DiSTAR Diamanttrennscheibe „Scalpel“ Ø 100 mm
Der Name ist das Programm: 0,9 mm dünn, Ø 100 mm, für präzise und feine Schnitte in Keramik und Feinsteinzeug – und im Unterschied zur noch dünneren Shine für den Trockenschnitt ausgelegt. Der kleine Durchmesser macht sie auffallend wendig, und sie läuft auf üblichen 125-mm-Winkelschleifern.
0,9 mm Dicke | Ø 100 mm Durchmesser | trocken Einsatz | 22,23 mm Bohrung |
Warum ein kleinerer Durchmesser hilft
Wendiger Eine 100-mm-Scheibe lässt sich engeren Radien und kleinteiligen Ausschnitten besser folgen als eine 125er. | Weniger Masse Kleinerer Durchmesser heißt weniger rotierende Masse – das Werkzeug reagiert unmittelbarer auf Ihre Führung. |
Minimale Splitterbildung Die Kombination aus geringer Dicke und kleinem Durchmesser hält die Kräfte an der Glasurkante klein. | Trocken einsatzbereit Kein Wasser, kein Schlauch, keine Wanne – auf der Baustelle sofort einsetzbar. |
Scalpel oder Shine?
Scalpel – 0,9 mm, trocken Sofort einsatzbereit, ohne Wasserzufuhr. Der Praxisfall auf der Baustelle. | Shine – 0,6 mm, nass Noch dünner und noch sauberer, aber nur mit Wasser betreibbar. |
Diese Ausführung Scalpel Ø 100 mm, 0,9 mm, Trockenschnitt | Beide gemeinsam decken feine Schnitte mit und ohne Wasser ab. |
Die wichtigste Regel: hartes Material braucht eine weiche Bindung
Das ist die Regel, an der die meisten Fehlkäufe hängen – und sie klingt zunächst verkehrt. In einer Diamantscheibe sitzen die Diamanten in einer Metallbindung. Damit die Scheibe schneidet, muss diese Bindung im gleichen Tempo abgetragen werden, in dem die Diamanten stumpf werden – nur so kommen ständig frische Diamantspitzen an die Oberfläche.
Hartes Material → weiche Bindung Feinsteinzeug und Granit nutzen Diamanten schnell ab. Die Bindung muss nachgeben, damit neue Diamanten frei werden. Eine harte Bindung verglast hier und schneidet nicht mehr. | Weiches, abrasives Material → harte Bindung Beton, Estrich und Sandstein schleifen die Bindung von selbst weg. Hier hält nur eine harte Bindung die Diamanten lange genug fest. |
Falsche Kombination, Fall 1 Harte Bindung auf hartem Material: Die Scheibe wird spiegelblank, raucht und schneidet kaum noch – sie ist „verglast“, nicht verbraucht. | Falsche Kombination, Fall 2 Weiche Bindung auf Beton: Die Scheibe schneidet zunächst hervorragend und ist nach wenigen Metern verschlissen. |
Arbeitstechnik
| 1 | Von der Glasurseite anschneiden Die Glasur bricht an der Austrittsseite aus. Wenn die Sichtseite oben liegt, arbeitet die Scheibe von der Glasur in den Scherben – das gibt die saubere Kante. |
| 2 | Anschnitt flach ansetzen Nicht senkrecht einstechen, sondern die Scheibe flach einlaufen lassen und dann aufrichten. |
| 3 | Gleichmäßig führen, nicht drücken Der Vorschub macht den Schnitt, nicht der Druck. Wer drückt, verglast die Scheibe und überhitzt den Kern. |
| 4 | Am Schnittende Tempo herausnehmen Die letzten Zentimeter sind die kritischen: Dort bricht die Kante aus, wenn der Vorschub zu hoch bleibt. |
Trockenschnitt heißt Kühlpausen
Wenn die Scheibe nicht mehr schneidet, ist sie oft nicht verbraucht
Eine Diamantscheibe, die plötzlich kaum noch vorankommt, ist meistens verglast und nicht verschlissen: Die Bindung ist über den Diamanten zugeschmiert. Das passiert besonders in hartem, dichtem Material.
- Erkennbar an einer spiegelblanken, glatten Schnittkante der Scheibe.
- Die Scheibe raucht und wird heiß, obwohl Sie nicht drücken.
- Sie müssen drücken, statt die Scheibe arbeiten zu lassen.
- Abhilfe: einige Schnitte in ein abrasives Material – Schärfstein, Porenbeton oder Sandstein. Danach schneidet die Scheibe in der Regel wieder wie neu.
Drehzahl prüfen, Schutzausrüstung tragen
Technische Daten
| Produktart | Diamanttrennscheibe, dünn |
|---|---|
| Modell | Scalpel |
| Durchmesser | Ø 100 mm |
| Dicke | 0,9 mm |
| Bohrung | Ø 22,23 mm |
| Kühlung | Trockenschnitt |
| Einsatzbereich | Keramik, Feinsteinzeug |
| Maschine | geeignet für Winkelschleifer mit 125 mm |
| Verpackungs-Einheit | 1 Stück |
| Hersteller-Referenz | FA11005 |
| Hersteller | DiSTAR |
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