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OTTOFLEX Flüssigfolie (7, 12 & 20 kg)

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

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Artikel-Nr.: FA10728
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OTTOFLEX Haftgrund (1 & 6 kg)
OTTOFLEX Haftgrund – die Grun­die­rung für glatte und dichte Un­ter­grün­deDer OTTOFLEX Haftgrund von Otto Chemie ist eine lö­se­mit­tel­freie Haft­brü­cke für Boden und Wand. Seine Aufgabe ist eine ganz be­stimm­te: Er stellt einen tragfähigen Verbund her, wo der Un­ter­grund von sich aus keinen bietet – auf gla­sier­ten Fliesen, auf Na­tur­stein, auf Stahl und auf Glas. Genauso lässt er sich auf sau­gen­den Flächen ein­set­zen, sodass ein Produkt beide Fälle abdeckt.Haft­brü­ckeauch auf dichten Flächen1 StundeTrockenzeit, saugend: keine1 & 6 kgzwei GebindeWarum glatte Un­ter­grün­de eine eigene Grun­die­rung brau­chenFlie­sen­kle­ber und Be­schich­tun­gen auf Wasserbasis halten nor­ma­ler­wei­se über zwei Wege: Sie verzahnen sich me­cha­nisch in der offenen Struk­tur des Untergrundes, und sie binden che­misch an dessen Ober­flä­che an. Auf einer gla­sier­ten Fliese, auf po­lier­tem Na­tur­stein, auf Stahl oder auf Glas fällt der erste Weg voll­stän­dig weg. Die Glasur ist prak­tisch ge­schlos­sen, es gibt keine Poren, in die der Mörtel kriechen könnte. Trägt man den Kleber direkt auf, ent­steht eine Ver­bin­dung, die im Neuzustand hält und nach den ersten Tem­pe­ra­tur­wech­seln oder der ersten mechanischen Be­las­tung schalenartig ab­platzt.Der Haftgrund löst das, indem er selbst auf der dichten Ober­flä­che haftet und dem nachfolgenden Kleber eine Fläche an­bie­tet, an der dieser sich fest­set­zen kann. Er ist damit die Vor­aus­set­zung für die klas­si­sche Re­no­vie­rungs­si­tua­tion: Fliese auf Fliese, ohne das alte Bad her­aus­zu­stem­men. Und er ist der Grund, warum eine Stahlwanne, ein Stahl­trä­ger oder eine Glasfläche im Nass­be­reich über­haupt gefliest werden kann.Haftgrund, Tiefengrund oder Voranstrich – die AbgrenzungAlle drei Pro­duk­te heißen Grun­die­rung, lösen aber ver­schie­de­ne Pro­ble­me. Der Haftgrund ist die Antwort auf einen zu dichten Un­ter­grund: Er schafft Haftung, wo keine da ist. Der Tiefengrund ist die Antwort auf einen zu sau­gen­den oder zu weichen Un­ter­grund: Er verfestigt und reguliert das Saugverhalten. Der Voranstrich ist keine all­ge­mei­ne Grun­die­rung, sondern die vom Her­stel­ler vorgesehene Vor­be­hand­lung spe­zi­ell unter der OTTOFLEX Flüssigfolie. Wer eine Verbund­abdichtung plant, greift deshalb zum Voranstrich und nicht zum Haftgrund, weil das Prüfzeugnis für diese Kom­bi­na­ti­on erteilt ist.Geeignete Un­ter­grün­deDer Haftgrund ist für ein un­ge­wöhn­lich breites Spek­trum frei­ge­ge­ben, im Innen- und im Au­ßen­be­reich, auf Boden und Wand:Zement-, Kalk- und Gipsputze, hydraulisch erhärtendGipsdielen und Gips­fa­ser­plat­tenZie­gel­mau­er­werk, Po­ren­be­ton, Kalksand­steinZement-, Anhydrit-, Magnesia- und Guss­as­phalt­es­tri­cheHolzdielenselbst­ver­lau­fen­de Bo­den­aus­gleichs­mas­senNa­tur­stein und gla­sier­te FliesenStahl und GlasDie letzten beiden Zeilen sind der ei­gent­li­che Grund, dieses Produkt vor­rä­tig zu haben. Für einen nor­ma­len Zementputz gibt es güns­ti­ge­re Wege; für eine gla­sier­te Altfliese, für Stahl oder Glas gibt es kaum einen anderen.Ver­ar­bei­tung und TrockenzeitDie Trockenzeit ist der prak­ti­sche Vorteil im Bauablauf. Auf nicht sau­gen­den Un­ter­grün­den wartet man eine Stunde, bevor wei­ter­ge­ar­bei­tet wird. Auf sau­gen­den Un­ter­grün­den gibt der Her­stel­ler keine Trockenzeit an, das heißt Grun­die­ren und Fliesen können direkt auf­ein­an­der folgen. Damit lässt sich ein Bad an einem Tag vor­be­rei­ten und belegen, statt einen Trocknungstag einzuplanen.Aufgetragen wird mit Rolle, Pinsel oder Spach­tel. Für Bäder haben sich schmale Walzen bewährt, weil sie zwi­schen Rohren und in Nischen noch zu führen sind: die Grundierungs- und Ab­dichtungs­rolle in 18 cm für die engen Be­rei­che und die Va­ri­an­te in 25 cm für die durch­ge­hen­de Wand- oder Bodenfläche.Der Haftgrund ist lö­se­mit­tel­frei und verträgt sich mit han­dels­üb­li­chen Flie­sen­kle­bern und lö­se­mit­tel­frei­en Be­schich­tun­gen. Er ist damit nicht auf ein bestimmtes Klebersystem fest­ge­legt.Tech­ni­sche DatenProduktOTTOFLEX HaftgrundHer­stel­lerOtto ChemieArtlö­se­mit­tel­freie, haft­ver­bes­sern­de Grun­die­rungEin­satz­be­reichBoden und Wand, innen und außenUn­ter­grün­desaugend und nicht saugend, auch gla­sier­te Fliesen, Stahl, GlasTrockenzeit nicht saugendca. 1 StundeTrockenzeit saugendkeine Wartezeit er­for­der­lichVer­träg­lich­keithan­dels­üb­li­che Flie­sen­kle­ber, lö­se­mit­tel­freie Be­schich­tun­genLa­ge­rungfrostfreiGISCODEBSW10EmissionenEMICODE EC 1 Plus, VOC-Klasse A+Gebinde1 kg Flasche und 6 kg EimerNormen, Prüfungen und EmissionenEMICODE EC 1 Plus kennzeichnet sehr emissionsarme Bauprodukte, die französische VOC-Emis­sions­klas­se A+ be­wer­tet die Abgabe flüchtiger organischer Verbindungen an die Raumluft. Beide Angaben zählen vor allem dann, wenn in Wohnräumen, Kindergärten oder Schulen ge­ar­bei­tet wird und der Raum kurz nach den Flie­sen­ar­bei­ten wieder genutzt werden soll. Der GISCODE ist die Pro­dukt­grup­pen-Kennung des Gefahrstoff-In­for­ma­tions­sys­tems der Be­rufs­ge­nos­sen­schaf­ten; über ihn findet der Ver­ar­bei­ter die passende Be­triebs­an­wei­sung für den Umgang mit dem Produkt.Frostfrei lagern und trans­por­tie­ren. Was­ser­ba­sier­te Grundierungen und Dis­per­sions­ab­dich­tun­gen sind einmal durchgefroren nicht mehr zu gebrauchen: die Bin­de­mit­tel­teil­chen verklumpen un­wie­der­bring­lich und lassen sich zu keinem ge­schlos­se­nen Film mehr ver­ar­bei­ten. Wer im Winter anliefern lässt, sollte die Gebinde nicht über Nacht im Fahr­zeug oder in einer unbeheizten Halle stehen lassen.Gebindegrößen1 kg Flaschefür ein­zel­ne