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Rubi Pump-Saugheber SC-200 (Art. 18919)

Artikel-Nr.: FA10441

Rubi Pump-Saugheber SC-200 (Art. 18919)

RUBI Pump-Saug­he­ber SC-200, Ø 20 cm, 110 kg (Art. 18919)

Der SC-200 ist der Pumpsaug­he­ber für den Alltag: Ø 20 cm Saug­tel­ler, 110 kg ma­xi­ma­le Trag­fä­hig­keit – und aus­drück­lich ge­eig­net für glatte, raue und struk­tu­rier­te Flie­sen. Die prak­ti­sche und er­go­no­mi­sche Kon­struk­ti­on er­laubt Ein­hand­be­die­nung.

Ø 20 cm
Saug­tel­ler
110 kg
Trag­fä­hig­keit
ein­hän­dig
Be­die­nung

Woran die Trag­kraft eines Saug­he­bers wirk­lich hängt

Ein Saug­he­ber hält nicht, weil er saugt, son­dern weil der Luft­druck von außen ihn gegen die Platte presst. Die Hal­te­kraft ist des­halb schlicht Un­ter­druck × Saug­flä­che. Daraus folgt zwei­er­lei, und beides ist nach­re­chen­bar:

Es gibt eine phy­si­ka­li­sche Ober­gren­ze

Der Luft­druck liegt bei etwa 1 bar. Selbst ein per­fek­tes Vakuum kann auf einem Ø-200-mm-Saug­tel­ler des­halb nicht mehr als rund 320 kg halten, auf Ø 220 mm nicht mehr als rund 390 kg und auf Ø 120 mm nicht mehr als rund 117 kg. Wer eine höhere Angabe liest, sollte nach­fra­gen.

Die Fläche steigt im Qua­drat zum Durch­mes­ser

Ø 120 mmrund 113 cm² Saug­flä­che
Ø 200 mmrund 314 cm² – also 178 % mehr als Ø 120 mm
Ø 220 mmrund 380 cm² – noch einmal 21 % mehr als Ø 200 mm
Zwei Saug­tel­ler Ø 120 mmrund 226 cm² – dop­pel­te Fläche, dop­pel­te Hal­te­kraft

Dass diese Rech­nung stimmt, zeigen die Her­stel­ler­an­ga­ben selbst: RUBI gibt für den ein­fa­chen Saug­he­ber Ø 120 mm 25 kg an und für die dop­pel­te Aus­füh­rung mit zwei Tel­lern der­sel­ben Größe 55 kg. Beide Werte ent­spre­chen prak­tisch dem­sel­ben Un­ter­druck von etwa 220 bis 240 mbar – ver­dop­pelt wurde nur die Fläche.

Prak­tisch heißt das: Ein grö­ße­rer Saug­tel­ler ist der wirk­sams­te Hebel für mehr Trag­kraft – wirk­sa­mer als eine stär­ke­re Pumpe. Und ein klei­ner Teller lässt sich durch keine Tech­nik zu einem großen machen.

Nach­ge­rech­net passt die Angabe genau: Ø 200 mm er­ge­ben rund 314 cm² Saug­flä­che. Für 110 kg braucht es damit einen Un­ter­druck von etwa 340 mbar – ein Wert, den eine Hand­pum­pe er­reicht, und rund ein Drit­tel des Luft­drucks. Die Zahl ist also nicht op­ti­mis­tisch ge­rech­net, son­dern rea­lis­tisch.

Auch für raue und struk­tu­rier­te Flie­sen

RUBI weist den SC-200 aus­drück­lich für glatte, raue und/oder struk­tu­rier­te Flie­sen aus. Das ist bei einem Pumpsaug­he­ber dieser Preis­klas­se be­mer­kens­wert – und es ist die Angabe, die in der Praxis über die Brauch­bar­keit ent­schei­det, weil mo­der­ne Fein­stein­zeu­go­ber­flä­chen selten glatt wie Glas sind.

Warum der Un­ter­grund über Erfolg oder Ab­sturz ent­schei­det

Ein Saug­he­ber braucht eine dichte Fläche. Un­dich­tig­keit ist nicht nur we­ni­ger Hal­te­kraft, son­dern ein Leck: Der Un­ter­druck baut sich über Se­kun­den bis Mi­nu­ten ab, und das pas­siert genau dann, wenn Sie die Platte schon tragen.

Gla­sier­te und po­lier­te Flä­chen

Der Ide­al­fall. Dicht, glatt, keine Poren – hier er­rei­chen Saug­he­ber ihre Nenn­wer­te.

Struk­tu­rier­te und ge­läpp­te Flä­chen

Das Pro­blem: Jede Struk­tur ist ein Kanal unter der Dicht­lip­pe. Dafür braucht es weiche, dicke Spe­zi­al­dich­tun­gen – oder es funk­tio­niert nicht.

Po­rö­ser Na­tur­stein und Rück­sei­ten

Die Flie­sen­rück­sei­te ist of­fen­po­rig. Ein Saug­he­ber gehört auf die Sichtsei­te, nicht auf die Rück­sei­te.

Staub, Feuch­tig­keit, Kle­ber­res­te

Staub unter der Dicht­lip­pe ist ein Leck. Vor dem An­set­zen ab­wi­schen – das ist der bil­ligs­te Si­cher­heits­ge­winn, den es gibt.
Ein Hin­weis, der auf hellen Flie­sen zählt: Achten Sie auf nicht ab­fär­ben­de Dich­tun­gen. Weiche schwar­ze Gum­mi­mi­schun­gen hin­ter­las­sen auf weißem und hellem Fein­stein­zeug Ab­drü­cke, die sich schlecht ent­fer­nen lassen – und Sie setzen den Saug­he­ber auf die Sichtsei­te.
Rech­nen Sie trotz­dem damit, dass die 110 kg für die glatte Fläche gelten. Auf struk­tu­rier­ten Ober­flä­chen ist der er­reich­ba­re Un­ter­druck ge­rin­ger – phy­si­ka­lisch bei jedem Saug­he­ber.

Ein­hand­be­die­nung

Der SC-200 lässt sich mit einer Hand an­set­zen und pumpen. Das klingt nach Kom­fort, ist aber ein Ar­beits­vor­teil: Sie halten mit der an­de­ren Hand die Platte oder stüt­zen sich ab. Beim An­set­zen einer auf­recht ste­hen­den Groß­for­mat­plat­te an der Wand ist das der Un­ter­schied zwi­schen mach­bar und nicht mach­bar.

Jeder Saug­he­ber ver­liert Vakuum – die Frage ist nur, was dann pas­siert

Eine ab­so­lut dichte Ver­bin­dung gibt es nicht. Über die Dicht­lip­pe strömt immer etwas Luft nach, und je rauer die Fläche, desto schnel­ler. Bei einem Pumpsaug­he­ber heißt das: Sie müssen nach­pum­pen – und Sie müssen merken, wann. Genau des­halb hat gute Hand­tech­nik eine An­zei­ge, und genau des­halb kosten elek­tri­sche Geräte ein Mehr­fa­ches.

Pumpsaug­he­ber mit Si­cher­heits­an­zei­ge

Ein In­di­ka­tor zeigt sicht­bar, wenn der Un­ter­druck nach­lässt. Sie pumpen nach. Güns­tig, robust, ohne Akku – setzt aber voraus, dass Sie hin­se­hen.

Elek­tri­scher Saug­he­ber mit au­to­ma­ti­scher Nachsau­gung

Ein Sensor über­wacht den Druck und die Pumpe läuft selbst­tä­tig nach. Das ist keine Be­quem­lich­keit, son­dern der ent­schei­den­de Si­cher­heits­un­ter­schied bei großen Plat­ten, die zwei Per­so­nen über Mi­nu­ten tragen.

Elek­trisch mit di­gi­ta­lem Ma­no­me­ter

Sie sehen den Un­ter­druck als Zahl in Echt­zeit – und damit auch, ob eine Fläche über­haupt dicht genug ist, bevor Sie an­he­ben.

Der kri­ti­sche Fall: leerer Akku

Bei man­chen Ge­rä­ten hält das Vakuum auch dann, wenn der Akku leer ist. Fragen Sie aus­drück­lich danach – es ist der Un­ter­schied zwi­schen „Gerät aus“ und „Platte fällt“.
RUBI nennt für den SC-200 keine Un­ter­druck­an­zei­ge. Kon­trol­lie­ren Sie den Halt des­halb me­cha­nisch: kurz an­he­ben, ab­set­zen, und wäh­rend des Tra­gens vor­sorg­lich nach­pum­pen, statt auf ein Signal zu warten. Wenn Sie eine sicht­ba­re Kon­trol­le möch­ten, führen wir Pumpsaug­he­ber mit Si­cher­heits­an­zei­ge – etwa den Mon­to­lit VEN­TO­SA oder den Tile Rite TSC188.

Die wich­tigs­te Zahl steht selten dabei: ho­ri­zon­tal oder ver­ti­kal?

Fast alle Trag­kraft­an­ga­ben gelten für ho­ri­zon­ta­les An­he­ben – die Platte liegt flach, der Saug­he­ber zieht senk­recht nach oben. Sobald die Platte senk­recht steht, wirkt das Ge­wicht nicht mehr als Zug auf die Dich­tung, son­dern als Schub, und die Dich­tung muss die Last über Rei­bung halten. Die zu­läs­si­ge Last bricht dabei dras­tisch ein.

Was die Her­stel­ler selbst dazu sagen

Mon­to­lit gibt für den GECONE je nach Saug­lip­pe 200 kg ho­ri­zon­tal, aber nur 100 kg ver­ti­kal an – und bei zwei der drei Lippen sogar 180 kg ho­ri­zon­tal gegen 50 kg ver­ti­kal. Das ist ein Faktor bis 3,6. RUBI schreibt beim OCTO aus­drück­lich, die 140 kg gelten „nur auf glat­ten Ober­flä­chen und ho­ri­zon­ta­ler Be­las­tung“.

Rech­nen Sie nie mit der Ma­xi­mal­an­ga­be

Die ge­nann­te Trag­kraft ist ein Prüf­wert unter idea­len Be­din­gun­gen: sau­be­rer, tro­ckener, glat­ter, dich­ter Un­ter­grund, senk­rech­ter Zug, neue Dich­tung. Auf der Bau­stel­le stimmt davon meist etwas nicht. Nehmen Sie als Ar­beits­re­gel höchs­tens die Hälfte der an­ge­ge­be­nen Trag­kraft – und bei senk­rech­ter Last noch deut­lich we­ni­ger. Eine 3 m² große Fein­stein­zeug­plat­te wiegt schnell über 60 kg; nehmen Sie dafür zwei Saug­he­ber und zwei Per­so­nen.

Ar­beits­tech­nik

1
Fläche ab­wi­schen
Tro­cken und staub­frei. Ein Krümel unter der Dicht­lip­pe ist ein Leck.
2
Auf der Sichtsei­te mittig an­set­zen
Nicht auf der po­rö­sen Rück­sei­te, nicht am Rand. Bei zwei Saug­he­bern sym­me­trisch ver­tei­len.
3
Vakuum auf­bau­en und An­zei­ge prüfen
Erst wenn der In­di­ka­tor si­che­ren Halt zeigt, über­haupt an­he­ben.
4
Kurz an­tes­ten, ohne die Platte zu ver­las­sen
Ein paar Zen­ti­me­ter an­he­ben und wieder ab­set­zen. Wenn es hier nicht hält, hält es später auch nicht.
5
Wäh­rend des Tra­gens die An­zei­ge im Blick be­hal­ten
Bei Hand­pum­pen nach­pum­pen, sobald die An­zei­ge es ver­langt.
6
Vakuum kon­trol­liert lösen
Über das Ventil, nach­dem die Platte sicher auf­liegt.

Si­cher­heits­re­geln beim Ar­bei­ten mit Saug­he­bern

Tragen Sie nie­mals über Kopf und nie­mals über Per­so­nen hinweg. Halten Sie sich nicht unter die schwe­ben­de Platte. Prüfen Sie die Dicht­lip­pe vor jedem Ein­satz auf Risse und Ver­for­mung – sie ist das Ver­schleiß­teil, an dem alles hängt. Groß­for­ma­te immer mit zwei Per­so­nen und mög­lichst mit zwei Saug­he­bern an­he­ben, und Plat­ten hoch­kant trans­por­tie­ren, nicht flach: Flach ge­tra­gen bricht eine dünne Platte unter ihrem ei­ge­nen Ge­wicht. Und lösen Sie das Vakuum be­wusst über das Ventil, statt den Saug­he­ber ab­zu­rei­ßen.

