Turbo Feinschnitt superdünn 1,2 mm / 115 mm
Mit 1,2 mm ist die Turbo Feinschnitt die dünnste Scheibe in unserem Standardprogramm – und das ist ihr eigentlicher Vorteil: Je weniger Material eine Scheibe herausnimmt, desto weniger Kraft braucht sie, desto weniger Wärme entsteht und desto weniger reißt die Glasurkante aus. Vor extrem hartem Feinsteinzeug macht sie trotzdem nicht halt.
1,2 mm superdünn | Ø 115 mm Durchmesser | Turbo Segmentform | 22,2 mm Bohrung |
Warum dünn ein Vorteil ist
Weniger Kraftbedarf Eine dünne Scheibe muss weniger Material verdrängen. Das merken Sie besonders auf kleineren Maschinen und bei langen Schnitten. | Schmale Schnittfuge 1,2 mm statt 1,5 oder 2 mm – das zählt bei Passstücken, engen Ausschnitten und wenn zwei Schnitte nebeneinander liegen. |
Weniger Kantenausbruch Weniger verdrängtes Material bedeutet weniger Kraft auf die Glasurkante an der Austrittsseite. | Weniger Wärme Geringerer Materialabtrag heißt geringere Reibung – das schont Scheibe und Fliese. |
Turbo-Segment: schnell und kühl
Das Turbo-Profil ist ein gewellter beziehungsweise profilierter Rand. Er führt Luft und Staub aus der Schnittfuge und kühlt dadurch deutlich besser als ein geschlossener Vollrand – bei nur geringfügig raueren Kanten.
Vollrand (geschlossen) Der sauberste Schnitt und die geringste Kantenausbrüche – aber die schlechteste Kühlung. Braucht Kühlpausen oder Wasser. | Turbo Gewellter oder profilierter Rand. Deutlich schneller und kühler als Vollrand, im Schnittbild etwas rauer. |
Ornamentsegment Geformte Aussparungen im weitgehend geschlossenen Rand: kühlt und entstaubt, ohne die Kantenqualität eines Vollrands aufzugeben. | Segmentiert Offene Segmente mit Kühlschlitzen – das schnellste und kühlste, aber auch gröbste Profil. Für Beton, Estrich und Stein. |
Die wichtigste Regel: hartes Material braucht eine weiche Bindung
Das ist die Regel, an der die meisten Fehlkäufe hängen – und sie klingt zunächst verkehrt. In einer Diamantscheibe sitzen die Diamanten in einer Metallbindung. Damit die Scheibe schneidet, muss diese Bindung im gleichen Tempo abgetragen werden, in dem die Diamanten stumpf werden – nur so kommen ständig frische Diamantspitzen an die Oberfläche.
Hartes Material → weiche Bindung Feinsteinzeug und Granit nutzen Diamanten schnell ab. Die Bindung muss nachgeben, damit neue Diamanten frei werden. Eine harte Bindung verglast hier und schneidet nicht mehr. | Weiches, abrasives Material → harte Bindung Beton, Estrich und Sandstein schleifen die Bindung von selbst weg. Hier hält nur eine harte Bindung die Diamanten lange genug fest. |
Falsche Kombination, Fall 1 Harte Bindung auf hartem Material: Die Scheibe wird spiegelblank, raucht und schneidet kaum noch – sie ist „verglast“, nicht verbraucht. | Falsche Kombination, Fall 2 Weiche Bindung auf Beton: Die Scheibe schneidet zunächst hervorragend und ist nach wenigen Metern verschlissen. |
Arbeitstechnik
| 1 | Von der Glasurseite anschneiden Die Glasur bricht an der Austrittsseite aus. Wenn die Sichtseite oben liegt, arbeitet die Scheibe von der Glasur in den Scherben – das gibt die saubere Kante. |
| 2 | Anschnitt flach ansetzen Nicht senkrecht einstechen, sondern die Scheibe flach einlaufen lassen und dann aufrichten. |
| 3 | Gleichmäßig führen, nicht drücken Der Vorschub macht den Schnitt, nicht der Druck. Wer drückt, verglast die Scheibe und überhitzt den Kern. |
| 4 | Am Schnittende Tempo herausnehmen Die letzten Zentimeter sind die kritischen: Dort bricht die Kante aus, wenn der Vorschub zu hoch bleibt. |
Trockenschnitt heißt Kühlpausen
Wenn die Scheibe nicht mehr schneidet, ist sie oft nicht verbraucht
Eine Diamantscheibe, die plötzlich kaum noch vorankommt, ist meistens verglast und nicht verschlissen: Die Bindung ist über den Diamanten zugeschmiert. Das passiert besonders in hartem, dichtem Material.
- Erkennbar an einer spiegelblanken, glatten Schnittkante der Scheibe.
- Die Scheibe raucht und wird heiß, obwohl Sie nicht drücken.
- Sie müssen drücken, statt die Scheibe arbeiten zu lassen.
- Abhilfe: einige Schnitte in ein abrasives Material – Schärfstein, Porenbeton oder Sandstein. Danach schneidet die Scheibe in der Regel wieder wie neu.
115 oder 125 mm?
Beide Größen passen auf die üblichen Winkelschleifer. Der Unterschied ist die Schnitttiefe und das Handling:
Ø 115 mm Leichter und handlicher, etwas weniger Schnitttiefe. Gut auf kleinen Maschinen und bei Überkopfarbeit. | Ø 125 mm Rund 5 mm mehr Schnitttiefe – das entscheidet bei dicken Bodenplatten und Terrassenplatten. |
Diese Ausführung Ø 115 mm | Wichtig Die Maschine muss für den Scheibendurchmesser zugelassen sein – Schutzhaube und Drehzahl beachten. |
Drehzahl prüfen, Schutzausrüstung tragen
Technische Daten
| Produktart | Diamanttrennscheibe Turbo Feinschnitt |
|---|---|
| Durchmesser | Ø 115 mm |
| Bohrung | Ø 22,2 mm |
| Dicke | 1,2 mm (superdünn) |
| Segmentform | Turbo |
| Geeignet für | Feinsteinzeug, Steingut, Steinzeug, Granit, Marmor |
| Verpackungs-Einheit | 1 Stück |
| Hersteller-Referenz | 70040 |
Ist eine dünne Scheibe empfindlicher?
Wann nehme ich lieber die BLACK TIGER oder GREEN MAMBA?
Kann ich damit auch Naturstein schneiden?
Bekomme ich alle drei Scheiben günstiger zusammen?
Welche Scheibe für Ihr Material?
Passendes Zubehör und Ergänzungen
3in1-SET 115 mm / 1x BLACK TIGER / 1x GREEN MAMBA / 1x TURBO FEINSCHNITT 3in1-SET 115 mm / 1x BLACK TIGER / 1x GREEN MAMBA / 1x TURBO FEINSCHNITT. | High-End-Diamantscheibe BLACK TIGER, 115 mm, 1,3 mm, Ornamentsegment, verstärkter Flansch BLACK TIGER Ø 115 mm, 1,3 mm, Ornamentsegment. |
High-End-Diamantscheibe GREEN MAMBA / 115 mm GREEN MAMBA Ø 115 mm, der Allrounder. | Turbo Feinschnitt superdünn 1,2 mm / 125 mm Turbo Feinschnitt superdünn 1,2 mm, Ø 125 mm. |