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DiSTAR Diamanttrennscheibe "Butterfly" - Ø 45 mm (Nassschnitt)

Artikel-Nr.: FA11058

DiSTAR Diamanttrennscheibe "Butterfly" - Ø 45 mm (Nassschnitt)

DiSTAR Dia­mant­trenn­schei­be But­ter­fly Ø 45 mm, Schaft 3,2 mm (Art. FA11058)

Die But­ter­fly ist eine Schei­be für Ro­ta­ti­ons­werk­zeu­ge, nicht für Win­kel­schlei­fer: Der Schaft misst 3,2 mm – das ent­spricht 1/8 Zoll und damit der gän­gi­gen Spann­zan­gen­grö­ße von Ge­rä­ten der Dremel-Klasse. Mit 0,6 mm Schnitt­brei­te und einem emp­foh­le­nen Dreh­zahl­be­reich von 15.000 bis 20.000 U/min ist sie für feine Aus­schnit­te und De­tail­ar­bei­ten in Fein­stein­zeug ge­macht.

Ø 45 mm
Durch­mes­ser
0,6 mm
Schnitt-Breite
3,2 mm
Schaft
15–20.000
U/min

Passt sie auf Ihre Ma­schi­ne?

Der Schaft von 3,2 mm ent­spricht 1/8 Zoll. Das ist die Stan­dard­spann­zan­ge von Ro­ta­ti­ons­werk­zeu­gen – Dremel und Bau­glei­che. Auf einen Win­kel­schlei­fer passt diese Schei­be nicht: weder me­cha­nisch noch von der Dreh­zahl her, denn ein 125er dreht rund 11.000 U/min und liegt damit unter dem emp­foh­le­nen Be­reich.

Warum eine kleine Schei­be lang­sa­mer schnei­det – auch bei glei­cher Dreh­zahl

Eine Dia­mant­schei­be schnei­det nicht über die Dreh­zahl, son­dern über die Um­fangs­ge­schwin­dig­keit: dar­über, wie schnell das Dia­mant­korn am Schei­ben­rand über das Ma­te­ri­al fährt. Und die hängt am Durch­mes­ser. Bei halbem Durch­mes­ser ist bei glei­cher Dreh­zahl auch nur die halbe Ge­schwin­dig­keit im Schnitt. Des­halb ist eine Mini-Schei­be auf einem nor­ma­len Win­kel­schlei­fer nicht schnell, son­dern lang­sam:

Ø 125 mm bei 11.000 U/minrund 72 m/s – der Nor­mal­fall am Win­kel­schlei­fer
Ø 76 mm bei 11.000 U/minrund 44 m/s
Ø 50 mm bei 11.000 U/minrund 29 m/s – we­ni­ger als die Hälfte
Ø 45 mm bei 20.000 U/minrund 47 m/s – des­halb brau­chen kleine Schei­ben schnel­le Ma­schi­nen
Ø 54 mm bei 20.000 U/minrund 57 m/s

Was das für die Praxis heißt

Eine Mini-Schei­be ar­bei­tet sich lang­sa­mer durch das Ma­te­ri­al – das ist normal und kein Mangel. Der Fehler, den fast jeder macht: mit Druck nach­hel­fen. Druck er­zeugt aber nur Wärme und Kan­ten­aus­brü­che, und bei 0,6 bis 0,8 mm Schei­ben­di­cke ist er der schnells­te Weg zum Ver­lau­fen. Mini-Schei­ben werden ge­führt, nicht ge­drückt.

Wofür sie ge­macht ist

Aus­schnit­te für Be­tä­ti­gungs­plat­ten

Der klas­si­sche Fall: ein recht­ecki­ger Aus­schnitt mitten in der Fliese, dessen Kanten hinter dem Rahmen ver­schwin­den müssen – aber nicht mehr.

Re­vi­si­ons­klap­pen und Lüf­tungs­git­ter

Öff­nun­gen, die maß­ge­nau sitzen müssen und deren Ecken sicht­bar blei­ben.

Steck­do­sen und Schal­ter­do­sen

Kleine Aus­schnit­te, bei denen eine 125er-Schei­be über die Ecke hin­aus­schnei­det.