Wand­flä­chen, Nischen und Re­pa­ra­tur­stel­len, direkt aus der Flasche dosierbar6 kg Eimerfür kom­plet­te Bäder, größere Bo­den­flä­chen und Objekte, güns­ti­ger je Ki­lo­grammWer ein ein­zel­nes Bad Fliese auf Fliese renoviert, kommt in der Regel mit der 1-kg-Flasche aus. Sobald Boden und Wände zu­sam­men grundiert werden oder mehrere Räume anstehen, ist der 6-kg-Eimer die wirt­schaft­li­che­re Wahl. Der genaue Ver­brauch hängt stark davon ab, wie saugfähig der Un­ter­grund ist – bitte dem technischen Da­ten­blatt ent­neh­men.Kann ich mit dem Haftgrund Fliese auf Fliese verlegen?Ja, das ist einer seiner Haupt­ein­satz­fäl­le. Der Haftgrund ist aus­drück­lich für gla­sier­te Fliesen frei­ge­ge­ben und stellt dort den Verbund für den nachfolgenden Dünn­bett­mör­tel her. Vor­aus­set­zung ist, dass der alte Belag fest sitzt, tragfähig und sauber ist – lose Fliesen müssen vorher heraus, Fett- und Seifenreste müssen ent­fernt werden, weil keine Grun­die­rung auf einer verschmutzten Fläche hält.Ist der Haftgrund die rich­ti­ge Grun­die­rung unter der Flüssigfolie?Für die OTTOFLEX Flüssigfolie nennt der Her­stel­ler den OTTOFLEX Voranstrich als Vor­be­hand­lung, und das bau­auf­sicht­li­che Prüfzeugnis ist für diese Kom­bi­na­ti­on erteilt. Wenn eine Verbund­abdichtung nach Norm ent­ste­hen soll, ist der Voranstrich deshalb der vorgesehene Weg. Bei besonderen Un­ter­grün­den, etwa einer alten Flie­sen­flä­che unter einer geplanten Ab­dich­tung, fragen Sie uns bitte an – dann klären wir den Aufbau anhand des technischen Da­ten­blatts.Muss ich vor dem Haftgrund noch etwas anderes auftragen?Auf dichten Un­ter­grün­den nicht, dort ist der Haftgrund die erste Schicht. Bei sandenden, kreidenden oder stark sau­gen­den Flächen ist zuerst der Tiefengrund die rich­ti­ge Wahl, weil er den Un­ter­grund verfestigt. Ein Un­ter­grund, der sich mit der Hand ab­rei­ben lässt, wird durch keine Haft­brü­cke tragfähig.Wie lange darf die grundierte Fläche offen stehen?Grun­die­ren und Belegen sollten im glei­chen Ar­beits­ab­schnitt er­fol­gen. Eine grundierte Fläche, die tagelang offen steht, nimmt Staub auf, und Staub auf der Haft­brü­cke hebt deren Wirkung wieder auf. Die genaue offene Zeit steht im technischen Da­ten­blatt.Kurz gesagtDer OTTOFLEX Haftgrund ist die Grun­die­rung für den Fall, in dem der Un­ter­grund zu glatt und zu dicht für normale Haftung ist. Er macht gla­sier­te Altfliesen, Na­tur­stein, Stahl und Glas überfliesbar, ar­bei­tet lö­se­mit­tel­frei und emissionsarm und hält den Bauablauf kurz: auf sau­gen­dem Un­ter­grund ohne Wartezeit, auf dichtem nach einer Stunde. Wenn Sie unsicher sind, welche der drei OTTOFLEX-Grundierungen zu Ihrem Un­ter­grund passt, schildern Sie uns die Fläche – wir sagen es Ihnen.OTTOFLEX Tiefengrund (1, 5, 10 & 20 kg)Grun­die­rung und Verfestigung für sau­gen­de, weiche Un­ter­grün­de.OTTOFLEX Voranstrich (1, 5 & 10 kg)Vor­be­hand­lung spe­zi­ell unter der OTTOFLEX Flüssigfolie.OTTOFLEX Flüssigfolie (7, 12 & 20 kg)Die Verbund­abdichtung des Systems, zum Rollen und Streichen.OTTOFLEX Abdichtbahn 30 qm / RolleDie Abdichtbahn für höhere Be­an­spru­chung bis W3-I.
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OTTOFLEX Voranstrich (1, 5 & 10 kg)
OTTOFLEX Voranstrich – die geprüfte Vor­be­hand­lung unter der FlüssigfolieDer OTTOFLEX Voranstrich von Otto Chemie ist keine all­ge­mei­ne Grun­die­rung, sondern ein Systembauteil. Er hat genau eine Aufgabe: sau­gen­de und stark sau­gen­de Un­ter­grün­de so vorzubereiten, dass die OTTOFLEX Flüssigfolie darauf einen ge­schlos­se­nen, dau­er­haft dichten Film bilden kann. Im Verbund mit der Flüssigfolie ist er geprüft – und genau dieser Verbund ist es, der die Ab­dich­tungs­klas­sen erfüllt.Sys­tem­part­nerder FlüssigfolieButadien-StyrolKunst­harz­dis­per­sion1, 5 & 10 kgdrei GebindeWarum eine Flüssig­ab­dichtung nicht direkt auf den sau­gen­den Un­ter­grund darfDie Flüssigfolie ist eine was­ser­ba­sier­te Dispersion. Ihre Dichtwirkung ent­steht erst, wenn das Wasser kon­trol­liert entweicht und die Kunst­stoff­teil­chen zu einem ge­schlos­se­nen, elas­ti­schen Film zu­sam­men­lau­fen. Auf einem stark sau­gen­den Un­ter­grund läuft dieser Vorgang schief: Gips­kar­ton, Po­ren­be­ton oder ein tro­ckener Putz reißen das Wasser so schnell nach unten weg, dass sich der Film nicht mehr ge­schlos­sen ausbilden kann. Zurück bleibt eine Schicht, die aus­sieht wie eine Ab­dich­tung, aber Poren und Fehl­stel­len enthält – und eine Ab­dich­tung mit Poren ist keine.Der Voranstrich reguliert dieses Saugverhalten. Er ver­schließt die Ober­flä­che so weit, dass die Flüssigfolie ihre Zeit zum Verfilmen bekommt, und stellt gleich­zei­tig den Haftverbund zwi­schen Un­ter­grund und Ab­dich­tung her. Deshalb ist er kein optionaler Zwi­schen­schritt, sondern auf sau­gen­den Flächen Teil des ge­prüf­ten Aufbaus.Der Prüfnachweis gilt für die Kom­bi­na­ti­on, nicht für das EinzelproduktEin bau­auf­sicht­li­ches Prüfzeugnis für eine Verbund­abdichtung wird nicht für einen ein­zel­nen Eimer erteilt, sondern für einen Aufbau: Vor­be­hand­lung, Ab­dich­tung und die zugehörigen Formteile in einer be­stimm­ten Rei­hen­fol­ge und Schicht­di­cke. Der OTTOFLEX Voranstrich ist im Verbund mit der OTTOFLEX Flüssigfolie nach den Prüf­grundsätzen für flüssig zu verarbeitende Ab­dich­tungs­stof­fe im Verbund mit Fliesen- und Plat­ten­be­lä­gen geprüft. Tauscht man einen der beiden Be­stand­tei­le gegen ein Produkt eines anderen Her­stel­lers, gilt dieser Nachweis nicht mehr – auch dann nicht, wenn das Ersatzprodukt technisch gleichwertig erscheint. Für Ausschreibung, Abnahme und Ge­währ­leis­tung ist das der ent­schei­den­de Punkt.Geeignete Un­ter­grün­deDer Voranstrich ist für die sau­gen­den und stark sau­gen­den Un­ter­grün­de vor­ge­se­hen, die im Bad und im Nass­be­reich typisch sind:Gipskarton­platten und GipsbauteilePutz aller gän­gi­gen Bin­de­mit­telBeton und Po­ren­be­tonMau­er­werk