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Trenn- und Schruppscheibe Special TS Ø 125 mm (M14-Flansch)

Artikel-Nr.: FA10914

Trenn- und Schruppscheibe Special TS Ø 125 mm (M14-Flansch)

Trenn- und Schrupp­schei­be Special TS Ø 125 mm – M14-Flansch, zwei Auf­ga­ben

Die Special TS ver­bin­det zwei Dinge, die sonst zwei Werk­zeu­ge ver­lan­gen: die Schnitt­qua­li­tät einer Trenn­schei­be mit ge­schlos­se­nem Rand und die Ge­schwin­dig­keit einer gal­va­ni­sier­ten Schrupp­schei­be. Mit M14-Flansch für bündiges Schneiden, ein­setz­bar trocken und nass. Für Marmor, dünnen Na­tur­stein, Fliesen, GfK und Kunst­stof­fe.

Trennen und Schruppen
in einem Werk­zeug
M14-Flansch
bündig schnei­den
trocken und nass
beide An­wen­dun­gen

Galvanisiert – und warum das bei bruch­ge­fähr­de­tem Ma­te­ri­al hilft

Bei einer gal­va­ni­sier­ten Scheibe sind die Dia­man­ten in einer Nickelschicht auf dem Trä­ger­blatt ge­bun­den, statt in Seg­men­ten auf­ge­lö­tet zu sein. Das ergibt eine gleich­mä­ßi­ge, feine Schneidfläche ohne Un­ter­bre­chun­gen – und genau daraus folgt der Vorteil, den der Her­stel­ler nennt: Der Einsatz gal­va­ni­sier­ter Dia­mant­trenn­schei­ben re­du­ziert die Vi­bra­tio­nen beim Tro­cken­schnitt mit dem Win­kel­schlei­fer.

Vi­bra­ti­on ist bei sprödem Ma­te­ri­al der ei­gent­li­che Gegner. Jeder Segmentschlag setzt einen kleinen Impuls in das Werk­stück, und bei dünnem Marmor, bei einer schma­len Na­tur­stein­leis­te oder bei GfK ist genau das die Ursache für Aus­brü­che und Risse. Eine durch­ge­hend belegte Scheibe ar­bei­tet ruhiger. Deshalb ist die Special TS laut Her­stel­ler be­son­ders für Ma­te­ri­ali­en mit hohem Bruch­ri­si­ko ge­eig­net.

Der zweite Teil des Namens ist ernst gemeint: Weil die Scheibe flächig belegt ist, lässt sie sich auch zum Schruppen ein­set­zen, also zum Abtragen und Nach­ar­bei­ten von Kanten und Flächen. Ein Werk­zeug für Schnitt und Nach­ar­beit erspart den Wechsel mitten im Ar­beits­gang.

M14-Flansch: bündig schnei­den

Die Scheibe hat einen M14-Flansch und wird direkt auf die Spindel ge­schraubt, statt zwi­schen zwei Spannflansche gesetzt zu werden. Der prak­ti­sche Gewinn: Die Scheibe kann bündig arbeiten, also bis an eine anschließende Fläche heran. Wo eine konventionell ge­spann­te Scheibe durch den Spann­flansch einen Rest stehen lässt, kommt diese bis an die Kante – wichtig bei Aus­schnit­ten, in Ecken und beim Nach­ar­bei­ten an bereits montierten Bauteilen.

Tro­cken­schnitt heißt Kühl­pau­sen – und zwar getaktet

Eine trocken lau­fen­de Dia­mant­schei­be kühlt nur über die Luft. Der Her­stel­ler gibt dafür einen klaren Takt vor: alle 20 Se­kun­den mindestens 10 Se­kun­den Kühl­pau­se, und dabei muss die Ma­schi­ne aus dem Schnitt ge­nom­men werden – eine Scheibe, die im Schnitt steht, kühlt nicht. Wer durch­ge­hend ar­bei­tet, über­hitzt den Stahl­kern; er ver­zieht sich, und im schlech­tes­ten Fall lösen sich Seg­men­te. Zweite Regel aus der­sel­ben Quelle: Die Ma­schi­ne muss selbst arbeiten und die Scheibe muss ziehen. Der Vor­schub macht den Schnitt, nicht der Druck.

