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DiSTAR Colibri - 0,8 mm dünne Diamantscheibe Ø 76 mm

Artikel-Nr.: FA11169

DiSTAR Colibri - 0,8 mm dünne Diamantscheibe Ø 76 mm

DiSTAR Co­li­bri Ø 76 mm, nur 0,8 mm dünn (Art. FA11169)

Die Co­li­bri ver­bin­det zwei Dinge, die sich nor­ma­ler­wei­se aus­schlie­ßen: einen brauch­ba­ren Durch­mes­ser von 76 mm und eine Dicke von nur 0,8 mm. Mehr Durch­mes­ser heißt mehr Schnitt­tie­fe und mehr Schnitt­ge­schwin­dig­keit, we­ni­ger Dicke heißt mi­ni­ma­ler Ma­te­ri­al­ver­lust. Boh­rung 10 mm für Mini-Win­kel­schlei­fer, Tro­cken­schnitt, für Ke­ra­mik und Fein­stein­zeug.

Ø 76 mm
Durch­mes­ser
0,8 mm
Dicke
10 mm
Boh­rung
tro­cken
An­wen­dung

Warum die Kom­bi­na­ti­on 76 mm bei 0,8 mm be­mer­kens­wert ist

Eine dünne Schei­be hat wenig Bie­ge­stei­fig­keit. Mit zu­neh­men­dem Durch­mes­ser wird das kri­ti­scher, weil der Rand weiter von der Ein­span­nung ent­fernt ist. Des­halb sind die meis­ten 0,8-mm-Schei­ben klein – Ø 45 mm ist ty­pisch. Bei Ø 76 mm be­kom­men Sie deut­lich mehr nutz­ba­re Schnitt­tie­fe und rund 70 Pro­zent mehr Um­fangs­ge­schwin­dig­keit, bei gleich­blei­bend schma­lem Schnitt.

Ø 76 mm bei 11.000 U/minrund 44 m/s Um­fangs­ge­schwin­dig­keit
Ø 45 mm bei 11.000 U/minrund 26 m/s
Prak­ti­sche Folgedie Co­li­bri ar­bei­tet bei glei­cher Dreh­zahl deut­lich zü­gi­ger als eine Ø-45-mm-Schei­be

Die Boh­rung ist 10 mm

Das ist die Auf­nah­me von Mini-Win­kel­schlei­fern – die­sel­be wie bei den Mon­to­lit MI­NIFLE­XI­MONT-Schei­ben. Auf einen 115er oder 125er mit M14-Spin­del passt die Co­li­bri nicht.

Wofür sie ge­macht ist

Aus­schnit­te für Steck­do­sen

DiSTAR nennt Aus­lass­öff­nun­gen aus­drück­lich – der Schnitt bleibt so schmal, dass die Ro­set­te ihn ab­deckt.

Re­vi­si­ons­klap­pen

Grö­ße­re Öff­nun­gen mit sicht­ba­ren Kanten, bei denen jeder Mil­li­me­ter Ma­te­ri­al­ver­lust zählt.

Fein­schnit­te mit mi­ni­ma­lem Ver­lust

0,8 mm nimmt we­ni­ger als die Hälfte dessen weg, was eine 2-mm-Schei­be kostet.

De­tail­ar­bei­ten

Prä­zi­se kurze Schnit­te, bei denen eine 125er zu grob führt.
Eine runde Schei­be kann eine In­nen­ecke nur so scharf aus­schnei­den, wie ihr ei­ge­ner Radius es zu­lässt: Eine Ø-50-mm-Schei­be hin­ter­lässt an der Ecke einen Radius von 25 mm. Für klei­ne­re In­nen­ra­di­en brau­chen Sie ein an­de­res Werk­zeug – einen Fin­ger­frä­ser, einen Fräs­ke­gel oder einen Dia­mant­draht.

Dünne Schei­ben: der Vor­teil und die Grenze

Schei­ben­di­cken von 0,6 bis 0,8 mm sind der Grund, warum diese Werk­zeu­ge exis­tie­ren. Je we­ni­ger Ma­te­ri­al der Schnitt weg­nimmt, desto prä­zi­ser lässt sich ein Aus­schnitt setzen – und desto we­ni­ger Kraft muss ins Ma­te­ri­al.

Mi­ni­ma­ler Ma­te­ri­al­ver­lust

Ein 0,8-mm-Schnitt nimmt we­ni­ger als die Hälfte dessen weg, was eine 2-mm-Schei­be kostet. Bei einem Aus­schnitt für eine Be­tä­ti­gungs­plat­te ent­schei­det das über die Pas­sung.

We­ni­ger Kraft, we­ni­ger Aus­brü­che

We­ni­ger Ma­te­ri­al im Schnitt heißt we­ni­ger Kraft in der Glasur – die häu­figs­te Ur­sa­che für Ab­split­te­run­gen an der Schnitt­kan­te.

Die harte Grenze: Sei­ten­kräf­te

Eine 0,8-mm-Schei­be hat kaum Bie­ge­stei­fig­keit. Ver­kan­ten, Hebeln oder seit­li­ches Schlei­fen ver­biegt oder bricht sie.

Wenig Wär­me­spei­cher

Dünn heißt auch: wenig Masse, die Wärme auf­neh­men kann. Wasser oder Kühl­pau­sen sind hier wich­ti­ger als bei einer dicken Schei­be.

Nie seit­lich be­las­ten

Der Schnitt muss immer gerade ge­führt werden. Sobald Sie die Schei­be im Schnitt ver­dre­hen, um die Rich­tung zu kor­ri­gie­ren, ar­bei­tet die volle Vor­schub­kraft auf die Flanke einer 0,8 mm dünnen Schei­be. Wenn die Rich­tung nicht stimmt: Ma­schi­ne heraus, neu an­set­zen.

Warum eine kleine Schei­be lang­sa­mer schnei­det – auch bei glei­cher Dreh­zahl

Eine Dia­mant­schei­be schnei­det nicht über die Dreh­zahl, son­dern über die Um­fangs­ge­schwin­dig­keit: dar­über, wie schnell das Dia­mant­korn am Schei­ben­rand über das Ma­te­ri­al fährt. Und die hängt am Durch­mes­ser. Bei halbem Durch­mes­ser ist bei glei­cher Dreh­zahl auch nur die halbe Ge­schwin­dig­keit im Schnitt. Des­halb ist eine Mini-Schei­be auf einem nor­ma­len Win­kel­schlei­fer nicht schnell, son­dern lang­sam:

Ø 125 mm bei 11.000 U/minrund 72 m/s – der Nor­mal­fall am Win­kel­schlei­fer
Ø 76 mm bei 11.000 U/minrund 44 m/s
Ø 50 mm bei 11.000 U/minrund 29 m/s – we­ni­ger als die Hälfte
Ø 45 mm bei 20.000 U/minrund 47 m/s – des­halb brau­chen kleine Schei­ben schnel­le Ma­schi­nen
Ø 54 mm bei 20.000 U/minrund 57 m/s

Was das für die Praxis heißt

Eine Mini-Schei­be ar­bei­tet sich lang­sa­mer durch das Ma­te­ri­al – das ist normal und kein Mangel. Der Fehler, den fast jeder macht: mit Druck nach­hel­fen. Druck er­zeugt aber nur Wärme und Kan­ten­aus­brü­che, und bei 0,6 bis 0,8 mm Schei­ben­di­cke ist er der schnells­te Weg zum Ver­lau­fen. Mini-Schei­ben werden ge­führt, nicht ge­drückt.

Ar­beits­tech­nik

1
Anriss auf der Sichtsei­te setzen
Und zwar voll­stän­dig, nicht nur die Ecken. Sie folgen später einer Linie, nicht einer Vor­stel­lung.
2
Von der Rück­sei­te an­fan­gen, wo mög­lich
Die Glasur bricht immer auf der Aus­tritts­sei­te aus. Wo Sie von hinten ar­bei­ten können, bleibt die Sichtsei­te sauber.
3
Erst flach ein­schlei­fen, dann ein­tau­chen
Nicht senk­recht an­set­zen. Eine flach an­ge­leg­te An­fangs­ril­le gibt der Schei­be Füh­rung.
4
In meh­re­ren Durch­gän­gen tiefer
Zwei bis drei Mil­li­me­ter pro Durch­gang. Alles auf einmal heißt Hitze, Ver­lau­fen und Aus­brü­che.
5
Ecken zu­letzt und von beiden Seiten
In die Ecke hinein, nicht durch sie hin­durch. Über die Ecke hin­aus­ge­schnit­ten ist die Fliese ver­lo­ren.

