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Wohltat ERGO PRO - Premium Knieschoner

Artikel-Nr.: FA11180

Wohltat ERGO PRO - Premium Knieschoner

Wohl­tat ERGO PRO Pre­mi­um-Knie­scho­ner, zer­ti­fi­ziert nach DIN EN 14404 (Art. FA11180)

Der ERGO PRO ist einer der we­ni­gen Knie­scho­ner mit zer­ti­fi­zier­ter und be­zif­fer­ter Druck­ver­tei­lung: 10 N nach DIN EN 14404. Dazu 5 cm breite elas­ti­sche Tex­til­gum­mi­rie­men mit Schnal­len-Click-System – also nicht Klett, das mit Staub zu­setzt, son­dern eine me­cha­ni­sche Schnal­le. Er­go­no­misch ge­form­ter PU-Schaum­stoff, at­mungs­ak­tiv.

10 N
Druck­ver­tei­lung
EN 14404
zer­ti­fi­ziert
5 cm
Rie­men­brei­te
Click
Schnal­len

Warum Knie­schutz im Flie­sen­le­ger­hand­werk keine Kom­fort­fra­ge ist

Knie­ar­thro­se ist in Deutsch­land eine an­er­kann­te Be­rufs­krank­heit. In der Be­rufs­krank­hei­ten­ver­ord­nung ist sie unter der Nummer 2112 ge­führt, und die De­fi­ni­ti­on nennt kon­kre­te Zahlen: „Gon­ar­thro­se durch eine Tä­tig­keit im Knien oder ver­gleich­ba­rer Knie­be­las­tung mit einer ku­mu­la­ti­ven Ein­wir­kungs­dau­er wäh­rend des Ar­beits­le­bens von min­des­tens 13.000 Stun­den und einer Min­de­stein­wir­kungs­dau­er von ins­ge­samt einer Stunde pro Schicht“. Als ver­gleich­ba­re Knie­be­las­tung gelten dabei auch Hocken, Fer­sen­sitz und Krie­chen.

Was 13.000 Stun­den im Be­rufs­le­ben be­deu­ten

Rech­nen Sie mit 220 Ar­beits­ta­gen im Jahr, dann ist die Schwel­le schnel­ler er­reicht, als die große Zahl ver­mu­ten lässt: Bei vier Stun­den Knien pro Tag sind es rund 15 Be­rufs­jah­re. Bei fünf Stun­den etwa zwölf, bei sechs Stun­den knapp zehn. Für einen Flie­sen­le­ger ist das keine theo­re­ti­sche Grenze, son­dern eine rea­lis­ti­sche Zwi­schen­bi­lanz.
Diese Zahlen sind der Grund, warum Knie­schutz im Hand­werk anders be­wer­tet wird als an­de­res Zu­be­hör: Es geht nicht um be­que­me­res Ar­bei­ten heute, son­dern darum, ob Sie in zwan­zig Jahren noch knien können. Bei kon­kre­ten Be­schwer­den ist der Be­triebs­arzt oder Ihre Be­rufs­ge­nos­sen­schaft der rich­ti­ge An­sprech­part­ner – auch weil dort die Be­las­tungs­do­ku­men­ta­ti­on ge­führt wird.

Warum ein Schnal­len-Click-System und nicht Klett

Klett ist bequem – aber auf einer Flie­sen­bau­stel­le ist es ein Ver­schleiß­teil. Fu­gen­mör­tel, Estrich­staub und Flie­sen­mehl setzen sich in den Haken fest, und ab einem ge­wis­sen Punkt hält Klett nicht mehr rich­tig. Eine me­cha­ni­sche Schnal­le ist davon un­ab­hän­gig:

Stau­bun­emp­find­lich

Eine Schnal­le rastet auch dann, wenn sie stau­big ist. Klett ver­liert mit jeder Ladung Fein­sta­ub an Hal­te­kraft.

Re­pro­du­zier­ba­re Ein­stel­lung

Einmal ein­ge­stellt, bleibt die Länge. Sie tref­fen mor­gens die­sel­be Ein­stel­lung wie ges­tern.

Schnell an und ab

Click auf, Click zu – ohne die Bänder jedes Mal neu zu jus­tie­ren.

Dafür we­ni­ger stu­fen­los

Eine Schnal­le rastet in Stufen. Wer eine ganz feine Zwi­schen­ein­stel­lung braucht, ist mit stu­fen­lo­sem Klett fle­xi­bler.

5 cm Rie­men­brei­te – die Zahl, auf die es beim Kom­fort an­kommt

50 Mil­li­me­ter breite elas­ti­sche Tex­til­gum­mi­rie­men sind der Grund für die Her­stel­ler­aus­sa­ge „super Tra­ge­kom­fort ohne Ein­schnei­den der Bänder“. Die Hal­te­kraft, die den Scho­ner am Bein hält, ver­teilt sich über diese Breite – bei einem 20 mm schma­len Gurt wirkt die­sel­be Kraft auf ein Vier­tel der Fläche.

Worauf es bei den Riemen an­kommt – und was in der Knie­keh­le pas­siert

Der häu­figs­te Grund, warum guter Knie­schutz nach zwei Tagen im Auto liegen bleibt, ist nicht das Pols­ter, son­dern die Be­fes­ti­gung. In der Knie­keh­le laufen Nerven und Gefäße dicht unter der Haut. Ein schma­ler Riemen, der dort ein­schnei­det, führt zu Druck­stel­len, Krib­beln und tauben Stel­len im Un­ter­schen­kel – und dann trägt man den Scho­ner nicht mehr.

Breit statt schmal

Ein brei­tes Gum­mi­band ver­teilt die Hal­te­kraft. Schma­le Gurte schnei­den ein, sobald Sie das Knie beugen – also die ganze Zeit.

Elas­tisch statt starr

Beim Knien ändert sich der Umfang des Beins. Ein elas­ti­sches Band folgt, ein star­rer Gurt wird beim Beugen zur Fessel.

Nicht in die Knie­keh­le legen

Die Riemen ge­hö­ren ober- und un­ter­halb der Knie­keh­le, nicht mitten hinein.

Aus­tausch­bar

Riemen sind das erste Teil, das ver­schleißt. Wenn sie er­setz­bar sind, ist nach zwei Jahren nicht der ganze Scho­ner hin­über.
Ein Knie­scho­ner, der drückt, wird nicht ge­tra­gen – und ein nicht ge­tra­ge­ner Knie­scho­ner schützt nichts. Nehmen Sie des­halb Pass­form und Rie­men­kom­fort ge­nau­so ernst wie die Leis­tungs­stu­fe.

Gleit­fä­hig und rutsch­frei zu­gleich? Zwei ver­schie­de­ne Flä­chen

Der Her­stel­ler nennt für den ERGO PRO ein Au­ßen­ma­te­ri­al mit guter Gleit­fä­hig­keit und gleich­zei­tig rutsch­frei­en Halt auch bei Be­we­gung. Das ist kein Wi­der­spruch, son­dern be­schreibt zwei Kon­takt­flä­chen: Die Schale soll auf dem Boden glei­ten, der Scho­ner soll am Bein nicht wan­dern.

Grif­fig oder gleit­fä­hig? Es geht um zwei ver­schie­de­ne Flä­chen

Bei Knie­scho­nern findet man schein­bar wi­der­sprüch­li­che An­ga­ben: einmal „rutsch­fest“, einmal „gleit­fä­hig“. Der Wi­der­spruch löst sich, wenn man die beiden Kon­takt­flä­chen aus­ein­an­der­hält:

Zwi­schen Scho­ner und Bein: fester Halt

Hier soll nichts rut­schen. Wan­dert der Scho­ner am Bein, liegt das Pols­ter nicht mehr unter dem Knie – und dann schützt es nicht.

Zwi­schen Scho­ner und Boden: kommt darauf an

Wer sich auf sau­be­rem Par­kett oder La­mi­nat kniend vor­wärts­schiebt, will eine gleit­fä­hi­ge Schale. Wer sich beim An­drü­cken einer Fliese ab­stützt, will Grip.

Gleit­fä­hig ist auf der Flie­sen­bau­stel­le die Aus­nah­me

Auf frisch ver­leg­ten Flie­sen, Kle­ber­res­ten und feuch­tem Estrich ist der Un­ter­grund von sich aus glatt. Zu­sätz­li­che Gleit­fä­hig­keit ist dort keine Hilfe, son­dern ein Sturz­ri­si­ko.

Manche Mo­del­le lassen die Wahl

Der RUBI Duplex etwa hat eine ab­nehm­ba­re Au­ßen­scha­le: mit Schale robust und grif­fig, ohne Schale gleit­fä­hig.

Der ganze Trick heißt Fläche

Wenn Sie knien, liegt ein großer Teil Ihres Kör­per­ge­wichts auf zwei sehr klei­nen Flä­chen. Der Druck auf das Gewebe ist Kraft ge­teilt durch Fläche – also lässt sich die Be­las­tung auf genau zwei Wegen senken: we­ni­ger Ge­wicht darauf, oder mehr Fläche dar­un­ter. Am Ge­wicht können Sie nichts ändern, an der Fläche schon:

Dop­pel­te Auf­la­ge­flä­che, halber Druck

Das ist keine Faust­re­gel, son­dern eine Di­vi­si­on. Genau des­halb wirkt ein groß­flä­chi­ges Pols­ter spür­bar anders als ein dickes, klei­nes.

Keil­form ver­la­gert Last auf den Un­ter­schen­kel

Ein keil­för­mi­ges Kissen nimmt einen Teil der Last von der Knieschei­be und legt ihn auf das Schien­bein – also auf eine Fläche, die dafür besser ge­eig­net ist.

Weich allein hilft nicht

Ein zu wei­ches Pols­ter wird unter dem Knie ganz zu­sam­men­ge­drückt. Dann liegt die Last wieder punk­tu­ell an – nur eben ein Stück tiefer.

Harte Schale plus weiche Ein­la­ge

Die Schale ver­teilt die Kraft über die ganze Fläche, die Ein­la­ge nimmt die Rest­spit­zen. Erst die Kom­bi­na­ti­on funk­tio­niert.