Ein Hinweis, der bei Dia­mant­werk­zeug immer gilt: Die Stand­zeit hängt stark vom bearbeiteten Ma­te­ri­al ab. Der Her­stel­ler sagt es hier aus­drück­lich – ständiges Schneiden sehr harter Ma­te­ri­ali­en ver­kürzt die Stand­zeit. Das ist kein Mangel, sondern Physik: Harte Ma­te­ri­ali­en nutzen die Dia­man­ten schnel­ler ab, und die Bindung muss nach­ge­ben, damit frische Körner frei­kom­men.

Tech­ni­sche Daten

ProduktTrenn- und Schrupp­schei­be Special TS
Durch­mes­serØ 125 mm
Auf­nah­meM14-Flansch, für bündiges Schneiden
Bauartgal­va­ni­siert, ge­schlos­se­ner Rand
An­wen­dungTrocken- und Nass­an­wen­dung
Ma­te­ri­alMarmor, dünner Na­tur­stein, Fliesen, GfK (Glas­fa­ser­kunst­stoff), Kunst­stof­fe
Be­son­der­heitreduzierte Vi­bra­ti­on, ge­eig­net für Ma­te­ri­al mit hohem Bruch­ri­si­ko
Kühl­pau­se im Tro­cken­schnittalle 20 Se­kun­den mindestens 10 Se­kun­den
Was heißt gal­va­ni­siert genau?
Die Dia­man­ten sind in einer Nickelschicht auf dem Trä­ger­blatt ge­bun­den, statt in ge­sin­ter­ten Seg­men­ten auf­ge­lö­tet zu sein. Daraus folgen eine durch­ge­hen­de, feine Schneidfläche und ein ru­hi­ge­rer Lauf. Der Nach­teil ge­gen­über Seg­ment­schei­ben ist die ge­rin­ge­re Dia­mant­re­ser­ve – gal­va­ni­sier­te Schei­ben sind auf feine Arbeit aus­ge­legt, nicht auf Meterleistung in hartem Ma­te­ri­al.
Kann ich sie für Fein­stein­zeug ein­set­zen?
Der Her­stel­ler nennt Fliesen allgemein, Marmor, dünnen Na­tur­stein, GfK und Kunst­stof­fe. Für hartes, dickes Fein­stein­zeug sind Seg­ment­schei­ben wie die DiSTAR Gres Master die wirt­schaft­li­che­re Wahl. Die Stärke der Special TS liegt bei bruch­emp­find­li­chem und weicherem Ma­te­ri­al sowie beim kombinierten Trennen und Nach­ar­bei­ten.
Trocken oder nass – was ist besser?
Beides ist frei­ge­ge­ben. Nass ist immer scho­nen­der: weniger Wärme, weniger Staub, längere Stand­zeit. Wenn Sie trocken arbeiten, halten Sie den Takt aus der Her­stel­ler­an­ga­be ein – alle 20 Se­kun­den mindestens 10 Se­kun­den Pause mit der Ma­schi­ne au­ßer­halb des Schnitts.

Kurz gesagt

Die Special TS ist die gal­va­ni­sier­te Kombischeibe: trennt und schruppt, läuft vibrationsarm und ist damit für bruch­ge­fähr­de­tes Ma­te­ri­al wie dünnen Marmor und GfK gemacht. Der M14-Flansch erlaubt bündiges Schneiden bis an die Kante. Trocken und nass ein­setz­bar – trocken bitte mit Kühl­pau­sen.

Metall / Edel­stahl Trenn­schei­be 115 / 125 mm Interflex

Interflex Trenn­schei­be für Edel­stahl und Fliesen­profile.

DiSTAR Esthete 2.0 - Ø 125 mm

DiSTAR Esthete 2.0 für den Flie­sen­schnitt.

Turbo Fein­schnitt su­per­dünn 1,2 mm / 115 mm

Turbo Fein­schnitt 1,2 mm, die dünnste Scheibe im Pro­gramm.

Mon­to­lit Stone Su­per­cut - Doppelkorn-Schärf­stein für Dia­mant­werk­zeu­ge (Art. 395-2U)

Mon­to­lit Stone Su­per­cut Schärf­stein für Dia­mant­werk­zeu­ge.

