­stän­de.Stufe 1Durch­stich­schutz bei einer Kraft von min­des­tens 100 N auf glat­ter Fläche – für Ar­bei­ten, bei denen Split­ter und Scher­ben ent­ste­hen.Stufe 1UMin­des­tens 100 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – etwa bei her­vor­ste­hen­den Teilen wie Be­weh­rungs­ei­sen.Stufe 2Min­des­tens 250 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – für grobes, ge­bro­che­nes Ma­te­ri­al.Was das für die Flie­sen­bau­stel­le heißtAuf einer Flie­sen­bau­stel­le liegen Scher­ben, Bruch­stü­cke und Flie­sen­split­ter – genau der Fall, für den Stufe 1 de­fi­niert ist. Stufe 0 ist für den Rohbau und für Estrich mit Splitt zu wenig. Achten Sie des­halb auf die Stufe, nicht nur auf die Pols­ter­di­cke: Ein dickes, wei­ches Pols­ter ohne Durch­stich­schutz lässt eine Scher­be durch.Dieses Modell ist mit Leis­tungs­stu­fe 1 aus­ge­wie­sen – also durch­stich­fest ab einer Kraft von 100 N auf glat­ter Fläche. Das ist die Stufe, die auf einer Flie­sen­bau­stel­le mit Scher­ben und Split­tern ge­braucht wird.Der ganze Trick heißt FlächeWenn Sie knien, liegt ein großer Teil Ihres Kör­per­ge­wichts auf zwei sehr klei­nen Flä­chen. Der Druck auf das Gewebe ist Kraft ge­teilt durch Fläche – also lässt sich die Be­las­tung auf genau zwei Wegen senken: we­ni­ger Ge­wicht darauf, oder mehr Fläche dar­un­ter. Am Ge­wicht können Sie nichts ändern, an der Fläche schon:Dop­pel­te Auf­la­ge­flä­che, halber DruckDas ist keine Faust­re­gel, son­dern eine Di­vi­si­on. Genau des­halb wirkt ein groß­flä­chi­ges Pols­ter spür­bar anders als ein dickes, klei­nes.Keil­form ver­la­gert Last auf den Un­ter­schen­kelEin keil­för­mi­ges Kissen nimmt einen Teil der Last von der Knieschei­be und legt ihn auf das Schien­bein – also auf eine Fläche, die dafür besser ge­eig­net ist.Weich allein hilft nichtEin zu wei­ches Pols­ter wird unter dem Knie ganz zu­sam­men­ge­drückt. Dann liegt die Last wieder punk­tu­ell an – nur eben ein Stück tiefer.Harte Schale plus weiche Ein­la­geDie Schale ver­teilt die Kraft über die ganze Fläche, die Ein­la­ge nimmt die Rest­spit­zen. Erst die Kom­bi­na­ti­on funk­tio­niert.Was der Druck kon­kret an­rich­tetVor der Knieschei­be sitzt ein Schleim­beu­tel. Dau­ern­der Druck auf diese Stelle kann ihn ent­zün­den – die Bur­si­tis prae­pa­tel­la­ris, im Hand­werk seit Ge­ne­ra­tio­nen als „Flie­sen­le­ger­knie“ be­kannt. Sie ent­steht nicht durch einen ein­zel­nen Tag, son­dern durch die Summe. Und sie ist der Grund, warum Pols­ter die Last vom Punkt der Knieschei­be weg­neh­men sollen, statt sie nur zu dämp­fen.Was dieses Modell kon­kret anders machtKeil­för­mi­ges In­nen­kis­senDer Keil ver­la­gert einen Teil der Last von der Knieschei­be auf den Un­ter­schen­kel. Genau dort, wo der Schleim­beu­tel sitzt, wird der Druck ge­rin­ger.Seit­lich