Nach­ar­bei­ten und Mosaik

Klein­tei­li­ge An­pas­sun­gen, bei denen eine große Schei­be zu viel mit­nimmt.
Eine runde Schei­be kann eine In­nen­ecke nur so scharf aus­schnei­den, wie ihr ei­ge­ner Radius es zu­lässt: Eine Ø-50-mm-Schei­be hin­ter­lässt an der Ecke einen Radius von 25 mm. Für klei­ne­re In­nen­ra­di­en brau­chen Sie ein an­de­res Werk­zeug – einen Fin­ger­frä­ser, einen Fräs­ke­gel oder einen Dia­mant­draht.

Dünne Schei­ben: der Vor­teil und die Grenze

Schei­ben­di­cken von 0,6 bis 0,8 mm sind der Grund, warum diese Werk­zeu­ge exis­tie­ren. Je we­ni­ger Ma­te­ri­al der Schnitt weg­nimmt, desto prä­zi­ser lässt sich ein Aus­schnitt setzen – und desto we­ni­ger Kraft muss ins Ma­te­ri­al.

Mi­ni­ma­ler Ma­te­ri­al­ver­lust

Ein 0,8-mm-Schnitt nimmt we­ni­ger als die Hälfte dessen weg, was eine 2-mm-Schei­be kostet. Bei einem Aus­schnitt für eine Be­tä­ti­gungs­plat­te ent­schei­det das über die Pas­sung.

We­ni­ger Kraft, we­ni­ger Aus­brü­che

We­ni­ger Ma­te­ri­al im Schnitt heißt we­ni­ger Kraft in der Glasur – die häu­figs­te Ur­sa­che für Ab­split­te­run­gen an der Schnitt­kan­te.

Die harte Grenze: Sei­ten­kräf­te

Eine 0,8-mm-Schei­be hat kaum Bie­ge­stei­fig­keit. Ver­kan­ten, Hebeln oder seit­li­ches Schlei­fen ver­biegt oder bricht sie.

Wenig Wär­me­spei­cher

Dünn heißt auch: wenig Masse, die Wärme auf­neh­men kann. Wasser oder Kühl­pau­sen sind hier wich­ti­ger als bei einer dicken Schei­be.

Nie seit­lich be­las­ten

Der Schnitt muss immer gerade ge­führt werden. Sobald Sie die Schei­be im Schnitt ver­dre­hen, um die Rich­tung zu kor­ri­gie­ren, ar­bei­tet die volle Vor­schub­kraft auf die Flanke einer 0,8 mm dünnen Schei­be. Wenn die Rich­tung nicht stimmt: Ma­schi­ne heraus, neu an­set­zen.

Nass oder tro­cken

DiSTAR gibt Tro­cken- und Nass­schnitt frei und emp­fiehlt die Was­ser­zu­fuhr. Bei 0,6 mm Schei­ben­di­cke und Dreh­zah­len um 20.000 U/min ist das nach­voll­zieh­bar: Es ist kaum Ma­te­ri­al vor­han­den, das Wärme auf­neh­men kann.

Mit Wasser

Län­ge­re Stand­zeit, kein Staub, sau­be­re Schnitt­kan­te. Bei Ro­ta­ti­ons­werk­zeu­gen genügt oft ein feuch­ter Schwamm neben der Schnitt­stel­le.

Tro­cken

Mög­lich, aber nur in kurzen Durch­gän­gen mit Pausen. Und mit Atem­schutz – der Ke­ra­mik­staub ist qua­rz­hal­tig.

Kleine Schei­be, klei­ner Wär­me­spei­cher

Bei Ø 45 bis 76 mm ist wenig Masse vor­han­den, die Wärme auf­neh­men kann – und die Schei­be steckt beim Aus­schnitt­schnei­den oft tief im Ma­te­ri­al, wo Luft kaum kühlt. Ar­bei­ten Sie des­halb mit Wasser, wo es mög­lich ist, und sonst in kurzen Durch­gän­gen mit Pausen. Eine über­hitz­te dünne Schei­be ver­zieht sich, ver­läuft im Schnitt und ver­liert Dia­mant.