Allgemeine Sicherheitshinweise

Ihre Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Bitte beachten Sie die folgenden allgemeinen Sicherheitshinweise bei der Verwendung des abgebildeten Produktes. Diese Hinweise dienen dazu, die sichere Nutzung sicherzustellen und Risiken zu minimieren.

1. Bestimmungsgemäße Verwendung:
Verwenden Sie das Produkt ausschließlich gemäß den Anweisungen des Herstellers und für den vorgesehenen Zweck. Eine unsachgemäße Nutzung kann zu Schäden, Verletzungen oder Gefährdungen führen. Achten Sie insbesondere darauf, ob das Produkt für den gewerblichen oder privaten Einsatz vorgesehen ist.

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Lesen Sie vor der ersten Verwendung die vollständige Bedienungsanleitung und, falls vorhanden, das Sicherheitsdatenblatt. Diese finden Sie unter dem Reiter „Medien und Dokumente“. Sollten Sie die Dokumente nicht finden, wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten sind unter dem Reiter „Hersteller“ verfügbar.

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Überprüfen Sie das Produkt regelmäßig auf Verschleiß, Schäden und Funktionsfähigkeit. Verwenden Sie es nicht weiter, wenn Defekte festgestellt werden. Lassen Sie es bei Bedarf von qualifiziertem Fachpersonal reparieren oder ersetzen. Beachten Sie die in der Bedienungsanleitung angegebenen Wartungsintervalle.

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Nutzen und lagern Sie das Produkt nur unter den in der Bedienungsanleitung angegebenen Bedingungen, wie Temperatur, Feuchtigkeit, Belüftung und Umgebungsbedingungen. Unsachgemäße Lagerung oder Nutzung kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder Materialschäden führen. Vermeiden Sie den Kontakt mit Wasser oder Feuchtigkeit, wenn das Produkt nicht ausdrücklich dafür ausgelegt ist.

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Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstung (z. B. Handschuhe, Schutzbrille, Atemschutz), insbesondere bei der Arbeit mit Produkten, die mechanische, chemische, thermische oder elektrische Risiken bergen können. Beachten Sie die spezifischen Hinweise zur Schutzausrüstung in der Bedienungsanleitung oder im Sicherheitsdatenblatt.

8. Reinigung und Pflege:
Reinigen Sie das Produkt und genutzte Werkzeuge regelmäßig und gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung. Verwenden Sie nur geeignete Reinigungsmittel, um Schäden an Materialien oder Oberflächen zu vermeiden. Unsachgemäße Reinigung oder Vernachlässigung der Pflege kann die Funktionalität und Sicherheit beeinträchtigen.

9. Entsorgung:
Entsorgen Sie das Produkt umweltgerecht gemäß den lokalen Vorschriften. Beachten Sie dabei spezielle Regelungen für Batterien, Akkus, chemische Stoffe oder elektronische Komponenten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Bedienungsanleitung oder beim zuständigen Entsorgungsdienst.

10. Kundenservice:
Bei Fragen, Unsicherheiten oder technischen Problemen wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten finden Sie unter dem Reiter „Hersteller“ auf dieser Seite. Bitte halten Sie die Modellnummer und Seriennummer des Produktes bereit.

Wichtiger Hinweis:
Diese allgemeinen Sicherheitshinweise ersetzen nicht die spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bitte lesen und befolgen Sie stets die detaillierten Informationen in der Bedienungsanleitung, den Sicherheitsdatenblättern oder weiteren produktspezifischen Dokumenten. Im Zweifel haben die Herstellerangaben Vorrang.