wei­cher und nach­gie­bi­gerDie Schale ist nicht über­all gleich steif. Vorn ver­teilt sie die Kraft, seit­lich gibt sie nach – das ver­hin­dert das Scheu­ern am Knie­um­fang.Ex­trab­rei­te Gum­mi­bän­derBreit und elas­tisch statt schmal und starr. Die Hal­te­kraft ver­teilt sich, und beim Beugen folgt das Band, statt ein­zu­schnei­den.At­mungs­ak­ti­ve, aus­tausch­ba­re Ein­la­geDas Kissen ist schweiß­ab­sor­bie­rend und luft­durch­läs­sig – und wenn es nach zwei Jahren durch­ge­ses­sen ist, tau­schen Sie es und be­hal­ten die Schale.Worauf es bei den Riemen an­kommt – und was in der Knie­keh­le pas­siertDer häu­figs­te Grund, warum guter Knie­schutz nach zwei Tagen im Auto liegen bleibt, ist nicht das Pols­ter, son­dern die Be­fes­ti­gung. In der Knie­keh­le laufen Nerven und Gefäße dicht unter der Haut. Ein schma­ler Riemen, der dort ein­schnei­det, führt zu Druck­stel­len, Krib­beln und tauben Stel­len im Un­ter­schen­kel – und dann trägt man den Scho­ner nicht mehr.Breit statt schmalEin brei­tes Gum­mi­band ver­teilt die Hal­te­kraft. Schma­le Gurte schnei­den ein, sobald Sie das Knie beugen – also die ganze Zeit.Elas­tisch statt starrBeim Knien ändert sich der Umfang des Beins. Ein elas­ti­sches Band folgt, ein star­rer Gurt wird beim Beugen zur Fessel.Nicht in die Knie­keh­le legenDie Riemen ge­hö­ren ober- und un­ter­halb der Knie­keh­le, nicht mitten hinein.Aus­tausch­barRiemen sind das erste Teil, das ver­schleißt. Wenn sie er­setz­bar sind, ist nach zwei Jahren nicht der ganze Scho­ner hin­über.Ein Knie­scho­ner, der drückt, wird nicht ge­tra­gen – und ein nicht ge­tra­ge­ner Knie­scho­ner schützt nichts. Nehmen Sie des­halb Pass­form und Rie­men­kom­fort ge­nau­so ernst wie die Leis­tungs­stu­fe.Die Au­ßen­scha­leDie Schale ist gum­mi­ähn­lich, was­ser­ab­wei­send und leicht ab­wasch­bar, dabei ab­rieb­fest und feuch­tig­keits­re­sis­tent. Auf einer Flie­sen­bau­stel­le sind das drei prak­ti­sche Ei­gen­schaf­ten: Fu­gen­mör­tel und Kleber lassen sich ab­wa­schen, statt an­zu­trock­nen und die Auf­la­ge­flä­che hart und rut­schig zu machen. Der Her­stel­ler weist die Schale aus­drück­lich als be­son­ders rutsch­fest aus.Rutsch­fes­tig­keit ist ein Si­cher­heits­merk­mal, kein Kom­fort­merk­malFrisch ver­leg­te Flie­sen, Kle­ber­res­te und feuch­ter Estrich sind glatt. Ein Knie­scho­ner mit harter, glat­ter Schale rutscht darauf weg – und weil Sie im Knien kaum ab­fan­gen können, endet das oft mit dem Sturz auf die Seite oder mit der Hand in den Scher­ben. Achten Sie auf eine grif­fi­ge Auf­la­ge­flä­che, und halten Sie sie frei von an­ge­trock­ne­tem Kleber.Rich­tig an­pas­sen1Im Knien an­pas­sen, nicht im StehenDer Bein­um­fang ändert sich beim Beugen deut­lich. Was im Stehen gut sitzt, schnei­det im Knien ein.2Pols­ter­mit­te auf die Knieschei­beDie