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Akemi Anti-Fleck W 1 ltr. (Art. 10857)

Artikel-Nr.: FA10957

Akemi Anti-Fleck W 1 ltr. (Art. 10857)

Akemi Anti-Fleck W 1 Liter – Imprägnierung auf Wasserbasis

Das Akemi Anti-Fleck W (Art. 10857) ist eine wasser-, fett- und ölabweisende Spezial­impräg­nie­rung auf wasser­ge­lös­ter Basis. Sie schützt saugfähigen Natur- und Kunst­stein innen und außen, hält den Stein at­mungs­ak­tiv und ist lösungsmittel- und geruchsarm. Genau deshalb ist sie die Imprägnierung für bewohnte Räume und für Un­ter­grün­de, die noch nicht ganz trocken sind – zwei Fälle, in denen lösemittel­haltige Pro­duk­te aus­fal­len.

Wasserbasis
geruchsarm
1 – 2 Stunden
bis zur Schutzwirkung
EMICODE EC 1 Plus
sehr emissionsarm

Was eine Imprägnierung tut

Eine Imprägnierung ist keine Be­schich­tung. Sie legt keinen Film auf den Stein, sondern zieht in die Poren ein und besetzt sie von innen. Deshalb bleibt der Belag at­mungs­ak­tiv: Wasserdampf kann weiter nach außen diffundieren, flüssiges Wasser dringt nicht mehr ein. Das ist der we­sent­li­che Un­ter­schied zu einer Versiegelung, die als ge­schlos­se­ne Schicht obenauf liegt, glänzt, Feuchte einsperrt und mit der Zeit abgelaufen wird. Eine Imprägnierung ver­än­dert das Aus­se­hen des Steins wenig bis gar nicht und ist genau deshalb bei Na­tur­stein die übliche Wahl.

Der Her­stel­ler for­mu­liert die Wirkung bewusst zweistufig: Ver­schmut­zun­gen werden abgehalten oder lassen sich we­sent­lich leich­ter ent­fer­nen. Das ist die ehrliche Be­schrei­bung. Eine Imprägnierung macht einen Stein nicht unverwundbar; sie ver­schafft Ihnen Zeit. Rotwein auf einer imprägnierten Marmorplatte perlt nicht stun­den­lang ab, aber er zieht nicht sofort ein, und wer ihn in den nächs­ten Minuten auf­nimmt, hat keinen Fleck.

Der Vorteil, der dieses Produkt einzigartig macht: feuchte Un­ter­grün­de

Der Her­stel­ler be­zeich­net das Anti-Fleck W aus­drück­lich als her­vor­ra­gend ge­eig­net zur An­wen­dung auf feuch­ten Un­ter­grün­den. Das ist bei Imprä­gnie­run­gen eine Be­son­der­heit: Löse­mittel­ba­sier­te Pro­duk­te wie der Anti-Fleck Nano und der Farb­ton­ver­tie­fer brau­chen einen durch­getrock­neten Stein, weil Rest­feuch­te in den Poren die Auf­nah­me blo­ckiert. Auf einer frisch ver­leg­ten Ter­ras­se oder in einem Neubau, in dem der Estrich noch Feuchte abgibt, ist das Anti-Fleck W deshalb oft die einzige Option, die nicht mehrere Wochen Wartezeit ver­langt. Zusammen mit der Geruchsarmut macht das dieses Produkt zum Griff für Re­no­vie­run­gen in genutzten Woh­nun­gen.

Geeignete Ma­te­ri­ali­en

Vorgesehen für saugfähigen Natur- und Kunst­stein, innen und außen:

  • Marmor, Solnhofer Platten, Sand­stein
  • Fein­stein­zeug
  • Granit, Terrazzo, Schie­fer, Beton­werkstein
  • Cotto, Terracotta und Terres-Quites
  • unglasierte Tonplatten- und Ziegelbeläge

Einsatzorte sind Boden und Treppe, Garten und Ter­ras­se, Grabstein und Denkmal, Fassade sowie der Lebens­mittel­bereich. Genannt sind Böden ebenso wie Tisch- und Ar­beits­plat­ten. Alle Ober­flächen­be­ar­bei­tun­gen von rau bis poliert sind frei­ge­ge­ben.

Für Küchen­arbeits­platten ist die Angabe wichtig, dass das Produkt nach der Aushärtung bei Kontakt mit Lebensmitteln ge­sund­heit­lich un­be­denk­lich ist. Bestätigt hat das laut Her­stel­ler ein externes deutsches Prüfinstitut. Wer eine Arbeitsplatte be­han­delt, auf der später Brot ge­schnit­ten und Gemüse geputzt wird, sollte auf diesen Nachweis achten – er ist bei Stein- und Flie­sen­pflege­mit­teln nicht selbst­ver­ständ­lich.

Dazu kommen zwei Emis­sions­nach­wei­se: EMICODE EC 1 Plus für sehr emissionsarme Pro­duk­te und die Emis­sions­klas­se A+, beide laut Her­stel­ler durch ein externes Prüfinstitut be­stä­tigt. In Kom­bi­na­ti­on mit der Geruchsarmut ist das der Grund, warum sich mit diesem Produkt in einem Raum arbeiten lässt, der am nächs­ten Tag wieder genutzt wird.

Ver­ar­bei­tung

Zwei Punkte sind für das Er­geb­nis entscheidend und beide kosten nur Geduld. Erstens: Der Stein muss voll­stän­dig durch­ge­trock­net sein. Rest­feuch­te in den Poren blo­ckiert die Auf­nah­me, und die Imprägnierung bleibt oberflächlich. Zweitens: Die Fläche muss vorher gründ­lich ge­rei­nigt sein, denn was jetzt in den Poren sitzt, bleibt dort dau­er­haft ein­ge­schlos­sen. Nach einer Neuverlegung wird deshalb erst die Bau­ab­schluss­rei­ni­gung gemacht, dann wird durch­ge­trock­net, dann imprägniert.

Aufgetragen wird mit Flächenpinsel, Mopp, per Hand oder im Sprühauftrag. Die Schutzwirkung tritt bei 20 °C nach 1 bis 2 Stunden ein. Wichtig ist, gleich­mä­ßig zu arbeiten und Über­schuss ab­zu­neh­men, bevor er an­trock­net: Was nicht in die Poren eingezogen ist, bleibt sonst als Rest auf der Ober­flä­che stehen und wird als Schlei­er sicht­bar.

Nach dem Im­prä­gnie­ren über­nimmt die lau­fen­de Pflege. Dafür ist die Akemi Steinseife gemacht, die reinigt und pflegt, ohne eine Schicht auf­zu­bau­en – die Imprägnierung bleibt so lange wirksam wie möglich.

Tech­ni­sche Daten

ProduktAkemi Anti-Fleck W, Art. 10857
Inhalt1 Liter
ArtImprägnierung auf wasser­ge­lös­ter Basis
Chemische BasisWasserbasis
Wirkungwasser-, fett- und ölabweisend
Schutzwirkung tritt einnach 1 bis 2 Stunden bei 20 °C
Be­son­der­heitauch auf feuch­ten Un­ter­grün­den anwendbar
Geruchlösungsmittel- und geruchsarm
Diffusionder Stein bleibt at­mungs­ak­tiv
Konzentrationge­brauchs­fer­tig
Ma­te­ri­alNa­tur­stein, Marmor und Kalk­stein, Granit, Keramik, Terrazzo, Schie­fer, Beton­werkstein, Cotto
Ein­satz­ortBoden und Treppe, Garten und Ter­ras­se, Grabstein, Fassade, Lebens­mittel­bereich, innen und außen
AuftragFlächenpinsel, Mopp, manuell, Sprühauftrag
EmissionenEMICODE EC 1 Plus, Emis­sions­klas­se A+
Lebens­mittel­kontaktnach Aushärtung un­be­denk­lich, extern be­stä­tigt
Anti-Fleck W oder Anti-Fleck Nano?
Drei Un­ter­schie­de ent­schei­den. Basis: W ist wasserbasiert und geruchsarm, Nano löse­mittel­ba­siert. Un­ter­grund: W darf auf feuchte Un­ter­grün­de, Nano braucht einen tro­ckenen. Tempo: Nano schützt nach 10 bis 20 Minuten, W nach 1 bis 2 Stunden. Für bewohnte Räume, für Neubaufeuchte und wenn wenig Geruch wichtig ist, nehmen Sie W. Wenn es schnell gehen soll und der Stein trocken ist, den Nano.
Verändert sich die Farbe meines Steins?
Bei wasser­basierten Imprä­gnie­run­gen ist eine leichte Farb­ton­ver­tie­fung möglich, be­son­ders auf saugfähigem, rauem Ma­te­ri­al. Der Her­stel­ler macht dazu bei diesem Produkt keine Angabe – anders als beim Anti-Fleck Nano, der laut Her­stel­ler in der Regel nicht zu einer Farb­ton­ver­tie­fung führt. Wenn der Farbton un­be­dingt un­ver­än­dert bleiben soll, ist deshalb Nano der si­che­re­re Weg, und in jedem Fall gehört eine Probe an unauffälliger Stelle dazu.
Wie lange hält die Imprägnierung?
Das hängt an der Be­an­spru­chung, nicht am Ka­len­der. Eine Arbeitsplatte, die täglich gewischt wird, ver­liert schnel­ler als eine Fensterbank. Die ein­fa­che Prüfung: Wasser auf die Fläche tropfen und ein paar Minuten warten. Dunkelt der Stein unter dem Tropfen nach, ist die Wirkung erschöpft und es wird neu imprägniert.
Kann ich über eine alte Imprägnierung neu imprägnieren?
Nur bedingt sinn­voll. Wo die alte Imprägnierung noch wirkt, nimmt der Stein nichts Neues auf, und der Über­schuss bleibt als Schlei­er oben stehen. Der saubere Weg ist eine Grund­rei­ni­gung mit dem Akemi Steinreiniger, durchtrocknen, dann neu imprägnieren.

Kurz gesagt

Das Akemi Anti-Fleck W ist die Imprägnierung für die schwie­ri­gen Rahmen­be­din­gun­gen: wasserbasiert, geruchsarm, EMICODE EC 1 Plus und A+ und als ein­zi­ges Produkt dieser Reihe aus­drück­lich für feuchte Un­ter­grün­de ge­eig­net. Damit ist es der Griff für bewohnte Räume, Neubaufeuchte und frisch ver­leg­te Außenflächen.

Akemi Anti-Fleck Nano 1 ltr. (Art. 11932)

Anti-Fleck Nano, löse­mittel­ba­siert, schnell und ohne Farb­ver­än­de­rung.

Akemi Farb­ton­ver­tie­fer 1 ltr. (Art. 10887)

Farb­ton­ver­tie­fer, wenn der Stein bewusst dunkler wirken soll.

Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)

Steinreiniger für die Grund­rei­ni­gung vor dem Im­prä­gnie­ren.

Akemi Steinseife 1 ltr. (Art. 10830)

Steinseife für die lau­fen­de Pflege danach.

Allgemeine Sicherheitshinweise

Ihre Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Bitte beachten Sie die folgenden allgemeinen Sicherheitshinweise bei der Verwendung des abgebildeten Produktes. Diese Hinweise dienen dazu, die sichere Nutzung sicherzustellen und Risiken zu minimieren.

1. Bestimmungsgemäße Verwendung:
Verwenden Sie das Produkt ausschließlich gemäß den Anweisungen des Herstellers und für den vorgesehenen Zweck. Eine unsachgemäße Nutzung kann zu Schäden, Verletzungen oder Gefährdungen führen. Achten Sie insbesondere darauf, ob das Produkt für den gewerblichen oder privaten Einsatz vorgesehen ist.

2. Zugänglichkeit für Kinder und Haustiere:
Bewahren Sie das Produkt außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren auf, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Produkte können Kleinteile, chemische Substanzen oder andere Materialien enthalten, die gesundheitsschädlich sein können, oder scharfe Kanten und bewegliche Teile haben, die Verletzungen verursachen können.

3. Bedienungsanleitung und Sicherheitsdatenblätter:
Lesen Sie vor der ersten Verwendung die vollständige Bedienungsanleitung und, falls vorhanden, das Sicherheitsdatenblatt. Diese finden Sie unter dem Reiter „Medien und Dokumente“. Sollten Sie die Dokumente nicht finden, wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten sind unter dem Reiter „Hersteller“ verfügbar.

4. Montage und Installation:
Falls das Produkt eine Montage oder Installation erfordert, folgen Sie den spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bei Unsicherheiten oder komplexen Installationen empfehlen wir, qualifiziertes Fachpersonal hinzuzuziehen. Unsachgemäße Installation kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder einer Verkürzung der Lebensdauer des Produkts führen.

5. Wartung und Überprüfung:
Überprüfen Sie das Produkt regelmäßig auf Verschleiß, Schäden und Funktionsfähigkeit. Verwenden Sie es nicht weiter, wenn Defekte festgestellt werden. Lassen Sie es bei Bedarf von qualifiziertem Fachpersonal reparieren oder ersetzen. Beachten Sie die in der Bedienungsanleitung angegebenen Wartungsintervalle.

6. Umweltbedingungen:
Nutzen und lagern Sie das Produkt nur unter den in der Bedienungsanleitung angegebenen Bedingungen, wie Temperatur, Feuchtigkeit, Belüftung und Umgebungsbedingungen. Unsachgemäße Lagerung oder Nutzung kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder Materialschäden führen. Vermeiden Sie den Kontakt mit Wasser oder Feuchtigkeit, wenn das Produkt nicht ausdrücklich dafür ausgelegt ist.

7. Schutzmaßnahmen:
Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstung (z. B. Handschuhe, Schutzbrille, Atemschutz), insbesondere bei der Arbeit mit Produkten, die mechanische, chemische, thermische oder elektrische Risiken bergen können. Beachten Sie die spezifischen Hinweise zur Schutzausrüstung in der Bedienungsanleitung oder im Sicherheitsdatenblatt.

8. Reinigung und Pflege:
Reinigen Sie das Produkt und genutzte Werkzeuge regelmäßig und gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung. Verwenden Sie nur geeignete Reinigungsmittel, um Schäden an Materialien oder Oberflächen zu vermeiden. Unsachgemäße Reinigung oder Vernachlässigung der Pflege kann die Funktionalität und Sicherheit beeinträchtigen.

9. Entsorgung:
Entsorgen Sie das Produkt umweltgerecht gemäß den lokalen Vorschriften. Beachten Sie dabei spezielle Regelungen für Batterien, Akkus, chemische Stoffe oder elektronische Komponenten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Bedienungsanleitung oder beim zuständigen Entsorgungsdienst.

10. Kundenservice:
Bei Fragen, Unsicherheiten oder technischen Problemen wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten finden Sie unter dem Reiter „Hersteller“ auf dieser Seite. Bitte halten Sie die Modellnummer und Seriennummer des Produktes bereit.

Wichtiger Hinweis:
Diese allgemeinen Sicherheitshinweise ersetzen nicht die spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bitte lesen und befolgen Sie stets die detaillierten Informationen in der Bedienungsanleitung, den Sicherheitsdatenblättern oder weiteren produktspezifischen Dokumenten. Im Zweifel haben die Herstellerangaben Vorrang.

