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Diamant-Schleifklotz / Körnung 50 - 800

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

(1)
Artikel-Nr.: 311003249.1

Diamant-Schleifklotz / Körnung 50 - 800

Dia­mant-Schleif­klotz Kör­nung 50 bis 800 (Art. 311003249.1)

Der Schleif­klotz ist das Werk­zeug, mit dem eine ge­schnit­te­ne Flie­sen­kan­te erst fertig wird. Er bricht schar­fe Kanten, nimmt kleine Aus­brü­che weg und legt bei Bedarf eine gleich­mä­ßi­ge Fase an – ohne Ma­schi­ne, ohne Strom, ohne Ein­richt­zeit. Sechs Kör­nun­gen von K 50 bis K 800, ein­zeln wähl­bar, für Tro­cken- und Nass­schliff.

K 50–800
Kör­nun­gen
Hand
Be­die­nung
nass + tro­cken
An­wen­dung

Warum jede ge­schnit­te­ne Fliese eine be­ar­bei­te­te Kante braucht

Eine frisch ge­schnit­te­ne Fein­stein­zeug­kan­te ist mes­ser­scha­rf. Das ist nicht nur eine Frage der Optik: An Au­ßen­ecken, So­ckeln, Trep­pen­kan­ten und Aus­schnit­ten ist eine un­ge­bro­che­ne Gla­sur­kan­te eine Ver­let­zungs­ge­fahr, und sie split­tert beim ersten Stoß. Ein Zug mit K 50 nimmt der Kante die Schär­fe, ohne dass man von der Fase später etwas sieht.

Kanten bre­chen

Der Stan­dard­fall: schar­fe Schnitt­kan­ten ent­schär­fen, damit die Fliese sicher zu hand­ha­ben und dau­er­haft kan­ten­sta­bil ist.

Aus­brü­che weg­neh­men

Kleine Ab­plat­zer an der Schnitt­kan­te aus­schlei­fen, statt die Fliese zu er­set­zen.

Fase an­le­gen

Eine gleich­mä­ßi­ge Fase an Sicht­kan­ten – die ein­fa­che Al­ter­na­ti­ve zur Jolly-Geh­rung.

Pass­ge­nau nach­ar­bei­ten

Eine Fliese, die um einen halben Mil­li­me­ter zu breit ist, auf Maß brin­gen. Schnel­ler als neu schnei­den.

Die Kör­nungs­fol­ge ist keine Emp­feh­lung, son­dern Pflicht

Jede Kör­nung hat genau eine Auf­ga­be: das Kratz­mus­ter der vor­he­ri­gen Kör­nung zu be­sei­ti­gen. Eine K-400-Schei­be kann die Riefen einer K-50-Schei­be nicht ent­fer­nen – sie po­liert nur den Grund zwi­schen ihnen glatt. Das Er­geb­nis sieht auf der Bau­stel­le gut aus und zeigt sich unter Streif­licht als deut­li­ches Rie­fen­mus­ter.

Die Faust­re­gel

Von einer Kör­nung zur nächs­ten höchs­tens ver­dop­peln. 50 → 100 → 200 → 400 ist rich­tig. 50 → 400 ist der Fehler, der die meis­ten Kanten kostet.
Um­ge­kehrt gilt: Sie müssen nicht bis K 3000 gehen. Für eine ge­bro­che­ne Schnitt­kan­te an einer Fliese, die später in der Fuge sitzt, ist K 200 voll­kom­men aus­rei­chend. Die hohen Kör­nun­gen brau­chen Sie nur, wenn die Fläche sicht­bar bleibt und glän­zen soll.

Welche Kör­nung wofür

K 50 – K 60Grober Abtrag: schar­fe Schnitt­kan­ten bre­chen, Aus­brü­che weg­neh­men, Fase an­le­gen. Hin­ter­lässt sicht­ba­re Riefen.
K 100 – K 120An­glei­chen: die Riefen des Grob­schliffs her­aus­neh­men, Kante auf Form brin­gen.
K 200Zwi­schen­schliff: gleich­mä­ßi­ge, matte Ober­flä­che ohne Ein­zel­rie­fen.
K 400Fein­schliff: sei­den­matt. Für viele Bau­stel­len­kan­ten ist hier Schluss.
K 600 – K 800Beginn der Po­li­tur: erster Glanz, die Ober­flä­che wird ge­schlos­sen.
K 1500Hoch­glanz-Vor­stu­fe: deut­li­cher Glanz, noch kein Spie­gel.
K 3000Hoch­glanz: spie­geln­de Ober­flä­che, wie bei po­lier­ten Na­tur­stein­plat­ten.
BUFFEnd­po­li­tur ohne Abtrag – nimmt nur noch den letz­ten Schlei­er.
Für diesen Schleif­klotz gibt der Her­stel­ler als Ori­en­tie­rung an: K 50 für den groben Schliff bei schar­fen Kanten, K 100 zum Ent­fer­nen feiner Aus­brü­che, ab K 200 zum Po­lie­ren und für Rei­ni­gungs­ar­bei­ten.

