DiSTAR Schleifmutter Hard Ceramics K100 (Art. FA10992)
Eine Schleifmutter ist ein ungewöhnliches Werkzeug: Sie wird anstelle der normalen Spannmutter direkt auf die Spindel des Winkelschleifers geschraubt und trägt selbst eine diamantbeschichtete Fläche. Damit haben Sie die flachste denkbare Bauform – und kommen an Stellen, an die kein Schleiftopf passt. Körnung K 100, für Keramikfliesen und Feinsteinzeug, für 125er Winkelschleifer.
K 100 Körnung | Spindel direkt | flach Bauform |
Für welches Material dieser Topf gemacht ist
Was eine Schleifmutter ist – und wofür man sie braucht
Normalerweise sitzt zwischen Spindel und Werkzeug ein Flansch, dann das Werkzeug, dann die Spannmutter. Bei der Schleifmutter fällt das alles zusammen: Das Werkzeug ist die Mutter. Daraus folgt der einzige, aber entscheidende Vorteil: minimale Aufbauhöhe.
Näher an die Wand Kein Flansch, kein Überstand – die Schleiffläche sitzt praktisch direkt auf der Spindel. | In flache Zwischenräume Wo zwischen Fliese und Hindernis kaum Platz ist. |
Kein Werkzeugaufbau Aufschrauben und arbeiten. Kein Flanschwechsel, keine Zwischenringe. | Punktgenau Kleine Fläche heißt: Sie tragen dort ab, wo Sie ansetzen – und nicht daneben. |
Was Sie sich dafür einhandeln
Körnung K 100 – und die gröbere Alternative
DiSTAR beschreibt die Körnung 100/120 als Stufe für den Feinschliff. Für groben Abtrag führt der Hersteller dieselbe Reihe auch in Körnung 70/80. Die Wahl ist einfach:
| Körnung 70/80 | Grobes Schleifen – wenn Material weg muss. |
|---|---|
| Körnung 100/120 | Feinschliff – wenn die Fläche gleichmäßig werden soll. |
| Danach | Für sichtbaren Glanz mit Polierpads ab K 200 weiterarbeiten. |
Wofür man sie braucht
Kanten und Fasen an Keramik Kurze Abschnitte gleichmäßig nacharbeiten. | Enge Stellen Dort, wo die Aufbauhöhe eines Schleiftopfes nicht mehr passt. |
Nacharbeiten in Ausschnitten Die Kante einer Öffnung von innen glätten. | Als Ergänzung zum Topf Fläche und lange Kanten mit dem Ø-100-mm-Topf, die Reststellen mit der Schleifmutter. |
Trockenschliff in Keramik: Absaugung und FFP3
Arbeitstechnik
| 1 | Spannmutter abnehmen, Schleifmutter aufschrauben Spindelarretierung nutzen, handfest anziehen – sie zieht sich im Betrieb selbst nach. |
| 2 | Flach aufsetzen Die diamantbeschichtete Fläche soll tragen, nicht die Kante. |
| 3 | Wenig Druck, ständig bewegen Kleine Fläche heißt: Eine Delle entsteht schnell. |
| 4 | In eine Richtung arbeiten Bei Fasen gleichmäßige Züge über die ganze Länge. |
| 5 | Feiner nacharbeiten, wenn nötig Mit Polierpads ab K 200, wenn die Kante glänzen soll. |
Drehzahl prüfen, Schutzausrüstung tragen
Technische Daten
| Produktart | Diamant-Schleifmutter (Werkzeug ersetzt die Spannmutter) |
|---|---|
| Reihe | Hard Ceramics |
| Körnung | K 100 (100/120), Feinschliff |
| Weitere Körnung | 70/80 für grobes Schleifen |
| Aufnahme | direkt auf die Spindel, für 125-mm-Winkelschleifer |
| Anwendung | Trockenschliff |
| Geeignet für | Keramikfliesen und Feinsteinzeug |
| Artikelnummer | FA10992 |
| Hersteller | DiSTAR |
Brauche ich noch einen Flansch?
Kann ich die Schutzhaube weiter benutzen?
Wo ist der Unterschied zum Ø-100-mm-Schleiftopf?
Geht das auch auf Estrich oder Beton?
Welches Material schleifen Sie ab?
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