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Knieschoner Nierhaus Kastenform Nr. 4 Wohltat

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

(1)
Artikel-Nr.: 90020

Knieschoner Nierhaus Kastenform Nr. 4 Wohltat

Knie­scho­ner Nier­haus Kas­ten­form Nr. 4 Wohl­tat, DIN 23311 Form B (Art. 90020)

Der Kasten-Knie­scho­ner ist der ro­bus­te Klas­si­ker: Bau­form nach DIN 23311 Form B, 25 mm starke hoch­elas­ti­sche Pols­te­rung und ein be­mer­kens­wer­ter Mess­wert – die Auf­prall­fes­tig­keit liegt bei 0,7 N ge­gen­über einem Grenz­wert von 4,0 N. Dazu ein Be­fes­ti­gungs­sys­tem, dessen Riemen von der Knie­keh­le fern­blei­ben. Für Flie­sen­ver­le­gung und Pflas­ter­ar­bei­ten.

0,7 N
Auf­prall bei 4,0 Grenze
25 mm
Pols­ter­di­cke
DIN 23311
Form B
Knie­keh­le
rie­men­frei

Warum Knie­schutz im Flie­sen­le­ger­hand­werk keine Kom­fort­fra­ge ist

Knie­ar­thro­se ist in Deutsch­land eine an­er­kann­te Be­rufs­krank­heit. In der Be­rufs­krank­hei­ten­ver­ord­nung ist sie unter der Nummer 2112 ge­führt, und die De­fi­ni­ti­on nennt kon­kre­te Zahlen: „Gon­ar­thro­se durch eine Tä­tig­keit im Knien oder ver­gleich­ba­rer Knie­be­las­tung mit einer ku­mu­la­ti­ven Ein­wir­kungs­dau­er wäh­rend des Ar­beits­le­bens von min­des­tens 13.000 Stun­den und einer Min­de­stein­wir­kungs­dau­er von ins­ge­samt einer Stunde pro Schicht“. Als ver­gleich­ba­re Knie­be­las­tung gelten dabei auch Hocken, Fer­sen­sitz und Krie­chen.

Was 13.000 Stun­den im Be­rufs­le­ben be­deu­ten

Rech­nen Sie mit 220 Ar­beits­ta­gen im Jahr, dann ist die Schwel­le schnel­ler er­reicht, als die große Zahl ver­mu­ten lässt: Bei vier Stun­den Knien pro Tag sind es rund 15 Be­rufs­jah­re. Bei fünf Stun­den etwa zwölf, bei sechs Stun­den knapp zehn. Für einen Flie­sen­le­ger ist das keine theo­re­ti­sche Grenze, son­dern eine rea­lis­ti­sche Zwi­schen­bi­lanz.
Diese Zahlen sind der Grund, warum Knie­schutz im Hand­werk anders be­wer­tet wird als an­de­res Zu­be­hör: Es geht nicht um be­que­me­res Ar­bei­ten heute, son­dern darum, ob Sie in zwan­zig Jahren noch knien können. Bei kon­kre­ten Be­schwer­den ist der Be­triebs­arzt oder Ihre Be­rufs­ge­nos­sen­schaft der rich­ti­ge An­sprech­part­ner – auch weil dort die Be­las­tungs­do­ku­men­ta­ti­on ge­führt wird.

0,7 N gegen einen Grenz­wert von 4,0 N – was diese Zahl be­deu­tet

Die Auf­prall­fes­tig­keit be­schreibt, wie viel von einem Stoß durch den Scho­ner hin­durch am Knie an­kommt. Klei­ner ist besser. Der zu­läs­si­ge Grenz­wert liegt bei 4,0 N – dieser Scho­ner er­reicht mit 0,7 N den höchs­ten ge­mes­se­nen Wert, also we­ni­ger als ein Fünf­tel des Er­laub­ten.

Wo das im Alltag zählt

Nicht bei der Dau­er­last, son­dern beim Hin­kni­en. Wer sich acht Stun­den lang immer wieder hin­kniet und auf­steht, sam­melt hun­der­te Stoß­be­las­tun­gen – jede ein­zel­ne harm­los, in der Summe nicht. Eine nied­ri­ge Auf­prall­fes­tig­keit ist genau dafür der re­le­van­te Wert. Die 25 mm starke, sehr fe­dern­de Pols­te­rung ist der Grund dafür.
Achten Sie auf die beiden ver­schie­de­nen Kenn­zah­len: Die Auf­prall­fes­tig­keit (0,7 N) be­schreibt den Stoß, die Druck­ver­tei­lung (hier 13,8–23,8 N) die Dau­er­last. Dieser Scho­ner ist beim Stoß her­vor­ra­gend und bei der Dau­er­last im hin­te­ren Feld – wer stun­den­lang un­be­wegt kniet, ist mit einem groß­flä­chi­gen Gel- oder Trich­ter­mo­dell besser be­dient.