Ar­beits­tech­nik: Kante bre­chen

1
Kante tro­cken ab­wi­schen
Schnei­dschlamm und Staub weg – sonst sehen Sie nicht, was Sie tun.
2
Im fla­chen Winkel an­set­zen, etwa 45°
Nicht stirn­sei­tig auf die Kante. Das Pad soll die schar­fe Gla­sur­kan­te bre­chen, nicht die Fliese kürzen.
3
Immer in eine Rich­tung ziehen
Hin und her aus­ge­führt wird die Fase wellig. Gleich­mä­ßi­ge Züge über die ganze Länge.
4
Wenig Druck, dafür meh­re­re Züge
Das Dia­mant­korn ar­bei­tet von selbst. Druck er­zeugt nur Hitze und Aus­brü­che an der Glasur.
5
Kör­nung er­hö­hen, Vor­gang wie­der­ho­len
Erst wenn die Fase über die ganze Länge gleich­mä­ßig ist, zur nächs­ten Kör­nung wech­seln.

Von der Gla­sursei­te her ar­bei­ten, nicht da­ge­gen

Ziehen Sie das Pad von der Glasur weg zur Scher­be hin. Ar­bei­ten Sie in die Glasur hinein, bricht die Gla­sur­kan­te mu­schel­för­mig aus – und dieser Aus­bruch ist auf einer Sicht­kan­te nicht mehr zu retten.

Wenn das Pad nicht mehr greift, ist es oft nicht ver­braucht

Auch Dia­mant­pads ver­gla­sen: Abtrag und Bin­de­mit­tel schmie­ren die Dia­mant­spit­zen zu. Das Pad wird spie­gel­blank, glei­tet über die Fläche und trägt nichts mehr ab – obwohl noch Dia­mant darauf ist.

  • Er­kenn­bar an einer glat­ten, glän­zen­den Pad­ober­flä­che.
  • Das Pad rutscht, statt zu grei­fen.
  • Ab­hil­fe: ein paar Züge auf einem ab­ra­si­ven Ma­te­ri­al – Schärf­stein, Gas­be­ton, Bims­stein oder eine grobe Be­ton­plat­te.
  • Bei Nass­pads hilft oft schon Aus­spü­len unter Wasser, um den Schlamm aus der Dia­mant­schicht zu holen.

Hand­pad oder Ma­schi­ne?

Beides hat seinen Platz – und die Ent­schei­dung fällt nicht nach Können, son­dern nach Menge und Zu­gäng­lich­keit:

Hand­pad

Für ein­zel­ne Kanten, Aus­schnit­te, Ecken und alles, wo die Ma­schi­ne nicht hin­kommt. Keine Ein­richt­zeit, volle Kon­trol­le, kein Risiko, zu viel weg­zu­neh­men.

Ma­schi­ne mit Klett­pad

Ab etwa einem Dut­zend Kanten oder bei grö­ße­ren Flä­chen. Deut­lich schnel­ler, aber nur mit re­gel­ba­rer Dreh­zahl sinn­voll.

Beides zu­sam­men

In der Praxis der Nor­mal­fall: Fläche und lange Kanten mit der Ma­schi­ne, Ecken und Aus­schnit­te mit dem Hand­pad in glei­cher Kör­nung.
 

Tro­cken­schliff er­zeugt qua­rz­hal­ti­gen Fein­sta­ub

Fein­stein­zeug, Granit und Ke­ra­mik ent­hal­ten kris­tal­li­ne Kie­sel­säu­re. Der beim Tro­cken­schlei­fen ent­ste­hen­de A-Staub ist lun­gen­gän­gig und gilt als krebs­er­zeu­gend – des­halb be­han­delt die TRGS 559 solche Ar­bei­ten als über­wa­chungs­be­dürf­tig. Ar­bei­ten Sie mit Ab­sau­gung, tragen Sie min­des­tens FFP2, besser FFP3, und blasen Sie Staub nie mit Druck­luft weg. Wo es mög­lich ist, ist Nass­schliff die ge­sün­de­re Va­ri­an­te.