Die Druck­ver­tei­lungs­wer­te der Her­stel­ler im Ver­gleich

Meh­re­re Mo­del­le werden mit einer ge­mes­se­nen Druck­ver­tei­lung in Newton an­ge­ge­ben. Klei­ner ist besser: Der Wert steht für die Be­las­tungs­spit­ze, die am Knie an­kommt. So lassen sich die Mo­del­le erst­mals direkt ver­glei­chen:

ALPRO Wohl­pro< 7 N – groß­flä­chi­ge Auf­la­ge mit Ent­las­tung über das Schien­bein
Gel­mas­ter Nr. 687,0–13,0 N – sehr große, weiche Ge­lauf­la­ge
Wohl­tat ERGO PRO10 N – ge­prüft nach DIN EN 14404
FENTO 400 PRO10,1–12,1 N – ex­tra­lang, mit Schien­bein­schutz
Ultra Nr. 297,8–27,3 N – Leicht­bau, große Spann­wei­te
Kas­ten­form Nr. 413,8–23,8 N – ro­bus­te Kas­ten­form
Zwei Ein­schrän­kun­gen, die da­zu­ge­hö­ren: Es sind Her­stel­ler­an­ga­ben, und die Her­stel­ler geben sie in Newton an, obwohl ein Druck streng ge­nom­men eine Kraft pro Fläche ist. Die Werte sind des­halb un­ter­ein­an­der ver­gleich­bar, aber nicht als ab­so­lu­ter Druck zu lesen. Für die Kauf­ent­schei­dung reicht das: Wer den nied­rigs­ten Spit­zen­wert will, landet bei den groß­flä­chi­gen Mo­del­len mit Schien­bein­ent­las­tung.

Was der Druck kon­kret an­rich­tet

Vor der Knieschei­be sitzt ein Schleim­beu­tel. Dau­ern­der Druck auf diese Stelle kann ihn ent­zün­den – die Bur­si­tis prae­pa­tel­la­ris, im Hand­werk seit Ge­ne­ra­tio­nen als „Flie­sen­le­ger­knie“ be­kannt. Sie ent­steht nicht durch einen ein­zel­nen Tag, son­dern durch die Summe. Und sie ist der Grund, warum Pols­ter die Last vom Punkt der Knieschei­be weg­neh­men sollen, statt sie nur zu dämp­fen.

DIN EN 14404: die Norm, an der Sie Knie­schutz ver­glei­chen können

Für Knie­schutz bei kni­en­den Ar­bei­ten gilt die DIN EN 14404. Sie ordnet jedes Pro­dukt in einen Typ ein – das sagt, wie der Schutz am Körper sitzt – und in eine Leis­tungs­stu­fe, die sagt, wo­ge­gen er schützt. Beide An­ga­ben zu­sam­men machen Knie­schutz erst ver­gleich­bar.

Die vier Typen

Typ 1Knie­schutz, der un­ab­hän­gig von der Klei­dung am Bein be­fes­tigt wird – der klas­si­sche Scha­len­knie­schutz mit Riemen.
Typ 2Knie­pols­ter in Ver­bin­dung mit der Klei­dung: fest ein­ge­näht oder in Ho­sen­ta­schen ein­ge­scho­ben.
Typ 3Knie­mat­ten, die am Ar­beits­platz po­si­tio­niert und nicht am Körper be­fes­tigt werden. Sie gelten des­halb nicht als PSA im Sinne der Ver­ord­nung.
Typ 4Knie­schutz am Bein mit zu­sätz­li­chen Vor­rich­tun­gen – zum Bei­spiel mit Sitz­flä­che.

Die Leis­tungs­stu­fen

Stufe 0Kein Durch­stich­schutz. Für sau­be­re, glatte und ebene Flä­chen ohne her­um­lie­gen­de Ge­gen­stän­de.
Stufe 1Durch­stich­schutz bei einer Kraft von min­des­tens 100 N auf glat­ter Fläche – für Ar­bei­ten, bei denen Split­ter und Scher­ben ent­ste­hen.
Stufe 1UMin­des­tens 100 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – etwa bei her­vor­ste­hen­den Teilen wie Be­weh­rungs­ei­sen.
Stufe 2Min­des­tens 250 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – für grobes, ge­bro­che­nes Ma­te­ri­al.

Was das für die Flie­sen­bau­stel­le heißt

Auf einer Flie­sen­bau­stel­le liegen Scher­ben, Bruch­stü­cke und Flie­sen­split­ter – genau der Fall, für den Stufe 1 de­fi­niert ist. Stufe 0 ist für den Rohbau und für Estrich mit Splitt zu wenig. Achten Sie des­halb auf die Stufe, nicht nur auf die Pols­ter­di­cke: Ein dickes, wei­ches Pols­ter ohne Durch­stich­schutz lässt eine Scher­be durch.
Der Her­stel­ler nennt eine Zer­ti­fi­zie­rung nach DIN EN 14404 mit ge­prüf­ter Druck­ver­tei­lung von 10 N, aber keine Leis­tungs­stu­fe. Wenn Sie für eine Ge­fähr­dungs­be­ur­tei­lung wissen müssen, ob Stufe 1 er­reicht wird, fragen Sie uns – wir holen die Angabe beim Lie­fe­ran­ten ein.

Schweiß, Hy­gie­ne und Stand­zeit

Ein Knie­scho­ner sitzt acht Stun­den an einer warmen, feuch­ten Stelle. Was daraus folgt, ent­schei­det über die tat­säch­li­che Le­bens­dau­er:

  • At­mungs­ak­ti­ve Ein­la­ge – sonst ar­bei­ten Sie in einem nassen Pols­ter, und Feuch­tig­keit weicht die Haut auf.
  • Aus­tausch­ba­re Ein­la­ge – die Ein­la­ge ist das Teil, das zuerst durch­ge­ses­sen und un­hy­gie­nisch wird, nicht die Schale.
  • Ab­wasch­ba­re Au­ßen­scha­le – an­ge­trock­ne­ter Flie­sen­kle­ber und Fu­gen­mör­tel machen jede Schale hart und rau.
  • Riemen mit­wa­schen – Klett setzt sich mit Staub zu und hält dann nicht mehr. Klett­flä­chen re­gel­mä­ßig aus­bürs­ten.

Rich­tig an­pas­sen

1
Im Knien an­pas­sen, nicht im Stehen
Der Bein­um­fang ändert sich beim Beugen deut­lich. Was im Stehen gut sitzt, schnei­det im Knien ein.
2
Pols­ter­mit­te auf die Knieschei­be
Die dicks­te Stelle des Pols­ters gehört unter die Knieschei­be, nicht dar­un­ter oder dar­über.
3
Riemen ober- und un­ter­halb der Knie­keh­le
Nicht mitten in die Knie­keh­le. Dort liegen Nerven und Gefäße dicht unter der Haut.
4
So fest wie nötig, so lose wie mög­lich
Der Scho­ner darf nicht wan­dern, aber auch nicht ab­schnü­ren. Nach einer Stunde nach­kon­trol­lie­ren.
5
Auf taube Stel­len achten
Krib­beln oder Taub­heit im Un­ter­schen­kel heißt: zu fest oder falsch po­si­tio­niert. Sofort kor­ri­gie­ren.
Bei diesem Modell haben Sie zwei in­di­vi­du­ell ein­stell­ba­re Riemen. Stel­len Sie beide ge­trennt ein – der obere am Ober­schen­kel, der untere un­ter­halb der Knie­keh­le. Beide gleich fest zu ziehen ist der häu­figs­te Fehler.

Die wirk­sams­te Maß­nah­me: gar nicht knien

Knie­schutz senkt den Druck auf das Knie, aber nicht die Zeit im Knien – und die Be­rufs­krank­heit 2112 rech­net in Stun­den, nicht in Newton. Des­halb steht in jeder ernst­haf­ten Be­trach­tung zuerst die Frage, ob sich die kni­en­de Hal­tung ganz ver­mei­den lässt:

Roll­sitz oder Knie­rol­ler

Ver­la­gert die Last auf Gesäß oder Schien­bein und macht das Wei­ter­rü­cken zum Rollen. Die Knie sind ent­las­tet und die Zeit im Knien sinkt.

Ar­beits­hö­he ver­än­dern

Was auf einem Bock vor­be­rei­tet werden kann – Zu­schnitt, An­mi­schen, Sor­tie­ren – muss nicht am Boden pas­sie­ren.

Hal­tung wech­seln

Knien, Hocken und Stehen im Wech­sel be­las­tet un­ter­schied­li­che Struk­tu­ren. Dau­er­haft die­sel­be Hal­tung ist das Pro­blem.

Beides zu­sam­men

Auch mit Roll­sitz bleibt genug übrig, wofür man knien muss. Knie­schutz und Roll­sitz sind keine Al­ter­na­ti­ven, son­dern Er­gän­zun­gen.

Tech­ni­sche Daten

Pro­duktartScha­len­knie­scho­ner, Pre­mi­um-Aus­füh­rung
ModellWohl­tat ERGO PRO
Zer­ti­fi­zie­rungDIN EN 14404, ge­prüf­te Druck­ver­tei­lung 10 N
Pols­terPU-Schaum­stoff, er­go­no­misch ge­formt
Au­ßen­ma­te­ri­almit guter Gleit­fä­hig­keit
Riemen5 cm breite, elas­ti­sche Tex­til­gum­mi­rie­men
Ver­schlussSchnal­len-Click-System, in­di­vi­du­ell ein­stell­bar
Anzahl Riemen2, ge­trennt ein­stell­bar
Kon­struk­ti­onat­mungs­ak­tiv, rutsch­frei­er Halt am Bein
Lie­fer­um­fang1 Paar
Ar­ti­kel­num­merFA11180
Her­stel­lerNier­haus
Was be­deu­tet "Druck­ver­tei­lung 10 N"?
Es ist der ge­prüf­te Spit­zen­wert der Be­las­tung, die am Knie an­kommt – klei­ner ist besser. 10 N liegt im guten Mit­tel­feld der Mo­del­le, die wir führen; der ALPRO Wohl­pro kommt auf unter 7 N.
Ist eine Schnal­le besser als Klett?
Auf einer stau­bi­gen Bau­stel­le ja, weil Klett mit Fu­gen­mör­tel und Estrich­staub zu­setzt und Hal­te­kraft ver­liert. Klett ist dafür stu­fen­los ein­stell­bar.
Wie kann er gleit­fä­hig und rutsch­frei sein?
Das be­trifft zwei ver­schie­de­ne Flä­chen: Die Schale glei­tet auf dem Boden, der Scho­ner sitzt rutsch­frei am Bein. Beides ist ge­wollt.
Welche Leis­tungs­stu­fe hat er?
Der Her­stel­ler nennt die Zer­ti­fi­zie­rung und den Druck­wert, aber keine Stufe. Wir holen die Angabe gern beim Lie­fe­ran­ten ein.

Wel­cher Knie­schutz passt zu Ihrem Ar­beits­tag?

Schale, Ho­sen­pols­ter, Matte oder Roll­sitz – das ent­schei­det sich daran, wie lange Sie an einer Stelle knien und was Sie an­ha­ben. Be­schrei­ben Sie uns Ihren ty­pi­schen Tag, wir sagen Ihnen, was sich lohnt.

Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­gen

Knie­scho­ner Nier­haus Kas­ten­form Nr. 4 Wohltat

Knie­scho­ner Nier­haus Kas­ten­form Nr. 4 Wohltat.

Gelenk-Knie­scho­ner Nier­haus Nr. 20 orange

Gelenk-Knie­scho­ner Nier­haus Nr. 20 orange.

