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Sigma Diamantscheibe Turbo Ø 125 mm - (Art. 75D)

Artikel-Nr.: FA11063
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Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

BRUTUS Winkelschleifer, 900 Watt, 125 mm, elektronisch regelbar
BRUTUS Win­kel­schlei­fer 900 W, 125 mm – elektronisch re­gel­barWin­kel­schlei­fer für das Schleifen und Trennen von Stein und Metall im Tro­cken­schliff. Die Dreh­zahl ist von 4.000 bis 12.000 U/min elektronisch re­gel­bar – für Flie­sen­le­ger ist das der ent­schei­den­de Punkt: Bei Edelstahl­schienen sinkt das Risiko des Verglühens, und Dia­mant­bohr­kro­nen wie Dia­mant­schei­ben halten länger. Sanftanlauf, Wieder­anlauf­sperre und Kickbackstopp gehören zur Ausstat­tung.900 WLeis­tung4.000 – 12.000U/min1,6 kgGewichtDie Merk­ma­le im EinzelnenElektronische Dreh­zahl­re­ge­lungVon 4.000 bis 12.000 U/min. Edelstahl­schienen verglühen bei zu hoher Dreh­zahl – hier lässt sie sich passend absenken.KickbackstoppSchaltet den Motor ab, wenn die Scheibe blo­ckiert. Der wich­tigs­te Schutz gegen Rück­schlag.SanftanlaufDie Ma­schi­ne reißt beim Einschalten nicht in der Hand.Wieder­anlauf­sperreNach einem Stromausfall läuft das Gerät nicht von selbst wieder an.Werkzeuglos ver­stell­ba­re Schutz­hau­beUm­set­zen ohne Schlüs­sel – das erhöht die Wahr­schein­lich­keit, dass es auch gemacht wird.3 m Strom­ka­belRobust aus­ge­führt und lang genug für den Bau­stel­len­ein­satz.Lie­fer­um­fang1 × Win­kel­schlei­fer BWS 125-900 ESC1 × Zu­satz­hand­griff1 × Schutz­hau­be1 × Spindel- und Gewinde­flansch1 × Spann­mut­ter und Stützflansch1 × Spann­schlüs­selTech­ni­sche DatenPro­duktartWin­kel­schlei­ferModellBWS 125-900 ESCLeistungs­auf­nahme900 WMax. Schleifkörper-Durch­mes­ser125 mmLeer­lauf­dreh­zahl4.000 – 12.000 U/minWerk­zeug­auf­nah­meM14Gewicht1,6 kgStrom­ka­bel3 mAusstat­tungDreh­zahl­re­ge­lung, Sanftanlauf, Wieder­anlauf­sperre, KickbackstoppHer­stel­lerBRUTUSWarum ist die Dreh­zahl­re­ge­lung für Flie­sen­le­ger wichtig?Edelstahl­schienen verglühen bei hoher Dreh­zahl an der Schnitt­kan­te und ver­fär­ben sich bläu­lich. Mit abgesenkter Dreh­zahl pas­siert das nicht – und Dia­mant­schei­ben wie Bohr­kro­nen halten deut­lich länger.Passt eine Staubab­sau­gung an das Gerät?Ja. Der AirDUSTER für Ø 115 – 125 mm lässt sich an Win­kel­schlei­fer dieser Größe anbringen.Kann ich damit nass schnei­den?Nein. Die Ma­schi­ne ist für den Tro­cken­schliff aus­ge­legt. Für Nass­schnit­te brau­chen Sie eine Nass­schnei­de­ma­schi­ne.Welche Werk­zeug­auf­nah­me hat das Gerät?M14 – die gängige Auf­nah­me für 125-mm-Win­kel­schlei­fer.Pas­sen­des ZubehörAirDUSTER (für Ø 115 - 125 mm)AirDUSTER – uni­ver­sel­le Staubab­sau­gung für Ø 115 – 125 mm.Win­kel­schlei­fer-Griff HANDLE - ergonomisches Ar­bei­tenHANDLE-Bügelgriff für ergonomisches Ar­bei­ten.DiSTAR Me­cha­nic EdgeDUSTER 115-125 / Staubfreies Polieren und FräsenEdgeDUSTER – Ab­sau­gung für Po­lier­schei­ben und Fein­stein­zeug­fräser.Dreh­zahl ent­schei­det über die Stand­zeitDia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nen verglühen nicht an zu wenig, sondern an zu viel Dreh­zahl. Wenn Sie unsicher sind, welche Kom­bi­na­ti­on aus Ma­schi­ne, Scheibe und Ab­sau­gung zu Ihrem Ma­te­ri­al passt, rufen Sie uns an – das spart mehr als die Be­ra­tung kostet.