Tech­ni­sche Daten

Pro­duktartDia­mant-Hand­pad / Schleif­klotz
Kör­nun­genK 50, K 100, K 200, K 400, K 600, K 800
An­wen­dungTro­cken- und Nass­schliff
Ge­eig­net fürNa­tur­stein, Fein­stein­zeug, Stein­gut, Ke­ra­mik
Bau­former­go­no­mi­scher Hand­klotz
Ein­satzKanten bre­chen, an­fa­sen, Aus­brü­che aus­schlei­fen, po­lie­ren
Ar­ti­kel­num­mer311003249.1
Her­stel­lerFlie­sen Alfers
Welche Kör­nung nehme ich, wenn ich nur eine kaufe?
K 100. Sie bricht schar­fe Kanten zu­ver­läs­sig und hin­ter­lässt eine Fase, die man nicht nach­schlei­fen muss. K 50 ist schnel­ler, aber sicht­bar gröber.
Nass oder tro­cken?
Beides mög­lich. Nass staubt nicht und das Pad setzt sich we­ni­ger zu – tro­cken sehen Sie besser, was Sie tun. Für ein­zel­ne Kanten reicht tro­cken.
Geht das auch bei po­lier­tem Fein­stein­zeug?
Ja, aber dann brau­chen Sie die feinen Kör­nun­gen. Eine mit K 100 ge­bro­che­ne Kante bleibt auf einer po­lier­ten Platte matt sicht­bar – ar­bei­ten Sie bis K 400 oder höher nach.
Hält so ein Klotz lange?
Bei ge­le­gent­li­chem Ein­satz jah­re­lang. Wenn er nicht mehr greift, ist er meist nur zu­ge­schmiert und nicht ver­braucht – ein paar Züge auf Gas­be­ton machen ihn wieder scharf.

Welche Kör­nung brau­chen Sie wirk­lich?

Sagen Sie uns, was am Ende sicht­bar bleibt – eine Fu­gen­kan­te, eine Geh­rung oder eine po­lier­te Sicht­flä­che. Wir sagen Ihnen, bei wel­cher Kör­nung Sie auf­hö­ren können und welche Stufen Sie dafür brau­chen.

Allgemeine Sicherheitshinweise

Ihre Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Bitte beachten Sie die folgenden allgemeinen Sicherheitshinweise bei der Verwendung des abgebildeten Produktes. Diese Hinweise dienen dazu, die sichere Nutzung sicherzustellen und Risiken zu minimieren.

1. Bestimmungsgemäße Verwendung:
Verwenden Sie das Produkt ausschließlich gemäß den Anweisungen des Herstellers und für den vorgesehenen Zweck. Eine unsachgemäße Nutzung kann zu Schäden, Verletzungen oder Gefährdungen führen. Achten Sie insbesondere darauf, ob das Produkt für den gewerblichen oder privaten Einsatz vorgesehen ist.

2. Zugänglichkeit für Kinder und Haustiere:
Bewahren Sie das Produkt außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren auf, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Produkte können Kleinteile, chemische Substanzen oder andere Materialien enthalten, die gesundheitsschädlich sein können, oder scharfe Kanten und bewegliche Teile haben, die Verletzungen verursachen können.

3. Bedienungsanleitung und Sicherheitsdatenblätter:
Lesen Sie vor der ersten Verwendung die vollständige Bedienungsanleitung und, falls vorhanden, das Sicherheitsdatenblatt. Diese finden Sie unter dem Reiter „Medien und Dokumente“. Sollten Sie die Dokumente nicht finden, wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten sind unter dem Reiter „Hersteller“ verfügbar.

4. Montage und Installation:
Falls das Produkt eine Montage oder Installation erfordert, folgen Sie den spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bei Unsicherheiten oder komplexen Installationen empfehlen wir, qualifiziertes Fachpersonal hinzuzuziehen. Unsachgemäße Installation kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder einer Verkürzung der Lebensdauer des Produkts führen.