Tro­cken­schnitt bei 0,8 mm: Pausen sind Pflicht

Die Co­li­bri ist als Tro­cken­werk­zeug aus­ge­wie­sen. Bei 0,8 mm Dicke ist prak­tisch keine Masse vor­han­den, die Wärme auf­neh­men kann – und beim Aus­schnitt­schnei­den steckt die Schei­be tief im Ma­te­ri­al, wo Luft kaum kühlt. Ar­bei­ten Sie in Durch­gän­gen von zwei bis drei Mil­li­me­tern Tiefe und lassen Sie die Schei­be zwi­schen­durch frei­lau­fen. Eine über­hitz­te dünne Schei­be ver­zieht sich und ver­läuft.

Si­cher­heit bei Mini-Schei­ben

Kleine Schei­ben ver­lei­ten dazu, ohne Schutz zu ar­bei­ten – sie drehen aber teils mit 20.000 U/min. Schutz­bril­le ist Pflicht, ebenso Atem­schutz beim Tro­cken­schnitt in Ke­ra­mik: Der Fein­sta­ub ent­hält kris­tal­li­ne Kie­sel­säu­re. Werk­stück fest ein­span­nen – ein­hän­dig schnei­den und mit der an­de­ren Hand die Fliese halten ist die häu­figs­te Ver­let­zungs­ur­sa­che. Beim Nass­schnitt am Netz über FI-Schutz­schal­ter ar­bei­ten.

Tech­ni­sche Daten

Pro­duktartdünne Mini-Dia­mant­trenn­schei­be
ModellCO­LI­BRI
Durch­mes­serØ 76 mm
Dicke0,8 mm
Boh­rung / Auf­nah­me10 mm
An­wen­dungTro­cken­schnitt
Ge­eig­net fürKe­ra­mik, Fein­stein­zeug
Ein­satzDe­tail­ar­bei­ten und Fein­schnit­te, Aus­lass­öff­nun­gen, Re­vi­si­ons­klap­pen
Be­son­der­heitprä­zi­ser Schnitt mit mi­ni­ma­lem Ma­te­ri­al­ver­lust
Ar­ti­kel­num­merFA11169
Her­stel­lerDiSTAR
Passt die Co­li­bri auf meinen 125er?
Nein. Die Boh­rung ist 10 mm – das ist die Auf­nah­me von Mini-Win­kel­schlei­fern. Für einen 125er mit M14 brau­chen Sie eine Schei­be mit M14-Ge­win­de.
Warum ist die Schei­be größer als andere Mini-Schei­ben?
Weil mehr Durch­mes­ser mehr Schnitt­tie­fe und mehr Um­fangs­ge­schwin­dig­keit be­deu­tet. Bei Ø 76 mm und 11.000 U/min sind es rund 44 m/s ge­gen­über etwa 26 m/s bei Ø 45 mm – also rund 70 Pro­zent mehr Schnitt­ge­schwin­dig­keit bei glei­cher Dreh­zahl.
Darf ich seit­lich schlei­fen?
Nein. Bei 0,8 mm Dicke ist jede Sei­ten­kraft ein Bruch­ri­si­ko. Zum Schlei­fen nehmen Sie ein Werk­zeug mit seit­li­chem Dia­mant­be­lag oder ein Po­lier­pad.
Kann ich mit Wasser ar­bei­ten?
Die Co­li­bri ist als Tro­cken­werk­zeug aus­ge­wie­sen. Ar­bei­ten Sie des­halb mit kurzen Durch­gän­gen und Pausen – und mit Ab­sau­gung sowie Atem­schutz.

Welche Mini-Schei­be passt auf Ihre Ma­schi­ne?

Die Auf­nah­me ist bei Mini-Schei­ben der ent­schei­den­de Punkt – M14, 10 mm, 9,53 mm, 5,8 mm oder 3,2-mm-Schaft sind nicht aus­tausch­bar. Nennen Sie uns Ihre Ma­schi­ne, wir sagen Ihnen, was passt.

Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­gen

DiSTAR Me­cha­nic SPRAY - Was­ser­zu­fuhr­sys­tem für Win­kel­schlei­fer

DiSTAR Me­cha­nic SPRAY, Was­ser­zu­fuhr­sys­tem für den Win­kel­schlei­fer.

Tile Rite – M14 Mini Dia­mant­schei­be Ø 50 mm für Win­kel­schlei­fer (Art. MIM983)

Tile Rite – M14 Mini Dia­mant­schei­be Ø 50 mm für Win­kel­schlei­fer.

Tile Rite – M14 Mini Dia­mant­schei­be Ø 75 mm für Win­kel­schlei­fer (Art. MIM984)

Tile Rite – M14 Mini Dia­mant­schei­be Ø 75 mm für Win­kel­schlei­fer.

Schärf­stein / Schleif­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nen

Schärf­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nen – legt stumpfe Dia­man­ten wieder frei.

Allgemeine Sicherheitshinweise

Ihre Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Bitte beachten Sie die folgenden allgemeinen Sicherheitshinweise bei der Verwendung des abgebildeten Produktes. Diese Hinweise dienen dazu, die sichere Nutzung sicherzustellen und Risiken zu minimieren.

1. Bestimmungsgemäße Verwendung:
Verwenden Sie das Produkt ausschließlich gemäß den Anweisungen des Herstellers und für den vorgesehenen Zweck. Eine unsachgemäße Nutzung kann zu Schäden, Verletzungen oder Gefährdungen führen. Achten Sie insbesondere darauf, ob das Produkt für den gewerblichen oder privaten Einsatz vorgesehen ist.

2. Zugänglichkeit für Kinder und Haustiere:
Bewahren Sie das Produkt außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren auf, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Produkte können Kleinteile, chemische Substanzen oder andere Materialien enthalten, die gesundheitsschädlich sein können, oder scharfe Kanten und bewegliche Teile haben, die Verletzungen verursachen können.

3. Bedienungsanleitung und Sicherheitsdatenblätter:
Lesen Sie vor der ersten Verwendung die vollständige Bedienungsanleitung und, falls vorhanden, das Sicherheitsdatenblatt. Diese finden Sie unter dem Reiter „Medien und Dokumente“. Sollten Sie die Dokumente nicht finden, wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten sind unter dem Reiter „Hersteller“ verfügbar.

4. Montage und Installation:
Falls das Produkt eine Montage oder Installation erfordert, folgen Sie den spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bei Unsicherheiten oder komplexen Installationen empfehlen wir, qualifiziertes Fachpersonal hinzuzuziehen. Unsachgemäße Installation kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder einer Verkürzung der Lebensdauer des Produkts führen.

5. Wartung und Überprüfung:
Überprüfen Sie das Produkt regelmäßig auf Verschleiß, Schäden und Funktionsfähigkeit. Verwenden Sie es nicht weiter, wenn Defekte festgestellt werden. Lassen Sie es bei Bedarf von qualifiziertem Fachpersonal reparieren oder ersetzen. Beachten Sie die in der Bedienungsanleitung angegebenen Wartungsintervalle.

6. Umweltbedingungen:
Nutzen und lagern Sie das Produkt nur unter den in der Bedienungsanleitung angegebenen Bedingungen, wie Temperatur, Feuchtigkeit, Belüftung und Umgebungsbedingungen. Unsachgemäße Lagerung oder Nutzung kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder Materialschäden führen. Vermeiden Sie den Kontakt mit Wasser oder Feuchtigkeit, wenn das Produkt nicht ausdrücklich dafür ausgelegt ist.

7. Schutzmaßnahmen:
Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstung (z. B. Handschuhe, Schutzbrille, Atemschutz), insbesondere bei der Arbeit mit Produkten, die mechanische, chemische, thermische oder elektrische Risiken bergen können. Beachten Sie die spezifischen Hinweise zur Schutzausrüstung in der Bedienungsanleitung oder im Sicherheitsdatenblatt.

8. Reinigung und Pflege:
Reinigen Sie das Produkt und genutzte Werkzeuge regelmäßig und gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung. Verwenden Sie nur geeignete Reinigungsmittel, um Schäden an Materialien oder Oberflächen zu vermeiden. Unsachgemäße Reinigung oder Vernachlässigung der Pflege kann die Funktionalität und Sicherheit beeinträchtigen.

9. Entsorgung:
Entsorgen Sie das Produkt umweltgerecht gemäß den lokalen Vorschriften. Beachten Sie dabei spezielle Regelungen für Batterien, Akkus, chemische Stoffe oder elektronische Komponenten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Bedienungsanleitung oder beim zuständigen Entsorgungsdienst.

10. Kundenservice:
Bei Fragen, Unsicherheiten oder technischen Problemen wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten finden Sie unter dem Reiter „Hersteller“ auf dieser Seite. Bitte halten Sie die Modellnummer und Seriennummer des Produktes bereit.

Wichtiger Hinweis:
Diese allgemeinen Sicherheitshinweise ersetzen nicht die spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bitte lesen und befolgen Sie stets die detaillierten Informationen in der Bedienungsanleitung, den Sicherheitsdatenblättern oder weiteren produktspezifischen Dokumenten. Im Zweifel haben die Herstellerangaben Vorrang.