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Artikel-Nr.: B11450

Durchschnittliche Bewertung von 4.5 von 5 Sternen

Sigma Kera-Flex inkl. Sigma Diamantscheibe Ø 125 mm (Art. 38F12D) *neues Modell 2025*
Sigma Kera-Flex Schnei­dschlit­ten inkl. Sigma Dia­mant­schei­be Ø 125 mm (Art. 38F12D), neues Modell 2025Der Kera-Flex ver­wan­delt Ihre Kera-Cut-Schie­ne von einem Ritz­ge­rät in eine Säge. Statt eines Schnei­dräd­chens trägt dieser Schlit­ten einen Win­kel­schlei­fer mit Dia­mant­schei­be – damit tren­nen Sie Ma­te­ri­al, das sich nicht mehr ritzen und bre­chen lässt, und schnei­den Deh­nungs­fu­gen nach­träg­lich in einen fer­ti­gen Belag ein. Der Schlit­ten läuft auf drei dop­pelt ku­gel­ge­la­ger­ten Rädern, nimmt Schei­ben bis Ø 125 mm und Ma­schi­nen bis 1400 W auf. Die Sigma Turbo Ø 125 mm (Art. 75D) ist im Lie­fer­um­fang.Ø 125 mmSchei­be dabeiM14bis 1400 W3 Räderdop­pelt ge­la­gertstu­fen­losSchnitt­tie­feZwei Dinge sind nicht im Lie­fer­um­fang – und ohne sie funk­tio­niert nichtsDer Kera-Flex ist ein Schnei­dschlit­ten, kein voll­stän­di­ges Gerät. Sie brau­chen zu­sätz­lich eine Sigma Kera-Cut Füh­rungs­schie­ne und einen Win­kel­schlei­fer mit M14-Auf­nah­me bis 1400 W. Beides ist nicht ent­hal­ten. Ent­hal­ten ist da­ge­gen die Dia­mant­schei­be. Wenn Sie noch keine Kera-Cut-Schie­ne haben, sagen Sie uns Be­scheid – wir stel­len die Kom­bi­na­ti­on zu­sam­men, statt dass Sie ein Ein­zel­teil be­kom­men, mit dem Sie nicht ar­bei­ten können.Ritzen oder sägen: die­sel­be Schie­ne, zwei völlig ver­schie­de­ne Ver­fah­renDas Kera-Cut-System be­steht aus einer Füh­rungs­schie­ne, die mit Saug­näp­fen auf der Fliese be­fes­tigt wird, und einem Schlit­ten, der darauf läuft. Wel­cher Schlit­ten das ist, ent­schei­det über das Ver­fah­ren – und genau darin liegt der Un­ter­schied zwi­schen dem mit­ge­lie­fer­ten Stan­dard­schlit­ten und dem Kera-Flex:Stan­dard-Schnei­dschlit­tenTrägt ein Schnei­dräd­chen. Er ritzt die Glasur an, an­schlie­ßend wird die Platte ge­bro­chen. Schnell und staub­frei – Sigma legt das Kera-Cut EXT dafür auf Ma­te­ri­al bis etwa 7 mm Stärke aus.Kera-Flex Schnei­dschlit­tenTrägt einen Win­kel­schlei­fer mit Dia­mant­schei­be. Er sägt das Ma­te­ri­al durch. Auf­wen­di­ger und mit Staub oder Wasser ver­bun­den – dafür ohne Bruch­vor­gang und bei deut­lich di­cke­rem Ma­te­ri­al.Der ent­schei­den­de PunktRitzen und Bre­chen funk­tio­niert nur bei einem durch­ge­hen­den Schnitt von Kante zu Kante. Alles, was nicht ge­bro­chen werden kann, muss gesägt werden.Wofür Sie den Kera-Flex tat­säch­lich brau­chenDicke Plat­tenWo das Ritzen und Bre­chen an der Ma­te­ri­al­stär­ke schei­tert, bleibt nur der Sä­ge­schnitt. Das ist der häu­figs­te Grund für diesen Schlit­ten.Nach­träg­li­che Deh­nungs­fu­genEin Schnitt mit ein­ge­stell­ter Tiefe in einen be­reits ver­leg­ten Belag – von Hand über meh­re­re Meter nicht gerade hin­zu­be­kom­men.Schnit­te, die man nicht bre­chen kannAus­schnit­te, Schlit­ze und Schnit­te, die nicht bis zur Kante laufen. Beim Ritzen fehlt hier die Bruch­li­nie.Harte und spröde Ma­te­ri­ali­enBei sehr harten, dich­ten Plat­ten wird der Bruch un­be­re­chen­bar. Ein Sä­ge­schnitt trennt, statt zu hoffen.Nach­träg­lich eine Deh­nungs­fu­ge ein­schnei­denDieser An­wen­dungs­fall steht nicht ohne Grund im Pro­dukt­na­men. Be­we­gungs- und Feld­be­gren­zungs­fu­gen im Un­ter­grund müssen im Flie­sen­be­lag fort­ge­führt werden – sonst ar­bei­tet die Be­we­gung des Un­ter­grunds gegen den star­ren Belag, und die Fliese reißt an der Stelle auf, an der die Fuge hätte sitzen sollen. Wenn eine solche Fuge beim Ver­le­gen über­klebt wurde, muss sie nach­träg­lich ge­öff­net werden. Dafür brau­chen Sie genau drei Dinge: eine gerade Füh­rung über die ganze Länge, eine ein­stell­ba­re Schnitt­tie­fe und einen schma­len Schnitt.Der Kera-Flex bringt alle drei mit: die Schie­ne die Ge­rad­heit, der stu­fen­lo­se Tie­fen­an­schlag die Tiefe, die 1,4 mm dünne Sigma-Schei­be den schma­len Schnitt. Die Fu­gen­brei­te be­stim­men Sie danach über das Dicht­stoff­pro­fil, nicht über den Schnitt.Die mit­ge­lie­fer­te Schei­be: Sigma Turbo Ø 125 mm (Art. 75D)Die Schei­be ist kein Bei­pack, son­dern die pas­sen­de Wahl für dieses Gerät. Ein Turbo-Profil hat einen ge­schlos­se­nen, ge­well­ten Rand: Der Dia­mant greift durch­ge­hend, was eine sau­be­re Schnitt­kan­te gibt, und die Wel­lung führt Wärme und Abtrag aus dem Schnitt. Genau diese Kom­bi­na­ti­on braucht man in einem ge­führ­ten Schnitt über meh­re­re Meter, in dem die Schei­be lange im Ma­te­ri­al steckt.Durch­mes­serØ 125 mmBoh­rungØ 22,2 mmDicke1,4 mmSchnitt­tie­fe (Schei­be)5–20 mmMa­xi­ma­le Um­fangs­ge­schwin­dig­keit80 m/sMa­xi­ma­le Dreh­zahl12.250 U/minNormEN 13236An­wen­dungTro­cken­schnittGe­eig­net fürFein­stein­zeug, gla­sier­tes Fein­stein­zeug, Dekton, Stein, Granit, Marmor, Ein­brand, Zement, Ke­ra­mikHer­stel­ler-Re­fe­renzSigma 75DDie Dreh­zahl passt zu gän­gi­gen Ma­schi­nen – prüfen Sie sie trotz­demDie Schei­be ist nach EN 13236 für 80 m/s Um­fangs­ge­schwin­dig­keit frei­ge­ge­ben; bei Ø 125 mm ent­spricht das 12.250 U/min. Ein üb­li­cher 125-mm-Win­kel­schlei­fer läuft mit rund 11.000 U/min und liegt damit dar­un­ter. Ver­glei­chen Sie die Leer­lauf­dreh­zahl Ihrer Ma­schi­ne trotz­dem mit dem Wert auf der Schei­be – das ist bei jedem Dia­mant­werk­zeug die erste Prü­fung.Zur Ma­te­ri­al­stär­ke gibt es zwei un­ter­schied­li­che An­ga­benPlanen Sie mit 20 mm, nicht mit 25 mm – wir klären den Wert für SieFür den Schlit­ten wird eine Ma­te­ri­al­stär­ke von bis 25 mm ge­nannt. Die mit­ge­lie­fer­te Schei­be ist von Sigma da­ge­gen für eine Schnitt­tie­fe von 5 bis 20 mm aus­ge­wie­sen, und der Schlit­ten nimmt Schei­ben nur bis Ø 125 mm auf. Beide Werte zu­sam­men er­ge­ben keine 25 mm. Mög­lich ist, dass sich die 25 mm auf den Ver­stell­be­reich des Tie­fen­an­schlags be­zie­hen und nicht auf die er­reich­ba­re Schnitt­tie­fe. Rech­nen Sie des­halb mit 20 mm, wenn es auf die Stärke an­kommt – und fragen Sie uns, wenn Sie den ver­bind­li­chen Wert brau­chen. Wir holen ihn bei Sigma ein, statt Ihnen eine Zahl zu nennen, die wir nicht be­le­gen können.Für di­cke­res Ma­te­ri­al ist der Weg oh­ne­hin ein an­de­rer: von beiden Seiten schnei­den oder ein Nass­schnei­der mit grö­ße­rem Schei­ben­durch­mes­ser. Sagen Sie uns Ihre Plat­ten­stär­ke, dann klären wir vorher, ob dieses System dafür das rich­ti­ge ist.Was am Modell 2025 neu istSta­bi­li­sie­rung mit Schwin­gungs­re­duk­ti­onEin Win­kel­schlei­fer auf einem Schlit­ten über­trägt seine Schwin­gung in die Füh­rung. Was dort an­kommt, steht später als Welle in der Schnitt­kan­te.Neuer Tie­fen­an­schlagSigma be­zeich­net ihn als in­tui­ti­ver. Beim Ein­schnei­den von Deh­nungs­fu­gen ist die re­pro­du­zier­ba­re Tiefe die ei­gent­li­che Arbeit – nicht der Schnitt selbst.An­zei­ge der Schei­ben­po­si­ti­onSie sehen, wo die Schei­be steht, ohne sie zu sehen. In einem ge­führ­ten Schnitt ist die Schnitt­kan­te von oben ver­deckt – genau des­halb braucht es diese An­zei­ge.Vor­be­rei­tet für Staubab­sau­gungDie Kon­se­quenz aus dem Tro­cken­schnitt: Über drei Meter Fein­stein­zeug ent­steht er­heb­lich Staub. Dass die Vor­rich­tung ab Werk vor­ge­se­hen ist, macht den Un­ter­schied zwi­schen Ab­sau­gen und