Tech­ni­sche Daten

Pro­duktartma­nu­el­ler Pump-Saug­he­ber
ModellSC-200, Art. 18919
Durch­mes­ser20 cm (rund 314 cm² Saug­flä­che)
Ma­xi­ma­le Trag­fä­hig­keit110 kg
Be­die­nungEin­hand­be­die­nung
Griffer­go­no­misch
Ge­eig­net fürglatte, raue und/oder struk­tu­rier­te Flie­sen; groß­for­ma­ti­ge Ke­ra­mik­flie­sen
Un­ter­druck­an­zei­gevom Her­stel­ler nicht an­ge­ge­ben
Ar­ti­kel­num­merFA10441
Her­stel­lerRUBI
Ist die Angabe von 110 kg rea­lis­tisch?
Ja. Bei Ø 200 mm ent­spricht das einem Un­ter­druck von rund 340 mbar – ein Wert, den eine Hand­pum­pe er­reicht. Rech­nen Sie im Ein­satz trotz­dem mit höchs­tens der Hälfte.
Hat er eine Si­cher­heits­an­zei­ge?
RUBI gibt keine an. Prüfen Sie den Halt durch kurzes An­he­ben und pumpen Sie vor­sorg­lich nach. Mit sicht­ba­rer Kon­trol­le führen wir den Mon­to­lit VEN­TO­SA und den Tile Rite TSC188.
Funk­tio­niert er auf struk­tu­rier­ten Flie­sen?
RUBI weist ihn dafür aus­drück­lich aus. Der er­reich­ba­re Un­ter­druck ist auf Struk­tur aber nied­ri­ger als auf glat­ter Fläche – das gilt für jeden Saug­he­ber.
Reicht einer für eine Groß­for­mat­plat­te?
Nein. Groß­for­ma­te immer mit zwei Per­so­nen und mög­lichst zwei Saug­he­bern, und die Platte hoch­kant trans­por­tie­ren – flach ge­tra­gen bricht sie unter ihrem ei­ge­nen Ge­wicht.

Wel­cher Saug­he­ber trägt Ihre Plat­ten?

Ent­schei­dend sind Plat­ten­ge­wicht, Ober­flä­che und die Frage, ob Sie ho­ri­zon­tal oder senk­recht heben. Nennen Sie uns Ihr größ­tes Format – wir rech­nen die Trag­kraft mit Ihnen durch, statt Ihnen die größte Zahl zu ver­kau­fen.

Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­gen

Rubi Profi Saug­he­ber (Art. 66929)

Profi Saug­he­ber, einfach.

Rubi Profi Saug­he­ber doppelt (Art. 66952)

Profi Saug­he­ber, doppelt.

Rubi OCTO-USB Energy - Akku-Saug­he­ber (Art. 66967)

OCTO-USB Energy Akku-Saug­he­ber.

Rubi Ergonomischer Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen inkl. Knie­scho­ner (Art. 81999)

Ergonomischer Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen.

Allgemeine Sicherheitshinweise

Ihre Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Bitte beachten Sie die folgenden allgemeinen Sicherheitshinweise bei der Verwendung des abgebildeten Produktes. Diese Hinweise dienen dazu, die sichere Nutzung sicherzustellen und Risiken zu minimieren.

1. Bestimmungsgemäße Verwendung:
Verwenden Sie das Produkt ausschließlich gemäß den Anweisungen des Herstellers und für den vorgesehenen Zweck. Eine unsachgemäße Nutzung kann zu Schäden, Verletzungen oder Gefährdungen führen. Achten Sie insbesondere darauf, ob das Produkt für den gewerblichen oder privaten Einsatz vorgesehen ist.

2. Zugänglichkeit für Kinder und Haustiere:
Bewahren Sie das Produkt außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren auf, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Produkte können Kleinteile, chemische Substanzen oder andere Materialien enthalten, die gesundheitsschädlich sein können, oder scharfe Kanten und bewegliche Teile haben, die Verletzungen verursachen können.

3. Bedienungsanleitung und Sicherheitsdatenblätter:
Lesen Sie vor der ersten Verwendung die vollständige Bedienungsanleitung und, falls vorhanden, das Sicherheitsdatenblatt. Diese finden Sie unter dem Reiter „Medien und Dokumente“. Sollten Sie die Dokumente nicht finden, wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten sind unter dem Reiter „Hersteller“ verfügbar.

4. Montage und Installation:
Falls das Produkt eine Montage oder Installation erfordert, folgen Sie den spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bei Unsicherheiten oder komplexen Installationen empfehlen wir, qualifiziertes Fachpersonal hinzuzuziehen. Unsachgemäße Installation kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder einer Verkürzung der Lebensdauer des Produkts führen.

5. Wartung und Überprüfung:
Überprüfen Sie das Produkt regelmäßig auf Verschleiß, Schäden und Funktionsfähigkeit. Verwenden Sie es nicht weiter, wenn Defekte festgestellt werden. Lassen Sie es bei Bedarf von qualifiziertem Fachpersonal reparieren oder ersetzen. Beachten Sie die in der Bedienungsanleitung angegebenen Wartungsintervalle.

6. Umweltbedingungen:
Nutzen und lagern Sie das Produkt nur unter den in der Bedienungsanleitung angegebenen Bedingungen, wie Temperatur, Feuchtigkeit, Belüftung und Umgebungsbedingungen. Unsachgemäße Lagerung oder Nutzung kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder Materialschäden führen. Vermeiden Sie den Kontakt mit Wasser oder Feuchtigkeit, wenn das Produkt nicht ausdrücklich dafür ausgelegt ist.

7. Schutzmaßnahmen:
Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstung (z. B. Handschuhe, Schutzbrille, Atemschutz), insbesondere bei der Arbeit mit Produkten, die mechanische, chemische, thermische oder elektrische Risiken bergen können. Beachten Sie die spezifischen Hinweise zur Schutzausrüstung in der Bedienungsanleitung oder im Sicherheitsdatenblatt.

8. Reinigung und Pflege:
Reinigen Sie das Produkt und genutzte Werkzeuge regelmäßig und gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung. Verwenden Sie nur geeignete Reinigungsmittel, um Schäden an Materialien oder Oberflächen zu vermeiden. Unsachgemäße Reinigung oder Vernachlässigung der Pflege kann die Funktionalität und Sicherheit beeinträchtigen.

9. Entsorgung:
Entsorgen Sie das Produkt umweltgerecht gemäß den lokalen Vorschriften. Beachten Sie dabei spezielle Regelungen für Batterien, Akkus, chemische Stoffe oder elektronische Komponenten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Bedienungsanleitung oder beim zuständigen Entsorgungsdienst.

10. Kundenservice:
Bei Fragen, Unsicherheiten oder technischen Problemen wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten finden Sie unter dem Reiter „Hersteller“ auf dieser Seite. Bitte halten Sie die Modellnummer und Seriennummer des Produktes bereit.

Wichtiger Hinweis:
Diese allgemeinen Sicherheitshinweise ersetzen nicht die spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bitte lesen und befolgen Sie stets die detaillierten Informationen in der Bedienungsanleitung, den Sicherheitsdatenblättern oder weiteren produktspezifischen Dokumenten. Im Zweifel haben die Herstellerangaben Vorrang.

RUBI
RUBI TOOLS GROUP, S.A.
Avinguda de les Olimpiades 89–91
08191 Rubí (Barcelona)
Spanien