DISTAR

Hersteller:
„Di-Star“ Ltd.
Reshetylivska Str. 45A
36007 Poltawa
Ukraine

Verantwortlicher Wirtschaftsakteur in der EU:
DI-STAR.EU Sp. z o.o.
Grunwaldzka 70H
36-020 Tyczyn
Polen

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Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

DiSTAR - Diamantscheibe "PERFECT" - Ø 125 mm
DiSTAR Dia­mant­schei­be „PER­FECT“ Ø 125 mmDie PER­FECT ist Di­STARs Stan­dard­schei­be für den 90-Grad-Tro­cken­schnitt am Win­kel­schlei­fer – und ihr ei­gent­li­ches Ar­gu­ment steckt im Aufbau: Sand­wich-Bau­wei­se mit ver­stärk­tem Flansch­ge­häu­se. Ein stei­fe­rer Kern läuft ru­hi­ger, und ein ruhig lau­fen­des Blatt ist die Vor­aus­set­zung für eine gerade Schnitt­li­nie und eine Kante, die nicht aus­bricht.Ø 125 mmDurch­mes­ser1,5 mmBe­lag­stär­ke1A1RBau­formtro­ckenEin­satzWas Sand­wich-Bau­wei­se be­deu­tetDer Stahl­kern ist nicht ein­tei­lig, son­dern mehr­la­gig auf­ge­baut. Das erhöht die Stei­fig­keit quer zur Schei­ben­ebe­ne, ohne die Schei­be dicker zu machen – und es dämpft Schwin­gun­gen. Zu­sam­men mit dem ver­stärk­ten Flansch­ge­häu­se ergibt das einen Lauf, den man beim Ar­bei­ten un­mit­tel­bar merkt.Stei­fer KernWe­ni­ger Aus­len­kung im Schnitt be­deu­tet eine ge­ra­de­re Schnitt­li­nie – be­son­ders auf langen Bahnen.Ver­stärk­tes Flansch­ge­häu­seDer Be­reich um die Auf­nah­me ist die höchst­be­las­te­te Stelle. Eine Ver­stär­kung dort hält die Schei­be plan.Bau­form 1A1RDie Norm­be­zeich­nung für eine gerade Trenn­schei­be mit durch­ge­hen­dem Rand – die Bau­form für sau­be­re Schnit­te.Vi­bra­ti­ons­armWe­ni­ger Schwin­gung heißt we­ni­ger Kan­ten­aus­bruch und ein ru­hi­ge­res Werk­zeug in der Hand.Die wich­tigs­te Regel: hartes Ma­te­ri­al braucht eine weiche Bin­dungDas ist die Regel, an der die meis­ten Fehl­käu­fe hängen – und sie klingt zu­nächst ver­kehrt. In einer Dia­mant­schei­be sitzen die Dia­man­ten in einer Me­tall­bin­dung. Damit die Schei­be schnei­det, muss diese Bin­dung im glei­chen Tempo ab­ge­tra­gen werden, in dem die Dia­man­ten stumpf werden – nur so kommen stän­dig fri­sche Dia­mant­spit­zen an die Ober­flä­che.Hartes Ma­te­ri­al → weiche Bin­dungFein­stein­zeug und Granit nutzen Dia­man­ten schnell ab. Die Bin­dung muss nach­ge­ben, damit neue Dia­man­ten frei werden. Eine harte Bin­dung ver­glast hier und schnei­det nicht mehr.Wei­ches, ab­ra­si­ves Ma­te­ri­al → harte Bin­dungBeton, Estrich und Sand­stein schlei­fen die Bin­dung von selbst weg. Hier hält nur eine harte Bin­dung die Dia­man­ten lange genug fest.Falsche Kom­bi­na­ti­on, Fall 1Harte Bin­dung auf hartem Ma­te­ri­al: Die Schei­be wird spie­gel­blank, raucht und schnei­det kaum noch – sie ist „ver­glast“, nicht ver­braucht.Falsche Kom­bi­na­ti­on, Fall 2Weiche Bin­dung auf Beton: Die Schei­be schnei­det zu­nächst her­vor­ra­gend und ist nach we­ni­gen Metern ver­schlis­sen.Des­halb gibt es keine Dia­mant­schei­be, die alles gleich gut kann. Eine Schei­be für Fein­stein­zeug ist auf Beton un­wirt­schaft­lich, und eine Be­ton­schei­be reißt in Fein­stein­zeug die Kanten aus.Seg­ment­for­men im Ver­gleichVoll­rand (ge­schlos­sen)Der sau­bers­te Schnitt und die ge­rings­te Kan­ten­aus­brü­che – aber die schlech­tes­te Küh­lung. Braucht Kühl­pau­sen oder Wasser.TurboGe­well­ter oder pro­fi­lier­ter Rand. Deut­lich schnel­ler und kühler als Voll­rand, im Schnitt­bild etwas rauer.Or­na­ment­seg­mentGe­form­te Aus­spa­run­gen im weit­ge­hend ge­schlos­se­nen Rand: kühlt und ent­staubt, ohne die Kan­ten­qua­li­tät eines Voll­rands auf­zu­ge­ben.Seg­men­tiertOffene Seg­men­te mit Kühl­schlit­zen – das schnells­te und kühls­te, aber auch gröbs­te Profil. Für Beton, Estrich und Stein.Ar­beits­tech­nik1Von der Gla­sursei­te an­schnei­denDie Glasur bricht an der Aus­tritts­sei­te aus. Wenn die Sichtsei­te oben liegt, ar­bei­tet die Schei­be von der Glasur in den Scher­ben – das gibt die sau­be­re Kante.2An­schnitt flach an­set­zenNicht senk­recht ein­ste­chen, son­dern die Schei­be flach ein­lau­fen lassen und dann auf­rich­ten.3Gleich­mä­ßig führen, nicht drü­ckenDer Vor­schub macht