Im­pro­vi­sie­ren.Für Nass­schnit­te bietet Sigma zu­sätz­lich ein Wa­ter­kit als Zu­be­hör an. Be­ach­ten Sie dabei: Die mit­ge­lie­fer­te 75D ist als Tro­cken­schnitt­schei­be aus­ge­wie­sen. Wenn Sie dau­er­haft nass ar­bei­ten wollen, nehmen Sie eine dafür frei­ge­ge­be­ne Schei­be – fragen Sie uns, welche zu Ihrem Ma­te­ri­al passt.Drei Räder mit dop­pel­tem Ku­gel­la­gerDer Schlit­ten läuft auf drei ver­schleiß­fes­ten, be­schich­te­ten Rädern mit dop­pel­tem Ku­gel­la­ger. Drei Auf­la­ge­punk­te statt vier sind dabei kein Sparen, son­dern Geo­me­trie: Drei Punkte liegen immer de­fi­niert an, vier können auf einer mi­ni­mal ver­wun­de­nen Schie­ne kip­peln. Und ein dop­pelt ge­la­ger­tes Rad hat kein Spiel quer zur Lauf­rich­tung – bei einer 1,4 mm dünnen Schei­be ent­schei­det genau dieses Spiel dar­über, ob die Schei­be im Schnitt seit­lich be­las­tet wird.Tro­cken­schnitt in Fein­stein­zeug: Ab­sau­gung und Atem­schutzFein­stein­zeug, Ke­ra­mik und Na­tur­stein ent­hal­ten kris­tal­li­ne Kie­sel­säu­re. Der beim Tro­cken­schnei­den ent­ste­hen­de A-Staub ist lun­gen­gän­gig und gilt als krebs­er­zeu­gend; die TRGS 559 be­han­delt solche Ar­bei­ten als über­wa­chungs­be­dürf­tig. Nutzen Sie die vor­be­rei­te­te Ab­saug­vor­rich­tung mit einem Sauger der Staub­klas­se M, tragen Sie min­des­tens FFP2, besser FFP3, und blasen Sie Staub nie mit Druck­luft weg. Wo es mög­lich ist, ist der Nass­schnitt die ge­sün­de­re Va­ri­an­te.Ar­beits­tech­nik1Schie­ne aus­rich­ten und mit den Saug­näp­fen fi­xie­renDie Fläche vorher ab­wi­schen. Staub unter einem Saug­napf ist ein Leck, und eine wan­dern­de Schie­ne ist ein krum­mer Schnitt.2Ma­schi­ne ein­set­zen, Schei­be mon­tie­ren, Dreh­zahl prüfenM14-Auf­nah­me, Schei­be bis Ø 125 mm. Leer­lauf­dreh­zahl der Ma­schi­ne gegen den Wert auf der Schei­be ver­glei­chen.3Schnitt­tie­fe am An­schlag ein­stel­len und an einem Rest­stück prüfenBei einer Deh­nungs­fu­ge zählt die Tiefe, nicht die Ge­schwin­dig­keit. Einmal an einem Ab­fall­stück kon­trol­lie­ren, bevor Sie in die Fläche gehen.4Ab­sau­gung an­schlie­ßen oder Wa­ter­kit vor­be­rei­tenVor dem ersten Schnitt, nicht danach.5In meh­re­ren Durch­gän­gen tiefer gehenBei dickem Ma­te­ri­al zwei bis drei Durch­gän­ge statt eines. Ein Zug auf volle Tiefe bringt Hitze, Kan­ten­aus­brü­che und eine ver­lau­fen­de Schei­be.6Gleich­mä­ßig ziehen, nicht drü­ckenDer Vor­schub macht den Schnitt, nicht die Kraft. Am Anfang und am Ende des Schnitts lang­sa­mer, weil dort die Kante aus­bricht.Si­cher­heit bei ge­führ­ten Win­kel­schlei­fer-Schnit­tenEin Win­kel­schlei­fer auf einem Schlit­ten läuft ge­führt, bleibt aber ein Win­kel­schlei­fer: Schutz­bril­le, Ge­hör­schutz und Atem­schutz sind Pflicht. Prüfen Sie vor jedem Schnitt, ob die Ma­schi­ne im Schlit­ten fest sitzt und ob die Schutz­hau­be in einer sinn­vol­len Stel­lung steht. Be­las­ten Sie die Schei­be nie seit­lich, kor­ri­gie­ren Sie die Rich­tung nicht im Ma­te­ri­al, und lassen Sie die Ma­schi­ne an­lau­fen, bevor die Schei­be das Ma­te­ri­al be­rührt. Bei Nass­be­trieb am Netz zwin­gend über FI-Schutz­schal­ter ar­bei­ten.Tech­ni­sche DatenPro­duktartSchnei­dschlit­ten für Win­kel­schlei­fer, für Sigma Kera-Cut Füh­rungs­schie­nenModellSigma Kera-Flex, Art. 38F12D, neues Modell 2025Auf­nah­meM14Pas­sen­de Ma­schi­nenWin­kel­schlei­fer bis 1400 WAuf­nehm­ba­re Schei­benbis Ø 125 mmSchnitt­tie­festu­fen­los ein­stell­bar über Tie­fen­an­schlagMa­te­ri­al­stär­ke (Her­stel­ler­an­ga­be Schlit­ten)bis 25 mm – siehe Hin­weis im Text, die mit­ge­lie­fer­te Schei­be ist für 5–20 mm aus­ge­wie­senLauf­werk3 ver­schleiß­fes­te, be­schich­te­te Räder mit dop­pel­tem Ku­gel­la­gerVer­fah­renTro­cken­schnitt; Nass­schnitt mit op­tio­na­lem Wa­ter­kitStaubab­sau­gungvor­be­rei­tetNeu am Modell 2025ver­bes­ser­tes Sta­bi­li­sie­rungs­sys­tem mit Schwin­gungs­re­duk­ti­on, neuer Tie­fen­an­schlag, An­zei­ge der Schei­ben­po­si­ti­on, vor­be­rei­tet für Staubab­sau­gungEin­satzSä­ge­schnit­te in groß­for­ma­ti­gen Flie­sen, nach­träg­li­ches Ein­schnei­den von Deh­nungs­fu­genIm Lie­fer­um­fangKera-Flex Schnei­dschlit­ten und Sigma Dia­mant­schei­be Turbo Ø 125 mm (Art. 75D)Nicht im Lie­fer­um­fangKera-Cut Füh­rungs­schie­ne und Win­kel­schlei­ferAr­ti­kel­num­merFA11064Her­stel­lerSigma (Sigma S.r.l., Ita­li­en)Brau­che ich zwin­gend eine Kera-Cut-Schie­ne?Ja. Der Kera-Flex ist ein Schlit­ten, der auf der Kera-Cut-Füh­rungs­schie­ne läuft – ohne Schie­ne gibt es keine Füh­rung und damit keinen ge­ra­den Schnitt. Die Schie­ne ist nicht im Lie­fer­um­fang. Wenn Sie das Kera-Cut-System noch nicht haben, stel­len wir Ihnen Schie­ne und Schlit­ten zu­sam­men und prüfen dabei, welche Schie­nen­län­ge zu Ihren For­ma­ten passt.Was kann der Kera-Flex, was der nor­ma­le Schnei­dschlit­ten nicht kann?Der Stan­dard­schlit­ten ritzt die Fliese an, danach wird sie ge­bro­chen – das funk­tio­niert nur bei durch­ge­hen­den Schnit­ten von Kante zu Kante und bei be­grenz­ter Ma­te­ri­al­stär­ke. Der Kera-Flex sägt mit einer Dia­mant­schei­be und ist damit un­ab­hän­gig vom Bruch­vor­gang: di­cke­res Ma­te­ri­al, Schnit­te ohne Bruch­li­nie und Schnit­te mit de­fi­nier­ter Tiefe wie bei einer Deh­nungs­fu­ge. Dafür ent­steht Staub oder Sie brau­chen Wasser.Wel­cher Win­kel­schlei­fer passt?Eine Ma­schi­ne mit M14-Auf­nah­me bis 1400 W, die Schei­ben bis Ø 125 mm führt. Achten Sie au­ßer­dem auf die Leer­lauf­dreh­zahl: Die mit­ge­lie­fer­te Schei­be ist bis 12.250 U/min frei­ge­ge­ben, gän­gi­ge 125er liegen mit rund 11.000 U/min dar­un­ter. Nennen Sie uns Ihr Modell, dann prüfen wir Leis­tung, Auf­nah­me und Dreh­zahl ge­mein­sam.Wie tief kann ich damit wirk­lich schnei­den?Für den Schlit­ten werden 25 mm ge­nannt, die mit­ge­lie­fer­te Schei­be ist von Sigma aber für 5 bis 20 mm aus­ge­wie­sen – und grö­ße­re Schei­ben als Ø 125 mm nimmt der Schlit­ten nicht auf. Planen Sie des­halb mit 20 mm. Für di­cke­re Plat­ten schnei­den Sie von beiden Seiten oder nehmen einen Nass­schnei­der mit grö­ße­rem Schei­ben­durch­mes­ser.Kann ich damit nass schnei­den?Der Schlit­ten ist für beide Ver­fah­ren aus­ge­legt, für Nass­schnit­te gibt es von Sigma ein Wa­ter­kit als Zu­be­hör. Die mit­ge­lie­fer­te 75D ist al­ler­dings eine Tro­cken­schnitt­schei­be – für den dau­er­haf­ten Nass­ein­satz nehmen Sie eine dafür frei­ge­ge­be­ne Schei­be. Am Netz gehört bei Nass­ar­bei­ten immer ein FI-Schutz­schal­ter dazu.Warum ist die Dia­mant­schei­be nur 1,4 mm dick?Weil ein schma­ler Schnitt we­ni­ger Ma­te­ri­al weg­nimmt und we­ni­ger Kraft ins Werk­stück bringt – das be­deu­tet we­ni­ger Kan­ten­aus­brü­che und eine engere Fuge beim Ein­schnei­den. Der Preis dafür ist die ge­rin­ge Bie­ge­stei­fig­keit: Eine 1,4-mm-Schei­be darf nie seit­lich be­las­tet werden. Genau des­halb ist die spiel­freie Füh­rung auf dop­pelt ku­gel­ge­la­ger­ten Rädern bei diesem Werk­zeug keine Ne­ben­sa­che.Passt der Kera-Flex in Ihre Ausstat­tung?Schlit­ten, Schie­ne und Win­kel­schlei­fer müssen zu­sam­men­pas­sen – und die Ma­te­ri­al­stär­ke ent­schei­det, ob dieses System oder ein Nass­schnei­der der rich­ti­ge Weg ist. Sagen Sie uns, welche For­ma­te und Plat­ten­stär­ken bei Ihnen an­fal­len und welche Ma­schi­ne Sie haben. Wir sagen Ihnen, was Sie brau­chen und was nicht.