und SteinEstrichHolzspan- und Holz­fa­ser­plat­tenAuffällig ist der letzte Punkt: Holzspan- und Holz­fa­ser­plat­ten sind Un­ter­grün­de, die auf Feuchte mit Quellen re­agie­ren. Dass sie hier genannt werden, ist der Grund, warum die Vor­be­hand­lung im Tro­cken­bau-Nass­be­reich nicht über­sprun­gen werden sollte – sie hält das Wasser der Ab­dich­tung von der Platte fern.Kunst­harz­dis­per­sion auf Butadien-Styrol-BasisDer Voranstrich baut auf dem­sel­ben Bin­de­mit­tel auf wie die Flüssigfolie: einer Kunst­harz­dis­per­sion auf Butadien-Styrol-Basis. Das ist kein Zufall, sondern der Grund für die gute Ver­träg­lich­keit der beiden Schich­ten. Zwei Pro­duk­te mit verwandtem Bin­de­mit­tel verbinden sich an der Grenzfläche zu­ver­läs­si­ger als zwei che­misch fremde Systeme, bei denen die spätere Schicht auf der früheren nur auf­liegt. Der Voranstrich ist lö­se­mit­tel­frei.Aufgetragen wird mit Rolle, Pinsel oder Spach­tel. Für Bäder haben sich schmale Walzen bewährt, weil sie zwi­schen Rohren und in Nischen noch zu führen sind: die Grundierungs- und Ab­dichtungs­rolle in 18 cm für die engen Be­rei­che und die Va­ri­an­te in 25 cm für die durch­ge­hen­de Wand- oder Bodenfläche.Tech­ni­sche DatenProduktOTTOFLEX VoranstrichHer­stel­lerOtto ChemieArtKunst­harz­dis­per­sion auf Butadien-Styrol-Basis, lö­se­mit­tel­freiAufgabeVor­be­hand­lung für OTTOFLEX FlüssigfolieUn­ter­grün­desaugend und stark saugendFeuch­tig­keits­klas­sen im VerbundA0 nach ZDB-Merkblatt, A nach abPBe­anspruchungs­klassenW1 und W2 nach ÖNORM B 3407Prüfungim Verbund mit OTTOFLEX Flüssigfolie nach den Prüf­grundsätzen für flüssig zu verarbeitende Ab­dich­tungs­stof­feLa­ge­rungfrostfreiGISCODEBSW10EmissionenEMICODE EC 1 Plus, VOC-Klasse A+Gebinde1, 5 und 10 kgNormen und PrüfungenIm Verbund mit der Flüssigfolie erfüllt der Voranstrich die Feuch­tig­keits­be­an­spru­chungs­klas­se A0 nach ZDB-Merkblatt und A nach abP. Nach der ös­ter­rei­chi­schen ÖNORM B 3407 nennt der Her­stel­ler die Be­anspruchungs­klassen W1 und W2. Geprüft wurde nach den Prüf­grundsätzen zur Erteilung eines all­ge­mei­nen bau­aufsicht­lichen Prüf­zeug­nis­ses für flüssig zu verarbeitende Ab­dich­tungs­stof­fe im Verbund mit Fliesen- und Plat­ten­be­lä­gen.abP, ZDB und ÖNORM: drei Systeme, die nicht identisch sindNeben der DIN 18534 stehen auf den Datenblättern ältere und ausländische Einteilungen. Das all­ge­mei­ne bau­auf­sicht­li­che Prüfzeugnis (abP) ar­bei­tet mit den Be­anspruchungs­klassen A, B und C, das früher ge­bräuch­li­che ZDB-Merkblatt mit A0, A, B und C, die ös­ter­rei­chi­sche ÖNORM B 3407 mit W1 bis W6. Diese Klassen lassen sich nicht eins zu eins in die heutigen W-Klassen umrechnen, auch wenn Buchstaben und Zahlen sich ähnlich anhören. Wir geben deshalb genau die Klassen wieder, die der Her­stel­ler für das je­wei­li­ge Produkt nennt, und rechnen nichts um. Für Ausschreibung und Abnahme zählt das, was im Prüfzeugnis steht.EMICODE EC 1 Plus kennzeichnet sehr emissionsarme Bauprodukte, die französische VOC-Emis­sions­klas­se A+ be­wer­tet die Abgabe flüchtiger organischer Verbindungen an die Raumluft. Beide Angaben zählen vor allem dann, wenn in Wohnräumen, Kindergärten oder Schulen ge­ar­bei­tet wird und der Raum kurz nach den Flie­sen­ar­bei­ten wieder genutzt werden soll. Der GISCODE ist die Pro­dukt­grup­pen-Kennung des Gefahrstoff-In­for­ma­tions­sys­tems der Be­rufs­ge­nos­sen­schaf­ten; über ihn findet der Ver­ar­bei­ter die passende Be­triebs­an­wei­sung für den Umgang mit dem Produkt.Frostfrei lagern und trans­por­tie­ren. Was­ser­ba­sier­te Grundierungen und Dis­per­sions­ab­dich­tun­gen sind einmal durchgefroren nicht mehr zu gebrauchen: die Bin­de­mit­tel­teil­chen verklumpen un­wie­der­bring­lich und lassen sich zu keinem ge­schlos­se­nen Film mehr ver­ar­bei­ten. Wer im Winter anliefern lässt, sollte die Gebinde nicht über Nacht im Fahr­zeug oder in einer unbeheizten Halle stehen lassen.Gebindegrößen1 kg Flascheeine Dusch­ni­sche oder eine ein­zel­ne abzudichtende Wand­flä­che5 kg Kanisterein komplettes Bad, Wand- und Bo­den­flä­chen10 kg Kanistermehrere Bäder, Objekt- und NeubauflächenDie Gebindegröße sollte zum Gebinde der Flüssigfolie passen, damit am Ende nicht ein angebrochener Kanister Voranstrich ohne Ab­dich­tung übrig bleibt oder um­ge­kehrt. Den Ver­brauch je Qua­drat­me­ter nennt das technische Da­ten­blatt; er hängt vor allem davon ab, wie stark der Un­ter­grund saugt.Auf der Fläche dicht, in der Ecke offen – der häu­figs­te FehlerEine gerollte oder gestrichene Ab­dich­tung bildet einen zu­sam­men­hän­gen­den Film auf der Fläche. An den kri­ti­schen Stellen genügt dieser Film nicht: In Wandecken, im Übergang von der Wand zum Boden, an Be­we­gungs­fu­gen und an Rohr­durch­füh­run­gen ar­bei­tet der Un­ter­grund, und dort muss ein Bauteil ein­ge­baut werden, das diese Be­we­gung auf­nimmt. Dafür werden Dichtband, Dichtband­ecken und Dicht­manschetten in die erste, noch feuchte Lage eingelegt und anschließend überstrichen. Wer diesen Schritt über­springt, hat eine dichte Fläche und eine undichte Ecke – und genau dort tritt der Schaden auf.Kann ich den Voranstrich weglassen, wenn der Un­ter­grund nur leicht saugt?Das ent­schei­det nicht das Gefühl, sondern das technische Da­ten­blatt der Flüssigfolie: Dort ist fest­ge­legt, welche Un­ter­grün­de vorbehandelt werden müssen. Weil der Prüfnachweis für den ge­prüf­ten Aufbau gilt, ist ein weggelassener Ar­beits­schritt im Streitfall ein Mangel – selbst dann, wenn die Fläche im Einzelfall dicht ge­wor­den ist. Bei Un­si­cher­heit fragen Sie uns an.Ist der Voranstrich das­sel­be wie der Tiefengrund?Nein. Der OTTOFLEX Tiefengrund ist eine Grun­die­rung vor Flie­sen­kle­ber, Putz und Be­schich­tung und verfestigt mürbe Un­ter­grün­de. Der Voranstrich ist die Vor­be­hand­lung unter der Flüssigfolie und mit ihr ge­mein­sam geprüft. Die beiden Pro­duk­te sind nicht aus­tausch­bar, auch wenn beide auf