dicks­te Stelle des Pols­ters gehört unter die Knieschei­be, nicht dar­un­ter oder dar­über.3Riemen ober- und un­ter­halb der Knie­keh­leNicht mitten in die Knie­keh­le. Dort liegen Nerven und Gefäße dicht unter der Haut.4So fest wie nötig, so lose wie mög­lichDer Scho­ner darf nicht wan­dern, aber auch nicht ab­schnü­ren. Nach einer Stunde nach­kon­trol­lie­ren.5Auf taube Stel­len achtenKrib­beln oder Taub­heit im Un­ter­schen­kel heißt: zu fest oder falsch po­si­tio­niert. Sofort kor­ri­gie­ren.Schweiß, Hy­gie­ne und Stand­zeitEin Knie­scho­ner sitzt acht Stun­den an einer warmen, feuch­ten Stelle. Was daraus folgt, ent­schei­det über die tat­säch­li­che Le­bens­dau­er:At­mungs­ak­ti­ve Ein­la­ge – sonst ar­bei­ten Sie in einem nassen Pols­ter, und Feuch­tig­keit weicht die Haut auf.Aus­tausch­ba­re Ein­la­ge – die Ein­la­ge ist das Teil, das zuerst durch­ge­ses­sen und un­hy­gie­nisch wird, nicht die Schale.Ab­wasch­ba­re Au­ßen­scha­le – an­ge­trock­ne­ter Flie­sen­kle­ber und Fu­gen­mör­tel machen jede Schale hart und rau.Riemen mit­wa­schen – Klett setzt sich mit Staub zu und hält dann nicht mehr. Klett­flä­chen re­gel­mä­ßig aus­bürs­ten.Für dieses Modell führen wir Er­satz­rie­men (2 Stück im Set) und Er­satz­kis­sen (2 Stück im Set) ein­zeln. Damit ist ein FENTO 200 PRO nach ein oder zwei Jahren kein Neu­kauf, son­dern ein Er­satz­teil.Die wirk­sams­te Maß­nah­me: gar nicht knienKnie­schutz senkt den Druck auf das Knie, aber nicht die Zeit im Knien – und die Be­rufs­krank­heit 2112 rech­net in Stun­den, nicht in Newton. Des­halb steht in jeder ernst­haf­ten Be­trach­tung zuerst die Frage, ob sich die kni­en­de Hal­tung ganz ver­mei­den lässt:Roll­sitz oder Knie­rol­lerVer­la­gert die Last auf Gesäß oder Schien­bein und macht das Wei­ter­rü­cken zum Rollen. Die Knie sind ent­las­tet und die Zeit im Knien sinkt.Ar­beits­hö­he ver­än­dernWas auf einem Bock vor­be­rei­tet werden kann – Zu­schnitt, An­mi­schen, Sor­tie­ren – muss nicht am Boden pas­sie­ren.Hal­tung wech­selnKnien, Hocken und Stehen im Wech­sel be­las­tet un­ter­schied­li­che Struk­tu­ren. Dau­er­haft die­sel­be Hal­tung ist das Pro­blem.Beides zu­sam­menAuch mit Roll­sitz bleibt genug übrig, wofür man knien muss. Knie­schutz und Roll­sitz sind keine Al­ter­na­ti­ven, son­dern Er­gän­zun­gen.Tech­ni­sche DatenPro­duktartScha­len­knie­scho­ner mit Rie­men­be­fes­ti­gungModellFENTO 200 PRO / FENTO ORI­GI­NALMaße je Schoner260 × 160 × 80 mm (Her­stel­ler­an­ga­be 08/2026)Gewicht je Schoner300 g (Her­stel­ler­an­ga­be 08/2026)NormDIN EN 14404, Typ 1, Leis­tungs­stu­fe 1 (mindestens 100 N) (Her­stel­ler­an­ga­be 08/2026)Au­ßen­scha­legum­mi­ähn­lich, was­ser­ab­wei­send, ab­wasch­bar, ab­rieb­fest, seit­lich wei­cher und nach­gie­bi­gerIn­nen­kis­senkeil­för­mig, schweiß­ab­sor­bie­rend, at­mungs­ak­tiv, aus­tausch­barBe­fes­ti­gungex­trab­rei­te