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Artikel-Nr.: FA11064

Sigma Diamantscheibe Turbo Ø 125 mm - (Art. 75D)

Sigma Dia­mant­schei­be Turbo Ø 125 mm (Art. 75D)

Für schnel­le und prä­zi­se Schnit­te, unter an­de­rem in Fein­stein­zeug – und mit einer Ma­te­ri­al­lis­te, die auch Dekton ein­schließt. Be­mer­kens­wert an dieser Schei­be ist die Da­ten­la­ge: Sigma nennt Dicke, Schnitt­tie­fe, zu­läs­si­ge Um­fangs­ge­schwin­dig­keit, Dreh­zahl und die zu­grun­de lie­gen­de Norm EN 13236. Damit lässt sich die Frei­ga­be gegen Ihre Ma­schi­ne prüfen, statt sie zu ver­mu­ten.

Ø 125 mm
Durch­mes­ser
1,4 mm
Dicke
12.250 U/min
max. Dreh­zahl
EN 13236
Norm

Was EN 13236 be­deu­tet

EN 13236 ist die eu­ro­päi­sche Si­cher­heits­norm für Schleif­werk­zeu­ge mit Dia­mant oder Bor­ni­trid. Eine Schei­be, die auf diese Norm ver­weist, ist nach einem de­fi­nier­ten Re­gel­werk ge­prüft und ge­kenn­zeich­net – unter an­de­rem hin­sicht­lich der zu­läs­si­gen Um­fangs­ge­schwin­dig­keit. Bei einem Werk­zeug, das mit über 12.000 Um­dre­hun­gen pro Minute läuft, ist das keine For­ma­lie.

Ge­prüf­te Dreh­zahl­an­ga­be

80 m/s Um­fangs­ge­schwin­dig­keit und 12.250 U/min sind be­last­ba­re Werte, nicht Mar­ke­ting­zah­len.

Nach­voll­zieh­ba­re Frei­ga­be

Sie können die Angabe direkt gegen das Ty­pen­schild Ihres Win­kel­schlei­fers halten.

De­fi­nier­te Schnitt­tie­fe

Sigma nennt 5 bis 20 mm – damit wissen Sie, für welche Ma­te­ri­al­stär­ken die Schei­be gebaut ist.

Sehr brei­tes Ma­te­ri­al-Spek­trum

Von gla­sier­tem Fein­stein­zeug über Dekton bis Granit, Marmor und Zement.

Dekton und ähn­li­che Hoch­leis­tungs-Ke­ra­mik

Dekton und ver­gleich­ba­re ge­sin­ter­te Werk­stof­fe sind extrem dicht und hart – deut­lich an­spruchs­vol­ler als klas­si­sches Fein­stein­zeug. Dass die Schei­be dafür frei­ge­ge­ben ist, sagt mehr über ihre Bin­dung als jede all­ge­mei­ne Leis­tungs­an­ga­be.

Bei diesen Ma­te­ri­ali­en gilt umso mehr: gleich­mä­ßi­ger Vor­schub, kein Druck, Kühl­pau­sen ein­hal­ten. Wo eine Was­ser­zu­fuhr mög­lich ist, ver­län­gert sie die Stand­zeit er­heb­lich.

Die wich­tigs­te Regel: hartes Ma­te­ri­al braucht eine weiche Bin­dung

Das ist die Regel, an der die meis­ten Fehl­käu­fe hängen – und sie klingt zu­nächst ver­kehrt. In einer Dia­mant­schei­be sitzen die Dia­man­ten in einer Me­tall­bin­dung. Damit die Schei­be schnei­det, muss diese Bin­dung im glei­chen Tempo ab­ge­tra­gen werden, in dem die Dia­man­ten stumpf werden – nur so kommen stän­dig fri­sche Dia­mant­spit­zen an die Ober­flä­che.