sau­gen­den Un­ter­grün­den zum Einsatz kommen.Wie lange muss der Voranstrich trock­nen, bevor die Flüssigfolie kommt?Die Wartezeit hängt von Un­ter­grund, Tem­pe­ra­tur und Luft­feuch­te ab und steht im technischen Da­ten­blatt. Ver­bind­lich ist: Die Flüssigfolie darf erst auf den durch­getrock­neten Voranstrich. Wer zu früh wei­ter­ar­bei­tet, schließt Feuchte unter der Ab­dich­tung ein.Brauche ich zu­sätz­lich Dichtband?Ja. Voranstrich und Flüssigfolie dichten die Fläche ab; Ecken, der Übergang zwi­schen Wand und Boden, Be­we­gungs­fu­gen und Rohr­durch­füh­run­gen brau­chen eingelegte Formteile. Passend dazu ist unser Dichtband-Sor­ti­ment mit Ecken und Manschetten.Kurz gesagtDer OTTOFLEX Voranstrich ist der Ar­beits­schritt, mit dem die OTTOFLEX Flüssigfolie auf sau­gen­den Un­ter­grün­den über­haupt zu einer ge­prüf­ten Ab­dich­tung wird. Er reguliert das Saugverhalten, stellt den Haftverbund her und ist ge­mein­sam mit der Flüssigfolie nach den Prüf­grundsätzen für Flüssig­ab­dichtungen im Verbund geprüft. Wer die Ab­dich­tung nach Norm aus­füh­ren will, plant ihn mit ein. Schil­dern Sie uns Ihren Un­ter­grund, dann stellen wir Ihnen den pas­sen­den Aufbau zu­sam­men.OTTOFLEX Flüssigfolie (7, 12 & 20 kg)Die Flüssigfolie, für die dieser Voranstrich vor­ge­se­hen ist.Dichtband 50 m für Bad und Dusche / Dichtband­ecken / Dicht­manschettenDichtband, Ecken und Manschetten für Ecken und Durch­füh­run­gen.OTTOFLEX Tiefengrund (1, 5, 10 & 20 kg)Tiefengrund als Grun­die­rung vor Kleber, Putz und Be­schich­tung.OTTOFLEX Haftgrund (1 & 6 kg)Haftgrund als Haft­brü­cke auf dichten, glatten Flächen.
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OTTOFLEX Tiefengrund (1, 5, 10 & 20 kg)
OTTOFLEX Tiefengrund – Grun­die­rung und Verfestigung saugender Un­ter­grün­deDer OTTOFLEX Tiefengrund von Otto Chemie ist eine lö­se­mit­tel­freie Grun­die­rung, die nicht nur oberflächlich wirkt: Sie dringt tief in den Un­ter­grund ein, bindet lose Teilchen und erhöht dessen Fes­tig­keit. Damit ist sie das Mittel für alles, was saugt, sandet oder kreidet – von Gips­kar­ton über Putz bis zum alten Estrich. Bis 1:2 mit Wasser verdünnbar, er­hält­lich in vier Gebindegrößen von 1 bis 20 kg.Verfestigtdringt tief ein1:2mit Wasser verdünnbar1 – 20 kgvier GebindeWas ein saugender Un­ter­grund mit dem Flie­sen­kle­ber machtEin Zementkleber braucht Wasser, um abzubinden. Trägt man ihn auf einen stark sau­gen­den Un­ter­grund auf – fri­schen Gips­putz, Po­ren­be­ton, einen tro­ckenen Estrich –, zieht dieser das Anmachwasser in Se­kun­den aus der Mörtelschicht. Die Ze­ment­hy­dra­ta­tion bricht ab, bevor sie durchgelaufen ist. Was zurückbleibt, sieht wie fertiger Kleber aus, hat aber einen Teil seiner mög­li­chen Fes­tig­keit nie er­reicht. Die Fliese sitzt lose, das Kle­be­bett ist pulvrig, und häufig zeigt sich der Fehler erst Monate später.Der zweite Fall ist der mürbe Un­ter­grund. Alte Putze, verwitterte Estri­che und kreidende An­stri­che geben Sand ab, wenn man mit der Hand darüberfährt. Eine Haft­brü­cke bringt hier nichts, weil sie auf einer Schicht sitzt, die selbst nicht trägt. Der Tiefengrund dringt in diese lockere Zone ein und bindet die Teilchen zu einer tragfähigen Ebene zu­sam­men – deshalb spricht der Her­stel­ler von einer Erhöhung der Trag­fes­tig­keit und nicht nur von Grun­die­rung.Verfestigen und Haftung schaf­fen sind zwei ver­schie­de­ne Auf­ga­benDer Tiefengrund ar­bei­tet in den Un­ter­grund hinein: Er reguliert das Saugverhalten und verfestigt. Der OTTOFLEX Haftgrund ar­bei­tet auf dem Un­ter­grund: Er baut eine Haft­brü­cke, wo die Fläche zu dicht ist, etwa auf gla­sier­ten Fliesen, Stahl oder Glas. Bei einem sandenden Gips­putz ist der Tiefengrund richtig, bei einer alten Fliesenwand der Haftgrund. Soll auf der Fläche später eine Ab­dich­tung folgen, ist der Voranstrich die vom Her­stel­ler ge­nann­te Vor­be­hand­lung direkt unter der Flüssigfolie – er ersetzt den Tiefengrund nicht, sondern kommt an anderer Stelle im Aufbau.Geeignete Un­ter­grün­deFreigegeben als Grun­die­rung vor Acrylat-Be­schich­tun­gen und vor han­dels­üb­li­chen, lö­se­mit­tel­frei­en Flie­sen­kle­bern auf:Gipskarton­platten, Gips- und Kalk­gips­put­zenGipsdielen und Gips­fa­ser­plat­tenBeton, Po­ren­be­ton, Kalksand­stein, Ziegel, Mau­er­werkPutzen aller gän­gi­gen Bin­de­mit­telEstrichen, auch Anhydrit- und Guss­as­phalt­es­tri­chenBauplattenspach­tel­fä­hi­gen und selbst­ver­lau­fen­den Bo­den­aus­gleichs­mas­senDer Her­stel­ler ordnet den Einsatz aus­drück­lich dem Rahmen der Flie­sen­ver­le­gung nach DIN 18157-1 zu. Diese Norm regelt das Ansetzen ke­ra­mi­scher Fliesen im Dünn­bett­ver­fah­ren mit hydraulisch erhärtenden Mörteln und be­schreibt unter anderem, welche An­for­de­run­gen der Un­ter­grund erfüllen muss, bevor gefliest wird.Verdünnung: ein Produkt für zwei Saug­fä­hig­kei­tenDer Tiefengrund lässt sich bis zu 1:2 mit Wasser verdünnen, also ein Teil Tiefengrund auf zwei Teile Wasser. Das ist kein Sparhinweis, sondern eine An­pas­sung an den Un­ter­grund: Je stärker verdünnt, desto dünnflüssiger und desto tiefer dringt das Ma­te­ri­al ein. Auf einem sehr sau­gen­den, mürben Un­ter­grund ist die verdünnte erste Lage sinn­voll, weil sie in die Tiefe geht statt an der Ober­flä­che zu verfilmen; auf weniger sau­gen­den Flächen wird kon­zen­trier­ter ge­ar­bei­tet. Das genaue Mi­schungs­ver­hält­nis für den je­wei­li­gen Un­ter­grund gibt das technische Da­ten­blatt vor.Ein Ne­ben­ef­fekt, der bei Re­no­vie­run­gen hilft: Nach dem Grun­die­ren lassen sich Tapeten bei spä­te­ren Ar­bei­ten leich­ter wieder ablösen. Wer eine Wand heute fliest und in zehn Jahren umgestaltet, hat davon etwas.Aufgetragen wird mit Rolle, Pinsel oder Spach­tel. Für Bäder haben sich schmale Walzen bewährt, weil sie zwi­schen Rohren und in Nischen noch zu führen sind: die Grundierungs- und Ab­dichtungs­rolle in 18 cm für die engen Be­rei­che und die Va­ri­an­te in 