Tile Rite - Pump-Saugheber 110kg (Art. TSC188)
Tile Rite ma­nu­el­ler Pump-Vakuum-Saug­he­ber Ø 200 mm, bis 110 kg (Art. TSC188)Der TSC188 ist der güns­tigs­te Saug­he­ber mit Si­cher­heits­an­zei­ge un­se­res Sor­ti­ments: Ø 200 mm Saug­tel­ler, 110 kg Trag­kraft, ein Pump­me­cha­nis­mus mit Si­cher­heits­an­zei­ge, die an­zeigt, wann nach­ge­pumpt werden muss, und ein Schnell­lö­se­ven­til zum kon­trol­lier­ten Ab­set­zen. Rutsch­hem­men­de Ober­flä­che, im Trans­port­kof­fer.Ø 200 mmSaug­tel­lerbis 110 kgTrag­kraftAn­zei­geSi­cher­heitSchnellLö­se­ven­tilWoran die Trag­kraft eines Saug­he­bers wirk­lich hängtEin Saug­he­ber hält nicht, weil er saugt, son­dern weil der Luft­druck von außen ihn gegen die Platte presst. Die Hal­te­kraft ist des­halb schlicht Un­ter­druck × Saug­flä­che. Daraus folgt zwei­er­lei, und beides ist nach­re­chen­bar:Es gibt eine phy­si­ka­li­sche Ober­gren­zeDer Luft­druck liegt bei etwa 1 bar. Selbst ein per­fek­tes Vakuum kann auf einem Ø-200-mm-Saug­tel­ler des­halb nicht mehr als rund 320 kg halten, auf Ø 220 mm nicht mehr als rund 390 kg und auf Ø 120 mm nicht mehr als rund 117 kg. Wer eine höhere Angabe liest, sollte nach­fra­gen.Die Fläche steigt im Qua­drat zum Durch­mes­serØ 120 mmrund 113 cm² Saug­flä­cheØ 200 mmrund 314 cm² – also 178 % mehr als Ø 120 mmØ 220 mmrund 380 cm² – noch einmal 21 % mehr als Ø 200 mmZwei Saug­tel­ler Ø 120 mmrund 226 cm² – dop­pel­te Fläche, dop­pel­te Hal­te­kraftDass diese Rech­nung stimmt, zeigen die Her­stel­ler­an­ga­ben selbst: RUBI gibt für den ein­fa­chen Saug­he­ber Ø 120 mm 25 kg an und für die dop­pel­te Aus­füh­rung mit zwei Tel­lern der­sel­ben Größe 55 kg. Beide Werte ent­spre­chen prak­tisch dem­sel­ben Un­ter­druck von etwa 220 bis 240 mbar – ver­dop­pelt wurde nur die Fläche.Prak­tisch heißt das: Ein grö­ße­rer Saug­tel­ler ist der wirk­sams­te Hebel für mehr Trag­kraft – wirk­sa­mer als eine stär­ke­re Pumpe. Und ein klei­ner Teller lässt sich durch keine Tech­nik zu einem großen machen.Die Angabe ist nach­re­chen­bar: Ø 200 mm er­ge­ben rund 314 cm², für 110 kg braucht es damit etwa 340 mbar Un­ter­druck. Der­sel­be Wert wie beim RUBI SC-200 mit dem­sel­ben Durch­mes­ser – die beiden An­ga­ben sind kon­sis­tent, und das spricht für ihre Be­last­bar­keit.Si­cher­heits­an­zei­ge und Schnell­lö­se­ven­til – die beiden Enden des Ar­beits­gangsSi­cher­heits­an­zei­geZeigt sicht­bar, wenn nach­ge­pumpt werden muss. Damit bleibt die Haf­tung wäh­rend des Trans­ports kon­trol­lier­bar, statt Ge­fühls­sa­che zu sein.Schnell­lö­se­ven­tilDas Vakuum wird be­wusst über das Ventil gelöst, nach­dem die Platte auf­liegt. Ohne Ventil reißt man den Saug­he­ber ab – und ris­ki­ert, die frisch ver­leg­te Platte mit zu ver­schie­ben.Rutsch­hem­men­de Ober­flä­cheAm Griff, nicht am Saug­tel­ler. Bei nassen oder stau­bi­gen Händen der Un­ter­schied zwi­schen Halten und Ab­glei­ten.Trans­port­kof­ferDie Dicht­lip­pe ist das Ver­schleiß­teil. Ein Saug­he­ber, der im Werk­zeug­kas­ten zwi­schen Kellen und Zangen liegt, hat ir­gend­wann einen Schnitt in der Lippe – und dann hält er nicht mehr.Jeder Saug­he­ber ver­liert Vakuum – die Frage ist nur, was dann pas­siertEine ab­so­lut dichte Ver­bin­dung gibt es nicht. Über die Dicht­lip­pe strömt immer etwas Luft nach, und je rauer die Fläche, desto schnel­ler. Bei einem Pumpsaug­he­ber heißt das: Sie müssen nach­pum­pen – und Sie müssen merken, wann. Genau des­halb hat gute Hand­tech­nik eine An­zei­ge, und genau des­halb kosten elek­tri­sche Geräte ein Mehr­fa­ches.Pumpsaug­he­ber mit Si­cher­heits­an­zei­geEin In­di­ka­tor zeigt sicht­bar, wenn der Un­ter­druck nach­lässt. Sie pumpen nach. Güns­tig, robust, ohne Akku – setzt aber voraus, dass Sie hin­se­hen.Elek­tri­scher Saug­he­ber mit au­to­ma­ti­scher Nachsau­gungEin Sensor über­wacht den Druck und die Pumpe läuft selbst­tä­tig nach. Das ist keine Be­quem­lich­keit, son­dern der ent­schei­den­de Si­cher­heits­un­ter­schied bei großen Plat­ten, die zwei Per­so­nen über Mi­nu­ten tragen.Elek­trisch mit di­gi­ta­lem Ma­no­me­terSie sehen den Un­ter­druck als Zahl in Echt­zeit – und damit auch, ob eine Fläche über­haupt dicht genug ist, bevor Sie an­he­ben.Der kri­ti­sche Fall: leerer AkkuBei man­chen Ge­rä­ten hält das Vakuum auch dann, wenn der Akku leer ist. Fragen Sie aus­drück­lich danach – es ist der Un­ter­schied zwi­schen „Gerät aus“ und „Platte fällt“.Warum der Un­ter­grund über Erfolg oder Ab­sturz ent­schei­detEin Saug­he­ber braucht eine dichte Fläche. Un­dich­tig­keit ist nicht nur we­ni­ger Hal­te­kraft, son­dern ein Leck: Der Un­ter­druck baut sich über Se­kun­den bis Mi­nu­ten ab, und das pas­siert genau dann, wenn Sie die Platte schon tragen.Gla­sier­te und po­lier­te Flä­chenDer Ide­al­fall. Dicht, glatt, keine Poren – hier er­rei­chen Saug­he­ber ihre Nenn­wer­te.Struk­tu­rier­te und ge­läpp­te Flä­chenDas Pro­blem: Jede Struk­tur ist ein Kanal unter der Dicht­lip­pe. Dafür braucht es weiche, dicke Spe­zi­al­dich­tun­gen – oder es funk­tio­niert nicht.Po­rö­ser Na­tur­stein und Rück­sei­tenDie Flie­sen­rück­sei­te ist of­fen­po­rig. Ein Saug­he­ber gehört auf die Sichtsei­te, nicht auf die Rück­sei­te.Staub, Feuch­tig­keit, Kle­ber­res­teStaub unter der Dicht­lip­pe ist ein Leck. Vor dem An­set­zen ab­wi­schen – das ist der bil­ligs­te Si­cher­heits­ge­winn, den es gibt.Ein Hin­weis, der auf hellen Flie­sen zählt: Achten Sie auf nicht ab­fär­ben­de Dich­tun­gen. Weiche schwar­ze Gum­mi­mi­schun­gen hin­ter­las­sen auf weißem und hellem Fein­stein­zeug Ab­drü­cke, die sich schlecht ent­fer­nen lassen – und Sie setzen den Saug­he­ber auf die Sichtsei­te.Die wich­tigs­te Zahl steht selten dabei: ho­ri­zon­tal oder ver­ti­kal?Fast alle Trag­kraft­an­ga­ben gelten für ho­ri­zon­ta­les An­he­ben – die Platte liegt flach, der Saug­he­ber zieht senk­recht nach oben. Sobald die Platte senk­recht steht, wirkt das Ge­wicht nicht mehr als Zug auf die Dich­tung, son­dern als Schub, und die Dich­tung muss die Last über Rei­bung halten. Die zu­läs­si­ge Last bricht dabei dras­tisch ein.Was die Her­stel­ler selbst dazu sagenMon­to­lit gibt für den GECONE je nach Saug­lip­pe 200 kg ho­ri­zon­tal, aber nur 100 kg ver­ti­kal an – und bei zwei der drei Lippen sogar 180 kg ho­ri­zon­tal gegen 50 kg ver­ti­kal. Das ist ein Faktor bis 3,6. RUBI schreibt beim OCTO aus­drück­lich, die 140 kg gelten „nur auf glat­ten Ober­flä­chen und ho­ri­zon­ta­ler Be­las­tung“.Rech­nen Sie nie mit der Ma­xi­mal­an­ga­beDie ge­nann­te Trag­kraft ist ein Prüf­wert unter idea­len Be­din­gun­gen: sau­be­rer, tro­ckener, glat­ter, dich­ter Un­ter­grund, senk­rech­ter Zug, neue Dich­tung. Auf der Bau­stel­le stimmt davon meist etwas nicht. Nehmen Sie als Ar­beits­re­gel höchs­tens die Hälfte der an­ge­ge­be­nen Trag­kraft – und bei senk­rech­ter Last noch deut­lich we­ni­ger. Eine 3 m² große Fein­stein­zeug­plat­te wiegt schnell über 60 kg; nehmen Sie dafür zwei Saug­he­ber und zwei Per­so­nen.Ar­beits­tech­nik1Fläche ab­wi­schenTro­cken und staub­frei. Ein Krümel unter der Dicht­lip­pe ist ein Leck.2Auf der Sichtsei­te mittig an­set­zenNicht auf der po­rö­sen Rück­sei­te, nicht am Rand. Bei zwei Saug­he­bern sym­me­trisch ver­tei­len.3Vakuum auf­bau­en und An­zei­ge prüfenErst wenn der In­di­ka­tor si­che­ren Halt zeigt, über­haupt an­he­ben.4Kurz an­tes­ten, ohne die Platte zu ver­las­senEin paar Zen­ti­me­ter an­he­ben und wieder ab­set­zen. Wenn es hier nicht hält, hält es später auch nicht.5Wäh­rend des Tra­gens die An­zei­ge im Blick be­hal­tenBei Hand­pum­pen nach­pum­pen, sobald die An­zei­ge es ver­langt.6Vakuum kon­trol­liert lösenÜber das Ventil, nach­dem die Platte sicher auf­liegt.Das Schnell­lö­se­ven­til ist nicht nur Kom­fort: Es gehört zur Ar­beits­rei­hen­fol­ge. Erst die Platte sicher ab­set­zen, dann das Vakuum über das Ventil lösen – nie um­ge­kehrt und nie durch Ab­rei­ßen.Si­cher­heits­re­geln beim Ar­bei­ten mit Saug­he­bernTragen Sie nie­mals über Kopf und nie­mals über Per­so­nen hinweg. Halten Sie sich nicht unter die schwe­ben­de Platte. Prüfen Sie die Dicht­lip­pe vor jedem Ein­satz auf Risse und Ver­for­mung – sie ist das Ver­schleiß­teil, an dem alles hängt. Groß­for­ma­te immer mit zwei Per­so­nen und mög­lichst mit zwei Saug­he­bern an­he­ben, und Plat­ten hoch­kant trans­por­tie­ren, nicht flach: Flach ge­tra­gen bricht eine dünne Platte unter ihrem ei­ge­nen Ge­wicht. Und lösen Sie das Vakuum be­wusst über das Ventil, statt den Saug­he­ber ab­zu­rei­ßen.Tech­ni­sche DatenPro­duktartma­nu­el­ler Pump-Vakuum-Saug­he­berModellTSC188Durch­mes­ser200 mm (rund 314 cm² Saug­flä­che)Trag­kraftbis 110 kgMe­cha­nis­musPump-Vakuum-System mit Si­cher­heits­an­zei­geVentilSchnell­lö­se­ven­tilOber­flä­cherutsch­hem­mendGe­eig­net fürgroß­for­ma­ti­ge Fein­stein­zeug­flie­sen, Glas­plat­ten, Ke­ra­mik­plat­ten, glatte Stein­ober­flä­chenLie­fer­um­fang1 Stück in­klu­si­ve Trans­port­kof­ferEAN5019788001883Ar­ti­kel­num­merFA11193Her­stel­lerTile RiteWas ist ein Schnell­lö­se­ven­til?Ein Ventil, über das Sie das Vakuum be­wusst und kon­trol­liert ab­las­sen, nach­dem die Platte sicher auf­liegt. Ohne Ventil müsste man den Saug­he­ber ab­rei­ßen – und würde die frisch ver­leg­te Platte mit­ver­schie­ben.Reicht ein Pumpsaug­he­ber, oder brau­che ich einen elek­tri­schen?Für ge­le­gent­li­che Groß­for­ma­te mit kurzen Wegen reicht die Hand­pum­pe, so­lan­ge Sie die An­zei­ge im Blick be­hal­ten. Wer täg­lich schwe­re Plat­ten über län­ge­re Stre­cken trägt, pro­fi­tiert von der au­to­ma­ti­schen Nachsau­gung eines elek­tri­schen Geräts.Ist er für struk­tu­rier­te Flä­chen ge­eig­net?Tile Rite nennt glatte Ober­flä­chen: Fein­stein­zeug, Glas, Ke­ra­mik, glat­ten Stein. Für struk­tu­rier­te und leicht wel­li­ge Flä­chen ist der Mon­to­lit GECO mit be­son­ders wei­cher Dich­tung die pas­sen­de­re Wahl.Warum ist er so viel güns­ti­ger als die an­de­ren?Keine Elek­tro­nik, kein Akku, kein Ma­no­me­ter – eine Hand­pum­pe mit Sicht­an­zei­ge. Genau das ist bei über­schau­ba­rem Ein­satz die ver­nünf­ti­ge Lösung.Wel­cher Saug­he­ber trägt Ihre Plat­ten?Ent­schei­dend sind Plat­ten­ge­wicht, Ober­flä­che und die Frage, ob Sie ho­ri­zon­tal oder senk­recht heben. Nennen Sie uns Ihr größ­tes Format – wir rech­nen die Trag­kraft mit Ihnen durch, statt Ihnen die größte Zahl zu ver­kau­fen.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genTile Rite - Elek­tri­scher Saug­he­ber Phantom Ø 200 mm (Art. PHA758)Tile Rite Phantom, elektrischer Saug­he­ber Ø 200 mm.Tile Rite - elektrischer Saug­he­ber Luna max. 200kg (Art. LUN043)Tile Rite Luna, elektrischer Saug­he­ber bis 200 kg.Rubi Pump-Saug­he­ber SC-200 (Art. 18919)Rubi Pump-Saug­he­ber SC-200.Rubi OCTO-USB Energy - Akku-Saug­he­ber (Art. 66967)Rubi OCTO-USB Energy Akku-Saug­he­ber.