Der ganze Trick heißt Fläche

Wenn Sie knien, liegt ein großer Teil Ihres Kör­per­ge­wichts auf zwei sehr klei­nen Flä­chen. Der Druck auf das Gewebe ist Kraft ge­teilt durch Fläche – also lässt sich die Be­las­tung auf genau zwei Wegen senken: we­ni­ger Ge­wicht darauf, oder mehr Fläche dar­un­ter. Am Ge­wicht können Sie nichts ändern, an der Fläche schon:

Dop­pel­te Auf­la­ge­flä­che, halber Druck

Das ist keine Faust­re­gel, son­dern eine Di­vi­si­on. Genau des­halb wirkt ein groß­flä­chi­ges Pols­ter spür­bar anders als ein dickes, klei­nes.

Keil­form ver­la­gert Last auf den Un­ter­schen­kel

Ein keil­för­mi­ges Kissen nimmt einen Teil der Last von der Knieschei­be und legt ihn auf das Schien­bein – also auf eine Fläche, die dafür besser ge­eig­net ist.

Weich allein hilft nicht

Ein zu wei­ches Pols­ter wird unter dem Knie ganz zu­sam­men­ge­drückt. Dann liegt die Last wieder punk­tu­ell an – nur eben ein Stück tiefer.

Harte Schale plus weiche Ein­la­ge

Die Schale ver­teilt die Kraft über die ganze Fläche, die Ein­la­ge nimmt die Rest­spit­zen. Erst die Kom­bi­na­ti­on funk­tio­niert.

Die Druck­ver­tei­lungs­wer­te der Her­stel­ler im Ver­gleich

Meh­re­re Mo­del­le werden mit einer ge­mes­se­nen Druck­ver­tei­lung in Newton an­ge­ge­ben. Klei­ner ist besser: Der Wert steht für die Be­las­tungs­spit­ze, die am Knie an­kommt. So lassen sich die Mo­del­le erst­mals direkt ver­glei­chen:

ALPRO Wohl­pro< 7 N – groß­flä­chi­ge Auf­la­ge mit Ent­las­tung über das Schien­bein
Gel­mas­ter Nr. 687,0–13,0 N – sehr große, weiche Ge­lauf­la­ge
Wohl­tat ERGO PRO10 N – ge­prüft nach DIN EN 14404
FENTO 400 PRO10,1–12,1 N – ex­tra­lang, mit Schien­bein­schutz
Ultra Nr. 297,8–27,3 N – Leicht­bau, große Spann­wei­te
Kas­ten­form Nr. 413,8–23,8 N – ro­bus­te Kas­ten­form
Zwei Ein­schrän­kun­gen, die da­zu­ge­hö­ren: Es sind Her­stel­ler­an­ga­ben, und die Her­stel­ler geben sie in Newton an, obwohl ein Druck streng ge­nom­men eine Kraft pro Fläche ist. Die Werte sind des­halb un­ter­ein­an­der ver­gleich­bar, aber nicht als ab­so­lu­ter Druck zu lesen. Für die Kauf­ent­schei­dung reicht das: Wer den nied­rigs­ten Spit­zen­wert will, landet bei den groß­flä­chi­gen Mo­del­len mit Schien­bein­ent­las­tung.

Was der Druck kon­kret an­rich­tet

Vor der Knieschei­be sitzt ein Schleim­beu­tel. Dau­ern­der Druck auf diese Stelle kann ihn ent­zün­den – die Bur­si­tis prae­pa­tel­la­ris, im Hand­werk seit Ge­ne­ra­tio­nen als „Flie­sen­le­ger­knie“ be­kannt. Sie ent­steht nicht durch einen ein­zel­nen Tag, son­dern durch die Summe. Und sie ist der Grund, warum Pols­ter die Last vom Punkt der Knieschei­be weg­neh­men sollen, statt sie nur zu dämp­fen.