Knie­scho­ner Ultra Nr. 29 Nier­haus Marke Wohltat

Knie­scho­ner Ultra Nr. 29 Nier­haus Marke Wohltat.

myRolly - Roll­wa­gen / Knie­rol­ler inkl. Ana­to­mic Ergopad

myRolly Roll­wa­gen und Knie­rol­ler.

Rubi Ergonomischer Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen inkl. Knie­scho­ner (Art. 81999)

Rubi er­go­no­mi­scher Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen.

Allgemeine Sicherheitshinweise

Ihre Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Bitte beachten Sie die folgenden allgemeinen Sicherheitshinweise bei der Verwendung des abgebildeten Produktes. Diese Hinweise dienen dazu, die sichere Nutzung sicherzustellen und Risiken zu minimieren.

1. Bestimmungsgemäße Verwendung:
Verwenden Sie das Produkt ausschließlich gemäß den Anweisungen des Herstellers und für den vorgesehenen Zweck. Eine unsachgemäße Nutzung kann zu Schäden, Verletzungen oder Gefährdungen führen. Achten Sie insbesondere darauf, ob das Produkt für den gewerblichen oder privaten Einsatz vorgesehen ist.

2. Zugänglichkeit für Kinder und Haustiere:
Bewahren Sie das Produkt außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren auf, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Produkte können Kleinteile, chemische Substanzen oder andere Materialien enthalten, die gesundheitsschädlich sein können, oder scharfe Kanten und bewegliche Teile haben, die Verletzungen verursachen können.

3. Bedienungsanleitung und Sicherheitsdatenblätter:
Lesen Sie vor der ersten Verwendung die vollständige Bedienungsanleitung und, falls vorhanden, das Sicherheitsdatenblatt. Diese finden Sie unter dem Reiter „Medien und Dokumente“. Sollten Sie die Dokumente nicht finden, wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten sind unter dem Reiter „Hersteller“ verfügbar.

4. Montage und Installation:
Falls das Produkt eine Montage oder Installation erfordert, folgen Sie den spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bei Unsicherheiten oder komplexen Installationen empfehlen wir, qualifiziertes Fachpersonal hinzuzuziehen. Unsachgemäße Installation kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder einer Verkürzung der Lebensdauer des Produkts führen.

5. Wartung und Überprüfung:
Überprüfen Sie das Produkt regelmäßig auf Verschleiß, Schäden und Funktionsfähigkeit. Verwenden Sie es nicht weiter, wenn Defekte festgestellt werden. Lassen Sie es bei Bedarf von qualifiziertem Fachpersonal reparieren oder ersetzen. Beachten Sie die in der Bedienungsanleitung angegebenen Wartungsintervalle.

6. Umweltbedingungen:
Nutzen und lagern Sie das Produkt nur unter den in der Bedienungsanleitung angegebenen Bedingungen, wie Temperatur, Feuchtigkeit, Belüftung und Umgebungsbedingungen. Unsachgemäße Lagerung oder Nutzung kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder Materialschäden führen. Vermeiden Sie den Kontakt mit Wasser oder Feuchtigkeit, wenn das Produkt nicht ausdrücklich dafür ausgelegt ist.

7. Schutzmaßnahmen:
Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstung (z. B. Handschuhe, Schutzbrille, Atemschutz), insbesondere bei der Arbeit mit Produkten, die mechanische, chemische, thermische oder elektrische Risiken bergen können. Beachten Sie die spezifischen Hinweise zur Schutzausrüstung in der Bedienungsanleitung oder im Sicherheitsdatenblatt.

8. Reinigung und Pflege:
Reinigen Sie das Produkt und genutzte Werkzeuge regelmäßig und gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung. Verwenden Sie nur geeignete Reinigungsmittel, um Schäden an Materialien oder Oberflächen zu vermeiden. Unsachgemäße Reinigung oder Vernachlässigung der Pflege kann die Funktionalität und Sicherheit beeinträchtigen.

9. Entsorgung:
Entsorgen Sie das Produkt umweltgerecht gemäß den lokalen Vorschriften. Beachten Sie dabei spezielle Regelungen für Batterien, Akkus, chemische Stoffe oder elektronische Komponenten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Bedienungsanleitung oder beim zuständigen Entsorgungsdienst.

10. Kundenservice:
Bei Fragen, Unsicherheiten oder technischen Problemen wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten finden Sie unter dem Reiter „Hersteller“ auf dieser Seite. Bitte halten Sie die Modellnummer und Seriennummer des Produktes bereit.

Wichtiger Hinweis:
Diese allgemeinen Sicherheitshinweise ersetzen nicht die spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bitte lesen und befolgen Sie stets die detaillierten Informationen in der Bedienungsanleitung, den Sicherheitsdatenblättern oder weiteren produktspezifischen Dokumenten. Im Zweifel haben die Herstellerangaben Vorrang.