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Artikel-Nr.: FA11193
Rubi Profi Saugheber (Art. 66929)
RUBI Profi-Saug­he­ber Ø 120 mm, 25 kg (Art. 66929)Der RUBI Profi-Saug­he­ber ist für die Hand­ha­bung von Ke­ra­mik­flie­sen mit rauer oder leicht struk­tu­rier­ter Ober­flä­che aus­ge­wie­sen – also genau für die Ober­flä­chen, an denen ein­fa­che Saug­näp­fe ver­sa­gen. Ein Saug­tel­ler, 25 kg Trag­fä­hig­keit und ein hoch­fes­tes Chas­sis aus tech­ni­schem Po­ly­mer – der Handsaug­he­ber für alles, was man mit einer Hand bewegt. Der er­go­no­mi­sche Griff ist darauf aus­ge­legt, Kraft­auf­wand und Er­mü­dung zu re­du­zie­ren.Ø 120 mmSaug­tel­ler25 kgTrag­fä­hig­keitPo­ly­merChas­sisWoran die Trag­kraft eines Saug­he­bers wirk­lich hängtEin Saug­he­ber hält nicht, weil er saugt, son­dern weil der Luft­druck von außen ihn gegen die Platte presst. Die Hal­te­kraft ist des­halb schlicht Un­ter­druck × Saug­flä­che. Daraus folgt zwei­er­lei, und beides ist nach­re­chen­bar:Es gibt eine phy­si­ka­li­sche Ober­gren­zeDer Luft­druck liegt bei etwa 1 bar. Selbst ein per­fek­tes Vakuum kann auf einem Ø-200-mm-Saug­tel­ler des­halb nicht mehr als rund 320 kg halten, auf Ø 220 mm nicht mehr als rund 390 kg und auf Ø 120 mm nicht mehr als rund 117 kg. Wer eine höhere Angabe liest, sollte nach­fra­gen.Die Fläche steigt im Qua­drat zum Durch­mes­serØ 120 mmrund 113 cm² Saug­flä­cheØ 200 mmrund 314 cm² – also 178 % mehr als Ø 120 mmØ 220 mmrund 380 cm² – noch einmal 21 % mehr als Ø 200 mmZwei Saug­tel­ler Ø 120 mmrund 226 cm² – dop­pel­te Fläche, dop­pel­te Hal­te­kraftDass diese Rech­nung stimmt, zeigen die Her­stel­ler­an­ga­ben selbst: RUBI gibt für den ein­fa­chen Saug­he­ber Ø 120 mm 25 kg an und für die dop­pel­te Aus­füh­rung mit zwei Tel­lern der­sel­ben Größe 55 kg. Beide Werte ent­spre­chen prak­tisch dem­sel­ben Un­ter­druck von etwa 220 bis 240 mbar – ver­dop­pelt wurde nur die Fläche.Prak­tisch heißt das: Ein grö­ße­rer Saug­tel­ler ist der wirk­sams­te Hebel für mehr Trag­kraft – wirk­sa­mer als eine stär­ke­re Pumpe. Und ein klei­ner Teller lässt sich durch keine Tech­nik zu einem großen machen.Diese beiden Mo­del­le be­le­gen die Rech­nung selbstRUBI gibt für den ein­fa­chen Saug­he­ber mit einem Ø-120-mm-Teller 25 kg an und für die dop­pel­te Aus­füh­rung mit zwei Tel­lern der­sel­ben Größe 55 kg. Beide Werte ent­spre­chen prak­tisch dem­sel­ben Un­ter­druck von rund 220 bis 240 mbar – ver­dop­pelt wurde nur die Fläche. Genau so funk­tio­niert ein Saug­he­ber.Für raue und leicht struk­tu­rier­te Ober­flä­chenDas ist die Angabe, auf die es an­kommt. Mo­der­ne Fein­stein­zeu­go­ber­flä­chen sind selten glatt wie Glas – und an Struk­tur schei­tern die meis­ten ein­fa­chen Saug­näp­fe, weil die Struk­tur unter der Dicht­lip­pe Kanäle offen lässt. RUBI weist diese Reihe aus­drück­lich für raue bzw. leicht struk­tu­rier­te Ke­ra­mik­flie­sen aus, au­ßer­dem für Glas­schei­ben und andere Ma­te­ri­ali­en.Warum der Un­ter­grund über Erfolg oder Ab­sturz ent­schei­detEin Saug­he­ber braucht eine dichte Fläche. Un­dich­tig­keit ist nicht nur we­ni­ger Hal­te­kraft, son­dern ein Leck: Der Un­ter­druck baut sich über Se­kun­den bis Mi­nu­ten ab, und das pas­siert genau dann, wenn Sie die Platte schon tragen.Gla­sier­te und po­lier­te Flä­chenDer Ide­al­fall. Dicht, glatt, keine Poren – hier er­rei­chen Saug­he­ber ihre Nenn­wer­te.Struk­tu­rier­te und ge­läpp­te Flä­chenDas Pro­blem: Jede Struk­tur ist ein Kanal unter der Dicht­lip­pe. Dafür braucht es weiche, dicke Spe­zi­al­dich­tun­gen – oder es funk­tio­niert nicht.Po­rö­ser Na­tur­stein und Rück­sei­tenDie Flie­sen­rück­sei­te ist of­fen­po­rig. Ein Saug­he­ber gehört auf die Sichtsei­te, nicht auf die Rück­sei­te.Staub, Feuch­tig­keit, Kle­ber­res­teStaub unter der Dicht­lip­pe ist ein Leck. Vor dem An­set­zen ab­wi­schen – das ist der bil­ligs­te Si­cher­heits­ge­winn, den es gibt.Ein Hin­weis, der auf hellen Flie­sen zählt: Achten Sie auf nicht ab­fär­ben­de Dich­tun­gen. Weiche schwar­ze Gum­mi­mi­schun­gen hin­ter­las­sen auf weißem und hellem Fein­stein­zeug Ab­drü­cke, die sich schlecht ent­fer­nen lassen – und Sie setzen den Saug­he­ber auf die Sichtsei­te.Was das Chas­sis leis­tetBeim ein­fa­chen Saug­he­ber ist das Chas­sis hoch­fes­tes Chas­sis aus tech­ni­schem Po­ly­mer. Bei einem Handsaug­he­ber ist das nicht ne­ben­säch­lich: Das Chas­sis über­trägt Ihre Zug­kraft auf den Saug­tel­ler und muss dabei steif blei­ben. Ver­formt es sich, kippt der Teller am Rand ab und die Dich­tung öffnet sich – genau dort be­ginnt der Va­ku­um­ver­lust.Der er­go­no­mi­sche Griff ist von RUBI aus­drück­lich dafür ent­wi­ckelt, dass der An­wen­der beim Umgang mit groß­for­ma­ti­gen Ke­ra­mik­flie­sen die beste Po­si­ti­on ein­neh­men kann – so werden Kraft­auf­wand und Er­mü­dung re­du­ziert.Die wich­tigs­te Zahl steht selten dabei: ho­ri­zon­tal oder ver­ti­kal?Fast alle Trag­kraft­an­ga­ben gelten für ho­ri­zon­ta­les An­he­ben – die Platte liegt flach, der Saug­he­ber zieht senk­recht nach oben. Sobald die Platte senk­recht steht, wirkt das Ge­wicht nicht mehr als Zug auf die Dich­tung, son­dern als Schub, und die Dich­tung muss die Last über Rei­bung halten. Die zu­läs­si­ge Last bricht dabei dras­tisch ein.Was die Her­stel­ler selbst dazu sagenMon­to­lit gibt für den GECONE je nach Saug­lip­pe 200 kg ho­ri­zon­tal, aber nur 100 kg ver­ti­kal an – und bei zwei der drei Lippen sogar 180 kg ho­ri­zon­tal gegen 50 kg ver­ti­kal. Das ist ein Faktor bis 3,6. RUBI schreibt beim OCTO aus­drück­lich, die 140 kg gelten „nur auf glat­ten Ober­flä­chen und ho­ri­zon­ta­ler Be­las­tung“.Rech­nen Sie nie mit der Ma­xi­mal­an­ga­beDie ge­nann­te Trag­kraft ist ein Prüf­wert unter idea­len Be­din­gun­gen: sau­be­rer, tro­ckener, glat­ter, dich­ter Un­ter­grund, senk­rech­ter Zug, neue Dich­tung. Auf der Bau­stel­le stimmt davon meist etwas nicht. Nehmen Sie als Ar­beits­re­gel höchs­tens die Hälfte der an­ge­ge­be­nen Trag­kraft – und bei senk­rech­ter Last noch deut­lich we­ni­ger. Eine 3 m² große Fein­stein­zeug­plat­te wiegt schnell über 60 kg; nehmen Sie dafür zwei Saug­he­ber und zwei Per­so­nen.Va­ku­um­ver­lust ist normal – un­be­merk­ter Va­ku­um­ver­lust ist ge­fähr­lichÜber jede Dicht­lip­pe strömt Luft nach. Ein Pumpsaug­he­ber braucht des­halb eine Si­cher­heits­an­zei­ge und Ihr Auge; ein elek­tri­scher Saug­he­ber mit au­to­ma­ti­scher Nachsau­gung regelt selbst nach. Das ist der ei­gent­li­che Grund für den Preis­un­ter­schied.Diese Saug­he­ber ar­bei­ten ohne Pumpe und ohne An­zei­ge: Sie er­zeu­gen den Un­ter­druck durch An­drü­cken. Kon­trol­lie­ren Sie den Halt des­halb immer durch ein kurzes An­he­ben, bevor Sie die Platte tragen – und setzen Sie sie neu an, sobald sich das Gefühl ändert.Ar­beits­tech­nik1Fläche ab­wi­schenTro­cken und staub­frei. Ein Krümel unter der Dicht­lip­pe ist ein Leck.2Auf der Sichtsei­te mittig an­set­zenNicht auf der po­rö­sen Rück­sei­te, nicht am Rand. Bei zwei Saug­he­bern sym­me­trisch ver­tei­len.3Vakuum auf­bau­en und An­zei­ge prüfenErst wenn der In­di­ka­tor si­che­ren Halt zeigt, über­haupt an­he­ben.4Kurz an­tes­ten, ohne die Platte zu ver­las­senEin paar Zen­ti­me­ter an­he­ben und wieder ab­set­zen. Wenn es hier nicht hält, hält es später auch nicht.5Wäh­rend des Tra­gens die An­zei­ge im Blick be­hal­tenBei Hand­pum­pen nach­pum­pen, sobald die An­zei­ge es ver­langt.6Vakuum kon­trol­liert lösenÜber das Ventil, nach­dem die Platte sicher auf­liegt.Si­cher­heits­re­geln beim Ar­bei­ten mit Saug­he­bernTragen Sie nie­mals über Kopf und nie­mals über Per­so­nen hinweg. Halten Sie sich nicht unter die schwe­ben­de Platte. Prüfen Sie die Dicht­lip­pe vor jedem Ein­satz auf Risse und Ver­for­mung – sie ist das Ver­schleiß­teil, an dem alles hängt. Groß­for­ma­te immer mit zwei Per­so­nen und mög­lichst mit zwei Saug­he­bern an­he­ben, und Plat­ten hoch­kant trans­por­tie­ren, nicht flach: Flach ge­tra­gen bricht eine dünne Platte unter ihrem ei­ge­nen Ge­wicht. Und lösen Sie das Vakuum be­wusst über das Ventil, statt den Saug­he­ber ab­zu­rei­ßen.Tech­ni­sche DatenPro­duktartHandsaug­he­berModellRUBI Profi-Saug­he­ber, Art. 66929Saug­napf-Durch­mes­ser120 mmAnzahl Saug­tel­ler1Wirk­sa­me Saug­flä­cherund 113 cm²Ma­xi­ma­le Trag­fä­hig­keit25 kgChas­sishoch­fes­tes Chas­sis aus tech­ni­schem Po­ly­merGriffer­go­no­misch, zur Re­duk­ti­on von Kraft­auf­wand und Er­mü­dungGe­eig­net fürKe­ra­mik­flie­sen mit rauer bzw. leicht struk­tu­rier­ter Ober­flä­che, Glas­schei­ben und andere Ma­te­ri­ali­enAr­ti­kel­num­merFA10494Her­stel­lerRUBIWofür rei­chen 25 kg?Für Flie­sen bis etwa 60 × 60 cm, für Pass­stü­cke, Zu­schnit­te und alles, was Sie mit einer Hand be­we­gen. Für Groß­for­ma­te brau­chen Sie einen Ø-200-mm-Saug­he­ber und zwei Per­so­nen.Ein­fach oder dop­pelt?Der dop­pel­te Saug­he­ber hat zwei Teller der­sel­ben Größe und damit dop­pel­te Fläche – RUBI gibt dafür 55 kg an statt 25 kg. Wenn Sie groß­for­ma­ti­ge Plat­ten be­we­gen, ist die dop­pel­te Aus­füh­rung die rich­ti­ge Wahl.Funk­tio­niert er auf struk­tu­rier­ten Flie­sen?RUBI weist die Reihe aus­drück­lich für raue und leicht struk­tu­rier­te Ober­flä­chen aus. Bei star­ker Struk­tur oder ge­läpp­ten Flä­chen brau­chen Sie eine weiche Spe­zi­al­dich­tung – etwa den Mon­to­lit GECO.Muss ich nach­pum­pen?Diese Aus­füh­rung hat keine Pumpe – der Un­ter­druck ent­steht durch An­drü­cken. Prüfen Sie den Halt durch kurzes An­he­ben und setzen Sie neu an, sobald er nach­lässt.Wel­cher Saug­he­ber trägt Ihre Plat­ten?Ent­schei­dend sind Plat­ten­ge­wicht, Ober­flä­che und die Frage, ob Sie ho­ri­zon­tal oder senk­recht heben. Nennen Sie uns Ihr größ­tes Format – wir rech­nen die Trag­kraft mit Ihnen durch, statt Ihnen die größte Zahl zu ver­kau­fen.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genRubi Pump-Saug­he­ber SC-200 (Art. 18919)Pump-Saug­he­ber SC-200.Rubi Profi Saug­he­ber doppelt (Art. 66952)Profi Saug­he­ber, doppelt.Rubi OCTO-USB Energy - Akku-Saug­he­ber (Art. 66967)OCTO-USB Energy Akku-Saug­he­ber.Rubi Ergonomischer Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen inkl. Knie­scho­ner (Art. 81999)Ergonomischer Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen.