den Schnitt, nicht der Druck. Wer drückt, ver­glast die Schei­be und über­hitzt den Kern.4Am Schnit­ten­de Tempo her­aus­neh­menDie letz­ten Zen­ti­me­ter sind die kri­ti­schen: Dort bricht die Kante aus, wenn der Vor­schub zu hoch bleibt.Tro­cken­schnitt heißt Kühl­pau­senEine tro­cken lau­fen­de Dia­mant­schei­be kühlt nur über die Luft. Ohne Pausen wird der Stahl­kern heiß, ver­zieht sich und die Seg­men­te können sich lösen. Als Faust­re­gel gilt: nach etwa 20 Se­kun­den Schnitt min­des­tens 10 Se­kun­den frei­lau­fen lassen. Bei langen Schnit­ten in dickem Fein­stein­zeug lieber in meh­re­ren Durch­gän­gen ar­bei­ten, als einmal durch­zu­zwin­gen.Wenn die Schei­be nicht mehr schnei­det, ist sie oft nicht ver­brauchtEine Dia­mant­schei­be, die plötz­lich kaum noch vor­an­kommt, ist meis­tens ver­glast und nicht ver­schlis­sen: Die Bin­dung ist über den Dia­man­ten zu­ge­schmiert. Das pas­siert be­son­ders in hartem, dich­tem Ma­te­ri­al.Er­kenn­bar an einer spie­gel­blan­ken, glat­ten Schnitt­kan­te der Schei­be.Die Schei­be raucht und wird heiß, obwohl Sie nicht drü­cken.Sie müssen drü­cken, statt die Schei­be ar­bei­ten zu lassen.Ab­hil­fe: einige Schnit­te in ein ab­ra­si­ves Ma­te­ri­al – Schärf­stein, Po­ren­be­ton oder Sand­stein. Danach schnei­det die Schei­be in der Regel wieder wie neu.Wer das weiß, ver­län­gert die Le­bens­dau­er er­heb­lich. Wir führen einen Schärf­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nen – er kostet einen Bruch­teil einer neuen Schei­be.Dreh­zahl prüfen, Schutz­aus­rüs­tung tragenDie auf der Schei­be an­ge­ge­be­ne ma­xi­ma­le Dreh­zahl muss min­des­tens so hoch sein wie die Leer­lauf­dreh­zahl Ihres Win­kel­schlei­fers. Ar­bei­ten Sie nie ohne Schutz­hau­be, tragen Sie Schutz­bril­le, Ge­hör­schutz und Atem­schutz – beim Tro­cken­schnei­den von Ke­ra­mik und Beton ent­steht qua­rz­hal­ti­ger Fein­sta­ub. Die Schei­be nie­mals seit­lich be­las­ten oder zum Schlei­fen ver­kan­ten.Tech­ni­sche DatenPro­duktartDia­mant­trenn­schei­beDurch­mes­serØ 125 mmBoh­rungØ 22,2 mmBe­lag­stär­ke1,5 mmBau­form1A1R (gerade Trenn­schei­be)AufbauSand­wich-Bau­wei­se mit ver­stärk­tem Flansch­ge­häu­seEin­satz­be­reich90°-Tro­cken­schnitt am Win­kel­schlei­ferVer­pa­ckungs-Ein­heit1 StückHer­stel­ler-Re­fe­renzFA10848Her­stel­lerDiSTARWas heißt 1A1R?Es ist die ge­norm­te Kurz­be­zeich­nung für eine gerade Trenn­schei­be mit durch­ge­hen­dem (nicht seg­men­tier­tem) Dia­mant­rand. Sie sagt Ihnen, dass es eine reine Trenn­schei­be ist – keine Schleif- oder Geh­rungs­schei­be.Kann ich mit der PER­FECT Geh­run­gen schnei­den?Nein. Für 45°-Geh­run­gen brau­chen Sie eine beid­sei­tig dia­mant­be­schich­te­te Schei­be – etwa die DiSTAR Edge Dry, Galaxy oder Pro Gres. Die PER­FECT ist für den 90°-Schnitt gebaut.Ist 1,5 mm für Flie­sen nicht dick?Für sehr feine Sicht­kan­ten sind dün­ne­re Schei­ben an­ge­neh­mer. Der Vor­teil hier ist die Stei­fig­keit: Bei dicken Plat­ten und langen Schnit­ten läuft die Schei­be ge­rad­li­ni­ger.Tro­cken oder nass?Sie ist für den Tro­cken­schnitt aus­ge­legt. Halten Sie des­halb Kühl­pau­sen ein.Welche Schei­be für Ihr Ma­te­ri­al?Fein­stein­zeug, Ke­ra­mik, Na­tur­stein, Beton – die Bin­dung muss zum Ma­te­ri­al passen, sonst ar­bei­tet die beste Schei­be nicht. Sagen Sie uns, was Sie schnei­den und mit wel­cher Ma­schi­ne. Wir emp­feh­len die pas­sen­de Schei­be, statt die teu­ers­te.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genDia­mant­schei­be Speed Wave 125mm / 230mmDia­mant­schei­be Speed Wave 125mm / 230mm.Dia­mant­schei­be Turbo GS Beton/Granit 125mm / 230mmDia­mant­schei­be Turbo GS Beton/Granit 125mm / 230mm.Dia­mant­schei­be Ø 54 mm für den Ar­bor­tech MINI CARVERDia­mant­schei­be Ø 54 mm für den Ar­bor­tech MINI CARVER.Schärf­stein / Schleif­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nenSchärf­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nen – legt stumpfe Dia­man­ten wieder frei.DiSTAR Me­cha­nic SPRAY - Was­ser­zu­fuhr­sys­tem für Win­kel­schlei­ferDiSTAR Me­cha­nic SPRAY, Was­ser­zu­fuhr­sys­tem für den Win­kel­schlei­fer.