Gum­mi­bän­der mit Klett, aus­tausch­barRutsch­fes­tig­keitbe­son­ders rutsch­fest aus­ge­wie­senLie­fer­um­fang1 PaarEr­satz­tei­leEr­satz­rie­men und Er­satz­kis­sen se­pa­rat er­hält­lichAr­ti­kel­num­mer90071Was be­deu­tet Leis­tungs­stu­fe 1?Durch­stich­schutz ab einer Kraft von 100 N auf glat­ter Fläche, nach DIN EN 14404. Das ist die Stufe, die auf einer Flie­sen­bau­stel­le mit Scher­ben und Split­tern ge­braucht wird – Stufe 0 hat gar keinen Durch­stich­schutz.Warum ist das Kissen keil­för­mig?Weil ein Keil einen Teil der Last von der Knieschei­be auf den Un­ter­schen­kel ver­la­gert. Ein fla­ches Kissen dämpft nur, ein keil­för­mi­ges ver­teilt.Kann ich Riemen und Kissen ein­zeln nach­kau­fen?Ja, beide führen wir als Set zu je 2 Stück. Die Riemen ver­schlei­ßen er­fah­rungs­ge­mäß zuerst.200 PRO oder 400 PRO?Der 400 PRO ist die ex­tra­lan­ge Aus­füh­rung und schützt zu­sätz­lich das Schien­bein. Wenn Sie viel auf dem Schien­bein auf­lie­gen oder auf grobem Un­ter­grund ar­bei­ten, ist er die bes­se­re Wahl – sonst reicht der 200 PRO.Wel­ches FENTO-Modell ist das rich­ti­ge?Die Reihe reicht vom fla­chen Ho­sen­pols­ter bis zum ex­tra­lan­gen Scho­ner mit Schien­bein­schutz. Sagen Sie uns, ob Sie eine Hose mit Knie­ta­schen tragen und wie lange Sie am Tag knien – dann gren­zen wir es ge­mein­sam ein.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genAlpro Nier­haus Knie­pro­tek­tor Wohlpro *Empfohlen von der BG*Alpro Nier­haus Knie­pro­tek­tor Wohlpro.Knie­kis­sen Fento 100 / Fento POCKETKnie­kis­sen Fento 100 / Fento POCKET.Knie­scho­ner Fento 400 PRO / Fento MAXKnie­scho­ner Fento 400 PRO / Fento MAX.myRolly - Roll­wa­gen / Knie­rol­ler inkl. Ana­to­mic ErgopadmyRolly Roll­wa­gen und Knie­rol­ler.Rubi Ergonomischer Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen inkl. Knie­scho­ner (Art. 81999)Rubi er­go­no­mi­scher Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen.

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myRolly - Rollwagen / Knieroller inkl. Anatomic Ergopad
my­Rol­ly Roll­wa­gen / Knie­rol­ler inkl. Ana­to­mic Er­go­pad (Art. FA10817)Der my­Rol­ly ist der flache, leich­te Knie­rol­ler: nur 75 mm Bau­hö­he, 3,5 kg im Alu­mi­ni­um­ge­häu­se und 610 mm lang – also lang genug, dass beide Knie und die Un­ter­schen­kel Platz haben. Vier Len­krol­len, bis 160 kg. Das Ana­to­mic Er­go­pad ist ent­hal­ten und aus­tausch­bar.75 mmBau­hö­he3,5 kgGe­wicht160 kgTrag­fä­hig­keit61 cmLängeWarum Knie­schutz im Flie­sen­le­ger­hand­werk keine Kom­fort­fra­ge istKnie­ar­thro­se ist in Deutsch­land eine an­er­kann­te Be­rufs­krank­heit. In der Be­rufs­krank­hei­ten­ver­ord­nung ist sie unter der Nummer 2112 ge­führt, und die De­fi­ni­ti­on nennt kon­kre­te Zahlen: „Gon­ar­thro­se durch eine Tä­tig­keit im Knien oder ver­gleich­ba­rer Knie­be­las­tung mit einer ku­mu­la­ti­ven Ein­wir­kungs­dau­er wäh­rend des Ar­beits­le­bens von min­des­tens 13.000 Stun­den und einer Min­de­stein­wir­kungs­dau­er von ins­ge­samt einer Stunde pro Schicht“. Als ver­gleich­ba­re Knie­be­las­tung gelten dabei auch Hocken, Fer­sen­sitz und Krie­chen.Was 13.000 Stun­den im Be­rufs­le­ben be­deu­tenRech­nen Sie mit 220 Ar­beits­ta­gen im Jahr, dann ist die Schwel­le schnel­ler er­reicht, als die große Zahl ver­mu­ten lässt: Bei vier Stun­den Knien pro Tag sind es rund 15 Be­rufs­jah­re. Bei fünf Stun­den etwa zwölf, bei sechs Stun­den knapp zehn. Für einen Flie­sen­le­ger ist das keine theo­re­ti­sche Grenze, son­dern eine rea­lis­ti­sche Zwi­schen­bi­lanz.Diese Zahlen sind der Grund, warum Knie­schutz im Hand­werk anders be­wer­tet wird als an­de­res Zu­be­hör: Es geht nicht um be­que­me­res Ar­bei­ten heute, son­dern darum, ob Sie in zwan­zig Jahren noch knien können. Bei kon­kre­ten Be­schwer­den ist der Be­triebs­arzt oder Ihre Be­rufs­ge­nos­sen­schaft der rich­ti­ge An­sprech­part­ner – auch weil dort die Be­las­tungs­do­ku­men­ta­ti­on ge­führt wird.Warum ein Roll­ge­rät etwas an­de­res leis­tet als jeder Knie­scho­nerKnie­scho­ner senken den Druck auf das Knie. Die Be­rufs­krank­heit 2112 rech­net aber in Stun­den: min­des­tens 13.000 ku­mu­la­tiv, min­des­tens eine Stunde pro Schicht. Ein Roll­ge­rät ist das ein­zi­ge Werk­zeug in dieser Ka­te­go­rie, das an dieser Zahl an­setzt – weil Sie damit nicht mehr auf dem Boden knien, son­dern auf einer Auf­la­ge liegen oder sitzen und rollen.Die Zeit im Knien sinktNicht der Druck wird ver­teilt, son­dern die be­las­ten­de Hal­tung ent­fällt teil­wei­se. Das ist der qua­li­ta­ti­ve Un­ter­schied.Kein Auf­ste­hen zum Um­set­zenBei jedem Meter Fort­schritt sparen Sie ein Auf­ste­hen und ein Hin­kni­en – also genau die Stoß­be­las­tun­gen, die sich über den Tag sum­mie­ren.Auch der Rücken pro­fi­tiertIm Knien nach vorn ge­beugt trägt die Len­den­wir­bel­säu­le das Ober­kör­per­ge­wicht. Eine Auf­la­ge oder Stütze nimmt ihr diese Last ab.Hö­he­res Ar­beit­stem­poDer Ne­ben­ef­fekt, der die In­ves­ti­ti­on rech­net: Rollen ist schnel­ler als krie­chen.75 mm Bau­hö­he – warum flach hier besser istBei einem Knie­rol­ler ist die Bau­hö­he die ent­schei­den­de Zahl. Je höher die Auf­la­ge über dem Boden liegt, desto stär­ker ver­än­dert sich Ihre Ar­beits­hal­tung: Sie sind weiter von der Fläche weg, müssen sich mehr vor­beu­gen und ar­bei­ten über eine grö­ße­re Di­stanz. Mit 75 mm bleibt der my­Rol­ly nahe an der na­tür­li­chen Knie­hö­he:Kaum ver­än­der­te Ar­beits­hal­tungSie ar­bei­ten wie im Knien, nur ohne den Bo­den­druck – und ohne auf­zu­ste­hen, um wei­ter­zu­rück­en.Ge­rin­ge Kipp­nei­gungEin