Fliesen Alfers

Fliesen Alfers GmbH

Carl-Benz-Str. 8

59348 Lüdinghausen

Deutschland

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RUBI Diamantscheibe ECD 125 mm / 2in1 Schleifen & Schneiden (Art. 31965)
RUBI Dia­mant­schei­be ECD 125 mm – 2 in 1 Schlei­fen und Schnei­den (Art. 31965)Die ECD ist beid­sei­tig dia­mant­be­schich­tet und ar­bei­tet da­durch nicht nur mit dem Rand, son­dern auch mit der Flanke – also schnei­den und schlei­fen mit einem Werk­zeug. Ihr Ma­te­ri­al­spek­trum ist un­ge­wöhn­lich breit: Na­tur­stein, alle Arten von Ke­ra­mik­flie­sen und Kunst­stof­fe. Der durch­ge­hen­de, gal­va­nisch auf­ge­brach­te Belag ist der Grund dafür.2 in 1schnei­den + schlei­fenØ 125 mmDurch­mes­serbeid­sei­tigbe­schich­tettro­ckenAn­wen­dungWas gal­va­nisch be­schich­tet be­deu­tetBei den meis­ten Dia­mant­schei­ben sind die Dia­man­ten in ge­sin­ter­te Me­tall­seg­men­te ein­ge­bet­tet. Bei einer gal­va­ni­sier­ten Schei­be ist der Dia­mant in einer durch­ge­hen­den Schicht auf dem Kern ge­bun­den – ohne Seg­men­te und ohne Schlit­ze. Daraus folgen un­mit­tel­bar die Ei­gen­schaf­ten:Durch­ge­hen­der BelagKein Seg­ment­stoß, der über die Fliese schlägt – das ergibt einen ru­hi­gen Lauf und eine gleich­mä­ßi­ge Kante.Beid­sei­tig belegtDie Flan­ken schlei­fen. Damit lassen sich Kanten nach­be­ar­bei­ten, ohne das Werk­zeug zu wech­seln.Sehr brei­tes Ma­te­ri­al-Spek­trumNa­tur­stein, Ke­ra­mik jeder Art und Kunst­stof­fe – wo ein Seg­ment aus­bre­chen würde, ar­bei­tet die durch­ge­hen­de Schicht weiter.Feine Ober­flä­cheGal­va­nisch ge­bun­de­ne Dia­man­ten liegen dicht – das Schnitt­bild fällt ent­spre­chend fein aus.Die Bauart hat auch eine Grenze: Die Dia­mant­schicht ist dünner als ein ge­sin­ter­tes Seg­ment. Für lange Trenn­schnit­te in ul­tra­har­tem Fein­stein­zeug ist eine Seg­ment­schei­be stand­fes­ter – die Stärke der ECD liegt in der Viel­sei­tig­keit und im Kan­ten­schliff.Schnitt­tie­fe be­ach­tenRubi gibt für die ECD eine Schnitt­tie­fe von unter 25 mm an. Das reicht für Flie­sen, Fein­stein­zeug und die üb­li­chen Na­tur­stein­stär­ken – bei dicken Plat­ten und Bord­stei­nen brau­chen Sie eine Schei­be mit grö­ße­rem Durch­mes­ser.Die wich­tigs­te Regel: hartes Ma­te­ri­al braucht eine weiche Bin­dungDas ist die Regel, an der die meis­ten Fehl­käu­fe hängen – und sie klingt zu­nächst ver­kehrt. In einer Dia­mant­schei­be sitzen die Dia­man­ten in einer Me­tall­bin­dung. Damit die Schei­be schnei­det, muss diese Bin­dung im glei­chen Tempo ab­ge­tra­gen werden, in dem die Dia­man­ten stumpf werden – nur so kommen stän­dig fri­sche Dia­mant­spit­zen an die Ober­flä­che.Hartes Ma­te­ri­al → weiche Bin­dungFein­stein­zeug und Granit nutzen Dia­man­ten schnell ab. Die Bin­dung muss nach­ge­ben, damit neue Dia­man­ten frei werden. Eine harte Bin­dung ver­glast hier und schnei­det nicht mehr.Wei­ches, ab­ra­si­ves Ma­te­ri­al → harte Bin­dungBeton, Estrich und Sand­stein schlei­fen die Bin­dung von selbst weg. Hier hält