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Artikel-Nr.: FA10494
Montolit GECO - Professioneller manueller Vakuumsaugheber (Art. GECO)
Mon­to­lit GECO pro­fes­sio­nel­ler ma­nu­el­ler Va­ku­ums­aug­he­ber, Ø 220 mm (Art. GECO)Der GECO ist der Pumpsaug­he­ber für die schwie­ri­gen Flä­chen: Seine be­son­ders weiche, nicht ab­fär­ben­de rote Gum­mi­mi­schung haftet auch auf leicht ge­well­ten und nicht per­fekt glat­ten Ober­flä­chen. Dazu Ø 220 mm Saug­tel­ler, eine ver­ti­ka­le Pump­me­cha­nik und ein gra­fi­scher Dich­tungs­in­di­ka­tor zur vi­su­el­len Kon­trol­le des Va­ku­ums – im ro­bus­ten Trans­port­kof­fer.Ø 220 mmSaug­tel­lerweichrote Mi­schungver­ti­kalPump­me­cha­nikKofferin­klu­si­veWeiche Dich­tung: die ein­zi­ge Ant­wort auf struk­tu­rier­te Flä­chenDas Grund­pro­blem jeder struk­tu­rier­ten oder ge­läpp­ten Platte ist, dass die Struk­tur unter der Dicht­lip­pe Kanäle offen lässt – und jeder Kanal ist ein Leck. Eine harte Lippe über­brückt die Struk­tur und dich­tet nir­gends. Eine be­son­ders weiche Mi­schung da­ge­gen ver­formt sich in die Struk­tur hinein und schließt sie ab. Genau das ist die Aus­le­gung des GECO:Haf­tung auf ge­well­ten Flä­chenMon­to­lit weist ihn aus­drück­lich für „leicht ge­well­te oder nicht per­fekt glatte Ober­flä­chen“ aus – also für struk­tu­rier­tes Fein­stein­zeug und leicht un­ebe­nen Na­tur­stein.Nicht ab­fär­bendWeiche Gum­mi­mi­schun­gen neigen zum Ab­fär­ben. Die rote Mi­schung des GECO ist aus­drück­lich nicht ab­fär­bend – wich­tig, weil Sie auf der Sichtsei­te an­set­zen.Ø 220 mm Saug­flä­cheRund 380 cm² – etwa 21 % mehr als ein Ø-200-mm-Teller und damit bei glei­chem Un­ter­druck 21 % mehr Hal­te­kraft.Der Preis der wei­chen LippeWeiche Gum­mi­mi­schun­gen sind emp­find­li­cher gegen Schnit­te und Al­te­rung. Prüfen Sie die Lippe re­gel­mä­ßig und lagern Sie das Gerät im Koffer – des­halb ist er dabei.Woran die Trag­kraft eines Saug­he­bers wirk­lich hängtEin Saug­he­ber hält nicht, weil er saugt, son­dern weil der Luft­druck von außen ihn gegen die Platte presst. Die Hal­te­kraft ist des­halb schlicht Un­ter­druck × Saug­flä­che. Daraus folgt zwei­er­lei, und beides ist nach­re­chen­bar:Es gibt eine phy­si­ka­li­sche Ober­gren­zeDer Luft­druck liegt bei etwa 1 bar. Selbst ein per­fek­tes Vakuum kann auf einem Ø-200-mm-Saug­tel­ler des­halb nicht mehr als rund 320 kg halten, auf Ø 220 mm nicht mehr als rund 390 kg und auf Ø 120 mm nicht mehr als rund 117 kg. Wer eine höhere Angabe liest, sollte nach­fra­gen.Die Fläche steigt im Qua­drat zum Durch­mes­serØ 120 mmrund 113 cm² Saug­flä­cheØ 200 mmrund 314 cm² – also 178 % mehr als Ø 120 mmØ 220 mmrund 380 cm² – noch einmal 21 % mehr als Ø 200 mmZwei Saug­tel­ler Ø 120 mmrund 226 cm² – dop­pel­te Fläche, dop­pel­te Hal­te­kraftDass diese Rech­nung stimmt, zeigen die Her­stel­ler­an­ga­ben selbst: RUBI gibt für den ein­fa­chen Saug­he­ber Ø 120 mm 25 kg an und für die dop­pel­te Aus­füh­rung mit zwei Tel­lern der­sel­ben Größe 55 kg. Beide Werte ent­spre­chen prak­tisch dem­sel­ben Un­ter­druck von etwa 220 bis 240 mbar – ver­dop­pelt wurde nur die Fläche.Prak­tisch heißt das: Ein grö­ße­rer Saug­tel­ler ist der wirk­sams­te Hebel für mehr Trag­kraft – wirk­sa­mer als eine stär­ke­re Pumpe. Und ein klei­ner Teller lässt sich durch keine Tech­nik zu einem großen machen.125 kg – und wie die Zahl ein­zu­ord­nen istMon­to­lit nennt für den GECO eine ma­xi­ma­le Trag­kraft von 125 kg. Bei Ø 220 mm stehen rund 380 cm² zur Ver­fü­gung, die ab­so­lu­te Ober­gren­ze bei per­fek­tem Vakuum liegt bei etwa 390 kg – die 125 kg sind also rund ein Drit­tel dieser Ober­gren­ze. Ob der Wert für lie­gen­de oder für senk­recht ste­hen­de Plat­ten gilt, gibt Mon­to­lit nicht an; bei senk­rech­ter Last rech­nen Sie deut­lich vor­sich­ti­ger – und auf struk­tu­rier­ten Flä­chen, für die der GECO gerade ge­dacht ist, liegt der er­reich­ba­re Un­ter­druck na­tur­ge­mäß nied­ri­ger. Fragen Sie uns nach dem ver­bind­li­chen Wert.Ver­ti­ka­le Pump­me­cha­nikDie Pumpe des GECO ar­bei­tet senk­recht, nicht als seit­lich lie­gen­der Hebel. Prak­tisch heißt das: Sie pumpen in der Achse, in der Sie oh­ne­hin drü­cken – über der Platte, mit dem Kör­per­ge­wicht. Bei einer lie­gen­den He­bel­pum­pe müssen Sie seit­lich ar­bei­ten und dabei auf­pas­sen, dass Sie den Saug­tel­ler nicht mit an­he­beln.Der gra­fi­sche Dich­tungs­in­di­ka­torEin Pumpsaug­he­ber ver­liert stän­dig etwas Un­ter­druck. Der gra­fi­sche Dich­tungs­in­di­ka­tor macht das sicht­bar, ohne dass Sie einen Zah­len­wert lesen müssen – und Mon­to­lits Ar­beits­an­wei­sung lautet ent­spre­chend: Pumpe be­tä­ti­gen, In­di­ka­tor prüfen, und erst dann an­he­ben.Jeder Saug­he­ber ver­liert Vakuum – die Frage ist nur, was dann pas­siertEine ab­so­lut dichte Ver­bin­dung gibt es nicht. Über die Dicht­lip­pe strömt immer etwas Luft nach, und je rauer die Fläche, desto schnel­ler. Bei einem Pumpsaug­he­ber heißt das: Sie müssen nach­pum­pen – und Sie müssen merken, wann. Genau des­halb hat gute Hand­tech­nik eine An­zei­ge, und genau des­halb kosten elek­tri­sche Geräte ein Mehr­fa­ches.Pumpsaug­he­ber mit Si­cher­heits­an­zei­geEin In­di­ka­tor zeigt sicht­bar, wenn der Un­ter­druck nach­lässt. Sie pumpen nach. Güns­tig, robust, ohne Akku – setzt aber voraus, dass Sie hin­se­hen.Elek­tri­scher Saug­he­ber mit au­to­ma­ti­scher Nachsau­gungEin Sensor über­wacht den Druck und die Pumpe läuft selbst­tä­tig nach. Das ist keine Be­quem­lich­keit, son­dern der ent­schei­den­de Si­cher­heits­un­ter­schied bei großen Plat­ten, die zwei Per­so­nen über Mi­nu­ten tragen.Elek­trisch mit di­gi­ta­lem Ma­no­me­terSie sehen den Un­ter­druck als Zahl in Echt­zeit – und damit auch, ob eine Fläche über­haupt dicht genug ist, bevor Sie an­he­ben.Der kri­ti­sche Fall: leerer AkkuBei man­chen Ge­rä­ten hält das Vakuum auch dann, wenn der Akku leer ist. Fragen Sie aus­drück­lich danach – es ist der Un­ter­schied zwi­schen „Gerät aus“ und „Platte fällt“.Warum der Un­ter­grund über Erfolg oder Ab­sturz ent­schei­detEin Saug­he­ber braucht eine dichte Fläche. Un­dich­tig­keit ist nicht nur we­ni­ger Hal­te­kraft, son­dern ein Leck: Der Un­ter­druck baut sich über Se­kun­den bis Mi­nu­ten ab, und das pas­siert genau dann, wenn Sie die Platte schon tragen.Gla­sier­te und po­lier­te Flä­chenDer Ide­al­fall. Dicht, glatt, keine