Diamantbohrkronen Black Tiger (trocken)
Absolute High-End-Bohrkronen für den Winkelschleifer – ausgelegt auf extreme Schnelligkeit und Standfestigkeit in Feinsteinzeug, Fliesen, Marmor und Naturstein. Die Black Tiger ist die teuerste Bohrkrone in unserem Programm, und das aus einem einfachen Grund: Sie ist für den Betrieb gemacht, in dem Bohrungen im Akkord anfallen und Ausfallzeit mehr kostet als das Werkzeug.
High-End Klasse | Ø 20–82 mm 11 Größen | M14 Aufnahme | Winkelschleifer Maschine |
Die verfügbaren Durchmesser
Ø 20, 25, 35, 40, 45, 50, 60, 65, 68, 75 und 82 mm – die Größen, die im Fliesenlegeralltag tatsächlich gebraucht werden, inklusive der 68 mm für Unterputzdosen.
Ø 20–25 mm Rohrdurchführungen und Armaturenanschlüsse | Ø 35–50 mm Abläufe, größere Durchführungen |
Ø 60–68 mm Unterputzdosen – der häufigste Fall | Ø 75–82 mm große Ausschnitte und Revisionsöffnungen |
Wofür sich der Aufpreis rechnet
Bei einer Bohrkrone ist der Preis pro Bohrung die einzige sinnvolle Kennzahl – nicht der Anschaffungspreis. Die Rechnung geht auf, wenn:
- Sie viele Bohrungen in kurzer Zeit machen – Neubau, Bäderserien.
- Sie härtestes Feinsteinzeug bohren, bei dem günstige Kronen sofort verglasen.
- Ein Werkzeugwechsel auf der Baustelle Sie mehr kostet als die Krone.
- Sie Marmor und Naturstein mit derselben Krone bohren wollen.
Der häufigste Fehler: zu hohe Drehzahl
Bei Diamantbohrkronen ist die Drehzahl kein Komfortthema, sondern der Faktor, der über die Lebensdauer entscheidet – und die meisten Winkelschleifer laufen ungeregelt mit über 11.000 Umdrehungen. Die zulässigen Drehzahlen unterscheiden sich zwischen den Bohrkronen um den Faktor vier:
| Vakuumgelötete Bohrkronen | meist 8.000–14.000 U/min – volle Winkelschleifer-Drehzahl |
|---|---|
| Gesinterte Bohrkronen | teils nur bis 3.000 U/min – Winkelschleifer muss regelbar sein |
| Kleine Durchmesser (6–14 mm) | niedrigere Drehzahl, je nach Fabrikat 6.000–11.000 U/min |
| Große Durchmesser (ab 100 mm) | deutlich niedriger, teils max. 4.000 U/min |
Drehzahlangabe der Bohrkrone ist verbindlich
Bohrtechnik
| 1 | Schräg anbohren, dann aufrichten Die laufende Bohrkrone schräg ansetzen und erst dann langsam aufrichten. So findet der Kronenrand Halt, statt auf der Glasur zu wandern. |
| 2 | Pendeln, nicht drücken Leichte kreisende oder pendelnde Bewegungen ausführen. Das hält den Schnittspalt frei und verteilt den Verschleiß auf den ganzen Kronenrand. |
| 3 | Die Krone arbeiten lassen Druck bringt keine Geschwindigkeit. Er erzeugt Wärme, verglast die Bindung und drückt im Extremfall die Glasur auf der Rückseite heraus. |
| 4 | Kurz vor dem Durchbruch Tempo herausnehmen Die letzten Millimeter sind die kritischen – dort platzt die Rückseite aus, wenn die Krone durchschlägt. |
Kühlen beim Trockenbohren
Auch eine als „trocken“ freigegebene Bohrkrone hält deutlich länger, wenn sie gekühlt wird. Es gibt drei praktikable Wege:
Wasserbad-Pausen Die Krone zwischen den Bohrungen kurz in Wasser tauchen – die einfachste und wirksamste Methode. | Kühlgel Gel in die Bohrung geben: kühlt, bindet Staub und läuft nicht weg – auch an der Wand einsetzbar. |
Innenkühlung Bohrer mit Paraffinfüllung kühlen sich beim Bohren selbst, ohne Zutun. | Freilaufpausen Wie bei Trennscheiben: aus dem Loch nehmen und kurz leerlaufen lassen. |
Vakuumgelötet oder gesintert – das ist der eigentliche Unterschied
Bei Bohrkronen gibt es zwei Bauweisen, und sie verhalten sich völlig unterschiedlich:
Vakuumgelötet Die Diamanten sind unter Vakuum auf den Kronenrand gelötet – eine dünne, sehr fest haftende Schicht. Läuft mit hoher Drehzahl am Winkelschleifer, bohrt schnell. | Gesintert Diamantsegmente werden unter Hitze und Druck gepresst und auf die Krone geschweißt. Die Schicht ist dicker, die Standzeit erheblich höher – die Drehzahl aber deutlich niedriger. |
Für schnelle Einzelbohrungen Vakuumgelötet: sofort einsatzbereit am Winkelschleifer, günstiger im Einkauf. | Für viele Bohrungen Gesintert: teurer, hält aber ein Vielfaches – wenn die Drehzahl passt. |
Wenn die Scheibe nicht mehr schneidet, ist sie oft nicht verbraucht
Eine Diamantscheibe, die plötzlich kaum noch vorankommt, ist meistens verglast und nicht verschlissen: Die Bindung ist über den Diamanten zugeschmiert. Das passiert besonders in hartem, dichtem Material.
- Erkennbar an einer spiegelblanken, glatten Schnittkante der Scheibe.
- Die Scheibe raucht und wird heiß, obwohl Sie nicht drücken.
- Sie müssen drücken, statt die Scheibe arbeiten zu lassen.
- Abhilfe: einige Schnitte in ein abrasives Material – Schärfstein, Porenbeton oder Sandstein. Danach schneidet die Scheibe in der Regel wieder wie neu.
Drehzahl prüfen, Schutzausrüstung tragen
Technische Daten
| Produktart | Diamantbohrkrone (High-End) |
|---|---|
| Baureihe | Black Tiger |
| Durchmesser | Ø 20, 25, 35, 40, 45, 50, 60, 65, 68, 75, 82 mm |
| Aufnahme | M14 |
| Maschine | Winkelschleifer |
| Anwendung | Trockenbohren |
| Geeignet für | Feinsteinzeug, Fliesen, Marmor, Naturstein |
| Verpackungs-Einheit | 1 Stück |
| Hersteller-Referenz | FA10325 |
| Hersteller | Fliesen Alfers |
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