3in1-SET 125 mm – 1× BLACK TIGER, 1× GREEN MAMBA, 1× Turbo Feinschnitt
Drei High-End-Scheiben mit drei unterschiedlichen Stärken – zusammen deutlich günstiger als einzeln. Das Set löst das Problem, das jede einzelne Scheibe hat: Es gibt keine Diamantscheibe, die ultrahartes Feinsteinzeug, wechselnde Materialien und feinste Schnittfugen gleich gut kann. Mit drei aufeinander abgestimmten Scheiben im Koffer greifen Sie zu der, die zur Aufgabe passt.
3 Scheiben im Set | Ø 125 mm Durchmesser | High-End Klasse |
Die drei Scheiben und ihre Aufgaben
BLACK TIGER 1,3 mm, Ornamentsegment, verstärkter Flansch. Der Spezialist für ultrahartes Feinsteinzeug – dort, wo andere Scheiben verglasen. | GREEN MAMBA 1,3 mm, 10 mm Segmenthöhe, nass und trocken. Der Allrounder mit hoher Standzeit, bis harter Granit und Marmor. |
Turbo Feinschnitt 1,2 mm superdünn. Für die feinste Schnittfuge und die sauberste Kante. | Zusammen deckt das Set praktisch das gesamte Materialspektrum der Fliesenlegerarbeit ab. |
Wann welche Scheibe?
Die Zuordnung ist im Alltag schnell entschieden:
- Ultrahartes, dichtes Feinsteinzeug, bei dem nichts mehr vorangeht → BLACK TIGER.
- Gemischte Baustelle mit Fliesen, Keramik, Granit und Marmor → GREEN MAMBA.
- Sichtbare Kanten, Passstücke, enge Ausschnitte → Turbo Feinschnitt.
- Nassschnittplatz vorhanden → GREEN MAMBA, sie ist ausdrücklich für nass und trocken freigegeben.
Die wichtigste Regel: hartes Material braucht eine weiche Bindung
Das ist die Regel, an der die meisten Fehlkäufe hängen – und sie klingt zunächst verkehrt. In einer Diamantscheibe sitzen die Diamanten in einer Metallbindung. Damit die Scheibe schneidet, muss diese Bindung im gleichen Tempo abgetragen werden, in dem die Diamanten stumpf werden – nur so kommen ständig frische Diamantspitzen an die Oberfläche.
Hartes Material → weiche Bindung Feinsteinzeug und Granit nutzen Diamanten schnell ab. Die Bindung muss nachgeben, damit neue Diamanten frei werden. Eine harte Bindung verglast hier und schneidet nicht mehr. | Weiches, abrasives Material → harte Bindung Beton, Estrich und Sandstein schleifen die Bindung von selbst weg. Hier hält nur eine harte Bindung die Diamanten lange genug fest. |
Falsche Kombination, Fall 1 Harte Bindung auf hartem Material: Die Scheibe wird spiegelblank, raucht und schneidet kaum noch – sie ist „verglast“, nicht verbraucht. | Falsche Kombination, Fall 2 Weiche Bindung auf Beton: Die Scheibe schneidet zunächst hervorragend und ist nach wenigen Metern verschlissen. |
Segmentformen im Vergleich
Vollrand (geschlossen) Der sauberste Schnitt und die geringste Kantenausbrüche – aber die schlechteste Kühlung. Braucht Kühlpausen oder Wasser. | Turbo Gewellter oder profilierter Rand. Deutlich schneller und kühler als Vollrand, im Schnittbild etwas rauer. |
Ornamentsegment Geformte Aussparungen im weitgehend geschlossenen Rand: kühlt und entstaubt, ohne die Kantenqualität eines Vollrands aufzugeben. | Segmentiert Offene Segmente mit Kühlschlitzen – das schnellste und kühlste, aber auch gröbste Profil. Für Beton, Estrich und Stein. |
Warum 125 mm?
125 mm ist heute die verbreitetste Größe bei Winkelschleifern – und die rund 5 mm mehr Schnitttiefe entscheiden genau dort, wo es schwierig wird: bei dicken Bodenplatten, Terrassenplatten und Feinsteinzeug in großen Stärken. Wenn Ihre Maschine für 125 mm zugelassen ist, gibt es kaum einen Grund, auf 115 mm zu gehen.
Arbeitstechnik
| 1 | Von der Glasurseite anschneiden Die Glasur bricht an der Austrittsseite aus. Wenn die Sichtseite oben liegt, arbeitet die Scheibe von der Glasur in den Scherben – das gibt die saubere Kante. |
| 2 | Anschnitt flach ansetzen Nicht senkrecht einstechen, sondern die Scheibe flach einlaufen lassen und dann aufrichten. |
| 3 | Gleichmäßig führen, nicht drücken Der Vorschub macht den Schnitt, nicht der Druck. Wer drückt, verglast die Scheibe und überhitzt den Kern. |
| 4 | Am Schnittende Tempo herausnehmen Die letzten Zentimeter sind die kritischen: Dort bricht die Kante aus, wenn der Vorschub zu hoch bleibt. |
Trockenschnitt heißt Kühlpausen
Wenn die Scheibe nicht mehr schneidet, ist sie oft nicht verbraucht
Eine Diamantscheibe, die plötzlich kaum noch vorankommt, ist meistens verglast und nicht verschlissen: Die Bindung ist über den Diamanten zugeschmiert. Das passiert besonders in hartem, dichtem Material.
- Erkennbar an einer spiegelblanken, glatten Schnittkante der Scheibe.
- Die Scheibe raucht und wird heiß, obwohl Sie nicht drücken.
- Sie müssen drücken, statt die Scheibe arbeiten zu lassen.
- Abhilfe: einige Schnitte in ein abrasives Material – Schärfstein, Porenbeton oder Sandstein. Danach schneidet die Scheibe in der Regel wieder wie neu.
Drehzahl prüfen, Schutzausrüstung tragen
Technische Daten
| Produktart | Set aus drei Diamanttrennscheiben |
|---|---|
| Durchmesser | Ø 125 mm (alle drei Scheiben) |
| Scheibe 1 | BLACK TIGER – 1,3 mm, Ornamentsegment, verstärkter Flansch |
| Scheibe 2 | GREEN MAMBA – 1,3 mm, 10 mm Segmenthöhe, nass und trocken |
| Scheibe 3 | Turbo Feinschnitt – 1,2 mm superdünn |
| Verpackungs-Einheit | 1 Set mit 3 Scheiben |
Lohnt sich das Set gegenüber Einzelkauf?
Kann ich das Set auch mit anderen Durchmessern bekommen?
Sind das dieselben Scheiben wie einzeln?
Was, wenn ich überwiegend Beton schneide?
Drei Scheiben, drei Aufgaben
Passendes Zubehör und Ergänzungen
High-End-Diamantscheibe BLACK TIGER, 125 mm, 1,3 mm, Ornamentsegment, verstärkter Flansch BLACK TIGER Ø 125 mm, 1,3 mm, Ornamentsegment. | High-End-Diamantscheibe GREEN MAMBA / 125 mm GREEN MAMBA Ø 125 mm, der Allrounder. |
Turbo Feinschnitt superdünn 1,2 mm / 125 mm Turbo Feinschnitt superdünn 1,2 mm, Ø 125 mm. | 3in1-SET 115 mm / 1x BLACK TIGER / 1x GREEN MAMBA / 1x TURBO FEINSCHNITT 3in1-SET 115 mm / 1x BLACK TIGER / 1x GREEN MAMBA / 1x TURBO FEINSCHNITT. |