Ar­beits­tech­nik

1
Anriss auf der Sichtsei­te setzen
Und zwar voll­stän­dig, nicht nur die Ecken. Sie folgen später einer Linie, nicht einer Vor­stel­lung.
2
Von der Rück­sei­te an­fan­gen, wo mög­lich
Die Glasur bricht immer auf der Aus­tritts­sei­te aus. Wo Sie von hinten ar­bei­ten können, bleibt die Sichtsei­te sauber.
3
Erst flach ein­schlei­fen, dann ein­tau­chen
Nicht senk­recht an­set­zen. Eine flach an­ge­leg­te An­fangs­ril­le gibt der Schei­be Füh­rung.
4
In meh­re­ren Durch­gän­gen tiefer
Zwei bis drei Mil­li­me­ter pro Durch­gang. Alles auf einmal heißt Hitze, Ver­lau­fen und Aus­brü­che.
5
Ecken zu­letzt und von beiden Seiten
In die Ecke hinein, nicht durch sie hin­durch. Über die Ecke hin­aus­ge­schnit­ten ist die Fliese ver­lo­ren.

Si­cher­heit bei Mini-Schei­ben

Kleine Schei­ben ver­lei­ten dazu, ohne Schutz zu ar­bei­ten – sie drehen aber teils mit 20.000 U/min. Schutz­bril­le ist Pflicht, ebenso Atem­schutz beim Tro­cken­schnitt in Ke­ra­mik: Der Fein­sta­ub ent­hält kris­tal­li­ne Kie­sel­säu­re. Werk­stück fest ein­span­nen – ein­hän­dig schnei­den und mit der an­de­ren Hand die Fliese halten ist die häu­figs­te Ver­let­zungs­ur­sa­che. Beim Nass­schnitt am Netz über FI-Schutz­schal­ter ar­bei­ten.

Tech­ni­sche Daten

Pro­duktartMini-Dia­mant­trenn­schei­be
Durch­mes­serØ 45 mm
Schnitt­brei­te0,6 mm
Auf­nah­meSchaft 3,2 mm (ent­spricht 1/8 Zoll)
Emp­foh­le­ne Dreh­zahl15.000–20.000 U/min
An­wen­dungTro­cken- und Nass­schnitt, Was­ser­zu­fuhr emp­foh­len
Ge­eig­net fürFein­stein­zeug, Ke­ra­mik, Por­zel­lan
Be­son­der­heitso­li­des Dia­mant­schicht­de­sign für aus­bruch­freie Schnitt­kan­ten
Ar­ti­kel­num­merFA11058
Her­stel­lerDiSTAR
Passt die Schei­be auf meinen Win­kel­schlei­fer?
Nein. Der Schaft von 3,2 mm gehört in die Spann­zan­ge eines Ro­ta­ti­ons­werk­zeugs. Ein Win­kel­schlei­fer hat eine M14-Spin­del – und dreht mit rund 11.000 U/min auch zu lang­sam für diese Schei­be.
Warum so hohe Dreh­zahl?
Weil der Durch­mes­ser klein ist. Bei Ø 45 mm und 20.000 U/min liegt die Um­fangs­ge­schwin­dig­keit bei rund 47 m/s – im Be­reich einer großen Schei­be am Win­kel­schlei­fer. Bei 11.000 U/min wären es nur etwa 26 m/s.
Muss ich mit Wasser ar­bei­ten?
Es wird emp­foh­len und ist bei 0,6 mm Dicke sinn­voll. Tro­cken geht auch, dann aber in kurzen Durch­gän­gen und mit Atem­schutz.
Kann ich damit Fugen aus­räu­men?
Für das Aus­räu­men von Fugen ist die DiSTAR Mas­ter­CUT mit 0,8 mm die ro­bus­te­re Wahl. Die But­ter­fly ist auf feine Schnit­te in der Fliese aus­ge­legt.

Welche Mini-Schei­be passt auf Ihre Ma­schi­ne?

Die Auf­nah­me ist bei Mini-Schei­ben der ent­schei­den­de Punkt – M14, 10 mm, 9,53 mm, 5,8 mm oder 3,2-mm-Schaft sind nicht aus­tausch­bar. Nennen Sie uns Ihre Ma­schi­ne, wir sagen Ihnen, was passt.

Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­gen

WHITE SHARK - Premium-Dia­mant­trenn­schei­be - 125 Ø mm

WHITE SHARK - Premium-Dia­mant­trenn­schei­be - 125 Ø mm.