AKEMI

AKEMI chemisch technische Spezialfabrik GmbH

Lechstraße 28

90451 Nürnberg

Deutschland

Telefon: +49 911 642960

Fax: +49 911 644456

Akemi Acryclean Spray Silikonentferner 0,5 ltr. (Art. 87603)
Akemi Acryclean Silikon­entferner 0,5 Liter – Rei­ni­ger und EntfetterDer Akemi Acryclean (Art. 87603) ist ein hochreines Lösungs­mittel im Sprühgebinde. Es ent­fernt Silikon-, Fett- und Öl­ver­un­rei­ni­gun­gen rückstandslos von po­lier­tem Na­tur­stein, reinigt und entfettet vor Klebe- und Be­schich­tungs­an­wen­dun­gen und löst Klebebänder, Auf­kle­ber und Folien auf Keramik und po­lier­tem Na­tur­stein. Einsetzbar innen und außen.HochreinesLösungs­mittelRück­stands­losauch vor dem Kleben0,5 LiterSprühgebindeDer unterschätzte Ar­beits­schritt vor jeder Si­li­kon­fu­geSilikon haftet nicht auf Fett. Das ist der Grund, warum eine neu gesetzte Fuge nach wenigen Wochen an der Flanke aufreißt, obwohl das Ma­te­ri­al selbst ein­wand­frei ist. Auf einer Flie­sen­kan­te oder einer Steinplatte, die ausgepackt, trans­por­tiert, verlegt und angefasst wurde, sitzt immer etwas: Handfett, Trennmittel, Reste von Ver­pa­ckungs­klebe­band, Staub, der in Fett ge­bun­den ist. Für den Sili­kon­her­stel­ler ist ein sau­be­rer, tro­ckener, fettfreier Un­ter­grund die Vor­aus­set­zung jeder Haf­tungs­an­ga­be – und Acryclean ist das Produkt, mit dem dieser Zustand hergestellt wird.Dasselbe gilt vor Klebe- und Be­schich­tungs­an­wen­dun­gen. Wo etwas kleben oder be­schich­tet werden soll, ent­schei­det die Vor­be­rei­tung über das Er­geb­nis, und der Fehler ist später nicht nach­träg­lich zu kor­ri­gie­ren, sondern nur durch Neumachen.Wozu Acryclean ein­ge­setzt wirdEntfernen alter Si­li­kon­res­te von po­lier­tem Na­tur­steinEntfernen von Fett- und Öl­ver­un­rei­ni­gun­genEntfetten vor dem Ver­fu­gen mit SilikonEntfetten vor Klebe- und Be­schich­tungs­an­wen­dun­genAblösen von Klebebändern, Aufklebern und Folien auf Keramik und po­lier­tem Na­tur­steinDer letzte Punkt löst ein All­tags­pro­blem: Etiketten und Klebeband­reste auf neuen Fliesen und Platten. Mit der Klinge kommt man auf po­lier­ten Flächen nicht weit, ohne Kratzer zu ris­kie­ren; das Lösungs­mittel löst den Kleber, und der Rest lässt sich ab­neh­men.Ausdrücklich für po­lier­ten Na­tur­stein – bei offenporigen Flächen vor­sich­tigDer Her­stel­ler nennt konsequent po­lier­ten Na­tur­stein und Keramik. Das hat einen Grund: Auf einer dichten, po­lier­ten Ober­flä­che bleibt das Lösungs­mittel oben, wirkt dort und verdunstet restlos. Auf rauem, offenporigem oder sau­gen­dem Ma­te­ri­al – Sand­stein, Cotto, sand­ge­strahl­te Flächen – kann eine gelöste Ver­schmut­zung mit dem Lösungs­mittel in die Poren wandern, statt ab­ge­nom­men zu werden. Aus einem Silikonrest auf der Ober­flä­che wird dann ein Fleck in der Tiefe. Auf solchen Flächen also nur nach Probe an unauffälliger Stelle arbeiten, und im Zweifel fragen Sie uns.Ver­ar­bei­tung und Ar­beits­schutzDas Produkt ist ein Lösungs­mittel und wird ent­spre­chend be­han­delt: für Durchzug sorgen, Zündquellen fernhalten, nicht rauchen, Handschuhe tragen und den Kontakt mit Kunststoffen prüfen, bevor groß­flä­chig ge­ar­bei­tet wird. Acrylglas, lackierte Flächen, Dich­tun­gen und Kunst­stoff­pro­fi­le können von hochreinen Lösungs­mit­teln angegriffen werden. Die ver­bind­li­chen Angaben stehen im Si­cher­heits­da­ten­blatt des Her­stel­lers, das wir Ihnen auf Anfrage zusenden.Ein prak­ti­scher Hinweis zum Sili­kon­ent­fer­nen: Das Lösungs­mittel weicht Silikon an, löst eine aus­ge­här­te­te Fuge aber nicht auf. Der Ablauf ist deshalb immer erst me­cha­nisch, dann che­misch – die Fuge mit einem Fugenmesser oder Silikon­entferner-Spach­tel heraus­schneiden und den verbliebenen Film mit Acryclean ab­neh­men. Für das anschließende Glätten der neuen Fuge sind der Silifix Glät­te­spach­tel oder der Fu­gen­spach­tel Glätt­fix gedacht.Tech­ni­sche DatenProduktAkemi Acryclean Silikon­entferner, Art. 87603Inhalt0,5 LiterArthochreines Lösungs­mittel, SprühgebindeEntferntSilikon-, Fett- und Öl­ver­un­rei­ni­gun­gen, Klebebänder, Auf­kle­ber, FolienFunk­ti­onreinigt und entfettet vor Klebe- und Be­schich­tungs­an­wen­dun­genGeeignet fürpo­lier­ter Na­tur­stein, KeramikEin­satz­be­reichinnen und außenRück­stän­derück­stands­lo­se Entfernung laut Her­stel­lerAr­beits­schutzfür Durchzug sorgen, Zündquellen fernhalten, Si­cher­heits­da­ten­blatt be­ach­tenLöst Acryclean eine alte Si­li­kon­fu­ge kom­plett auf?Nein, und kein Produkt tut das. Eine aus­ge­här­te­te Si­li­kon­fu­ge wird me­cha­nisch heraus­geschnitten; Acryclean nimmt anschließend den dünnen Film und die Fett­rück­stän­de ab, die auf dem Un­ter­grund zurückbleiben. Genau dieser Film ist es, der die Haftung der neuen Fuge ver­hin­dern würde.Brauche ich das wirk­lich, bevor ich neu verfuge?Wenn die Fuge halten soll, ja. Sili­kon­her­stel­ler machen ihre Haf­tungs­an­ga­ben für saubere, tro­ckene und fettfreie Un­ter­grün­de. Ein Un­ter­grund, auf dem vorher eine Fuge saß, ist keiner von beiden – dort liegt ein Silikonfilm, und neues Silikon haftet auf altem Silikon schlecht. Das ist die häu­figs­te Ursache für Fugen, die nach kurzer Zeit an der Flanke aufreißen.Kann ich damit Etiketten von neuen Fliesen ent­fer­nen?Ja, das Ablösen von Klebebändern, Aufklebern und Folien auf Keramik und po­lier­tem Na­tur­stein ist aus­drück­lich genannt. Bei rauen oder sau­gen­den Ober­flä­chen vorher an einer unauffälligen Stelle pro­bie­ren, weil gelöster Kleber dort in die Poren gehen kann.Ist es für Fugen auf Na­tur­stein ge­eig­net?Für po­lier­ten Na­tur­stein nennt der Her­stel­ler es aus­drück­lich. Bei offenporigem Na­tur­stein ist Vor­sicht geboten, siehe den Hinweis oben. Wenn Sie eine Na­tur­stein-Fuge er­neu­ern, achten Sie au­ßer­dem darauf, dass das neue Silikon für Na­tur­stein aus­ge­wie­sen ist – etwa das OTTOSEAL S 70 –, sonst droht Rand­zonen­ver­schmutzung.Kurz gesagtDer Akemi Acryclean ist das Produkt für den Ar­beits­schritt, den fast jeder über­springt: ent­fet­ten, bevor Silikon, Kleber oder Be­schich­tung auf­ge­bracht wird. Er nimmt Silikon-, Fett- und Ölreste rückstandslos von po­lier­tem Na­tur­stein und Keramik und löst Klebebänder und Etiketten. Auf offenporigen Flächen vorher an unauffälliger Stelle pro­bie­ren.OTTOSEAL S70 - Na­tur­stein SilikonOTTOSEAL S 70, Na­tur­stein-Silikon für die neue Fuge.OTTOSEAL S100 - Premium SilikonOTTOSEAL S 100, Premium-Sanitär­silikon in vielen Farbtönen.Silifix Glät­te­spach­tel für Silikon- und Acryl­fu­genSilifix Glät­te­spach­tel für Silikon- und Acryl­fu­gen.Akemi Schim­mel­ent­fer­ner 0,5 ltr. (Art. 10898)Schim­mel­ent­fer­ner, wenn die alte Fuge Stockflecken zeigt.

16,19 €

Inhalt: 0.5 Liter (32,38 € / 1 Liter)

Lieferzeit: 5-8 Werktage

Artikel-Nr.: FA10955
Akemi Farbtonvertiefer 1 ltr. (Art. 10887)
Akemi Farb­ton­ver­tie­fer 1 Liter – Nasseffekt ohne GlanzDer Akemi Farb­ton­ver­tie­fer (Art. 10887) ist eine Imprägnierung mit her­vor­ra­gen­der Farb­ton­ver­tie­fung: Er erzeugt einen „Nasseffekt", ohne dabei Glanz zu bilden, und wirkt gleich­zei­tig wasser- und schmutz­ab­wei­send. Witte­rungs­be­stän­dig mit Lang­zeit­wir­kung, für innen und außen, be­son­ders ge­eig­net für rauen und saugfähigen Natur- und Kunst­stein.Nasseffektohne Glanzca. 24 Stundenbis zur SchutzwirkungWitte­rungs­festmit Lang­zeit­wir­kungNasseffekt: was das optisch be­deu­tetJeder kennt den Effekt, ohne den Fachbegriff zu kennen: Eine Schie­fer- oder Sand­stein­ter­ras­se sieht im Regen satt und tief aus, mit deut­lich sicht­ba­rer Zeichnung – und wenn sie trock­net, wird sie blass und grau. Der Grund ist Optik, nicht Schmutz. Trockener, poröser Stein enthält unzählige luftgefüllte Poren an der Ober­flä­che, an denen das Licht gestreut wird; das lässt die Fläche heller und matter erscheinen. Füllt Wasser diese Poren, ver­schwin­det die Streuung, und die ei­gent­li­che Farbe des Gesteins tritt hervor.Der Farb­ton­ver­tie­fer er­reicht genau das dau­er­haft: Er besetzt die Poren mit einem Wirkstoff, der ähnlich wie Wasser die Lichtstreuung aufhebt. Der Stein behält den satten, an­ge­feuch­te­ten Ton, auch wenn er trocken ist. Der Her­stel­ler betont dabei ohne Glanz zu bilden – es ent­steht kein Lackeffekt und keine spie­geln­de Schicht, sondern die matte Ober­flä­che bleibt, nur farbtiefer.Diese Ent­schei­dung ist nicht rückholbar – erst die Pro­be­flä­cheFarb­ton­ver­tie­fung ist Ge­schmacks­sa­che und dau­er­haft. Eine Fläche, die imprägniert ist, lässt sich nicht einfach zu­rück­set­zen: Man müsste den Wirkstoff aus den Poren holen, und das gelingt allenfalls unvollständig. Legen Sie deshalb vor der Behandlung eine Pro­be­flä­che an einer Stelle an, die Sie im Alltag sehen – nicht in der Ecke hinter dem Schrank – und schauen Sie sie bei Ta­ges­licht und bei Kunstlicht an. Wenn der Ton un­ver­än­dert bleiben soll, ist der Anti-Fleck Nano das rich­ti­ge Produkt: Er führt laut Her­stel­ler in der Regel nicht zu einer Farb­ton­ver­tie­fung.Wofür der Farb­ton­ver­tie­fer be­son­ders ge­eig­net istDer Her­stel­ler nennt aus­drück­lich rauen und saugfähigen Natur- und Kunst­stein – und genau dort ist der Effekt am größten, weil dort die Lichtstreuung am stärks­ten ist. Ty­pi­sche Fälle:Schie­fer, der im Trockenen grau statt tiefschwarz wirktSand­stein und Quarzit auf Ter­ras­sen und Wegengestockte, sand­ge­strahl­te und geflammte GranitflächenCotto und TerracottaBeton­werkstein und TerrazzoDie Ober­flächen­lis­te des Her­stel­lers führt rau, fein­ge­schlif­fen, ge­schlif­fen, satiniert, gestockt, sandgestrahlt, antik, gesägt, sägerau, spaltrau und geflammt – poliert ist nicht dar­un­ter. Das ist folgerichtig: Eine po­lier­te Ober­flä­che hat kaum offene Poren, dort gäbe es kaum Effekt und kaum Auf­nah­me. Für po­lier­te Flächen sind die Pflege­pro­duk­te die rich­ti­ge Antwort, etwa der Triple Effect zur Glanz­auf­fri­schung.Als Einsatzorte nennt der Her­stel­ler Küche, Bad und Sanitär, Tisch und Fensterbank, Boden und Treppe, Garten und Ter­ras­se, Grabstein und Denkmal, Fassade, Wand sowie den Lebens­mittel­bereich. Das Produkt ist witte­rungs­be­stän­dig und für außen aus­ge­wie­sen.Für Küchen­arbeits­platten ist die Angabe wichtig, dass das Produkt nach der Aushärtung bei Kontakt mit Lebensmitteln ge­sund­heit­lich un­be­denk­lich ist. Bestätigt hat das laut Her­stel­ler ein externes deutsches Prüfinstitut. Wer eine Arbeitsplatte be­han­delt, auf der später Brot ge­schnit­ten und Gemüse geputzt wird, sollte auf diesen Nachweis achten – er ist bei Stein- und Flie­sen­pflege­mit­teln nicht selbst­ver­ständ­lich.Ver­ar­bei­tung und die lange WartezeitZwei Punkte sind für das Er­geb­nis entscheidend und beide kosten nur Geduld. Erstens: Der Stein muss voll­stän­dig durch­ge­trock­net sein. Rest­feuch­te in den Poren blo­ckiert die Auf­nah­me, und die Imprägnierung bleibt oberflächlich. Zweitens: Die Fläche muss vorher gründ­lich ge­rei­nigt sein, denn was jetzt in den Poren sitzt, bleibt dort dau­er­haft ein­ge­schlos­sen. Nach einer Neuverlegung wird deshalb erst die Bau­ab­schluss­rei­ni­gung gemacht, dann wird durch­ge­trock­net, dann imprägniert.Ein Punkt un­ter­schei­det dieses Produkt deut­lich von den beiden Anti-Fleck-Va­ri­an­ten: Die Schutzwirkung tritt bei 20 °C erst nach etwa 24 Stunden ein – ge­gen­über 10 bis 20 Minuten beim Nano und 1 bis 2 Stunden beim Anti-Fleck W. Das muss in die Bauplanung: Eine am Freitag behandelte Ter­ras­se ist am Samstag noch nicht ge­schützt. Halten Sie in diesem Zeitraum Wasser, Regen und Be­las­tung von der Fläche fern – im Freien heißt das, den Wetterbericht vorher anzuschauen.Das Produkt ist löse­mittel­ba­siert; für Durchzug ist zu sorgen. Aufgetragen wird mit Flächenpinsel, Mopp, Pad oder im Sprühauftrag. Auf rauem, stark saugfähigem Ma­te­ri­al wird die Auf­nah­me un­gleich­mä­ßig sein – arbeiten Sie satt und gleich­mä­ßig und nehmen Sie Über­schuss ab, bevor er an­trock­net, sonst ent­ste­hen dunklere Flecken an den Stellen, an denen mehr Ma­te­ri­al stehen ge­blie­ben ist.Tech­ni­sche DatenProduktAkemi Farb­ton­ver­tie­fer, Art. 10887Inhalt1 LiterArtImprägnierung mit Farb­ton­ver­tie­fungChemische BasisLöse­mittel­ba­sisOptikNasseffekt, ohne GlanzbildungWirkungwasser- und schmutz­ab­wei­sendSchutzwirkung tritt einnach ca. 24 Stunden bei 20 °CBe­stän­dig­keitwitte­rungs­be­stän­dig, mit Lang­zeit­wir­kungKonzentrationge­brauchs­fer­tigBesonders ge­eig­netrauer und saugfähiger Natur- und Kunst­steinOber­flä­chenrau bis ge­schlif­fen und satiniert, poliert nicht aufgeführtMa­te­ri­alNa­tur­stein, Marmor und Kalk­stein, Granit, Terrazzo, Schie­fer, Beton­werkstein, CottoEin­satz­ortKüche, Bad, Tisch und Fensterbank, Boden und Treppe, Garten und Ter­ras­se, Grabstein, Fassade, Wand, Lebens­mittel­bereichAuftragFlächenpinsel, Mopp, Pad, SprühauftragEmissionenEmis­sions­klas­se A+Lebens­mittel­kontaktnach Aushärtung un­be­denk­lich, extern be­stä­tigtWie stark dunkelt der Stein nach?Das hängt voll­stän­dig vom Ma­te­ri­al ab und lässt sich nicht allgemein angeben. Je rauer und saugfähiger der Stein, desto deut­li­cher der Effekt; auf einem dunklen Schie­fer ist die Ver­än­de­rung dramatisch, auf einem hellen, dichten Granit gering. Deshalb ist die Pro­be­flä­che bei diesem Produkt nicht Vor­sichts­maßnahme, sondern Ar­beits­schritt. Ein guter An­halts­punkt vorher: Machen Sie die Fläche mit Wasser nass. So un­ge­fähr wird sie danach dau­er­haft aussehen.Glänzt die Fläche danach?Nein, der Her­stel­ler schließt Glanzbildung aus­drück­lich aus. Es ent­steht eine farbtiefe, matte Ober­flä­che. Wenn Sie Glanz wollen, ist das eine andere Pro­dukt­grup­pe: die Akemi Steinmilch bildet einen selbst­glän­zen­den Film für den In­nen­be­reich, der Triple Effect frischt den Glanz po­lier­ter Flächen auf.Kann ich ihn auf po­lier­ten Marmor auftragen?Poliert ist in der Ober­flächen­lis­te des Her­stel­lers nicht aufgeführt, und das aus gutem Grund: Eine po­lier­te Fläche nimmt kaum etwas auf, sodass Wirkung und Effekt ausbleiben und Über­schuss als Schlei­er stehen bleiben kann. Für po­lier­ten Marmor ist der Anti-Fleck Nano oder als Pflegeprodukt der Triple Effect die rich­ti­ge Wahl.Ist er für eine Ter­ras­se ge­eig­net, auf der ich barfuß gehe?Das Produkt ist witte­rungs­be­stän­dig und für den Au­ßen­be­reich aus­ge­wie­sen, und es bildet keinen Film. Nach dem Aus­här­ten und dem Kontakt mit Lebensmitteln ist es laut Her­stel­ler un­be­denk­lich, was für den Barfußkontakt ein guter An­halts­punkt ist. Halten Sie die 24 Stunden Wartezeit ein, bevor die Fläche wieder genutzt wird.Kurz gesagtDer Akemi Farb­ton­ver­tie­fer ist das Produkt für eine bewusste optische Ent­schei­dung: Er gibt rauem, saugfähigem Na­tur­stein dau­er­haft den satten Ton, den er im nassen Zustand zeigt, ohne Glanz zu bilden, und schützt gleich­zei­tig gegen Wasser und Schmutz. Rechnen Sie mit rund 24 Stunden bis zur Schutzwirkung und legen Sie vorher eine Pro­be­flä­che an, denn zurück geht es nicht.Akemi Anti-Fleck Nano 1 ltr. (Art. 11932)Anti-Fleck Nano, wenn der Farbton un­ver­än­dert bleiben soll.Akemi Anti-Fleck W 1 ltr. (Art. 10857)Anti-Fleck W auf Wasserbasis, auch für feuchte Un­ter­grün­de.Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)Steinreiniger für die Grund­rei­ni­gung vor dem Im­prä­gnie­ren.Akemi Anti-Grün Longlife 1 ltr. (Art. 10983)Anti-Grün LONGLIFE gegen Grünbelag auf Außenflächen.