5. Wartung und Überprüfung:
Überprüfen Sie das Produkt regelmäßig auf Verschleiß, Schäden und Funktionsfähigkeit. Verwenden Sie es nicht weiter, wenn Defekte festgestellt werden. Lassen Sie es bei Bedarf von qualifiziertem Fachpersonal reparieren oder ersetzen. Beachten Sie die in der Bedienungsanleitung angegebenen Wartungsintervalle.

6. Umweltbedingungen:
Nutzen und lagern Sie das Produkt nur unter den in der Bedienungsanleitung angegebenen Bedingungen, wie Temperatur, Feuchtigkeit, Belüftung und Umgebungsbedingungen. Unsachgemäße Lagerung oder Nutzung kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder Materialschäden führen. Vermeiden Sie den Kontakt mit Wasser oder Feuchtigkeit, wenn das Produkt nicht ausdrücklich dafür ausgelegt ist.

7. Schutzmaßnahmen:
Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstung (z. B. Handschuhe, Schutzbrille, Atemschutz), insbesondere bei der Arbeit mit Produkten, die mechanische, chemische, thermische oder elektrische Risiken bergen können. Beachten Sie die spezifischen Hinweise zur Schutzausrüstung in der Bedienungsanleitung oder im Sicherheitsdatenblatt.

8. Reinigung und Pflege:
Reinigen Sie das Produkt und genutzte Werkzeuge regelmäßig und gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung. Verwenden Sie nur geeignete Reinigungsmittel, um Schäden an Materialien oder Oberflächen zu vermeiden. Unsachgemäße Reinigung oder Vernachlässigung der Pflege kann die Funktionalität und Sicherheit beeinträchtigen.

9. Entsorgung:
Entsorgen Sie das Produkt umweltgerecht gemäß den lokalen Vorschriften. Beachten Sie dabei spezielle Regelungen für Batterien, Akkus, chemische Stoffe oder elektronische Komponenten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Bedienungsanleitung oder beim zuständigen Entsorgungsdienst.

10. Kundenservice:
Bei Fragen, Unsicherheiten oder technischen Problemen wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten finden Sie unter dem Reiter „Hersteller“ auf dieser Seite. Bitte halten Sie die Modellnummer und Seriennummer des Produktes bereit.

Wichtiger Hinweis:
Diese allgemeinen Sicherheitshinweise ersetzen nicht die spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bitte lesen und befolgen Sie stets die detaillierten Informationen in der Bedienungsanleitung, den Sicherheitsdatenblättern oder weiteren produktspezifischen Dokumenten. Im Zweifel haben die Herstellerangaben Vorrang.

Fliesen Alfers

Fliesen Alfers GmbH

Carl-Benz-Str. 8

59348 Lüdinghausen

Deutschland

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Handschleifer

Schleift sehr gut alle Kanten! Liegt gut in der Hand!