DiSTAR Mas­ter­CUT - Mini-Dia­mant­schei­be Ø 45 mm

DiSTAR Mas­ter­CUT - Mini-Dia­mant­schei­be Ø 45 mm.

DiSTAR Shine - 0,6 mm dünne Dia­mant­trenn­schei­be Ø 100 mm

DiSTAR Shine - 0,6 mm dünne Dia­mant­trenn­schei­be Ø 100 mm.

Schärf­stein / Schleif­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nen

Schärf­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nen – legt stumpfe Dia­man­ten wieder frei.

DiSTAR Me­cha­nic SPRAY - Was­ser­zu­fuhr­sys­tem für Win­kel­schlei­fer

DiSTAR Me­cha­nic SPRAY, Was­ser­zu­fuhr­sys­tem für den Win­kel­schlei­fer.

Allgemeine Sicherheitshinweise

Ihre Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Bitte beachten Sie die folgenden allgemeinen Sicherheitshinweise bei der Verwendung des abgebildeten Produktes. Diese Hinweise dienen dazu, die sichere Nutzung sicherzustellen und Risiken zu minimieren.

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Verwenden Sie das Produkt ausschließlich gemäß den Anweisungen des Herstellers und für den vorgesehenen Zweck. Eine unsachgemäße Nutzung kann zu Schäden, Verletzungen oder Gefährdungen führen. Achten Sie insbesondere darauf, ob das Produkt für den gewerblichen oder privaten Einsatz vorgesehen ist.

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Bewahren Sie das Produkt außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren auf, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Produkte können Kleinteile, chemische Substanzen oder andere Materialien enthalten, die gesundheitsschädlich sein können, oder scharfe Kanten und bewegliche Teile haben, die Verletzungen verursachen können.

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Lesen Sie vor der ersten Verwendung die vollständige Bedienungsanleitung und, falls vorhanden, das Sicherheitsdatenblatt. Diese finden Sie unter dem Reiter „Medien und Dokumente“. Sollten Sie die Dokumente nicht finden, wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten sind unter dem Reiter „Hersteller“ verfügbar.

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5. Wartung und Überprüfung:
Überprüfen Sie das Produkt regelmäßig auf Verschleiß, Schäden und Funktionsfähigkeit. Verwenden Sie es nicht weiter, wenn Defekte festgestellt werden. Lassen Sie es bei Bedarf von qualifiziertem Fachpersonal reparieren oder ersetzen. Beachten Sie die in der Bedienungsanleitung angegebenen Wartungsintervalle.

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Nutzen und lagern Sie das Produkt nur unter den in der Bedienungsanleitung angegebenen Bedingungen, wie Temperatur, Feuchtigkeit, Belüftung und Umgebungsbedingungen. Unsachgemäße Lagerung oder Nutzung kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder Materialschäden führen. Vermeiden Sie den Kontakt mit Wasser oder Feuchtigkeit, wenn das Produkt nicht ausdrücklich dafür ausgelegt ist.

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Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstung (z. B. Handschuhe, Schutzbrille, Atemschutz), insbesondere bei der Arbeit mit Produkten, die mechanische, chemische, thermische oder elektrische Risiken bergen können. Beachten Sie die spezifischen Hinweise zur Schutzausrüstung in der Bedienungsanleitung oder im Sicherheitsdatenblatt.

8. Reinigung und Pflege:
Reinigen Sie das Produkt und genutzte Werkzeuge regelmäßig und gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung. Verwenden Sie nur geeignete Reinigungsmittel, um Schäden an Materialien oder Oberflächen zu vermeiden. Unsachgemäße Reinigung oder Vernachlässigung der Pflege kann die Funktionalität und Sicherheit beeinträchtigen.

9. Entsorgung:
Entsorgen Sie das Produkt umweltgerecht gemäß den lokalen Vorschriften. Beachten Sie dabei spezielle Regelungen für Batterien, Akkus, chemische Stoffe oder elektronische Komponenten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Bedienungsanleitung oder beim zuständigen Entsorgungsdienst.

10. Kundenservice:
Bei Fragen, Unsicherheiten oder technischen Problemen wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten finden Sie unter dem Reiter „Hersteller“ auf dieser Seite. Bitte halten Sie die Modellnummer und Seriennummer des Produktes bereit.