Nierhaus

Nierhaus GmbH

Herforder Straße 145 

32105 Bad Salzuflen 

Deutschland

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Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Knieschoner Fento 200 PRO / Fento ORIGINAL
Knie­scho­ner FENTO 200 PRO / FENTO ORI­GI­NAL (Art. 90071)Der FENTO 200 PRO ist der Knie­scho­ner, an dem sich die an­de­ren messen lassen müssen: Leis­tungs­stu­fe 1 also durch­stich­fest, ein keil­för­mi­ges In­nen­kis­sen für die Druck­ver­tei­lung, ex­trab­rei­te Gum­mi­bän­der mit Klett statt schma­ler Gurte – und Riemen wie Kissen sind aus­tausch­bar. Für den täg­li­chen Bau­stel­len-Dau­er­ein­satz.Stufe 1durch­stich­festKeil­formIn­nen­kis­senex­trab­reitGum­mi­bän­deraus­tausch­barRiemen + KissenWarum Knie­schutz im Flie­sen­le­ger­hand­werk keine Kom­fort­fra­ge istKnie­ar­thro­se ist in Deutsch­land eine an­er­kann­te Be­rufs­krank­heit. In der Be­rufs­krank­hei­ten­ver­ord­nung ist sie unter der Nummer 2112 ge­führt, und die De­fi­ni­ti­on nennt kon­kre­te Zahlen: „Gon­ar­thro­se durch eine Tä­tig­keit im Knien oder ver­gleich­ba­rer Knie­be­las­tung mit einer ku­mu­la­ti­ven Ein­wir­kungs­dau­er wäh­rend des Ar­beits­le­bens von min­des­tens 13.000 Stun­den und einer Min­de­stein­wir­kungs­dau­er von ins­ge­samt einer Stunde pro Schicht“. Als ver­gleich­ba­re Knie­be­las­tung gelten dabei auch Hocken, Fer­sen­sitz und Krie­chen.Was 13.000 Stun­den im Be­rufs­le­ben be­deu­tenRech­nen Sie mit 220 Ar­beits­ta­gen im Jahr, dann ist die Schwel­le schnel­ler er­reicht, als die große Zahl ver­mu­ten lässt: Bei vier Stun­den Knien pro Tag sind es rund 15 Be­rufs­jah­re. Bei fünf Stun­den etwa zwölf, bei sechs Stun­den knapp zehn. Für einen Flie­sen­le­ger ist das keine theo­re­ti­sche Grenze, son­dern eine rea­lis­ti­sche Zwi­schen­bi­lanz.Diese Zahlen sind der Grund, warum Knie­schutz im Hand­werk anders be­wer­tet wird als an­de­res Zu­be­hör: Es geht nicht um be­que­me­res Ar­bei­ten heute, son­dern darum, ob Sie in zwan­zig Jahren noch knien können. Bei kon­kre­ten Be­schwer­den ist der Be­triebs­arzt oder Ihre Be­rufs­ge­nos­sen­schaft der rich­ti­ge An­sprech­part­ner – auch weil dort die Be­las­tungs­do­ku­men­ta­ti­on ge­führt wird.DIN EN 14404: die Norm, an der Sie Knie­schutz ver­glei­chen könnenFür Knie­schutz bei kni­en­den Ar­bei­ten gilt die DIN EN 14404. Sie ordnet jedes Pro­dukt in einen Typ ein – das sagt, wie der Schutz am Körper sitzt – und in eine Leis­tungs­stu­fe, die sagt, wo­ge­gen er schützt. Beide An­ga­ben zu­sam­men machen Knie­schutz erst ver­gleich­bar.Die vier TypenTyp 1Knie­schutz, der un­ab­hän­gig von der Klei­dung am Bein be­fes­tigt wird – der klas­si­sche Scha­len­knie­schutz mit Riemen.Typ 2Knie­pols­ter in Ver­bin­dung mit der Klei­dung: fest ein­ge­näht oder in Ho­sen­ta­schen ein­ge­scho­ben.Typ 3Knie­mat­ten, die am Ar­beits­platz po­si­tio­niert und nicht am Körper be­fes­tigt werden. Sie gelten des­halb nicht als PSA im Sinne der Ver­ord­nung.Typ 4Knie­schutz am Bein mit zu­sätz­li­chen Vor­rich­tun­gen – zum Bei­spiel mit Sitz­flä­che.Die Leis­tungs­stu­fenStufe 0Kein Durch­stich­schutz. Für sau­be­re, glatte und ebene Flä­chen ohne her­um­lie­gen­de Ge­gen­stän­de.Stufe 1Durch­stich­schutz bei einer Kraft von min­des­tens 100 N auf glat­ter Fläche – für Ar­bei­ten, bei denen Split­ter und Scher­ben ent­ste­hen.Stufe 1UMin­des­tens 100 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – etwa bei her­vor­ste­hen­den Teilen wie Be­weh­rungs­ei­sen.Stufe 2Min­des­tens 250 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – für grobes, ge­bro­che­nes Ma­te­ri­al.Was das für die Flie­sen­bau­stel­le heißtAuf einer Flie­sen­bau­stel­le liegen Scher­ben, Bruch­stü­cke und Flie­sen­split­ter – genau der Fall, für den Stufe 1 de­fi­niert ist. Stufe 0 ist für den Rohbau und für Estrich mit Splitt zu wenig. Achten Sie des­halb auf die Stufe, nicht nur auf die Pols­ter­di­cke: Ein dickes, wei­ches Pols­ter ohne Durch­stich­schutz lässt eine Scher­be durch.Dieses Modell ist mit Leis­tungs­stu­fe 1 aus­ge­wie­sen – also durch­stich­fest ab einer Kraft von 100 N auf glat­ter Fläche. Das ist die Stufe, die auf einer Flie­sen­bau­stel­le mit Scher­ben und Split­tern ge­braucht wird.Der ganze Trick heißt FlächeWenn Sie knien, liegt ein großer Teil Ihres Kör­per­ge­wichts auf zwei sehr klei­nen Flä­chen. Der Druck auf das Gewebe ist Kraft ge­teilt durch Fläche – also lässt sich die Be­las­tung auf genau zwei Wegen senken: we­ni­ger Ge­wicht darauf, oder mehr Fläche dar­un­ter. Am Ge­wicht können Sie nichts ändern, an der Fläche schon:Dop­pel­te Auf­la­ge­flä­che, halber DruckDas ist keine Faust­re­gel, son­dern eine Di­vi­si­on. Genau des­halb wirkt ein groß­flä­chi­ges Pols­ter spür­bar anders als ein dickes, klei­nes.Keil­form ver­la­gert Last auf den Un­ter­schen­kelEin keil­för­mi­ges Kissen nimmt einen Teil der Last von der Knieschei­be und legt ihn auf das Schien­bein – also auf eine Fläche, die dafür besser ge­eig­net ist.Weich allein hilft nichtEin zu wei­ches Pols­ter wird unter dem Knie ganz zu­sam­men­ge­drückt. Dann liegt die Last wieder punk­tu­ell an – nur eben ein Stück tiefer.Harte Schale plus weiche Ein­la­geDie Schale ver­teilt die Kraft über die ganze Fläche, die Ein­la­ge nimmt die Rest­spit­zen. Erst die Kom­bi­na­ti­on funk­tio­niert.Was der Druck kon­kret an­rich­tetVor der Knieschei­be sitzt ein Schleim­beu­tel. Dau­ern­der Druck auf diese Stelle kann ihn ent­zün­den – die Bur­si­tis prae­pa­tel­la­ris, im Hand­werk seit Ge­ne­ra­tio­nen als „Flie­sen­le­ger­knie“ be­kannt. Sie ent­steht nicht durch einen ein­zel­nen Tag, son­dern durch die Summe. Und sie ist der Grund, warum Pols­ter die Last vom Punkt der Knieschei­be weg­neh­men sollen, statt sie nur zu dämp­fen.Was dieses Modell kon­kret anders machtKeil­för­mi­ges In­nen­kis­senDer Keil ver­la­gert einen Teil der Last von der Knieschei­be auf den Un­ter­schen­kel. Genau dort, wo der Schleim­beu­tel sitzt, wird der Druck ge­rin­ger.Seit­lich wei­cher und nach­gie­bi­gerDie Schale ist nicht über­all gleich steif. Vorn ver­teilt sie die Kraft, seit­lich gibt sie nach – das ver­hin­dert das Scheu­ern am Knie­um­fang.Ex­trab­rei­te Gum­mi­bän­derBreit und elas­tisch statt schmal und starr. Die Hal­te­kraft ver­teilt sich, und beim Beugen folgt das Band, statt ein­zu­schnei­den.At­mungs­ak­ti­ve, aus­tausch­ba­re Ein­la­geDas Kissen ist schweiß­ab­sor­bie­rend und luft­durch­läs­sig – und wenn es nach zwei Jahren durch­ge­ses­sen ist, tau­schen Sie es und be­hal­ten die Schale.Worauf es bei den Riemen an­kommt – und was in der Knie­keh­le pas­siertDer häu­figs­te Grund, warum guter Knie­schutz nach zwei Tagen im Auto liegen bleibt, ist nicht das Pols­ter, son­dern die Be­fes­ti­gung. In der Knie­keh­le laufen Nerven und Gefäße dicht unter der Haut. Ein schma­ler Riemen, der dort ein­schnei­det, führt zu Druck­stel­len, Krib­beln und tauben Stel­len im Un­ter­schen­kel – und dann trägt man den Scho­ner nicht mehr.Breit statt schmalEin brei­tes Gum­mi­band ver­teilt die Hal­te­kraft. Schma­le Gurte schnei­den ein, sobald Sie das Knie beugen – also die ganze Zeit.Elas­tisch statt starrBeim Knien ändert sich der Umfang des Beins. Ein elas­ti­sches Band folgt, ein star­rer Gurt wird beim Beugen zur Fessel.Nicht in die Knie­keh­le legenDie Riemen ge­hö­ren ober- und un­ter­halb der Knie­keh­le, nicht mitten hinein.Aus­tausch­barRiemen sind das erste Teil, das ver­schleißt. Wenn sie er­setz­bar sind, ist nach zwei Jahren nicht der ganze Scho­ner hin­über.Ein Knie­scho­ner, der drückt, wird nicht ge­tra­gen – und ein nicht ge­tra­ge­ner Knie­scho­ner schützt nichts. Nehmen Sie des­halb Pass­form und Rie­men­kom­fort ge­nau­so ernst wie die Leis­tungs­stu­fe.Die Au­ßen­scha­leDie Schale ist gum­mi­ähn­lich, was­ser­ab­wei­send und leicht ab­wasch­bar, dabei ab­rieb­fest und feuch­tig­keits­re­sis­tent. Auf einer Flie­sen­bau­stel­le sind das drei prak­ti­sche Ei­gen­schaf­ten: Fu­gen­mör­tel und Kleber lassen sich ab­wa­schen, statt an­zu­trock­nen und die Auf­la­ge­flä­che hart und rut­schig zu machen. Der Her­stel­ler weist die Schale aus­drück­lich als be­son­ders rutsch­fest aus.Rutsch­fes­tig­keit ist ein Si­cher­heits­merk­mal, kein Kom­fort­merk­malFrisch ver­leg­te Flie­sen, Kle­ber­res­te und feuch­ter Estrich sind glatt. Ein Knie­scho­ner mit harter, glat­ter Schale rutscht darauf weg – und weil Sie im Knien kaum ab­fan­gen können, endet das oft mit dem Sturz auf die Seite oder mit der Hand in den Scher­ben. Achten Sie auf eine grif­fi­ge Auf­la­ge­flä­che, und halten Sie sie frei von an­ge­trock­ne­tem Kleber.Rich­tig an­pas­sen1Im Knien an­pas­sen, nicht im StehenDer Bein­um­fang ändert sich beim Beugen deut­lich. Was im Stehen gut sitzt, schnei­det im Knien ein.2Pols­ter­mit­te auf die Knieschei­beDie dicks­te Stelle des Pols­ters gehört unter die Knieschei­be, nicht dar­un­ter oder dar­über.3Riemen ober- und un­ter­halb der Knie­keh­leNicht mitten in die Knie­keh­le. Dort liegen Nerven und Gefäße dicht unter der Haut.4So fest wie nötig, so lose wie mög­lichDer Scho­ner darf nicht wan­dern, aber auch nicht ab­schnü­ren. Nach einer Stunde nach­kon­trol­lie­ren.5Auf taube Stel­len achtenKrib­beln oder Taub­heit im Un­ter­schen­kel heißt: zu fest oder falsch po­si­tio­niert. Sofort kor­ri­gie­ren.Schweiß, Hy­gie­ne und Stand­zeitEin Knie­scho­ner sitzt acht Stun­den an einer warmen, feuch­ten Stelle. Was daraus folgt, ent­schei­det über die tat­säch­li­che Le­bens­dau­er:At­mungs­ak­ti­ve Ein­la­ge – sonst ar­bei­ten Sie in einem nassen Pols­ter, und Feuch­tig­keit weicht die Haut auf.Aus­tausch­ba­re Ein­la­ge – die Ein­la­ge ist das Teil, das zuerst durch­ge­ses­sen und un­hy­gie­nisch wird, nicht die Schale.Ab­wasch­ba­re Au­ßen­scha­le – an­ge­trock­ne­ter Flie­sen­kle­ber und Fu­gen­mör­tel machen jede Schale hart und rau.Riemen mit­wa­schen – Klett setzt sich mit Staub zu und hält dann nicht mehr. Klett­flä­chen re­gel­mä­ßig aus­bürs­ten.Für dieses Modell führen wir Er­satz­rie­men (2 Stück im Set) und Er­satz­kis­sen (2 Stück im Set) ein­zeln. Damit ist ein FENTO 200 PRO nach ein oder zwei Jahren kein Neu­kauf, son­dern ein Er­satz­teil.Die wirk­sams­te Maß­nah­me: gar nicht knienKnie­schutz senkt den Druck auf das Knie, aber nicht die Zeit im Knien – und die Be­rufs­krank­heit 2112 rech­net in Stun­den, nicht in Newton. Des­halb steht in jeder ernst­haf­ten Be­trach­tung zuerst die Frage, ob sich die kni­en­de Hal­tung ganz ver­mei­den lässt:Roll­sitz oder Knie­rol­lerVer­la­gert die Last auf Gesäß oder Schien­bein und macht das Wei­ter­rü­cken zum Rollen. Die Knie sind ent­las­tet und die Zeit im Knien sinkt.Ar­beits­hö­he ver­än­dernWas auf einem Bock vor­be­rei­tet werden kann – Zu­schnitt, An­mi­schen, Sor­tie­ren – muss nicht am Boden pas­sie­ren.Hal­tung wech­selnKnien, Hocken und Stehen im Wech­sel be­las­tet un­ter­schied­li­che Struk­tu­ren. Dau­er­haft die­sel­be Hal­tung ist das Pro­blem.Beides zu­sam­menAuch mit Roll­sitz bleibt genug übrig, wofür man knien muss. Knie­schutz und Roll­sitz sind keine Al­ter­na­ti­ven, son­dern Er­gän­zun­gen.Tech­ni­sche DatenPro­duktartScha­len­knie­scho­ner mit Rie­men­be­fes­ti­gungModellFENTO 200 PRO / FENTO ORI­GI­NALMaße je Schoner260 × 160 × 80 mm (Her­stel­ler­an­ga­be 08/2026)Gewicht je Schoner300 g (Her­stel­ler­an­ga­be 08/2026)NormDIN EN 14404, Typ 1, Leis­tungs­stu­fe 1 (mindestens 100 N) (Her­stel­ler­an­ga­be 08/2026)Au­ßen­scha­legum­mi­ähn­lich, was­ser­ab­wei­send, ab­wasch­bar, ab­rieb­fest, seit­lich wei­cher und nach­gie­bi­gerIn­nen­kis­senkeil­för­mig, schweiß­ab­sor­bie­rend, at­mungs­ak­tiv, aus­tausch­barBe­fes­ti­gungex­trab­rei­te Gum­mi­bän­der mit Klett, aus­tausch­barRutsch­fes­tig­keitbe­son­ders rutsch­fest aus­ge­wie­senLie­fer­um­fang1 PaarEr­satz­tei­leEr­satz­rie­men und Er­satz­kis­sen se­pa­rat er­hält­lichAr­ti­kel­num­mer90071Was be­deu­tet Leis­tungs­stu­fe 1?Durch­stich­schutz ab einer Kraft von 100 N auf glat­ter Fläche, nach DIN EN 14404. Das ist die Stufe, die auf einer Flie­sen­bau­stel­le mit Scher­ben und Split­tern ge­braucht wird – Stufe 0 hat gar keinen Durch­stich­schutz.Warum ist das Kissen keil­för­mig?Weil ein Keil einen Teil der Last von der Knieschei­be auf den Un­ter­schen­kel ver­la­gert. Ein fla­ches Kissen dämpft nur, ein keil­för­mi­ges ver­teilt.Kann ich Riemen und Kissen ein­zeln nach­kau­fen?Ja, beide führen wir als Set zu je 2 Stück. Die Riemen ver­schlei­ßen er­fah­rungs­ge­mäß zuerst.200 PRO oder 400 PRO?Der 400 PRO ist die ex­tra­lan­ge Aus­füh­rung und schützt zu­sätz­lich das Schien­bein. Wenn Sie viel auf dem Schien­bein auf­lie­gen oder auf grobem Un­ter­grund ar­bei­ten, ist er die bes­se­re Wahl – sonst reicht der 200 PRO.Wel­ches FENTO-Modell ist das rich­ti­ge?Die Reihe reicht vom fla­chen Ho­sen­pols­ter bis zum ex­tra­lan­gen Scho­ner mit Schien­bein­schutz. Sagen Sie uns, ob Sie eine Hose mit Knie­ta­schen tragen und wie lange Sie am Tag knien – dann gren­zen wir es ge­mein­sam ein.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genAlpro Nier­haus Knie­pro­tek­tor Wohlpro *Empfohlen von der BG*Alpro Nier­haus Knie­pro­tek­tor Wohlpro.Knie­kis­sen Fento 100 / Fento POCKETKnie­kis­sen Fento 100 / Fento POCKET.Knie­scho­ner Fento 400 PRO / Fento MAXKnie­scho­ner Fento 400 PRO / Fento MAX.myRolly - Roll­wa­gen / Knie­rol­ler inkl. Ana­to­mic ErgopadmyRolly Roll­wa­gen und Knie­rol­ler.Rubi Ergonomischer Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen inkl. Knie­scho­ner (Art. 81999)Rubi er­go­no­mi­scher Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen.