Hendrik Schürmann

27. September 2016

%
Flexible Diamant-Handpads 60 / 100 / 200 / 400 Körnung
Fle­xi­ble Dia­mant-Hand­pads Kör­nung 60 / 100 / 200 / 400 (Art. FA11127)Diese Hand­pads sind hoch­fle­xi­bel – und das ist der ganze Punkt. Wo ein star­rer Schleif­klotz nur mit einer Ecke greift, legt sich das Pad an Run­dun­gen, In­nen­ra­di­en, Aus­schnit­te und Kon­tu­ren an. Format 63 × 63 × 7 mm, vier Kör­nun­gen von K 60 bis K 400, ein­zeln oder als Kom­plett­set.63 × 63 mmFormat7 mmDickeK 60–400Kör­nun­genfle­xi­belBauartFle­xi­bel oder starr – das ist keine Kom­fort­fra­geAn einer ge­ra­den Kante ist ein star­rer Klotz im Vor­teil: Er hält die Fase gerade. Sobald die Fläche aber nicht mehr eben ist, kehrt sich das um. Ein star­res Pad be­rührt eine ge­wölb­te Fläche nur an einem Punkt, ar­bei­tet dort punk­tu­ell zu tief und lässt den Rest un­be­ar­bei­tet. Ein fle­xi­bles Pad ver­teilt den Druck über die ganze Auf­la­ge.In­nen­ra­di­en und Aus­schnit­teRun­dun­gen von Rohr­durch­füh­run­gen und Bo­gen­schnit­te gleich­mä­ßig nach­ar­bei­ten.Rund­pro­fi­le und WülsteGe­run­de­te Kanten und So­ckel­pro­fi­le, an die kein star­rer Klotz kommt.Kon­tu­ren und Geh­run­genDer An­schluss zweier Geh­rungs­flä­chen – das Pad folgt der Kontur statt sie zu bre­chen.Große Flä­chen von HandMit 63 × 63 mm liegt das Pad gut in der Hand und deckt mehr Fläche ab als ein Finger breit.Nur 7 mm dick: Damit kommt das Pad auch in enge Aus­schnit­te und in Fu­gen­kreu­ze, wo ein 30 mm hoher Hand­klotz auf­sitzt.Kör­nung in einem SatzK 50–100 nimmt Ma­te­ri­al weg, K 200–400 macht die Fläche gleich­mä­ßig, ab K 800 ent­steht Glanz. Keine Stufe über­sprin­gen – jede Kör­nung ent­fernt nur die Riefen der vor­he­ri­gen.Die vier Kör­nun­genK 60Grober Ma­te­ri­al­ab­trag – schar­fe Kanten bre­chen, Aus­brü­che weg­neh­men.K 100An­glei­chen und Vor­schlei­fen – die Riefen von K 60 her­aus­ar­bei­ten.K 200Gleich­mä­ßi­ge Zwi­schen­schlif­fe – matte, ge­schlos­se­ne Ober­flä­che.K 400Feins­te Ober­flä­chen­be­ar­bei­tung und Finish.Kom­plett­setAlle vier Kör­nun­gen zu­sam­men – die voll­stän­di­ge Folge.Ar­beits­tech­nik1Kante tro­cken ab­wi­schenSchnei­dschlamm und Staub weg – sonst sehen Sie nicht, was Sie tun.2Im fla­chen Winkel an­set­zen, etwa 45°Nicht stirn­sei­tig auf die Kante. Das Pad soll die schar­fe Gla­sur­kan­te bre­chen, nicht die Fliese kürzen.3Immer in eine Rich­tung ziehenHin und her aus­ge­führt wird die Fase wellig. Gleich­mä­ßi­ge Züge über die ganze Länge.4Wenig Druck, dafür meh­re­re ZügeDas Dia­mant­korn ar­bei­tet von selbst. Druck er­zeugt nur Hitze und Aus­brü­che an der Glasur.5Kör­nung er­hö­hen, Vor­gang wie­der­ho­lenErst wenn die Fase über die ganze Länge gleich­mä­ßig ist, zur nächs­ten Kör­nung wech­seln.Von der Gla­sursei­te her ar­bei­ten, nicht da­ge­genZiehen Sie das Pad von der Glasur weg zur Scher­be hin. Ar­bei­ten Sie in die Glasur hinein, bricht die Gla­sur­kan­te mu­schel­för­mig aus – und dieser Aus­bruch ist auf einer Sicht­kan­te nicht mehr zu retten.Wenn das Pad nicht mehr greift, ist es oft nicht ver­brauchtAuch Dia­mant­pads ver­gla­sen: Abtrag und Bin­de­mit­tel schmie­ren die Dia­mant­spit­zen zu. Das Pad wird spie­gel­blank, glei­tet über die Fläche und trägt nichts mehr ab – obwohl noch Dia­mant darauf ist.Er­kenn­bar an