Akemi Steinmilch 1 Liter – selbstglänzender Schutzfilm für Böden
Die Akemi Steinmilch (Art. 10805) ist eine hochwertige, polymerverstärkte und konzentrierte Wachsemulsion auf wässriger Basis, lösungsmittelfrei und gering farbtonvertiefend. Sie bildet einen hochverschleißfesten, selbstglänzenden Schutzfilm, frischt stumpfe und matte Beläge auf und macht sie pflegeleichter sowie wasser- und schmutzabweisend. Vorgesehen für den Innenbereich.
Selbstglänzend ohne Polieren | Verschleißfest polymerverstärkt | 1 Liter Konzentrat |
Wann eine Wachspflege das richtige Mittel ist
Es gibt eine Situation, in der ein Schutzfilm klar die bessere Lösung ist: wenn ein Belag stumpf geworden ist und wieder aussehen soll. Ein Terrazzoboden im Treppenhaus, ein alter Cottoboden, eine Marmorfläche, die über Jahre mattgelaufen ist – schleifen und neu polieren wäre die aufwendige Antwort, aber ein selbstglänzender Film erreicht optisch viel davon, ohne Material abzunehmen. Der Hersteller nennt das Auffrischen stumpfer, matter Beläge ausdrücklich als Anwendung.
Der zweite Fall ist stark beanspruchter Boden. „Hochverschleißfest" ist hier der entscheidende Begriff: Der Film nimmt den Abrieb auf, den sonst der Stein selbst aufnehmen würde. In einem Treppenhaus oder einem Eingangsbereich ist eine nachziehbare Opferschicht wirtschaftlicher als eine abgelaufene Steinoberfläche. Und „selbstglänzend" heißt: Der Glanz entsteht beim Trocknen, es muss nicht poliert werden.
Gering farbtonvertiefend – und nur für innen
Geeignete Materialien
- Naturstein, Marmor und Kalkstein
- Granit und Terrazzo
- Cotto, Terracotta und Terres-Quites
- unglasierte Tonplatten- und Ziegelbeläge
Als Oberflächen nennt der Hersteller feingeschliffen, geschliffen, satiniert und antik – also die matten und feinen Bearbeitungen, bei denen ein Glanzfilm etwas bewirkt. Rau und poliert stehen nicht in der Liste: Auf rauem, offenporigem Stein ließe sich kein gleichmäßiger Film aufbauen, auf hochglanzpolierter Fläche brächte er optisch nichts. Als Einsatzort ist Boden und Treppe genannt, was zum Charakter des Produkts passt.
Verarbeitung
Das Produkt ist ein Konzentrat und wird je nach Verschmutzung mit Wasser verdünnt. Das ist der wirtschaftliche Punkt bei Konzentraten: Ein Liter ergibt, je nach Ansatz, ein Mehrfaches an Gebrauchslösung. Angesetzt wird immer nur so viel, wie in einem Arbeitsgang verbraucht wird. Die Verdünnungsverhältnisse für den jeweiligen Fall nennt die Gebrauchsanleitung des Herstellers.
Die Auftragswerkzeuge, die der Hersteller nennt, verraten viel über die Anwendung: Mopp, Lammfell, Pad, Flex, Winkelschleifer und Einscheibenmaschine. Für die Fläche wird gewischt oder mit dem Lammfell gearbeitet; Pad und Maschine kommen zum Einsatz, wenn ein gleichmäßiger Film über größere Böden aufgebaut werden soll.
Für das Ergebnis ist eines entscheidend: dünn und gleichmäßig. Ein zu satt aufgetragener Wachsfilm trocknet ungleichmäßig, wird milchig und wolkig, und er verschleißt schneller. Zwei dünne Aufträge sind besser als ein dicker. Und die Fläche muss vorher gründlich gereinigt und trocken sein – alles, was jetzt unter dem Film liegt, bleibt sichtbar.
Vor dem Einsatz auf der ganzen Fläche gehört eine Probe an eine unauffällige Stelle – und dort wird geprüft, was danach zu sehen ist, nicht nur, ob der Schmutz weggeht. Naturstein ist ein Naturprodukt: Zwei Platten aus demselben Bruch können unterschiedlich reagieren. Notieren Sie sich Verdünnung und Einwirkzeit, mit denen die Probe funktioniert hat, dann arbeiten Sie auf der Fläche reproduzierbar.
Was später dazugehört
Wer sich für einen Schutzfilm entscheidet, entscheidet sich für einen Kreislauf. Der Film wird in Laufstraßen dünn und wächst in Randbereichen an; nach einigen Jahren wird die Fläche fleckig. Dagegen hilft kein weiterer Auftrag, sondern eine Grundreinigung, die die alte Schicht komplett abnimmt. Dafür ist der Akemi Steinreiniger gemacht, der Steinpflege- und Wachsschichten ausdrücklich entfernt; bei dicken, alten Schichten der stärkere Intensivreiniger. Danach wird neu aufgebaut. Das ist kein Mangel des Produkts, sondern die Natur einer Opferschicht – man sollte es nur vorher wissen.
Technische Daten
| Produkt | Akemi Steinmilch, Art. 10805 |
|---|---|
| Inhalt | 1 Liter |
| Art | polymerverstärkte, konzentrierte Wachsemulsion |
| Chemische Basis | wässrige Basis |
| pH-Wert | pH-neutral |
| Frei von | Lösungsmitteln |
| Konzentration | Konzentrat |
| Wirkung | hochverschleißfester, selbstglänzender Schutzfilm, wasser- und schmutzabweisend |
| Optik | gering farbtonvertiefend, Glanz ohne Polieren |
| Einsatzbereich | Innenbereich |
| Material | Naturstein, Marmor und Kalkstein, Granit, Terrazzo, Cotto |
| Oberflächen | feingeschliffen, geschliffen, satiniert, antik |
| Einsatzort | Boden und Treppe |
| Auftrag | Mopp, Lammfell, Pad, Flex, Winkelschleifer, Einscheibenmaschine |
Wird der Boden rutschig?
Steinmilch oder Imprägnierung?
Kann ich sie auf einer Terrasse verwenden?
Muss ich nach dem Auftragen polieren?
Kurz gesagt
Akemi Steinseife 1 ltr. (Art. 10830) Steinseife, wenn Pflege ohne Schichtaufbau gewünscht ist. | Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812) Steinreiniger, um die alte Wachsschicht wieder abzunehmen. |
Akemi Intensivreiniger 1 ltr. (Art. 11920) Intensivreiniger für dicke, alte Pflegeschichten. | Akemi Triple Effect 0,5 ltr. (Art. 10846) Triple Effect für polierte Flächen und Arbeitsplatten. |