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Artikel-Nr.: FA10963
Akemi Anti-Grün Longlife 1 ltr. (Art. 10983)
Akemi Anti-Grün LONGLIFE 1 Liter – beugt bis zu einem Jahr vorDas Akemi Anti-Grün LONGLIFE (Art. 10983) ist ein wasser­ver­dünn­ba­res Rei­ni­gungs­kon­zen­trat, das Grünbeläge auf Natur- und Kunst­stein im Au­ßen­be­reich dau­er­haft be­sei­tigt. Der ent­schei­den­de Un­ter­schied zur schnel­len Va­ri­an­te: Die Wirkung hält laut Her­stel­ler bis zu einem Jahr an und beugt der Neubildung vor. Frei von Chlor, Säuren, Laugen und Lösungs­mit­teln, pH-neutral – und auch auf Holz und Dachziegeln ein­setz­bar.Bis zu 1 Jahrvorbeugende WirkungpH-neutralohne Chlor und Säure1 LiterKonzentratWarum Vorbeugen wirt­schaft­li­cher ist als EntfernenGrünbelag ist keine Ver­schmut­zung, die auf­ge­bracht wird, sondern ein Organismus, der wächst. Wer ihn nur me­cha­nisch oder mit einem schnel­len Rei­ni­ger ent­fernt, setzt die Uhr auf null und wartet, bis sie wieder abgelaufen ist – an schattigen, feuch­ten Standorten ist das eine Saison. Ein Produkt mit Lang­zeit­wir­kung greift dagegen in die Neubildung ein: Die Fläche bleibt nach der Behandlung über Monate unbewachsen, weil sich die Sporen nicht etablieren können. Über zwei oder drei Jahre ge­rech­net ist das weniger Arbeit und weniger Ma­te­ri­al als mehrfaches Nachreinigen.Der Preis dafür ist Geduld. Ein Produkt, das über Monate wirkt, ar­bei­tet nicht in Minuten. Wenn eine Fläche dicht bewachsen ist und sofort sauber sein soll, ist das Anti-Grün POWER der rich­ti­ge erste Schritt; LONGLIFE über­nimmt danach die Vorbeugung.Wo LONGLIFE ein­ge­setzt wirdDer Her­stel­ler nennt einen Materialkreis, der über Stein hin­aus­geht:Natur- und Kunst­stein wie Marmor, Granit, Sand­stein, Klinker, Fein­stein­zeug, Beton­werksteinTer­ras­sen­plat­ten, Fassaden, Treppen und MauernHolz, etwa Sicht­schutz­wän­de und HolzterrassenDach­zie­gelHolz und Dach­zie­gel sind der ei­gent­li­che Zugewinn ge­gen­über POWER. Eine vergraute, grünstichige Holzterrasse und eine bemooste Ziegeldeckung sind zwei der häu­figs­ten Fälle im Au­ßen­be­reich, und für beide ist dieses Produkt aus­ge­wie­sen. Auf einem Dach gilt al­ler­dings: Die Arbeits­sicherheit ent­schei­det, nicht das Rei­ni­gungs­mit­tel – das ist eine Aufgabe für den Fachbetrieb mit Ab­sturz­si­che­rung.In der Ma­te­ri­al­lis­te stehen zu­sätz­lich Terrazzo, Schie­fer und aus­drück­lich säure­emp­find­li­che Steine. Weil das Produkt pH-neutral und frei von Säuren, Laugen und Chlor ist, gehört es zu den ver­träg­lichs­ten in dieser Ka­te­go­rie.pH-neutral, chlorfrei, laugenfrei – was das prak­tisch be­deu­tetDiese drei Angaben zu­sam­men sind der Grund, warum LONGLIFE dort ein­ge­setzt werden kann, wo andere Mittel aus­fal­len. Ohne Säure heißt: kein Ätzrisiko auf Marmor, Kalk­stein und Tra­ver­tin. Ohne Lauge heißt: kein Risiko für po­lier­te Ober­flä­chen und für Holz, das von starken Laugen aufgeraut und vergraut wird. Ohne Chlor heißt: kein Ausbleichen von farbigem Stein, farbigen Fugen und Holz – und keine Un­ver­träg­lich­keit mit sauren Reinigern, wie sie beim Schim­mel­ent­fer­ner zu be­ach­ten ist.Ver­ar­bei­tungDas Produkt ist ein Konzentrat und wird je nach Ver­schmut­zung mit Wasser verdünnt. Das ist der wirt­schaft­li­che Punkt bei Konzentraten: Ein Liter ergibt, je nach Ansatz, ein Mehr­fa­ches an Ge­brauchs­lö­sung. Angesetzt wird immer nur so viel, wie in einem Ar­beits­gang verbraucht wird. Die Ver­dün­nungs­ver­hält­nis­se für den je­wei­li­gen Fall nennt die Ge­brauchs­an­lei­tung des Her­stel­lers.Aufgetragen wird mit Flächenpinsel, Schrubber, Mopp, Bürste, per Hand oder im Sprühauftrag. Der Sprühauftrag ist auf großen Flächen wie Ter­ras­sen und Fassaden der schnells­te Weg und für ein vorbeugendes Produkt auch der sinn­volls­te: Es geht nicht darum, me­cha­nisch zu lösen, sondern darum, die Fläche gleich­mä­ßig zu be­net­zen.Ar­bei­ten Sie nicht bei angekündigtem Regen und nicht in der prallen Sonne. Regen in­ner­halb der ersten Stunden wäscht das Produkt ab, bevor es wirken kann; pralle Sonne lässt es zu schnell antrocknen. Ein bedeckter, tro­ckener Tag ohne Wind ist die beste Gelegenheit.Vor dem Einsatz auf der ganzen Fläche gehört eine Probe an eine un­auf­fäl­li­ge Stelle – und dort wird geprüft, was danach zu sehen ist, nicht nur, ob der Schmutz weggeht. Na­tur­stein ist ein Naturprodukt: Zwei Platten aus dem­sel­ben Bruch können un­ter­schied­lich re­agie­ren. Notieren Sie sich Verdünnung und Einwirkzeit, mit denen die Probe funk­tio­niert hat, dann arbeiten Sie auf der Fläche re­pro­du­zier­bar.Tech­ni­sche DatenProduktAkemi Anti-Grün LONGLIFE, Art. 10983Inhalt1 LiterArtwasser­ver­dünn­ba­res Rei­ni­gungs­kon­zen­tratChemische BasisWasserbasispH-WertpH-neutralFrei vonChlor, Säuren, Laugen und Lösungs­mit­telnKonzentrationKonzentratWirkdauerbis zu einem Jahr, beugt Neubildung vorEntferntGrünbeläge im Au­ßen­be­reichMa­te­ri­alNa­tur­stein, Marmor und Kalk­stein, Granit, Terrazzo, Schie­fer, Beton­werkstein, säure­emp­find­li­che Steine, Holz, Dach­zie­gelEin­satz­ortGarten und Ter­ras­se, Grabstein und Denkmal, FassadeAuftragFlächenpinsel, Schrubber, Mopp, Bürste, manuell, SprühauftragWie schnell sehe ich ein Er­geb­nis?Anders als bei POWER nicht sofort. LONGLIFE ist auf Dauerwirkung aus­ge­legt, der Belag ver­schwin­det über Tage. Wenn Sie ein sicht­ba­res Er­geb­nis am glei­chen Tag brau­chen, reinigen Sie zuerst mit dem Anti-Grün POWER und be­han­deln anschließend mit LONGLIFE vorbeugend.Muss ich jedes Jahr neu be­han­deln?Der Her­stel­ler gibt eine Wirkdauer von bis zu einem Jahr an. In der Praxis hängt das stark vom Standort ab: Schatten, Nordseite, Bäume in der Nähe und ein saugfähiger, struk­tu­rier­ter Belag ver­kür­zen das In­ter­vall. Ein einmal jährlicher Durch­gang im Frühjahr ist ein guter Ausgangspunkt.Kann ich es auf meiner Holzterrasse ver­wen­den?Ja, Holz ist aus­drück­lich genannt, ebenso Sicht­schutz­wän­de. Das Produkt ist pH-neutral und frei von Laugen und Chlor, die Holz auf­rau­en oder ausbleichen würden. Bei geöltem oder lasiertem Holz sollten Sie an unauffälliger Stelle pro­bie­ren, weil die Behandlung mit der Ober­flä­chen­be­hand­lung zu­sam­men­wir­ken kann.Ist es für Trink­wasser­be­rei­che oder Fischteiche un­be­denk­lich?Nein, davon ist auszugehen, dass es nicht dafür be­stimmt ist. Halten Sie Rei­ni­gungs­flot­te von Teichen, Brunnen und Gewässern fern und decken Sie an­gren­zen­de Be­rei­che ab. Ver­bind­lich sind die Angaben im Si­cher­heits­da­ten­blatt des Her­stel­lers, das wir Ihnen gern zusenden.Kurz gesagtAnti-Grün LONGLIFE ist die vorbeugende Lösung gegen Grünbelag: ein pH-neutrales Konzentrat ohne Chlor, Säuren und Laugen, das laut Her­stel­ler bis zu einem Jahr wirkt und auch auf Holz und Dachziegeln ein­setz­bar ist. Wer eine bewachsene Fläche sofort sauber haben will, kom­bi­niert es mit dem schnel­len POWER.Akemi Anti-Grün Power 1 ltr. (Art. 10832)Anti-Grün POWER für die sofortige Entfernung.Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)Steinreiniger für die Grund­rei­ni­gung vor der Behandlung.Akemi Farb­ton­ver­tie­fer 1 ltr. (Art. 10887)Farb­ton­ver­tie­fer, witte­rungs­be­stän­di­ge Imprägnierung für außen.Akemi Anti-Fleck W 1 ltr. (Art. 10857)Anti-Fleck W, Imprägnierung auf Wasserbasis für innen und außen.

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Akemi Steinmilch 1 ltr. (Art. 10805)
Akemi Steinmilch 1 Liter – selbst­glän­zen­der Schutzfilm für BödenDie Akemi Steinmilch (Art. 10805) ist eine hoch­wer­ti­ge, poly­mer­ver­stärk­te und konzentrierte Wachsemulsion auf wässriger Basis, lösungs­mittel­frei und gering farb­ton­ver­tie­fend. Sie bildet einen hoch­ver­schleiß­fes­ten, selbst­glän­zen­den Schutzfilm, frischt stumpfe und matte Beläge auf und macht sie pfle­ge­leich­ter sowie wasser- und schmutz­ab­wei­send. Vorgesehen für den In­nen­be­reich.Selbst­glän­zendohne PolierenVer­schleiß­festpoly­mer­ver­stärkt1 LiterKonzentratWann eine Wachspflege das rich­ti­ge Mittel istEs gibt eine Si­tua­ti­on, in der ein Schutzfilm klar die bessere Lösung ist: wenn ein Belag stumpf ge­wor­den ist und wieder aussehen soll. Ein Terrazzoboden im Treppenhaus, ein alter Cottoboden, eine Marmorfläche, die über Jahre mattgelaufen ist – schlei­fen und neu po­lie­ren wäre die auf­wen­di­ge Antwort, aber ein selbst­glän­zen­der Film er­reicht optisch viel davon, ohne Ma­te­ri­al ab­zu­neh­men. Der Her­stel­ler nennt das Auffrischen stumpfer, matter Beläge aus­drück­lich als An­wen­dung.Der zweite Fall ist stark beanspruchter Boden. „Hoch­ver­schleiß­fest" ist hier der ent­schei­den­de Begriff: Der Film nimmt den Abrieb auf, den sonst der Stein selbst auf­neh­men würde. In einem Treppenhaus oder einem Ein­gangs­be­reich ist eine nachziehbare Opferschicht wirt­schaft­li­cher als eine abgelaufene Stein­ober­flä­che. Und „selbst­glän­zend" heißt: Der Glanz ent­steht beim Trocknen, es muss nicht poliert werden.Gering farb­ton­ver­tie­fend – und nur für innenZwei Ein­schrän­kun­gen nennt der Her­stel­ler aus­drück­lich, und beide sind wichtig. Erstens ist die Steinmilch gering farb­ton­ver­tie­fend: Der Belag wird etwas dunkler und satter. Auf einem gealterten Boden ist das meist erwünscht, bei einer hellen Fläche, die exakt so bleiben soll, ist es eine Ver­än­de­rung, mit der man rechnen muss. Zweitens ist der Einsatz im In­nen­be­reich vor­ge­se­hen. Im Freien hält ein Wachsfilm der Witterung nicht stand: UV-Strahlung, Frost und stehendes Wasser bauen ihn un­gleich­mä­ßig ab, und das Er­geb­nis ist eine fle­cki­ge Fläche. Für Ter­ras­sen und Fassaden sind Imprä­gnie­run­gen wie der Farb­ton­ver­tie­fer oder das Anti-Fleck W die rich­ti­ge Pro­dukt­grup­pe.Geeignete Ma­te­ri­ali­enNa­tur­stein, Marmor und Kalk­steinGranit und TerrazzoCotto, Terracotta und Terres-Quitesunglasierte Tonplatten- und ZiegelbelägeAls Ober­flä­chen nennt der Her­stel­ler fein­ge­schlif­fen, ge­schlif­fen, satiniert und antik – also die matten und feinen Bearbeitungen, bei denen ein Glanzfilm etwas bewirkt. Rau und poliert stehen nicht in der Liste: Auf rauem, offenporigem Stein ließe sich kein gleich­mä­ßi­ger Film auf­bau­en, auf hoch­glanz­po­lier­ter Fläche brächte er optisch nichts. Als Ein­satz­ort ist Boden und Treppe genannt, was zum Charakter des Produkts passt.Ver­ar­bei­tungDas Produkt ist ein Konzentrat und wird je nach Ver­schmut­zung mit Wasser verdünnt. Das ist der wirt­schaft­li­che Punkt bei Konzentraten: Ein Liter ergibt, je nach Ansatz, ein Mehr­fa­ches an Ge­brauchs­lö­sung. Angesetzt wird immer nur so viel, wie in einem Ar­beits­gang verbraucht wird. Die Ver­dün­nungs­ver­hält­nis­se für den je­wei­li­gen Fall nennt die Ge­brauchs­an­lei­tung des Her­stel­lers.Die Auf­trags­werk­zeu­ge, die der Her­stel­ler nennt, verraten viel über die An­wen­dung: Mopp, Lammfell, Pad, Flex, Win­kel­schlei­fer und Ein­schei­ben­ma­schi­ne. Für die Fläche wird gewischt oder mit dem Lammfell ge­ar­bei­tet; Pad und Ma­schi­ne kommen zum Einsatz, wenn ein gleich­mä­ßi­ger Film über größere Böden auf­ge­baut werden soll.Für das Er­geb­nis ist eines entscheidend: dünn und gleich­mä­ßig. Ein zu satt aufgetragener Wachsfilm trock­net un­gleich­mä­ßig, wird milchig und wolkig, und er ver­schleißt schnel­ler. Zwei dünne Auf­trä­ge sind besser als ein dicker. Und die Fläche muss vorher gründ­lich ge­rei­nigt und trocken sein – alles, was jetzt unter dem Film liegt, bleibt sicht­bar.Vor dem Einsatz auf der ganzen Fläche gehört eine Probe an eine un­auf­fäl­li­ge Stelle – und dort wird geprüft, was danach zu sehen ist, nicht nur, ob der Schmutz weggeht. Na­tur­stein ist ein Naturprodukt: Zwei Platten aus dem­sel­ben Bruch können un­ter­schied­lich re­agie­ren. Notieren Sie sich Verdünnung und Einwirkzeit, mit denen die Probe funk­tio­niert hat, dann arbeiten Sie auf der Fläche re­pro­du­zier­bar.Was später da­zu­ge­hörtWer sich für einen Schutzfilm ent­schei­det, ent­schei­det sich für einen Kreis­lauf. Der Film wird in Laufstraßen dünn und wächst in Rand­be­rei­chen an; nach einigen Jahren wird die Fläche fleckig. Dagegen hilft kein weiterer Auftrag, sondern eine Grund­rei­ni­gung, die die alte Schicht kom­plett abnimmt. Dafür ist der Akemi Steinreiniger gemacht, der Steinpflege- und Wachs­schich­ten aus­drück­lich ent­fernt; bei dicken, alten Schich­ten der stär­ke­re Inten­siv­rei­ni­ger. Danach wird neu auf­ge­baut. Das ist kein Mangel des Produkts, sondern die Natur einer Opferschicht – man sollte es nur vorher wissen.Tech­ni­sche DatenProduktAkemi Steinmilch, Art. 10805Inhalt1 LiterArtpoly­mer­ver­stärk­te, konzentrierte WachsemulsionChemische Basiswässrige BasispH-WertpH-neutralFrei vonLösungs­mit­telnKonzentrationKonzentratWirkunghoch­ver­schleiß­fes­ter, selbst­glän­zen­der Schutzfilm, wasser- und schmutz­ab­wei­sendOptikgering farb­ton­ver­tie­fend, Glanz ohne PolierenEin­satz­be­reichIn­nen­be­reichMa­te­ri­alNa­tur­stein, Marmor und Kalk­stein, Granit, Terrazzo, CottoOber­flä­chenfein­ge­schlif­fen, ge­schlif­fen, satiniert, antikEin­satz­ortBoden und TreppeAuftragMopp, Lammfell, Pad, Flex, Win­kel­schlei­fer, Ein­schei­ben­ma­schi­neWird der Boden rut­schig?Ein glänzender Wachsfilm auf einem glatten Boden kann die Rutschhemmung ver­än­dern, be­son­ders wenn er nass wird. Auf Treppen und in Ein­gangs­be­rei­chen, in die Nässe her­ein­ge­tra­gen wird, sollten Sie das im Blick be­hal­ten und dünn auftragen. Wenn Rutschhemmung eine An­for­de­rung ist – etwa in einem ge­werb­lich genutzten Bereich –, ist ein filmbildendes Produkt grund­sätz­lich zu prüfen; spre­chen Sie uns dazu an.Steinmilch oder Imprägnierung?Zwei ver­schie­de­ne Kon­zep­te. Eine Imprägnierung wie der Anti-Fleck Nano zieht in die Poren ein, bildet keinen Film, ver­än­dert die Optik kaum und ist auch für außen ge­eig­net. Die Steinmilch legt einen glän­zen­den Film auf, frischt stumpfe Beläge optisch auf und ist für innen gedacht. Wenn Ihnen das Aus­se­hen Ihres Bodens gefällt und Sie nur Schutz wollen: imprägnieren. Wenn der Boden matt und müde aus­sieht: Steinmilch.Kann ich sie auf einer Ter­ras­se ver­wen­den?Nein, der Her­stel­ler sieht den Einsatz im In­nen­be­reich vor. Ein Wachsfilm im Freien wird durch UV-Strahlung, Frost und Nässe un­gleich­mä­ßig abgebaut und sieht nach einer Saison fleckig aus. Für Außenflächen sind der Farb­ton­ver­tie­fer oder das Anti-Fleck W die rich­ti­ge Wahl, beide witte­rungs­taug­lich.Muss ich nach dem Auf­tra­gen po­lie­ren?Nein, das Produkt ist selbst­glän­zend – der Glanz ent­steht beim Trocknen. Das ist der prak­ti­sche Vorzug ge­gen­über klas­si­schen Hartwachsen, die einpoliert werden müssen. Wichtig bleibt der dünne, gleich­mä­ßi­ge Auftrag.Kurz gesagtDie Akemi Steinmilch ist die Antwort auf einen stumpf gewordenen Innenboden: poly­mer­ver­stärk­te Wachsemulsion, die einen hoch­ver­schleiß­fes­ten, selbst­glän­zen­den Film bildet, den Belag optisch auffrischt und pfle­ge­leich­ter macht. Sie vertieft den Farbton leicht, ist nur für innen gedacht und muss ir­gend­wann grund­ge­rei­nigt und neu auf­ge­baut werden – wer das einkalkuliert, bekommt viel Wirkung für wenig Aufwand.Akemi Steinseife 1 ltr. (Art. 10830)Steinseife, wenn Pflege ohne Schichtaufbau ge­wünscht ist.Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)Steinreiniger, um die alte Wachsschicht wieder ab­zu­neh­men.Akemi Inten­siv­rei­ni­ger 1 ltr. (Art. 11920)Inten­siv­rei­ni­ger für dicke, alte Pflege­schich­ten.Akemi Triple Effect 0,5 ltr. (Art. 10846)Triple Effect für po­lier­te Flächen und Ar­beits­plat­ten.