einer glat­ten, glän­zen­den Pad­ober­flä­che.Das Pad rutscht, statt zu grei­fen.Ab­hil­fe: ein paar Züge auf einem ab­ra­si­ven Ma­te­ri­al – Schärf­stein, Gas­be­ton, Bims­stein oder eine grobe Be­ton­plat­te.Bei Nass­pads hilft oft schon Aus­spü­len unter Wasser, um den Schlamm aus der Dia­mant­schicht zu holen.Hand­pad oder Ma­schi­ne?Beides hat seinen Platz – und die Ent­schei­dung fällt nicht nach Können, son­dern nach Menge und Zu­gäng­lich­keit:Hand­padFür ein­zel­ne Kanten, Aus­schnit­te, Ecken und alles, wo die Ma­schi­ne nicht hin­kommt. Keine Ein­richt­zeit, volle Kon­trol­le, kein Risiko, zu viel weg­zu­neh­men.Ma­schi­ne mit Klett­padAb etwa einem Dut­zend Kanten oder bei grö­ße­ren Flä­chen. Deut­lich schnel­ler, aber nur mit re­gel­ba­rer Dreh­zahl sinn­voll.Beides zu­sam­menIn der Praxis der Nor­mal­fall: Fläche und lange Kanten mit der Ma­schi­ne, Ecken und Aus­schnit­te mit dem Hand­pad in glei­cher Kör­nung. Tro­cken­schliff er­zeugt qua­rz­hal­ti­gen Fein­sta­ubFein­stein­zeug, Granit und Ke­ra­mik ent­hal­ten kris­tal­li­ne Kie­sel­säu­re. Der beim Tro­cken­schlei­fen ent­ste­hen­de A-Staub ist lun­gen­gän­gig und gilt als krebs­er­zeu­gend – des­halb be­han­delt die TRGS 559 solche Ar­bei­ten als über­wa­chungs­be­dürf­tig. Ar­bei­ten Sie mit Ab­sau­gung, tragen Sie min­des­tens FFP2, besser FFP3, und blasen Sie Staub nie mit Druck­luft weg. Wo es mög­lich ist, ist Nass­schliff die ge­sün­de­re Va­ri­an­te.Tech­ni­sche DatenPro­duktartfle­xi­bles Dia­mant-Hand­padMaße63 × 63 × 7 mmKör­nun­genK 60, K 100, K 200, K 400 – ein­zeln oder als Kom­plett­setBauarthoch­fle­xi­bel, an­schmieg­samGe­eig­net fürKe­ra­mik, Fein­stein­zeug, Marmor, Granit und andere harte Ma­te­ri­ali­enEin­satzKanten, Run­dun­gen, Kon­tu­ren, Aus­schnit­teAr­ti­kel­num­merFA11127Her­stel­lerFlie­sen AlfersWo ist der Un­ter­schied zum Schleif­klotz?Der Klotz ist starr und hält eine gerade Fase besser. Das fle­xi­ble Pad folgt Run­dun­gen und Kon­tu­ren. In der Praxis er­gän­zen sich beide – gerade Kanten mit dem Klotz, alles Ge­bo­ge­ne mit dem Pad.Welche Kör­nung, wenn ich nur eine nehme?K 100. Sie bricht Kanten zu­ver­läs­sig und hin­ter­lässt eine Ober­flä­che, die man ste­hen­las­sen kann.Nass oder tro­cken?Beides funk­tio­niert. Nass staubt nicht und das Pad setzt sich we­ni­ger zu.Reicht K 400 für po­lier­te Flie­sen?Für eine un­auf­fäl­li­ge Fase in der Regel ja. Soll die Fase auf einer po­lier­ten Platte mit­glän­zen, brau­chen Sie fei­ne­re Stufen – die führen wir bei den Po­lier­schei­ben.Welche Kör­nung brau­chen Sie wirk­lich?Sagen Sie uns, was am Ende sicht­bar bleibt – eine Fu­gen­kan­te, eine Geh­rung oder eine po­lier­te Sicht­flä­che. Wir sagen Ihnen, bei wel­cher Kör­nung Sie auf­hö­ren können und welche Stufen Sie dafür brau­chen.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­gen100 mm Trocken-Po­lier­schei­ben / Körnung 50 - 3000100 mm Trocken-Po­lier­schei­ben / Körnung 50 - 3000.100 mm Nass-Po­lier­schei­ben / Körnung 50 - 3000100 mm Nass-Po­lier­schei­ben / Körnung 50 - 3000.KOMPLETTSET Dia­mant­schleif-/Po­lier­schei­ben trocken (alle Kör­nun­gen im Set)KOMPLETTSET Dia­mant­schleif-/Po­lier­schei­ben trocken (alle Kör­nun­gen im Set).Mon­to­lit Stone Su­per­cut - Doppelkorn-Schärf­stein für Dia­mant­werk­zeu­ge (Art. 395-2U)Mon­to­lit Stone Su­per­cut, Doppelkorn-Schärf­stein.Schärf­stein / Schleif­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nenSchärf­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nen – legt stumpfe Dia­man­ten wieder frei.