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Artikel-Nr.: FA10848
DiSTAR Shine - 0,6 mm dünne Diamanttrennscheibe Ø 100 mm
DiSTAR Shine – 0,6 mm dünne Dia­mant­trenn­schei­be Ø 100 mm0,6 mm – das ist etwa die Hälfte einer nor­ma­len Flie­sen­schei­be und un­ge­fähr die Dicke von zwei Blatt Papier. So dünn schnei­det die Shine prak­tisch ohne Aus­bruch, weil sie kaum Ma­te­ri­al ver­drängt und kaum Kraft auf die Gla­sur­kan­te bringt. Der Preis dafür ist klar be­nannt: Sie läuft aus­schließ­lich nass. DiSTAR emp­fiehlt sie am Akku-Win­kel­schlei­fer.0,6 mmul­tra­dünnØ 100 mmDurch­mes­sernur nassKüh­lung22,23 mmBoh­rungWas 0,6 mm prak­tisch be­deu­tenKanten ohne Nach­be­ar­bei­tungSo wenig ver­dräng­tes Ma­te­ri­al heißt so gut wie kein Aus­bruch. Die Kante kann in vielen Fällen sicht­bar blei­ben, ohne ge­schlif­fen zu werden.Sehr wenig Kraft­be­da­rfDes­halb die Emp­feh­lung für den Akku-Win­kel­schlei­fer: Die Schei­be braucht so wenig Leis­tung, dass die Ak­ku­lauf­zeit reicht.Feins­te Schnitt­fu­geBei Pass­stü­cken, engen Aus­schnit­ten und dicht ne­ben­ein­an­der­lie­gen­den Schnit­ten ist das der ent­schei­den­de Vor­teil.Höchs­te Prä­zi­si­onEine dünne Schei­be folgt der Linie ge­nau­er, weil sie we­ni­ger Ma­te­ri­al vor sich her­schiebt.Nur mit Wasser – das ist keine Emp­feh­lungBei 0,6 mm gibt es fast keinen Stahl­kern, der Wärme auf­neh­men könnte. Tro­cken be­trie­ben über­hitzt die Schei­be in­ner­halb von Se­kun­den, ver­zieht sich und ist un­brauch­bar. Ohne Was­ser­zu­fuhr bitte eine andere Schei­be wählen.Warum Nass­schnitt das bes­se­re Er­geb­nis bringtWasser im Schnitt macht drei Dinge gleich­zei­tig: Es kühlt den Stahl­kern, es bindet den Staub und es spült den Abtrag aus der Schnitt­fu­ge. Alle drei wirken auf das Er­geb­nis:Stand­zeit – eine nass ge­führ­te Schei­be hält deut­lich länger als die­sel­be Schei­be tro­cken.Kan­ten­qua­li­tät – ohne Hitze und ohne Abtrag in der Fuge bricht die Glasur we­ni­ger aus.Staub – beim Tro­cken­schnei­den von Ke­ra­mik ent­steht qua­rz­hal­ti­ger Fein­sta­ub. Wasser ist die wirk­sams­te Ge­gen­maß­nah­me.Keine Kühl­pau­sen – Sie können durch­ge­hend ar­bei­ten, statt alle 20 Se­kun­den frei­lau­fen zu lassen.Auf der Bau­stel­le schei­tert der Nass­schnitt meist an der Was­ser­zu­fuhr, nicht am Willen. Ein Sprüh­sys­tem für den Win­kel­schlei­fer löst das mit sehr wenig Wasser – wir führen ein sol­ches System.Für die Was­ser­zu­fuhr am Win­kel­schlei­fer führen wir das DiSTAR Me­cha­nic SPRAY – es ist aus­drück­lich auf die Shine-Serie ab­ge­stimmt und ar­bei­tet mit einem feinen Was­ser­ne­bel, also mit sehr wenig Wasser.Shine oder Scal­pel?Beide sind Di­STARs dünne Prä­zi­si­ons­schei­ben, un­ter­schei­den sich aber im ent­schei­den­den Punkt:Shine – 0,6 mmDie dün­ne­re. Nass­schnitt, braucht eine Was­ser­zu­fuhr, dafür die feins­te Kante.Scal­pel – 0,9 mmEtwas dicker, aber für den Tro­cken­schnitt aus­ge­legt – ein­satz­be­reit ohne Wasser.Diese Aus­füh­rungShine Ø 100 mm, 0,6 mm, nassEnt­schei­dungs­hil­feWasser vor­han­den? Shine. Kein Wasser? Scal­pel.Die wich­tigs­te Regel: hartes Ma­te­ri­al braucht eine weiche Bin­dungDas ist die Regel, an der die meis­ten Fehl­käu­fe hängen – und sie klingt zu­nächst ver­kehrt. In einer Dia­mant­schei­be sitzen die Dia­man­ten in einer Me­tall­bin­dung. Damit die Schei­be schnei­det, muss diese Bin­dung im glei­chen Tempo ab­ge­tra­gen werden, in dem die Dia­man­ten stumpf werden – nur so kommen stän­dig fri­sche Dia­mant­spit­zen an die Ober­flä­che.Hartes Ma­te­ri­al → weiche Bin­dungFein­stein­zeug und Granit nutzen Dia­man­ten schnell ab. Die Bin­dung muss nach­ge­ben, damit neue Dia­man­ten frei werden. Eine harte Bin­dung ver­glast hier und schnei­det nicht mehr.Wei­ches, ab­ra­si­ves Ma­te­ri­al → harte Bin­dungBeton, Estrich und Sand­stein schlei­fen die Bin­dung von selbst weg. Hier hält nur eine harte Bin­dung die Dia­man­ten lange genug fest.Falsche Kom­bi­na­ti­on, Fall 1Harte Bin­dung auf hartem Ma­te­ri­al: Die Schei­be wird spie­gel­blank, raucht und schnei­det kaum noch – sie ist „ver­glast“, nicht ver­braucht.Falsche Kom­bi­na­ti­on, Fall 2Weiche Bin­dung auf Beton: Die Schei­be schnei­det zu­nächst her­vor­ra­gend und ist nach we­ni­gen Metern ver­schlis­sen.Des­halb gibt es keine Dia­mant­schei­be, die alles gleich gut kann. Eine Schei­be für Fein­stein­zeug ist auf Beton un­wirt­schaft­lich, und eine Be­ton­schei­be reißt in Fein­stein­zeug die Kanten aus.Ar­beits­tech­nik1Von der Gla­sursei­te an­schnei­denDie Glasur bricht an der Aus­tritts­sei­te aus. Wenn die Sichtsei­te oben liegt, ar­bei­tet die Schei­be von der Glasur in den Scher­ben – das gibt die sau­be­re Kante.2An­schnitt flach an­set­zenNicht senk­recht ein­ste­chen, son­dern die Schei­be flach ein­lau­fen lassen und dann auf­rich­ten.3Gleich­mä­ßig führen, nicht drü­ckenDer Vor­schub macht den Schnitt, nicht der Druck. Wer drückt, ver­glast die Schei­be und über­hitzt den Kern.4Am Schnit­ten­de Tempo her­aus­neh­menDie letz­ten Zen­ti­me­ter sind die kri­ti­schen: Dort bricht die Kante aus, wenn der Vor­schub zu hoch bleibt.Bei einer 0,6-mm-Schei­be gilt zu­sätz­lich: ab­so­lut gerade führen. Eine so dünne Schei­be ver­zeiht Ver­kan­ten nicht – sie ver­läuft oder ver­zieht sich.Dreh­zahl prüfen, Schutz­aus­rüs­tung tragenDie auf der Schei­be an­ge­ge­be­ne ma­xi­ma­le Dreh­zahl muss min­des­tens so hoch sein wie die Leer­lauf­dreh­zahl Ihres Win­kel­schlei­fers. Ar­bei­ten Sie nie ohne Schutz­hau­be, tragen Sie Schutz­bril­le, Ge­hör­schutz und Atem­schutz – beim Tro­cken­schnei­den von Ke­ra­mik und Beton ent­steht qua­rz­hal­ti­ger Fein­sta­ub. Die Schei­be nie­mals seit­lich be­las­ten oder zum Schlei­fen ver­kan­ten.Tech­ni­sche DatenPro­duktartDia­mant­trenn­schei­be, ul­tra­dünnModellSHINEDurch­mes­serØ 100 mmDicke0,6 mmBoh­rungØ 22,23 mmKüh­lungmit WasserSchnittartNass­schnittEin­satz­be­reichKe­ra­mik, Por­zel­lan, Fein­stein­zeugEmp­foh­le­nes Werk­zeugAkku-Win­kel­schlei­ferVer­pa­ckungs-Ein­heit1 StückHer­stel­ler-Re­fe­renzFA11167Her­stel­lerDiSTARWarum emp­fiehlt DiSTAR einen Akku-Win­kel­schlei­fer?Weil die Schei­be so wenig Leis­tung braucht. Auf einer Ak­ku­ma­schi­ne bleibt die Lauf­zeit brauch­bar, und Sie sind un­ab­hän­gig vom Kabel – prak­tisch, wenn gleich­zei­tig ein Was­ser­schlauch am Gerät hängt.Hält eine 0,6-mm-Schei­be über­haupt lange?Nass ge­führt und ohne seit­li­che Be­las­tung durch­aus. Was sie nicht ver­zeiht, ist Tro­cken­lauf und Ver­kan­ten.Kann ich sie im Nass­schnei­der ein­set­zen?Prüfen Sie Durch­mes­ser- und Dreh­zahl­frei­ga­be Ihrer Ma­schi­ne. Kon­stru­iert ist sie für den Win­kel­schlei­fer mit Was­ser­zu­fuhr.Was ist mit dem Schlamm?Beim Nass­schnitt fällt Schnei­dschlamm an. Legen Sie ein Auf­fang­blech oder eine Wanne unter – auf fer­ti­gen Ober­flä­chen ist an­ge­trock­ne­ter Schlamm mühsam zu ent­fer­nen.Welche Schei­be für Ihr Ma­te­ri­al?Fein­stein­zeug, Ke­ra­mik, Na­tur­stein, Beton – die Bin­dung muss zum Ma­te­ri­al passen, sonst ar­bei­tet die beste Schei­be nicht. Sagen Sie uns, was Sie schnei­den und mit wel­cher Ma­schi­ne. Wir emp­feh­len die pas­sen­de Schei­be, statt die teu­ers­te.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genDiSTAR Shine - 0,6 mm dünne Dia­mant­trenn­schei­be Ø 125 mmDiSTAR Shine - 0,6 mm dünne Dia­mant­trenn­schei­be Ø 125 mm.DiSTAR Colibri - 0,8 mm dünne Dia­mant­schei­be Ø 76 mmDiSTAR Colibri - 0,8 mm dünne Dia­mant­schei­be Ø 76 mm.DiSTAR Me­cha­nic SPRAY - Was­ser­zu­fuhr­sys­tem für Win­kel­schlei­ferDiSTAR Me­cha­nic SPRAY, Was­ser­zu­fuhr­sys­tem für den Win­kel­schlei­fer.Schärf­stein / Schleif­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nenSchärf­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nen – legt stumpfe Dia­man­ten wieder frei.