Hartes Ma­te­ri­al → weiche Bin­dung

Fein­stein­zeug und Granit nutzen Dia­man­ten schnell ab. Die Bin­dung muss nach­ge­ben, damit neue Dia­man­ten frei werden. Eine harte Bin­dung ver­glast hier und schnei­det nicht mehr.

Wei­ches, ab­ra­si­ves Ma­te­ri­al → harte Bin­dung

Beton, Estrich und Sand­stein schlei­fen die Bin­dung von selbst weg. Hier hält nur eine harte Bin­dung die Dia­man­ten lange genug fest.

Falsche Kom­bi­na­ti­on, Fall 1

Harte Bin­dung auf hartem Ma­te­ri­al: Die Schei­be wird spie­gel­blank, raucht und schnei­det kaum noch – sie ist „ver­glast“, nicht ver­braucht.

Falsche Kom­bi­na­ti­on, Fall 2

Weiche Bin­dung auf Beton: Die Schei­be schnei­det zu­nächst her­vor­ra­gend und ist nach we­ni­gen Metern ver­schlis­sen.
Des­halb gibt es keine Dia­mant­schei­be, die alles gleich gut kann. Eine Schei­be für Fein­stein­zeug ist auf Beton un­wirt­schaft­lich, und eine Be­ton­schei­be reißt in Fein­stein­zeug die Kanten aus.

Seg­ment­for­men im Ver­gleich

Voll­rand (ge­schlos­sen)

Der sau­bers­te Schnitt und die ge­rings­te Kan­ten­aus­brü­che – aber die schlech­tes­te Küh­lung. Braucht Kühl­pau­sen oder Wasser.

Turbo

Ge­well­ter oder pro­fi­lier­ter Rand. Deut­lich schnel­ler und kühler als Voll­rand, im Schnitt­bild etwas rauer.

Or­na­ment­seg­ment

Ge­form­te Aus­spa­run­gen im weit­ge­hend ge­schlos­se­nen Rand: kühlt und ent­staubt, ohne die Kan­ten­qua­li­tät eines Voll­rands auf­zu­ge­ben.

Seg­men­tiert

Offene Seg­men­te mit Kühl­schlit­zen – das schnells­te und kühls­te, aber auch gröbs­te Profil. Für Beton, Estrich und Stein.

Dreh­zahl rich­tig prüfen

1
Leer­lauf­dreh­zahl der Ma­schi­ne ab­le­sen
Sie steht auf dem Ty­pen­schild des Win­kel­schlei­fers.
2
Gegen 12.250 U/min halten
Die zu­läs­si­ge Dreh­zahl der Schei­be muss min­des­tens so hoch sein wie die Leer­lauf­dreh­zahl der Ma­schi­ne.
3
Durch­mes­ser-Frei­ga­be prüfen
Die Ma­schi­ne muss für Ø 125 mm zu­ge­las­sen sein, mit pas­sen­der Schutz­hau­be.
4
Schei­be vor dem Auf­span­nen an­se­hen
Risse, feh­len­de Be­lag­be­rei­che oder ein ver­zo­ge­nes Blatt be­deu­ten: nicht ver­wen­den.

Ar­beits­tech­nik

1
Von der Gla­sursei­te an­schnei­den
Die Glasur bricht an der Aus­tritts­sei­te aus. Wenn die Sichtsei­te oben liegt, ar­bei­tet die Schei­be von der Glasur in den Scher­ben – das gibt die sau­be­re Kante.
2
An­schnitt flach an­set­zen
Nicht senk­recht ein­ste­chen, son­dern die Schei­be flach ein­lau­fen lassen und dann auf­rich­ten.
3
Gleich­mä­ßig führen, nicht drü­cken
Der Vor­schub macht den Schnitt, nicht der Druck. Wer drückt, ver­glast die Schei­be und über­hitzt den Kern.
4
Am Schnit­ten­de Tempo her­aus­neh­men
Die letz­ten Zen­ti­me­ter sind die kri­ti­schen: Dort bricht die Kante aus, wenn der Vor­schub zu hoch bleibt.

Tro­cken­schnitt heißt Kühl­pau­sen

Eine tro­cken lau­fen­de Dia­mant­schei­be kühlt nur über die Luft. Ohne Pausen wird der Stahl­kern heiß, ver­zieht sich und die Seg­men­te können sich lösen. Als Faust­re­gel gilt: nach etwa 20 Se­kun­den Schnitt min­des­tens 10 Se­kun­den frei­lau­fen lassen. Bei langen Schnit­ten in dickem Fein­stein­zeug lieber in meh­re­ren Durch­gän­gen ar­bei­ten, als einmal durch­zu­zwin­gen.

Wenn die Schei­be nicht mehr schnei­det, ist sie oft nicht ver­braucht

Eine Dia­mant­schei­be, die plötz­lich kaum noch vor­an­kommt, ist meis­tens ver­glast und nicht ver­schlis­sen: Die Bin­dung ist über den Dia­man­ten zu­ge­schmiert. Das pas­siert be­son­ders in hartem, dich­tem Ma­te­ri­al.

  • Er­kenn­bar an einer spie­gel­blan­ken, glat­ten Schnitt­kan­te der Schei­be.
  • Die Schei­be raucht und wird heiß, obwohl Sie nicht drü­cken.
  • Sie müssen drü­cken, statt die Schei­be ar­bei­ten zu lassen.
  • Ab­hil­fe: einige Schnit­te in ein ab­ra­si­ves Ma­te­ri­al – Schärf­stein, Po­ren­be­ton oder Sand­stein. Danach schnei­det die Schei­be in der Regel wieder wie neu.
Wer das weiß, ver­län­gert die Le­bens­dau­er er­heb­lich. Wir führen einen Schärf­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nen – er kostet einen Bruch­teil einer neuen Schei­be.

115 oder 125 mm?

Beide Größen passen auf die üb­li­chen Win­kel­schlei­fer. Der Un­ter­schied ist die Schnitt­tie­fe und das Hand­ling:

Ø 115 mm

Leich­ter und hand­li­cher, etwas we­ni­ger Schnitt­tie­fe. Gut auf klei­nen Ma­schi­nen und bei Über­kopf­ar­beit.

Ø 125 mm

Rund 5 mm mehr Schnitt­tie­fe – das ent­schei­det bei dicken Bo­den­plat­ten und Ter­ras­sen­plat­ten.

Diese Aus­füh­rung

Ø 125 mm

Wich­tig

Die Ma­schi­ne muss für den Schei­ben­durch­mes­ser zu­ge­las­sen sein – Schutz­hau­be und Dreh­zahl be­ach­ten.
Wenn Ihr Win­kel­schlei­fer für 125 mm zu­ge­las­sen ist, ist die 125-mm-Schei­be in den meis­ten Fällen die sinn­vol­le­re Wahl – mehr Schnitt­tie­fe kostet nichts an Hand­lich­keit. Um­ge­kehrt gilt: Eine 125-mm-Schei­be passt nicht auf eine Ma­schi­ne, die nur für 115 mm zu­ge­las­sen ist.