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Artikel-Nr.: FA11127M
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KOMPLETTSET Diamant-Schleifklotz (alle Körnungen im Set)
KOM­PLETT­SET Dia­mant-Schleif­klotz – alle Kör­nun­gen K 50 bis K 800 (Art. FA10394)Sechs Schleif­klöt­ze in den Kör­nun­gen 50, 100, 200, 400, 600 und 800 – die voll­stän­di­ge Kör­nungs­fol­ge in einem Set. Damit können Sie eine Kante von der schar­fen Schnitt­kan­te bis zur glän­zen­den Sicht­fa­se durch­ar­bei­ten, ohne zwi­schen­durch fest­zu­stel­len, dass die ent­schei­den­de Stufe fehlt.6 StückKör­nun­gen50–800Be­reichHandBe­die­nungnass + tro­ckenAn­wen­dungWarum ein Set und nicht zwei ein­zel­ne KlötzeDer Grund ist die Kör­nungs­fol­ge: Jede Stufe ent­fernt nur die Riefen der vor­he­ri­gen. Wer mit K 50 und K 400 ar­bei­tet, über­springt drei Stufen – die K-400-Fläche sieht glatt aus, zeigt unter Streif­licht aber die Riefen von K 50. Genau das pas­siert in der Praxis, wenn mitten in der Arbeit die pas­sen­de Kör­nung fehlt.Voll­stän­di­ge Folge50, 100, 200, 400, 600, 800 – keine Stufe fehlt, keine muss über­sprun­gen werden.Bis zum GlanzK 600 und K 800 sind die Stufen, an denen die Kante an­fängt zu glän­zen. Ein­zeln werden sie meist zu spät ge­kauft.Ein Set für alle Ma­te­ri­ali­enVon Stein­gut bis Granit – un­ter­schied­li­che Ma­te­ri­ali­en brau­chen un­ter­schied­li­che Start­kör­nun­gen.Güns­ti­ger als sechs Ein­zel­käu­feDas Set kostet we­ni­ger als die sechs Kör­nun­gen ein­zeln.Kör­nung in einem SatzK 50–100 nimmt Ma­te­ri­al weg, K 200–400 macht die Fläche gleich­mä­ßig, ab K 800 ent­steht Glanz. Keine Stufe über­sprin­gen – jede Kör­nung ent­fernt nur die Riefen der vor­he­ri­gen.Welche Kör­nung wofürK 50 – K 60Grober Abtrag: schar­fe Schnitt­kan­ten bre­chen, Aus­brü­che weg­neh­men, Fase an­le­gen. Hin­ter­lässt sicht­ba­re Riefen.K 100 – K 120An­glei­chen: die Riefen des Grob­schliffs her­aus­neh­men, Kante auf Form brin­gen.K 200Zwi­schen­schliff: gleich­mä­ßi­ge, matte Ober­flä­che ohne Ein­zel­rie­fen.K 400Fein­schliff: sei­den­matt. Für viele Bau­stel­len­kan­ten ist hier Schluss.K 600 – K 800Beginn der Po­li­tur: erster Glanz, die Ober­flä­che wird ge­schlos­sen.K 1500Hoch­glanz-Vor­stu­fe: deut­li­cher Glanz, noch kein Spie­gel.K 3000Hoch­glanz: spie­geln­de Ober­flä­che, wie bei po­lier­ten Na­tur­stein­plat­ten.BUFFEnd­po­li­tur ohne Abtrag – nimmt nur noch den letz­ten Schlei­er.Der ty­pi­sche Ar­beits­ab­lauf an einer Sicht­kan­te1K 50: Kante bre­chenDie schar­fe Gla­sur­kan­te ent­schär­fen und die Fase grob an­le­gen.2K 100: Form gebenDie Fase auf gleich­mä­ßi­ge Breite brin­gen und die groben Riefen weg­neh­men.3K 200: Fläche schlie­ßenDie Fase wird gleich­mä­ßig matt, Ein­zel­rie­fen ver­schwin­den.4K 400: Fein­schliffSei­den­matt. Für un­po­lier­te Flie­sen ist hier Schluss.5K 600 und K 800: GlanzNur nötig, wenn die Fliese po­liert ist und die Fase mit­glän­zen soll.Von der Gla­sursei­te her ar­bei­ten, nicht da­ge­genZiehen Sie das Pad von der Glasur weg zur Scher­be hin. Ar­bei­ten Sie in die