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Artikel-Nr.: FA11167
DiSTAR NECTAR 100 - Mini-Schleiftopf Ø 45mm
DiSTAR NECTAR 100 Mini-Schleif­topf Ø 45 mm, Kör­nung 100 (Art. FA11171)Der NECTAR 100 ist kein Trenn­werk­zeug, son­dern ein Schleif­topf im Mini-Format: Ø 45 mm, Boh­rung 5,8 mm, Kör­nung 100, für den Tro­cken­schliff in Ke­ra­mik und Fein­stein­zeug. Er ar­bei­tet mit der Stirn­flä­che – und genau das macht ihn zum Werk­zeug für Ecken und Aus­schnit­te, in denen eine Schei­be nichts aus­rich­tet.Ø 45 mmDurch­mes­serK 100Kör­nung5,8 mmBoh­rungtro­ckenAn­wen­dungWarum ein Topf und keine Schei­beEine Trenn­schei­be ar­bei­tet mit dem Rand, eine Po­lier­schei­be mit der Fläche. Ein Schleif­topf ar­bei­tet mit der Stirn­sei­te eines Rings – er trägt also dort ab, wo er auf­setzt, nicht dort, wo er ent­lang­fährt. Das ist der Un­ter­schied, der in einer In­nen­ecke zählt:Punkt­ge­nau­er AbtragSie sehen, wo der Topf auf­sitzt, und dort wird Ma­te­ri­al weg­ge­nom­men – nicht da­ne­ben.Ar­bei­ten in Aus­schnit­tenIn einer ge­schlos­se­nen Öff­nung kann eine Schei­be nicht ar­bei­ten. Der Topf kommt hinein und schleift die Kante von innen.Hö­hen­ver­sät­ze an­glei­chenEine Fliese, die einen halben Mil­li­me­ter vor­steht, lässt sich flä­chig zu­rück­neh­men.Aus­brü­che weg­neh­menKleine Ab­plat­zer an der Schnitt­kan­te aus­schlei­fen, ohne die Kante zu ver­zie­hen.Kör­nung 100 – wo sie stehtK 100 ist die Stufe zum An­glei­chen und Vor­schlei­fen: Sie nimmt zügig Ma­te­ri­al ab und hin­ter­lässt eine Ober­flä­che, die man auf einer Kante ste­hen­las­sen kann. Für sicht­ba­ren Glanz ar­bei­ten Sie danach mit Po­lier­pads ab K 200 nach; für groben Abtrag wären K 50 oder K 60 schnel­ler.Die Boh­rung ist 5,8 mmWie die DiSTAR Mas­ter­CUT gehört der NECTAR zur Klasse klei­ner Prä­zi­si­ons­ma­schi­nen mit Flansch­auf­nah­me. Auf einen 115er oder 125er Win­kel­schlei­fer mit M14-Spin­del passt er nicht.Ar­beits­tech­nik1Flach auf­set­zen, nicht kantenDie Stirn­flä­che des Rings soll tragen. Auf­ge­kan­tet ar­bei­ten Sie eine Rille ein.2Krei­send und wan­dernd führenNicht an einer Stelle stehen blei­ben – das er­zeugt eine Delle und Hitze.3Wenig DruckDas Dia­mant­korn ar­bei­tet von selbst. Druck bringt Wärme in die Glasur, und die reißt dann aus.4In kurzen Durch­gän­genTro­cken­schliff heißt Pausen. Bei Ø 45 mm ist wenig Masse vor­han­den, die Wärme auf­nimmt.5Feiner nach­ar­bei­ten, wenn nötigK 100 hin­ter­lässt Riefen. Wenn die Fläche sicht­bar bleibt, mit Po­lier­pads ab K 200 wei­ter­ar­bei­ten.Tro­cken­schliff in Ke­ra­mik: Ab­sau­gung und Atem­schutzDer NECTAR 100 ist für den Tro­cken­schliff aus­ge­legt. Der dabei ent­ste­hen­de Fein­sta­ub aus Fein­stein­zeug und Ke­ra­mik ent­hält kris­tal­li­ne Kie­sel­säu­re, ist lun­gen­gän­gig und gilt als krebs­er­zeu­gend. Ar­bei­ten Sie mit Ab­sau­gung und min­des­tens FFP2, besser FFP3.Si­cher­heit bei Mini-Schei­benKleine Schei­ben ver­lei­ten dazu, ohne Schutz zu ar­bei­ten – sie drehen aber teils mit 20.000 U/min. Schutz­bril­le ist Pflicht, ebenso Atem­schutz beim Tro­cken­schnitt in Ke­ra­mik: Der Fein­sta­ub ent­hält kris­tal­li­ne Kie­sel­säu­re. Werk­stück fest ein­span­nen – ein­hän­dig schnei­den und mit der an­de­ren Hand die Fliese halten ist die häu­figs­te Ver­let­zungs­ur­sa­che. Beim Nass­schnitt am Netz über FI-Schutz­schal­ter ar­bei­ten.Tech­ni­sche DatenPro­duktartMini-Dia­mant­schleif­topfModellDGM-S 45/5,8F NECTAR 100Durch­mes­serØ 45 mmBoh­rung / Auf­nah­me5,8 mm, Flansch­auf­nah­meKör­nung100Bau­formkom­pak­ter Schleif­topfAn­wen­dungTro­cken­schliffGe­eig­net fürKe­ra­mik, Fein­stein­zeugEin­satzprä­zi­se De­tail­ar­bei­ten, aus­bruch­freie KantenAr­ti­kel­num­merFA11171Her­stel­lerDiSTARWas ist der Un­ter­schied zu einem Po­lier­pad?Der Topf ar­bei­tet mit der Stirn­flä­che und trägt punkt­ge­nau ab. Ein Po­lier­pad ar­bei­tet flä­chig und ist zum Glät­ten und Po­lie­ren ge­dacht, nicht zum Weg­neh­men von Ma­te­ri­al an einer be­stimm­ten Stelle.Passt er auf meinen Win­kel­schlei­fer?Nein. Die Boh­rung ist 5,8 mm mit Flansch­auf­nah­me, nicht M14.Reicht Kör­nung 100 für eine Sicht­kan­te?Für eine ge­bro­che­ne Kante ja. Soll die Kante glän­zen, ar­bei­ten Sie mit Po­lier­pads ab K 200 nach.Kann ich nass ar­bei­ten?Der NECTAR 100 ist als Tro­cken­werk­zeug aus­ge­wie­sen. Ar­bei­ten Sie des­halb mit Ab­sau­gung statt mit Wasser.Ab­tra­gen oder po­lie­ren?Schleif­topf, Fä­cher­schei­be und Po­lier­pad lösen un­ter­schied­li­che Auf­ga­ben. Be­schrei­ben Sie uns, was an Ihrer Kante nicht stimmt – wir sagen Ihnen, wel­ches der drei Werk­zeu­ge schnel­ler zum Ziel führt.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genDia­mant­schleif­topf Spezial 55 mm Estrich Beton Flie­sen­kle­berDia­mant­schleif­topf Spezial 55 mm Estrich Beton Flie­sen­kle­ber.Dia­mant­schleif­topf Schleif­topf PREMIUM passend für Protool RenoFix RGP 130-16 EDia­mant­schleif­topf Schleif­topf PREMIUM passend für Protool RenoFix RGP 130-16 E.Dia­mant­schleif­topf PRO 175 mm für Estrich, Beton und Kle­ber­res­teDia­mant­schleif­topf PRO 175 mm für Estrich, Beton und Kle­ber­res­te.Schärf­stein / Schleif­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nenSchärf­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nen – legt stumpfe Dia­man­ten wieder frei.Mon­to­lit Stone Su­per­cut - Doppelkorn-Schärf­stein für Dia­mant­werk­zeu­ge (Art. 395-2U)Mon­to­lit Stone Su­per­cut, Doppelkorn-Schärf­stein.