25 cm für die durch­ge­hen­de Wand- oder Bodenfläche.Tech­ni­sche DatenProduktOTTOFLEX TiefengrundHer­stel­lerOtto ChemieArtlö­se­mit­tel­freie Grun­die­rung, tief eindringendEin­satz­be­reichBoden und WandUn­ter­grün­desaugend und weniger saugendWirkungVerfestigung, Erhöhung der Trag­fes­tig­keit, Haft­ver­mitt­lungVerdünnungbis 1:2 mit WasserVerlegenormEinsatz im Rahmen der DIN 18157-1Be­anspruchungs­klassenW1 und W2 nach ÖNORM B 3407La­ge­rungfrostfreiGISCODEBSW20EmissionenEMICODE EC 1 Plus, VOC-Klasse A+Gebinde1, 5, 10 und 20 kgNormen, Prüfungen und EmissionenDer Her­stel­ler ordnet dem Tiefengrund die Be­anspruchungs­klassen W1 und W2 nach ÖNORM B 3407 zu. Das ist die ös­ter­rei­chi­sche Systematik für Abdichtungen im Verbund und nicht mit den W-Klassen der DIN 18534 zu ver­wech­seln.abP, ZDB und ÖNORM: drei Systeme, die nicht identisch sindNeben der DIN 18534 stehen auf den Datenblättern ältere und ausländische Einteilungen. Das all­ge­mei­ne bau­auf­sicht­li­che Prüfzeugnis (abP) ar­bei­tet mit den Be­anspruchungs­klassen A, B und C, das früher ge­bräuch­li­che ZDB-Merkblatt mit A0, A, B und C, die ös­ter­rei­chi­sche ÖNORM B 3407 mit W1 bis W6. Diese Klassen lassen sich nicht eins zu eins in die heutigen W-Klassen umrechnen, auch wenn Buchstaben und Zahlen sich ähnlich anhören. Wir geben deshalb genau die Klassen wieder, die der Her­stel­ler für das je­wei­li­ge Produkt nennt, und rechnen nichts um. Für Ausschreibung und Abnahme zählt das, was im Prüfzeugnis steht.EMICODE EC 1 Plus kennzeichnet sehr emissionsarme Bauprodukte, die französische VOC-Emis­sions­klas­se A+ be­wer­tet die Abgabe flüchtiger organischer Verbindungen an die Raumluft. Beide Angaben zählen vor allem dann, wenn in Wohnräumen, Kindergärten oder Schulen ge­ar­bei­tet wird und der Raum kurz nach den Flie­sen­ar­bei­ten wieder genutzt werden soll. Der GISCODE ist die Pro­dukt­grup­pen-Kennung des Gefahrstoff-In­for­ma­tions­sys­tems der Be­rufs­ge­nos­sen­schaf­ten; über ihn findet der Ver­ar­bei­ter die passende Be­triebs­an­wei­sung für den Umgang mit dem Produkt.Frostfrei lagern und trans­por­tie­ren. Was­ser­ba­sier­te Grundierungen und Dis­per­sions­ab­dich­tun­gen sind einmal durchgefroren nicht mehr zu gebrauchen: die Bin­de­mit­tel­teil­chen verklumpen un­wie­der­bring­lich und lassen sich zu keinem ge­schlos­se­nen Film mehr ver­ar­bei­ten. Wer im Winter anliefern lässt, sollte die Gebinde nicht über Nacht im Fahr­zeug oder in einer unbeheizten Halle stehen lassen.Gebindegrößen1 kg FlascheRe­pa­ra­tur­stel­len, ein­zel­ne Wand­ab­schnit­te, Nischen5 kg Kanisterein Bad oder ein Raum, Boden und Wand10 kg Kanistermehrere Räume oder eine große Bodenfläche20 kg KanisterOb­jekt­ge­schäft und Neubau, günstigster KilopreisBei der Grö­ßen­wahl lohnt es sich, die Verdünnung mitzudenken: Ein 5-kg-Kanister ergibt bei 1:2 verdünnter An­wen­dung deut­lich mehr Grun­dier­flüs­sig­keit, als das Ge­bin­de­ge­wicht ver­mu­ten lässt. Den Ver­brauch je Qua­drat­me­ter nennt das technische Da­ten­blatt für den je­wei­li­gen Un­ter­grund.Woran erkenne ich, dass ein Un­ter­grund den Tiefengrund braucht?An zwei ein­fa­chen Prüfungen. Erstens der Wischtest: Fährt man mit der flachen Hand über die Fläche und es bleibt Sand oder Kreide zurück, ist der Un­ter­grund nicht tragfähig und muss verfestigt werden. Zweitens der Wassertest: Spritzt man Wasser auf und es ver­schwin­det sofort, ohne die Fläche nachzudunkeln, ist der Un­ter­grund stark saugend und ent­zieht dem Kleber das Anmachwasser. In beiden Fällen ist der Tiefengrund die rich­ti­ge Vor­be­hand­lung.Kann ich den Tiefengrund als Grun­die­rung unter der Flüssigfolie ein­set­zen?Der Her­stel­ler nennt für die OTTOFLEX Flüssigfolie aus­drück­lich den OTTOFLEX Voranstrich als Vor­be­hand­lung, und das bau­auf­sicht­li­che Prüfzeugnis ist für diese Kom­bi­na­ti­on erteilt. Wenn eine geprüfte Verbund­abdichtung ent­ste­hen soll, ist deshalb der Voranstrich zu ver­wen­den. Der Tiefengrund ist die Grun­die­rung vor Flie­sen­kle­ber, Putz und Be­schich­tung, nicht der Sys­tem­part­ner der Flüssigfolie.Muss ich zweimal grundieren?Bei sehr sau­gen­den und mürben Un­ter­grün­den ist ein zweiter Auftrag üblich: verdünnt in die Tiefe, danach kon­zen­trier­ter zur Ober­flä­chen­ver­fes­ti­gung. Ob und wie oft, hängt vom Un­ter­grund ab; verbindlich ist das technische Da­ten­blatt. Am Er­geb­nis ist es er­kenn­bar – nach dem Trocknen darf sich nichts mehr ab­rei­ben lassen.Was be­deu­tet GISCODE BSW20?Der GISCODE ist die Pro­dukt­grup­pen-Kennung des Gefahrstoff-In­for­ma­tions­sys­tems der Be­rufs­ge­nos­sen­schaf­ten. Ver­ar­bei­ter finden über ihn die passende Be­triebs­an­wei­sung und die er­for­der­li­chen Schutz­maß­nah­men, ohne das Si­cher­heits­da­ten­blatt durch­ar­bei­ten zu müssen. Der Tiefengrund trägt BSW20, Haftgrund und Voranstrich tragen BSW10 – die Codes un­ter­schei­den sich, die Be­triebs­an­wei­sung ist deshalb je Produkt zu prüfen.Kurz gesagtDer OTTOFLEX Tiefengrund ist die Grun­die­rung für den sau­gen­den und den nicht ganz festen Un­ter­grund. Er ver­hin­dert, dass die Fläche dem Flie­sen­kle­ber das Wasser ent­zieht, und bindet lose Teilchen zu einer tragfähigen Ebene. Über die Verdünnung bis 1:2 lässt er sich an die Saug­fä­hig­keit an­pas­sen, und die vier Gebindegrößen decken vom Re­pa­ra­tur­fleck bis zum Objekt alles ab. Bei unklarem Un­ter­grund beschreiben Sie uns die Fläche – wir sagen Ihnen, welche Grun­die­rung passt.OTTOFLEX Haftgrund (1 & 6 kg)Haft­brü­cke für dichte Flächen: Altfliesen, Stahl, Glas.OTTOFLEX Voranstrich (1, 5 & 10 kg)Vor­be­hand­lung spe­zi­ell unter der OTTOFLEX Flüssigfolie.OTTOFLEX Flüssigfolie (7, 12 & 20 kg)Die Verbund­abdichtung des Systems, zum Rollen und Streichen.Grundierungs- und Ab­dichtungs­rolle, 25 cmAb­dichtungs­rolle 25 cm für das Auf­tra­gen auf der Fläche.
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OTTOFLEX Flüssigfolie (7, 12 & 20 kg)

