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Knieschoner Fento 200 PRO / Fento ORIGINAL

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

(4)
Artikel-Nr.: 90071
Ersatzriemen für Fento 200 Pro / ORIGINAL (2 Stück im Set)
Er­satz­rie­men für FENTO 200 PRO / ORI­GI­NAL, 2 Stück im Set (Art. FA10586)Die ex­trab­rei­ten Elas­tik­bän­der des FENTO 200 PRO als Er­satz­teil – 2 Stück im Set, pas­send auch für das Vor­gän­ger­mo­dell FENTO 200. Die Bänder werden um den Un­ter­schen­kel ge­bun­den und sind das Teil, das an einem Knie­scho­ner zuerst ver­schleißt.2 Stückim Set200 PROpas­send fürKlettVer­schlussWarum Er­satz­tei­le bei Knie­schutz be­son­ders sinn­voll sindEin Knie­scho­ner be­steht aus drei Teilen mit völlig un­ter­schied­li­cher Le­bens­dau­er. Die Schale hält oft Jahre. Die Ein­la­ge wird durch­ge­ses­sen und un­hy­gie­nisch. Die Riemen ver­schlei­ßen am schnells­ten – Klett setzt sich mit Fu­gen­mör­tel und Estrich­staub zu, das Gummi ver­liert Span­nung. Genau des­halb ist ein Knie­scho­ner selten wirk­lich kaputt, wenn er nicht mehr rich­tig hält.Riemen: das erste Ver­schleiß­teilWenn der Scho­ner wan­dert, obwohl Sie ihn fest ziehen, ist meist das Gummi aus­ge­lau­fen oder das Klett zu­ge­setzt.Ein­la­ge: das Hy­gie­ne­teilEin durch­ge­ses­se­nes Kissen ver­teilt nicht mehr, und es sitzt acht Stun­den an einer warmen, feuch­ten Stelle.Schale: hält am längs­tenSo­lan­ge sie nicht ge­ris­sen ist, leis­tet sie ihre Auf­ga­be un­ver­än­dert.Die Rech­nungRiemen und Kissen kosten einen Bruch­teil eines neuen Paars – und Sie be­hal­ten den Scho­ner, an den Sie ge­wöhnt sind.Woran Sie er­ken­nen, dass es Zeit istDer Scho­ner wan­dert am Bein, obwohl Sie die Riemen fest ziehen.Das Klett hält nicht mehr – oft hilft vorher schon Aus­bürs­ten der Haken.Das Gummi ist aus­ge­lau­fen: Der Riemen zieht sich nicht mehr zu­sam­men, wenn Sie ihn dehnen und los­las­sen.Das Kissen bleibt platt und stellt sich nach dem Auf­ste­hen nicht mehr zurück.Sie spüren Druck­stel­len an Stel­len, an denen früher keine waren.Ein Tipp, bevor Sie er­set­zen: Klett­flä­chen mit einer Draht­bürs­te aus­bürs­ten. Er­staun­lich oft ist nicht das Klett ver­schlis­sen, son­dern nur voller Fein­sta­ub.Breit und um den Un­ter­schen­kelDie Bänder des FENTO 200 PRO sind be­wusst ex­trab­reit aus­ge­führt und werden um den Un­ter­schen­kel ge­bun­den – nicht in die Knie­keh­le. Beim Er­set­zen ist das der Punkt, auf den Sie achten: Die Bänder ge­hö­ren ober- und un­ter­halb der Knie­keh­le, damit sie dort nicht drü­cken.Worauf es bei den Riemen an­kommt – und was in der Knie­keh­le pas­siertDer häu­figs­te Grund, warum guter Knie­schutz nach zwei Tagen im Auto liegen bleibt, ist nicht das Pols­ter, son­dern die Be­fes­ti­gung. In der Knie­keh­le laufen Nerven und Gefäße dicht unter der Haut. Ein schma­ler Riemen, der dort ein­schnei­det, führt zu Druck­stel­len, Krib­beln und tauben Stel­len im Un­ter­schen­kel – und dann trägt man den Scho­ner nicht mehr.Breit statt schmalEin brei­tes Gum­mi­band ver­teilt die Hal­te­kraft. Schma­le Gurte schnei­den ein, sobald Sie das Knie beugen – also die ganze Zeit.Elas­tisch statt starrBeim Knien ändert sich der Umfang des Beins. Ein elas­ti­sches Band folgt, ein star­rer Gurt wird beim Beugen zur Fessel.Nicht in die Knie­keh­le legenDie Riemen ge­hö­ren ober- und un­ter­halb der Knie­keh­le, nicht mitten hinein.Aus­tausch­barRiemen sind das erste Teil, das ver­schleißt. Wenn sie er­setz­bar sind, ist nach zwei Jahren nicht der ganze Scho­ner hin­über.Ein Knie­scho­ner, der drückt, wird nicht ge­tra­gen – und ein nicht ge­tra­ge­ner Knie­scho­ner schützt nichts. Nehmen Sie des­halb Pass­form und Rie­men­kom­fort ge­nau­so ernst wie die Leis­tungs­stu­fe.Der Hin­ter­grund in zwei SätzenKnie­ar­thro­se ist als Be­rufs­krank­heit Nr. 2112 an­er­kannt – ab 13.000 Stun­den kni­en­der Tä­tig­keit im Ar­beits­le­ben und min­des­tens einer Stunde pro Schicht. Wer täg­lich vier Stun­den kniet, er­reicht diese Schwel­le nach etwa 15 Be­rufs­jah­ren.Ein Knie­scho­ner, der nicht rich­tig sitzt, wird nicht ge­tra­gen – und ein nicht ge­tra­ge­ner Knie­scho­ner schützt nichts. Des­halb ist ein ver­schlis­se­ner Riemen kein kos­me­ti­sches Pro­blem, son­dern der Punkt, an dem der Ar­beits­schutz auf­hört zu wirken.Tech­ni­sche DatenPro­duktartEr­satz­teil: Riemen für Knie­scho­nerInhalt2 Stück im Set (1 Paar)Pas­send fürFENTO 200 PRO und FENTO 200 (Vor­gän­ger­mo­dell)Ma­te­ri­alElas­tik­bän­der mit Klett­ver­schluss, starke und breite Aus­füh­rungAr­ti­kel­num­merFA10586Her­stel­lerNier­hausLohnt sich ein Er­satz­teil ge­gen­über einem neuen Paar?In der Regel deut­lich. Die Schale eines Knie­scho­ners hält oft Jahre – ver­schlis­sen sind Riemen und Ein­la­ge. Beide kosten einen Bruch­teil eines neuen Paars, und Sie be­hal­ten den Scho­ner, an den Sie ge­wöhnt sind.Passen sie auch auf das alte FENTO 200?Ja. Der Her­stel­ler gibt die Riemen für den FENTO 200 PRO und für das Vor­gän­ger­mo­dell FENTO 200 an.Kann ich das selbst wech­seln?Ja. Die Teile sind zum Aus­tausch vor­ge­se­hen und ohne Werk­zeug zu wech­seln. Achten Sie danach auf die Po­si­ti­on: Riemen ge­hö­ren ober- und un­ter­halb der Knie­keh­le, das Kissen mit der dicks­ten Stelle unter die Knieschei­be.Was, wenn ich mein Modell nicht sicher kenne?Nennen Sie uns die Ar­ti­kel­num­mer oder schi­cken Sie uns ein Foto Ihres Scho­ners – wir sagen Ihnen, wel­ches Er­satz­teil passt.Riemen oder Kissen ein­zeln nach­kau­fenEin Knie­scho­ner ist meist nicht kaputt, wenn Riemen oder Kissen ver­schlis­sen sind. Nennen Sie uns Ihr Modell, wir sagen Ihnen, welche Er­satz­tei­le passen.Die ge­nann­ten Artikel direkt im ShopKnie­scho­ner Fento 200 PRO / Fento ORIGINALKnie­scho­ner Fento 200 PRO / Fento ORIGINAL.Er­satz­kis­sen für Fento 200 Pro / ORIGINAL (2 Stück im Set)Er­satz­kis­sen für Fento 200 Pro / ORIGINAL (2 Stück im Set).Er­satz­rie­men für Fento 400 Pro / MAX (4 Stück im Set)Er­satz­rie­men für Fento 400 Pro / MAX (4 Stück im Set).Er­satz­kis­sen für Fento 400 Pro / MAX (2 Stück im Set)Er­satz­kis­sen für Fento 400 Pro / MAX (2 Stück im Set).