Poren – hier er­rei­chen Saug­he­ber ihre Nenn­wer­te.Struk­tu­rier­te und ge­läpp­te Flä­chenDas Pro­blem: Jede Struk­tur ist ein Kanal unter der Dicht­lip­pe. Dafür braucht es weiche, dicke Spe­zi­al­dich­tun­gen – oder es funk­tio­niert nicht.Po­rö­ser Na­tur­stein und Rück­sei­tenDie Flie­sen­rück­sei­te ist of­fen­po­rig. Ein Saug­he­ber gehört auf die Sichtsei­te, nicht auf die Rück­sei­te.Staub, Feuch­tig­keit, Kle­ber­res­teStaub unter der Dicht­lip­pe ist ein Leck. Vor dem An­set­zen ab­wi­schen – das ist der bil­ligs­te Si­cher­heits­ge­winn, den es gibt.Ein Hin­weis, der auf hellen Flie­sen zählt: Achten Sie auf nicht ab­fär­ben­de Dich­tun­gen. Weiche schwar­ze Gum­mi­mi­schun­gen hin­ter­las­sen auf weißem und hellem Fein­stein­zeug Ab­drü­cke, die sich schlecht ent­fer­nen lassen – und Sie setzen den Saug­he­ber auf die Sichtsei­te.Die wich­tigs­te Zahl steht selten dabei: ho­ri­zon­tal oder ver­ti­kal?Fast alle Trag­kraft­an­ga­ben gelten für ho­ri­zon­ta­les An­he­ben – die Platte liegt flach, der Saug­he­ber zieht senk­recht nach oben. Sobald die Platte senk­recht steht, wirkt das Ge­wicht nicht mehr als Zug auf die Dich­tung, son­dern als Schub, und die Dich­tung muss die Last über Rei­bung halten. Die zu­läs­si­ge Last bricht dabei dras­tisch ein.Was die Her­stel­ler selbst dazu sagenMon­to­lit gibt für den GECONE je nach Saug­lip­pe 200 kg ho­ri­zon­tal, aber nur 100 kg ver­ti­kal an – und bei zwei der drei Lippen sogar 180 kg ho­ri­zon­tal gegen 50 kg ver­ti­kal. Das ist ein Faktor bis 3,6. RUBI schreibt beim OCTO aus­drück­lich, die 140 kg gelten „nur auf glat­ten Ober­flä­chen und ho­ri­zon­ta­ler Be­las­tung“.Rech­nen Sie nie mit der Ma­xi­mal­an­ga­beDie ge­nann­te Trag­kraft ist ein Prüf­wert unter idea­len Be­din­gun­gen: sau­be­rer, tro­ckener, glat­ter, dich­ter Un­ter­grund, senk­rech­ter Zug, neue Dich­tung. Auf der Bau­stel­le stimmt davon meist etwas nicht. Nehmen Sie als Ar­beits­re­gel höchs­tens die Hälfte der an­ge­ge­be­nen Trag­kraft – und bei senk­rech­ter Last noch deut­lich we­ni­ger. Eine 3 m² große Fein­stein­zeug­plat­te wiegt schnell über 60 kg; nehmen Sie dafür zwei Saug­he­ber und zwei Per­so­nen.Ar­beits­tech­nik1Fläche ab­wi­schenTro­cken und staub­frei. Ein Krümel unter der Dicht­lip­pe ist ein Leck.2Auf der Sichtsei­te mittig an­set­zenNicht auf der po­rö­sen Rück­sei­te, nicht am Rand. Bei zwei Saug­he­bern sym­me­trisch ver­tei­len.3Vakuum auf­bau­en und An­zei­ge prüfenErst wenn der In­di­ka­tor si­che­ren Halt zeigt, über­haupt an­he­ben.4Kurz an­tes­ten, ohne die Platte zu ver­las­senEin paar Zen­ti­me­ter an­he­ben und wieder ab­set­zen. Wenn es hier nicht hält, hält es später auch nicht.5Wäh­rend des Tra­gens die An­zei­ge im Blick be­hal­tenBei Hand­pum­pen nach­pum­pen, sobald die An­zei­ge es ver­langt.6Vakuum kon­trol­liert lösenÜber das Ventil, nach­dem die Platte sicher auf­liegt.Mon­to­lits eigene Hin­wei­se: Ober­flä­che sauber und frei von Staub oder Schmutz, ver­ti­ka­le Pumpe be­tä­ti­gen, Dich­tungs­in­di­ka­tor prüfen und nach dem Ein­satz das Vakuum vor­sich­tig lösen, um die Platte sicher ab­zu­set­zen.Si­cher­heits­re­geln beim Ar­bei­ten mit Saug­he­bernTragen Sie nie­mals über Kopf und nie­mals über Per­so­nen hinweg. Halten Sie sich nicht unter die schwe­ben­de Platte. Prüfen Sie die Dicht­lip­pe vor jedem Ein­satz auf Risse und Ver­for­mung – sie ist das Ver­schleiß­teil, an dem alles hängt. Groß­for­ma­te immer mit zwei Per­so­nen und mög­lichst mit zwei Saug­he­bern an­he­ben, und Plat­ten hoch­kant trans­por­tie­ren, nicht flach: Flach ge­tra­gen bricht eine dünne Platte unter ihrem ei­ge­nen Ge­wicht. Und lösen Sie das Vakuum be­wusst über das Ventil, statt den Saug­he­ber ab­zu­rei­ßen.Tech­ni­sche DatenPro­duktartma­nu­el­ler Va­ku­ums­aug­he­ber, ver­ti­ka­le Pump­me­cha­nikModellGECOSaug­tel­ler-Durch­mes­serØ 220 mm (rund 380 cm² Saug­flä­che)Trag­kraftmax. 125 kg (Her­stel­ler­an­ga­be Mon­to­lit)Ma­te­ri­alhoch­wer­ti­ger Kunst­stoff, nicht ab­fär­ben­der roter GummiDich­tungbe­son­ders weiche Gum­mi­mi­schungIn­di­ka­torgra­fi­scher Dich­tungs­in­di­ka­tor zur vi­su­el­len Kon­trol­le des Va­ku­umsGe­eig­net fürMa­te­ri­ali­en mit leicht un­ebe­nen oder struk­tu­rier­ten Ober­flä­chen, auch leicht ge­wellt oder nicht per­fekt glattLie­fer­um­fang1 × Mon­to­lit GECO, 1 × ro­bus­ter Trans­port­kof­ferAr­ti­kel­num­merFA11124Her­stel­lerMon­to­litWas un­ter­schei­det den GECO vom VEN­TO­SA?Die Dich­tung und die Größe. Der GECO hat Ø 220 mm und eine be­son­ders weiche, rote Gum­mi­mi­schung, die auch auf leicht wel­li­gen und struk­tu­rier­ten Flä­chen haftet. Der VEN­TO­SA ist für glatte Ober­flä­chen aus­ge­wie­sen und hat Ø 200 mm.Wie viel trägt er?Mon­to­lit nennt ma­xi­mal 125 kg. Das ist ein Prüf­wert unter idea­len Be­din­gun­gen. Als Ar­beits­re­gel nehmen Sie höchs­tens die Hälfte, bei senk­rech­ter Last noch we­ni­ger. Ob die 125 kg für lie­gen­de oder für senk­recht ste­hen­de Plat­ten gelten, gibt Mon­to­lit nicht an.Funk­tio­niert er auf struk­tu­rier­tem Fein­stein­zeug?Dafür ist er ge­macht. Rech­nen Sie aber damit, dass der er­reich­ba­re Un­ter­druck auf struk­tu­rier­ten Flä­chen nied­ri­ger ist als auf glat­ten – das gilt phy­si­ka­lisch für jeden Saug­he­ber.Warum eine ver­ti­ka­le Pumpe?Sie pumpen in der­sel­ben Achse, in der Sie drü­cken – über der Platte. Bei einer lie­gen­den He­bel­pum­pe ar­bei­ten Sie seit­lich und ris­kie­ren, den Saug­tel­ler mit an­zu­he­beln.Wel­cher Saug­he­ber trägt Ihre Plat­ten?Ent­schei­dend sind Plat­ten­ge­wicht, Ober­flä­che und die Frage, ob Sie ho­ri­zon­tal oder senk­recht heben. Nennen Sie uns Ihr größ­tes Format – wir rech­nen die Trag­kraft mit Ihnen durch, statt Ihnen die größte Zahl zu ver­kau­fen.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genMon­to­lit Gecone E-Power Saug­he­ber (mit au­to­ma­ti­scher Nach­sau­gung)Gecone E-Power Saug­he­ber mit au­to­ma­ti­scher Nach­sau­gung.Mon­to­lit VENTOSA - Profi-Va­ku­um­he­ber / Ø 200 mm (Art. 300-76)VENTOSA Profi-Va­ku­um­he­ber Ø 200 mm.Mon­to­lit BATTILE PRO - Elek­tri­scher Vi­bra­ti­ons-Sau­grütt­ler mit 2 Akkus!BATTILE PRO, elektrischer Vi­bra­ti­ons-Sau­grütt­ler mit zwei Akkus.Mon­to­lit LIFTERS - Hebe- und Ni­vel­lier­sys­tem (2 Stk. im Set)LIFTERS Hebe- und Ni­vel­lier­sys­tem, 2 Stück im Set.