OTTOFLEX Flüssigfolie – Verbund­abdichtung für Feucht- und Nassräume

Die OTTOFLEX Flüssigfolie von Otto Chemie ist eine ge­brauchs­fer­ti­ge Verbund­abdichtung für Feucht- und Nassräume unter ke­ra­mi­schen Belägen und Na­tur­stein im Dünn­bett­ver­fah­ren. Sie wird gerollt, gestrichen oder ge­spach­telt, ist nach 2 bis 3 Stunden wei­ter­zu­be­ar­bei­ten und deckt nach DIN 18534 die Wasser­ein­wirkungs­klassen W0-I, W1-I und W2-I für die Rissklasse R1-I ab. Erhältlich in 7, 12 und 20 kg.

W0-I bis W2-I
bei Rissklasse R1-I
2 – 3 Stunden
Trockenzeit
7, 12 & 20 kg
drei Gebinde

Was eine Verbund­abdichtung leistet

In einer ge­flies­ten Dusche ist nicht die Fliese das dichte Bauteil und auch nicht die Fuge. Beide nehmen Wasser auf und geben es weiter. Dicht ist die Schicht dar­un­ter: die Verbund­abdichtung, die un­mit­tel­bar unter dem Kle­ber­bett liegt und im Verbund mit dem Belag ar­bei­tet. Sie hält die Feuchte von der Wand­kon­struk­tion fern, bevor diese in Gips­kar­ton, Putz oder Estrich ein­drin­gen kann. Fehlt sie, wandert das Wasser über Jahre in den Un­ter­grund, und der Schaden zeigt sich erst, wenn die Kon­struk­ti­on selbst be­trof­fen ist.

Die Flüssigfolie erfüllt diese Aufgabe als Dispersion, die vor Ort zu einer zu­sam­men­hän­gen­den Schicht verfilmt. Ihr Vorteil ge­gen­über der Bahn liegt in der Form: Sie passt sich jedem Zu­schnitt, jeder Nische und jeder Rohr­durch­füh­rung an, ohne dass zu­ge­schnit­ten und überlappt werden muss. Der Her­stel­ler gibt eine hohe Riss­über­brückung an, das heißt die aus­ge­här­te­te Schicht bleibt elas­tisch und reißt nicht sofort mit, wenn der Un­ter­grund geringe Be­we­gun­gen macht.

Wasser­ein­wirkungs­klassen: was W0-I bis W3-I be­deu­ten

Die DIN 18534 sor­tiert Innenräume danach, wie stark Wasser tat­säch­lich auf die Fläche einwirkt. W0-I ist die geringe Einwirkung, etwa die Wand über einer Badewanne oder ein Gäste-WC ohne Dusche. W1-I ist die mäßige Einwirkung: der Wandbereich einer häuslichen Dusche und der Boden im Bad. W2-I ist die hohe Einwirkung, also der direkt besprühte Bereich in einer häuslichen Dusche und Wand­flä­chen, die häufig nass werden. W3-I ist die sehr hohe Einwirkung und be­schreibt dau­er­haft oder ge­werb­lich belastete Flächen: öffentliche Duschen, Schwimm­bad­um­gän­ge, Großküchen. Dazu kommt die Rissklasse. R1-I steht für Un­ter­grün­de, in denen nur geringe Riss­be­we­gun­gen zu erwarten sind. Jedes Ab­dich­tungs­pro­dukt ist nur für be­stimm­te Kombinationen aus Was­ser­ein­wir­kungs- und Rissklasse geprüft, und genau diese Kom­bi­na­ti­on ent­schei­det, ob es an der geplanten Stelle ein­ge­setzt werden darf.

Bis W2-I – und ab W3-I ist die Bahn der rich­ti­ge Weg

Die Flüssigfolie ist für W0-I, W1-I und W2-I bei Rissklasse R1-I geprüft. Damit deckt sie das häusliche Bad voll­stän­dig ab, ein­schließ­lich des direkt besprühten Duschbereichs. Für W3-I – öffentliche Duschen, Schwimm­bad­um­gän­ge, Großküchen und ver­gleich­bar dau­er­haft belastete Flächen – ist sie nicht vor­ge­se­hen. Für diesen Fall führt der Weg über die OTTOFLEX Abdichtbahn, die im selben System bis W3-I bei R1-I reicht. Bitte prüfen Sie vor der Be­stel­lung, welche Klasse für Ihr Bauteil aus­ge­schrie­ben ist: Die Klasse ent­schei­det über das Produkt, nicht der Preis.

Geeignete Un­ter­grün­de

  • Gips, Gips­kar­ton und Gipsfaser
  • Putz
  • Beton und Po­ren­be­ton
  • Mau­er­werk und Stein
  • Estrich

Saugende und stark sau­gen­de Un­ter­grün­de – und dazu gehören Gips­kar­ton, Po­ren­be­ton und tro­ckener Putz – werden zuvor mit dem OTTOFLEX Voranstrich be­han­delt. Genau diese Kom­bi­na­ti­on ist geprüft, und nur in dieser Kom­bi­na­ti­on gelten die ge­nann­ten Klassen. Welche Un­ter­grün­de vorbehandelt werden müssen, legt das technische Da­ten­blatt fest.

Auf der Fläche dicht, in der Ecke offen – der häu­figs­te Fehler

Eine gerollte oder gestrichene Ab­dich­tung bildet einen zu­sam­men­hän­gen­den Film auf der Fläche. An den kri­ti­schen Stellen genügt dieser Film nicht: In Wandecken, im Übergang von der Wand zum Boden, an Be­we­gungs­fu­gen und an Rohr­durch­füh­run­gen ar­bei­tet der Un­ter­grund, und dort muss ein Bauteil ein­ge­baut werden, das diese Be­we­gung auf­nimmt. Dafür werden Dichtband, Dichtband­ecken und Dicht­manschetten in die erste, noch feuchte Lage eingelegt und anschließend überstrichen. Wer diesen Schritt über­springt, hat eine dichte Fläche und eine undichte Ecke – und genau dort tritt der Schaden auf.

Ver­ar­bei­tung

Die Flüssigfolie kommt ge­brauchs­fer­tig aus dem Eimer, es wird nichts angemischt und nichts verdünnt. Aufgetragen wird in meh­re­ren Lagen mit Rolle, Pinsel oder Spach­tel; die Formteile für Ecken und Durch­füh­run­gen werden in die erste, noch feuchte Lage eingelegt und mit der zweiten überstrichen. Die Trockenzeit von 2 bis 3 Stunden ist für eine Ab­dich­tung kurz und der ei­gent­li­che Terminvorteil: Ab­dich­ten und Fliesen lassen sich bei ent­spre­chen­der Planung am glei­chen Tag er­le­di­gen, statt einen Trocknungstag einzuschieben. Ver­bind­lich sind die Schichtdicken und Wartezeiten aus dem technischen Da­ten­blatt – die Tro­cken­schicht­di­cke ent­schei­det über die Dichtwirkung, nicht der optische Eindruck der Fläche.