nur eine harte Bin­dung die Dia­man­ten lange genug fest.Falsche Kom­bi­na­ti­on, Fall 1Harte Bin­dung auf hartem Ma­te­ri­al: Die Schei­be wird spie­gel­blank, raucht und schnei­det kaum noch – sie ist „ver­glast“, nicht ver­braucht.Falsche Kom­bi­na­ti­on, Fall 2Weiche Bin­dung auf Beton: Die Schei­be schnei­det zu­nächst her­vor­ra­gend und ist nach we­ni­gen Metern ver­schlis­sen.Des­halb gibt es keine Dia­mant­schei­be, die alles gleich gut kann. Eine Schei­be für Fein­stein­zeug ist auf Beton un­wirt­schaft­lich, und eine Be­ton­schei­be reißt in Fein­stein­zeug die Kanten aus.Ar­beits­tech­nik1Von der Gla­sursei­te an­schnei­denDie Glasur bricht an der Aus­tritts­sei­te aus. Wenn die Sichtsei­te oben liegt, ar­bei­tet die Schei­be von der Glasur in den Scher­ben – das gibt die sau­be­re Kante.2An­schnitt flach an­set­zenNicht senk­recht ein­ste­chen, son­dern die Schei­be flach ein­lau­fen lassen und dann auf­rich­ten.3Gleich­mä­ßig führen, nicht drü­ckenDer Vor­schub macht den Schnitt, nicht der Druck. Wer drückt, ver­glast die Schei­be und über­hitzt den Kern.4Am Schnit­ten­de Tempo her­aus­neh­menDie letz­ten Zen­ti­me­ter sind die kri­ti­schen: Dort bricht die Kante aus, wenn der Vor­schub zu hoch bleibt.Tro­cken­schnitt heißt Kühl­pau­senEine tro­cken lau­fen­de Dia­mant­schei­be kühlt nur über die Luft. Ohne Pausen wird der Stahl­kern heiß, ver­zieht sich und die Seg­men­te können sich lösen. Als Faust­re­gel gilt: nach etwa 20 Se­kun­den Schnitt min­des­tens 10 Se­kun­den frei­lau­fen lassen. Bei langen Schnit­ten in dickem Fein­stein­zeug lieber in meh­re­ren Durch­gän­gen ar­bei­ten, als einmal durch­zu­zwin­gen.Wenn die Schei­be nicht mehr schnei­det, ist sie oft nicht ver­brauchtEine Dia­mant­schei­be, die plötz­lich kaum noch vor­an­kommt, ist meis­tens ver­glast und nicht ver­schlis­sen: Die Bin­dung ist über den Dia­man­ten zu­ge­schmiert. Das pas­siert be­son­ders in hartem, dich­tem Ma­te­ri­al.Er­kenn­bar an einer spie­gel­blan­ken, glat­ten Schnitt­kan­te der Schei­be.Die Schei­be raucht und wird heiß, obwohl Sie nicht drü­cken.Sie müssen drü­cken, statt die Schei­be ar­bei­ten zu lassen.Ab­hil­fe: einige Schnit­te in ein ab­ra­si­ves Ma­te­ri­al – Schärf­stein, Po­ren­be­ton oder Sand­stein. Danach schnei­det die Schei­be in der Regel wieder wie neu.Wer das weiß, ver­län­gert die Le­bens­dau­er er­heb­lich. Wir führen einen Schärf­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nen – er kostet einen Bruch­teil einer neuen Schei­be.115 oder 125 mm?Beide Größen passen auf die üb­li­chen Win­kel­schlei­fer. Der Un­ter­schied ist die Schnitt­tie­fe und das Hand­ling:Ø 115 mmLeich­ter und hand­li­cher, etwas we­ni­ger Schnitt­tie­fe. Gut auf klei­nen Ma­schi­nen und bei Über­kopf­ar­beit.