DIN 23311 Form B – die alte, stren­ge Bau­form­norm

Die DIN 23311 stammt aus dem Berg­bau und de­fi­niert Bau­for­men für Knie­schüt­zer. Form B ist die Kas­ten­form: eine flache, breite Auf­la­ge mit auf­ge­stell­ten Seiten. Der prak­ti­sche Vor­teil ist die sta­bi­le Auf­la­ge – der Scho­ner kip­pelt nicht und rutscht nicht seit­lich weg. Das ist beim Pflas­tern auf un­ebe­nem Grund ge­nau­so wich­tig wie beim Flie­sen.

Zu­sätz­lich ist der Scho­ner nach DIN EN 14404 ge­fer­tigt und in der Pass­form an die Knie­form an­ge­passt.

DIN EN 14404: die Norm, an der Sie Knie­schutz ver­glei­chen können

Für Knie­schutz bei kni­en­den Ar­bei­ten gilt die DIN EN 14404. Sie ordnet jedes Pro­dukt in einen Typ ein – das sagt, wie der Schutz am Körper sitzt – und in eine Leis­tungs­stu­fe, die sagt, wo­ge­gen er schützt. Beide An­ga­ben zu­sam­men machen Knie­schutz erst ver­gleich­bar.

Die vier Typen

Typ 1Knie­schutz, der un­ab­hän­gig von der Klei­dung am Bein be­fes­tigt wird – der klas­si­sche Scha­len­knie­schutz mit Riemen.
Typ 2Knie­pols­ter in Ver­bin­dung mit der Klei­dung: fest ein­ge­näht oder in Ho­sen­ta­schen ein­ge­scho­ben.
Typ 3Knie­mat­ten, die am Ar­beits­platz po­si­tio­niert und nicht am Körper be­fes­tigt werden. Sie gelten des­halb nicht als PSA im Sinne der Ver­ord­nung.
Typ 4Knie­schutz am Bein mit zu­sätz­li­chen Vor­rich­tun­gen – zum Bei­spiel mit Sitz­flä­che.

Die Leis­tungs­stu­fen

Stufe 0Kein Durch­stich­schutz. Für sau­be­re, glatte und ebene Flä­chen ohne her­um­lie­gen­de Ge­gen­stän­de.
Stufe 1Durch­stich­schutz bei einer Kraft von min­des­tens 100 N auf glat­ter Fläche – für Ar­bei­ten, bei denen Split­ter und Scher­ben ent­ste­hen.
Stufe 1UMin­des­tens 100 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – etwa bei her­vor­ste­hen­den Teilen wie Be­weh­rungs­ei­sen.
Stufe 2Min­des­tens 250 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – für grobes, ge­bro­che­nes Ma­te­ri­al.

Was das für die Flie­sen­bau­stel­le heißt

Auf einer Flie­sen­bau­stel­le liegen Scher­ben, Bruch­stü­cke und Flie­sen­split­ter – genau der Fall, für den Stufe 1 de­fi­niert ist. Stufe 0 ist für den Rohbau und für Estrich mit Splitt zu wenig. Achten Sie des­halb auf die Stufe, nicht nur auf die Pols­ter­di­cke: Ein dickes, wei­ches Pols­ter ohne Durch­stich­schutz lässt eine Scher­be durch.
Der Her­stel­ler hat auf Anfrage Leis­tungs­stu­fe 1 nach DIN EN 14404 be­stä­tigt. Das heißt: Das Polster hält einer Durchstoßkraft von mindestens 100 N stand – ein Nagel, eine Schrau­be oder ein Split­ter auf dem Estrich kommt nicht durch. Zum Ver­gleich: Stufe 0 stellt keine Durch­stoß­an­for­de­rung und dämpft nur, Stufe 2 ver­langt mindestens 250 N und ist für Un­ter­grün­de mit vielen schar­fen Teilen gedacht.

Riemen fern der Knie­keh­le

Der Her­stel­ler nennt ein neues Be­fes­ti­gungs­sys­tem, dessen Riemen von der Knie­keh­le fern­blei­ben. Das ist keine Ne­ben­sa­che, son­dern der Punkt, an dem sich ent­schei­det, ob ein Knie­scho­ner ge­tra­gen wird.

Worauf es bei den Riemen an­kommt – und was in der Knie­keh­le pas­siert

Der häu­figs­te Grund, warum guter Knie­schutz nach zwei Tagen im Auto liegen bleibt, ist nicht das Pols­ter, son­dern die Be­fes­ti­gung. In der Knie­keh­le laufen Nerven und Gefäße dicht unter der Haut. Ein schma­ler Riemen, der dort ein­schnei­det, führt zu Druck­stel­len, Krib­beln und tauben Stel­len im Un­ter­schen­kel – und dann trägt man den Scho­ner nicht mehr.