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DiSTAR Diamanttrennscheibe "Scalpel" - Ø100 mm
DiSTAR Dia­mant­trenn­schei­be „Scal­pel“ Ø 100 mmDer Name ist das Pro­gramm: 0,9 mm dünn, Ø 100 mm, für prä­zi­se und feine Schnit­te in Ke­ra­mik und Fein­stein­zeug – und im Un­ter­schied zur noch dün­ne­ren Shine für den Tro­cken­schnitt aus­ge­legt. Der kleine Durch­mes­ser macht sie auf­fal­lend wendig, und sie läuft auf üb­li­chen 125-mm-Win­kel­schlei­fern.0,9 mmDickeØ 100 mmDurch­mes­sertro­ckenEin­satz22,23 mmBoh­rungWarum ein klei­ne­rer Durch­mes­ser hilftWen­di­gerEine 100-mm-Schei­be lässt sich en­ge­ren Radien und klein­tei­li­gen Aus­schnit­ten besser folgen als eine 125er.We­ni­ger MasseKlei­ne­rer Durch­mes­ser heißt we­ni­ger ro­tie­ren­de Masse – das Werk­zeug re­agiert un­mit­tel­ba­rer auf Ihre Füh­rung.Mi­ni­ma­le Split­ter­bil­dungDie Kom­bi­na­ti­on aus ge­rin­ger Dicke und klei­nem Durch­mes­ser hält die Kräfte an der Gla­sur­kan­te klein.Tro­cken ein­satz­be­reitKein Wasser, kein Schlauch, keine Wanne – auf der Bau­stel­le sofort ein­setz­bar.Der klei­ne­re Durch­mes­ser be­deu­tet auch we­ni­ger Schnitt­tie­fe. Für dicke Ter­ras­sen­plat­ten ist eine 125-mm-Schei­be die rich­ti­ge Wahl.Scal­pel oder Shine?Scal­pel – 0,9 mm, tro­ckenSofort ein­satz­be­reit, ohne Was­ser­zu­fuhr. Der Pra­xis­fall auf der Bau­stel­le.Shine – 0,6 mm, nassNoch dünner und noch sau­be­rer, aber nur mit Wasser be­treib­bar.Diese Aus­füh­rungScal­pel Ø 100 mm, 0,9 mm, Tro­cken­schnittBeide ge­mein­samdecken feine Schnit­te mit und ohne Wasser ab.Die wich­tigs­te Regel: hartes Ma­te­ri­al braucht eine weiche Bin­dungDas ist die Regel, an der die meis­ten Fehl­käu­fe hängen – und sie klingt zu­nächst ver­kehrt. In einer Dia­mant­schei­be sitzen die Dia­man­ten in einer Me­tall­bin­dung. Damit die Schei­be schnei­det, muss diese Bin­dung im glei­chen Tempo ab­ge­tra­gen werden, in dem die Dia­man­ten stumpf werden – nur so kommen stän­dig fri­sche Dia­mant­spit­zen an die Ober­flä­che.Hartes Ma­te­ri­al → weiche Bin­dungFein­stein­zeug und Granit nutzen Dia­man­ten schnell ab. Die Bin­dung muss nach­ge­ben, damit neue Dia­man­ten frei werden. Eine harte Bin­dung ver­glast hier und schnei­det nicht mehr.Wei­ches, ab­ra­si­ves Ma­te­ri­al → harte Bin­dungBeton, Estrich und Sand­stein schlei­fen die Bin­dung von selbst weg. Hier hält nur eine harte Bin­dung die Dia­man­ten lange genug fest.Falsche Kom­bi­na­ti­on, Fall 1Harte Bin­dung auf hartem Ma­te­ri­al: Die Schei­be wird spie­gel­blank, raucht und schnei­det kaum noch – sie ist „ver­glast“, nicht ver­braucht.Falsche Kom­bi­na­ti­on, Fall 2Weiche Bin­dung auf Beton: Die Schei­be schnei­det zu­nächst her­vor­ra­gend und ist nach we­ni­gen Metern ver­schlis­sen.Des­halb gibt es keine Dia­mant­schei­be, die alles gleich gut kann. Eine Schei­be für Fein­stein­zeug ist auf Beton un­wirt­schaft­lich, und eine Be­ton­schei­be reißt in Fein­stein­zeug die Kanten aus.Ar­beits­tech­nik1Von der Gla­sursei­te an­schnei­denDie Glasur bricht an der Aus­tritts­sei­te aus. Wenn die Sichtsei­te oben liegt, ar­bei­tet die Schei­be von der Glasur in den Scher­ben – das gibt die sau­be­re Kante.2An­schnitt flach an­set­zenNicht senk­recht ein­ste­chen, son­dern die Schei­be flach ein­lau­fen lassen und dann auf­rich­ten.3Gleich­mä­ßig führen, nicht drü­ckenDer Vor­schub macht den Schnitt, nicht der Druck. Wer drückt, ver­glast die Schei­be und über­hitzt den Kern.4Am Schnit­ten­de Tempo her­aus­neh­menDie letz­ten Zen­ti­me­ter sind die kri­ti­schen: Dort bricht die Kante aus, wenn der Vor­schub zu hoch bleibt.Tro­cken­schnitt heißt Kühl­pau­senEine tro­cken lau­fen­de Dia­mant­schei­be kühlt nur über die Luft. Ohne Pausen wird der Stahl­kern heiß, ver­zieht sich und die Seg­men­te können sich lösen. Als Faust­re­gel gilt: nach etwa 20 Se­kun­den Schnitt min­des­tens 10 Se­kun­den frei­lau­fen lassen. Bei langen Schnit­ten in dickem Fein­stein­zeug lieber in meh­re­ren Durch­gän­gen ar­bei­ten, als einmal durch­zu­zwin­gen.Dünne Schei­ben ab­so­lut gerade führen. Ver­kan­ten ist bei 0,9 mm der häu­figs­te Grund für eine ver­zo­ge­ne Schei­be.Wenn die Schei­be nicht mehr schnei­det, ist sie oft nicht ver­brauchtEine Dia­mant­schei­be, die plötz­lich kaum noch vor­an­kommt, ist meis­tens ver­glast und nicht ver­schlis­sen: Die Bin­dung ist über den Dia­man­ten zu­ge­schmiert. Das pas­siert be­son­ders in hartem, dich­tem Ma­te­ri­al.Er­kenn­bar an einer spie­gel­blan­ken, glat­ten Schnitt­kan­te der Schei­be.Die Schei­be raucht und wird heiß, obwohl Sie nicht drü­cken.Sie müssen drü­cken, statt die Schei­be ar­bei­ten zu lassen.Ab­hil­fe: einige Schnit­te in ein ab­ra­si­ves Ma­te­ri­al – Schärf­stein, Po­ren­be­ton oder Sand­stein. Danach schnei­det die Schei­be in der Regel wieder wie neu.Wer das weiß, ver­län­gert die Le­bens­dau­er er­heb­lich. Wir führen einen Schärf­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nen – er kostet einen Bruch­teil einer neuen Schei­be.Dreh­zahl prüfen, Schutz­aus­rüs­tung tragenDie auf der Schei­be an­ge­ge­be­ne ma­xi­ma­le Dreh­zahl muss min­des­tens so hoch sein wie die Leer­lauf­dreh­zahl Ihres Win­kel­schlei­fers. Ar­bei­ten Sie nie ohne Schutz­hau­be, tragen Sie Schutz­bril­le, Ge­hör­schutz und Atem­schutz – beim Tro­cken­schnei­den von Ke­ra­mik und Beton ent­steht qua­rz­hal­ti­ger Fein­sta­ub. Die Schei­be nie­mals seit­lich be­las­ten oder zum Schlei­fen ver­kan­ten.Tech­ni­sche DatenPro­duktartDia­mant­trenn­schei­be, dünnModellScal­pelDurch­mes­serØ 100 mmDicke0,9 mmBoh­rungØ 22,23 mmKüh­lungTro­cken­schnittEin­satz­be­reichKe­ra­mik, Fein­stein­zeugMa­schi­nege­eig­net für Win­kel­schlei­fer mit 125 mmVer­pa­ckungs-Ein­heit1 StückHer­stel­ler-Re­fe­renzFA11005Her­stel­lerDiSTARPasst eine 100-mm-Schei­be auf einen 125-mm-Win­kel­schlei­fer?Ja. Ein klei­ne­rer Schei­ben­durch­mes­ser als die Ma­schi­nen­frei­ga­be ist un­pro­ble­ma­tisch – um­ge­kehrt nicht. Die Schutz­hau­be sitzt dann etwas weiter von der Schei­be ent­fernt.Wie viel Schnitt­tie­fe habe ich?Deut­lich we­ni­ger als mit 125 mm. Für Wand­flie­sen und nor­ma­le Bo­den­flie­sen reicht es pro­blem­los, für dicke Ter­ras­sen­plat­ten nicht.Ist die Schei­be für Na­tur­stein ge­eig­net?Ge­nannt sind Ke­ra­mik und Fein­stein­zeug. Für Marmor und Tra­ver­tin führen wir die DiSTAR Marble, für harten Granit die GREEN MAMBA.Warum ist eine dünne Schei­be teurer als eine dicke?Weil Kern und Belag prä­zi­ser ge­fer­tigt sein müssen. Eine dünne Schei­be mit Rund­lauf­feh­ler wäre nicht brauch­bar – die Fer­ti­gungs­to­le­ran­zen sind ent­spre­chend enger.Welche Schei­be für Ihr Ma­te­ri­al?Fein­stein­zeug, Ke­ra­mik, Na­tur­stein, Beton – die Bin­dung muss zum Ma­te­ri­al passen, sonst ar­bei­tet die beste Schei­be nicht. Sagen Sie uns, was Sie schnei­den und mit wel­cher Ma­schi­ne. Wir emp­feh­len die pas­sen­de Schei­be, statt die teu­ers­te.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genDiSTAR Dia­mant­trenn­schei­be "But­ter­fly" - Ø 45 mm (Nass­schnitt)DiSTAR Dia­mant­trenn­schei­be "But­ter­fly" - Ø 45 mm (Nass­schnitt).WHITE SHARK - Premium-Dia­mant­trenn­schei­be - 125 Ø mmWHITE SHARK - Premium-Dia­mant­trenn­schei­be - 125 Ø mm.DiSTAR Mas­ter­CUT - Mini-Dia­mant­schei­be Ø 45 mmDiSTAR Mas­ter­CUT - Mini-Dia­mant­schei­be Ø 45 mm.Schärf­stein / Schleif­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nenSchärf­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nen – legt stumpfe Dia­man­ten wieder frei.DiSTAR Me­cha­nic SPRAY - Was­ser­zu­fuhr­sys­tem für Win­kel­schlei­ferDiSTAR Me­cha­nic SPRAY, Was­ser­zu­fuhr­sys­tem für den Win­kel­schlei­fer.