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Artikel-Nr.: FA10962
Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)
Akemi Steinreiniger 1 Liter – die Grund­rei­ni­gung, auch für MarmorDer Akemi Steinreiniger (Art. 10812) ist das Standard­pro­dukt für die Grund­rei­ni­gung von Natur- und Kunst­stein: schwach alkalisch, hoch kon­zen­triert, frei von Phosphaten und Laugen. Sein ent­schei­den­der Vorzug ist die Material­ver­träglichkeit – der Her­stel­ler führt Marmor, Kalk­stein und aus­drück­lich säure­emp­find­li­che Steine in der Eignungsliste. Damit ist er der Rei­ni­ger für Flächen, auf denen ein saures Produkt ver­bo­ten ist.Schwach alkalischauch für MarmorOhne Phosphateund ohne Laugen1 LiterKonzentratWogegen der Steinreiniger ar­bei­tetDer Her­stel­ler nennt ein breites Spek­trum, das den ty­pi­schen Bauabschluss und die spätere Grund­rei­ni­gung abdeckt:BauschmutzSteinpflege- und Wachs­schich­tenleich­ten Ze­ment­schlei­erÖl- und FettschmutzRuß- und TeerfleckenReste von Kunst­stoff­far­benPutzresteAls Ma­te­ri­ali­en sind Marmor, Tra­ver­tin, Terrazzo, Granit, Ziegel- und Cottoplatten, Fliesen, Sicht­be­ton und Fein­stein­zeug genannt – und in der Eignungsliste zu­sätz­lich Schie­fer, Beton­werkstein und säure­emp­find­li­che Steine. Der Einsatz reicht von der Küche über Bad, Tisch und Fensterbank, Boden und Treppe bis zu Ter­ras­se, Fassade, Wand, Grabstein und Denkmal sowie den Lebens­mittel­bereich.Säure und kalk­hal­ti­ger Stein – der Schaden ist nicht reparabelMarmor, Kalk­stein, Tra­ver­tin, Solnhofer Platten und die meisten hellen Natur­werk­stei­ne be­ste­hen im Kern aus Cal­cium­car­bo­nat, also aus Kalk. Säure löst Kalk auf. Trifft ein saurer Rei­ni­ger auf eine po­lier­te Marmorplatte, wird die Ober­flä­che an dieser Stelle angeätzt: Sie wird matt, stumpf und leicht aufgeraut. Das ist kein Fleck, der sich wegputzen lässt, sondern abgetragenes Ma­te­ri­al. Wieder­her­stel­len kann das nur noch ein Steinmetz durch Nachschleifen und Neupolieren der ganzen Fläche. Auf säure­emp­find­li­chem Stein kommen deshalb aus­schließ­lich die al­ka­li­schen oder pH-neutralen Pro­duk­te in Frage.Der Kom­pro­miss beim Ze­ment­schlei­er – und warum er unvermeidlich istZe­ment­schlei­er ist mi­ne­ra­lisch und alkalisch. Chemisch richtig löst ihn ein saurer Rei­ni­ger, also der Akemi Acid Cleaner oder für Kalk­ab­la­ge­run­gen der Sa­ni­tär­rei­ni­ger. Auf Marmor, Kalk­stein und Tra­ver­tin dürfen diese aber nicht ein­ge­setzt werden. Für diese Flächen bleibt der Steinreiniger die Lösung, und der Her­stel­ler for­mu­liert bewusst zurückhaltend: leich­ter Ze­ment­schlei­er. Bei einem hartnäckigen, dicken Schlei­er auf säure­emp­find­li­chem Stein sind mehrere Durch­gän­ge nötig, und es kann sein, dass ein Rest bleibt. Der beste Schutz ist deshalb, direkt beim Ver­fu­gen sauber zu arbeiten und die Fläche ab­zu­wa­schen, bevor der Schlei­er abbindet.Ver­ar­bei­tungDas Produkt ist ein Konzentrat und wird je nach Ver­schmut­zung mit Wasser verdünnt. Das ist der wirt­schaft­li­che Punkt bei Konzentraten: Ein Liter ergibt, je nach Ansatz, ein Mehr­fa­ches an Ge­brauchs­lö­sung. Angesetzt wird immer nur so viel, wie in einem Ar­beits­gang verbraucht wird. Die Ver­dün­nungs­ver­hält­nis­se für den je­wei­li­gen Fall nennt die Ge­brauchs­an­lei­tung des Her­stel­lers.Aufgetragen wird mit Schrubber, Mopp, Bürste, per Hand oder ma­schi­nell mit der Ein­schei­ben­ma­schi­ne. Alle Ober­flächen­be­ar­bei­tun­gen von rau über gestockt und sandgestrahlt bis ge­schlif­fen und poliert sind frei­ge­ge­ben. Bei rauen und offenporigen Ober­flä­chen wie Spaltrau oder Sägerau lohnt die Bürste, weil der Schmutz dort in der Struk­tur sitzt und me­cha­nisch gelöst werden muss.Ein Rei­ni­ger darf auf der Fläche nicht antrocknen. Trocknet die Lösung ein, bleibt der gelöste Schmutz zu­sam­men mit den Inhalts­stof­fen auf dem Stein zurück, und es ent­ste­hen Ränder und Schlieren, die schwe­rer zu ent­fer­nen sind als die ursprüngliche Ver­schmut­zung. Bei großen Flächen wird deshalb in Ab­schnit­ten ge­ar­bei­tet: aufbringen, einwirken lassen, be­ar­bei­ten, ab­neh­men und mit klarem Wasser nachspülen – und dann der nächste Ab­schnitt. In der Sonne und auf heißen Flächen im Freien ent­spre­chend klei­ne­re Ab­schnit­te wählen.Vor dem Einsatz auf der ganzen Fläche gehört eine Probe an eine un­auf­fäl­li­ge Stelle – und dort wird geprüft, was danach zu sehen ist, nicht nur, ob der Schmutz weggeht. Na­tur­stein ist ein Naturprodukt: Zwei Platten aus dem­sel­ben Bruch können un­ter­schied­lich re­agie­ren. Notieren Sie sich Verdünnung und Einwirkzeit, mit denen die Probe funk­tio­niert hat, dann arbeiten Sie auf der Fläche re­pro­du­zier­bar.Tech­ni­sche DatenProduktAkemi Steinreiniger, Art. 10812Inhalt1 LiterArthoch kon­zen­trier­tes Rei­ni­gungs­mit­telChemische BasisWasserbasispH-Wertschwach alkalischFrei vonPhosphaten und LaugenKonzentrationKonzentratEntferntBauschmutz, Pflege- und Wachs­schich­ten, leich­ten Ze­ment­schlei­er, Öl, Fett, Ruß, Teer, Kunst­stoff­far­ben, PutzresteMa­te­ri­alNa­tur­stein, Marmor und Kalk­stein, Granit, Terrazzo, Schie­fer, Beton­werkstein, Cotto, säure­emp­find­li­che SteineOber­flä­chenrau bis poliert, alle Be­ar­bei­tungs­ar­tenEin­satz­ortKüche, Bad, Tisch und Fensterbank, Boden und Treppe, Garten und Ter­ras­se, Grabstein, Fassade, Wand, Lebens­mittel­bereichAuftragSchrubber, Mopp, Bürste, Ein­schei­ben­ma­schi­ne, manuell, ma­schi­nellUmweltTenside leicht biologisch abbaubarLebens­mittel­bereichein­setz­bar, durch externes deutsches Prüfinstitut be­stä­tigtDie ent­hal­te­nen Tenside sind laut Her­stel­ler leicht biologisch abbaubar. Das sagt etwas über den Abbau im Klärwerk aus, nicht darüber, dass die Lösung un­be­denk­lich wäre: Rei­ni­gungs­flot­te gehört in die Kanalisation und nicht in ein Beet, einen Gully mit An­schluss an ein Gewässer oder auf eine Wiese.Die Rei­hen­fol­ge ent­schei­det: erst reinigen, dann schüt­zen, dann pflegenDiese drei Schrit­te lassen sich nicht tau­schen und nicht über­sprin­gen. Rei­ni­gen heißt, alles von der Ober­flä­che und aus den Poren zu holen, was dort nicht hingehört – Bauschmutz, Ze­ment­schlei­er, alte Pflege­schich­ten, Fett. Schützen heißt imprägnieren, also die Poren so weit besetzen, dass Flüssigkeit nicht mehr einziehen kann. Pflegen ist die lau­fen­de Rei­ni­gung im Alltag. Der häu­figs­te und teu­ers­te Fehler ist, auf einen noch verschmutzten Stein zu imprägnieren: Die Imprägnierung schließt den Schmutz dau­er­haft ein, und er ist danach nicht mehr zu er­rei­chen. Ebenso wichtig: Der Stein muss vor dem Im­prä­gnie­ren durch­ge­trock­net sein, sonst schließt man Feuchte ein.Ist der Steinreiniger für Marmor ge­eig­net?Ja. Der Her­stel­ler nennt Marmor, Kalk­stein, Tra­ver­tin und Terrazzo aus­drück­lich, ebenso säure­emp­find­li­che Steine. Das Produkt ist schwach alkalisch und frei von Laugen – genau dieser Punkt un­ter­schei­det es von den sauren Reinigern, die auf kalkhaltigem Stein die Ober­flä­che anätzen würden. Eine Probe an unauffälliger Stelle gehört bei Na­tur­stein dennoch dazu.Was ist der Un­ter­schied zum Inten­siv­rei­ni­ger?Die Stärke. Der Inten­siv­rei­ni­ger ist hoch alkalisch und für eingefahrenes Fett, Ruß, Gummiabrieb und dicke alte Pflege­schich­ten gedacht. Der Steinreiniger ist schwach alkalisch, deckt das brei­te­re Ma­te­ri­al­spek­trum ab und ist für die normale Grund­rei­ni­gung der rich­ti­ge Griff. Für emp­find­li­che po­lier­te Kalk­stein­flä­chen ist er zu­sätz­lich die vorsichtigere Wahl.Kann ich damit eine alte Wachsschicht ab­neh­men?Ja, das Entfernen von Steinpflege- und Wachs­schich­ten ist aus­drück­lich genannt. Bei einer dicken, über Jahre aufgebauten Schicht kann ein zweiter Durch­gang oder der stär­ke­re Inten­siv­rei­ni­ger nötig werden. Nach dem Abnehmen ist der Stein ungeschützt und sollte neu imprägniert oder ge­pflegt werden.Wie oft sollte grund­ge­rei­nigt werden?Eine Grund­rei­ni­gung ist ein Anlassfall, kein Turnus: nach dem Bau, wenn die Pflegeschicht fleckig ge­wor­den ist, oder wenn der Belag trotz laufender Rei­ni­gung stumpf bleibt. Im Alltag ar­bei­tet man dagegen mit einem Pflegeprodukt wie der Akemi Steinseife.Kurz gesagtDer Akemi Steinreiniger ist die Grund­rei­ni­gung für prak­tisch jeden Natur- und Kunst­stein, ein­schließ­lich Marmor, Kalk­stein und Tra­ver­tin. Er nimmt Bauschmutz, alte Pflege­schich­ten, Fett, Ruß und leich­ten Ze­ment­schlei­er ab, ist schwach alkalisch und laugenfrei. Wenn Sie eine Fläche neu übernehmen und nicht wissen, womit Sie an­fan­gen sollen: mit diesem Produkt.Akemi Inten­siv­rei­ni­ger 1 ltr. (Art. 11920)Hoch alkalisch, wenn der Steinreiniger nicht aus­reicht.Akemi Acid Cleaner - salzsäurefrei (Art. 11985)Sauer, gegen echten Ze­ment­schlei­er auf säurefesten Flächen.Akemi Steinseife 1 ltr. (Art. 10830)Steinseife für die lau­fen­de Rei­ni­gung nach der Grund­rei­ni­gung.Akemi Anti-Fleck W 1 ltr. (Art. 10857)Imprägnierung auf Wasserbasis für den Schutz danach.