fla­ches Gerät mit brei­ter Roll­ba­sis kippt kaum. Bei hö­he­ren Kon­struk­tio­nen ist das ein reales Thema.Passt unter Hin­der­nis­seUnter Heiz­kör­per, in Tür­lai­bun­gen, unter tief hän­gen­de In­stal­la­tio­nen.610 mm LängeBeide Knie und die Un­ter­schen­kel liegen auf – das ver­teilt die Last, statt sie auf die Knieschei­ben zu kon­zen­trie­ren.Das Knie­kis­sen ist ent­hal­ten – und aus­tausch­barIm Lie­fer­um­fang ist das Ana­to­mic Er­go­pad, also die Knie­mat­te mit 50 mm Pols­te­rung und sei­ten­rich­tig ge­form­ten Knie­mul­den. Zwei Punkte, die daran wich­tig sind:Sie brau­chen keine zu­sätz­li­che Auf­la­ge zu kaufen – das Gerät ist sofort ein­satz­be­reit.Das Kissen ist das Ver­schleiß­teil, und es ist aus­tausch­bar. Wenn es nach Jahren durch­ge­ses­sen ist, er­set­zen Sie es ein­zeln – wir führen das Ana­to­mic Er­go­pad se­pa­rat.Der ganze Trick heißt FlächeWenn Sie knien, liegt ein großer Teil Ihres Kör­per­ge­wichts auf zwei sehr klei­nen Flä­chen. Der Druck auf das Gewebe ist Kraft ge­teilt durch Fläche – also lässt sich die Be­las­tung auf genau zwei Wegen senken: we­ni­ger Ge­wicht darauf, oder mehr Fläche dar­un­ter. Am Ge­wicht können Sie nichts ändern, an der Fläche schon:Dop­pel­te Auf­la­ge­flä­che, halber DruckDas ist keine Faust­re­gel, son­dern eine Di­vi­si­on. Genau des­halb wirkt ein groß­flä­chi­ges Pols­ter spür­bar anders als ein dickes, klei­nes.Keil­form ver­la­gert Last auf den Un­ter­schen­kelEin keil­för­mi­ges Kissen nimmt einen Teil der Last von der Knieschei­be und legt ihn auf das Schien­bein – also auf eine Fläche, die dafür besser ge­eig­net ist.Weich allein hilft nichtEin zu wei­ches Pols­ter wird unter dem Knie ganz zu­sam­men­ge­drückt. Dann liegt die Last wieder punk­tu­ell an – nur eben ein Stück tiefer.Harte Schale plus weiche Ein­la­geDie Schale ver­teilt die Kraft über die ganze Fläche, die Ein­la­ge nimmt die Rest­spit­zen. Erst die Kom­bi­na­ti­on funk­tio­niert.Was der Druck kon­kret an­rich­tetVor der Knieschei­be sitzt ein Schleim­beu­tel. Dau­ern­der Druck auf diese Stelle kann ihn ent­zün­den – die Bur­si­tis prae­pa­tel­la­ris, im Hand­werk seit Ge­ne­ra­tio­nen als „Flie­sen­le­ger­knie“ be­kannt. Sie ent­steht nicht durch einen ein­zel­nen Tag, son­dern durch die Summe. Und sie ist der Grund, warum Pols­ter die Last vom Punkt der Knieschei­be weg­neh­men sollen, statt sie nur zu dämp­fen.Wofür der Her­stel­ler ihn vor­siehtBo­den­le­genFlie­sen, Par­kett, Vinyl – über­all, wo Sie sich über eine Fläche vor­wärts­ar­bei­ten.Ver­fug­ar­bei­tenDer klas­si­sche Fall: eine ganze Fläche ver­fu­gen, ohne hun­dert­mal auf­zu­ste­hen.Si­li­ko­nie­renAn­schluss­fu­gen ziehen – dabei muss man lang­sam und gleich­mä­ßig ent­lang­fah­ren, und genau das kann ein Roll­ge­rät besser als ein Mensch auf