Breit statt schmal

Ein brei­tes Gum­mi­band ver­teilt die Hal­te­kraft. Schma­le Gurte schnei­den ein, sobald Sie das Knie beugen – also die ganze Zeit.

Elas­tisch statt starr

Beim Knien ändert sich der Umfang des Beins. Ein elas­ti­sches Band folgt, ein star­rer Gurt wird beim Beugen zur Fessel.

Nicht in die Knie­keh­le legen

Die Riemen ge­hö­ren ober- und un­ter­halb der Knie­keh­le, nicht mitten hinein.

Aus­tausch­bar

Riemen sind das erste Teil, das ver­schleißt. Wenn sie er­setz­bar sind, ist nach zwei Jahren nicht der ganze Scho­ner hin­über.
Ein Knie­scho­ner, der drückt, wird nicht ge­tra­gen – und ein nicht ge­tra­ge­ner Knie­scho­ner schützt nichts. Nehmen Sie des­halb Pass­form und Rie­men­kom­fort ge­nau­so ernst wie die Leis­tungs­stu­fe.

Schweiß, Hy­gie­ne und Stand­zeit

Ein Knie­scho­ner sitzt acht Stun­den an einer warmen, feuch­ten Stelle. Was daraus folgt, ent­schei­det über die tat­säch­li­che Le­bens­dau­er:

  • At­mungs­ak­ti­ve Ein­la­ge – sonst ar­bei­ten Sie in einem nassen Pols­ter, und Feuch­tig­keit weicht die Haut auf.
  • Aus­tausch­ba­re Ein­la­ge – die Ein­la­ge ist das Teil, das zuerst durch­ge­ses­sen und un­hy­gie­nisch wird, nicht die Schale.
  • Ab­wasch­ba­re Au­ßen­scha­le – an­ge­trock­ne­ter Flie­sen­kle­ber und Fu­gen­mör­tel machen jede Schale hart und rau.
  • Riemen mit­wa­schen – Klett setzt sich mit Staub zu und hält dann nicht mehr. Klett­flä­chen re­gel­mä­ßig aus­bürs­ten.

Rutsch­fes­tig­keit ist ein Si­cher­heits­merk­mal, kein Kom­fort­merk­mal

Frisch ver­leg­te Flie­sen, Kle­ber­res­te und feuch­ter Estrich sind glatt. Ein Knie­scho­ner mit harter, glat­ter Schale rutscht darauf weg – und weil Sie im Knien kaum ab­fan­gen können, endet das oft mit dem Sturz auf die Seite oder mit der Hand in den Scher­ben. Achten Sie auf eine grif­fi­ge Auf­la­ge­flä­che, und halten Sie sie frei von an­ge­trock­ne­tem Kleber.

Rich­tig an­pas­sen

1
Im Knien an­pas­sen, nicht im Stehen
Der Bein­um­fang ändert sich beim Beugen deut­lich. Was im Stehen gut sitzt, schnei­det im Knien ein.
2
Pols­ter­mit­te auf die Knieschei­be
Die dicks­te Stelle des Pols­ters gehört unter die Knieschei­be, nicht dar­un­ter oder dar­über.
3
Riemen ober- und un­ter­halb der Knie­keh­le
Nicht mitten in die Knie­keh­le. Dort liegen Nerven und Gefäße dicht unter der Haut.
4
So fest wie nötig, so lose wie mög­lich
Der Scho­ner darf nicht wan­dern, aber auch nicht ab­schnü­ren. Nach einer Stunde nach­kon­trol­lie­ren.
5
Auf taube Stel­len achten
Krib­beln oder Taub­heit im Un­ter­schen­kel heißt: zu fest oder falsch po­si­tio­niert. Sofort kor­ri­gie­ren.

Die wirk­sams­te Maß­nah­me: gar nicht knien

Knie­schutz senkt den Druck auf das Knie, aber nicht die Zeit im Knien – und die Be­rufs­krank­heit 2112 rech­net in Stun­den, nicht in Newton. Des­halb steht in jeder ernst­haf­ten Be­trach­tung zuerst die Frage, ob sich die kni­en­de Hal­tung ganz ver­mei­den lässt:

Roll­sitz oder Knie­rol­ler

Ver­la­gert die Last auf Gesäß oder Schien­bein und macht das Wei­ter­rü­cken zum Rollen. Die Knie sind ent­las­tet und die Zeit im Knien sinkt.