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Artikel-Nr.: FA11005

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DiSTAR Shine - 0,6 mm dünne Diamanttrennscheibe Ø 125 mm
DiSTAR Shine – 0,6 mm dünne Dia­mant­trenn­schei­be Ø 125 mm0,6 mm – das ist etwa die Hälfte einer nor­ma­len Flie­sen­schei­be und un­ge­fähr die Dicke von zwei Blatt Papier. So dünn schnei­det die Shine prak­tisch ohne Aus­bruch, weil sie kaum Ma­te­ri­al ver­drängt und kaum Kraft auf die Gla­sur­kan­te bringt. Der Preis dafür ist klar be­nannt: Sie läuft aus­schließ­lich nass. DiSTAR emp­fiehlt sie am Akku-Win­kel­schlei­fer.0,6 mmul­tra­dünnØ 125 mmDurch­mes­sernur nassKüh­lung22,23 mmBoh­rungWas 0,6 mm prak­tisch be­deu­tenKanten ohne Nach­be­ar­bei­tungSo wenig ver­dräng­tes Ma­te­ri­al heißt so gut wie kein Aus­bruch. Die Kante kann in vielen Fällen sicht­bar blei­ben, ohne ge­schlif­fen zu werden.Sehr wenig Kraft­be­da­rfDes­halb die Emp­feh­lung für den Akku-Win­kel­schlei­fer: Die Schei­be braucht so wenig Leis­tung, dass die Ak­ku­lauf­zeit reicht.Feins­te Schnitt­fu­geBei Pass­stü­cken, engen Aus­schnit­ten und dicht ne­ben­ein­an­der­lie­gen­den Schnit­ten ist das der ent­schei­den­de Vor­teil.Höchs­te Prä­zi­si­onEine dünne Schei­be folgt der Linie ge­nau­er, weil sie we­ni­ger Ma­te­ri­al vor sich her­schiebt.Nur mit Wasser – das ist keine Emp­feh­lungBei 0,6 mm gibt es fast keinen Stahl­kern, der Wärme auf­neh­men könnte. Tro­cken be­trie­ben über­hitzt die Schei­be in­ner­halb von Se­kun­den, ver­zieht sich und ist un­brauch­bar. Ohne Was­ser­zu­fuhr bitte eine andere Schei­be wählen.Warum Nass­schnitt das bes­se­re Er­geb­nis bringtWasser im Schnitt macht drei Dinge gleich­zei­tig: Es kühlt den Stahl­kern, es bindet den Staub und es spült den Abtrag aus der Schnitt­fu­ge. Alle drei wirken auf das Er­geb­nis:Stand­zeit – eine nass ge­führ­te Schei­be hält deut­lich länger als die­sel­be Schei­be tro­cken.Kan­ten­qua­li­tät – ohne Hitze und ohne Abtrag in der Fuge bricht die Glasur we­ni­ger aus.Staub – beim Tro­cken­schnei­den von Ke­ra­mik ent­steht qua­rz­hal­ti­ger Fein­sta­ub. Wasser ist die wirk­sams­te Ge­gen­maß­nah­me.Keine Kühl­pau­sen – Sie können durch­ge­hend ar­bei­ten, statt alle 20 Se­kun­den frei­lau­fen zu lassen.Auf der Bau­stel­le schei­tert der Nass­schnitt meist an der Was­ser­zu­fuhr, nicht am Willen. Ein Sprüh­sys­tem für den Win­kel­schlei­fer löst das mit sehr wenig Wasser – wir führen ein sol­ches System.Für die Was­ser­zu­fuhr am Win­kel­schlei­fer führen wir das DiSTAR Me­cha­nic SPRAY – es ist aus­drück­lich auf die Shine-Serie ab­ge­stimmt und ar­bei­tet mit einem feinen Was­ser­ne­bel, also mit sehr wenig Wasser.Shine oder Scal­pel?Beide sind Di­STARs dünne Prä­zi­si­ons­schei­ben, un­ter­schei­den sich aber im ent­schei­den­den Punkt:Shine – 0,6 mmDie dün­ne­re. Nass­schnitt, braucht eine Was­ser­zu­fuhr, dafür die feins­te Kante.Scal­pel – 0,9 mmEtwas dicker, aber für den Tro­cken­schnitt aus­ge­legt – ein­satz­be­reit ohne Wasser.Diese Aus­füh­rungShine Ø 125 mm, 0,6 mm, nassEnt­schei­dungs­hil­feWasser vor­han­den? Shine. Kein Wasser? Scal­pel.Die wich­tigs­te Regel: hartes Ma­te­ri­al braucht eine weiche Bin­dungDas ist die Regel, an der die meis­ten Fehl­käu­fe hängen – und sie klingt zu­nächst ver­kehrt. In einer Dia­mant­schei­be sitzen die Dia­man­ten in einer Me­tall­bin­dung. Damit die Schei­be schnei­det, muss diese Bin­dung im glei­chen Tempo ab­ge­tra­gen werden, in dem die Dia­man­ten stumpf werden – nur so kommen stän­dig fri­sche Dia­mant­spit­zen an die Ober­flä­che.Hartes Ma­te­ri­al → weiche Bin­dungFein­stein­zeug und Granit nutzen Dia­man­ten schnell ab. Die Bin­dung muss nach­ge­ben, damit neue Dia­man­ten frei werden. Eine harte Bin­dung ver­glast hier und schnei­det nicht mehr.Wei­ches, ab­ra­si­ves Ma­te­ri­al → harte Bin­dungBeton, Estrich und Sand­stein schlei­fen die Bin­dung von selbst weg. Hier hält nur eine harte Bin­dung die Dia­man­ten lange genug fest.Falsche Kom­bi­na­ti­on, Fall 1Harte Bin­dung auf hartem Ma­te­ri­al: Die Schei­be wird spie­gel­blank, raucht und schnei­det kaum noch – sie ist „ver­glast“, nicht ver­braucht.Falsche Kom­bi­na­ti­on, Fall 2Weiche Bin­dung auf Beton: Die Schei­be schnei­det zu­nächst her­vor­ra­gend und ist nach we­ni­gen Metern ver­schlis­sen.Des­halb gibt es keine Dia­mant­schei­be, die alles gleich gut kann. Eine Schei­be für Fein­stein­zeug ist auf Beton un­wirt­schaft­lich, und eine Be­ton­schei­be reißt in Fein­stein­zeug die Kanten aus.Ar­beits­tech­nik1Von der Gla­sursei­te an­schnei­denDie Glasur bricht an der Aus­tritts­sei­te aus. Wenn die Sichtsei­te oben liegt, ar­bei­tet die Schei­be von der Glasur in den Scher­ben – das gibt die sau­be­re Kante.2An­schnitt flach an­set­zenNicht senk­recht ein­ste­chen, son­dern die Schei­be flach ein­lau­fen lassen und dann auf­rich­ten.3Gleich­mä­ßig führen, nicht drü­ckenDer Vor­schub macht den Schnitt, nicht der Druck. Wer drückt, ver­glast die Schei­be und über­hitzt den Kern.4Am Schnit­ten­de Tempo her­aus­neh­menDie letz­ten Zen­ti­me­ter sind die kri­ti­schen: Dort bricht die Kante aus, wenn der Vor­schub zu hoch bleibt.Bei einer 0,6-mm-Schei­be gilt zu­sätz­lich: ab­so­lut gerade führen. Eine so dünne Schei­be ver­zeiht Ver­kan­ten nicht – sie ver­läuft oder ver­zieht sich.Dreh­zahl prüfen, Schutz­aus­rüs­tung tragenDie auf der Schei­be an­ge­ge­be­ne ma­xi­ma­le Dreh­zahl muss min­des­tens so hoch sein wie die Leer­lauf­dreh­zahl Ihres Win­kel­schlei­fers. Ar­bei­ten Sie nie ohne Schutz­hau­be, tragen Sie Schutz­bril­le, Ge­hör­schutz und Atem­schutz – beim Tro­cken­schnei­den von Ke­ra­mik und Beton ent­steht qua­rz­hal­ti­ger Fein­sta­ub. Die Schei­be nie­mals seit­lich be­las­ten oder zum Schlei­fen ver­kan­ten.Tech­ni­sche DatenPro­duktartDia­mant­trenn­schei­be, ul­tra­dünnModellSHINEDurch­mes­serØ 125 mmDicke0,6 mmBoh­rungØ 22,23 mmKüh­lungmit WasserSchnittartNass­schnittEin­satz­be­reichKe­ra­mik, Por­zel­lan, Fein­stein­zeugEmp­foh­le­nes Werk­zeugAkku-Win­kel­schlei­ferVer­pa­ckungs-Ein­heit1 StückHer­stel­lerDiSTARWarum emp­fiehlt DiSTAR einen Akku-Win­kel­schlei­fer?Weil die Schei­be so wenig Leis­tung braucht. Auf einer Ak­ku­ma­schi­ne bleibt die Lauf­zeit brauch­bar, und Sie sind un­ab­hän­gig vom Kabel – prak­tisch, wenn gleich­zei­tig ein Was­ser­schlauch am Gerät hängt.Hält eine 0,6-mm-Schei­be über­haupt lange?Nass ge­führt und ohne seit­li­che Be­las­tung durch­aus. Was sie nicht ver­zeiht, ist Tro­cken­lauf und Ver­kan­ten.Kann ich sie im Nass­schnei­der ein­set­zen?Prüfen Sie Durch­mes­ser- und Dreh­zahl­frei­ga­be Ihrer Ma­schi­ne. Kon­stru­iert ist sie für den Win­kel­schlei­fer mit Was­ser­zu­fuhr.Was ist mit dem Schlamm?Beim Nass­schnitt fällt Schnei­dschlamm an. Legen Sie ein Auf­fang­blech oder eine Wanne unter – auf fer­ti­gen Ober­flä­chen ist an­ge­trock­ne­ter Schlamm mühsam zu ent­fer­nen.Welche Schei­be für Ihr Ma­te­ri­al?Fein­stein­zeug, Ke­ra­mik, Na­tur­stein, Beton – die Bin­dung muss zum Ma­te­ri­al passen, sonst ar­bei­tet die beste Schei­be nicht. Sagen Sie uns, was Sie schnei­den und mit wel­cher Ma­schi­ne. Wir emp­feh­len die pas­sen­de Schei­be, statt die teu­ers­te.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genDiSTAR Colibri - 0,8 mm dünne Dia­mant­schei­be Ø 76 mmDiSTAR Colibri - 0,8 mm dünne Dia­mant­schei­be Ø 76 mm.DiSTAR Me­cha­nic SPRAY - Was­ser­zu­fuhr­sys­tem für Win­kel­schlei­ferDiSTAR Me­cha­nic SPRAY, Was­ser­zu­fuhr­sys­tem für den Win­kel­schlei­fer.Tile Rite – M14 Mini Dia­mant­schei­be Ø 50 mm für Win­kel­schlei­fer (Art. MIM983)Tile Rite – M14 Mini Dia­mant­schei­be Ø 50 mm für Win­kel­schlei­fer.Schärf­stein / Schleif­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nenSchärf­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nen – legt stumpfe Dia­man­ten wieder frei.

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Artikel-Nr.: FA11168