14,99 €

Inhalt: 1 Paar

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Artikel-Nr.: FA10586
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Ersatzkissen für Fento 200 Pro / ORIGINAL (2 Stück im Set)
Er­satz­kis­sen für FENTO 200 PRO / ORI­GI­NAL, 2 Stück im Set (Art. FA10589)Die at­mungs­ak­ti­ve Ein­la­ge des FENTO 200 PRO als Er­satz­teil – 2 Stück im Set. Sie ist spe­zi­ell für dieses Modell ent­wi­ckelt und sorgt für die er­go­no­mi­sche Druck­ver­tei­lung über das Schien­bein, mit der der Scho­ner Knie- und Rü­cken­be­schwer­den vor­beugt. Statt den ganzen Knie­schutz zu er­set­zen, tau­schen Sie das Kissen.2 Stückim Set200 PROpas­send fürSchien­beinEnt­las­tungWarum Er­satz­tei­le bei Knie­schutz be­son­ders sinn­voll sindEin Knie­scho­ner be­steht aus drei Teilen mit völlig un­ter­schied­li­cher Le­bens­dau­er. Die Schale hält oft Jahre. Die Ein­la­ge wird durch­ge­ses­sen und un­hy­gie­nisch. Die Riemen ver­schlei­ßen am schnells­ten – Klett setzt sich mit Fu­gen­mör­tel und Estrich­staub zu, das Gummi ver­liert Span­nung. Genau des­halb ist ein Knie­scho­ner selten wirk­lich kaputt, wenn er nicht mehr rich­tig hält.Riemen: das erste Ver­schleiß­teilWenn der Scho­ner wan­dert, obwohl Sie ihn fest ziehen, ist meist das Gummi aus­ge­lau­fen oder das Klett zu­ge­setzt.Ein­la­ge: das Hy­gie­ne­teilEin durch­ge­ses­se­nes Kissen ver­teilt nicht mehr, und es sitzt acht Stun­den an einer warmen, feuch­ten Stelle.Schale: hält am längs­tenSo­lan­ge sie nicht ge­ris­sen ist, leis­tet sie ihre Auf­ga­be un­ver­än­dert.Die Rech­nungRiemen und Kissen kosten einen Bruch­teil eines neuen Paars – und Sie be­hal­ten den Scho­ner, an den Sie ge­wöhnt sind.Woran Sie er­ken­nen, dass es Zeit istDer Scho­ner wan­dert am Bein, obwohl Sie die Riemen fest ziehen.Das Klett hält nicht mehr – oft hilft vorher schon Aus­bürs­ten der Haken.Das Gummi ist aus­ge­lau­fen: Der Riemen zieht sich nicht mehr zu­sam­men, wenn Sie ihn dehnen und los­las­sen.Das Kissen bleibt platt und stellt sich nach dem Auf­ste­hen nicht mehr zurück.Sie spüren Druck­stel­len an Stel­len, an denen früher keine waren.Ein Tipp, bevor Sie er­set­zen: Klett­flä­chen mit einer Draht­bürs­te aus­bürs­ten. Er­staun­lich oft ist nicht das Klett ver­schlis­sen, son­dern nur voller Fein­sta­ub.Die Ein­la­ge ist das Hy­gie­ne­teilEin Knie­kis­sen sitzt acht Stun­den an einer warmen, feuch­ten Stelle. Es wird durch­ge­ses­sen, und es wird un­hy­gie­nisch – beides lange, bevor die Schale etwas ab­be­kommt. Der Her­stel­ler­hin­weis ist des­halb ein­deu­tig: Er­satz­kis­sen tau­schen, statt das ge­sam­te Knie­schutz­set zu er­set­zen.Schweiß, Hy­gie­ne und Stand­zeitEin Knie­scho­ner sitzt acht Stun­den an einer warmen, feuch­ten Stelle. Was daraus folgt, ent­schei­det über die tat­säch­li­che Le­bens­dau­er:At­mungs­ak­ti­ve Ein­la­ge – sonst ar­bei­ten Sie in einem nassen Pols­ter, und Feuch­tig­keit weicht die Haut auf.Aus­tausch­ba­re Ein­la­ge – die Ein­la­ge ist das Teil, das zuerst durch­ge­ses­sen und un­hy­gie­nisch wird, nicht die Schale.Ab­wasch­ba­re Au­ßen­scha­le – an­ge­trock­ne­ter Flie­sen­kle­ber und Fu­gen­mör­tel machen jede Schale hart und rau.Riemen mit­wa­schen – Klett setzt sich mit Staub zu und hält dann nicht mehr. Klett­flä­chen re­gel­mä­ßig aus­bürs­ten.Der Hin­ter­grund in zwei SätzenKnie­ar­thro­se ist als Be­rufs­krank­heit Nr. 2112 an­er­kannt – ab 13.000 Stun­den kni­en­der Tä­tig­keit im Ar­beits­le­ben und min­des­tens einer Stunde pro Schicht. Wer täg­lich vier Stun­den kniet, er­reicht diese Schwel­le nach etwa 15 Be­rufs­jah­ren.Ein Knie­scho­ner, der nicht rich­tig sitzt, wird nicht ge­tra­gen – und ein nicht ge­tra­ge­ner Knie­scho­ner schützt nichts. Des­halb ist ein durch­ge­ses­se­nes Kissen kein kos­me­ti­sches Pro­blem, son­dern der Punkt, an dem der Ar­beits­schutz auf­hört zu wirken.Tech­ni­sche DatenPro­duktartEr­satz­teil: Kissen für Knie­scho­nerInhalt2 Stück im SetPas­send fürFENTO 200 PRO / FENTO ORI­GI­NALMa­te­ri­alat­mungs­ak­ti­ve Ein­la­ge, spe­zi­ell für den FENTO 200 PRO ent­wi­ckeltAr­ti­kel­num­merFA10589Her­stel­lerNier­hausLohnt sich ein Er­satz­teil ge­gen­über einem neuen Paar?In der Regel deut­lich. Die Schale eines Knie­scho­ners hält oft Jahre – ver­schlis­sen sind Riemen und Ein­la­ge. Beide kosten einen Bruch­teil eines neuen Paars, und Sie be­hal­ten den Scho­ner, an den Sie ge­wöhnt sind.Woran merke ich, dass das Kissen durch ist?Es bleibt platt und stellt sich nach dem Auf­ste­hen nicht mehr zurück. Ein Kissen, das nicht mehr zu­rück­fe­dert, ver­teilt die Last nicht mehr.Kann ich das selbst wech­seln?Ja. Die Teile sind zum Aus­tausch vor­ge­se­hen und ohne Werk­zeug zu wech­seln. Achten Sie danach auf die Po­si­ti­on: Riemen ge­hö­ren ober- und un­ter­halb der Knie­keh­le, das Kissen mit der dicks­ten Stelle unter die Knieschei­be.Was, wenn ich mein Modell nicht sicher kenne?Nennen Sie uns die Ar­ti­kel­num­mer oder schi­cken Sie uns ein Foto Ihres Scho­ners – wir sagen Ihnen, wel­ches Er­satz­teil passt.Riemen oder Kissen ein­zeln nach­kau­fenEin Knie­scho­ner ist meist nicht kaputt, wenn Riemen oder Kissen ver­schlis­sen sind. Nennen Sie uns Ihr Modell, wir sagen Ihnen, welche Er­satz­tei­le passen.Die ge­nann­ten Artikel direkt im ShopKnie­scho­ner Fento 200 PRO / Fento ORIGINALKnie­scho­ner Fento 200 PRO / Fento ORIGINAL.Er­satz­rie­men für Fento 200 Pro / ORIGINAL (2 Stück im Set)Er­satz­rie­men für Fento 200 Pro / ORIGINAL (2 Stück im Set).Er­satz­kis­sen für Fento 400 Pro / MAX (2 Stück im Set)Er­satz­kis­sen für Fento 400 Pro / MAX (2 Stück im Set).Er­satz­rie­men für Fento 400 Pro / MAX (4 Stück im Set)Er­satz­rie­men für Fento 400 Pro / MAX (4 Stück im Set).

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Knieschoner Fento 200 PRO / Fento ORIGINAL

Knie­scho­ner FENTO 200 PRO / FENTO ORI­GI­NAL (Art. 90071)

Der FENTO 200 PRO ist der Knie­scho­ner, an dem sich die an­de­ren messen lassen müssen: Leis­tungs­stu­fe 1 also durch­stich­fest, ein keil­för­mi­ges In­nen­kis­sen für die Druck­ver­tei­lung, ex­trab­rei­te Gum­mi­bän­der mit Klett statt schma­ler Gurte – und Riemen wie Kissen sind aus­tausch­bar. Für den täg­li­chen Bau­stel­len-Dau­er­ein­satz.

Stufe 1
durch­stich­fest
Keil­form
In­nen­kis­sen
ex­trab­reit
Gum­mi­bän­der
aus­tausch­bar
Riemen + Kissen

Warum Knie­schutz im Flie­sen­le­ger­hand­werk keine Kom­fort­fra­ge ist

Knie­ar­thro­se ist in Deutsch­land eine an­er­kann­te Be­rufs­krank­heit. In der Be­rufs­krank­hei­ten­ver­ord­nung ist sie unter der Nummer 2112 ge­führt, und die De­fi­ni­ti­on nennt kon­kre­te Zahlen: „Gon­ar­thro­se durch eine Tä­tig­keit im Knien oder ver­gleich­ba­rer Knie­be­las­tung mit einer ku­mu­la­ti­ven Ein­wir­kungs­dau­er wäh­rend des Ar­beits­le­bens von min­des­tens 13.000 Stun­den und einer Min­de­stein­wir­kungs­dau­er von ins­ge­samt einer Stunde pro Schicht“. Als ver­gleich­ba­re Knie­be­las­tung gelten dabei auch Hocken, Fer­sen­sitz und Krie­chen.

Was 13.000 Stun­den im Be­rufs­le­ben be­deu­ten

Rech­nen Sie mit 220 Ar­beits­ta­gen im Jahr, dann ist die Schwel­le schnel­ler er­reicht, als die große Zahl ver­mu­ten lässt: Bei vier Stun­den Knien pro Tag sind es rund 15 Be­rufs­jah­re. Bei fünf Stun­den etwa zwölf, bei sechs Stun­den knapp zehn. Für einen Flie­sen­le­ger ist das keine theo­re­ti­sche Grenze, son­dern eine rea­lis­ti­sche Zwi­schen­bi­lanz.
Diese Zahlen sind der Grund, warum Knie­schutz im Hand­werk anders be­wer­tet wird als an­de­res Zu­be­hör: Es geht nicht um be­que­me­res Ar­bei­ten heute, son­dern darum, ob Sie in zwan­zig Jahren noch knien können. Bei kon­kre­ten Be­schwer­den ist der Be­triebs­arzt oder Ihre Be­rufs­ge­nos­sen­schaft der rich­ti­ge An­sprech­part­ner – auch weil dort die Be­las­tungs­do­ku­men­ta­ti­on ge­führt wird.

DIN EN 14404: die Norm, an der Sie Knie­schutz ver­glei­chen können

Für Knie­schutz bei kni­en­den Ar­bei­ten gilt die DIN EN 14404. Sie ordnet jedes Pro­dukt in einen Typ ein – das sagt, wie der Schutz am Körper sitzt – und in eine Leis­tungs­stu­fe, die sagt, wo­ge­gen er schützt. Beide An­ga­ben zu­sam­men machen Knie­schutz erst ver­gleich­bar.