Glasur hinein, bricht die Gla­sur­kan­te mu­schel­för­mig aus – und dieser Aus­bruch ist auf einer Sicht­kan­te nicht mehr zu retten.Wenn das Pad nicht mehr greift, ist es oft nicht ver­brauchtAuch Dia­mant­pads ver­gla­sen: Abtrag und Bin­de­mit­tel schmie­ren die Dia­mant­spit­zen zu. Das Pad wird spie­gel­blank, glei­tet über die Fläche und trägt nichts mehr ab – obwohl noch Dia­mant darauf ist.Er­kenn­bar an einer glat­ten, glän­zen­den Pad­ober­flä­che.Das Pad rutscht, statt zu grei­fen.Ab­hil­fe: ein paar Züge auf einem ab­ra­si­ven Ma­te­ri­al – Schärf­stein, Gas­be­ton, Bims­stein oder eine grobe Be­ton­plat­te.Bei Nass­pads hilft oft schon Aus­spü­len unter Wasser, um den Schlamm aus der Dia­mant­schicht zu holen.Tro­cken­schliff er­zeugt qua­rz­hal­ti­gen Fein­sta­ubFein­stein­zeug, Granit und Ke­ra­mik ent­hal­ten kris­tal­li­ne Kie­sel­säu­re. Der beim Tro­cken­schlei­fen ent­ste­hen­de A-Staub ist lun­gen­gän­gig und gilt als krebs­er­zeu­gend – des­halb be­han­delt die TRGS 559 solche Ar­bei­ten als über­wa­chungs­be­dürf­tig. Ar­bei­ten Sie mit Ab­sau­gung, tragen Sie min­des­tens FFP2, besser FFP3, und blasen Sie Staub nie mit Druck­luft weg. Wo es mög­lich ist, ist Nass­schliff die ge­sün­de­re Va­ri­an­te.Tech­ni­sche DatenPro­duktartSet Dia­mant-Hand­pads / Schleif­klöt­zeEnt­hal­te­ne Kör­nun­genK 50, K 100, K 200, K 400, K 600, K 800Anzahl6 StückAn­wen­dungTro­cken- und Nass­schliffGe­eig­net fürNa­tur­stein, Fein­stein­zeug, Stein­gut, Ke­ra­mikEin­satzKanten bre­chen, an­fa­sen, Aus­brü­che aus­schlei­fen, po­lie­renAr­ti­kel­num­merFA10394Her­stel­lerFlie­sen AlfersBrau­che ich wirk­lich alle sechs?Für eine ge­bro­che­ne Kante in der Fuge nicht. Für eine sicht­ba­re Fase auf po­lier­ter Fliese schon – dort sieht man jede über­sprun­ge­ne Stufe.Kann ich die Klötze ein­zeln nach­kau­fen?Ja. Die Kör­nun­gen, die Sie am häu­figs­ten brau­chen, sind er­fah­rungs­ge­mäß K 100 und K 200 – die führen wir auch ein­zeln.Nass oder tro­cken ar­bei­ten?Beides ist mög­lich. Nass hält die Klötze länger frei und staubt nicht.Lohnt das Set ge­gen­über Ma­schi­nen­pads?Es er­gänzt sie. Selbst wer mit der Ma­schi­ne ar­bei­tet, braucht Hand­pads für Ecken, Aus­schnit­te und Stel­len, an die kein Teller kommt.Set oder ein­zel­ne Kör­nun­gen?Wenn Sie re­gel­mä­ßig Sicht­kan­ten be­ar­bei­ten, ist das Set die güns­ti­ge­re Rech­nung. Für einen ein­zel­nen Ein­satz rei­chen oft zwei Kör­nun­gen. Fragen Sie uns – wir rech­nen es mit Ihnen durch.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genJOLLY HORNET - Jolly-Dia­mant­schei­be Ø125 mmJOLLY HORNET - Jolly-Dia­mant­schei­be Ø125 mm.Dia­mant­schei­be Ter­ras­sen­pro­fi Premium Nass-Schnitt / Durch­mes­ser 250, 300, 350 mmDia­mant­schei­be Ter­ras­sen­pro­fi Premium Nass-Schnitt / Durch­mes­ser 250, 300, 350 mm.DiSTAR - Dia­mant­schei­be "PERFECT" - Ø 125 mmDiSTAR - Dia­mant­schei­be "PERFECT" - Ø 125 mm.Schärf­stein / Schleif­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nenSchärf­stein für Dia­mant­schei­ben und Bohr­kro­nen – legt stumpfe Dia­man­ten wieder frei.DiSTAR Me­cha­nic SPRAY - Was­ser­zu­fuhr­sys­tem für Win­kel­schlei­ferDiSTAR Me­cha­nic SPRAY, Was­ser­zu­fuhr­sys­tem für den Win­kel­schlei­fer.

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Artikel-Nr.: FA10394