Knien.Ma­ler­ar­bei­ten im So­ckel­be­reichSo­ckel­leis­ten und Wand­an­schlüs­se in Bo­den­nä­he.Beim Si­li­ko­nie­ren zeigt sich der Vor­teil am deut­lichs­ten: Eine gleich­mä­ßi­ge Fuge ent­steht durch eine gleich­mä­ßi­ge Be­we­gung. Wer dabei alle 80 cm auf­steht und um­setzt, hat an jeder An­satz­stel­le eine Un­re­gel­mä­ßig­keit.Wo ein Roll­ge­rät nicht funk­tio­niert – und das soll­ten Sie vorher wissenEin Roll­ge­rät braucht eine be­fahr­ba­re Fläche. Im fri­schen Mör­tel­bett, auf Estrich voller Bruch­stü­cke, auf Schwel­len und Stufen und in einem engen Gäste-WC nutzt es nichts. Es rech­net sich dort, wo Sie grö­ße­re zu­sam­men­hän­gen­de Flä­chen be­ar­bei­ten: Ver­fu­gen, Si­li­ko­nie­ren, Rei­ni­gen, So­ckel­ar­bei­ten, Bo­den­ver­le­gung. Für die enge Dusche brau­chen Sie trotz­dem Knie­scho­ner. Rech­nen Sie also mit beidem, nicht mit einem Ersatz.DIN EN 14404: die Norm, an der Sie Knie­schutz ver­glei­chen könnenFür Knie­schutz bei kni­en­den Ar­bei­ten gilt die DIN EN 14404. Sie ordnet jedes Pro­dukt in einen Typ ein – das sagt, wie der Schutz am Körper sitzt – und in eine Leis­tungs­stu­fe, die sagt, wo­ge­gen er schützt. Beide An­ga­ben zu­sam­men machen Knie­schutz erst ver­gleich­bar.Die vier TypenTyp 1Knie­schutz, der un­ab­hän­gig von der Klei­dung am Bein be­fes­tigt wird – der klas­si­sche Scha­len­knie­schutz mit Riemen.Typ 2Knie­pols­ter in Ver­bin­dung mit der Klei­dung: fest ein­ge­näht oder in Ho­sen­ta­schen ein­ge­scho­ben.Typ 3Knie­mat­ten, die am Ar­beits­platz po­si­tio­niert und nicht am Körper be­fes­tigt werden. Sie gelten des­halb nicht als PSA im Sinne der Ver­ord­nung.Typ 4Knie­schutz am Bein mit zu­sätz­li­chen Vor­rich­tun­gen – zum Bei­spiel mit Sitz­flä­che.Die Leis­tungs­stu­fenStufe 0Kein Durch­stich­schutz. Für sau­be­re, glatte und ebene Flä­chen ohne her­um­lie­gen­de Ge­gen­stän­de.Stufe 1Durch­stich­schutz bei einer Kraft von min­des­tens 100 N auf glat­ter Fläche – für Ar­bei­ten, bei denen Split­ter und Scher­ben ent­ste­hen.Stufe 1UMin­des­tens 100 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – etwa bei her­vor­ste­hen­den Teilen wie Be­weh­rungs­ei­sen.Stufe 2Min­des­tens 250 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – für grobes, ge­bro­che­nes Ma­te­ri­al.Was das für die Flie­sen­bau­stel­le heißtAuf einer Flie­sen­bau­stel­le liegen Scher­ben, Bruch­stü­cke und Flie­sen­split­ter – genau der Fall, für den Stufe 1 de­fi­niert ist. Stufe 0 ist für den Rohbau und für Estrich mit Splitt zu wenig. Achten Sie des­halb auf die Stufe, nicht nur auf die Pols­ter­di­cke: Ein dickes, wei­ches Pols­ter ohne Durch­stich­schutz lässt eine Scher­be durch.Der Her­stel­ler nennt für den my­Rol­ly keine Ein­stu­fung nach DIN EN 14404 – er ist als Ar­beits­mit­tel kon­stru­iert, nicht als am Bein