Die vier Typen

Typ 1Knie­schutz, der un­ab­hän­gig von der Klei­dung am Bein be­fes­tigt wird – der klas­si­sche Scha­len­knie­schutz mit Riemen.
Typ 2Knie­pols­ter in Ver­bin­dung mit der Klei­dung: fest ein­ge­näht oder in Ho­sen­ta­schen ein­ge­scho­ben.
Typ 3Knie­mat­ten, die am Ar­beits­platz po­si­tio­niert und nicht am Körper be­fes­tigt werden. Sie gelten des­halb nicht als PSA im Sinne der Ver­ord­nung.
Typ 4Knie­schutz am Bein mit zu­sätz­li­chen Vor­rich­tun­gen – zum Bei­spiel mit Sitz­flä­che.

Die Leis­tungs­stu­fen

Stufe 0Kein Durch­stich­schutz. Für sau­be­re, glatte und ebene Flä­chen ohne her­um­lie­gen­de Ge­gen­stän­de.
Stufe 1Durch­stich­schutz bei einer Kraft von min­des­tens 100 N auf glat­ter Fläche – für Ar­bei­ten, bei denen Split­ter und Scher­ben ent­ste­hen.
Stufe 1UMin­des­tens 100 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – etwa bei her­vor­ste­hen­den Teilen wie Be­weh­rungs­ei­sen.
Stufe 2Min­des­tens 250 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – für grobes, ge­bro­che­nes Ma­te­ri­al.

Was das für die Flie­sen­bau­stel­le heißt

Auf einer Flie­sen­bau­stel­le liegen Scher­ben, Bruch­stü­cke und Flie­sen­split­ter – genau der Fall, für den Stufe 1 de­fi­niert ist. Stufe 0 ist für den Rohbau und für Estrich mit Splitt zu wenig. Achten Sie des­halb auf die Stufe, nicht nur auf die Pols­ter­di­cke: Ein dickes, wei­ches Pols­ter ohne Durch­stich­schutz lässt eine Scher­be durch.
Dieses Modell ist mit Leis­tungs­stu­fe 1 aus­ge­wie­sen – also durch­stich­fest ab einer Kraft von 100 N auf glat­ter Fläche. Das ist die Stufe, die auf einer Flie­sen­bau­stel­le mit Scher­ben und Split­tern ge­braucht wird.

Der ganze Trick heißt Fläche

Wenn Sie knien, liegt ein großer Teil Ihres Kör­per­ge­wichts auf zwei sehr klei­nen Flä­chen. Der Druck auf das Gewebe ist Kraft ge­teilt durch Fläche – also lässt sich die Be­las­tung auf genau zwei Wegen senken: we­ni­ger Ge­wicht darauf, oder mehr Fläche dar­un­ter. Am Ge­wicht können Sie nichts ändern, an der Fläche schon:

Dop­pel­te Auf­la­ge­flä­che, halber Druck

Das ist keine Faust­re­gel, son­dern eine Di­vi­si­on. Genau des­halb wirkt ein groß­flä­chi­ges Pols­ter spür­bar anders als ein dickes, klei­nes.

Keil­form ver­la­gert Last auf den Un­ter­schen­kel

Ein keil­för­mi­ges Kissen nimmt einen Teil der Last von der Knieschei­be und legt ihn auf das Schien­bein – also auf eine Fläche, die dafür besser ge­eig­net ist.

Weich allein hilft nicht

Ein zu wei­ches Pols­ter wird unter dem Knie ganz zu­sam­men­ge­drückt. Dann liegt die Last wieder punk­tu­ell an – nur eben ein Stück tiefer.

Harte Schale plus weiche Ein­la­ge

Die Schale ver­teilt die Kraft über die ganze Fläche, die Ein­la­ge nimmt die Rest­spit­zen. Erst die Kom­bi­na­ti­on funk­tio­niert.

Was der Druck kon­kret an­rich­tet

Vor der Knieschei­be sitzt ein Schleim­beu­tel. Dau­ern­der Druck auf diese Stelle kann ihn ent­zün­den – die Bur­si­tis prae­pa­tel­la­ris, im Hand­werk seit Ge­ne­ra­tio­nen als „Flie­sen­le­ger­knie“ be­kannt. Sie ent­steht nicht durch einen ein­zel­nen Tag, son­dern durch die Summe. Und sie ist der Grund, warum Pols­ter die Last vom Punkt der Knieschei­be weg­neh­men sollen, statt sie nur zu dämp­fen.

Was dieses Modell kon­kret anders macht

Keil­för­mi­ges In­nen­kis­sen

Der Keil ver­la­gert einen Teil der Last von der Knieschei­be auf den Un­ter­schen­kel. Genau dort, wo der Schleim­beu­tel sitzt, wird der Druck ge­rin­ger.

Seit­lich wei­cher und nach­gie­bi­ger

Die Schale ist nicht über­all gleich steif. Vorn ver­teilt sie die Kraft, seit­lich gibt sie nach – das ver­hin­dert das Scheu­ern am Knie­um­fang.

Ex­trab­rei­te Gum­mi­bän­der

Breit und elas­tisch statt schmal und starr. Die Hal­te­kraft ver­teilt sich, und beim Beugen folgt das Band, statt ein­zu­schnei­den.

At­mungs­ak­ti­ve, aus­tausch­ba­re Ein­la­ge

Das Kissen ist schweiß­ab­sor­bie­rend und luft­durch­läs­sig – und wenn es nach zwei Jahren durch­ge­ses­sen ist, tau­schen Sie es und be­hal­ten die Schale.

Worauf es bei den Riemen an­kommt – und was in der Knie­keh­le pas­siert

Der häu­figs­te Grund, warum guter Knie­schutz nach zwei Tagen im Auto liegen bleibt, ist nicht das Pols­ter, son­dern die Be­fes­ti­gung. In der Knie­keh­le laufen Nerven und Gefäße dicht unter der Haut. Ein schma­ler Riemen, der dort ein­schnei­det, führt zu Druck­stel­len, Krib­beln und tauben Stel­len im Un­ter­schen­kel – und dann trägt man den Scho­ner nicht mehr.

Breit statt schmal

Ein brei­tes Gum­mi­band ver­teilt die Hal­te­kraft. Schma­le Gurte schnei­den ein, sobald Sie das Knie beugen – also die ganze Zeit.

Elas­tisch statt starr

Beim Knien ändert sich der Umfang des Beins. Ein elas­ti­sches Band folgt, ein star­rer Gurt wird beim Beugen zur Fessel.

Nicht in die Knie­keh­le legen

Die Riemen ge­hö­ren ober- und un­ter­halb der Knie­keh­le, nicht mitten hinein.

Aus­tausch­bar

Riemen sind das erste Teil, das ver­schleißt. Wenn sie er­setz­bar sind, ist nach zwei Jahren nicht der ganze Scho­ner hin­über.
Ein Knie­scho­ner, der drückt, wird nicht ge­tra­gen – und ein nicht ge­tra­ge­ner Knie­scho­ner schützt nichts. Nehmen Sie des­halb Pass­form und Rie­men­kom­fort ge­nau­so ernst wie die Leis­tungs­stu­fe.

Die Au­ßen­scha­le

Die Schale ist gum­mi­ähn­lich, was­ser­ab­wei­send und leicht ab­wasch­bar, dabei ab­rieb­fest und feuch­tig­keits­re­sis­tent. Auf einer Flie­sen­bau­stel­le sind das drei prak­ti­sche Ei­gen­schaf­ten: Fu­gen­mör­tel und Kleber lassen sich ab­wa­schen, statt an­zu­trock­nen und die Auf­la­ge­flä­che hart und rut­schig zu machen. Der Her­stel­ler weist die Schale aus­drück­lich als be­son­ders rutsch­fest aus.

Rutsch­fes­tig­keit ist ein Si­cher­heits­merk­mal, kein Kom­fort­merk­mal

Frisch ver­leg­te Flie­sen, Kle­ber­res­te und feuch­ter Estrich sind glatt. Ein Knie­scho­ner mit harter, glat­ter Schale rutscht darauf weg – und weil Sie im Knien kaum ab­fan­gen können, endet das oft mit dem Sturz auf die Seite oder mit der Hand in den Scher­ben. Achten Sie auf eine grif­fi­ge Auf­la­ge­flä­che, und halten Sie sie frei von an­ge­trock­ne­tem Kleber.

Rich­tig an­pas­sen

1
Im Knien an­pas­sen, nicht im Stehen
Der Bein­um­fang ändert sich beim Beugen deut­lich. Was im Stehen gut sitzt, schnei­det im Knien ein.
2
Pols­ter­mit­te auf die Knieschei­be
Die dicks­te Stelle des Pols­ters gehört unter die Knieschei­be, nicht dar­un­ter oder dar­über.
3
Riemen ober- und un­ter­halb der Knie­keh­le
Nicht mitten in die Knie­keh­le. Dort liegen Nerven und Gefäße dicht unter der Haut.
4
So fest wie nötig, so lose wie mög­lich
Der Scho­ner darf nicht wan­dern, aber auch nicht ab­schnü­ren. Nach einer Stunde nach­kon­trol­lie­ren.
5
Auf taube Stel­len achten
Krib­beln oder Taub­heit im Un­ter­schen­kel heißt: zu fest oder falsch po­si­tio­niert. Sofort kor­ri­gie­ren.

Schweiß, Hy­gie­ne und Stand­zeit

Ein Knie­scho­ner sitzt acht Stun­den an einer warmen, feuch­ten Stelle. Was daraus folgt, ent­schei­det über die tat­säch­li­che Le­bens­dau­er:

  • At­mungs­ak­ti­ve Ein­la­ge – sonst ar­bei­ten Sie in einem nassen Pols­ter, und Feuch­tig­keit weicht die Haut auf.
  • Aus­tausch­ba­re Ein­la­ge – die Ein­la­ge ist das Teil, das zuerst durch­ge­ses­sen und un­hy­gie­nisch wird, nicht die Schale.
  • Ab­wasch­ba­re Au­ßen­scha­le – an­ge­trock­ne­ter Flie­sen­kle­ber und Fu­gen­mör­tel machen jede Schale hart und rau.
  • Riemen mit­wa­schen – Klett setzt sich mit Staub zu und hält dann nicht mehr. Klett­flä­chen re­gel­mä­ßig aus­bürs­ten.
Für dieses Modell führen wir Er­satz­rie­men (2 Stück im Set) und Er­satz­kis­sen (2 Stück im Set) ein­zeln. Damit ist ein FENTO 200 PRO nach ein oder zwei Jahren kein Neu­kauf, son­dern ein Er­satz­teil.