Dreh­zahl prüfen, Schutz­aus­rüs­tung tragen

Die auf der Schei­be an­ge­ge­be­ne ma­xi­ma­le Dreh­zahl muss min­des­tens so hoch sein wie die Leer­lauf­dreh­zahl Ihres Win­kel­schlei­fers. Ar­bei­ten Sie nie ohne Schutz­hau­be, tragen Sie Schutz­bril­le, Ge­hör­schutz und Atem­schutz – beim Tro­cken­schnei­den von Ke­ra­mik und Beton ent­steht qua­rz­hal­ti­ger Fein­sta­ub. Die Schei­be nie­mals seit­lich be­las­ten oder zum Schlei­fen ver­kan­ten.

Tech­ni­sche Daten

Pro­duktartDia­mant­trenn­schei­be Turbo
Durch­mes­serØ 125 mm
Boh­rungØ 22,2 mm
Dicke1,4 mm
Schnitt­tie­fe5–20 mm
Ma­xi­ma­le Schnitt­ge­schwin­dig­keit80 m/s
Ma­xi­ma­le Dreh­zahl12.250 U/min
NormEN 13236
An­wen­dungTro­cken­schnitt
Ge­eig­net fürFein­stein­zeug, gla­sier­tes Fein­stein­zeug, Dekton, Stein, Granit, Marmor, Ein­brand, Zement, Ke­ra­mik
Her­stel­ler-Re­fe­renzSigma 75D
Her­stel­lerSigma (Sigma S.r.l., Ita­li­en)
Was heißt 80 m/s?
Das ist die zu­läs­si­ge Um­fangs­ge­schwin­dig­keit – die ei­gent­li­che phy­si­ka­li­sche Grenze. Die Dreh­zahl­an­ga­be in U/min ist daraus für diesen Durch­mes­ser be­rech­net.
Was be­deu­tet Schnitt­tie­fe 5–20 mm?
Der Ma­te­ri­al­stär­ken­be­reich, für den die Schei­be kon­stru­iert ist. Bei di­cke­ren Plat­ten brau­chen Sie einen grö­ße­ren Durch­mes­ser.
Ist die Schei­be auch für Zement und Stein ge­eig­net?
Ja, Sigma nennt Zement und Stein in der Ma­te­ri­al­lis­te. Für reine Be­ton­ar­bei­ten in großem Umfang ist eine Schei­be mit harter Bin­dung wirt­schaft­li­cher.
Passt die Schei­be an Sigma-Nass­schnei­der?
Sie ist als Tro­cken­schnitt­schei­be für den Win­kel­schlei­fer ge­führt. Für Nass­schnei­der fragen Sie uns die pas­sen­de Schei­be ab.

Welche Schei­be für Ihr Ma­te­ri­al?

Fein­stein­zeug, Ke­ra­mik, Na­tur­stein, Beton – die Bin­dung muss zum Ma­te­ri­al passen, sonst ar­bei­tet die beste Schei­be nicht. Sagen Sie uns, was Sie schnei­den und mit wel­cher Ma­schi­ne. Wir emp­feh­len die pas­sen­de Schei­be, statt die teu­ers­te.

Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­gen

Sigma Dia­mant­schei­be Turbo Ø 115 mm - (Art. 75B)

Dia­mant­schei­be Turbo Ø 115 mm (Art. 75B).

Sigma Diamant-Fräs­schei­be / 8 mm (Art. 72V08S)

Diamant-Fräs­schei­be 8 mm (Art. 72V08S).

Sigma Diamant-Fräs­schei­be / 10 mm (Art. 72V10S)

Diamant-Fräs­schei­be 10 mm (Art. 72V10S).

Sigma Flie­sen­rütt­ler / Vi­bra­ti­ons­rütt­ler für Win­kel­schlei­fer (Art. 42F)

Flie­sen­rütt­ler für den Win­kel­schlei­fer.

Allgemeine Sicherheitshinweise

Ihre Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Bitte beachten Sie die folgenden allgemeinen Sicherheitshinweise bei der Verwendung des abgebildeten Produktes. Diese Hinweise dienen dazu, die sichere Nutzung sicherzustellen und Risiken zu minimieren.

1. Bestimmungsgemäße Verwendung:
Verwenden Sie das Produkt ausschließlich gemäß den Anweisungen des Herstellers und für den vorgesehenen Zweck. Eine unsachgemäße Nutzung kann zu Schäden, Verletzungen oder Gefährdungen führen. Achten Sie insbesondere darauf, ob das Produkt für den gewerblichen oder privaten Einsatz vorgesehen ist.

2. Zugänglichkeit für Kinder und Haustiere:
Bewahren Sie das Produkt außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren auf, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Produkte können Kleinteile, chemische Substanzen oder andere Materialien enthalten, die gesundheitsschädlich sein können, oder scharfe Kanten und bewegliche Teile haben, die Verletzungen verursachen können.

3. Bedienungsanleitung und Sicherheitsdatenblätter:
Lesen Sie vor der ersten Verwendung die vollständige Bedienungsanleitung und, falls vorhanden, das Sicherheitsdatenblatt. Diese finden Sie unter dem Reiter „Medien und Dokumente“. Sollten Sie die Dokumente nicht finden, wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten sind unter dem Reiter „Hersteller“ verfügbar.

4. Montage und Installation:
Falls das Produkt eine Montage oder Installation erfordert, folgen Sie den spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bei Unsicherheiten oder komplexen Installationen empfehlen wir, qualifiziertes Fachpersonal hinzuzuziehen. Unsachgemäße Installation kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder einer Verkürzung der Lebensdauer des Produkts führen.

5. Wartung und Überprüfung:
Überprüfen Sie das Produkt regelmäßig auf Verschleiß, Schäden und Funktionsfähigkeit. Verwenden Sie es nicht weiter, wenn Defekte festgestellt werden. Lassen Sie es bei Bedarf von qualifiziertem Fachpersonal reparieren oder ersetzen. Beachten Sie die in der Bedienungsanleitung angegebenen Wartungsintervalle.

6. Umweltbedingungen:
Nutzen und lagern Sie das Produkt nur unter den in der Bedienungsanleitung angegebenen Bedingungen, wie Temperatur, Feuchtigkeit, Belüftung und Umgebungsbedingungen. Unsachgemäße Lagerung oder Nutzung kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder Materialschäden führen. Vermeiden Sie den Kontakt mit Wasser oder Feuchtigkeit, wenn das Produkt nicht ausdrücklich dafür ausgelegt ist.

7. Schutzmaßnahmen:
Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstung (z. B. Handschuhe, Schutzbrille, Atemschutz), insbesondere bei der Arbeit mit Produkten, die mechanische, chemische, thermische oder elektrische Risiken bergen können. Beachten Sie die spezifischen Hinweise zur Schutzausrüstung in der Bedienungsanleitung oder im Sicherheitsdatenblatt.

8. Reinigung und Pflege:
Reinigen Sie das Produkt und genutzte Werkzeuge regelmäßig und gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung. Verwenden Sie nur geeignete Reinigungsmittel, um Schäden an Materialien oder Oberflächen zu vermeiden. Unsachgemäße Reinigung oder Vernachlässigung der Pflege kann die Funktionalität und Sicherheit beeinträchtigen.

9. Entsorgung:
Entsorgen Sie das Produkt umweltgerecht gemäß den lokalen Vorschriften. Beachten Sie dabei spezielle Regelungen für Batterien, Akkus, chemische Stoffe oder elektronische Komponenten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Bedienungsanleitung oder beim zuständigen Entsorgungsdienst.

