WHITE SHARK Premium-Diamanttrennscheibe Ø 125 mm
Die WHITE SHARK ist für präzise und saubere Schnitte trocken wie nass ausgelegt – in Feinsteinzeug, Keramik und anderen Fliesen. Mit 1,5 mm Segmentstärke ist sie etwas kräftiger gebaut als die dünnen Feinschnittscheiben und läuft dadurch steifer, was bei Terrassen- und Natursteinplatten von Vorteil ist. Die Freigabe reicht bis 12.300 U/min beziehungsweise 80 m/s.
Ø 125 mm Durchmesser | 1,5 mm Segmentstärke | 12.300 U/min max. Drehzahl | nass + trocken Einsatz |
Einsatzbereich
Die WHITE SHARK ist bewusst breit angelegt. Der Hersteller nennt:
Fliesen und Keramik der klassische Einsatz im Innenbereich | Feinsteinzeug auch dichte, harte Qualitäten |
Terrassenplatten hier zahlt sich die kräftigere Bauweise aus | Granit-, Marmor- und Natursteinplatten Naturstein mit reduziertem Vorschub |
Warum 1,5 mm hier sinnvoll sind
Mehr Steifigkeit Eine etwas dickere Scheibe läuft stabiler in der Spur – bei dicken Terrassenplatten und langen Schnitten ein echter Vorteil. | Standfest bei Naturstein Natursteinplatten sind ungleichmäßig. Eine steifere Scheibe verkantet weniger leicht. |
Nass und trocken freigegeben Dieselbe Scheibe für Baustelle und Nassschneidplatz. | Klar definierte Drehzahlgrenze 12.300 U/min und 80 m/s sind angegeben – damit lässt sich die Freigabe gegen die Maschine prüfen, statt zu raten. |
Die wichtigste Regel: hartes Material braucht eine weiche Bindung
Das ist die Regel, an der die meisten Fehlkäufe hängen – und sie klingt zunächst verkehrt. In einer Diamantscheibe sitzen die Diamanten in einer Metallbindung. Damit die Scheibe schneidet, muss diese Bindung im gleichen Tempo abgetragen werden, in dem die Diamanten stumpf werden – nur so kommen ständig frische Diamantspitzen an die Oberfläche.
Hartes Material → weiche Bindung Feinsteinzeug und Granit nutzen Diamanten schnell ab. Die Bindung muss nachgeben, damit neue Diamanten frei werden. Eine harte Bindung verglast hier und schneidet nicht mehr. | Weiches, abrasives Material → harte Bindung Beton, Estrich und Sandstein schleifen die Bindung von selbst weg. Hier hält nur eine harte Bindung die Diamanten lange genug fest. |
Falsche Kombination, Fall 1 Harte Bindung auf hartem Material: Die Scheibe wird spiegelblank, raucht und schneidet kaum noch – sie ist „verglast“, nicht verbraucht. | Falsche Kombination, Fall 2 Weiche Bindung auf Beton: Die Scheibe schneidet zunächst hervorragend und ist nach wenigen Metern verschlissen. |
Drehzahl richtig prüfen
Die Angaben auf der Scheibe sind eine Obergrenze, keine Empfehlung. So gehen Sie vor:
| 1 | Leerlaufdrehzahl der Maschine ablesen Sie steht auf dem Typenschild des Winkelschleifers. |
| 2 | Mit der Scheibenangabe vergleichen Die zulässige Drehzahl der Scheibe muss mindestens so hoch sein wie die Leerlaufdrehzahl der Maschine. |
| 3 | Durchmesser-Freigabe prüfen Die Maschine muss für Ø 125 mm zugelassen sein – inklusive passender Schutzhaube. |
| 4 | Scheibe vor dem Aufspannen ansehen Risse im Kern, fehlende Segmente oder ein verzogenes Blatt bedeuten: nicht verwenden. |
Arbeitstechnik
| 1 | Von der Glasurseite anschneiden Die Glasur bricht an der Austrittsseite aus. Wenn die Sichtseite oben liegt, arbeitet die Scheibe von der Glasur in den Scherben – das gibt die saubere Kante. |
| 2 | Anschnitt flach ansetzen Nicht senkrecht einstechen, sondern die Scheibe flach einlaufen lassen und dann aufrichten. |
| 3 | Gleichmäßig führen, nicht drücken Der Vorschub macht den Schnitt, nicht der Druck. Wer drückt, verglast die Scheibe und überhitzt den Kern. |
| 4 | Am Schnittende Tempo herausnehmen Die letzten Zentimeter sind die kritischen: Dort bricht die Kante aus, wenn der Vorschub zu hoch bleibt. |
Trockenschnitt heißt Kühlpausen
Wenn die Scheibe nicht mehr schneidet, ist sie oft nicht verbraucht
Eine Diamantscheibe, die plötzlich kaum noch vorankommt, ist meistens verglast und nicht verschlissen: Die Bindung ist über den Diamanten zugeschmiert. Das passiert besonders in hartem, dichtem Material.
- Erkennbar an einer spiegelblanken, glatten Schnittkante der Scheibe.
- Die Scheibe raucht und wird heiß, obwohl Sie nicht drücken.
- Sie müssen drücken, statt die Scheibe arbeiten zu lassen.
- Abhilfe: einige Schnitte in ein abrasives Material – Schärfstein, Porenbeton oder Sandstein. Danach schneidet die Scheibe in der Regel wieder wie neu.
Drehzahl prüfen, Schutzausrüstung tragen
Technische Daten
| Produktart | Premium-Diamanttrennscheibe |
|---|---|
| Durchmesser | Ø 125 mm |
| Bohrung | Ø 22,23 mm |
| Segmentstärke | 1,5 mm |
| Einsatzbereich | Trocken- und Nassschnitt |
| Maximale Drehzahl | 12.300 U/min |
| Höchstgeschwindigkeit | 80 m/s |
| Geeignet für | Fliesen, Keramik, Terrassenplatten, Granit-, Marmor- und Natursteinplatten, Feinsteinzeug |
| Verpackungs-Einheit | 1 Stück |
| Hersteller-Referenz | FA11062 |
Was bedeutet die Angabe 80 m/s?
Passt die Scheibe auf einen Winkelschleifer mit M14-Gewinde?
Ist 1,5 mm nicht unnötig dick für Fliesen?
Nass schneiden mit dem Winkelschleifer – geht das?
Welche Scheibe für Ihr Material?
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