Die wirk­sams­te Maß­nah­me: gar nicht knien

Knie­schutz senkt den Druck auf das Knie, aber nicht die Zeit im Knien – und die Be­rufs­krank­heit 2112 rech­net in Stun­den, nicht in Newton. Des­halb steht in jeder ernst­haf­ten Be­trach­tung zuerst die Frage, ob sich die kni­en­de Hal­tung ganz ver­mei­den lässt:

Roll­sitz oder Knie­rol­ler

Ver­la­gert die Last auf Gesäß oder Schien­bein und macht das Wei­ter­rü­cken zum Rollen. Die Knie sind ent­las­tet und die Zeit im Knien sinkt.

Ar­beits­hö­he ver­än­dern

Was auf einem Bock vor­be­rei­tet werden kann – Zu­schnitt, An­mi­schen, Sor­tie­ren – muss nicht am Boden pas­sie­ren.

Hal­tung wech­seln

Knien, Hocken und Stehen im Wech­sel be­las­tet un­ter­schied­li­che Struk­tu­ren. Dau­er­haft die­sel­be Hal­tung ist das Pro­blem.

Beides zu­sam­men

Auch mit Roll­sitz bleibt genug übrig, wofür man knien muss. Knie­schutz und Roll­sitz sind keine Al­ter­na­ti­ven, son­dern Er­gän­zun­gen.

Tech­ni­sche Daten

Pro­duktartScha­len­knie­scho­ner mit Rie­men­be­fes­ti­gung
ModellFENTO 200 PRO / FENTO ORI­GI­NAL
Maße je Schoner260 × 160 × 80 mm (Her­stel­ler­an­ga­be 08/2026)
Gewicht je Schoner300 g (Her­stel­ler­an­ga­be 08/2026)
NormDIN EN 14404, Typ 1, Leis­tungs­stu­fe 1 (mindestens 100 N) (Her­stel­ler­an­ga­be 08/2026)
Au­ßen­scha­legum­mi­ähn­lich, was­ser­ab­wei­send, ab­wasch­bar, ab­rieb­fest, seit­lich wei­cher und nach­gie­bi­ger
In­nen­kis­senkeil­för­mig, schweiß­ab­sor­bie­rend, at­mungs­ak­tiv, aus­tausch­bar
Be­fes­ti­gungex­trab­rei­te Gum­mi­bän­der mit Klett, aus­tausch­bar
Rutsch­fes­tig­keitbe­son­ders rutsch­fest aus­ge­wie­sen
Lie­fer­um­fang1 Paar
Er­satz­tei­leEr­satz­rie­men und Er­satz­kis­sen se­pa­rat er­hält­lich
Ar­ti­kel­num­mer90071
Was be­deu­tet Leis­tungs­stu­fe 1?
Durch­stich­schutz ab einer Kraft von 100 N auf glat­ter Fläche, nach DIN EN 14404. Das ist die Stufe, die auf einer Flie­sen­bau­stel­le mit Scher­ben und Split­tern ge­braucht wird – Stufe 0 hat gar keinen Durch­stich­schutz.
Warum ist das Kissen keil­för­mig?
Weil ein Keil einen Teil der Last von der Knieschei­be auf den Un­ter­schen­kel ver­la­gert. Ein fla­ches Kissen dämpft nur, ein keil­för­mi­ges ver­teilt.
Kann ich Riemen und Kissen ein­zeln nach­kau­fen?
Ja, beide führen wir als Set zu je 2 Stück. Die Riemen ver­schlei­ßen er­fah­rungs­ge­mäß zuerst.
200 PRO oder 400 PRO?
Der 400 PRO ist die ex­tra­lan­ge Aus­füh­rung und schützt zu­sätz­lich das Schien­bein. Wenn Sie viel auf dem Schien­bein auf­lie­gen oder auf grobem Un­ter­grund ar­bei­ten, ist er die bes­se­re Wahl – sonst reicht der 200 PRO.

Wel­ches FENTO-Modell ist das rich­ti­ge?

Die Reihe reicht vom fla­chen Ho­sen­pols­ter bis zum ex­tra­lan­gen Scho­ner mit Schien­bein­schutz. Sagen Sie uns, ob Sie eine Hose mit Knie­ta­schen tragen und wie lange Sie am Tag knien – dann gren­zen wir es ge­mein­sam ein.

Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­gen

Alpro Nier­haus Knie­pro­tek­tor Wohlpro *Empfohlen von der BG*

Alpro Nier­haus Knie­pro­tek­tor Wohlpro.

Knie­kis­sen Fento 100 / Fento POCKET

Knie­kis­sen Fento 100 / Fento POCKET.

Knie­scho­ner Fento 400 PRO / Fento MAX

Knie­scho­ner Fento 400 PRO / Fento MAX.

myRolly - Roll­wa­gen / Knie­rol­ler inkl. Ana­to­mic Ergopad

myRolly Roll­wa­gen und Knie­rol­ler.

Rubi Ergonomischer Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen inkl. Knie­scho­ner (Art. 81999)

Rubi er­go­no­mi­scher Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen.

Allgemeine Sicherheitshinweise

Ihre Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Bitte beachten Sie die folgenden allgemeinen Sicherheitshinweise bei der Verwendung des abgebildeten Produktes. Diese Hinweise dienen dazu, die sichere Nutzung sicherzustellen und Risiken zu minimieren.

1. Bestimmungsgemäße Verwendung:
Verwenden Sie das Produkt ausschließlich gemäß den Anweisungen des Herstellers und für den vorgesehenen Zweck. Eine unsachgemäße Nutzung kann zu Schäden, Verletzungen oder Gefährdungen führen. Achten Sie insbesondere darauf, ob das Produkt für den gewerblichen oder privaten Einsatz vorgesehen ist.

2. Zugänglichkeit für Kinder und Haustiere:
Bewahren Sie das Produkt außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren auf, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Produkte können Kleinteile, chemische Substanzen oder andere Materialien enthalten, die gesundheitsschädlich sein können, oder scharfe Kanten und bewegliche Teile haben, die Verletzungen verursachen können.

3. Bedienungsanleitung und Sicherheitsdatenblätter:
Lesen Sie vor der ersten Verwendung die vollständige Bedienungsanleitung und, falls vorhanden, das Sicherheitsdatenblatt. Diese finden Sie unter dem Reiter „Medien und Dokumente“. Sollten Sie die Dokumente nicht finden, wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten sind unter dem Reiter „Hersteller“ verfügbar.

4. Montage und Installation:
Falls das Produkt eine Montage oder Installation erfordert, folgen Sie den spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bei Unsicherheiten oder komplexen Installationen empfehlen wir, qualifiziertes Fachpersonal hinzuzuziehen. Unsachgemäße Installation kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder einer Verkürzung der Lebensdauer des Produkts führen.

5. Wartung und Überprüfung:
Überprüfen Sie das Produkt regelmäßig auf Verschleiß, Schäden und Funktionsfähigkeit. Verwenden Sie es nicht weiter, wenn Defekte festgestellt werden. Lassen Sie es bei Bedarf von qualifiziertem Fachpersonal reparieren oder ersetzen. Beachten Sie die in der Bedienungsanleitung angegebenen Wartungsintervalle.

6. Umweltbedingungen:
Nutzen und lagern Sie das Produkt nur unter den in der Bedienungsanleitung angegebenen Bedingungen, wie Temperatur, Feuchtigkeit, Belüftung und Umgebungsbedingungen. Unsachgemäße Lagerung oder Nutzung kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder Materialschäden führen. Vermeiden Sie den Kontakt mit Wasser oder Feuchtigkeit, wenn das Produkt nicht ausdrücklich dafür ausgelegt ist.

7. Schutzmaßnahmen:
Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstung (z. B. Handschuhe, Schutzbrille, Atemschutz), insbesondere bei der Arbeit mit Produkten, die mechanische, chemische, thermische oder elektrische Risiken bergen können. Beachten Sie die spezifischen Hinweise zur Schutzausrüstung in der Bedienungsanleitung oder im Sicherheitsdatenblatt.

8. Reinigung und Pflege:
Reinigen Sie das Produkt und genutzte Werkzeuge regelmäßig und gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung. Verwenden Sie nur geeignete Reinigungsmittel, um Schäden an Materialien oder Oberflächen zu vermeiden. Unsachgemäße Reinigung oder Vernachlässigung der Pflege kann die Funktionalität und Sicherheit beeinträchtigen.

9. Entsorgung:
Entsorgen Sie das Produkt umweltgerecht gemäß den lokalen Vorschriften. Beachten Sie dabei spezielle Regelungen für Batterien, Akkus, chemische Stoffe oder elektronische Komponenten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Bedienungsanleitung oder beim zuständigen Entsorgungsdienst.

10. Kundenservice:
Bei Fragen, Unsicherheiten oder technischen Problemen wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten finden Sie unter dem Reiter „Hersteller“ auf dieser Seite. Bitte halten Sie die Modellnummer und Seriennummer des Produktes bereit.

Wichtiger Hinweis:
Diese allgemeinen Sicherheitshinweise ersetzen nicht die spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bitte lesen und befolgen Sie stets die detaillierten Informationen in der Bedienungsanleitung, den Sicherheitsdatenblättern oder weiteren produktspezifischen Dokumenten. Im Zweifel haben die Herstellerangaben Vorrang.

Nierhaus

Nierhaus GmbH

Herforder Straße 145 

32105 Bad Salzuflen 

Deutschland

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Knieschoner

Bin sehr zufrieden und für mich die besten Knieschoner auf dem Markt.

Thomas Faulian

25. April 2025

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Top

ich wünschte ich hätte die Fento200 schon eher entdeckt. Nie wieder Knieschmerzen durch diese Dinger! Mein Stift ist auch begeistert.

Mert Aydin

30. Januar 2024

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Kein anderer Knieschoner mehr!

Unsere gesamte Mannschaft ist seit gut einem Jahr auf den Fento 200 Pro umgestiegen und ALLE sind hellauf begeistert. Knieschmerzen im Laufe des Arbeitstages gehören der Vergangenheit an! Absolute Kaufempfehlung!!!