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Artikel-Nr.: FA10952
Akemi Schimmelentferner 0,5 ltr. (Art. 10898)
Akemi Schim­mel­ent­fer­ner 0,5 Liter – für Zement- und Si­li­kon­fu­genDer Akemi Schim­mel­ent­fer­ner (Art. 10898) ist ein ge­brauchs­fer­ti­ges, schnell wirkendes und leicht alkalisches Rei­ni­gungs­mit­tel auf Basis aktiver Chlor­ver­bin­dun­gen, frei von Lösungs­mit­teln. Er be­sei­tigt Schimmelpilze und Stockflecken auf Zement- und Si­li­kon­fu­gen im Sa­ni­tär­be­reich sowie auf Na­tur­stein, Mau­er­werk, Putz und anderen mi­ne­ra­li­schen Un­ter­grün­den.Ge­brauchs­fer­tignicht verdünnenAktivchlorschnell wirksam0,5 LiterGebindegrößeWas bei Schimmel in der Fuge wirk­lich pas­siertDie schwarzen Punkte in einer Si­li­kon­fu­ge sind kein ober­fläch­li­cher Schmutz, sondern ein Pilzgeflecht, das in das Ma­te­ri­al hin­ein­ge­wach­sen ist. Deshalb hilft Schrubben nicht: Man nimmt die Ver­fär­bung an der Ober­flä­che weg, das Geflecht in der Tiefe bleibt und wird in wenigen Wochen wieder sicht­bar. Aktive Chlor­ver­bin­dun­gen wirken anders – sie oxidieren den Farbstoff und den Pilz selbst, auch dort, wo die Bürste nicht hin­kommt.Damit ist auch klar, wann dieses Produkt an seine Grenze kommt. Ist eine Si­li­kon­fu­ge über Jahre durchwachsen, wird sie nach der Behandlung heller, aber selten wieder wie neu. Dann ist der ehrlichere Weg, die Fuge her­aus­zu­schnei­den und neu zu setzen – mit einem fungizid ausgerüsteten Sanitär­silikon und, ganz wichtig, auf einem entfetteten Un­ter­grund.Nie mit sauren Reinigern kombinierenChlorhaltige Pro­duk­te und Säuren dürfen nicht zu­sam­men­kom­men: Aus der Mi­schung ent­steht Chlorgas, und das ist ein akutes Ge­sund­heits­ri­si­ko, kein theoretisches. Setzen Sie den Schim­mel­ent­fer­ner deshalb nicht direkt vor oder nach dem Sa­ni­tär­rei­ni­ger oder dem Acid Cleaner ein, ohne da­zwi­schen gründ­lich mit klarem Wasser zu spülen – und mischen Sie niemals zwei Rei­ni­ger in einem Eimer. Sorgen Sie au­ßer­dem für Durchzug: Ein Badezimmer ohne Fenster ist beim Ar­bei­ten mit Aktivchlor kein guter Ort für ge­schlos­se­ne Türen.Geeignete Un­ter­grün­deZe­ment­fu­gen im Sa­ni­tär­be­reichSi­li­kon­fu­genNa­tur­stein, ein­schließ­lich Marmor und Kalk­steinMau­er­werk und Putzandere mi­ne­ra­li­sche Un­ter­grün­deDer Her­stel­ler führt in der Ma­te­ri­al­lis­te Na­tur­stein, Marmor und Kalk­stein, Granit, Keramik und Beton­werkstein – das Produkt ist leicht alkalisch und damit auch auf kalkhaltigem Stein ein­setz­bar, wo saure Mittel aus­ge­schlos­sen sind. Als Einsatzorte nennt er Bad und Sanitär, Garten und Ter­ras­se, Grabstein und Denkmal, Fassade und Wand. Bei farbigen Fugen und farbigem Na­tur­stein ist eine Probe unerlässlich: Ein oxidierendes Mittel kann Farbpigmente aufhellen.Vor dem Einsatz auf der ganzen Fläche gehört eine Probe an eine un­auf­fäl­li­ge Stelle – und dort wird geprüft, was danach zu sehen ist, nicht nur, ob der Schmutz weggeht. Na­tur­stein ist ein Naturprodukt: Zwei Platten aus dem­sel­ben Bruch können un­ter­schied­lich re­agie­ren. Notieren Sie sich Verdünnung und Einwirkzeit, mit denen die Probe funk­tio­niert hat, dann arbeiten Sie auf der Fläche re­pro­du­zier­bar.Ver­ar­bei­tungDas Produkt ist ge­brauchs­fer­tig und wird nicht verdünnt. Aufgetragen wird mit Schrubber, Bürste oder per Hand. Nach der Einwirkzeit wird gründ­lich mit klarem Wasser nachgespült. Tragen Sie Handschuhe und schüt­zen Sie die Augen, und halten Sie Textilien fern – Aktivchlor bleicht Stoffe zu­ver­läs­sig aus, und das lässt sich nicht rückgängig machen.Ein Rei­ni­ger darf auf der Fläche nicht antrocknen. Trocknet die Lösung ein, bleibt der gelöste Schmutz zu­sam­men mit den Inhalts­stof­fen auf dem Stein zurück, und es ent­ste­hen Ränder und Schlieren, die schwe­rer zu ent­fer­nen sind als die ursprüngliche Ver­schmut­zung. Bei großen Flächen wird deshalb in Ab­schnit­ten ge­ar­bei­tet: aufbringen, einwirken lassen, be­ar­bei­ten, ab­neh­men und mit klarem Wasser nachspülen – und dann der nächste Ab­schnitt. In der Sonne und auf heißen Flächen im Freien ent­spre­chend klei­ne­re Ab­schnit­te wählen.Damit der Schimmel nicht zurückkommtSchimmel in der Fuge ist ein Feuchte­pro­blem, kein Rei­ni­gungs­pro­blem. Solange nach dem Duschen dau­er­haft Wasser in der Fuge steht und die Luft­feuch­te nicht ab­zie­hen kann, kommt er wieder – egal wie gründ­lich be­han­delt wurde. Was hilft: nach dem Duschen ab­zie­hen, lüften oder lüf­tungs­tech­nisch nachbessern, und bei der Erneuerung von Fugen ein fungizid ausgerüstetes Silikon ver­wen­den. Bei Na­tur­stein muss dieses Silikon zu­sätz­lich für Na­tur­stein aus­ge­wie­sen sein, etwa das OTTOSEAL S 70 oder das OTTOSEAL S 140, weil andere Typen Rand­zonen­ver­schmutzung ver­ur­sa­chen können.Tech­ni­sche DatenProduktAkemi Schim­mel­ent­fer­ner, Art. 10898Inhalt0,5 LiterArtge­brauchs­fer­ti­ges, schnell wirkendes Rei­ni­gungs­mit­telChemische BasisWasserbasis, aktive Chlor­ver­bin­dun­genpH-Wertleicht alkalischFrei vonLösungs­mit­telnKonzentrationge­brauchs­fer­tigEntferntSchimmelpilze und StockfleckenUn­ter­grün­deZement- und Si­li­kon­fu­gen, Na­tur­stein, Mau­er­werk, Putz, mi­ne­ra­li­sche Un­ter­grün­deMa­te­ri­alNa­tur­stein, Marmor und Kalk­stein, Granit, Keramik, Beton­werksteinEin­satz­ortBad und Sanitär, Garten und Ter­ras­se, Grabstein, Fassade, WandAuftragSchrubber, Bürste, manuellWird meine schwar­ze Si­li­kon­fu­ge wieder weiß?Heller ja, wie neu meist nicht. Wie weit die Aufhellung geht, hängt davon ab, wie tief das Pilzgeflecht in das Silikon ge­wach­sen ist. Bei einer Fuge, die erst seit kurzem Punkte zeigt, ist das Er­geb­nis oft überzeugend; bei einer jahrealten, flächig verfärbten Fuge ist der Aus­tausch der ehrlichere Weg.Kann ich ihn auf Marmor im Bad ver­wen­den?Ja. Das Produkt ist leicht alkalisch, nicht sauer, und der Her­stel­ler führt Marmor und Kalk­stein in der Ma­te­ri­al­lis­te. Machen Sie dennoch eine Probe an unauffälliger Stelle, weil Aktivchlor auf farbigem und geädertem Stein aufhellend wirken kann.Warum steht auf der Flasche nur 0,5 Liter?Weil das Produkt ge­brauchs­fer­tig ist und punk­tu­ell ein­ge­setzt wird. Ein Schim­mel­ent­fer­ner be­han­delt Fugen und Ecken, keine ganzen Bo­den­flä­chen – ein halber Liter unverdünnte Lösung reicht für sehr viele Lauf­me­ter Fuge.Und wenn der Schimmel hinter den Fliesen sitzt?Dann ist es kein Rei­ni­gungs­fall mehr. Wenn Feuchte in die Kon­struk­ti­on eingedrungen ist, fehlt ent­we­der die Verbund­abdichtung oder sie ist an Ecken und Durch­füh­run­gen nicht dicht. Oberflächlich be­han­deln bringt in diesem Fall nichts. Schil­dern Sie uns die Si­tua­ti­on, dann sehen wir uns den Aufbau an.Kurz gesagtDer Akemi Schim­mel­ent­fer­ner nimmt Schimmelpilze und Stockflecken von Zement- und Si­li­kon­fu­gen, Na­tur­stein, Mau­er­werk und Putz – ge­brauchs­fer­tig, leicht alkalisch und damit auch auf Marmor und Kalk­stein ein­setz­bar. Nie mit sauren Reinigern kombinieren, immer gut lüften und daran denken, dass Schimmel in der Fuge ei­gent­lich ein Feuchte­pro­blem ist.OTTOSEAL S70 - Na­tur­stein SilikonOTTOSEAL S 70, Na­tur­stein-Silikon für die Fu­gen­er­neue­rung.OTTOSEAL S140 - Das Hotel- und Spa-SilikonOTTOSEAL S 140, Hotel- und Spa-Silikon, auch für Na­tur­stein.Akemi Acryclean Spray Silikon­entferner 0,5 ltr. (Art. 87603)Acryclean Silikon­entferner zum Entfetten vor der neuen Fuge.Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)Steinreiniger für die Grund­rei­ni­gung der Fläche.

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Artikel-Nr.: FA10954
Akemi Triple Effect 0,5 ltr. (Art. 10846)
Akemi Triple Effect 0,5 Liter – Rei­ni­gen, Schützen und Glanz in einem GangDer Akemi Triple Effect (Art. 10846) ist ein ge­brauchs­fer­ti­ges Pflege­impräg­nie­rungs­spray auf Basis modifizierter, organischer Verbindungen für fein­ge­schlif­fe­nen oder po­lier­ten Natur- und Kunst­stein. In einem Ar­beits­gang erzielt es drei Wirkungen: nachhaltige Rei­ni­gung, wasser- und fett­ab­wei­sen­de Wirkung und na­tür­li­che Glanz­auf­fri­schung. pH-neutral, mit fri­schem Duft, EMICODE EC 1 Plus und nach der Aushärtung lebens­mittel­un­be­denk­lich.Drei Wirkungenin einem Ar­beits­gangpH-neutralge­brauchs­fer­tig0,5 LiterPumpsprayDas Produkt für die Küchen­arbeits­plat­teEine Granit- oder Marmor­arbeits­plat­te ist der an­spruchs­voll­ste Ort im Haushalt: Sie wird täglich mehrfach abgewischt, sie bekommt Öl, Essig, Zitrone, Rotwein und Kaffee ab, und sie soll dabei aussehen wie am ersten Tag. Für diese Aufgabe ist ein Eimer Wischwasser das falsche Werk­zeug und ein Boden­pflege­mit­tel die falsche Ka­te­go­rie. Gebraucht wird etwas, das man in Se­kun­den aufsprühen und ab­zie­hen kann und das dabei gleich mehreres tut.Genau darauf ist der Triple Effect gebaut. Er enthält laut Her­stel­ler nicht-filmbildende Rei­ni­gungs­kom­po­nen­ten – das ist der ent­schei­den­de Begriff. Wer eine po­lier­te Platte täglich mit einem filmbildenden Mittel be­han­delt, baut über Wochen einen Schlei­er auf, der die Politur trübt. Ein nicht-filmbildendes Produkt reinigt, hin­ter­lässt die schützenden Be­stand­tei­le in der Ober­flä­che und baut nichts auf, was später ab­ge­nom­men werden müsste.Die drei Wirkungen im EinzelnenNachhaltige Rei­ni­gungnimmt die alltägliche Ver­schmut­zung ab, ohne einen Film auf­zu­bau­en, der die Politur eintrübtWasser- und fettabweisendlegt die schützende Komponente nach, sodass Wasser und Fett nicht in die Ober­flä­che gehenGlanz­auf­fri­schungstellt den na­tür­li­chen Glanz der po­lier­ten oder fein­ge­schlif­fe­nen Fläche wieder herDer Her­stel­ler nennt das Er­geb­nis eine Pflege­impräg­nie­rung, und das trifft es: Es ist keine vollwertige Imprägnierung wie das Anti-Fleck Nano, die einmal auf­ge­tra­gen wird und über Jahre in den Poren ar­bei­tet, sondern ein Pflegeprodukt, das die Schutzwirkung bei jeder An­wen­dung ein Stück nachlegt. Beides zu­sam­men ist der übliche Aufbau bei einer Arbeitsplatte: einmal richtig imprägnieren, dann laufend mit Triple Effect pflegen.Für Kleinflächen gedacht – und das ist keine Ein­schrän­kung, sondern der ZweckDer Her­stel­ler ordnet das Produkt aus­drück­lich den Kleinflächen zu und nennt als Einsatzorte Küche, Bad und Sanitär sowie Tisch und Fensterbank. Ein Pumpspray mit 0,5 Litern ist nicht für einen Wohn­zimmer­bo­den gemacht. Für Böden und Treppen sind die Akemi Steinseife und die Akemi Steinmilch die pas­sen­den Pro­duk­te. Umgekehrt wäre ein Boden­pflege­mit­tel auf einer po­lier­ten Arbeitsplatte zu grob dosiert – die Auf­tei­lung ist sinn­voll.Geeignete Ma­te­ri­ali­enFür fein­ge­schlif­fe­nen oder po­lier­ten Natur- und Kunst­stein:Marmor und Kalk­steinGranitBeton­werksteinNa­tur­stein allgemein in fein­ge­schlif­fe­ner bis po­lier­ter Aus­füh­rungAls Ober­flä­chen nennt der Her­stel­ler fein­ge­schlif­fen, satiniert, antik und poliert – also die feinen, dichten Bearbeitungen. Rau, gestockt, sandgestrahlt und spaltrau sind nicht aufgeführt, und das ist folgerichtig: Auf einer stark struk­tu­rier­ten Fläche lässt sich weder gleich­mä­ßig sprühen noch Glanz auffrischen. Für rauen und saugfähigen Stein ist der Farb­ton­ver­tie­fer das Produkt der Wahl.Aufgetragen wird mit Filz, Lammfell oder per Hand. Das Produkt ist pH-neutral und damit auf Marmor, Kalk­stein und anderen säu­re­emp­find­li­chen Ma­te­ri­ali­en un­pro­ble­ma­tisch – ein Punkt, der bei Ar­beits­plat­ten aus Marmor entscheidend ist, weil viele Küchen­rei­ni­ger sauer ein­ge­stellt sind und die Politur anätzen.Lebens­mittel­kontakt und EmissionenFür Küchen­arbeits­platten ist die Angabe wichtig, dass das Produkt nach der Aushärtung bei Kontakt mit Lebensmitteln ge­sund­heit­lich un­be­denk­lich ist. Bestätigt hat das laut Her­stel­ler ein externes deutsches Prüfinstitut. Wer eine Arbeitsplatte be­han­delt, auf der später Brot ge­schnit­ten und Gemüse geputzt wird, sollte auf diesen Nachweis achten – er ist bei Stein- und Flie­sen­pflege­mit­teln nicht selbst­ver­ständ­lich.Dazu kommt GEV EMICODE EC 1 Plus für sehr emissionsarme Pro­duk­te. Bei einem Mittel, das in der Küche mehr­mals täglich versprüht wird, ist das eine re­le­van­te Angabe. Der Her­stel­ler nennt au­ßer­dem einen na­tür­lich fri­schen Duft.Tech­ni­sche DatenProduktAkemi Triple Effect, Art. 10846Inhalt0,5 Liter PumpsprayArtge­brauchs­fer­ti­ges Pflege­impräg­nie­rungs­sprayChemische Basismodifizierte, organische VerbindungenpH-WertpH-neutralBe­son­der­heitnicht-filmbildende Rei­ni­gungs­kom­po­nen­tenWirkungRei­ni­gung, wasser- und fett­ab­wei­sen­der Schutz, Glanz­auf­fri­schungKonzentrationge­brauchs­fer­tigMa­te­ri­alNa­tur­stein, Marmor und Kalk­stein, Granit, Beton­werksteinOber­flä­chenfein­ge­schlif­fen, satiniert, antik, poliertEin­satz­ortKüche, Bad und Sanitär, Tisch und Fensterbank, KleinflächenAuftragFilz, Lammfell, manuellEmissionenGEV EMICODE EC 1 Plus, sehr emissionsarmLebens­mittel­kontaktnach Aushärtung un­be­denk­lich, extern be­stä­tigtDuftna­tür­lich frischErsetzt der Triple Effect eine Imprägnierung?Nicht voll­stän­dig. Er ist eine Pflege­impräg­nie­rung: Er legt die Schutzwirkung bei jeder An­wen­dung nach, dringt aber nicht so tief und dau­er­haft ein wie eine Imprägnierung. Bei einer neuen Arbeitsplatte ist der sinn­vol­le Aufbau, einmal mit dem Anti-Fleck Nano zu imprägnieren und danach laufend mit Triple Effect zu pflegen. Auf einer Platte, die schon imprägniert ist, kann er die Wirkung deut­lich ver­län­gern.Wie oft kann ich ihn an­wen­den?Es ist ein Produkt für die lau­fen­de Pflege und für den täg­li­chen Einsatz gedacht – die nicht-filmbildende Formulierung ist genau dafür da. Anders als bei Wachspflege baut sich durch häufige An­wen­dung keine Schicht auf, die später fleckig wird.Ist er für Marmor ge­eig­net?Ja, und dort ist er be­son­ders sinn­voll. Das Produkt ist pH-neutral, greift die po­lier­te Kalk­stein­ober­flä­che also nicht an. Viele han­dels­üb­li­che Küchen- und Badreiniger sind sauer ein­ge­stellt und ätzen po­lier­ten Marmor bei regelmäßiger An­wen­dung matt – ein Schaden, den nur der Steinmetz beheben kann.Kann ich damit meinen Steinboden pflegen?Für Böden ist es das falsche Format. Ein halber Liter Pumpspray ist für Kleinflächen gedacht: Ar­beits­plat­ten, Fens­ter­bän­ke, Wasch­tisch­plat­ten. Für Böden und Treppen nehmen Sie die Akemi Steinseife als Konzentrat für die lau­fen­de Rei­ni­gung oder die Akemi Steinmilch, wenn ein glänzender Schutzfilm ge­wünscht ist.Kurz gesagtDer Akemi Triple Effect ist das Pflegeprodukt für po­lier­te und fein­ge­schlif­fe­ne Kleinflächen – vor allem für die Küchen­arbeits­plat­te. Er reinigt, legt wasser- und fett­ab­wei­sen­den Schutz nach und frischt den Glanz auf, und das mit nicht-filmbildenden Kom­po­nen­ten, pH-neutral und lebens­mittel­un­be­denk­lich nach der Aushärtung. Für Böden nehmen Sie Steinseife oder Steinmilch.Akemi Anti-Fleck Nano 1 ltr. (Art. 11932)Anti-Fleck Nano, die Grund­impräg­nie­rung unter der Pflege.Akemi Steinseife 1 ltr. (Art. 10830)Steinseife für Böden und Treppen, ohne Schichtaufbau.Akemi Steinmilch 1 ltr. (Art. 10805)Steinmilch, wenn ein glänzender Schutzfilm ge­wünscht ist.Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)Steinreiniger für die Grund­rei­ni­gung, wenn Pflege nicht mehr reicht.