10. Kundenservice:
Bei Fragen, Unsicherheiten oder technischen Problemen wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten finden Sie unter dem Reiter „Hersteller“ auf dieser Seite. Bitte halten Sie die Modellnummer und Seriennummer des Produktes bereit.

Wichtiger Hinweis:
Diese allgemeinen Sicherheitshinweise ersetzen nicht die spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bitte lesen und befolgen Sie stets die detaillierten Informationen in der Bedienungsanleitung, den Sicherheitsdatenblättern oder weiteren produktspezifischen Dokumenten. Im Zweifel haben die Herstellerangaben Vorrang.

Sigma

Via A.Gagliani 4

47814 Bellaria Igea Marina (RN) Italy

Sigma Diamantscheibe Turbo Ø 115 mm - (Art. 75B) Ø 115 mm
Sigma Dia­mant­schei­be Turbo Ø 115 mm (Art. 75B)Für schnel­le und prä­zi­se Schnit­te, unter an­de­rem in Fein­stein­zeug – und mit einer Ma­te­ri­al­lis­te, die auch Dekton ein­schließt. Be­mer­kens­wert an dieser Schei­be ist die Da­ten­la­ge: Sigma nennt Dicke, Schnitt­tie­fe, zu­läs­si­ge Um­fangs­ge­schwin­dig­keit, Dreh­zahl und die zu­grun­de lie­gen­de Norm EN 13236. Damit lässt sich die Frei­ga­be gegen Ihre Ma­schi­ne prüfen, statt sie zu ver­mu­ten.Ø 115 mmDurch­mes­ser1,4 mmDicke12.250 U/minmax. Dreh­zahlEN 13236NormWas EN 13236 be­deu­tetEN 13236 ist die eu­ro­päi­sche Si­cher­heits­norm für Schleif­werk­zeu­ge mit Dia­mant oder Bor­ni­trid. Eine Schei­be, die auf diese Norm ver­weist, ist nach einem de­fi­nier­ten Re­gel­werk ge­prüft und ge­kenn­zeich­net – unter an­de­rem hin­sicht­lich der zu­läs­si­gen Um­fangs­ge­schwin­dig­keit. Bei einem Werk­zeug, das mit über 12.000 Um­dre­hun­gen pro Minute läuft, ist das keine For­ma­lie.Ge­prüf­te Dreh­zahl­an­ga­be80 m/s Um­fangs­ge­schwin­dig­keit und 12.250 U/min sind be­last­ba­re Werte, nicht Mar­ke­ting­zah­len.Nach­voll­zieh­ba­re Frei­ga­beSie können die Angabe direkt gegen das Ty­pen­schild Ihres Win­kel­schlei­fers halten.De­fi­nier­te Schnitt­tie­feSigma nennt 5 bis 20 mm – damit wissen Sie, für welche Ma­te­ri­al­stär­ken die Schei­be gebaut ist.Sehr brei­tes Ma­te­ri­al-Spek­trumVon gla­sier­tem Fein­stein­zeug über Dekton bis Granit, Marmor und Zement.Dekton und ähn­li­che Hoch­leis­tungs-Ke­ra­mikDekton und ver­gleich­ba­re ge­sin­ter­te Werk­stof­fe sind extrem dicht und hart – deut­lich an­spruchs­vol­ler als klas­si­sches Fein­stein­zeug. Dass die Schei­be dafür frei­ge­ge­ben ist, sagt mehr über ihre Bin­dung als jede all­ge­mei­ne Leis­tungs­an­ga­be.Bei diesen Ma­te­ri­ali­en gilt umso mehr: gleich­mä­ßi­ger Vor­schub, kein Druck, Kühl­pau­sen ein­hal­ten. Wo eine Was­ser­zu­fuhr mög­lich ist, ver­län­gert sie die Stand­zeit er­heb­lich.Die wich­tigs­te Regel: hartes Ma­te­ri­al braucht eine weiche Bin­dungDas ist die Regel, an der die meis­ten Fehl­käu­fe hängen – und sie klingt zu­nächst ver­kehrt. In einer Dia­mant­schei­be sitzen die Dia­man­ten in einer Me­tall­bin­dung. Damit die Schei­be schnei­det, muss diese Bin­dung im glei­chen Tempo ab­ge­tra­gen werden, in dem die Dia­man­ten stumpf werden – nur so kommen stän­dig fri­sche Dia­mant­spit­zen an die Ober­flä­che.Hartes Ma­te­ri­al → weiche Bin­dungFein­stein­zeug und Granit nutzen Dia­man­ten schnell ab. Die Bin­dung muss nach­ge­ben, damit neue Dia­man­ten frei werden. Eine harte Bin­dung ver­glast hier und schnei­det nicht mehr.Wei­ches, ab­ra­si­ves Ma­te­ri­al → harte Bin­dungBeton, Estrich und Sand­stein schlei­fen die Bin­dung von selbst weg. Hier hält nur eine harte Bin­dung die Dia­man­ten lange genug fest.Falsche Kom­bi­na­ti­on, Fall 1Harte Bin­dung auf hartem Ma­te­ri­al: Die Schei­be wird spie­gel­blank, raucht und schnei­det kaum noch – sie ist „ver­glast“, nicht ver­braucht.Falsche Kom­bi­na­ti­on, Fall 2Weiche Bin­dung auf Beton: Die Schei­be schnei­det zu­nächst her­vor­ra­gend und ist nach we­ni­gen Metern ver­schlis­sen.Des­halb gibt es keine Dia­mant­schei­be, die alles gleich gut kann. Eine Schei­be für Fein­stein­zeug ist auf Beton un­wirt­schaft­lich, und eine Be­ton­schei­be reißt in Fein­stein­zeug die Kanten aus.Seg­ment­for­men im Ver­gleichVoll­rand (ge­schlos­sen)Der sau­bers­te Schnitt und die ge­rings­te Kan­ten­aus­brü­che – aber die schlech­tes­te Küh­lung. Braucht Kühl­pau­sen oder Wasser.TurboGe­well­ter oder pro­fi­lier­ter Rand. Deut­lich schnel­ler und kühler als Voll­rand, im Schnitt­bild etwas rauer.Or­na­ment­seg­mentGe­form­te Aus­spa­run­gen im weit­ge­hend ge­schlos­se­nen Rand: kühlt und ent­staubt, ohne die Kan­ten­qua­li­tät eines Voll­rands auf­zu­ge­ben.Seg­men­tiertOffene Seg­men­te mit Kühl­schlit­zen – das schnells­te und kühls­te, aber auch gröbs­te Profil. Für Beton, Estrich und Stein.Dreh­zahl rich­tig prüfen1Leer­lauf­dreh­zahl der Ma­schi­ne ab­le­senSie steht auf dem Ty­pen­schild des Win­kel­schlei­fers.2Gegen 12.250 U/min haltenDie zu­läs­si­ge Dreh­zahl der Schei­be muss min­des­tens so hoch sein wie die Leer­lauf­dreh­zahl der Ma­schi­ne.3Durch­mes­ser-Frei­ga­be prüfenDie Ma­schi­ne muss für Ø 115 mm zu­ge­las­sen sein, mit pas­sen­der Schutz­hau­be.4Schei­be vor dem Auf­span­nen an­se­henRisse, feh­len­de Be­lag­be­rei­che oder ein ver­zo­ge­nes Blatt be­deu­ten: nicht ver­wen­den.Ar­beits­tech­nik1Von