M. Neumann

1. September 2023

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Bester Knieschoner

Bester Knieschoner. Punkt, mehr gibt es nicht zu sagen ;)

Nils Rutloff

21. November 2022

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Tipp
Kniekissen Fento 100 / Fento POCKET
Knie­kis­sen FENTO 100 / FENTO POCKET, 24 × 16 cm (Art. FA10455)Das FENTO 100 ist der rie­men­lo­se Ein­stieg in die FENTO-Reihe: ein er­go­no­misch ge­form­tes Knie­kis­sen, das in die Knie­ta­schen der Ar­beits­ho­se kommt. 24 × 16 cm Auf­la­ge­flä­che, at­mungs­ak­tiv und was­ser­dicht, sehr fle­xi­bel und lang­le­big. Emp­foh­len von Ar­beits­si­cher­heits­ärz­ten und Phy­sio­the­ra­peu­ten.24 × 16 cmAuf­la­ge­flä­cheHo­sen­ta­scheBauartwas­ser­dichtMa­te­ri­alWarum Knie­schutz im Flie­sen­le­ger­hand­werk keine Kom­fort­fra­ge istKnie­ar­thro­se ist in Deutsch­land eine an­er­kann­te Be­rufs­krank­heit. In der Be­rufs­krank­hei­ten­ver­ord­nung ist sie unter der Nummer 2112 ge­führt, und die De­fi­ni­ti­on nennt kon­kre­te Zahlen: „Gon­ar­thro­se durch eine Tä­tig­keit im Knien oder ver­gleich­ba­rer Knie­be­las­tung mit einer ku­mu­la­ti­ven Ein­wir­kungs­dau­er wäh­rend des Ar­beits­le­bens von min­des­tens 13.000 Stun­den und einer Min­de­stein­wir­kungs­dau­er von ins­ge­samt einer Stunde pro Schicht“. Als ver­gleich­ba­re Knie­be­las­tung gelten dabei auch Hocken, Fer­sen­sitz und Krie­chen.Was 13.000 Stun­den im Be­rufs­le­ben be­deu­tenRech­nen Sie mit 220 Ar­beits­ta­gen im Jahr, dann ist die Schwel­le schnel­ler er­reicht, als die große Zahl ver­mu­ten lässt: Bei vier Stun­den Knien pro Tag sind es rund 15 Be­rufs­jah­re. Bei fünf Stun­den etwa zwölf, bei sechs Stun­den knapp zehn. Für einen Flie­sen­le­ger ist das keine theo­re­ti­sche Grenze, son­dern eine rea­lis­ti­sche Zwi­schen­bi­lanz.Diese Zahlen sind der Grund, warum Knie­schutz im Hand­werk anders be­wer­tet wird als an­de­res Zu­be­hör: Es geht nicht um be­que­me­res Ar­bei­ten heute, son­dern darum, ob Sie in zwan­zig Jahren noch knien können. Bei kon­kre­ten Be­schwer­den ist der Be­triebs­arzt oder Ihre Be­rufs­ge­nos­sen­schaft der rich­ti­ge An­sprech­part­ner – auch weil dort die Be­las­tungs­do­ku­men­ta­ti­on ge­führt wird.24 × 16 cm – die Zahl, auf die es an­kommtBei Knie­schutz ist die Auf­la­ge­flä­che die wich­tigs­te Angabe, und sie wird selten ge­nannt. 24 × 16 cm sind rund 380 Qua­drat­zen­ti­me­ter – deut­lich mehr als die Fläche, auf der ein un­ge­schütz­tes Knie auf­liegt. Weil der Druck Kraft ge­teilt durch Fläche ist, ist genau das der Wirk­me­cha­nis­mus: nicht Dämp­fung, son­dern Ver­tei­lung.Der ganze Trick heißt FlächeWenn Sie knien, liegt ein großer Teil Ihres Kör­per­ge­wichts auf zwei sehr klei­nen Flä­chen. Der Druck auf das Gewebe ist Kraft ge­teilt durch Fläche – also lässt sich die Be­las­tung auf genau zwei Wegen senken: we­ni­ger Ge­wicht darauf, oder mehr Fläche dar­un­ter. Am Ge­wicht können Sie nichts ändern, an der Fläche schon:Dop­pel­te Auf­la­ge­flä­che, halber DruckDas ist keine Faust­re­gel, son­dern eine Di­vi­si­on. Genau des­halb wirkt ein groß­flä­chi­ges Pols­ter spür­bar anders als ein dickes, klei­nes.Keil­form ver­la­gert Last auf den Un­ter­schen­kelEin keil­för­mi­ges Kissen nimmt einen Teil der Last von der Knieschei­be und legt ihn auf das Schien­bein – also auf eine Fläche, die dafür besser ge­eig­net ist.Weich allein hilft nichtEin zu wei­ches Pols­ter wird unter dem Knie ganz zu­sam­men­ge­drückt. Dann liegt die Last wieder punk­tu­ell an – nur eben ein Stück tiefer.Harte Schale plus weiche Ein­la­geDie Schale ver­teilt die Kraft über die ganze Fläche, die Ein­la­ge nimmt die Rest­spit­zen. Erst die Kom­bi­na­ti­on funk­tio­niert.Was der Druck kon­kret an­rich­tetVor der Knieschei­be sitzt ein Schleim­beu­tel. Dau­ern­der Druck auf diese Stelle kann ihn ent­zün­den – die Bur­si­tis prae­pa­tel­la­ris, im Hand­werk seit Ge­ne­ra­tio­nen als „Flie­sen­le­ger­knie“ be­kannt. Sie ent­steht nicht durch einen ein­zel­nen Tag, son­dern durch die Summe. Und sie ist der Grund, warum Pols­ter die Last vom Punkt der Knieschei­be weg­neh­men sollen, statt sie nur zu dämp­fen.At­mungs­ak­tiv und was­ser­dicht – beides zu­gleichDas klingt wi­der­sprüch­lich, be­schreibt aber zwei ver­schie­de­ne Rich­tun­gen: Von außen soll kein Wasser ein­drin­gen – auf feuch­tem Estrich und in der Dusche knien Sie im Nassen. Von innen soll Feuch­tig­keit ab­ge­führt werden, weil ein Pols­ter, in dem Schweiß steht, die Haut auf­weicht und un­an­ge­nehm wird. Genau diese Kom­bi­na­ti­on ist bei einem Pols­ter, das den ganzen Tag in der Hose sitzt, ent­schei­dend.DIN EN 14404: die Norm, an der Sie Knie­schutz ver­glei­chen könnenFür Knie­schutz bei kni­en­den Ar­bei­ten gilt die DIN EN 14404. Sie ordnet jedes Pro­dukt in einen Typ ein – das sagt, wie der Schutz am Körper sitzt – und in eine Leis­tungs­stu­fe, die sagt, wo­ge­gen er schützt. Beide An­ga­ben zu­sam­men machen Knie­schutz erst ver­gleich­bar.Die vier TypenTyp 1Knie­schutz, der un­ab­hän­gig von der Klei­dung am Bein be­fes­tigt wird – der klas­si­sche Scha­len­knie­schutz mit Riemen.Typ 2Knie­pols­ter in Ver­bin­dung mit der Klei­dung: fest ein­ge­näht oder in Ho­sen­ta­schen ein­ge­scho­ben.Typ 3Knie­mat­ten, die am Ar­beits­platz po­si­tio­niert und nicht am Körper be­fes­tigt werden. Sie gelten des­halb nicht als PSA im Sinne der Ver­ord­nung.Typ 4Knie­schutz am Bein mit zu­sätz­li­chen Vor­rich­tun­gen – zum Bei­spiel mit Sitz­flä­che.Die Leis­tungs­stu­fenStufe 0Kein Durch­stich­schutz. Für sau­be­re, glatte und ebene Flä­chen ohne her­um­lie­gen­de Ge­gen­stän­de.Stufe 1Durch­stich­schutz bei einer Kraft von min­des­tens 100 N auf glat­ter Fläche – für Ar­bei­ten, bei denen Split­ter und Scher­ben ent­ste­hen.Stufe 1UMin­des­tens 100 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – etwa bei her­vor­ste­hen­den Teilen wie Be­weh­rungs­ei­sen.Stufe 2Min­des­tens 250 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – für grobes, ge­bro­che­nes Ma­te­ri­al.Was das für die Flie­sen­bau­stel­le heißtAuf einer Flie­sen­bau­stel­le liegen Scher­ben, Bruch­stü­cke und Flie­sen­split­ter – genau der Fall, für den Stufe 1 de­fi­niert ist. Stufe 0 ist für den Rohbau und für Estrich mit Splitt zu wenig. Achten Sie des­halb auf die Stufe, nicht nur auf die Pols­ter­di­cke: Ein dickes, wei­ches Pols­ter ohne Durch­stich­schutz lässt eine Scher­be durch.Der Her­stel­ler nennt für dieses Modell keine Leis­tungs­stu­fe nach DIN EN 14404. Wenn Sie auf Un­ter­grün­den mit Scher­ben und Split­tern ar­bei­ten und einen aus­ge­wie­se­nen Durch­stich­schutz brau­chen, sind der FENTO Pocket M2 mit Ar­mor­Tech-Schicht oder ein Scha­len­knie­scho­ner mit Stufe 1 die pas­sen­de­re Wahl.Scha­len­knie­scho­ner oder Knie­pols­ter für die Hose?Das ist die Grund­ent­schei­dung, und sie hängt we­ni­ger am Pro­dukt als an Ihrer Ar­beits­ho­se und Ihrem Ar­beits­tag:Scha­len­knie­scho­ner (Typ 1)Un­ab­hän­gig von der Klei­dung, je­der­zeit an- und ab­leg­bar, meist mit grö­ße­rer Schutz­flä­che und hö­he­rer Leis­tungs­stu­fe. Dafür Riemen, die sitzen müssen, und ein Teil mehr, das man da­bei­ha­ben muss.Knie­pols­ter für Ho­sen­ta­schen (Typ 2)Kein Riemen, kein Druck in der Knie­keh­le, immer dabei, weil in der Hose. Dafür brau­chen Sie eine Hose mit Knie­ta­schen, und das Pols­ter ver­rutscht in der Tasche eher, als eine Schale am Bein ver­rutscht.Knie­mat­te oder Board (Typ 3)Nichts am Körper, keine Riemen, große Fläche. Ideal, so­lan­ge Sie länger an einer Stelle ar­bei­ten – un­prak­tisch, wenn Sie stän­dig wei­ter­rut­schen.In der PraxisViele ar­bei­ten mit zwei Lö­sun­gen: Pols­ter in der Hose für den ganzen Tag, dazu eine Matte oder ein Board für lange Ar­bei­ten an einer Stelle.Sie brau­chen eine Ar­beits­ho­se mit Knie­ta­schenDas Kissen passt in Stan­dard-Ar­beits­ho­sen mit Knie­ta­schen. Ohne solche Ta­schen funk­tio­niert es nicht – dann brau­chen Sie einen Scha­len­knie­scho­ner mit Riemen. Prüfen Sie au­ßer­dem, ob die Tasche das Kissen in Po­si­ti­on hält: Ein nach unten ge­wan­der­tes Pols­ter liegt beim nächs­ten Knien unter dem Schien­bein statt unter dem Knie.Ar­beits­tech­nik1Kissen vor dem An­zie­hen ein­le­genEr­go­no­mi­sche Form be­ach­ten – sie ist nicht sym­me­trisch in der Höhe.2Po­si­ti­on im Knien prüfenEinmal hin­kni­en und nach­füh­len: Die Auf­la­ge­flä­che gehört unter die Knieschei­be.3Zwi­schen­durch nach­schie­benJedes Ho­sen­pols­ter wan­dert mit der Zeit. Ein Griff genügt.4Zum Wa­schen her­aus­neh­menDas schont Hose und Kissen.5Rück­stel­lung kon­trol­lie­renBleibt das Kissen platt, ist es ver­braucht.Schweiß, Hy­gie­ne und Stand­zeitEin Knie­scho­ner sitzt acht Stun­den an einer warmen, feuch­ten Stelle. Was daraus folgt, ent­schei­det über die tat­säch­li­che Le­bens­dau­er:At­mungs­ak­ti­ve Ein­la­ge – sonst ar­bei­ten Sie in einem nassen Pols­ter, und Feuch­tig­keit weicht die Haut auf.Aus­tausch­ba­re Ein­la­ge – die Ein­la­ge ist das Teil, das zuerst durch­ge­ses­sen und un­hy­gie­nisch wird, nicht die Schale.Ab­wasch­ba­re Au­ßen­scha­le – an­ge­trock­ne­ter Flie­sen­kle­ber und Fu­gen­mör­tel machen jede Schale hart und rau.Riemen mit­wa­schen – Klett setzt sich mit Staub zu und hält dann nicht mehr. Klett­flä­chen re­gel­mä­ßig aus­bürs­ten.Die Ein­stu­fung nach DIN EN 14404Der Her­stel­ler weist dieses Modell als Typ 2 , Leis­tungs­stu­fe 1 aus. Typ 2 be­deu­tet: ein Polster, das in die Knietasche der Ar­beits­ho­se eingelegt wird. Stufe 1 heißt, dass das Polster einer Durch­stoß­kraft von mindestens 100 N stand­hält – ein Nagel oder ein Split­ter auf dem Estrich kommt nicht durch.Zum Einordnen: Stufe 0 stellt keine Durch­stoß­an­for­de­rung und ist nur für glatte Un­ter­grün­de gedacht, Stufe 2 ver­langt mindestens 250 N und richtet sich an Un­ter­grün­de mit vielen schar­fen Teilen. Stufe 1 ist die Ein­stu­fung, mit der im Flie­sen­le­ger­hand­werk prak­tisch alle Profimodelle arbeiten.Die wirk­sams­te Maß­nah­me: gar nicht knienKnie­schutz senkt den Druck auf das Knie, aber nicht die Zeit im Knien – und die Be­rufs­krank­heit 2112 rech­net in Stun­den, nicht in Newton. Des­halb steht in jeder ernst­haf­ten Be­trach­tung zuerst die Frage, ob sich die kni­en­de Hal­tung ganz ver­mei­den lässt:Roll­sitz oder Knie­rol­lerVer­la­gert die Last auf Gesäß oder Schien­bein und macht das Wei­ter­rü­cken zum Rollen. Die Knie sind ent­las­tet und die Zeit im Knien sinkt.Ar­beits­hö­he ver­än­dernWas auf einem Bock vor­be­rei­tet werden kann – Zu­schnitt, An­mi­schen, Sor­tie­ren – muss nicht am Boden pas­sie­ren.Hal­tung wech­selnKnien, Hocken und Stehen im Wech­sel be­las­tet un­ter­schied­li­che Struk­tu­ren. Dau­er­haft die­sel­be Hal­tung ist das Pro­blem.Beides zu­sam­menAuch mit Roll­sitz bleibt genug übrig, wofür man knien muss. Knie­schutz und Roll­sitz sind keine Al­ter­na­ti­ven, son­dern Er­gän­zun­gen.Tech­ni­sche DatenPro­duktartKnie­kis­sen für Ar­beits­ho­sen mit Knie­ta­schen, rie­men­losModellFENTO 100 / FENTO POCKETNormDIN EN 14404, Typ 2, Leis­tungs­stu­fe 1 (Her­stel­ler­an­ga­be 08/2026)Gewicht je Polster135 g (Her­stel­ler­an­ga­be 08/2026)Maße24 × 16 cmEi­gen­schaf­tenat­mungs­ak­tiv, was­ser­dicht, sehr fle­xi­bel, lang­le­bigFormer­go­no­misch, zur Knie­ent­las­tungEmp­feh­lungvon Ar­beits­si­cher­heits­ärz­ten und Phy­sio­the­ra­peu­tenVor­aus­set­zungStan­dard-Ar­beits­ho­se mit Knie­ta­schenLie­fer­um­fang1 PaarAr­ti­kel­num­merFA10455Passt es in jede Ar­beits­ho­se?In Stan­dard-Ar­beits­ho­sen mit Knie­ta­schen. Bei 24 × 16 cm soll­ten Sie die Ta­schen­grö­ße kurz ver­glei­chen, wenn Sie eine schmal ge­schnit­te­ne Hose tragen.Fento 100 oder Pocket M2?Das Pocket M2 hat die durch­stich­fes­te Ar­mor­Tech-Schicht und einen drei­la­gi­gen Aufbau. Das Fento 100 ist die ein­fa­che­re, güns­ti­ge­re Lösung, wenn es vor allem um Druck­ver­tei­lung geht.Er­setzt es einen Scha­len­knie­scho­ner?Beim Kom­fort ja, beim Durch­stich­schutz nicht un­be­dingt. Auf Un­ter­grün­den mit Scher­ben ist ein Scho­ner mit aus­ge­wie­se­ner Leis­tungs­stu­fe 1 die si­che­re­re Wahl.Wie lange hält es?Das hängt an den Stun­den im Knien. Prüfen Sie re­gel­mä­ßig die Rück­stel­lung: Sobald das Kissen platt bleibt, ver­teilt es nicht mehr und muss er­setzt werden.Wel­ches FENTO-Modell ist das rich­ti­ge?Die Reihe reicht vom fla­chen Ho­sen­pols­ter bis zum ex­tra­lan­gen Scho­ner mit Schien­bein­schutz. Sagen Sie uns, ob Sie eine Hose mit Knie­ta­schen tragen und wie lange Sie am Tag knien – dann gren­zen wir es ge­mein­sam ein.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genKnie­scho­ner Fento 400 PRO / Fento MAXKnie­scho­ner Fento 400 PRO / Fento MAX.Nier­haus Knie­kis­sen Ana­to­mic ErgopadNier­haus Knie­kis­sen Ana­to­mic Ergopad.Fento BOARD / Knie­kis­senFento BOARD / Knie­kis­sen.myRolly - Roll­wa­gen / Knie­rol­ler inkl. Ana­to­mic ErgopadmyRolly Roll­wa­gen und Knie­rol­ler.Rubi Ergonomischer Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen inkl. Knie­scho­ner (Art. 81999)Rubi er­go­no­mi­scher Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen.