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Artikel-Nr.: FA10956
Akemi Anti-Grün Power 1 ltr. (Art. 10832)
Akemi Anti-Grün POWER 1 Liter – ent­fernt Grünbeläge sofortDas Akemi Anti-Grün POWER (Art. 10832) ist ein schnel­les, hochwirksames und leicht alkalisches Rei­ni­gungs­mit­tel, ge­brauchs­fer­tig und frei von Lösungs­mit­teln. Es ent­fernt na­tür­li­che Beläge, Verfärbungen durch Blüten und Blätter, Vogelkot und andere starke Ver­un­rei­ni­gun­gen von Grabsteinen, Ein­frie­dungs­mau­ern, Geh­weg­plat­ten und anderen Steinflächen. Der Name ist Pro­gramm: Das Er­geb­nis ist sofort sicht­bar.So­fort­wir­kungge­brauchs­fer­tigLeicht alkalischauch für Marmor1 LiterGebindegrößeWofür POWER gemacht istGrünbeläge, Algen und Flechten auf Ter­ras­sen­plat­ten, Mauern und Grabsteinen sind der Haupt­fall. Der Her­stel­ler nennt darüber hinaus zwei Ver­schmut­zun­gen, die im Freien genauso ärgerlich und schwe­rer zu be­kom­men sind: Verfärbungen durch Blüten und Blätter – also die braunen Schatten, die Laub im Herbst auf hellen Platten hin­ter­lässt – und Vogelkot, der auf saugfähigem Stein einen Fleck setzt, wenn er länger liegen bleibt.Als Ma­te­ri­ali­en sind Na­tur­stein, Marmor und Kalk­stein, Granit, Keramik, Terrazzo, Schie­fer, Beton­werkstein, Cotto und aus­drück­lich säure­emp­find­li­che Steine aufgeführt. Weil das Produkt leicht alkalisch und nicht sauer ist, darf es auch auf kalkhaltigem Stein ein­ge­setzt werden – ein wich­ti­ger Punkt bei Grabsteinen und Sand­stein­mau­ern.Säure und kalk­hal­ti­ger Stein – der Schaden ist nicht reparabelMarmor, Kalk­stein, Tra­ver­tin, Solnhofer Platten und die meisten hellen Natur­werk­stei­ne be­ste­hen im Kern aus Cal­cium­car­bo­nat, also aus Kalk. Säure löst Kalk auf. Trifft ein saurer Rei­ni­ger auf eine po­lier­te Marmorplatte, wird die Ober­flä­che an dieser Stelle angeätzt: Sie wird matt, stumpf und leicht aufgeraut. Das ist kein Fleck, der sich wegputzen lässt, sondern abgetragenes Ma­te­ri­al. Wieder­her­stel­len kann das nur noch ein Steinmetz durch Nachschleifen und Neupolieren der ganzen Fläche. Auf säure­emp­find­li­chem Stein kommen deshalb aus­schließ­lich die al­ka­li­schen oder pH-neutralen Pro­duk­te in Frage.POWER oder LONGLIFE – die Ent­schei­dung in einem SatzPOWER wirkt sofort und ist ge­brauchs­fer­tig, hat aber keine Lang­zeit­wir­kung: Der Grünbelag ist weg und beginnt danach wieder von vorn. Das Anti-Grün LONGLIFE ist ein Konzentrat, ar­bei­tet lang­sa­mer und hält den Belag laut Her­stel­ler bis zu einem Jahr fern. Die prak­ti­sche Antwort für eine verwitterte Ter­ras­se ist deshalb oft beides: mit POWER die vor­han­de­ne Schicht sofort herunterholen, danach mit LONGLIFE vor­beu­gen. Wenn Sie nur ein Produkt kaufen und Zeit haben, nehmen Sie LONGLIFE; wenn am Wochenende Besuch kommt, POWER.Ver­ar­bei­tungDas Produkt ist ge­brauchs­fer­tig, es wird nicht verdünnt. Aufgetragen wird mit Schrubber, Mopp, Bürste, per Hand oder ma­schi­nell. Auf struk­tu­rier­ten Außenflächen – und das sind Ter­ras­sen­plat­ten fast immer – ist die Bürste der wirk­sams­te Weg, weil Grünbelag sich in der Ober­flä­chen­struk­tur hält.Ein Rei­ni­ger darf auf der Fläche nicht antrocknen. Trocknet die Lösung ein, bleibt der gelöste Schmutz zu­sam­men mit den Inhalts­stof­fen auf dem Stein zurück, und es ent­ste­hen Ränder und Schlieren, die schwe­rer zu ent­fer­nen sind als die ursprüngliche Ver­schmut­zung. Bei großen Flächen wird deshalb in Ab­schnit­ten ge­ar­bei­tet: aufbringen, einwirken lassen, be­ar­bei­ten, ab­neh­men und mit klarem Wasser nachspülen – und dann der nächste Ab­schnitt. In der Sonne und auf heißen Flächen im Freien ent­spre­chend klei­ne­re Ab­schnit­te wählen.Zwei Punkte, die im Freien da­zu­ge­hö­ren: Ar­bei­ten Sie nicht in der prallen Sonne, weil die Lösung dann zu schnell an­trock­net. Und achten Sie darauf, wohin die Rei­ni­gungs­flot­te abläuft – an­gren­zen­de Beete, Rasenflächen und Teiche sollten vorher ab­ge­deckt oder das Ablaufwasser ab­ge­lei­tet werden.Vor dem Einsatz auf der ganzen Fläche gehört eine Probe an eine un­auf­fäl­li­ge Stelle – und dort wird geprüft, was danach zu sehen ist, nicht nur, ob der Schmutz weggeht. Na­tur­stein ist ein Naturprodukt: Zwei Platten aus dem­sel­ben Bruch können un­ter­schied­lich re­agie­ren. Notieren Sie sich Verdünnung und Einwirkzeit, mit denen die Probe funk­tio­niert hat, dann arbeiten Sie auf der Fläche re­pro­du­zier­bar.Tech­ni­sche DatenProduktAkemi Anti-Grün POWER, Art. 10832Inhalt1 LiterArtschnel­les, hochwirksames Rei­ni­gungs­mit­telChemische BasisWasserbasispH-Wertleicht alkalischFrei vonLösungs­mit­telnKonzentrationge­brauchs­fer­tigWirkungsofort, ohne Lang­zeit­wir­kungEntferntna­tür­li­che Beläge, Verfärbungen durch Blüten und Blätter, Vogelkot, starke Ver­un­rei­ni­gun­genMa­te­ri­alNa­tur­stein, Marmor und Kalk­stein, Granit, Keramik, Terrazzo, Schie­fer, Beton­werkstein, Cotto, säure­emp­find­li­che SteineEin­satz­ortGarten und Ter­ras­se, Grabstein und Denkmal, Fassade, Wand, Boden und Treppe, Küche, BadAuftragSchrubber, Mopp, Bürste, manuell, ma­schi­nellWie lange hält die Wirkung?POWER ent­fernt den vor­han­de­nen Belag, ver­hin­dert aber keine Neubildung. Wie schnell der Grünbelag zurückkommt, hängt vom Standort ab: Eine schattige Nordterrasse unter Bäumen begrünt sich in­ner­halb einer Saison wieder, eine sonnige Südterrasse braucht deut­lich länger. Für die Vorbeugung ist das Anti-Grün LONGLIFE gemacht, das laut Her­stel­ler bis zu einem Jahr wirkt.Kann ich es auf einem Grabstein aus Marmor ver­wen­den?Ja. Das Produkt ist leicht alkalisch und der Her­stel­ler führt Marmor, Kalk­stein und säure­emp­find­li­che Steine aus­drück­lich in der Eignungsliste. Grabstein und Denkmal sind als Ein­satz­ort genannt. Bei po­lier­ten und bei sehr alten, verwitterten Ober­flä­chen gehört eine Probe an unauffälliger Stelle dazu.Brauche ich einen Hoch­druck­rei­ni­ger?Besser nicht. Hochdruck holt den Grünbelag me­cha­nisch her­un­ter, öffnet dabei aber die Ober­flä­che: Er wäscht Fu­gen­ma­te­ri­al aus, raut den Stein an und schafft damit genau die Struk­tur, in der sich der nächste Grünbelag schnel­ler fest­setzt. Chemisch zu arbeiten und mit Bürste nachzuhelfen ist für den Belag scho­nen­der und hält länger.Ist das Produkt für Holz ge­eig­net?Der Her­stel­ler nennt bei POWER nur Stein und Keramik. Für Holzflächen wie Sicht­schutz­wän­de und Holzterrassen sowie für Dach­zie­gel ist aus­drück­lich das Anti-Grün LONGLIFE vor­ge­se­hen.Kurz gesagtAnti-Grün POWER ist der schnelle Griff, wenn Grünbelag, Laub­ver­fär­bun­gen oder Vogelkot jetzt weg müssen: ge­brauchs­fer­tig, leicht alkalisch und damit auch auf Marmor, Kalk­stein und Sand­stein ein­setz­bar. Für die Vorbeugung über die Saison ist LONGLIFE das passende Produkt – die beiden er­gän­zen sich.Akemi Anti-Grün Longlife 1 ltr. (Art. 10983)Anti-Grün LONGLIFE, wirkt bis zu einem Jahr vorbeugend.Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)Steinreiniger für die Grund­rei­ni­gung von Außenflächen.Akemi Anti-Fleck W 1 ltr. (Art. 10857)Anti-Fleck W, Imprägnierung für Außenflächen auf Wasserbasis.Akemi Farb­ton­ver­tie­fer 1 ltr. (Art. 10887)Farb­ton­ver­tie­fer, witte­rungs­be­stän­dig für rauen Stein im Freien.

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Akemi Steinseife 1 ltr. (Art. 10830)
Akemi Steinseife 1 Liter – reinigen und pflegen ohne SchichtaufbauDie Akemi Steinseife (Art. 10830) ist das Produkt für die lau­fen­de Rei­ni­gung und Pflege von Natur- und Kunst­stein­flä­chen: ein Konzentrat aus hoch­wer­ti­gen Pflege-, Hilfs- und Duftstoffen, frei von Phosphaten, Laugen, Wachsen und Polymeren. Bei regelmäßiger An­wen­dung schützt sie den Stein, und Struk­tur wie Farbe bleiben er­hal­ten. Genau das ist ihr Prinzip: pflegen, ohne den Stein zu ver­än­dern.Ohne Wachsund ohne Po­ly­me­reTägliche Rei­ni­gungKonzentrat1 LiterGebindegrößeDer Un­ter­schied, auf den es ankommtBei Steinpflege gibt es zwei grund­ver­schie­de­ne Wege, und die Ent­schei­dung da­zwi­schen legt fest, wie die Fläche über Jahre aus­sieht und was für Arbeit sie macht.Der eine Weg baut eine Schicht auf: Wachs- oder Polymerpflege legt einen Film auf den Stein, der glänzt, den Ver­schleiß auf­nimmt und den Farbton meist etwas vertieft. Das sieht anfangs sehr gut aus. Der Film verbraucht sich aber un­gleich­mä­ßig und muss ir­gend­wann kom­plett ab­ge­nom­men und neu auf­ge­baut werden.Der andere Weg ver­zich­tet bewusst darauf, und dafür steht die Steinseife: frei von Wachsen und Polymeren. Sie reinigt und hin­ter­lässt Pflegestoffe, die in die Ober­flä­che gehen, statt darauf zu liegen. Der Stein sieht aus wie er ist – der Her­stel­ler for­mu­liert es als Struk­tur und Farbe des Steines bleiben er­hal­ten – und es ent­steht nichts, was später fleckig werden und ab­ge­nom­men werden muss. Für Na­tur­stein, den man wegen seines Aussehens gekauft hat, ist das in der Regel der rich­ti­ge Weg.Warum Pfle­ge­mit­tel ir­gend­wann wieder ab­ge­nom­men werden müssenWachs- und Polymerpflege baut eine Schicht auf dem Stein auf. Das ist zu­nächst gewollt, denn diese Schicht nimmt den Ver­schleiß auf. Sie verbraucht sich aber un­gleich­mä­ßig: In Laufstraßen wird sie dünn, in Rand­be­rei­chen wächst sie mit jeder An­wen­dung weiter. Irgendwann sieht der Boden fleckig aus, und dagegen hilft kein weiterer Auftrag – im Ge­gen­teil, er verstärkt den Effekt. Dann steht eine Grund­rei­ni­gung an, die die alte Schicht kom­plett abnimmt; danach wird neu auf­ge­baut. Genau dafür ist der Akemi Steinreiniger gemacht, der Steinpflege- und Wachs­schich­ten aus­drück­lich ent­fernt.Geeignete Ma­te­ri­ali­enDer Her­stel­ler nennt Natur- und Kunst­stein­flä­chen und führt in der Eignungsliste:Na­tur­stein, Marmor und Kalk­steinGranit, Terrazzo, Schie­ferBeton­werksteinCotto, Terracotta und Terres-Quitesunglasierte Tonplatten und Ziegelbelägeaus­drück­lich auch säure­emp­find­li­che SteineAls Ober­flä­chen sind rau, fein­ge­schlif­fen, ge­schlif­fen, satiniert und antik genannt, als Einsatzorte Bad und Sanitär sowie Boden und Treppe. Dass säure­emp­find­li­che Steine aus­drück­lich mit aufgeführt sind, macht die Steinseife zum Pfle­ge­mit­tel für Marmor-, Kalk­stein- und Traver­tin­bö­den, bei denen im Alltag mit einem falschen Rei­ni­ger schnell irreparabler Schaden ent­steht.Ver­ar­bei­tungDas Produkt ist ein Konzentrat und wird je nach Ver­schmut­zung mit Wasser verdünnt. Das ist der wirt­schaft­li­che Punkt bei Konzentraten: Ein Liter ergibt, je nach Ansatz, ein Mehr­fa­ches an Ge­brauchs­lö­sung. Angesetzt wird immer nur so viel, wie in einem Ar­beits­gang verbraucht wird. Die Ver­dün­nungs­ver­hält­nis­se für den je­wei­li­gen Fall nennt die Ge­brauchs­an­lei­tung des Her­stel­lers.Für die lau­fen­de Rei­ni­gung ist das der prak­ti­sche Punkt: Ein Liter Konzentrat reicht für sehr viele Wischgänge, weil je Eimer nur eine kleine Menge zugegeben wird. Aufgetragen wird mit Mopp, per Hand oder ma­schi­nell mit der Ein­schei­ben­ma­schi­ne.Regel­mä­ßig­keit ist bei diesem Produkt wich­ti­ger als In­ten­si­tät. Der Her­stel­ler for­mu­liert die Schutzwirkung aus­drück­lich als Er­geb­nis regelmäßiger An­wen­dung – die Pflegestoffe bauen sich über die Wischgänge auf. Wer einmal im Quartal mit Steinseife wischt und sonst mit dem All­zweck­rei­ni­ger aus dem Supermarkt, bekommt diesen Effekt nicht.Tech­ni­sche DatenProduktAkemi Steinseife, Art. 10830Inhalt1 LiterArtKonzentrat zur laufenden Rei­ni­gung und PflegeChemische BasisWasserbasispH-WertalkalischFrei vonPhosphaten, Laugen, Wachsen und PolymerenInhaltsstoffehoch­wer­ti­ge Pflege-, Hilfs- und DuftstoffeKonzentrationKonzentratWirkungreinigt und pflegt, schützt bei regelmäßiger An­wen­dungOptikStruk­tur und Farbe des Steines bleiben er­hal­tenMa­te­ri­alNa­tur­stein, Marmor und Kalk­stein, Granit, Terrazzo, Schie­fer, Beton­werkstein, Cotto, säure­emp­find­li­che SteineOber­flä­chenrau, fein­ge­schlif­fen, ge­schlif­fen, satiniert, antikEin­satz­ortBad und Sanitär, Boden und TreppeAuftragMopp, Ein­schei­ben­ma­schi­ne, manuell, ma­schi­nellUmweltleicht biologisch abbaubarDie ent­hal­te­nen Tenside sind laut Her­stel­ler leicht biologisch abbaubar. Das sagt etwas über den Abbau im Klärwerk aus, nicht darüber, dass die Lösung un­be­denk­lich wäre: Rei­ni­gungs­flot­te gehört in die Kanalisation und nicht in ein Beet, einen Gully mit An­schluss an ein Gewässer oder auf eine Wiese.Die Rei­hen­fol­ge ent­schei­det: erst reinigen, dann schüt­zen, dann pflegenDiese drei Schrit­te lassen sich nicht tau­schen und nicht über­sprin­gen. Rei­ni­gen heißt, alles von der Ober­flä­che und aus den Poren zu holen, was dort nicht hingehört – Bauschmutz, Ze­ment­schlei­er, alte Pflege­schich­ten, Fett. Schützen heißt imprägnieren, also die Poren so weit besetzen, dass Flüssigkeit nicht mehr einziehen kann. Pflegen ist die lau­fen­de Rei­ni­gung im Alltag. Der häu­figs­te und teu­ers­te Fehler ist, auf einen noch verschmutzten Stein zu imprägnieren: Die Imprägnierung schließt den Schmutz dau­er­haft ein, und er ist danach nicht mehr zu er­rei­chen. Ebenso wichtig: Der Stein muss vor dem Im­prä­gnie­ren durch­ge­trock­net sein, sonst schließt man Feuchte ein.Steinseife oder Steinmilch?Die Steinseife pflegt ohne Schichtaufbau, der Stein bleibt optisch un­ver­än­dert. Die Akemi Steinmilch bildet einen selbst­glän­zen­den, ver­schleiß­fes­ten Wachsfilm, vertieft den Farbton leicht und frischt stumpfe Beläge auf. Wenn Ihr Boden matt ge­wor­den ist und wieder Glanz haben soll, ist die Steinmilch richtig. Wenn Sie den Na­tur­stein so haben wollen, wie er ist, und keine Schicht pflegen möchten, die Steinseife.Kann ich sie auf Marmor ver­wen­den?Ja, Marmor und Kalk­stein sowie säure­emp­find­li­che Steine sind aus­drück­lich genannt. Gerade auf diesen Ma­te­ri­ali­en ist ein geeignetes Pfle­ge­mit­tel wichtig, weil viele Haushalts­reiniger sauer ein­ge­stellt sind und die Ober­flä­che anätzen würden.Ersetzt die Steinseife eine Imprägnierung?Nein, sie ergänzt sie. Eine Imprägnierung wie das Anti-Fleck W zieht in die Poren ein und hält Flüssigkeit ab; die Steinseife ist die lau­fen­de Rei­ni­gung darüber und trägt Pflegestoffe nach. Beides zu­sam­men ist der übliche Aufbau: einmal imprägnieren, dann dau­er­haft mit Steinseife pflegen.Warum riecht sie parfümiert?Duftstoffe sind als Bestandteil deklariert. Bei einem Produkt für die tägliche Rei­ni­gung ist das eine bewusste Ent­schei­dung des Her­stel­lers. Wenn Sie auf Duftstoffe emp­find­lich re­agie­ren, spre­chen Sie uns an – dann suchen wir eine Al­ter­na­ti­ve.Kurz gesagtDie Akemi Steinseife ist die lau­fen­de Pflege für Na­tur­stein, der aussehen soll wie Na­tur­stein: frei von Wachsen und Polymeren, ohne Schichtaufbau, Struk­tur und Farbe bleiben er­hal­ten. Als Konzentrat ist sie im Alltag sparsam, und sie ist aus­drück­lich auch für Marmor, Kalk­stein und andere säure­emp­find­li­che Steine frei­ge­ge­ben.Akemi Steinmilch 1 ltr. (Art. 10805)Steinmilch, wenn ein glänzender Schutzfilm ge­wünscht ist.Akemi Triple Effect 0,5 ltr. (Art. 10846)Triple Effect für po­lier­te Flächen und Ar­beits­plat­ten.Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)Steinreiniger für die Grund­rei­ni­gung, wenn die Pflege nicht reicht.Akemi Anti-Fleck W 1 ltr. (Art. 10857)Anti-Fleck W, die Imprägnierung unter der laufenden Pflege.