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Montolit BATTILE PRO - Elektrischer Vibrations-Saugrüttler mit 2 Akkus!
Mon­to­lit BAT­TI­LE PRO elek­tri­scher Vi­bra­ti­ons-Sau­grütt­ler mit 2 Akkus (Art. FA10380)Der BAT­TI­LE PRO ver­eint zwei Funk­tio­nen in einem Gerät: Er saugt und hebt Ma­te­ri­al bis 25 kg an und ent­fernt durch Vi­bra­ti­on die Luft­ein­schlüs­se zwi­schen Fliese und Kleber. Mit 1,35 kg in­klu­si­ve Akku ist er das leich­tes­te Gerät dieser Ka­te­go­rie. 16 V / 2,0 Ah, drei ein­stell­ba­re Fre­quen­zen, zwei Akkus und Koffer im Set.bis 25 kgsaugt + hebt1,35 kgmit Akku3 StufenFre­quenz2 Akkusim SetWas ein Flie­sen­rütt­ler tat­säch­lich be­wirktEin Rütt­ler drückt die Fliese nicht ein, er ver­flüs­sigt den Kleber. Flie­sen­kle­ber ist thi­xo­trop: Unter Vi­bra­ti­on sinkt seine Vis­ko­si­tät kurz­zei­tig, er wird fließ­fä­hig, die Zahn­rie­fen bre­chen zu­sam­men und die Luft da­zwi­schen kann ent­wei­chen. Danach steift er wieder an. Was bleibt, ist ein hohl­raum­frei­es Kle­be­bett mit voll­flä­chi­gem Kon­takt.Warum das bei Groß­for­ma­ten un­ver­zicht­bar istDie DIN 18157 ver­langt eine aus­rei­chen­de Be­net­zung der Flie­sen­rück­sei­te – in der Praxis werden rund 85 % an­ge­setzt, in Feucht­be­rei­chen bis etwa 95 %. Bei einer 30er-Fliese er­reicht man das mit An­drü­cken und Ein­schie­ben. Bei einer Platte von 120 × 120 cm oder 320 × 160 cm ist das mit der Hand nicht mehr zu schaf­fen: Man kommt in der Plat­ten­mit­te ein­fach nicht an das Kle­be­bett. Ein Rütt­ler löst genau dieses Pro­blem – und zwar dort, wo man es nicht sehen kann.Hohl­stel­len ver­mei­denHohl­stel­len sind die häu­figs­te Ur­sa­che für Risse und Ab­plat­zer – und für Re­kla­ma­tio­nen, weil man sie durch Ab­klop­fen findet.Höhe an­glei­chenUnter Vi­bra­ti­on setzt sich die Platte gleich­mä­ßig ins Bett. Kan­ten­ver­sät­ze lassen sich dabei aus­glei­chen.Kraft sparenVi­bra­ti­on er­setzt Kör­per­ge­wicht. Über einen Tag mit 30 Groß­for­ma­ten ist das der kör­per­lich ent­schei­den­de Un­ter­schied.Kon­trol­le statt Hoff­nungEin ge­rüt­tel­tes Bett ist re­pro­du­zier­bar. An­drü­cken nach Gefühl ist es nicht.Warum ein Sau­grütt­ler mehr kann als ein Rütt­lerDie Kom­bi­na­ti­on aus Saug­napf und Vi­bra­ti­on hat zwei Vor­tei­le, die sich nicht aus der Ma­te­ri­al­lis­te er­ge­ben:Sie können das Bett kon­trol­lie­renNach dem Rüt­teln die Platte wieder an­he­ben, das Kle­be­bett an­se­hen, die Be­net­zung be­ur­tei­len und die Platte zu­rück­le­gen. Das ist die ein­zi­ge Mög­lich­keit, den Be­net­zungs­grad wirk­lich zu prüfen – sonst bleibt er eine An­nah­me.Die Vi­bra­ti­on geht in die Platte, nicht da­ne­benEin auf­ge­saug­tes Gerät ist mit der Platte ge­kop­pelt. Ein lose auf­lie­gen­des Gerät über­trägt einen Teil seiner Ener­gie in ei­ge­nes Hüpfen.Aus­rich­ten unter Vi­bra­ti­onSie halten die Platte und können sie im ver­flüs­sig­ten Bett noch ver­schie­ben – mit einem Gerät, das nur auf­liegt, geht das nicht.Ein Werk­zeug statt zweiSaug­he­ber und Rütt­ler in einem Gerät. Bei For­ma­ten, die eine Person noch tragen kann, er­spa­ren Sie sich einen Hand­griff.25 kg saugen und heben – was das prak­tisch be­deu­tetAnders als beim BAT­TI­LO­NE nennt Mon­to­lit hier eine kon­kre­te Zahl: Der BAT­TI­LE PRO saugt und hebt Ma­te­ri­al bis zu einem Ge­wicht von 25 kg. Damit ist er nicht nur ein Rütt­ler mit Haft­funk­ti­on, son­dern über­nimmt auch das An­he­ben und Um­set­zen mitt­le­rer For­ma­te:Ein Werk­zeug statt zweiPlatte an­sau­gen, ein­le­gen, rüt­teln, bei Bedarf wieder an­he­ben – ohne das Gerät zu wech­seln.Das Bett wirk­lich prüfenAn­he­ben, Kle­be­bett an­se­hen, zu­rück­le­gen. Das ist die ein­zi­ge Mög­lich­keit, die Be­net­zung tat­säch­lich zu be­ur­tei­len statt sie an­zu­neh­men.25 kg als rea­lis­ti­sche GrenzeEine Fein­stein­zeug­plat­te von 60 × 120 cm bei 10 mm wiegt rund 17 kg – das passt. Eine 120 × 260 cm große Platte wiegt ein Mehr­fa­ches und braucht zwei Per­so­nen und rich­ti­ge Saug­he­ber.1,35 kg Ei­gen­ge­wichtDas leich­tes­te Gerät der Ka­te­go­rie. Bei einem Werk­zeug, das Sie den ganzen Tag in der Hand halten, ist das der Er­mü­dungs­fak­tor.Rech­nen Sie auch hier kon­ser­va­tiv: 25 kg ist ein Ma­xi­mal­wert unter guten Be­din­gun­gen – sauber, tro­cken, dicht. Auf struk­tu­rier­ten Ober­flä­chen liegt der er­reich­ba­re Un­ter­druck nied­ri­ger.Drei Fre­quenz­stu­fenMon­to­lit nennt für den BAT­TI­LE PRO drei ein­stell­ba­re Fre­quen­zen und einen Be­reich von 5.000 bis 12.000 U/min – das sind 83,3 bis 200,0 Hz. Die drei Ein­zel­stu­fen gibt der Her­stel­ler nicht an. Für die Praxis genügt die Ab­stu­fung: Sie stel­len nach Kle­ber­kon­sis­tenz und Format ein.Warum eine re­gel­ba­re Vi­bra­ti­ons­in­ten­si­tät wich­ti­ger ist als eine hoheAlle Geräte dieser Ka­te­go­rie lassen die In­ten­si­tät ein­stel­len – stu­fen­los, in drei oder in fünf Stufen. Das ist kein Kom­fort­merk­mal, son­dern die Vor­aus­set­zung dafür, dass Rüt­teln funk­tio­niert:Stei­fer Kleber braucht mehrEin zäh ein­ge­stell­ter Kle­be­mör­tel ver­flüs­sigt sich erst bei hö­he­rer In­ten­si­tät.Dünne Plat­ten brau­chen we­ni­gerEine 6 mm dünne Groß­for­mat­plat­te nimmt hohe Ener­gie schlecht auf – zu viel In­ten­si­tät kann sie schä­di­gen.Klei­nes Format, we­ni­ger Ener­gieBei klei­nen For­ma­ten sinkt die Platte sonst zu tief ein und der Kleber quillt in die Fugen.Wand­flä­che anders als BodenAn der Wand ar­bei­ten Sie gegen die Schwer­kraft und mit we­ni­ger Auf­last. Was am Boden passt, lässt an der Wand die Platte ab­rut­schen.Wenn Sie die Fre­quenz­wer­te für einen Ver­gleich mit an­de­ren Ge­rä­ten brau­chen, fragen Sie uns – wir holen sie beim Lie­fe­ran­ten ein. Zum Ver­gleich: Der BAT­TI­LO­NE aus dem­sel­ben Haus liegt bei 4.000 bis 7.000 U/min in fünf Stufen.Akku und Zu­be­hörAk­ku­span­nung16 V Li-IonenAk­ku­ka­pa­zi­tät2,0 AhLa­de­zeitca. 2,5 Stun­denGe­wicht inkl. Akku1,35 kgZwei­ter Akkuim Lie­fer­um­fang ent­hal­tenEr­satz­ak­kuse­pa­rat er­hält­lich (Art. BTL-P-04, 2,0 Ah)Plattezur Vi­bra­ti­ons­flä­chen-Ver­grö­ße­rung, im Lie­fer­um­fangDie Platte zur Vi­bra­ti­ons­flä­chen-Ver­grö­ße­rung macht aus dem kom­pak­ten Gerät einen Flä­chen­rütt­ler. Mit Platte ar­bei­ten Sie die Fläche ab, ohne Platte nutzen Sie die Saug- und He­be­funk­ti­on an Rän­dern und beim Aus­rich­ten.1Kleber wie ge­wohnt auf­zie­hen und kämmenDer Rütt­ler er­setzt nicht die rich­ti­ge Zah­nung und nicht das But­te­ring-Floa­ting.2Platte ein­le­gen und grob aus­rich­tenDie Fein­aus­rich­tung er­folgt danach – unter Vi­bra­ti­on lässt sich die Platte noch be­we­gen.3In der Plat­ten­mit­te be­gin­nenVon der Mitte nach außen ar­bei­ten, damit die Luft nach außen ent­wei­chen kann und nicht ein­ge­schlos­sen wird.4In Bahnen über die ganze FlächeGleich­mä­ßig und über­lap­pend. Punk­tu­el­les Rüt­teln er­zeugt punk­tu­el­le Ein­bet­tung.5Höhe und Fuge kon­trol­lie­renUnter Vi­bra­ti­on sinkt die Platte. Ni­vel­lier­kei­le und Fu­gen­kreu­ze mit­prü­fen.6Nicht über­rüt­telnZu langes Rüt­teln lässt die Platte zu tief sinken und presst Kleber in die Fugen. Kurz und kon­trol­liert ist besser als lange.Rüt­teln er­setzt keine Ver­le­ge­tech­nikEin Rütt­ler kann ein zu dünnes Kle­be­bett nicht auf­fül­len und eine falsche Zah­nung nicht aus­glei­chen. Er ver­teilt, was da ist. Bei Groß­for­ma­ten bleibt But­te­ring-Floa­ting die Grund­la­ge – Kleber auf Un­ter­grund und Plat­ten­rück­sei­te. Und be­ach­ten Sie die offene Zeit des Kle­bers: Auf einer an­ge­hau­te­ten Kle­bero­ber­flä­che bringt auch Vi­bra­ti­on keine Be­net­zung mehr.Hand-Arm-Vi­bra­ti­on: der Wert, nach dem Sie fragen soll­tenEin Rütt­ler über­trägt Vi­bra­ti­on nicht nur in den Kleber, son­dern auch in Ihre Hände. In Deutsch­land ist das ge­re­gelt: Die Lärm- und Vi­bra­ti­ons-Ar­beits­schutz­ver­ord­nung nennt in § 9 für Hand-Arm-Vi­bra­tio­nen einen Aus­lö­se­wert von A(8) = 2,5 m/s² und einen Ex­po­si­ti­ons­grenz­wert von A(8) = 5 m/s², je­weils be­zo­gen auf eine Acht­stun­den­schicht. Ab dem Aus­lö­se­wert sind Maß­nah­men fällig, der Grenz­wert darf nicht über­schrit­ten werden.Was die Her­stel­ler da­ge­gen tunAnti-Vi­bra­ti­ons-Griffe, schwim­mend ge­la­ger­te Chas­sis und Zu­satz­hand­grif­fe – alle drei be­geg­nen genau diesem Pro­blem, und alle drei finden sich in dieser Ka­te­go­rie.Was Sie selbst tun könnenNicht länger als nötig rüt­teln, das Gerät führen statt zu drü­cken, und die Ein­satz­zeit über den Tag ver­tei­len statt sie zu bün­deln.Was zur Ge­fähr­dungs­be­ur­tei­lung gehörtFür die Be­rech­nung der Ta­ges­ex­po­si­ti­on brau­chen Sie den Vi­bra­ti­ons­kenn­wert des Geräts in m/s². Er steht in der Be­triebs­an­lei­tung.Wo es hier eine Lücke gibtKeiner der Her­stel­ler nennt in den Pro­dukt­da­ten einen Vi­bra­ti­ons­kenn­wert. Fragen Sie uns – wir holen ihn beim Lie­fe­ran­ten ein.Das ist kein Grund, auf einen Rütt­ler zu ver­zich­ten: Die Al­ter­na­ti­ve ist An­drü­cken mit Kör­per­ge­wicht, und das be­las­tet Rücken, Knie und Schul­tern. Es ist ein Grund, das Gerät be­wusst ein­zu­set­zen und die Her­stel­ler­an­ga­be zu kennen.Tech­ni­sche DatenPro­duktartAkku-Vi­bra­ti­ons-Sau­grütt­ler mit He­be­funk­ti­onModellBAT­TI­LE PROSaug- und He­be­leis­tungMa­te­ri­al bis 25 kgVi­bra­ti­ondrei ein­stell­ba­re Fre­quen­zen, Be­reich 5.000–12.000 U/min (83,3–200,0 Hz); Ein­zel­stu­fen nicht an­ge­ge­benAk­ku­span­nung16 V Li-IonenAk­ku­ka­pa­zi­tät2,0 AhLa­de­zeitca. 2,5 Stun­denGe­wicht inkl. Akku1,35 kgGe­eig­net fürFein­stein­zeug, Ke­ra­mik, Granit, Marmor, GlasLie­fer­um­fangBAT­TI­LE PRO mit 16-V-Akku und zwei­tem Akku, Trans­port­kof­fer, Platte zur Vi­bra­ti­ons­flä­chen-Ver­grö­ße­rung, La­de­ka­bel, Be­die­nungs­an­lei­tungEr­satz­ak­kuArt. BTL-P-04, 2,0 AhAr­ti­kel­num­merFA10380Her­stel­lerMon­to­litKann er eine Platte wirk­lich tragen?Mon­to­lit gibt an, dass er Ma­te­ri­al bis 25 kg saugt und hebt. Das reicht für mitt­le­re For­ma­te – eine 60-×-120-cm-Platte in 10 mm wiegt rund 17 kg. Für Groß­for­ma­te brau­chen Sie zwei Per­so­nen und rich­ti­ge Saug­he­ber.BAT­TI­LE PRO oder BAT­TI­LE Stan­dard?Beide heben bis 25 kg. Der PRO hat 16 V, drei Fre­quenz­stu­fen, einen zwei­ten Akku, Koffer und die Ver­grö­ße­rungs­plat­te. Der Stan­dard ist mit 0,95 kg noch leich­ter und deut­lich güns­ti­ger.Wie viele U/min hat er?Der Be­reich liegt bei 5.000 bis 12.000 U/min, das sind 83,3 bis 200,0 Hz – von Mon­to­lit be­stä­tigt. Die drei Ein­zel­stu­fen nennt der Her­stel­ler nicht.Gibt es Er­satz­ak­kus?Ja, den Ori­gi­nal-Er­satz­ak­ku BTL-P-04 mit 2,0 Ah. Ach­tung: Er ist für den PRO – der Bat­ti­le Stan­dard hat eine andere Ak­ku­ka­pa­zi­tät.Lohnt sich ein Rütt­ler für Sie?Ab etwa 60 × 60 cm wird An­drü­cken von Hand schwie­rig, ab 120 cm un­mög­lich. Sagen Sie uns, welche For­ma­te Sie ver­le­gen und wie oft – wir sagen Ihnen ehr­lich, ob sich ein Gerät rech­net.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genEr­satz­ak­ku für Mon­to­lit BATTILE PRO (Art. BTL-P-04)Er­satz­ak­ku für die BATTILE PRO.Mon­to­lit Battile - Elek­tri­scher Vi­bra­ti­ons-Sau­grütt­lerBattile, elektrischer Vi­bra­ti­ons-Sau­grütt­ler.Mon­to­lit BAT­TI­LO­NE - Akku-Sau­grütt­ler mit 20V - *NEUHEIT*BAT­TI­LO­NE, Akku-Sau­grütt­ler mit 20 V.Mon­to­lit LIFTERS - Hebe- und Ni­vel­lier­sys­tem (2 Stk. im Set)LIFTERS Hebe- und Ni­vel­lier­sys­tem, 2 Stück im Set.