Wichtiger Hinweis:
Diese allgemeinen Sicherheitshinweise ersetzen nicht die spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bitte lesen und befolgen Sie stets die detaillierten Informationen in der Bedienungsanleitung, den Sicherheitsdatenblättern oder weiteren produktspezifischen Dokumenten. Im Zweifel haben die Herstellerangaben Vorrang.

DISTAR

Hersteller:
„Di-Star“ Ltd.
Reshetylivska Str. 45A
36007 Poltawa
Ukraine

Verantwortlicher Wirtschaftsakteur in der EU:
DI-STAR.EU Sp. z o.o.
Grunwaldzka 70H
36-020 Tyczyn
Polen

DiSTAR NECTAR 100 - Mini-Schleiftopf Ø 45mm
DiSTAR NECTAR 100 Mini-Schleif­topf Ø 45 mm, Kör­nung 100 (Art. FA11171)Der NECTAR 100 ist kein Trenn­werk­zeug, son­dern ein Schleif­topf im Mini-Format: Ø 45 mm, Boh­rung 5,8 mm, Kör­nung 100, für den Tro­cken­schliff in Ke­ra­mik und Fein­stein­zeug. Er ar­bei­tet mit der Stirn­flä­che – und genau das macht ihn zum Werk­zeug für Ecken und Aus­schnit­te, in denen eine Schei­be nichts aus­rich­tet.Ø 45 mmDurch­mes­serK 100Kör­nung5,8 mmBoh­rungtro­ckenAn­wen­dungWarum ein Topf und keine Schei­beEine Trenn­schei­be ar­bei­tet mit dem Rand, eine Po­lier­schei­be mit der Fläche. Ein Schleif­topf ar­bei­tet mit der Stirn­sei­te eines Rings – er trägt also dort ab, wo er auf­setzt, nicht dort, wo er ent­lang­fährt. Das ist der Un­ter­schied, der in einer In­nen­ecke zählt:Punkt­ge­nau­er AbtragSie sehen, wo der Topf auf­sitzt, und dort wird Ma­te­ri­al weg­ge­nom­men – nicht da­ne­ben.Ar­bei­ten in Aus­schnit­tenIn einer ge­schlos­se­nen Öff­nung kann eine Schei­be nicht ar­bei­ten. Der Topf kommt hinein und schleift die Kante von innen.Hö­hen­ver­sät­ze an­glei­chenEine Fliese, die einen halben Mil­li­me­ter vor­steht, lässt sich flä­chig zu­rück­neh­men.Aus­brü­che weg­neh­menKleine Ab­plat­zer an der Schnitt­kan­te aus­schlei­fen, ohne die Kante zu ver­zie­hen.Kör­nung 100 – wo sie stehtK 100 ist die Stufe zum An­glei­chen und Vor­schlei­fen: Sie nimmt zügig Ma­te­ri­al ab und hin­ter­lässt eine Ober­flä­che, die man auf einer Kante ste­hen­las­sen kann. Für sicht­ba­ren Glanz ar­bei­ten Sie danach mit Po­lier­pads ab K 200 nach; für groben Abtrag wären K 50 oder K 60 schnel­ler.Die Boh­rung ist 5,8 mmWie die DiSTAR Mas­ter­CUT gehört der NECTAR zur Klasse klei­ner Prä­zi­si­ons­ma­schi­nen mit Flansch­auf­nah­me. Auf einen 115er oder 125er Win­kel­schlei­fer mit M14-Spin­del passt er nicht.Ar­beits­tech­nik1Flach auf­set­zen, nicht kantenDie Stirn­flä­che des Rings soll tragen. Auf­ge­kan­tet ar­bei­ten Sie eine Rille ein.2Krei­send und wan­dernd führenNicht an einer Stelle stehen blei­ben – das er­zeugt eine Delle und Hitze.3Wenig DruckDas Dia­mant­korn ar­bei­tet von selbst. Druck bringt Wärme in die Glasur, und die reißt dann aus.4In kurzen Durch­gän­genTro­cken­schliff heißt Pausen. Bei Ø 45 mm ist wenig Masse vor­han­den, die Wärme auf­nimmt.5Feiner nach­ar­bei­ten, wenn nötigK 100 hin­ter­lässt Riefen. Wenn die Fläche sicht­bar bleibt, mit Po­lier­pads ab K 