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Akemi Anti-Fleck Nano 1 ltr. (Art. 11932)
Akemi Anti-Fleck Nano-Effect 1 Liter – schnell und ohne Farb­ver­än­de­rungDas Akemi Anti-Fleck Nano-Effect (Art. 11932) ist eine Imprägnierung auf Basis hochwertiger organischer Wirkstoffe, wasser-, fett- und ölabweisend, für saugfähigen Natur- und Kunst­stein innen und außen. Zwei Ei­gen­schaf­ten heben es heraus: Die Schutzwirkung setzt bereits nach 10 bis 20 Minuten ein, und das Produkt führt laut Her­stel­ler in der Regel nicht zu einer Farb­ton­ver­tie­fung des Steines.10 – 20 Minutenbis zur SchutzwirkungKeine Farb­ver­tie­fungin der RegelAbperleffektpunk­tu­el­le AuflageWas eine Imprägnierung tutEine Imprägnierung ist keine Be­schich­tung. Sie legt keinen Film auf den Stein, sondern zieht in die Poren ein und besetzt sie von innen. Deshalb bleibt der Belag at­mungs­ak­tiv: Wasserdampf kann weiter nach außen diffundieren, flüssiges Wasser dringt nicht mehr ein. Das ist der we­sent­li­che Un­ter­schied zu einer Versiegelung, die als ge­schlos­se­ne Schicht obenauf liegt, glänzt, Feuchte einsperrt und mit der Zeit abgelaufen wird. Eine Imprägnierung ver­än­dert das Aus­se­hen des Steins wenig bis gar nicht und ist genau deshalb bei Na­tur­stein die übliche Wahl.Der Nano-Effekt – was der Her­stel­ler damit be­schreibtDie Be­schrei­bung im Da­ten­blatt ist präzise und lohnt genaues Lesen: Spezielle Substanzen wirken einer flä­chi­gen Be­net­zung von Flüssig­keits­trop­fen entgegen. Es ent­ste­hen kugelförmige Flüssig­keits­per­len, die nur punk­tu­ell an der Stein­ober­flä­che auf­lie­gen und an der Ober­flä­che ab­lau­fen. Das ist mehr als Wasser­ab­wei­sung: Ein Tropfen, der breit auf dem Stein auf­liegt, hat viel Kon­takt­flä­che und damit viele Gelegenheiten, in eine Pore zu finden. Ein kugeliger Tropfen berührt den Stein nur an wenigen Punkten und rollt bei der kleinsten Neigung ab. Deshalb ist der Effekt gerade auf senk­rech­ten und leicht geneigten Flächen wirksam – Fassade, Fensterbank, Ter­ras­se mit Gefälle.Die volle Wirksamkeit ent­fal­tet sich nach 2 bis 3 Stunden; die erste Schutzwirkung greift schon nach 10 bis 20 Minuten. Für die Bau­stel­le ist das der ent­schei­den­de Un­ter­schied: Eine imprägnierte Fläche ist in­ner­halb einer Stunde gegen den ersten Sprit­zer ge­schützt, statt einen halben Tag lang emp­find­lich zu bleiben.Der wich­tigs­te Punkt: kein NasseffektViele Imprä­gnie­run­gen dunkeln Na­tur­stein nach – auf saugfähigem, rauem Ma­te­ri­al teils er­heb­lich. Das ist nicht immer unerwünscht, aber es ist eine Ent­schei­dung, die nach dem Auf­tra­gen nicht mehr rückholbar ist. Das Anti-Fleck Nano führt laut Her­stel­ler in der Regel nicht zu einer Farb­ton­ver­tie­fung. Wenn Sie einen hellen Marmor, einen Solnhofer Boden oder eine helle Fein­stein­zeug­flä­che schüt­zen wollen, ohne dass sich der Ton ver­än­dert, ist das das passende Produkt. Wollen Sie um­ge­kehrt genau diesen satten, an­ge­feuch­te­ten Look, ist der Farb­ton­ver­tie­fer das rich­ti­ge Produkt. Die Formulierung "in der Regel" ist eine Ein­schrän­kung des Her­stel­lers, keine Ga­ran­tie – eine Probe an unauffälliger Stelle bleibt Pflicht.Geeignete Ma­te­ri­ali­enFür saugfähigen Natur- und Kunst­stein, innen und außen:Marmor, Solnhofer Platten, Sand­steinFein­stein­zeugGranit, Terrazzo, Schie­fer, Beton­werksteinCotto, Terracotta und Terres-Quitesunglasierte Tonplatten und ZiegelbelägeDie Ein­satz­ort­lis­te ist die brei­tes­te aller drei Imprä­gnie­run­gen: Küche, Bad und Sanitär, Tisch und Fensterbank, Boden und Treppe, Garten und Ter­ras­se, Grabstein und Denkmal, Fassade, Wand sowie der Lebens­mittel­bereich. Genannt sind Böden, Tisch- und Ar­beits­plat­ten.Für Küchen­arbeits­platten ist die Angabe wichtig, dass das Produkt nach der Aushärtung bei Kontakt mit Lebensmitteln ge­sund­heit­lich un­be­denk­lich ist. Bestätigt hat das laut Her­stel­ler ein externes deutsches Prüfinstitut. Wer eine Arbeitsplatte be­han­delt, auf der später Brot ge­schnit­ten und Gemüse geputzt wird, sollte auf diesen Nachweis achten – er ist bei Stein- und Flie­sen­pflege­mit­teln nicht selbst­ver­ständ­lich.Zusätzlich weist der Her­stel­ler die Emis­sions­klas­se A+ aus, be­stä­tigt durch ein externes Prüfinstitut.Ver­ar­bei­tungZwei Punkte sind für das Er­geb­nis entscheidend und beide kosten nur Geduld. Erstens: Der Stein muss voll­stän­dig durch­ge­trock­net sein. Rest­feuch­te in den Poren blo­ckiert die Auf­nah­me, und die Imprägnierung bleibt oberflächlich. Zweitens: Die Fläche muss vorher gründ­lich ge­rei­nigt sein, denn was jetzt in den Poren sitzt, bleibt dort dau­er­haft ein­ge­schlos­sen. Nach einer Neuverlegung wird deshalb erst die Bau­ab­schluss­rei­ni­gung gemacht, dann wird durch­ge­trock­net, dann imprägniert.Das Produkt ist löse­mittel­ba­siert. Das ist der Grund für die schnelle Wirkung und gleich­zei­tig die Ein­schrän­kung: Der Un­ter­grund muss trocken sein, und es wird für Durchzug gesorgt. In einer be­wohn­ten Wohnung, in der wenig Geruch ent­ste­hen soll, ist das Anti-Fleck W auf Wasserbasis die pas­sen­de­re Wahl.Aufgetragen wird mit Flächenpinsel, Mopp, Pad, im Sprühauftrag oder ma­schi­nell mit der Ein­schei­ben­ma­schi­ne. Dass die Ein­schei­ben­ma­schi­ne genannt ist, macht das Produkt für große Bo­den­flä­chen im Objekt in­ter­es­sant. Über­schuss wird ab­ge­nom­men, bevor er an­trock­net.Tech­ni­sche DatenProduktAkemi Anti-Fleck Nano-Effect, Art. 11932Inhalt1 LiterArtImprägnierung auf Basis organischer WirkstoffeChemische BasisLöse­mittel­ba­sisWirkungwasser-, fett- und ölabweisend, AbperleffektSchutzwirkung tritt einnach 10 bis 20 Minuten bei 20 °CVolle Wirksamkeitnach 2 bis 3 StundenFarbtonführt in der Regel nicht zu einer Farb­ton­ver­tie­fungDiffusionder Stein bleibt at­mungs­ak­tivKonzentrationge­brauchs­fer­tigMa­te­ri­alNa­tur­stein, Marmor und Kalk­stein, Granit, Keramik, Terrazzo, Schie­fer, Beton­werkstein, CottoEin­satz­ortKüche, Bad, Tisch und Fensterbank, Boden und Treppe, Garten und Ter­ras­se, Grabstein, Fassade, Wand, Lebens­mittel­bereichAuftragFlächenpinsel, Mopp, Pad, Ein­schei­ben­ma­schi­ne, SprühauftragEmissionenEmis­sions­klas­se A+Lebens­mittel­kontaktnach Aushärtung un­be­denk­lich, extern be­stä­tigtNano oder Anti-Fleck W?Nano ist löse­mittel­ba­siert, schützt nach 10 bis 20 Minuten und ver­än­dert den Farbton in der Regel nicht – braucht aber einen tro­ckenen Un­ter­grund und mehr Lüftung. Das Anti-Fleck W ist wasserbasiert, geruchsarm, darf auf feuchte Un­ter­grün­de und ist damit die Wahl für bewohnte Räume und Neubaufeuchte. Für eine helle Küchen­arbeits­plat­te, die farblich un­ver­än­dert bleiben soll, ist Nano der si­che­re­re Griff.Wird meine Ter­ras­se dadurch rut­schig?Eine Imprägnierung legt keinen Film auf und ver­än­dert die Ober­flä­chen­struk­tur nicht – anders als eine Versiegelung oder ein Wachs wie die Steinmilch, die einen glän­zen­den Film bildet und aus­drück­lich für den In­nen­be­reich gedacht ist. Weil Wasser bei imprägnierten Flächen abperlt statt einzuziehen, steht es al­ler­dings länger obenauf. Auf Treppen und geneigten Flächen im Freien sollten Sie das im Blick be­hal­ten und im Zweifel an einer Pro­be­flä­che testen.Wie oft muss ich nachbehandeln?So oft, wie die Wasserprobe es ver­langt: einen Tropfen Wasser aufsetzen, einige Minuten warten und schauen, ob der Stein dar­un­ter nachdunkelt. Solange er trocken bleibt, wirkt die Imprägnierung. Auf stark beanspruchten Ar­beits­plat­ten ist das In­ter­vall kürzer als auf einer Fensterbank.Kann ich Nano auf einer gla­sier­ten Fliese ver­wen­den?Es bringt dort nichts. Eine Imprägnierung wirkt, indem sie in Poren einzieht; eine Glasur hat keine. Sinnvoll ist die Behandlung auf saugfähigem Ma­te­ri­al – Na­tur­stein, unglasiertem Fein­stein­zeug, Cotto, Terracotta – und, was oft ver­ges­sen wird, auf den Ze­ment­fu­gen zwi­schen gla­sier­ten Fliesen, die sehr wohl saugen.Kurz gesagtDas Akemi Anti-Fleck Nano-Effect ist die Imprägnierung für den Fall, in dem der Stein aussehen soll wie vorher: schnelle Schutzwirkung nach 10 bis 20 Minuten, Abperleffekt durch punk­tu­ell aufliegende Tropfen und in der Regel keine Farb­ton­ver­tie­fung. Sie braucht einen tro­ckenen Un­ter­grund; für feuchte Un­ter­grün­de und geruchsarmes Ar­bei­ten ist das Anti-Fleck W die Al­ter­na­ti­ve.Akemi Anti-Fleck W 1 ltr. (Art. 10857)Anti-Fleck W auf Wasserbasis, auch für feuchte Un­ter­grün­de.Akemi Farb­ton­ver­tie­fer 1 ltr. (Art. 10887)Farb­ton­ver­tie­fer für den bewussten Nasseffekt.Akemi Triple Effect 0,5 ltr. (Art. 10846)Triple Effect für die lau­fen­de Pflege po­lier­ter Flächen.Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)Steinreiniger für die Grund­rei­ni­gung vor dem Im­prä­gnie­ren.

