Zahnspachtel mit Softgriff – 4, 6, 8, 10, 12 und 15 mm Zahnkelle
Die Zahnkelle ist das Werkzeug, das über Haftung und Haltbarkeit eines Fliesenbelags entscheidet – und trotzdem oft nach Gefühl gekauft wird. Diesen Zahnspachtel gibt es in sechs Zahnungen von 4 bis 15 mm, sodass Sie für jedes Format die richtige Riefenhöhe haben. Der ergonomische, rutschfeste Softgriff macht den Unterschied dann bei der dritten Stunde am Boden.
4–15 mm sechs Zahnungen | Softgriff rutschfest | sauber gezahnt Kantenqualität |
Welche Zahnung für welches Format?
Die Zahnung bestimmt, wie viel Kleber unter der Fliese ankommt. Zu klein bedeutet Hohlräume, zu groß bedeutet Materialverschwendung und Kleber in der Fuge. Diese Praxis-Richtwerte haben sich im Fliesenlegerhandwerk etabliert:
| Mosaik | Zahnung 3–4 mm |
|---|---|
| Wandfliesen bis ca. 20 × 25 cm | Zahnung 6 mm |
| Wand- und Bodenfliesen bis ca. 30 × 60 cm | Zahnung 8 mm |
| Bodenfliesen bis ca. 50 × 50 cm, große Wandformate | Zahnung 10 mm |
| Bodenfliesen bis ca. 60 × 60 cm | Zahnung 12 mm |
| Großformate über 60 cm Kantenlänge | Zahnung ab 15 mm |
Die sechs Varianten im Überblick
4 mm Mosaik, sehr kleine Formate, dünne Wandfliesen | 6 mm Wandfliesen bis etwa 20 × 25 cm |
8 mm der Allrounder – Wand und Boden bis etwa 30 × 60 cm | 10 mm Bodenfliesen bis etwa 50 × 50 cm, große Wandformate |
12 mm Bodenformate bis etwa 60 × 60 cm, unebenere Untergründe | 15 mm Großformate und Naturstein mit hohem Materialbedarf |
Was einen guten Zahnspachtel ausmacht
Sauber gefertigte Zahnung Gratfreie, gleichmäßig geschnittene Zähne ziehen gleichmäßige Riefen. Bei billigen Kellen sind die Zähne ungleich tief – das sehen Sie später an der Benetzung. | Formstabiles Blatt Ein Blatt, das sich unter Druck durchbiegt, zieht in der Mitte flachere Riefen als am Rand. Genau dort entstehen dann die Hohlräume. |
Ergonomischer Softgriff Rutschfest auch mit nassen oder klebrigen Händen – und deutlich handschonender als ein harter Griff über eine ganze Fläche. | Sechs Zahnungen, ein System Gleiche Blattform und gleicher Griff über alle Größen: Ihre eingeübte Arbeitsweise bleibt bei jedem Formatwechsel gleich. |
Warum die Benetzung über die Haltbarkeit entscheidet
Ein Hohlraum unter der Fliese ist keine Schönheitsfrage. Er ist die Stelle, an der die Fliese bei punktueller Belastung bricht, an der im Nassbereich Wasser stehen bleibt und an der im Außenbereich Frost die Fliese absprengt. Die Zahnkelle ist das Werkzeug, mit dem Sie das steuern.
- Als Praxis-Richtwert gilt eine Benetzung der Fliesenrückseite von mindestens etwa 85 %.
- Im Nassbereich wird üblicherweise ein höherer Wert von etwa 95 % angestrebt.
- Für das Buttering-Floating-Verfahren wird in Fachkreisen eine Bettung von mindestens 90 % als praxisgerechter Zielwert genannt.
- Die Ausführung keramischer Bekleidungen im Dünnbettverfahren regelt DIN 18157; die früher aus DIN 18156-2 bekannte 65-%-Anforderung ist mit der Einführung von DIN EN 12004 entfallen.
So arbeiten Sie mit der Zahnkelle
| 1 | Kleber satt aufziehen Erst mit der glatten Seite oder der Aufziehplatte eine vollflächige Kontaktschicht auftragen – sie ist die eigentliche Haftbrücke. |
| 2 | In einer Richtung durchkämmen Riefen immer parallel ziehen, nie kreuz und quer. Nur parallele Riefen können beim Einbetten die Luft nach außen führen. |
| 3 | Gleichmäßigen Winkel halten Die Kelle in einem konstanten Winkel führen. Wer sie flacher stellt, senkt die Riefenhöhe – und damit unbemerkt die Bettdicke. |
| 4 | Fliese einschieben und andrücken Quer zu den Riefen einschieben, dann andrücken oder klopfen. Nicht drehen – das schließt die Luftwege. |
Offene Zeit im Auge behalten
Nach der Arbeit sofort reinigen
Technische Daten
| Produktart | Zahnspachtel / Zahnkelle |
|---|---|
| Zahnungen | 4, 6, 8, 10, 12 und 15 mm |
| Griff | ergonomischer Softgriff, rutschfest |
| Blatt | Stahlblatt mit sauber gefertigter Zahnung |
| Einsatz | Kleberauftrag bei Fliesen- und Plattenverlegung |
| Verpackungs-Einheit | 1 Stück |
| Hersteller-Referenz | 800104 |
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