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Ultraknee Hammock II Knieschoner - der Newcomer
Ul­trak­nee Ham­mock II Knie­scho­ner mit Force-Dis­tri­bu­ti­on-Tech­no­lo­gie (Art. FA10492)Der Ham­mock II ver­folgt ein an­de­res Prin­zip als alle an­de­ren: Das Knie liegt nicht auf einem Pols­ter, son­dern hängt wie in einer Hän­ge­mat­te – daher der Name. Die pa­ten­tier­te Force-Dis­tri­bu­ti­on-Tech­no­lo­gie (FDT) und eine Anti-Schock-Kon­struk­ti­on sollen Druck­spit­zen re­du­zie­ren. 250 Gramm, aus EVAC, mit 50 mm brei­tem Gurt. Nach DIN EN 14404.Hän­ge­mat­tePrin­zip250 gGe­wicht50 mmGurt­brei­teEN 14404NormWarum Knie­schutz im Flie­sen­le­ger­hand­werk keine Kom­fort­fra­ge istKnie­ar­thro­se ist in Deutsch­land eine an­er­kann­te Be­rufs­krank­heit. In der Be­rufs­krank­hei­ten­ver­ord­nung ist sie unter der Nummer 2112 ge­führt, und die De­fi­ni­ti­on nennt kon­kre­te Zahlen: „Gon­ar­thro­se durch eine Tä­tig­keit im Knien oder ver­gleich­ba­rer Knie­be­las­tung mit einer ku­mu­la­ti­ven Ein­wir­kungs­dau­er wäh­rend des Ar­beits­le­bens von min­des­tens 13.000 Stun­den und einer Min­de­stein­wir­kungs­dau­er von ins­ge­samt einer Stunde pro Schicht“. Als ver­gleich­ba­re Knie­be­las­tung gelten dabei auch Hocken, Fer­sen­sitz und Krie­chen.Was 13.000 Stun­den im Be­rufs­le­ben be­deu­tenRech­nen Sie mit 220 Ar­beits­ta­gen im Jahr, dann ist die Schwel­le schnel­ler er­reicht, als die große Zahl ver­mu­ten lässt: Bei vier Stun­den Knien pro Tag sind es rund 15 Be­rufs­jah­re. Bei fünf Stun­den etwa zwölf, bei sechs Stun­den knapp zehn. Für einen Flie­sen­le­ger ist das keine theo­re­ti­sche Grenze, son­dern eine rea­lis­ti­sche Zwi­schen­bi­lanz.Diese Zahlen sind der Grund, warum Knie­schutz im Hand­werk anders be­wer­tet wird als an­de­res Zu­be­hör: Es geht nicht um be­que­me­res Ar­bei­ten heute, son­dern darum, ob Sie in zwan­zig Jahren noch knien können. Bei kon­kre­ten Be­schwer­den ist der Be­triebs­arzt oder Ihre Be­rufs­ge­nos­sen­schaft der rich­ti­ge An­sprech­part­ner – auch weil dort die Be­las­tungs­do­ku­men­ta­ti­on ge­führt wird.Das Hän­ge­mat­ten-Prin­zip: auf­lie­gen oder auf­hän­genBei einem klas­si­schen Knie­scho­ner liegt das Knie auf einem Pols­ter. Egal wie gut das Pols­ter ver­teilt: Die Kraft geht senk­recht durch das Gewebe unter der Knieschei­be. Beim Hän­ge­mat­ten-Prin­zip ist die Auf­la­ge ge­spannt statt ge­füllt – das Knie sinkt in eine tra­gen­de Fläche ein, und die Kraft wird über die Ränder in die Struk­tur ab­ge­lei­tet.Die Last wird um­ge­lenkt, nicht nur ge­dämpftEine ge­spann­te Fläche leitet Kraft in die Pe­ri­phe­rie ab. Genau das be­schreibt der Her­stel­ler mit Force-Dis­tri­bu­ti­on-Tech­no­lo­gie.Anti-Schock-Kon­struk­ti­onRe­du­ziert Druck­spit­zen – also die kurzen, harten Be­las­tun­gen beim Hin­kni­en und beim Um­set­zen, nicht nur die Dau­er­last.Für lange Ein­sät­ze kon­zi­piertDer Her­stel­ler nennt aus­drück­lich lange, be­las­ten­de Ar­beits­ein­sät­ze als Zielan­wen­dung.Leicht: 250 GrammDeut­lich leich­ter als der ex­tra­lan­ge FENTO 400 PRO mit 470 g – das merkt man nach acht Stun­den.Das Prin­zip ist auch der Grund für die un­ge­wöhn­li­che Bau­hö­he von 82 mm: Eine ge­spann­te Auf­la­ge braucht Raum, in den das Knie ein­sin­ken kann. Ein fla­ches Pols­ter könnte das nicht leis­ten.Der ganze Trick heißt FlächeWenn Sie knien, liegt ein großer Teil Ihres Kör­per­ge­wichts auf zwei sehr klei­nen Flä­chen. Der Druck auf das Gewebe ist Kraft ge­teilt durch Fläche – also lässt sich die Be­las­tung auf genau zwei Wegen senken: we­ni­ger Ge­wicht darauf, oder mehr Fläche dar­un­ter. Am Ge­wicht können Sie nichts ändern, an der Fläche schon:Dop­pel­te Auf­la­ge­flä­che, halber DruckDas ist keine Faust­re­gel, son­dern eine Di­vi­si­on. Genau des­halb wirkt ein groß­flä­chi­ges Pols­ter spür­bar anders als ein dickes, klei­nes.Keil­form ver­la­gert Last auf den Un­ter­schen­kelEin keil­för­mi­ges Kissen nimmt einen Teil der Last von der Knieschei­be und legt ihn auf das Schien­bein – also auf eine Fläche, die dafür besser ge­eig­net ist.Weich allein hilft nichtEin zu wei­ches Pols­ter wird unter dem Knie ganz zu­sam­men­ge­drückt. Dann liegt die Last wieder punk­tu­ell an – nur eben ein Stück tiefer.Harte Schale plus weiche Ein­la­geDie Schale ver­teilt die Kraft über die ganze Fläche, die Ein­la­ge nimmt die Rest­spit­zen. Erst die Kom­bi­na­ti­on funk­tio­niert.Was der Druck kon­kret an­rich­tetVor der Knieschei­be sitzt ein Schleim­beu­tel. Dau­ern­der Druck auf diese Stelle kann ihn ent­zün­den – die Bur­si­tis prae­pa­tel­la­ris, im Hand­werk seit Ge­ne­ra­tio­nen als „Flie­sen­le­ger­knie“ be­kannt. Sie ent­steht nicht durch einen ein­zel­nen Tag, son­dern durch die Summe. Und sie ist der Grund, warum Pols­ter die Last vom Punkt der Knieschei­be weg­neh­men sollen, statt sie nur zu dämp­fen.EVAC und 50 mm GurtMa­te­ri­alEVAC – leicht und robustMaße152 × 282 × 82 mmGe­wichtca. 250 gGurt­brei­te50 mm, mit Klett­ver­schlussEr­satz­rie­menein­zeln be­stell­bar (Art. FA10912)Die 282 mm Länge sind be­mer­kens­wert: Der Ham­mock II deckt damit einen Be­reich ab, der über das Knie hin­aus­geht – also auch einen Teil des Un­ter­schen­kels. Zu­sam­men mit der ge­spann­ten Auf­la­ge ist das die zweite Maß­nah­me zur Ver­tei­lung.Worauf es bei den Riemen an­kommt – und was in der Knie­keh­le pas­siertDer häu­figs­te Grund, warum guter Knie­schutz nach zwei Tagen im Auto liegen bleibt, ist nicht das Pols­ter, son­dern die Be­fes­ti­gung. In der Knie­keh­le laufen Nerven und Gefäße dicht unter der Haut. Ein schma­ler Riemen, der dort ein­schnei­det, führt zu Druck­stel­len, Krib­beln und tauben Stel­len im Un­ter­schen­kel – und dann trägt man den Scho­ner nicht mehr.Breit statt schmalEin brei­tes Gum­mi­band ver­teilt die Hal­te­kraft. Schma­le Gurte schnei­den ein, sobald Sie das Knie beugen – also die ganze Zeit.Elas­tisch statt starrBeim Knien ändert sich der Umfang des Beins. Ein elas­ti­sches Band folgt, ein star­rer Gurt wird beim Beugen zur Fessel.Nicht in die Knie­keh­le legenDie Riemen ge­hö­ren ober- und un­ter­halb der Knie­keh­le, nicht mitten hinein.Aus­tausch­barRiemen sind das erste Teil, das ver­schleißt. Wenn sie er­setz­bar sind, ist nach zwei Jahren nicht der ganze Scho­ner hin­über.Ein Knie­scho­ner, der drückt, wird nicht ge­tra­gen – und ein nicht ge­tra­ge­ner Knie­scho­ner schützt nichts. Nehmen Sie des­halb Pass­form und Rie­men­kom­fort ge­nau­so ernst wie die Leis­tungs­stu­fe.DIN EN 14404: die Norm, an der Sie Knie­schutz ver­glei­chen könnenFür Knie­schutz bei kni­en­den Ar­bei­ten gilt die DIN EN 14404. Sie ordnet jedes Pro­dukt in einen Typ ein – das sagt, wie der Schutz am Körper sitzt – und in eine Leis­tungs­stu­fe, die sagt, wo­ge­gen er schützt. Beide An­ga­ben zu­sam­men machen Knie­schutz erst ver­gleich­bar.Die vier TypenTyp 1Knie­schutz, der un­ab­hän­gig von der Klei­dung am Bein be­fes­tigt wird – der klas­si­sche Scha­len­knie­schutz mit Riemen.Typ 2Knie­pols­ter in Ver­bin­dung mit der Klei­dung: fest ein­ge­näht oder in Ho­sen­ta­schen ein­ge­scho­ben.Typ 