der Gla­sursei­te an­schnei­denDie Glasur bricht an der Aus­tritts­sei­te aus. Wenn die Sichtsei­te oben liegt, ar­bei­tet die Schei­be von der Glasur in den Scher­ben – das gibt die sau­be­re Kante.2An­schnitt flach an­set­zenNicht senk­recht ein­ste­chen, son­dern die Schei­be flach ein­lau­fen lassen und dann auf­rich­ten.3Gleich­mä­ßig führen, nicht drü­ckenDer Vor­schub macht den Schnitt, nicht der Druck. Wer drückt, ver­glast die Schei­be und über­hitzt den Kern.4Am Schnit­ten­de Tempo her­aus­neh­menDie letz­ten Zen­ti­me­ter sind die kri­ti­schen: Dort bricht die Kante aus, wenn der Vor­schub zu hoch bleibt.Tro­cken­schnitt heißt Kühl­pau­senEine tro­cken lau­fen­de Dia­mant­schei­be kühlt nur über die Luft. Ohne Pausen wird der Stahl­kern heiß, ver­zieht sich und die Seg­men­te können sich lösen. Als Faust­re­gel gilt: nach etwa 20 Se­kun­den Schnitt min­des­tens 10 Se­kun­den frei­lau­fen lassen. Bei langen Schnit­ten in dickem Fein­stein­zeug lieber in meh­re­ren Durch­gän­gen ar­bei­ten, als einmal durch­zu­zwin­gen.Wenn die Schei­be nicht mehr schnei­det, ist sie oft nicht ver­brauchtEine Dia­mant­schei­be, die plötz­lich kaum noch vor­an­kommt, ist meis­tens ver­glast und nicht ver­schlis­sen: Die Bin­dung ist über den Dia­man­ten zu­ge­schmiert. Das pas­siert be­son­ders in hartem, dich­tem Ma­te­ri­al.Er­kenn­bar an einer spie­gel­blan­ken, glat­ten Schnitt­kan­te der Schei­be.Die Schei­be raucht und wird heiß, obwohl Sie nicht drü­cken.Sie müssen drü­cken, statt die Schei­be ar­bei­ten zu lassen.Ab­hil­fe: einige Schnit­te in ein ab­ra­si­ves Ma­te­ri­al – Schärf­stein, Po­ren­be­ton oder Sand­stein. Danach schnei­det die Schei­be in der Regel wieder wie neu.Wer das weiß, ver­län­gert die Le­bens­dau­er er­heb­lich. Wir führen einen Schärf­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nen – er kostet einen Bruch­teil einer neuen Schei­be.115 oder 125 mm?Beide Größen passen auf die üb­li­chen Win­kel­schlei­fer. Der Un­ter­schied ist die Schnitt­tie­fe und das Hand­ling:Ø 115 mmLeich­ter und hand­li­cher, etwas we­ni­ger Schnitt­tie­fe. Gut auf klei­nen Ma­schi­nen und bei Über­kopf­ar­beit.Ø 125 mmRund 5 mm mehr Schnitt­tie­fe – das ent­schei­det bei dicken Bo­den­plat­ten und Ter­ras­sen­plat­ten.Diese Aus­füh­rungØ 115 mmWich­tigDie Ma­schi­ne muss für den Schei­ben­durch­mes­ser zu­ge­las­sen sein – Schutz­hau­be und Dreh­zahl be­ach­ten.Wenn Ihr Win­kel­schlei­fer für 125 mm zu­ge­las­sen ist, ist die 125-mm-Schei­be in den meis­ten Fällen die sinn­vol­le­re Wahl – mehr Schnitt­tie­fe kostet nichts an Hand­lich­keit. Um­ge­kehrt gilt: Eine 125-mm-Schei­be passt nicht auf eine Ma­schi­ne, die nur für 115 mm zu­ge­las­sen ist.Dreh­zahl prüfen, Schutz­aus­rüs­tung tragenDie auf der Schei­be an­ge­ge­be­ne ma­xi­ma­le Dreh­zahl muss min­des­tens so hoch sein wie die Leer­lauf­dreh­zahl Ihres Win­kel­schlei­fers. Ar­bei­ten Sie nie ohne Schutz­hau­be, tragen Sie Schutz­bril­le, Ge­hör­schutz und Atem­schutz – beim Tro­cken­schnei­den von Ke­ra­mik und Beton ent­steht qua­rz­hal­ti­ger Fein­sta­ub. Die Schei­be nie­mals seit­lich be­las­ten oder zum Schlei­fen ver­kan­ten.Tech­ni­sche DatenPro­duktartDia­mant­trenn­schei­be TurboDurch­mes­serØ 115 mmBoh­rungØ 22,2 mmDicke1,4 mmSchnitt­tie­fe5–20 mmMa­xi­ma­le Schnitt­ge­schwin­dig­keit80 m/sMa­xi­ma­le Dreh­zahl12.250 U/minNormEN 13236An­wen­dungTro­cken­schnittGe­eig­net fürFein­stein­zeug, gla­sier­tes Fein­stein­zeug, Dekton, Stein, Granit, Marmor, Ein­brand, Zement, Ke­ra­mikHer­stel­ler-Re­fe­renzSigma 75BAr­ti­kel-Nr.FA11057Her­stel­lerSigma (Sigma S.r.l., Ita­li­en)Was heißt 80 m/s?Das ist die zu­läs­si­ge Um­fangs­ge­schwin­dig­keit – die ei­gent­li­che phy­si­ka­li­sche Grenze. Die Dreh­zahl­an­ga­be in U/min ist daraus für diesen Durch­mes­ser be­rech­net.Was be­deu­tet Schnitt­tie­fe 5–20 mm?Der Ma­te­ri­al­stär­ken­be­reich, für den die Schei­be kon­stru­iert ist. Bei di­cke­ren Plat­ten brau­chen Sie einen grö­ße­ren Durch­mes­ser.Ist die Schei­be auch für Zement und Stein ge­eig­net?Ja, Sigma nennt Zement und Stein in der Ma­te­ri­al­lis­te. Für reine Be­ton­ar­bei­ten in großem Umfang ist eine Schei­be mit harter Bin­dung wirt­schaft­li­cher.Passt die Schei­be an Sigma-Nass­schnei­der?Sie ist als Tro­cken­schnitt­schei­be für den Win­kel­schlei­fer ge­führt. Für Nass­schnei­der fragen Sie uns die pas­sen­de Schei­be ab.Welche Schei­be für Ihr Ma­te­ri­al?Fein­stein­zeug, Ke­ra­mik, Na­tur­stein, Beton – die Bin­dung muss zum Ma­te­ri­al passen, sonst ar­bei­tet die beste Schei­be nicht. Sagen Sie uns, was Sie schnei­den und mit wel­cher Ma­schi­ne. Wir emp­feh­len die pas­sen­de Schei­be, statt die teu­ers­te.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genSigma Dia­mant­schei­be Turbo Ø 125 mm - (Art. 75D)Dia­mant­schei­be Turbo Ø 125 mm (Art. 75D).Sigma Diamant-Fräs­schei­be / 8 mm (Art. 72V08S)Diamant-Fräs­schei­be 8 mm (Art. 72V08S).Sigma Diamant-Fräs­schei­be / 10 mm (Art. 72V10S)Diamant-Fräs­schei­be 10 mm (Art. 72V10S).Sigma Flie­sen­rütt­ler / Vi­bra­ti­ons­rütt­ler für Win­kel­schlei­fer (Art. 42F)Flie­sen­rütt­ler für den Win­kel­schlei­fer.

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