Aufgetragen wird mit Rolle, Pinsel oder Spach­tel. Für Bäder haben sich schmale Walzen bewährt, weil sie zwi­schen Rohren und in Nischen noch zu führen sind: die Grundierungs- und Ab­dichtungs­rolle in 18 cm für die engen Be­rei­che und die Va­ri­an­te in 25 cm für die durch­ge­hen­de Wand- oder Bodenfläche.

Die Flüssigfolie verträgt sich mit han­dels­üb­li­chen Flie­sen­kle­bern und lö­se­mit­tel­frei­en Be­schich­tun­gen sowie mit den OTTO-Silikon-Dicht­stof­fen. Letz­te­res ist prak­tisch wichtig, weil die An­schluss­fu­gen im Bad – Wand zu Boden, Wanne zu Fliese – am Ende mit Silikon ge­schlos­sen werden und dieses Silikon auf der Ab­dich­tung haften muss. Für diesen Ab­schluss ist etwa das OTTOSEAL S 100 Premium-Silikon aus dem­sel­ben Haus vor­ge­se­hen.

Tech­ni­sche Daten

ProduktOTTOFLEX Flüssigfolie
Her­stel­lerOtto Chemie
ArtKunst­harz­dis­per­sion auf Butadien-Styrol-Basis, ge­brauchs­fer­tig
An­wen­dungVerbund­abdichtung in Feucht- und Nassräumen unter Keramik und Na­tur­stein im Dünnbett
Wasser­ein­wirkungs­klassenW0-I, W1-I und W2-I nach DIN 18534
RissklasseR1-I
Riss­über­brückunghoch
Trockenzeitca. 2 bis 3 Stunden
Ver­ar­bei­tungrollen, streichen oder spach­teln
Ver­träg­lich­keithan­dels­üb­li­che Flie­sen­kle­ber, lö­se­mit­tel­freie Be­schich­tun­gen, OTTO-Silikon-Dicht­stof­fe
Zu­sam­men­set­zungweich­ma­cher­frei, lö­se­mit­tel­frei
Baustoff­klasseB2 normal entflammbar nach DIN 4102-1
Vor­be­hand­lungOTTOFLEX Voranstrich auf sau­gen­den Un­ter­grün­den
La­ge­rungfrostfrei
GISCODEBSW10
EmissionenEMICODE EC 1 Plus, VOC-Klasse A
Gebinde7, 12 und 20 kg

Normen und Prüfungen

Für die Flüssigfolie liegt ein allgemeines bau­auf­sicht­li­ches Prüfzeugnis als flüssige Ab­dich­tung im Verbund mit Fliesen- und Plat­ten­be­lä­gen zur Ver­wen­dung als Bau­werks­ab­dich­tung vor. Sie erfüllt die Feuch­tig­keits­be­an­spru­chungs­klas­sen A0 nach ZDB und A nach abP. Auf Basis der Prüfungen nach PG-AIV-F ordnet der Her­stel­ler ihr die Be­anspruchungs­klassen W1, W2, W3 und W4 nach ÖNORM B 3407 zu. Nach DIN 4102-1 ist sie in die Baustoff­klasse B2, normal entflammbar eingeordnet.

abP, ZDB und ÖNORM: drei Systeme, die nicht identisch sind

Neben der DIN 18534 stehen auf den Datenblättern ältere und ausländische Einteilungen. Das all­ge­mei­ne bau­auf­sicht­li­che Prüfzeugnis (abP) ar­bei­tet mit den Be­anspruchungs­klassen A, B und C, das früher ge­bräuch­li­che ZDB-Merkblatt mit A0, A, B und C, die ös­ter­rei­chi­sche ÖNORM B 3407 mit W1 bis W6. Diese Klassen lassen sich nicht eins zu eins in die heutigen W-Klassen umrechnen, auch wenn Buchstaben und Zahlen sich ähnlich anhören. Wir geben deshalb genau die Klassen wieder, die der Her­stel­ler für das je­wei­li­ge Produkt nennt, und rechnen nichts um. Für Ausschreibung und Abnahme zählt das, was im Prüfzeugnis steht.

EMICODE EC 1 Plus kennzeichnet sehr emissionsarme Bauprodukte, die französische VOC-Emis­sions­klas­se A be­wer­tet die Abgabe flüchtiger organischer Verbindungen an die Raumluft. Beide Angaben zählen vor allem dann, wenn in Wohnräumen, Kindergärten oder Schulen ge­ar­bei­tet wird und der Raum kurz nach den Flie­sen­ar­bei­ten wieder genutzt werden soll. Der GISCODE ist die Pro­dukt­grup­pen-Kennung des Gefahrstoff-In­for­ma­tions­sys­tems der Be­rufs­ge­nos­sen­schaf­ten; über ihn findet der Ver­ar­bei­ter die passende Be­triebs­an­wei­sung für den Umgang mit dem Produkt.

Frostfrei lagern und trans­por­tie­ren. Was­ser­ba­sier­te Grundierungen und Dis­per­sions­ab­dich­tun­gen sind einmal durchgefroren nicht mehr zu gebrauchen: die Bin­de­mit­tel­teil­chen verklumpen un­wie­der­bring­lich und lassen sich zu keinem ge­schlos­se­nen Film mehr ver­ar­bei­ten. Wer im Winter anliefern lässt, sollte die Gebinde nicht über Nacht im Fahr­zeug oder in einer unbeheizten Halle stehen lassen.

Gebindegrößen

7 kg Eimereine Dusch­ni­sche oder eine ein­zel­ne Nass­be­reichs­wand
12 kg Eimerein häusliches Bad mit Duschbereich und Bodenfläche
20 kg Eimermehrere Bäder, Objekt und Neubau, günstigster Kilopreis

Weil die Dichtwirkung von der Tro­cken­schicht­di­cke abhängt, sollte die Menge nach dem Ver­brauch aus dem technischen Da­ten­blatt kal­ku­liert werden – und nicht knapp. Eine zu dünn ausgezogene Ab­dich­tung, weil das Ma­te­ri­al nicht reichte, ist der teu­ers­te Fehler in diesem Aufbau: Er lässt sich später nur durch Herausnehmen des ge­sam­ten Belags kor­ri­gie­ren.