Ar­beits­hö­he ver­än­dern

Was auf einem Bock vor­be­rei­tet werden kann – Zu­schnitt, An­mi­schen, Sor­tie­ren – muss nicht am Boden pas­sie­ren.

Hal­tung wech­seln

Knien, Hocken und Stehen im Wech­sel be­las­tet un­ter­schied­li­che Struk­tu­ren. Dau­er­haft die­sel­be Hal­tung ist das Pro­blem.

Beides zu­sam­men

Auch mit Roll­sitz bleibt genug übrig, wofür man knien muss. Knie­schutz und Roll­sitz sind keine Al­ter­na­ti­ven, son­dern Er­gän­zun­gen.

Tech­ni­sche Daten

Pro­duktartKasten-Knie­scho­ner
ModellWohl­tat® Kasten-Knie­scho­ner Nr. 4
Bau­formnach DIN 23311, Form B (Kas­ten­form)
NormDIN EN 14404, Leis­tungs­stu­fe 1 (Her­stel­ler­an­ga­be 08/2026)
Pols­te­runghoch­elas­tisch, 25 mm stark, sehr fe­dernd
Auf­prall­fes­tig­keithöchs­ter ge­mes­se­ner Wert 0,7 N – Grenz­wert 4,0 N
Druck­ver­tei­lung13,8–23,8 N (Her­stel­ler­an­ga­be)
Be­fes­ti­gungneues System, Riemen blei­ben von der Knie­keh­le fern
Pass­forman die Knie­form an­ge­passt
Ein­satzFlie­sen­ver­le­gung und Pflas­ter­ar­bei­ten
Lie­fer­um­fang1 Paar
Ar­ti­kel­num­mer90020
Her­stel­lerNier­haus
Wofür ist dieser Scho­ner be­son­ders ge­eig­net?
Für Ar­bei­ten mit viel Be­we­gung: häu­fi­ges Hin­kni­en und Auf­ste­hen, un­ebe­ner Un­ter­grund, Pflas­ter­ar­bei­ten. Die nied­ri­ge Auf­prall­fes­tig­keit von 0,7 N und die sta­bi­le Kas­ten­form sind genau dafür ge­macht.
Und wofür we­ni­ger?
Für stun­den­lan­ges un­be­weg­tes Knien. Der Druck­ver­tei­lungs­wert von 13,8 bis 23,8 N liegt im hin­te­ren Feld – dort sind groß­flä­chi­ge Gel- oder Trich­ter­mo­del­le im Vor­teil.
Was ist DIN 23311 Form B?
Eine Bau­form­norm aus dem Berg­bau. Form B ist die Kas­ten­form: flache, breite Auf­la­ge mit auf­ge­stell­ten Seiten, die stabil steht und nicht kip­pelt.
Warum ist die Auf­prall­fes­tig­keit wich­tig?
Weil sich Stoß­be­las­tun­gen sum­mie­ren. Wer sich am Tag hun­dert­mal hin­kniet, be­kommt hun­dert kleine Stöße ans Knie. 0,7 N ge­gen­über einem Grenz­wert von 4,0 N ist dafür ein sehr guter Wert.

Wel­cher Knie­schutz passt zu Ihrem Ar­beits­tag?

Schale, Ho­sen­pols­ter, Matte oder Roll­sitz – das ent­schei­det sich daran, wie lange Sie an einer Stelle knien und was Sie an­ha­ben. Be­schrei­ben Sie uns Ihren ty­pi­schen Tag, wir sagen Ihnen, was sich lohnt.

Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­gen

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myRolly - Roll­wa­gen / Knie­rol­ler inkl. Ana­to­mic Ergopad

myRolly Roll­wa­gen und Knie­rol­ler.

Rubi Ergonomischer Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen inkl. Knie­scho­ner (Art. 81999)

Rubi er­go­no­mi­scher Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen.

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Nierhaus

Nierhaus GmbH

Herforder Straße 145 

32105 Bad Salzuflen 

Deutschland

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Knieschoner Wohltat Nierhaus, Kastenform

Ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis ! Einwandfreie Ware zum günstigen Preis und auch die Lieferzeit war sehr schnell.

Martina Welzel

10. April 2017