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Rubi Profi Saugheber doppelt (Art. 66952)
RUBI Profi-Saug­he­ber dop­pelt, 2 × Ø 120 mm, 55 kg (Art. 66952)Der RUBI Profi-Saug­he­ber ist für die Hand­ha­bung von Ke­ra­mik­flie­sen mit rauer oder leicht struk­tu­rier­ter Ober­flä­che aus­ge­wie­sen – also genau für die Ober­flä­chen, an denen ein­fa­che Saug­näp­fe ver­sa­gen. Zwei Saug­tel­ler, 55 kg Trag­fä­hig­keit und ein wi­der­stands­fä­hi­ges Chas­sis aus Alu­mi­ni­um – für be­son­ders groß­for­ma­ti­ge Ke­ra­mik­flie­sen und Glas­schei­ben. Der er­go­no­mi­sche Griff ist darauf aus­ge­legt, Kraft­auf­wand und Er­mü­dung zu re­du­zie­ren.2 × Ø 120 mmSaug­tel­ler55 kgTrag­fä­hig­keitAlu­mi­ni­umChas­sisWoran die Trag­kraft eines Saug­he­bers wirk­lich hängtEin Saug­he­ber hält nicht, weil er saugt, son­dern weil der Luft­druck von außen ihn gegen die Platte presst. Die Hal­te­kraft ist des­halb schlicht Un­ter­druck × Saug­flä­che. Daraus folgt zwei­er­lei, und beides ist nach­re­chen­bar:Es gibt eine phy­si­ka­li­sche Ober­gren­zeDer Luft­druck liegt bei etwa 1 bar. Selbst ein per­fek­tes Vakuum kann auf einem Ø-200-mm-Saug­tel­ler des­halb nicht mehr als rund 320 kg halten, auf Ø 220 mm nicht mehr als rund 390 kg und auf Ø 120 mm nicht mehr als rund 117 kg. Wer eine höhere Angabe liest, sollte nach­fra­gen.Die Fläche steigt im Qua­drat zum Durch­mes­serØ 120 mmrund 113 cm² Saug­flä­cheØ 200 mmrund 314 cm² – also 178 % mehr als Ø 120 mmØ 220 mmrund 380 cm² – noch einmal 21 % mehr als Ø 200 mmZwei Saug­tel­ler Ø 120 mmrund 226 cm² – dop­pel­te Fläche, dop­pel­te Hal­te­kraftDass diese Rech­nung stimmt, zeigen die Her­stel­ler­an­ga­ben selbst: RUBI gibt für den ein­fa­chen Saug­he­ber Ø 120 mm 25 kg an und für die dop­pel­te Aus­füh­rung mit zwei Tel­lern der­sel­ben Größe 55 kg. Beide Werte ent­spre­chen prak­tisch dem­sel­ben Un­ter­druck von etwa 220 bis 240 mbar – ver­dop­pelt wurde nur die Fläche.Prak­tisch heißt das: Ein grö­ße­rer Saug­tel­ler ist der wirk­sams­te Hebel für mehr Trag­kraft – wirk­sa­mer als eine stär­ke­re Pumpe. Und ein klei­ner Teller lässt sich durch keine Tech­nik zu einem großen machen.Diese beiden Mo­del­le be­le­gen die Rech­nung selbstRUBI gibt für den ein­fa­chen Saug­he­ber mit einem Ø-120-mm-Teller 25 kg an und für die dop­pel­te Aus­füh­rung mit zwei Tel­lern der­sel­ben Größe 55 kg. Beide Werte ent­spre­chen prak­tisch dem­sel­ben Un­ter­druck von rund 220 bis 240 mbar – ver­dop­pelt wurde nur die Fläche. Genau so funk­tio­niert ein Saug­he­ber.Für raue und leicht struk­tu­rier­te Ober­flä­chenDas ist die Angabe, auf die es an­kommt. Mo­der­ne Fein­stein­zeu­go­ber­flä­chen sind selten glatt wie Glas – und an Struk­tur schei­tern die meis­ten ein­fa­chen Saug­näp­fe, weil die Struk­tur unter der Dicht­lip­pe Kanäle offen lässt. RUBI weist diese Reihe aus­drück­lich für raue bzw. leicht struk­tu­rier­te Ke­ra­mik­flie­sen aus, au­ßer­dem für Glas­schei­ben und andere Ma­te­ri­ali­en.Warum der Un­ter­grund über Erfolg oder Ab­sturz ent­schei­detEin Saug­he­ber braucht eine dichte Fläche. Un­dich­tig­keit ist nicht nur we­ni­ger Hal­te­kraft, son­dern ein Leck: Der Un­ter­druck baut sich über Se­kun­den bis Mi­nu­ten ab, und das pas­siert genau dann, wenn Sie die Platte schon tragen.Gla­sier­te und po­lier­te Flä­chenDer Ide­al­fall. Dicht, glatt, keine Poren – hier er­rei­chen Saug­he­ber ihre Nenn­wer­te.Struk­tu­rier­te und ge­läpp­te Flä­chenDas Pro­blem: Jede Struk­tur ist ein Kanal unter der Dicht­lip­pe. Dafür braucht es weiche, dicke Spe­zi­al­dich­tun­gen – oder es funk­tio­niert nicht.Po­rö­ser Na­tur­stein und Rück­sei­tenDie Flie­sen­rück­sei­te ist of­fen­po­rig. Ein Saug­he­ber gehört auf die Sichtsei­te, nicht auf die Rück­sei­te.Staub, Feuch­tig­keit, Kle­ber­res­teStaub unter der Dicht­lip­pe ist ein Leck. Vor dem An­set­zen ab­wi­schen – das ist der bil­ligs­te Si­cher­heits­ge­winn, den es gibt.Ein Hin­weis, der auf hellen Flie­sen zählt: Achten Sie auf nicht ab­fär­ben­de Dich­tun­gen. Weiche schwar­ze Gum­mi­mi­schun­gen hin­ter­las­sen auf weißem und hellem Fein­stein­zeug Ab­drü­cke, die sich schlecht ent­fer­nen lassen – und Sie setzen den Saug­he­ber auf die Sichtsei­te.Was das Chas­sis leis­tetBeim dop­pel­ten Saug­he­ber ist das Chas­sis wi­der­stands­fä­hi­ges Chas­sis aus Alu­mi­ni­um. Bei einem Handsaug­he­ber ist das nicht ne­ben­säch­lich: Das Chas­sis über­trägt Ihre Zug­kraft auf den Saug­tel­ler und muss dabei steif blei­ben. Ver­formt es sich, kippt der Teller am Rand ab und die Dich­tung öffnet sich – genau dort be­ginnt der Va­ku­um­ver­lust.Der er­go­no­mi­sche Griff ist von RUBI aus­drück­lich dafür ent­wi­ckelt, dass der An­wen­der beim Umgang mit groß­for­ma­ti­gen Ke­ra­mik­flie­sen die beste Po­si­ti­on ein­neh­men kann – so werden Kraft­auf­wand und Er­mü­dung re­du­ziert.Die wich­tigs­te Zahl steht selten dabei: ho­ri­zon­tal oder ver­ti­kal?Fast alle Trag­kraft­an­ga­ben gelten für ho­ri­zon­ta­les An­he­ben – die Platte liegt flach, der Saug­he­ber zieht senk­recht nach oben. Sobald die Platte senk­recht steht, wirkt das Ge­wicht nicht mehr als Zug auf die Dich­tung, son­dern als Schub, und die Dich­tung muss die Last über Rei­bung halten. Die zu­läs­si­ge Last bricht dabei dras­tisch ein.Was die Her­stel­ler selbst dazu sagenMon­to­lit gibt für den GECONE je nach Saug­lip­pe 200 kg ho­ri­zon­tal, aber nur 100 kg ver­ti­kal an – und bei zwei der drei Lippen sogar 180 kg ho­ri­zon­tal gegen 50 kg ver­ti­kal. Das ist ein Faktor bis 3,6. RUBI schreibt beim OCTO aus­drück­lich, die 140 kg gelten „nur auf glat­ten Ober­flä­chen und ho­ri­zon­ta­ler Be­las­tung“.Rech­nen Sie nie mit der Ma­xi­mal­an­ga­beDie ge­nann­te Trag­kraft ist ein Prüf­wert unter idea­len Be­din­gun­gen: sau­be­rer, tro­ckener, glat­ter, dich­ter Un­ter­grund, senk­rech­ter Zug, neue Dich­tung. Auf der Bau­stel­le stimmt davon meist etwas nicht. Nehmen Sie als Ar­beits­re­gel höchs­tens die Hälfte der an­ge­ge­be­nen Trag­kraft – und bei senk­rech­ter Last noch deut­lich we­ni­ger. Eine 3 m² große Fein­stein­zeug­plat­te wiegt schnell über 60 kg; nehmen Sie dafür zwei Saug­he­ber und zwei Per­so­nen.Va­ku­um­ver­lust ist normal – un­be­merk­ter Va­ku­um­ver­lust ist ge­fähr­lichÜber jede Dicht­lip­pe strömt Luft nach. Ein Pumpsaug­he­ber braucht des­halb eine Si­cher­heits­an­zei­ge und Ihr Auge; ein elek­tri­scher Saug­he­ber mit au­to­ma­ti­scher Nachsau­gung regelt selbst nach. Das ist der ei­gent­li­che Grund für den Preis­un­ter­schied.Diese Saug­he­ber ar­bei­ten ohne Pumpe und ohne An­zei­ge: Sie er­zeu­gen den Un­ter­druck durch An­drü­cken. Kon­trol­lie­ren Sie den Halt des­halb immer durch ein kurzes An­he­ben, bevor Sie die Platte tragen – und setzen Sie sie neu an, sobald sich das Gefühl ändert.Ar­beits­tech­nik1Fläche ab­wi­schenTro­cken und staub­frei. Ein Krümel unter der Dicht­lip­pe ist ein Leck.2Auf der Sichtsei­te mittig an­set­zenNicht auf der po­rö­sen Rück­sei­te, nicht am Rand. Bei zwei Saug­he­bern sym­me­trisch ver­tei­len.3Vakuum auf­bau­en und An­zei­ge prüfenErst wenn der In­di­ka­tor si­che­ren Halt zeigt, über­haupt an­he­ben.4Kurz an­tes­ten, ohne die Platte zu ver­las­senEin paar Zen­ti­me­ter an­he­ben und wieder ab­set­zen. Wenn es hier nicht hält, hält es später auch nicht.5Wäh­rend des Tra­gens die An­zei­ge im Blick be­hal­tenBei Hand­pum­pen nach­pum­pen, sobald die An­zei­ge es ver­langt.6Vakuum kon­trol­liert lösenÜber das Ventil, nach­dem die Platte sicher auf­liegt.Si­cher­heits­re­geln beim Ar­bei­ten mit Saug­he­bernTragen Sie nie­mals über Kopf und nie­mals über Per­so­nen hinweg. Halten Sie sich nicht unter die schwe­ben­de Platte. Prüfen Sie die Dicht­lip­pe vor jedem Ein­satz auf Risse und Ver­for­mung – sie ist das Ver­schleiß­teil, an dem alles hängt. Groß­for­ma­te immer mit zwei Per­so­nen und mög­lichst mit zwei Saug­he­bern an­he­ben, und Plat­ten hoch­kant trans­por­tie­ren, nicht flach: Flach ge­tra­gen bricht eine dünne Platte unter ihrem ei­ge­nen Ge­wicht. Und lösen Sie das Vakuum be­wusst über das Ventil, statt den Saug­he­ber ab­zu­rei­ßen.Tech­ni­sche DatenPro­duktartHandsaug­he­ber mit zwei Saug­tel­lernModellRUBI Profi-Saug­he­ber dop­pelt, Art. 66952Saug­napf-Durch­mes­ser120 mmAnzahl Saug­tel­ler2Wirk­sa­me Saug­flä­cherund 226 cm²Ma­xi­ma­le Trag­fä­hig­keit55 kgChas­siswi­der­stands­fä­hi­ges Chas­sis aus Alu­mi­ni­umGriffer­go­no­misch, zur Re­duk­ti­on von Kraft­auf­wand und Er­mü­dungGe­eig­net fürKe­ra­mik­flie­sen mit rauer bzw. leicht struk­tu­rier­ter Ober­flä­che, Glas­schei­ben und andere Ma­te­ri­ali­enAr­ti­kel­num­merFA10496Her­stel­lerRUBIWofür rei­chen 55 kg?Für groß­for­ma­ti­ge Ke­ra­mik­flie­sen und Glas­schei­ben im Zwei-Per­so­nen-Trans­port. Für sehr schwe­re Plat­ten sind Pump- oder Ak­kus­aug­he­ber mit Ø 200 bis 220 mm die rich­ti­ge Wahl.Warum 55 kg und nicht 50 kg?Weil zwei Teller etwas mehr als die dop­pel­te Fläche wirk­sam machen und die Last dabei auf zwei Punkte ver­teilt wird. Rech­ne­risch ent­spre­chen 25 kg auf einem Teller rund 220 mbar Un­ter­druck und 55 kg auf zwei Tel­lern rund 240 mbar – prak­tisch der­sel­be Wert.Funk­tio­niert er auf struk­tu­rier­ten Flie­sen?RUBI weist die Reihe aus­drück­lich für raue und leicht struk­tu­rier­te Ober­flä­chen aus. Bei star­ker Struk­tur oder ge­läpp­ten Flä­chen brau­chen Sie eine weiche Spe­zi­al­dich­tung – etwa den Mon­to­lit GECO.Muss ich nach­pum­pen?Diese Aus­füh­rung hat keine Pumpe – der Un­ter­druck ent­steht durch An­drü­cken. Prüfen Sie den Halt durch kurzes An­he­ben und setzen Sie neu an, sobald er nach­lässt.Wel­cher Saug­he­ber trägt Ihre Plat­ten?Ent­schei­dend sind Plat­ten­ge­wicht, Ober­flä­che und die Frage, ob Sie ho­ri­zon­tal oder senk­recht heben. Nennen Sie uns Ihr größ­tes Format – wir rech­nen die Trag­kraft mit Ihnen durch, statt Ihnen die größte Zahl zu ver­kau­fen.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genRubi Pump-Saug­he­ber SC-200 (Art. 18919)Pump-Saug­he­ber SC-200.Rubi Profi Saug­he­ber (Art. 66929)Profi Saug­he­ber, einfach.Rubi OCTO-USB Energy - Akku-Saug­he­ber (Art. 66967)OCTO-USB Energy Akku-Saug­he­ber.Rubi Ergonomischer Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen inkl. Knie­scho­ner (Art. 81999)Ergonomischer Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen.

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