200 wei­ter­ar­bei­ten.Tro­cken­schliff in Ke­ra­mik: Ab­sau­gung und Atem­schutzDer NECTAR 100 ist für den Tro­cken­schliff aus­ge­legt. Der dabei ent­ste­hen­de Fein­sta­ub aus Fein­stein­zeug und Ke­ra­mik ent­hält kris­tal­li­ne Kie­sel­säu­re, ist lun­gen­gän­gig und gilt als krebs­er­zeu­gend. Ar­bei­ten Sie mit Ab­sau­gung und min­des­tens FFP2, besser FFP3.Si­cher­heit bei Mini-Schei­benKleine Schei­ben ver­lei­ten dazu, ohne Schutz zu ar­bei­ten – sie drehen aber teils mit 20.000 U/min. Schutz­bril­le ist Pflicht, ebenso Atem­schutz beim Tro­cken­schnitt in Ke­ra­mik: Der Fein­sta­ub ent­hält kris­tal­li­ne Kie­sel­säu­re. Werk­stück fest ein­span­nen – ein­hän­dig schnei­den und mit der an­de­ren Hand die Fliese halten ist die häu­figs­te Ver­let­zungs­ur­sa­che. Beim Nass­schnitt am Netz über FI-Schutz­schal­ter ar­bei­ten.Tech­ni­sche DatenPro­duktartMini-Dia­mant­schleif­topfModellDGM-S 45/5,8F NECTAR 100Durch­mes­serØ 45 mmBoh­rung / Auf­nah­me5,8 mm, Flansch­auf­nah­meKör­nung100Bau­formkom­pak­ter Schleif­topfAn­wen­dungTro­cken­schliffGe­eig­net fürKe­ra­mik, Fein­stein­zeugEin­satzprä­zi­se De­tail­ar­bei­ten, aus­bruch­freie KantenAr­ti­kel­num­merFA11171Her­stel­lerDiSTARWas ist der Un­ter­schied zu einem Po­lier­pad?Der Topf ar­bei­tet mit der Stirn­flä­che und trägt punkt­ge­nau ab. Ein Po­lier­pad ar­bei­tet flä­chig und ist zum Glät­ten und Po­lie­ren ge­dacht, nicht zum Weg­neh­men von Ma­te­ri­al an einer be­stimm­ten Stelle.Passt er auf meinen Win­kel­schlei­fer?Nein. Die Boh­rung ist 5,8 mm mit Flansch­auf­nah­me, nicht M14.Reicht Kör­nung 100 für eine Sicht­kan­te?Für eine ge­bro­che­ne Kante ja. Soll die Kante glän­zen, ar­bei­ten Sie mit Po­lier­pads ab K 200 nach.Kann ich nass ar­bei­ten?Der NECTAR 100 ist als Tro­cken­werk­zeug aus­ge­wie­sen. Ar­bei­ten Sie des­halb mit Ab­sau­gung statt mit Wasser.Ab­tra­gen oder po­lie­ren?Schleif­topf, Fä­cher­schei­be und Po­lier­pad lösen un­ter­schied­li­che Auf­ga­ben. Be­schrei­ben Sie uns, was an Ihrer Kante nicht stimmt – wir sagen Ihnen, wel­ches der drei Werk­zeu­ge schnel­ler zum Ziel führt.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genDia­mant­schleif­topf Spezial 55 mm Estrich Beton Flie­sen­kle­berDia­mant­schleif­topf Spezial 55 mm Estrich Beton Flie­sen­kle­ber.Dia­mant­schleif­topf Schleif­topf PREMIUM passend für Protool RenoFix RGP 130-16 EDia­mant­schleif­topf Schleif­topf PREMIUM passend für Protool RenoFix RGP 130-16 E.Dia­mant­schleif­topf PRO 175 mm für Estrich, Beton und Kle­ber­res­teDia­mant­schleif­topf PRO 175 mm für Estrich, Beton und Kle­ber­res­te.Schärf­stein / Schleif­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nenSchärf­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nen – legt stumpfe Dia­man­ten wieder frei.Mon­to­lit Stone Su­per­cut - Doppelkorn-Schärf­stein für Dia­mant­werk­zeu­ge (Art. 395-2U)Mon­to­lit Stone Su­per­cut, Doppelkorn-Schärf­stein.

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