ge­tra­ge­ne PSA. Wo Knie­schutz als PSA vor­ge­schrie­ben ist, er­setzt er ihn nicht au­to­ma­tisch.my­Rol­ly oder Kneel-It V3?my­Rol­lyFla­cher (75 mm), leich­ter (3,5 kg), güns­ti­ger, Knie­kis­sen ent­hal­ten. Für Ar­bei­ten, bei denen Sie nah am Boden blei­ben wollen und viel trans­por­tie­ren.Kneel-It V3Mit hö­hen­ver­stell­ba­rer Brust­stüt­ze, Sitz­funk­ti­on, Rei­bungs­brem­sen an zwei Rollen und über 160 kg Trag­fä­hig­keit. Für lange, dau­er­haft nach vorn ge­beug­te Ar­bei­ten – die Brust­stüt­ze ent­las­tet zu­sätz­lich den Rücken.Der Un­ter­schied in einem SatzDer my­Rol­ly nimmt Ihnen den Bo­den­druck und das Um­set­zen. Der Kneel-It nimmt zu­sätz­lich dem Rücken das Ober­kör­per­ge­wicht ab.Beide zu­sam­menBraucht nie­mand. Ent­schei­den Sie nach Ihrer ty­pi­schen Ar­beits­hal­tung – wir helfen Ihnen dabei.Tech­ni­sche DatenPro­duktartRoll­wa­gen / Knie­rol­lerModellmy­Rol­lyMaße610 × 225 × 75 mm (L × B × H)Ge­wicht3,5 kgGe­häu­seAlu­mi­ni­umRollen4 Len­krol­lenTrag­fä­hig­keitma­xi­mal 160 kgLie­fer­um­fangGerät in­klu­si­ve aus­tausch­ba­rem Knie­kis­sen Ana­to­mic Er­go­padEi­gen­schaf­tensehr leicht, knie- und rü­cken­scho­nendEin­satzBo­den­le­gen, Ver­fug­ar­bei­ten, Si­li­ko­nier­ar­bei­ten, Ma­ler­ar­bei­ten im So­ckel­be­reichAr­ti­kel­num­merFA10817Her­stel­lerNier­hausIst ein Knie­kis­sen dabei?Ja, das Ana­to­mic Er­go­pad mit 50 mm Pols­te­rung und ge­form­ten Knie­mul­den. Es ist aus­tausch­bar und bei uns auch ein­zeln er­hält­lich.Wie hoch sitze ich damit?Die Bau­hö­he ist 75 mm. Das ist be­wusst flach, damit sich Ihre Ar­beits­hal­tung ge­gen­über dem Knien kaum ver­än­dert.Funk­tio­niert er in einem klei­nen Bad?Bei 610 mm Länge wird es in einem engen Gäste-WC schwie­rig. Ein Roll­ge­rät rech­net sich auf grö­ße­ren zu­sam­men­hän­gen­den Flä­chen – für die enge Dusche brau­chen Sie Knie­scho­ner.Bis zu wel­chem Kör­per­ge­wicht?Der Her­stel­ler gibt ma­xi­mal 160 kg an.Lohnt sich ein Roll­sitz für Sie?Das hängt an Fläche, Un­ter­grund und daran, wie viele Stun­den am Tag Sie im Knien ver­brin­gen. Sagen Sie uns Ihre Zahlen – wir rech­nen es sach­lich mit Ihnen durch, auch wenn die Ant­wort am Ende nein lautet.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genKneel-It V3 Knie-Roller inkl. Brust­stüt­ze – Die ergonomische Roll-Knie­bank für ProfisKneel-It V3 Knie­rol­ler mit Brust­stüt­ze.Rubi Gel-Knie­scho­ner Duplex (Art. 81989)Rubi Gel-Knie­scho­ner Duplex.Rubi Ergonomischer Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen inkl. Knie­scho­ner (Art. 81999)Rubi er­go­no­mi­scher Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen.Wa­schei­mer / Wasch­boy PREMIUM 21 ltr. Set / 3 Waschrol­len inkl. Gra­tis­zu­ga­benWasch­boy PREMIUM 21 l Set mit drei Waschrol­len.

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