Reicht die Flüssigfolie für meine Dusche im Bad?
Für die häusliche Dusche ja. Der direkt besprühte Wandbereich ist W2-I, der übrige Bad-Wandbereich W1-I, und die Flüssigfolie ist für W0-I bis W2-I bei Rissklasse R1-I geprüft. Anders sieht es bei öffentlichen oder ge­werb­li­chen Duschen und bei Schwimm­bad­flä­chen aus: Das ist W3-I, dafür ist die OTTOFLEX Abdichtbahn vor­ge­se­hen.
Kann ich die Flüssigfolie auf Estrich und über einer Fußboden­heizung ein­set­zen?
Estrich ist als Un­ter­grund genannt. Ent­schei­dend sind zwei Dinge: die Rest­feuch­te des Estrichs zum Zeit­punkt des Abdichtens und die Rissklasse. Die Flüssigfolie ist für R1-I geprüft, also für geringe Riss­be­we­gun­gen. Bei stärker arbeitenden Un­ter­grün­den oder wenn eine höhere Rissklasse gefordert ist, muss eine Ent­kopp­lung be­zie­hungs­wei­se ein anderes System geplant werden. Schil­dern Sie uns Ihren Aufbau, dann sehen wir es uns ge­mein­sam an.
Wie viele Lagen brauche ich?
Maßgeblich ist die im technischen Da­ten­blatt ge­nann­te Tro­cken­schicht­di­cke, nicht die Zahl der An­stri­che. In der Praxis werden mindestens zwei Lagen auf­ge­tra­gen, schon damit sich Fehl­stel­len der ersten Lage schlie­ßen und die Dichtbänder sauber ein­ge­bet­tet werden. Wer die Fläche nur einmal überrollt, weil sie farblich ge­schlos­sen aus­sieht, un­ter­schrei­tet die Schicht­di­cke fast immer.
Was ist der Un­ter­schied zwi­schen Ab­dich­tung und Ent­kopp­lung?
Zwei ver­schie­de­ne Auf­ga­ben. Die Ab­dich­tung hält Wasser aus der Kon­struk­ti­on heraus. Eine Ent­kopp­lung trennt den Belag me­cha­nisch vom Un­ter­grund, damit sich Be­we­gun­gen und Risse des Untergrundes nicht in die Fliesen fortsetzen. Manche Bahnen können beides; eine Flüssig­ab­dichtung über­nimmt die Ab­dich­tung, ihre Riss­über­brückung ist für geringe Be­we­gun­gen der Klasse R1-I aus­ge­legt und ersetzt keine Ent­kopp­lung bei stärker arbeitenden Un­ter­grün­den.
Womit schließe ich die An­schluss­fu­gen ab?
Mit Silikon, und zwar mit einem, das mit der Ab­dich­tung verträglich ist. Die Flüssigfolie ist aus­drück­lich mit den OTTO-Silikon-Dicht­stof­fen verträglich, zum Bei­spiel dem OTTOSEAL S 100. Bei Na­tur­stein ist zu­sätz­lich zu be­ach­ten, dass nur ein ausgewiesenes Na­tur­stein-Silikon ein­ge­setzt werden darf, weil andere Typen Rand­zonen­ver­schmutzung ver­ur­sa­chen können.

Kurz gesagt

Die OTTOFLEX Flüssigfolie ist die Verbund­abdichtung für das häusliche Bad: geprüft für W0-I bis W2-I bei Rissklasse R1-I, ge­brauchs­fer­tig zu rollen oder zu streichen, nach 2 bis 3 Stunden wei­ter­zu­ver­ar­bei­ten und mit den OTTO-Silikonen verträglich. Auf sau­gen­den Un­ter­grün­den gehört der OTTOFLEX Voranstrich dar­un­ter, in Ecken und an Durch­füh­run­gen gehört Dichtband hinein. Ab W3-I ist die OTTOFLEX Abdichtbahn das rich­ti­ge Produkt. Nennen Sie uns Raum und Be­an­spru­chung, dann stellen wir den voll­stän­di­gen Aufbau zu­sam­men.

OTTOFLEX Voranstrich (1, 5 & 10 kg)

Die geprüfte Vor­be­hand­lung auf sau­gen­den Un­ter­grün­den.

Dichtband 50 m für Bad und Dusche / Dichtband­ecken / Dicht­manschetten

Dichtband, Ecken und Manschetten für die kri­ti­schen Stellen.

OTTOFLEX Abdichtbahn 30 qm / Rolle

Die Abdichtbahn des Systems, geprüft bis W3-I.

OTTOSEAL S100 - Premium Silikon

OTTOSEAL S 100 für die An­schluss­fu­gen im Nass­be­reich.

Grundierungs- und Ab­dichtungs­rolle, 25 cm

Ab­dichtungs­rolle 25 cm für den Auftrag auf der Fläche.

Allgemeine Sicherheitshinweise

Ihre Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Bitte beachten Sie die folgenden allgemeinen Sicherheitshinweise bei der Verwendung des abgebildeten Produktes. Diese Hinweise dienen dazu, die sichere Nutzung sicherzustellen und Risiken zu minimieren.

1. Bestimmungsgemäße Verwendung:
Verwenden Sie das Produkt ausschließlich gemäß den Anweisungen des Herstellers und für den vorgesehenen Zweck. Eine unsachgemäße Nutzung kann zu Schäden, Verletzungen oder Gefährdungen führen. Achten Sie insbesondere darauf, ob das Produkt für den gewerblichen oder privaten Einsatz vorgesehen ist.

2. Zugänglichkeit für Kinder und Haustiere:
Bewahren Sie das Produkt außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren auf, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Produkte können Kleinteile, chemische Substanzen oder andere Materialien enthalten, die gesundheitsschädlich sein können, oder scharfe Kanten und bewegliche Teile haben, die Verletzungen verursachen können.

3. Bedienungsanleitung und Sicherheitsdatenblätter:
Lesen Sie vor der ersten Verwendung die vollständige Bedienungsanleitung und, falls vorhanden, das Sicherheitsdatenblatt. Diese finden Sie unter dem Reiter „Medien und Dokumente“. Sollten Sie die Dokumente nicht finden, wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten sind unter dem Reiter „Hersteller“ verfügbar.

4. Montage und Installation:
Falls das Produkt eine Montage oder Installation erfordert, folgen Sie den spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bei Unsicherheiten oder komplexen Installationen empfehlen wir, qualifiziertes Fachpersonal hinzuzuziehen. Unsachgemäße Installation kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder einer Verkürzung der Lebensdauer des Produkts führen.

5. Wartung und Überprüfung:
Überprüfen Sie das Produkt regelmäßig auf Verschleiß, Schäden und Funktionsfähigkeit. Verwenden Sie es nicht weiter, wenn Defekte festgestellt werden. Lassen Sie es bei Bedarf von qualifiziertem Fachpersonal reparieren oder ersetzen. Beachten Sie die in der Bedienungsanleitung angegebenen Wartungsintervalle.

6. Umweltbedingungen:
Nutzen und lagern Sie das Produkt nur unter den in der Bedienungsanleitung angegebenen Bedingungen, wie Temperatur, Feuchtigkeit, Belüftung und Umgebungsbedingungen. Unsachgemäße Lagerung oder Nutzung kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder Materialschäden führen. Vermeiden Sie den Kontakt mit Wasser oder Feuchtigkeit, wenn das Produkt nicht ausdrücklich dafür ausgelegt ist.

7. Schutzmaßnahmen:
Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstung (z. B. Handschuhe, Schutzbrille, Atemschutz), insbesondere bei der Arbeit mit Produkten, die mechanische, chemische, thermische oder elektrische Risiken bergen können. Beachten Sie die spezifischen Hinweise zur Schutzausrüstung in der Bedienungsanleitung oder im Sicherheitsdatenblatt.

8. Reinigung und Pflege:
Reinigen Sie das Produkt und genutzte Werkzeuge regelmäßig und gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung. Verwenden Sie nur geeignete Reinigungsmittel, um Schäden an Materialien oder Oberflächen zu vermeiden. Unsachgemäße Reinigung oder Vernachlässigung der Pflege kann die Funktionalität und Sicherheit beeinträchtigen.

9. Entsorgung:
Entsorgen Sie das Produkt umweltgerecht gemäß den lokalen Vorschriften. Beachten Sie dabei spezielle Regelungen für Batterien, Akkus, chemische Stoffe oder elektronische Komponenten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Bedienungsanleitung oder beim zuständigen Entsorgungsdienst.

10. Kundenservice:
Bei Fragen, Unsicherheiten oder technischen Problemen wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten finden Sie unter dem Reiter „Hersteller“ auf dieser Seite. Bitte halten Sie die Modellnummer und Seriennummer des Produktes bereit.

Wichtiger Hinweis:
Diese allgemeinen Sicherheitshinweise ersetzen nicht die spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bitte lesen und befolgen Sie stets die detaillierten Informationen in der Bedienungsanleitung, den Sicherheitsdatenblättern oder weiteren produktspezifischen Dokumenten. Im Zweifel haben die Herstellerangaben Vorrang.

OTTO-Chemie
Hermann Otto GmbH
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Deutschland

Telefon: +49 8684 908 0

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Salih Can Mehedim

9. Januar 2024