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Ultraknee Hammock II Knieschoner - der Newcomer
Ul­trak­nee Ham­mock II Knie­scho­ner mit Force-Dis­tri­bu­ti­on-Tech­no­lo­gie (Art. FA10492)Der Ham­mock II ver­folgt ein an­de­res Prin­zip als alle an­de­ren: Das Knie liegt nicht auf einem Pols­ter, son­dern hängt wie in einer Hän­ge­mat­te – daher der Name. Die pa­ten­tier­te Force-Dis­tri­bu­ti­on-Tech­no­lo­gie (FDT) und eine Anti-Schock-Kon­struk­ti­on sollen Druck­spit­zen re­du­zie­ren. 250 Gramm, aus EVAC, mit 50 mm brei­tem Gurt. Nach DIN EN 14404.Hän­ge­mat­tePrin­zip250 gGe­wicht50 mmGurt­brei­teEN 14404NormWarum Knie­schutz im Flie­sen­le­ger­hand­werk keine Kom­fort­fra­ge istKnie­ar­thro­se ist in Deutsch­land eine an­er­kann­te Be­rufs­krank­heit. In der Be­rufs­krank­hei­ten­ver­ord­nung ist sie unter der Nummer 2112 ge­führt, und die De­fi­ni­ti­on nennt kon­kre­te Zahlen: „Gon­ar­thro­se durch eine Tä­tig­keit im Knien oder ver­gleich­ba­rer Knie­be­las­tung mit einer ku­mu­la­ti­ven Ein­wir­kungs­dau­er wäh­rend des Ar­beits­le­bens von min­des­tens 13.000 Stun­den und einer Min­de­stein­wir­kungs­dau­er von ins­ge­samt einer Stunde pro Schicht“. Als ver­gleich­ba­re Knie­be­las­tung gelten dabei auch Hocken, Fer­sen­sitz und Krie­chen.Was 13.000 Stun­den im Be­rufs­le­ben be­deu­tenRech­nen Sie mit 220 Ar­beits­ta­gen im Jahr, dann ist die Schwel­le schnel­ler er­reicht, als die große Zahl ver­mu­ten lässt: Bei vier Stun­den Knien pro Tag sind es rund 15 Be­rufs­jah­re. Bei fünf Stun­den etwa zwölf, bei sechs Stun­den knapp zehn. Für einen Flie­sen­le­ger ist das keine theo­re­ti­sche Grenze, son­dern eine rea­lis­ti­sche Zwi­schen­bi­lanz.Diese Zahlen sind der Grund, warum Knie­schutz im Hand­werk anders be­wer­tet wird als an­de­res Zu­be­hör: Es geht nicht um be­que­me­res Ar­bei­ten heute, son­dern darum, ob Sie in zwan­zig Jahren noch knien können. Bei kon­kre­ten Be­schwer­den ist der Be­triebs­arzt oder Ihre Be­rufs­ge­nos­sen­schaft der rich­ti­ge An­sprech­part­ner – auch weil dort die Be­las­tungs­do­ku­men­ta­ti­on ge­führt wird.Das Hän­ge­mat­ten-Prin­zip: auf­lie­gen oder auf­hän­genBei einem klas­si­schen Knie­scho­ner liegt das Knie auf einem Pols­ter. Egal wie gut das Pols­ter ver­teilt: Die Kraft geht senk­recht durch das Gewebe unter der Knieschei­be. Beim Hän­ge­mat­ten-Prin­zip ist die Auf­la­ge ge­spannt statt ge­füllt – das Knie sinkt in eine tra­gen­de Fläche ein, und die Kraft wird über die Ränder in die Struk­tur ab­ge­lei­tet.Die Last wird um­ge­lenkt, nicht nur ge­dämpftEine ge­spann­te Fläche leitet Kraft in die Pe­ri­phe­rie ab. Genau das be­schreibt der Her­stel­ler mit Force-Dis­tri­bu­ti­on-Tech­no­lo­gie.Anti-Schock-Kon­struk­ti­onRe­du­ziert Druck­spit­zen – also die kurzen, harten Be­las­tun­gen beim Hin­kni­en und beim Um­set­zen, nicht nur die Dau­er­last.Für lange Ein­sät­ze kon­zi­piertDer Her­stel­ler nennt aus­drück­lich lange, be­las­ten­de Ar­beits­ein­sät­ze als Zielan­wen­dung.Leicht: 250 GrammDeut­lich leich­ter als der ex­tra­lan­ge FENTO 400 PRO mit 470 g – das merkt man nach acht Stun­den.Das Prin­zip ist auch der Grund für die un­ge­wöhn­li­che Bau­hö­he von 82 mm: Eine ge­spann­te Auf­la­ge braucht Raum, in den das Knie ein­sin­ken kann. Ein fla­ches Pols­ter könnte das nicht leis­ten.Der ganze Trick heißt FlächeWenn Sie knien, liegt ein großer Teil Ihres Kör­per­ge­wichts auf zwei sehr klei­nen Flä­chen. Der Druck auf das Gewebe ist Kraft ge­teilt durch Fläche – also lässt sich die Be­las­tung auf genau zwei Wegen senken: we­ni­ger Ge­wicht darauf, oder mehr Fläche dar­un­ter. Am Ge­wicht können Sie nichts ändern, an der Fläche schon:Dop­pel­te Auf­la­ge­flä­che, halber DruckDas ist keine Faust­re­gel, son­dern eine Di­vi­si­on. Genau des­halb wirkt ein groß­flä­chi­ges Pols­ter spür­bar anders als ein dickes, klei­nes.Keil­form ver­la­gert Last auf den Un­ter­schen­kelEin keil­för­mi­ges Kissen nimmt einen Teil der Last von der Knieschei­be und legt ihn auf das Schien­bein – also auf eine Fläche, die dafür besser ge­eig­net ist.Weich allein hilft nichtEin zu wei­ches Pols­ter wird unter dem Knie ganz zu­sam­men­ge­drückt. Dann liegt die Last wieder punk­tu­ell an – nur eben ein Stück tiefer.Harte Schale plus weiche Ein­la­geDie Schale ver­teilt die Kraft über die ganze Fläche, die Ein­la­ge nimmt die Rest­spit­zen. Erst die Kom­bi­na­ti­on funk­tio­niert.Was der Druck kon­kret an­rich­tetVor der Knieschei­be sitzt ein Schleim­beu­tel. Dau­ern­der Druck auf diese Stelle kann ihn ent­zün­den – die Bur­si­tis prae­pa­tel­la­ris, im Hand­werk seit Ge­ne­ra­tio­nen als „Flie­sen­le­ger­knie“ be­kannt. Sie ent­steht nicht durch einen ein­zel­nen Tag, son­dern durch die Summe. Und sie ist der Grund, warum Pols­ter die Last vom Punkt der Knieschei­be weg­neh­men sollen, statt sie nur zu dämp­fen.EVAC und 50 mm GurtMa­te­ri­alEVAC – leicht und robustMaße152 × 282 × 82 mmGe­wichtca. 250 gGurt­brei­te50 mm, mit Klett­ver­schlussEr­satz­rie­menein­zeln be­stell­bar (Art. FA10912)Die 282 mm Länge sind be­mer­kens­wert: Der Ham­mock II deckt damit einen Be­reich ab, der über das Knie hin­aus­geht – also auch einen Teil des Un­ter­schen­kels. Zu­sam­men mit der ge­spann­ten Auf­la­ge ist das die zweite Maß­nah­me zur Ver­tei­lung.Worauf es bei den Riemen an­kommt – und was in der Knie­keh­le pas­siertDer häu­figs­te Grund, warum guter Knie­schutz nach zwei Tagen im Auto liegen bleibt, ist nicht das Pols­ter, son­dern die Be­fes­ti­gung. In der Knie­keh­le laufen Nerven und Gefäße dicht unter der Haut. Ein schma­ler Riemen, der dort ein­schnei­det, führt zu Druck­stel­len, Krib­beln und tauben Stel­len im Un­ter­schen­kel – und dann trägt man den Scho­ner nicht mehr.Breit statt schmalEin brei­tes Gum­mi­band ver­teilt die Hal­te­kraft. Schma­le Gurte schnei­den ein, sobald Sie das Knie beugen – also die ganze Zeit.Elas­tisch statt starrBeim Knien ändert sich der Umfang des Beins. Ein elas­ti­sches Band folgt, ein star­rer Gurt wird beim Beugen zur Fessel.Nicht in die Knie­keh­le legenDie Riemen ge­hö­ren ober- und un­ter­halb der Knie­keh­le, nicht mitten hinein.Aus­tausch­barRiemen sind das erste Teil, das ver­schleißt. Wenn sie er­setz­bar sind, ist nach zwei Jahren nicht der ganze Scho­ner hin­über.Ein Knie­scho­ner, der drückt, wird nicht ge­tra­gen – und ein nicht ge­tra­ge­ner Knie­scho­ner schützt nichts. Nehmen Sie des­halb Pass­form und Rie­men­kom­fort ge­nau­so ernst wie die Leis­tungs­stu­fe.DIN EN 14404: die Norm, an der Sie Knie­schutz ver­glei­chen könnenFür Knie­schutz bei kni­en­den Ar­bei­ten gilt die DIN EN 14404. Sie ordnet jedes Pro­dukt in einen Typ ein – das sagt, wie der Schutz am Körper sitzt – und in eine Leis­tungs­stu­fe, die sagt, wo­ge­gen er schützt. Beide An­ga­ben zu­sam­men machen Knie­schutz erst ver­gleich­bar.Die vier TypenTyp 1Knie­schutz, der un­ab­hän­gig von der Klei­dung am Bein be­fes­tigt wird – der klas­si­sche Scha­len­knie­schutz mit Riemen.Typ 2Knie­pols­ter in Ver­bin­dung mit der Klei­dung: fest ein­ge­näht oder in Ho­sen­ta­schen ein­ge­scho­ben.Typ 