RUBI Trocken-Polierscheiben Körnung 200 bis 3000 und BUFF (Art. FA10504)
RUBIs Klett-Polierscheiben Ø 100 mm für den Trockenschliff – von K 200 bis K 3000 und mit einer eigenen BUFF-Stufe für die Endpolitur. Zum Hochglanzpolieren aller Natursteine sowie zum Entgraten und Anfasen von Feinsteinzeug. RUBI nennt eine maximale Drehzahl von 3.000 U/min – diese Zahl ist der wichtigste Wert auf dieser Seite.
Ø 100 mm Durchmesser | max. 3.000 U/min | K 200–3000 Körnungen | + BUFF Endpolitur |
Was BUFF macht – und warum es keine Körnung ist
BUFF ist die Stufe nach K 3000. Sie trägt praktisch kein Material mehr ab, sondern nimmt nur den letzten Schleier von der Fläche und schließt die Oberfläche. Wer nach K 3000 aufhört, hat eine glänzende Fläche – mit BUFF bekommt sie den Tiefenglanz, den polierte Natursteinplatten aus dem Werk haben.
Die Reihenfolge ist eindeutig
Der häufigste Fehler: viel zu hohe Drehzahl
Die Körnungsfolge ist keine Empfehlung, sondern Pflicht
Jede Körnung hat genau eine Aufgabe: das Kratzmuster der vorherigen Körnung zu beseitigen. Eine K-400-Scheibe kann die Riefen einer K-50-Scheibe nicht entfernen – sie poliert nur den Grund zwischen ihnen glatt. Das Ergebnis sieht auf der Baustelle gut aus und zeigt sich unter Streiflicht als deutliches Riefenmuster.
Die Faustregel
Welche Körnung wofür
| K 50 – K 60 | Grober Abtrag: scharfe Schnittkanten brechen, Ausbrüche wegnehmen, Fase anlegen. Hinterlässt sichtbare Riefen. |
|---|---|
| K 100 – K 120 | Angleichen: die Riefen des Grobschliffs herausnehmen, Kante auf Form bringen. |
| K 200 | Zwischenschliff: gleichmäßige, matte Oberfläche ohne Einzelriefen. |
| K 400 | Feinschliff: seidenmatt. Für viele Baustellenkanten ist hier Schluss. |
| K 600 – K 800 | Beginn der Politur: erster Glanz, die Oberfläche wird geschlossen. |
| K 1500 | Hochglanz-Vorstufe: deutlicher Glanz, noch kein Spiegel. |
| K 3000 | Hochglanz: spiegelnde Oberfläche, wie bei polierten Natursteinplatten. |
| BUFF | Endpolitur ohne Abtrag – nimmt nur noch den letzten Schleier. |
Arbeitstechnik
| 1 | Drehzahl auf höchstens 3.000 U/min Vor dem ersten Kontakt einstellen. Das ist die Herstellergrenze. |
| 2 | Flach aufsetzen Die ganze Padfläche soll tragen. Aufgekantet arbeiten Sie Rillen ein. |
| 3 | In überlappenden Bahnen Jede Bahn etwa zur Hälfte überdecken. |
| 4 | Fläche und Pad zwischen den Stufen reinigen Ein Restkorn von K 200 auf dem K-1500-Pad hinterlässt Kratzer, die Sie bis zum Ende nicht mehr loswerden. |
| 5 | Mit BUFF abschließen Ohne Druck, nur führen – das ist Politur, kein Schliff. |
Wenn das Pad nicht mehr greift, ist es oft nicht verbraucht
Auch Diamantpads verglasen: Abtrag und Bindemittel schmieren die Diamantspitzen zu. Das Pad wird spiegelblank, gleitet über die Fläche und trägt nichts mehr ab – obwohl noch Diamant darauf ist.
- Erkennbar an einer glatten, glänzenden Padoberfläche.
- Das Pad rutscht, statt zu greifen.
- Abhilfe: ein paar Züge auf einem abrasiven Material – Schärfstein, Gasbeton, Bimsstein oder eine grobe Betonplatte.
- Bei Nasspads hilft oft schon Ausspülen unter Wasser, um den Schlamm aus der Diamantschicht zu holen.
Trockenschliff erzeugt quarzhaltigen Feinstaub
Drehzahl prüfen, Schutzausrüstung tragen
Technische Daten
| Produktart | Diamant-Polierscheibe für Trockenschliff, harzgebunden |
|---|---|
| Durchmesser | Ø 100 mm |
| Körnungen | K 200, K 400, K 800, K 1500, K 3000, BUFF |
| Aufnahme | M14-Gewindeanschluss mit Klettaufnahme, Stützteller separat |
| Maximale Drehzahl | 3.000 U/min |
| Maschine | Winkelschleifer mit Drehzahlregulierung |
| Anwendung | Trockenschliff |
| Einsatz | Hochglanzpolieren aller Natursteine, Entgraten und Anfasen von Feinsteinzeug |
| Artikelnummer | FA10504 |
| Hersteller | RUBI |
Warum fängt die Reihe erst bei K 200 an?
Brauche ich BUFF?
Geht das mit einem normalen Winkelschleifer?
Ist ein Stützteller dabei?
Passt der Teller zu Ihrer Maschine?