3Knie­mat­ten, die am Ar­beits­platz po­si­tio­niert und nicht am Körper be­fes­tigt werden. Sie gelten des­halb nicht als PSA im Sinne der Ver­ord­nung.Typ 4Knie­schutz am Bein mit zu­sätz­li­chen Vor­rich­tun­gen – zum Bei­spiel mit Sitz­flä­che.Die Leis­tungs­stu­fenStufe 0Kein Durch­stich­schutz. Für sau­be­re, glatte und ebene Flä­chen ohne her­um­lie­gen­de Ge­gen­stän­de.Stufe 1Durch­stich­schutz bei einer Kraft von min­des­tens 100 N auf glat­ter Fläche – für Ar­bei­ten, bei denen Split­ter und Scher­ben ent­ste­hen.Stufe 1UMin­des­tens 100 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – etwa bei her­vor­ste­hen­den Teilen wie Be­weh­rungs­ei­sen.Stufe 2Min­des­tens 250 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – für grobes, ge­bro­che­nes Ma­te­ri­al.Was das für die Flie­sen­bau­stel­le heißtAuf einer Flie­sen­bau­stel­le liegen Scher­ben, Bruch­stü­cke und Flie­sen­split­ter – genau der Fall, für den Stufe 1 de­fi­niert ist. Stufe 0 ist für den Rohbau und für Estrich mit Splitt zu wenig. Achten Sie des­halb auf die Stufe, nicht nur auf die Pols­ter­di­cke: Ein dickes, wei­ches Pols­ter ohne Durch­stich­schutz lässt eine Scher­be durch.Der Her­stel­ler hat auf Anfrage Leis­tungs­stu­fe 1 nach DIN EN 14404 be­stä­tigt. Das heißt: Das Polster hält einer Durchstoßkraft von mindestens 100 N stand – ein Nagel, eine Schrau­be oder ein Split­ter auf dem Estrich kommt nicht durch. Zum Ver­gleich: Stufe 0 stellt keine Durch­stoß­an­for­de­rung und dämpft nur, Stufe 2 ver­langt mindestens 250 N und ist für Un­ter­grün­de mit vielen schar­fen Teilen gedacht.Schweiß, Hy­gie­ne und Stand­zeitEin Knie­scho­ner sitzt acht Stun­den an einer warmen, feuch­ten Stelle. Was daraus folgt, ent­schei­det über die tat­säch­li­che Le­bens­dau­er:At­mungs­ak­ti­ve Ein­la­ge – sonst ar­bei­ten Sie in einem nassen Pols­ter, und Feuch­tig­keit weicht die Haut auf.Aus­tausch­ba­re Ein­la­ge – die Ein­la­ge ist das Teil, das zuerst durch­ge­ses­sen und un­hy­gie­nisch wird, nicht die Schale.Ab­wasch­ba­re Au­ßen­scha­le – an­ge­trock­ne­ter Flie­sen­kle­ber und Fu­gen­mör­tel machen jede Schale hart und rau.Riemen mit­wa­schen – Klett setzt sich mit Staub zu und hält dann nicht mehr. Klett­flä­chen re­gel­mä­ßig aus­bürs­ten.Für dieses Modell führen wir Er­satz­rie­men mit Klett ein­zeln (Art. FA10912). Bei einem Scho­ner in dieser Preis­klas­se lohnt sich das: Der Riemen ist das Ver­schleiß­teil, die Struk­tur nicht.Rutsch­fes­tig­keit ist ein Si­cher­heits­merk­mal, kein Kom­fort­merk­malFrisch ver­leg­te Flie­sen, Kle­ber­res­te und feuch­ter Estrich sind glatt. Ein Knie­scho­ner mit harter, glat­ter Schale rutscht darauf weg – und weil Sie im Knien kaum ab­fan­gen können, endet das oft mit dem Sturz auf die Seite oder mit der Hand in den Scher­ben. Achten Sie auf eine grif­fi­ge Auf­la­ge­flä­che, und halten Sie sie frei von an­ge­trock­ne­tem Kleber.Rich­tig an­pas­sen1Im Knien an­pas­sen, nicht im StehenDer Bein­um­fang ändert sich beim Beugen deut­lich. Was im Stehen gut sitzt, schnei­det im Knien ein.2Pols­ter­mit­te auf die Knieschei­beDie dicks­te Stelle des Pols­ters gehört unter die Knieschei­be, nicht dar­un­ter oder dar­über.3Riemen ober- und un­ter­halb der Knie­keh­leNicht mitten in die Knie­keh­le. Dort liegen Nerven und Gefäße dicht unter der Haut.4So fest wie nötig, so lose wie mög­lichDer Scho­ner darf nicht wan­dern, aber auch nicht ab­schnü­ren. Nach einer Stunde nach­kon­trol­lie­ren.5Auf taube Stel­len achtenKrib­beln oder Taub­heit im Un­ter­schen­kel heißt: zu fest oder falsch po­si­tio­niert. Sofort kor­ri­gie­ren.Beim Hän­ge­mat­ten-Prin­zip ist die Po­si­ti­on be­son­ders wich­tig: Das Knie muss in die tra­gen­de Fläche ein­sin­ken, nicht auf ihrem Rand auf­lie­gen. Prüfen Sie das im Knien, nicht im Stehen.Die wirk­sams­te Maß­nah­me: gar nicht knienKnie­schutz senkt den Druck auf das Knie, aber nicht die Zeit im Knien – und die Be­rufs­krank­heit 2112 rech­net in Stun­den, nicht in Newton. Des­halb steht in jeder ernst­haf­ten Be­trach­tung zuerst die Frage, ob sich die kni­en­de Hal­tung ganz ver­mei­den lässt:Roll­sitz oder Knie­rol­lerVer­la­gert die Last auf Gesäß oder Schien­bein und macht das Wei­ter­rü­cken zum Rollen. Die Knie sind ent­las­tet und die Zeit im Knien sinkt.Ar­beits­hö­he ver­än­dernWas auf einem Bock vor­be­rei­tet werden kann – Zu­schnitt, An­mi­schen, Sor­tie­ren – muss nicht am Boden pas­sie­ren.Hal­tung wech­selnKnien, Hocken und Stehen im Wech­sel be­las­tet un­ter­schied­li­che Struk­tu­ren. Dau­er­haft die­sel­be Hal­tung ist das Pro­blem.Beides zu­sam­menAuch mit Roll­sitz bleibt genug übrig, wofür man knien muss. Knie­schutz und Roll­sitz sind keine Al­ter­na­ti­ven, son­dern Er­gän­zun­gen.Tech­ni­sche DatenPro­duktartKnie­scho­ner mit ge­spann­ter Auf­la­ge (Hän­ge­mat­ten-Prin­zip)ModellUl­trak­nee Ham­mock IITech­no­lo­giepa­ten­tier­te Force-Dis­tri­bu­ti­on-Tech­no­lo­gie (FDT)Kon­struk­ti­onAnti-Schock-Kon­struk­ti­on zur Re­duk­ti­on von Druck­spit­zenMa­te­ri­alEVAC – leicht und robustMaße152 × 282 × 82 mmGe­wichtca. 250 gGurt50 mm breit, mit Klett­ver­schlussNormDIN EN 14404, Leis­tungs­stu­fe 1 (Her­stel­ler­an­ga­be 08/2026)Ein­satzlange, be­las­ten­de Ar­beits­ein­sät­zeEr­satz­rie­menArt. FA10912, ein­zeln be­stell­barAr­ti­kel­num­merFA10492Her­stel­lerNier­hausWas ist am Hän­ge­mat­ten-Prin­zip anders?Das Knie liegt nicht auf einem ge­füll­ten Pols­ter, son­dern sinkt in eine ge­spann­te Auf­la­ge­flä­che ein. Die Kraft wird da­durch über die Ränder in die Struk­tur ab­ge­lei­tet, statt senk­recht durch das Gewebe unter der Knieschei­be zu gehen.Warum baut er 82 mm hoch?Weil eine ge­spann­te Auf­la­ge Raum braucht, in den das Knie ein­sin­ken kann. Das ist kon­struk­tiv be­dingt und der Kern des Prin­zips.Ist er im Weg, wenn ich viel auf­ste­he?Er baut höher als ein fla­cher Scho­ner. Wer im Mi­nuten­takt auf­steht und wei­ter­läuft, emp­fin­det einen fla­chen Scho­ner oft als an­ge­neh­mer – der Ham­mock II ist für län­ge­re Ein­sät­ze am Boden ge­dacht.Welche Leis­tungs­stu­fe hat er?Der Her­stel­ler nennt die Norm DIN EN 14404 und auf Anfrage Leis­tungs­stu­fe 1 – keine Stufe. Wir holen die Angabe gern beim Lie­fe­ran­ten ein.Wel­cher Knie­schutz passt zu Ihrem Ar­beits­tag?Schale, Ho­sen­pols­ter, Matte oder Roll­sitz – das ent­schei­det sich daran, wie lange Sie an einer Stelle knien und was Sie an­ha­ben. Be­schrei­ben Sie uns Ihren ty­pi­schen Tag, wir sagen Ihnen, was sich lohnt.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genEr­satz­rie­men für Alpro Nier­haus Knie­pro­tek­tor Wohlpro (2 Stk.)Er­satz­rie­men für Alpro Nier­haus Knie­pro­tek­tor Wohlpro (2 Stk.).GORANDO Knie­kis­sen Uni­ver­salGORANDO Knie­kis­sen Uni­ver­sal.Wohltat ERGO PRO - Premium Knie­scho­nerWohltat ERGO PRO - Premium Knie­scho­ner.myRolly - Roll­wa­gen / Knie­rol­ler inkl. Ana­to­mic ErgopadmyRolly Roll­wa­gen und Knie­rol­ler.Rubi Ergonomischer Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen inkl. Knie­scho­ner (Art. 81999)Rubi er­go­no­mi­scher Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen.