3Knie­mat­ten, die am Ar­beits­platz po­si­tio­niert und nicht am Körper be­fes­tigt werden. Sie gelten des­halb nicht als PSA im Sinne der Ver­ord­nung.Typ 4Knie­schutz am Bein mit zu­sätz­li­chen Vor­rich­tun­gen – zum Bei­spiel mit Sitz­flä­che.Die Leis­tungs­stu­fenStufe 0Kein Durch­stich­schutz. Für sau­be­re, glatte und ebene Flä­chen ohne her­um­lie­gen­de Ge­gen­stän­de.Stufe 1Durch­stich­schutz bei einer Kraft von min­des­tens 100 N auf glat­ter Fläche – für Ar­bei­ten, bei denen Split­ter und Scher­ben ent­ste­hen.Stufe 1UMin­des­tens 100 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – etwa bei her­vor­ste­hen­den Teilen wie Be­weh­rungs­ei­sen.Stufe 2Min­des­tens 250 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – für grobes, ge­bro­che­nes Ma­te­ri­al.Was das für die Flie­sen­bau­stel­le heißtAuf einer Flie­sen­bau­stel­le liegen Scher­ben, Bruch­stü­cke und Flie­sen­split­ter – genau der Fall, für den Stufe 1 de­fi­niert ist. Stufe 0 ist für den Rohbau und für Estrich mit Splitt zu wenig. Achten Sie des­halb auf die Stufe, nicht nur auf die Pols­ter­di­cke: Ein dickes, wei­ches Pols­ter ohne Durch­stich­schutz lässt eine Scher­be durch.Der Her­stel­ler hat auf Anfrage Leis­tungs­stu­fe 1 nach DIN EN 14404 be­stä­tigt. Das heißt: Das Polster hält einer Durchstoßkraft von mindestens 100 N stand – ein Nagel, eine Schrau­be oder ein Split­ter auf dem Estrich kommt nicht durch. Zum Ver­gleich: Stufe 0 stellt keine Durch­stoß­an­for­de­rung und dämpft nur, Stufe 2 ver­langt mindestens 250 N und ist für Un­ter­grün­de mit vielen schar­fen Teilen gedacht.Schweiß, Hy­gie­ne und Stand­zeitEin Knie­scho­ner sitzt acht Stun­den an einer warmen, feuch­ten Stelle. Was daraus folgt, ent­schei­det über die tat­säch­li­che Le­bens­dau­er:At­mungs­ak­ti­ve Ein­la­ge – sonst ar­bei­ten Sie in einem nassen Pols­ter, und Feuch­tig­keit weicht die Haut auf.Aus­tausch­ba­re Ein­la­ge – die Ein­la­ge ist das Teil, das zuerst durch­ge­ses­sen und un­hy­gie­nisch wird, nicht die Schale.Ab­wasch­ba­re Au­ßen­scha­le – an­ge­trock­ne­ter Flie­sen­kle­ber und Fu­gen­mör­tel machen jede Schale hart und rau.Riemen mit­wa­schen – Klett setzt sich mit Staub zu und hält dann nicht mehr. Klett­flä­chen re­gel­mä­ßig aus­bürs­ten.Für dieses Modell führen wir Er­satz­rie­men mit Klett ein­zeln (Art. FA10912). Bei einem Scho­ner in dieser Preis­klas­se lohnt sich das: Der Riemen ist das Ver­schleiß­teil, die Struk­tur nicht.Rutsch­fes­tig­keit ist ein Si­cher­heits­merk­mal, kein Kom­fort­merk­malFrisch ver­leg­te Flie­sen, Kle­ber­res­te und feuch­ter Estrich sind glatt. Ein Knie­scho­ner mit harter, glat­ter Schale rutscht darauf weg – und weil Sie im Knien kaum ab­fan­gen können, endet das oft mit dem Sturz auf die Seite oder mit der Hand in den Scher­ben. Achten Sie auf eine grif­fi­ge Auf­la­ge­flä­che, und halten Sie sie frei von an­ge­trock­ne­tem Kleber.Rich­tig an­pas­sen1Im Knien an­pas­sen, nicht im StehenDer Bein­um­fang ändert sich beim Beugen deut­lich. Was im Stehen gut sitzt, schnei­det im Knien ein.2Pols­ter­mit­te auf die Knieschei­beDie dicks­te Stelle des Pols­ters gehört unter die Knieschei­be, nicht dar­un­ter oder dar­über.3Riemen ober- und un­ter­halb der Knie­keh­leNicht mitten in die Knie­keh­le. Dort liegen Nerven und Gefäße dicht unter der Haut.4So fest wie nötig, so lose wie mög­lichDer Scho­ner darf nicht wan­dern, aber auch nicht ab­schnü­ren. Nach einer Stunde nach­kon­trol­lie­ren.5Auf taube Stel­len achtenKrib­beln oder Taub­heit im Un­ter­schen­kel heißt: zu fest oder falsch po­si­tio­niert. Sofort kor­ri­gie­ren.Beim Hän­ge­mat­ten-Prin­zip ist die Po­si­ti­on be­son­ders wich­tig: Das Knie muss in die tra­gen­de Fläche ein­sin­ken, nicht auf ihrem Rand auf­lie­gen. Prüfen Sie das im Knien, nicht im Stehen.Die wirk­sams­te Maß­nah­me: gar nicht knienKnie­schutz senkt den Druck auf das Knie, aber nicht die Zeit im Knien – und die Be­rufs­krank­heit 2112 rech­net in Stun­den, nicht in Newton. Des­halb steht in jeder ernst­haf­ten Be­trach­tung zuerst die Frage, ob sich die kni­en­de Hal­tung ganz ver­mei­den lässt:Roll­sitz oder Knie­rol­lerVer­la­gert die Last auf Gesäß oder Schien­bein und macht das Wei­ter­rü­cken zum Rollen. Die Knie sind ent­las­tet und die Zeit im Knien sinkt.Ar­beits­hö­he ver­än­dernWas auf einem Bock vor­be­rei­tet werden kann – Zu­schnitt, An­mi­schen, Sor­tie­ren – muss nicht am Boden pas­sie­ren.Hal­tung wech­selnKnien, Hocken und Stehen im Wech­sel be­las­tet un­ter­schied­li­che Struk­tu­ren. Dau­er­haft die­sel­be Hal­tung ist das Pro­blem.Beides zu­sam­menAuch mit Roll­sitz bleibt genug übrig, wofür man knien muss. Knie­schutz und Roll­sitz sind keine Al­ter­na­ti­ven, son­dern Er­gän­zun­gen.Tech­ni­sche DatenPro­duktartKnie­scho­ner mit ge­spann­ter Auf­la­ge (Hän­ge­mat­ten-Prin­zip)ModellUl­trak­nee Ham­mock IITech­no­lo­giepa­ten­tier­te Force-Dis­tri­bu­ti­on-Tech­no­lo­gie (FDT)Kon­struk­ti­onAnti-Schock-Kon­struk­ti­on zur Re­duk­ti­on von Druck­spit­zenMa­te­ri­alEVAC – leicht und robustMaße152 × 282 × 82 mmGe­wichtca. 250 gGurt50 mm breit, mit Klett­ver­schlussNormDIN EN 14404, Leis­tungs­stu­fe 1 (Her­stel­ler­an­ga­be 08/2026)Ein­satzlange, be­las­ten­de Ar­beits­ein­sät­zeEr­satz­rie­menArt. FA10912, ein­zeln be­stell­barAr­ti­kel­num­merFA10492Her­stel­lerNier­hausWas ist am Hän­ge­mat­ten-Prin­zip anders?Das Knie liegt nicht auf einem ge­füll­ten Pols­ter, son­dern sinkt in eine ge­spann­te Auf­la­ge­flä­che ein. Die Kraft wird da­durch über die Ränder in die Struk­tur ab­ge­lei­tet, statt senk­recht durch das Gewebe unter der Knieschei­be zu gehen.Warum baut er 82 mm hoch?Weil eine ge­spann­te Auf­la­ge Raum braucht, in den das Knie ein­sin­ken kann. Das ist kon­struk­tiv be­dingt und der Kern des Prin­zips.Ist er im Weg, wenn ich viel auf­ste­he?Er baut höher als ein fla­cher Scho­ner. Wer im Mi­nuten­takt auf­steht und wei­ter­läuft, emp­fin­det einen fla­chen Scho­ner oft als an­ge­neh­mer – der Ham­mock II ist für län­ge­re Ein­sät­ze am Boden ge­dacht.Welche Leis­tungs­stu­fe hat er?Der Her­stel­ler nennt die Norm DIN EN 14404 und auf Anfrage Leis­tungs­stu­fe 1 – keine Stufe. Wir holen die Angabe gern beim Lie­fe­ran­ten ein.Wel­cher Knie­schutz passt zu Ihrem Ar­beits­tag?Schale, Ho­sen­pols­ter, Matte oder Roll­sitz – das ent­schei­det sich daran, wie lange Sie an einer Stelle knien und was Sie an­ha­ben. Be­schrei­ben Sie uns Ihren ty­pi­schen Tag, wir sagen Ihnen, was sich lohnt.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genEr­satz­rie­men für Alpro Nier­haus Knie­pro­tek­tor Wohlpro (2 Stk.)Er­satz­rie­men für Alpro Nier­haus Knie­pro­tek­tor Wohlpro (2 Stk.).GORANDO Knie­kis­sen Uni­ver­salGORANDO Knie­kis­sen Uni­ver­sal.Wohltat ERGO PRO - Premium Knie­scho­nerWohltat ERGO PRO - Premium Knie­scho­ner.myRolly - Roll­wa­gen / Knie­rol­ler inkl. Ana­to­mic ErgopadmyRolly Roll­wa­gen und Knie­rol­ler.Rubi Ergonomischer Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen inkl. Knie­scho­ner (Art. 81999)Rubi er­go­no­mi­scher Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen.