Ø 125 mmRund 5 mm mehr Schnitt­tie­fe – das ent­schei­det bei dicken Bo­den­plat­ten und Ter­ras­sen­plat­ten.Diese Aus­füh­rungØ 125 mmWich­tigDie Ma­schi­ne muss für den Schei­ben­durch­mes­ser zu­ge­las­sen sein – Schutz­hau­be und Dreh­zahl be­ach­ten.Wenn Ihr Win­kel­schlei­fer für 125 mm zu­ge­las­sen ist, ist die 125-mm-Schei­be in den meis­ten Fällen die sinn­vol­le­re Wahl – mehr Schnitt­tie­fe kostet nichts an Hand­lich­keit. Um­ge­kehrt gilt: Eine 125-mm-Schei­be passt nicht auf eine Ma­schi­ne, die nur für 115 mm zu­ge­las­sen ist.Dreh­zahl prüfen, Schutz­aus­rüs­tung tragenDie auf der Schei­be an­ge­ge­be­ne ma­xi­ma­le Dreh­zahl muss min­des­tens so hoch sein wie die Leer­lauf­dreh­zahl Ihres Win­kel­schlei­fers. Ar­bei­ten Sie nie ohne Schutz­hau­be, tragen Sie Schutz­bril­le, Ge­hör­schutz und Atem­schutz – beim Tro­cken­schnei­den von Ke­ra­mik und Beton ent­steht qua­rz­hal­ti­ger Fein­sta­ub. Die Schei­be nie­mals seit­lich be­las­ten oder zum Schlei­fen ver­kan­ten.Tech­ni­sche DatenPro­duktartDia­mant­trenn- und Schleif­schei­be (2 in 1)ModellECDDurch­mes­serØ 125 mmAus­füh­runggal­va­ni­siert, durch­ge­hen­der Dia­mant­be­lagBe­schich­tungbeid­sei­tig dia­mant­be­schich­tetSchnitt­tie­febis unter 25 mmAn­wen­dungTro­cken­schnittGe­eig­net fürNa­tur­stein, alle Arten von Ke­ra­mik­flie­sen, Kunst­stof­feHer­stel­ler-Re­fe­renz31965Her­stel­lerRubi (Ger­mans Boada S.A.)Kann ich mit der ECD Geh­run­gen schnei­den?Die beid­sei­ti­ge Be­schich­tung er­laubt Kan­ten­ar­beit. Für re­gel­mä­ßi­ge 45°-Geh­run­gen sind die dafür ge­bau­ten Jolly-Schei­ben mit brei­tem Flan­ken­be­lag die bes­se­re Wahl – etwa der Jolly Hornet oder die DiSTAR Edge Dry.Kunst­stof­fe schnei­den – wirk­lich?Ja, Rubi nennt Kunst­stof­fe aus­drück­lich. Ar­bei­ten Sie mit re­du­zier­tem Vor­schub: Kunst­stoff schmilzt bei zu viel Wärme und ver­klebt den Belag.Warum ist die ECD teurer als eine nor­ma­le Trenn­schei­be?Sie ist beid­sei­tig belegt und er­setzt damit ein zwei­tes Werk­zeug. Wer nur trennt, fährt mit einer reinen Trenn­schei­be güns­ti­ger.Hält eine gal­va­ni­sier­te Schei­be so lange wie eine Seg­ment­schei­be?In der Regel nicht bei langen Trenn­schnit­ten in hartem Ma­te­ri­al – die Dia­mant­schicht ist dünner. Dafür be­kom­men Sie Viel­sei­tig­keit und eine fei­ne­re Ober­flä­che.Welche Schei­be für Ihr Ma­te­ri­al?Fein­stein­zeug, Ke­ra­mik, Na­tur­stein, Beton – die Bin­dung muss zum Ma­te­ri­al passen, sonst ar­bei­tet die beste Schei­be nicht. Sagen Sie uns, was Sie schnei­den und mit wel­cher Ma­schi­ne. Wir emp­feh­len die pas­sen­de Schei­be, statt die teu­ers­te.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genRUBI Dia­mant­schei­be TCR 115 mm Superpro / Turbo für Fein­stein­zeug (Art. 31972)TCR 115 mm Superpro, Turbo für Fein­stein­zeug.RUBI Dia­mant­schei­be TCR 125 mm Superpro / Turbo für Fein­stein­zeug (Art. 31973)TCR 125 mm Superpro, Turbo für Fein­stein­zeug.RUBI Dia­mant­schei­be TCR 180 mm Superpro / Turbo für Fein­stein­zeug (Art. 31975)TCR 180 mm Superpro, Turbo für Fein­stein­zeug.RUBI Diamant-Schleif­klotz / Körnung 60 - 400Diamant-Schleif­klotz, Körnung 60 bis 400.

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Artikel-Nr.: FA10512