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Akemi Intensivreiniger 1 ltr. (Art. 11920)
Akemi Inten­siv­rei­ni­ger 1 Liter – hoch alkalisch gegen Öl, Fett und RußDer Akemi Inten­siv­rei­ni­ger (Art. 11920) ist das stärks­te al­ka­li­sche Produkt in dieser Reihe: ein hoch kon­zen­trier­tes Rei­ni­gungs­mit­tel aus anionischen Tensiden, Hilfsmitteln und Lösungs­mit­teln. Es ist dort richtig, wo Fett, Öl, Ruß oder alte Wachs­schich­ten sitzen und ein nor­ma­ler Steinreiniger nicht mehr wei­ter­kommt. Leicht biologisch abbaubar und im Lebens­mittel­bereich ein­setz­bar.Hoch alkalischfür starke Ver­schmut­zungKonzentratwasser­ver­dünn­bar1 LiterGebindegrößeWogegen der Inten­siv­rei­ni­ger ar­bei­tetAlkalische Rei­ni­ger und fettartige Ver­schmut­zun­gen gehören che­misch zu­sam­men: Lauge spaltet Fette und macht sie wasserlöslich. Genau darauf ist dieses Produkt aus­ge­legt. Der Her­stel­ler nennt aus­drück­lich:Öl- und FettfilmeRußGummifleckenver­schie­de­ne WachseSelbst­glanz­emul­sio­nenDie letzten beiden Punkte sind der ei­gent­li­che Spezialfall. Selbst­glanz­emul­sio­nen und Wachse sind Pflege­pro­duk­te, die bewusst eine Schicht auf­ge­baut haben. Wenn diese Schicht fleckig ge­wor­den ist oder ge­wech­selt werden soll, muss sie voll­stän­dig her­un­ter – und dafür braucht es ein Produkt dieser Stärke. Einsatzorte sind Küchen, bewohnte Räume, Lebens­mittel­be­trie­be, Werk­stät­ten und Indus­trie­be­trie­be.Warum Pfle­ge­mit­tel ir­gend­wann wieder ab­ge­nom­men werden müssenWachs- und Polymerpflege baut eine Schicht auf dem Stein auf. Das ist zu­nächst gewollt, denn diese Schicht nimmt den Ver­schleiß auf. Sie verbraucht sich aber un­gleich­mä­ßig: In Laufstraßen wird sie dünn, in Rand­be­rei­chen wächst sie mit jeder An­wen­dung weiter. Irgendwann sieht der Boden fleckig aus, und dagegen hilft kein weiterer Auftrag – im Ge­gen­teil, er verstärkt den Effekt. Dann steht eine Grund­rei­ni­gung an, die die alte Schicht kom­plett abnimmt; danach wird neu auf­ge­baut. Genau dafür ist der Akemi Steinreiniger gemacht, der Steinpflege- und Wachs­schich­ten aus­drück­lich ent­fernt.Geeignete Ma­te­ri­ali­en – und wo Zurückhaltung geboten istDer Her­stel­ler nennt als Ma­te­ri­al Na­tur­stein, Granit und Keramik und als Einsatzorte Bad und Sanitär sowie Boden und Treppe. Alle Ober­flä­chen von rau bis poliert sind aufgeführt. Auffällig ist, was in der Ma­te­ri­al­lis­te dieses Produkts nicht steht: Marmor und Kalk­stein sowie säure­emp­find­li­che Steine, die der Her­stel­ler beim Steinreiniger aus­drück­lich mitaufzählt. Wir lesen das als Hinweis, dass ein hoch alkalisches Produkt auf emp­find­li­chen, po­lier­ten Kalk­stein­flä­chen nicht die erste Wahl ist – nicht wegen Ätzgefahr, die be­trifft Säuren, sondern weil stark al­ka­li­sche Rei­ni­ger po­lier­te Ober­flä­chen und manche Ge­steins­bin­dun­gen angreifen können. Für solche Flächen ist der schwach al­ka­li­sche Steinreiniger der sichere Weg. Wenn Sie unsicher sind, welches Ma­te­ri­al vorliegt, fragen Sie uns.Vor dem Einsatz auf der ganzen Fläche gehört eine Probe an eine un­auf­fäl­li­ge Stelle – und dort wird geprüft, was danach zu sehen ist, nicht nur, ob der Schmutz weggeht. Na­tur­stein ist ein Naturprodukt: Zwei Platten aus dem­sel­ben Bruch können un­ter­schied­lich re­agie­ren. Notieren Sie sich Verdünnung und Einwirkzeit, mit denen die Probe funk­tio­niert hat, dann arbeiten Sie auf der Fläche re­pro­du­zier­bar.Ver­ar­bei­tungDas Produkt ist ein Konzentrat und wird je nach Ver­schmut­zung mit Wasser verdünnt. Das ist der wirt­schaft­li­che Punkt bei Konzentraten: Ein Liter ergibt, je nach Ansatz, ein Mehr­fa­ches an Ge­brauchs­lö­sung. Angesetzt wird immer nur so viel, wie in einem Ar­beits­gang verbraucht wird. Die Ver­dün­nungs­ver­hält­nis­se für den je­wei­li­gen Fall nennt die Ge­brauchs­an­lei­tung des Her­stel­lers.Aufgetragen wird laut Her­stel­ler mit Schrubber, Mopp, Bürste, Pad, per Hand oder ma­schi­nell mit der Ein­schei­ben­ma­schi­ne. Auf grö­ße­ren Flächen ist die Ma­schi­ne nicht nur schnel­ler, sondern auch gleich­mä­ßi­ger: Der me­cha­ni­sche Anteil der Rei­ni­gung wird überall gleich stark eingebracht, was Wolkenbildung vermeidet.Ein Rei­ni­ger darf auf der Fläche nicht antrocknen. Trocknet die Lösung ein, bleibt der gelöste Schmutz zu­sam­men mit den Inhalts­stof­fen auf dem Stein zurück, und es ent­ste­hen Ränder und Schlieren, die schwe­rer zu ent­fer­nen sind als die ursprüngliche Ver­schmut­zung. Bei großen Flächen wird deshalb in Ab­schnit­ten ge­ar­bei­tet: aufbringen, einwirken lassen, be­ar­bei­ten, ab­neh­men und mit klarem Wasser nachspülen – und dann der nächste Ab­schnitt. In der Sonne und auf heißen Flächen im Freien ent­spre­chend klei­ne­re Ab­schnit­te wählen.Tech­ni­sche DatenProduktAkemi Inten­siv­rei­ni­ger, Art. 11920Inhalt1 LiterArtkon­zen­trier­tes Rei­ni­gungs­mit­telChemische BasisWasserbasis, mit Lösungs­mit­telnWirkstoffeanionische Tenside, Hilfs­mit­tel, Lösungs­mittelpH-Wertalkalisch, hoch alkalisch ein­ge­stelltKonzentrationKonzentratEntferntÖl- und Fettfilme, Ruß, Gummiflecken, Wachse, Selbst­glanz­emul­sio­nenMa­te­ri­alNa­tur­stein, Granit, KeramikOber­flä­chenrau bis poliert, alle Be­ar­bei­tungs­ar­tenEin­satz­ortBad und Sanitär, Boden und TreppeAuftragSchrubber, Mopp, Bürste, Pad, Ein­schei­ben­ma­schi­ne, manuell, ma­schi­nellUmweltTenside leicht biologisch abbaubarLebens­mittel­bereichein­setz­bar, durch externes deutsches Prüfinstitut be­stä­tigtDie ent­hal­te­nen Tenside sind laut Her­stel­ler leicht biologisch abbaubar. Das sagt etwas über den Abbau im Klärwerk aus, nicht darüber, dass die Lösung un­be­denk­lich wäre: Rei­ni­gungs­flot­te gehört in die Kanalisation und nicht in ein Beet, einen Gully mit An­schluss an ein Gewässer oder auf eine Wiese.Inten­siv­rei­ni­ger oder Steinreiniger?Der Steinreiniger ist schwach alkalisch und der Stan­dard für Bauschmutz, leich­ten Ze­ment­schlei­er und normale Ver­schmut­zung, auch auf säure­emp­find­li­chem Stein. Der Inten­siv­rei­ni­ger ist hoch alkalisch und für den Fall gemacht, in dem der Steinreiniger nicht reicht: eingefahrenes Fett, Ruß, Gummiabrieb, alte Wachs- und Selbst­glanz­schich­ten. Wer nur eines von beiden im Haus hat, ist mit dem Steinreiniger breiter auf­ge­stellt.Hilft er gegen Ze­ment­schlei­er?Nein, dafür ist er das falsche Werk­zeug. Zement- und Mör­tel­res­te sind mi­ne­ra­lisch und alkalisch, sie werden von einem sauren Produkt gelöst – dafür ist der Akemi Acid Cleaner gemacht. Alkalische Rei­ni­ger wirken gegen organische Ver­schmut­zung, also gegen Fette, Öle und Ruß. Auf säure­emp­find­li­chem Stein, wo der Acid Cleaner nicht ein­ge­setzt werden darf, holt der Steinreiniger immerhin leich­ten Ze­ment­schlei­er her­un­ter.Kann ich ihn in der Küche ver­wen­den?Ja, der Einsatz im Lebens­mittel­bereich ist laut Her­stel­ler durch ein externes deutsches Prüfinstitut be­stä­tigt. Nach der Rei­ni­gung wird selbst­ver­ständ­lich gründ­lich mit klarem Wasser nachgespült, bevor die Fläche wieder für Lebensmittel genutzt wird.Muss ich nach dem Rei­ni­gen neu imprägnieren?Wenn die Fläche imprägniert war, ja – ein Rei­ni­ger dieser Stärke nimmt die Imprägnierung mit ab. Nach dem Durchtrocknen wird deshalb neu ge­schützt, mit dem Anti-Fleck W auf Wasserbasis, dem Anti-Fleck Nano ohne Farb­ton­ver­än­de­rung oder dem Farb­ton­ver­tie­fer, wenn der Stein dunkler wirken soll.Kurz gesagtDer Akemi Inten­siv­rei­ni­ger ist der Griff für den harten Fall: hoch alkalisch, kon­zen­triert, gegen Fett, Öl, Ruß, Gummi und alte Pflege­schich­ten. Für die normale Grund­rei­ni­gung und für emp­find­li­che po­lier­te Kalk­stein­flä­chen ist der schwach al­ka­li­sche Steinreiniger die pas­sen­de­re Wahl. Sagen Sie uns, welcher Schmutz auf welchem Ma­te­ri­al sitzt, dann nennen wir Ihnen das rich­ti­ge Produkt.Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)Schwach alkalisch, der Stan­dard für Bauschmutz und Grund­rei­ni­gung.Akemi Acid Cleaner - salzsäurefrei (Art. 11985)Sauer, gegen Ze­ment­schlei­er und Mör­tel­res­te auf säurefesten Flächen.Akemi Steinseife 1 ltr. (Art. 10830)Steinseife für die lau­fen­de Rei­ni­gung nach der Grund­rei­ni­gung.Akemi Anti-Fleck W 1 ltr. (Art. 10857)Imprägnierung auf Wasserbasis, nach dem Rei­ni­gen aufzutragen.

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Artikel-Nr.: FA10951
Akemi Sanitärreiniger 1 ltr. (Art. 10826)
Akemi Sa­ni­tär­rei­ni­ger 1 Liter – sauer gegen Kalk, Rost und SeifenresteDer Akemi Sa­ni­tär­rei­ni­ger (Art. 10826) ist ein hoch kon­zen­trier­tes, säurehaltiges Rei­ni­gungs­mit­tel auf Basis organischer Säuren, frei von Phosphaten und starken anorganischen Säuren. Er löst, was sich im Bad hartnäckig fest­setzt: Kalk­ab­la­ge­run­gen, Rostflecken, Seifenreste. Einsetzbar aus­schließ­lich auf säurefesten Ober­flä­chen – für Kalk­stein und säure­emp­find­li­che Steine ist er aus­drück­lich nicht ge­eig­net.Sauerorganische SäurenKalk, Rost, Seifeim Sa­ni­tär­be­reich1 LiterKonzentratSäure und kalk­hal­ti­ger Stein – der Schaden ist nicht reparabelMarmor, Kalk­stein, Tra­ver­tin, Solnhofer Platten und die meisten hellen Natur­werk­stei­ne be­ste­hen im Kern aus Cal­cium­car­bo­nat, also aus Kalk. Säure löst Kalk auf. Trifft ein saurer Rei­ni­ger auf eine po­lier­te Marmorplatte, wird die Ober­flä­che an dieser Stelle angeätzt: Sie wird matt, stumpf und leicht aufgeraut. Das ist kein Fleck, der sich wegputzen lässt, sondern abgetragenes Ma­te­ri­al. Wieder­her­stel­len kann das nur noch ein Steinmetz durch Nachschleifen und Neupolieren der ganzen Fläche. Auf säure­emp­find­li­chem Stein kommen deshalb aus­schließ­lich die al­ka­li­schen oder pH-neutralen Pro­duk­te in Frage.Wogegen der Sa­ni­tär­rei­ni­ger ar­bei­tetKalk­ab­la­ge­run­gen, Rostflecken, Seifenreste und Schmutz – also genau das Schadensbild, das hartes Wasser über Monate in einer Dusche, an Ar­ma­tu­ren und auf Fliesen hin­ter­lässt. Der Wirk­me­cha­nis­mus ist der­sel­be, der das Produkt ge­fähr­lich für Marmor macht: Säure löst Kalk. Auf einer Fein­stein­zeug­fliese oder auf Granit ist genau das die ge­wünsch­te Wirkung, weil dort nur die Ablagerung angegriffen wird und der Belag selbst säure­be­stän­dig ist.Freigegeben ist der Einsatz auf:säurefestem Natur- und Kunst­stein, etwa GranitFliesen und KeramikKunst­stoffGlasEdel­stahlEinsatzorte sind Küchen, Nassräume und sanitäre Anlagen. Dass Glas und Edel­stahl aus­drück­lich genannt sind, macht das Produkt für die Duschkabine und die Edel­stahl­ar­ma­tur gleich mit brauch­bar – die beiden Stellen, an denen Kalk­ab­la­ge­run­gen am schnells­ten sicht­bar werden.So finden Sie heraus, ob Ihr Stein säure­emp­find­lich istWenn Sie nicht sicher sind, welches Ma­te­ri­al Sie vor sich haben, hilft eine ein­fa­che Probe an einer unauffälligen Stelle – an einer Schnitt­kan­te, unter dem Sockel, an der Rück­sei­te eines Reststücks. Geben Sie einen Tropfen Haus­halts­es­sig oder Zitronensäure darauf und schauen genau hin: Schäumt oder perlt es sicht­bar auf, ist Kalk im Stein und alle sauren Rei­ni­ger sind aus­ge­schlos­sen. Bleibt der Tropfen ruhig liegen, ist das Ma­te­ri­al aller Wahr­schein­lich­keit nach silikatisch, also etwa Granit, Gneis oder Quarzit, und säure­be­stän­dig. Machen Sie diesen Test niemals auf der sicht­ba­ren Fläche: Bei kalkhaltigem Stein hin­ter­lässt schon der Testtropfen einen matten Punkt.Ver­ar­bei­tungDas Produkt ist ein Konzentrat und wird je nach Ver­schmut­zung mit Wasser verdünnt. Das ist der wirt­schaft­li­che Punkt bei Konzentraten: Ein Liter ergibt, je nach Ansatz, ein Mehr­fa­ches an Ge­brauchs­lö­sung. Angesetzt wird immer nur so viel, wie in einem Ar­beits­gang verbraucht wird. Die Ver­dün­nungs­ver­hält­nis­se für den je­wei­li­gen Fall nennt die Ge­brauchs­an­lei­tung des Her­stel­lers.Der Her­stel­ler nennt sowohl Konzentrat als auch ge­brauchs­fer­tig, das Produkt lässt sich also je nach Aufgabe an­set­zen oder unverdünnt ver­wen­den. Aufgetragen wird mit Schrubber, Mopp, Bürste oder per Hand. Bei starken Ablagerungen ist die Kom­bi­na­ti­on aus Einwirkzeit und mechanischer Arbeit wirk­sa­mer als eine höhere Konzentration: Kalkschichten lösen sich von außen nach innen, und dabei hilft es, zwi­schen­durch nach­zu­ar­bei­ten.Ein Rei­ni­ger darf auf der Fläche nicht antrocknen. Trocknet die Lösung ein, bleibt der gelöste Schmutz zu­sam­men mit den Inhalts­stof­fen auf dem Stein zurück, und es ent­ste­hen Ränder und Schlieren, die schwe­rer zu ent­fer­nen sind als die ursprüngliche Ver­schmut­zung. Bei großen Flächen wird deshalb in Ab­schnit­ten ge­ar­bei­tet: aufbringen, einwirken lassen, be­ar­bei­ten, ab­neh­men und mit klarem Wasser nachspülen – und dann der nächste Ab­schnitt. In der Sonne und auf heißen Flächen im Freien ent­spre­chend klei­ne­re Ab­schnit­te wählen.Ein Punkt, der bei säurehaltigen Reinigern im Bad re­gel­mä­ßig über­se­hen wird: In der Dusche gibt es fast immer Si­li­kon­fu­gen und häufig auch eine Verbund­abdichtung unter den Fliesen. Spülen Sie nach der Rei­ni­gung gründ­lich mit klarem Wasser nach, damit keine Säurereste dau­er­haft an Fugen und An­schlüs­sen stehen bleiben.Tech­ni­sche DatenProduktAkemi Sa­ni­tär­rei­ni­ger, Art. 10826Inhalt1 LiterArthoch kon­zen­trier­tes Rei­ni­gungs­mit­telChemische BasisWasserbasis, organische SäurenpH-WertsauerFrei vonPhosphaten und starken anorganischen SäurenKonzentrationKonzentrat, auch ge­brauchs­fer­tig ein­setz­barEntferntKalk­ab­la­ge­run­gen, Rostflecken, Seifenreste, SchmutzMa­te­ri­alsäurefester Natur- und Kunst­stein, Granit, Keramik, Glas, Edel­stahl, Kunst­stoffNicht ge­eig­netKalk­stein, Marmor, Tra­ver­tin und andere säure­emp­find­li­che SteineOber­flä­chenrau bis poliert, alle Be­ar­bei­tungs­ar­tenEin­satz­ortKüche, Bad und SanitärAuftragSchrubber, Mopp, Bürste, manuellUmweltTenside leicht biologisch abbaubarDie ent­hal­te­nen Tenside sind laut Her­stel­ler leicht biologisch abbaubar. Das sagt etwas über den Abbau im Klärwerk aus, nicht darüber, dass die Lösung un­be­denk­lich wäre: Rei­ni­gungs­flot­te gehört in die Kanalisation und nicht in ein Beet, einen Gully mit An­schluss an ein Gewässer oder auf eine Wiese.Sa­ni­tär­rei­ni­ger oder Acid Cleaner?Beide sind sauer und beide arbeiten mit organischen Säuren, aber sie haben un­ter­schied­li­che Auf­ga­ben. Der Sa­ni­tär­rei­ni­ger ist auf das Schadensbild im genutzten Bad aus­ge­legt: Kalk, Rost, Seifenreste. Der Akemi Acid Cleaner ist der Baureiniger für Zement-, Mörtel- und Kalkreste sowie Rück­stän­de von kunst­stoff­ver­gü­te­tem Fu­gen­mör­tel – also für die Rei­ni­gung nach dem Fliesen. Wer neu verfugt hat, nimmt den Acid Cleaner; wer ein Bad putzt, das seit Jahren in Ge­brauch ist, den Sa­ni­tär­rei­ni­ger.Was mache ich, wenn mein Bad Marmorfliesen hat?Dann ist dieses Produkt aus­ge­schlos­sen, ebenso jeder andere saure Rei­ni­ger. Für kalkhaltigen Stein bleibt der schwach al­ka­li­sche Akemi Steinreiniger. Gegen Kalk­ab­la­ge­run­gen auf Marmor ist er schwä­cher, deshalb gilt hier be­son­ders: re­gel­mä­ßig ab­zie­hen und pflegen, statt auf die Grund­rei­ni­gung zu warten. Der Akemi Triple Effect ist für die lau­fen­de Pflege po­lier­ter Flächen gemacht.Greift er Si­li­kon­fu­gen an?Silikon ist che­misch be­stän­dig gegen verdünnte Säuren; das Problem sind stehende Reste und lange Einwirkzeiten an den An­schlüs­sen. Halten Sie sich an die Einwirkzeit der Ge­brauchs­an­lei­tung, lassen Sie nichts antrocknen und spülen Sie gründ­lich nach. Wenn eine Fuge ohnehin er­neu­ert werden soll, ist die Rei­hen­fol­ge ein­fa­cher: erst reinigen, dann die alte Fuge heraus und mit einem pas­sen­den Silikon neu setzen, etwa dem OTTOSEAL S 100.Hilft er gegen Schimmel in der Fuge?Nein, dafür ist er nicht gemacht. Schimmelpilze und Stockflecken auf Zement- und Si­li­kon­fu­gen be­han­delt der Akemi Schim­mel­ent­fer­ner, der auf aktiven Chlor­ver­bin­dun­gen basiert. Mischen Sie die beiden Pro­duk­te niemals und setzen Sie sie nicht direkt hin­ter­ein­an­der ein, ohne da­zwi­schen gründ­lich mit klarem Wasser zu spülen: Chlorhaltige Mittel und Säuren dürfen nicht zu­sam­men­kom­men.Kurz gesagtDer Akemi Sa­ni­tär­rei­ni­ger ist der saure Rei­ni­ger für das genutzte Bad: gegen Kalk, Rost und Seifenreste auf Fliesen, Granit, Glas, Edel­stahl und Kunst­stoff. Auf Marmor, Kalk­stein und Tra­ver­tin darf er nicht ein­ge­setzt werden – dort ist der schwach al­ka­li­sche Steinreiniger die Al­ter­na­ti­ve. Wenn Sie nicht wissen, welches Ma­te­ri­al Sie haben, machen Sie den Essigtest an verdeckter Stelle oder fragen Sie uns.Akemi Acid Cleaner - salzsäurefrei (Art. 11985)Der saure Baureiniger gegen Ze­ment­schlei­er und Mör­tel­res­te.Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)Schwach alkalisch, die Al­ter­na­ti­ve für säu­re­emp­find­li­chen Stein.Akemi Schim­mel­ent­fer­ner 0,5 ltr. (Art. 10898)Schim­mel­ent­fer­ner für Zement- und Si­li­kon­fu­gen.Akemi Triple Effect 0,5 ltr. (Art. 10846)Triple Effect für die lau­fen­de Pflege po­lier­ter Flächen.

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