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Alpro Nierhaus Knieprotektor Wohlpro *Empfohlen von der BG*
ALPRO / Nier­haus Knie­pro­tek­tor Wohl­pro – emp­foh­len von der BG (Art. 90074)Der Wohl­pro hat den besten Druck­ver­tei­lungs­wert aller Mo­del­le, die wir führen: der Her­stel­ler gibt unter 7 N an. Er­reicht wird das über eine große Auf­la­ge­flä­che mit Ent­las­tung über das Schien­bein und einen trich­ter­för­mi­gen Aufbau, der die Knieschei­be zu­sätz­lich freistellt. Die Be­rufs­ge­nos­sen­schaft emp­fiehlt ihn – und er ist auch für den me­di­zi­ni­schen Ein­satz ge­eig­net.< 7 NDruck­ver­tei­lungTrich­ter­formPa­tel­la freiBGEmp­feh­lungstu­fen­losKlett­bän­derWarum Knie­schutz im Flie­sen­le­ger­hand­werk keine Kom­fort­fra­ge istKnie­ar­thro­se ist in Deutsch­land eine an­er­kann­te Be­rufs­krank­heit. In der Be­rufs­krank­hei­ten­ver­ord­nung ist sie unter der Nummer 2112 ge­führt, und die De­fi­ni­ti­on nennt kon­kre­te Zahlen: „Gon­ar­thro­se durch eine Tä­tig­keit im Knien oder ver­gleich­ba­rer Knie­be­las­tung mit einer ku­mu­la­ti­ven Ein­wir­kungs­dau­er wäh­rend des Ar­beits­le­bens von min­des­tens 13.000 Stun­den und einer Min­de­stein­wir­kungs­dau­er von ins­ge­samt einer Stunde pro Schicht“. Als ver­gleich­ba­re Knie­be­las­tung gelten dabei auch Hocken, Fer­sen­sitz und Krie­chen.Was 13.000 Stun­den im Be­rufs­le­ben be­deu­tenRech­nen Sie mit 220 Ar­beits­ta­gen im Jahr, dann ist die Schwel­le schnel­ler er­reicht, als die große Zahl ver­mu­ten lässt: Bei vier Stun­den Knien pro Tag sind es rund 15 Be­rufs­jah­re. Bei fünf Stun­den etwa zwölf, bei sechs Stun­den knapp zehn. Für einen Flie­sen­le­ger ist das keine theo­re­ti­sche Grenze, son­dern eine rea­lis­ti­sche Zwi­schen­bi­lanz.Diese Zahlen sind der Grund, warum Knie­schutz im Hand­werk anders be­wer­tet wird als an­de­res Zu­be­hör: Es geht nicht um be­que­me­res Ar­bei­ten heute, son­dern darum, ob Sie in zwan­zig Jahren noch knien können. Bei kon­kre­ten Be­schwer­den ist der Be­triebs­arzt oder Ihre Be­rufs­ge­nos­sen­schaft der rich­ti­ge An­sprech­part­ner – auch weil dort die Be­las­tungs­do­ku­men­ta­ti­on ge­führt wird.Trich­ter­form: die Knieschei­be wird aus­ge­spart, nicht ge­pols­tertDie meis­ten Knie­scho­ner pols­tern die Knieschei­be. Der Wohl­pro geht einen Schritt weiter: Der trich­ter­för­mi­ge Aufbau nimmt die Last von der Pa­tel­la weg und legt sie auf den Rand der Auf­la­ge­flä­che und auf das Schien­bein. Damit trägt genau die Struk­tur nicht, die am emp­find­lichs­ten ist – und über der der Schleim­beu­tel sitzt.Was der Druck kon­kret an­rich­tetVor der Knieschei­be sitzt ein Schleim­beu­tel. Dau­ern­der Druck auf diese Stelle kann ihn ent­zün­den – die Bur­si­tis prae­pa­tel­la­ris, im Hand­werk seit Ge­ne­ra­tio­nen als „Flie­sen­le­ger­knie“ be­kannt. Sie ent­steht nicht durch einen ein­zel­nen Tag, son­dern durch die Summe. Und sie ist der Grund, warum Pols­ter die Last vom Punkt der Knieschei­be weg­neh­men sollen, statt sie nur zu dämp­fen.Zu­sätz­li­che Pa­tel­la-Ent­las­tungDer Trich­ter stellt die Knieschei­be frei. Das ist ein an­de­rer Ansatz als wei­ches Pols­tern, und er ist wirk­sa­mer.Ent­las­tung über das Schien­beinEin Teil der Last wan­dert auf das Schien­bein – eine Fläche, die dafür besser ge­eig­net ist als die Knieschei­be.Große Auf­la­ge­flä­cheDer Grund für den nied­ri­gen Druck­wert. Druck ist Kraft ge­teilt durch Fläche.Weiche, er­go­no­mi­sche Pols­te­rungDie Rest­spit­zen nimmt das Pols­ter – erst die Kom­bi­na­ti­on aus Geo­me­trie und Pols­te­rung ergibt den Wert unter 7 N.Der ganze Trick heißt FlächeWenn Sie knien, liegt ein großer Teil Ihres Kör­per­ge­wichts auf zwei sehr klei­nen Flä­chen. Der Druck auf das Gewebe ist Kraft ge­teilt durch Fläche – also lässt sich die Be­las­tung auf genau zwei Wegen senken: we­ni­ger Ge­wicht darauf, oder mehr Fläche dar­un­ter. Am Ge­wicht können Sie nichts ändern, an der Fläche schon:Dop­pel­te Auf­la­ge­flä­che, halber DruckDas ist keine Faust­re­gel, son­dern eine Di­vi­si­on. Genau des­halb wirkt ein groß­flä­chi­ges Pols­ter spür­bar anders als ein dickes, klei­nes.Keil­form ver­la­gert Last auf den Un­ter­schen­kelEin keil­för­mi­ges Kissen nimmt einen Teil der Last von der Knieschei­be und legt ihn auf das Schien­bein – also auf eine Fläche, die dafür besser ge­eig­net ist.Weich allein hilft nichtEin zu wei­ches Pols­ter wird unter dem Knie ganz zu­sam­men­ge­drückt. Dann liegt die Last wieder punk­tu­ell an – nur eben ein Stück tiefer.Harte Schale plus weiche Ein­la­geDie Schale ver­teilt die Kraft über die ganze Fläche, die Ein­la­ge nimmt die Rest­spit­zen. Erst die Kom­bi­na­ti­on funk­tio­niert.Die Druck­ver­tei­lungs­wer­te der Her­stel­ler im Ver­gleichMeh­re­re Mo­del­le werden mit einer ge­mes­se­nen Druck­ver­tei­lung in Newton an­ge­ge­ben. Klei­ner ist besser: Der Wert steht für die Be­las­tungs­spit­ze, die am Knie an­kommt. So lassen sich die Mo­del­le erst­mals direkt ver­glei­chen:ALPRO Wohl­pro< 7 N – groß­flä­chi­ge Auf­la­ge mit Ent­las­tung über das Schien­beinGel­mas­ter Nr. 687,0–13,0 N – sehr große, weiche Ge­lauf­la­geWohl­tat ERGO PRO10 N – ge­prüft nach DIN EN 14404FENTO 400 PRO10,1–12,1 N – ex­tra­lang, mit Schien­bein­schutzUltra Nr. 297,8–27,3 N – Leicht­bau, große Spann­wei­teKas­ten­form Nr. 413,8–23,8 N – ro­bus­te Kas­ten­formZwei Ein­schrän­kun­gen, die da­zu­ge­hö­ren: Es sind Her­stel­ler­an­ga­ben, und die Her­stel­ler geben sie in Newton an, obwohl ein Druck streng ge­nom­men eine Kraft pro Fläche ist. Die Werte sind des­halb un­ter­ein­an­der ver­gleich­bar, aber nicht als ab­so­lu­ter Druck zu lesen. Für die Kauf­ent­schei­dung reicht das: Wer den nied­rigs­ten Spit­zen­wert will, landet bei den groß­flä­chi­gen Mo­del­len mit Schien­bein­ent­las­tung.Was die BG-Emp­feh­lung be­deu­tet – und was nichtDie Be­rufs­ge­nos­sen­schaft emp­fiehlt diesen Knie­pro­tek­tor; er gilt als eta­blier­ter Klas­si­ker im Profi-Ein­satz. Das ist ein star­kes Signal, weil die BG genau die Stelle ist, bei der auch die An­er­ken­nung der Be­rufs­krank­heit 2112 läuft – sie hat also ein sach­li­ches In­ter­es­se an wirk­sa­mer Prä­ven­ti­on, nicht an Ver­kaufs­zah­len.Eine Emp­feh­lung ist al­ler­dings keine Zu­las­sung und keine Leis­tungs­stu­fe. Wenn Sie für eine Ge­fähr­dungs­be­ur­tei­lung eine Ein­stu­fung nach DIN EN 14404 brau­chen, fragen Sie uns – wir holen die Angabe beim Lie­fe­ran­ten ein.DIN EN 14404: die Norm, an der Sie Knie­schutz ver­glei­chen könnenFür Knie­schutz bei kni­en­den Ar­bei­ten gilt die DIN EN 14404. Sie ordnet jedes Pro­dukt in einen Typ ein – das sagt, wie der Schutz am Körper sitzt – und in eine Leis­tungs­stu­fe, die sagt, wo­ge­gen er schützt. Beide An­ga­ben zu­sam­men machen Knie­schutz erst ver­gleich­bar.Die vier TypenTyp 1Knie­schutz, der un­ab­hän­gig von der Klei­dung am Bein be­fes­tigt wird – der klas­si­sche Scha­len­knie­schutz mit Riemen.Typ 2Knie­pols­ter in Ver­bin­dung mit der Klei­dung: fest ein­ge­näht oder in Ho­sen­ta­schen ein­ge­scho­ben.Typ 3Knie­mat­ten, die am Ar­beits­platz po­si­tio­niert und nicht am Körper be­fes­tigt werden. Sie gelten des­halb nicht als PSA im Sinne der Ver­ord­nung.Typ 4Knie­schutz am Bein mit zu­sätz­li­chen Vor­rich­tun­gen – zum Bei­spiel mit Sitz­flä­che.Die Leis­tungs­stu­fenStufe 0Kein Durch­stich­schutz. Für sau­be­re, glatte und ebene Flä­chen ohne her­um­lie­gen­de Ge­gen­stän­de.Stufe 1Durch­stich­schutz bei einer Kraft von min­des­tens 100 N auf glat­ter Fläche – für Ar­bei­ten, bei denen Split­ter und Scher­ben ent­ste­hen.Stufe 1UMin­des­tens 100 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – etwa bei her­vor­ste­hen­den Teilen wie Be­weh­rungs­ei­sen.Stufe 2Min­des­tens 250 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – für grobes, ge­bro­che­nes Ma­te­ri­al.Was das für die Flie­sen­bau­stel­le heißtAuf einer Flie­sen­bau­stel­le liegen Scher­ben, Bruch­stü­cke und Flie­sen­split­ter – genau der Fall, für den Stufe 1 de­fi­niert ist. Stufe 0 ist für den Rohbau und für Estrich mit Splitt zu wenig. Achten Sie des­halb auf die Stufe, nicht nur auf die Pols­ter­di­cke: Ein dickes, wei­ches Pols­ter ohne Durch­stich­schutz lässt eine Scher­be durch.Das Rie­men­sys­temDie Be­fes­ti­gung er­folgt über ex­trab­rei­te Klett­bän­der, die stu­fen­los ein­stell­bar sind und un­ter­halb der Knie­keh­le be­fes­tigt werden. Genau das ist der ent­schei­den­de Punkt: Die Knie­keh­le bleibt frei.Worauf es bei den Riemen an­kommt – und was in der Knie­keh­le pas­siertDer häu­figs­te Grund, warum guter Knie­schutz nach zwei Tagen im Auto liegen bleibt, ist nicht das Pols­ter, son­dern die Be­fes­ti­gung. In der Knie­keh­le laufen Nerven und Gefäße dicht unter der Haut. Ein schma­ler Riemen, der dort ein­schnei­det, führt zu Druck­stel­len, Krib­beln und tauben Stel­len im Un­ter­schen­kel – und dann trägt man den Scho­ner nicht mehr.Breit statt schmalEin brei­tes Gum­mi­band ver­teilt die Hal­te­kraft. Schma­le Gurte schnei­den ein, sobald Sie das Knie beugen – also die ganze Zeit.Elas­tisch statt starrBeim Knien ändert sich der Umfang des Beins. Ein elas­ti­sches Band folgt, ein star­rer Gurt wird beim Beugen zur Fessel.Nicht in die Knie­keh­le legenDie Riemen ge­hö­ren ober- und un­ter­halb der Knie­keh­le, nicht mitten hinein.Aus­tausch­barRiemen sind das erste Teil, das ver­schleißt. Wenn sie er­setz­bar sind, ist nach zwei Jahren nicht der ganze Scho­ner hin­über.Ein Knie­scho­ner, der drückt, wird nicht ge­tra­gen – und ein nicht ge­tra­ge­ner Knie­scho­ner schützt nichts. Nehmen Sie des­halb Pass­form und Rie­men­kom­fort ge­nau­so ernst wie die Leis­tungs­stu­fe.Auch für den me­di­zi­ni­schen Ein­satzDer Her­stel­ler weist den Wohl­pro nicht nur für den täg­li­chen Bau­stel­len-Dau­er­ein­satz aus, son­dern auch für den me­di­zi­ni­schen Ein­satz. Das ist plau­si­bel, weil ein Pro­tek­tor, der die Knieschei­be kon­struk­tiv freistellt, auch dann noch trag­bar ist, wenn dort be­reits eine Rei­zung be­steht.Bei be­ste­hen­den Be­schwer­den ist das kein Ersatz für die Ab­klä­rung: Spre­chen Sie mit Ihrem Be­triebs­arzt oder Ihrer Ärztin. Ein gut ver­tei­len­der Pro­tek­tor kann die Be­las­tung senken, aber keine Ent­zün­dung be­han­deln.Schweiß, Hy­gie­ne und Stand­zeitEin Knie­scho­ner sitzt acht Stun­den an einer warmen, feuch­ten Stelle. Was daraus folgt, ent­schei­det über die tat­säch­li­che Le­bens­dau­er:At­mungs­ak­ti­ve Ein­la­ge – sonst ar­bei­ten Sie in einem nassen Pols­ter, und Feuch­tig­keit weicht die Haut auf.Aus­tausch­ba­re Ein­la­ge – die Ein­la­ge ist das Teil, das zuerst durch­ge­ses­sen und un­hy­gie­nisch wird, nicht die Schale.Ab­wasch­ba­re Au­ßen­scha­le – an­ge­trock­ne­ter Flie­sen­kle­ber und Fu­gen­mör­tel machen jede Schale hart und rau.Riemen mit­wa­schen – Klett setzt sich mit Staub zu und hält dann nicht mehr. Klett­flä­chen re­gel­mä­ßig aus­bürs­ten.Für dieses Modell führen wir Er­satz­rie­men se­pa­rat (2 Stück im Set). Riemen sind das Teil, das zuerst ver­schleißt – damit bleibt der Pro­tek­tor länger im Ein­satz.Rutsch­fes­tig­keit ist ein Si­cher­heits­merk­mal, kein Kom­fort­merk­malFrisch ver­leg­te Flie­sen, Kle­ber­res­te und feuch­ter Estrich sind glatt. Ein Knie­scho­ner mit harter, glat­ter Schale rutscht darauf weg – und weil Sie im Knien kaum ab­fan­gen können, endet das oft mit dem Sturz auf die Seite oder mit der Hand in den Scher­ben. Achten Sie auf eine grif­fi­ge Auf­la­ge­flä­che, und halten Sie sie frei von an­ge­trock­ne­tem Kleber.Rich­tig an­pas­sen1Im Knien an­pas­sen, nicht im StehenDer Bein­um­fang ändert sich beim Beugen deut­lich. Was im Stehen gut sitzt, schnei­det im Knien ein.2Pols­ter­mit­te auf die Knieschei­beDie dicks­te Stelle des Pols­ters gehört unter die Knieschei­be, nicht dar­un­ter oder dar­über.3Riemen ober- und un­ter­halb der Knie­keh­leNicht mitten in die Knie­keh­le. Dort liegen Nerven und Gefäße dicht unter der Haut.4So fest wie nötig, so lose wie mög­lichDer Scho­ner darf nicht wan­dern, aber auch nicht ab­schnü­ren. Nach einer Stunde nach­kon­trol­lie­ren.5Auf taube Stel­len achtenKrib­beln oder Taub­heit im Un­ter­schen­kel heißt: zu fest oder falsch po­si­tio­niert. Sofort kor­ri­gie­ren.Die wirk­sams­te Maß­nah­me: gar nicht knienKnie­schutz senkt den Druck auf das Knie, aber nicht die Zeit im Knien – und die Be­rufs­krank­heit 2112 rech­net in Stun­den, nicht in Newton. Des­halb steht in jeder ernst­haf­ten Be­trach­tung zuerst die Frage, ob sich die kni­en­de Hal­tung ganz ver­mei­den lässt:Roll­sitz oder Knie­rol­lerVer­la­gert die Last auf Gesäß oder Schien­bein und macht das Wei­ter­rü­cken zum Rollen. Die Knie sind ent­las­tet und die Zeit im Knien sinkt.Ar­beits­hö­he ver­än­dernWas auf einem Bock vor­be­rei­tet werden kann – Zu­schnitt, An­mi­schen, Sor­tie­ren – muss nicht am Boden pas­sie­ren.Hal­tung wech­selnKnien, Hocken und Stehen im Wech­sel be­las­tet un­ter­schied­li­che Struk­tu­ren. Dau­er­haft die­sel­be Hal­tung ist das Pro­blem.Beides zu­sam­menAuch mit Roll­sitz bleibt genug übrig, wofür man knien muss. Knie­schutz und Roll­sitz sind keine Al­ter­na­ti­ven, son­dern Er­gän­zun­gen.Tech­ni­sche DatenPro­duktartKnie­pro­tek­tor mit Rie­men­be­fes­ti­gungModellALPRO / Nier­haus Wohl­pro (Ori­gi­nal Wohl­tat)Druck­ver­tei­lungsehr gut, < 7 N (Her­stel­ler­an­ga­be)Aufbautrich­ter­för­mig, zur zu­sätz­li­chen Pa­tel­la-Ent­las­tungEnt­las­tungüber das Schien­bein, große Auf­la­ge­flä­chePols­te­rungweich, er­go­no­mischRie­men­sys­temex­trab­rei­te Klett­bän­der, stu­fen­los ein­stell­bar, Be­fes­ti­gung un­ter­halb der Knie­keh­leEin­satztäg­li­cher Dau­er­ein­satz auf der Bau­stel­le; auch für me­di­zi­ni­schen Ein­satz ge­eig­netEmp­feh­lungvon der Be­rufs­ge­nos­sen­schaft emp­foh­lenLie­fer­um­fang1 PaarEr­satz­tei­leEr­satz­rie­men se­pa­rat be­stell­barAr­ti­kel­num­mer90074Her­stel­lerNier­hausWas heißt "unter 7 N Druck­ver­tei­lung"?Es ist der vom Her­stel­ler ge­mes­se­ne Spit­zen­wert der Be­las­tung am Knie – und je klei­ner, desto besser. Unter 7 N ist der nied­rigs­te Wert der Mo­del­le, die wir führen. Die Werte sind un­ter­ein­an­der ver­gleich­bar, aber nicht als ab­so­lu­ter Druck zu lesen.Warum ist der Aufbau trich­ter­för­mig?Um die Knieschei­be frei­zu­stel­len. Statt sie zu pols­tern, wird die Last auf den Rand der Auf­la­ge­flä­che und auf das Schien­bein ver­la­gert – also weg von der Stelle, an der der Schleim­beu­tel sitzt.Was bringt mir die BG-Emp­feh­lung?Sie ist ein sach­li­ches Qua­li­täts­si­gnal von der Stelle, die auch für die An­er­ken­nung der Be­rufs­krank­heit 2112 zu­stän­dig ist. Eine Zu­las­sung oder eine Leis­tungs­stu­fe nach DIN EN 14404 ist sie aber nicht.Wohl­pro oder FENTO 200 PRO?Der Wohl­pro hat den bes­se­ren Druck­wert und die Pa­tel­la-Ent­las­tung. Der FENTO 200 PRO ist mit Leis­tungs­stu­fe 1 aus­ge­wie­sen, also mit ge­prüf­tem Durch­stich­schutz. Wenn Sie viel auf Scher­ben knien, ist die aus­ge­wie­se­ne Stufe das Ar­gu­ment – wenn Ihr Knie schmerzt, der Druck­wert.Wel­cher Knie­schutz passt zu Ihrem Ar­beits­tag?Schale, Ho­sen­pols­ter, Matte oder Roll­sitz – das ent­schei­det sich daran, wie lange Sie an einer Stelle knien und was Sie an­ha­ben. Be­schrei­ben Sie uns Ihren ty­pi­schen Tag, wir sagen Ihnen, was sich lohnt.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genKnie­kis­sen Fento 100 / Fento POCKETKnie­kis­sen Fento 100 / Fento POCKET.Knie­scho­ner Fento 400 PRO / Fento MAXKnie­scho­ner Fento 400 PRO / Fento MAX.Nier­haus Knie­kis­sen Ana­to­mic ErgopadNier­haus Knie­kis­sen Ana­to­mic Ergopad.myRolly - Roll­wa­gen / Knie­rol­ler inkl. Ana­to­mic ErgopadmyRolly Roll­wa­gen und Knie­rol­ler.Rubi Ergonomischer Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen inkl. Knie­scho­ner (Art. 81999)Rubi er­go­no­mi­scher Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen.

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