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Wohltat ERGO PRO - Premium Knieschoner
Wohl­tat ERGO PRO Pre­mi­um-Knie­scho­ner, zer­ti­fi­ziert nach DIN EN 14404 (Art. FA11180)Der ERGO PRO ist einer der we­ni­gen Knie­scho­ner mit zer­ti­fi­zier­ter und be­zif­fer­ter Druck­ver­tei­lung: 10 N nach DIN EN 14404. Dazu 5 cm breite elas­ti­sche Tex­til­gum­mi­rie­men mit Schnal­len-Click-System – also nicht Klett, das mit Staub zu­setzt, son­dern eine me­cha­ni­sche Schnal­le. Er­go­no­misch ge­form­ter PU-Schaum­stoff, at­mungs­ak­tiv.10 NDruck­ver­tei­lungEN 14404zer­ti­fi­ziert5 cmRie­men­brei­teClickSchnal­lenWarum Knie­schutz im Flie­sen­le­ger­hand­werk keine Kom­fort­fra­ge istKnie­ar­thro­se ist in Deutsch­land eine an­er­kann­te Be­rufs­krank­heit. In der Be­rufs­krank­hei­ten­ver­ord­nung ist sie unter der Nummer 2112 ge­führt, und die De­fi­ni­ti­on nennt kon­kre­te Zahlen: „Gon­ar­thro­se durch eine Tä­tig­keit im Knien oder ver­gleich­ba­rer Knie­be­las­tung mit einer ku­mu­la­ti­ven Ein­wir­kungs­dau­er wäh­rend des Ar­beits­le­bens von min­des­tens 13.000 Stun­den und einer Min­de­stein­wir­kungs­dau­er von ins­ge­samt einer Stunde pro Schicht“. Als ver­gleich­ba­re Knie­be­las­tung gelten dabei auch Hocken, Fer­sen­sitz und Krie­chen.Was 13.000 Stun­den im Be­rufs­le­ben be­deu­tenRech­nen Sie mit 220 Ar­beits­ta­gen im Jahr, dann ist die Schwel­le schnel­ler er­reicht, als die große Zahl ver­mu­ten lässt: Bei vier Stun­den Knien pro Tag sind es rund 15 Be­rufs­jah­re. Bei fünf Stun­den etwa zwölf, bei sechs Stun­den knapp zehn. Für einen Flie­sen­le­ger ist das keine theo­re­ti­sche Grenze, son­dern eine rea­lis­ti­sche Zwi­schen­bi­lanz.Diese Zahlen sind der Grund, warum Knie­schutz im Hand­werk anders be­wer­tet wird als an­de­res Zu­be­hör: Es geht nicht um be­que­me­res Ar­bei­ten heute, son­dern darum, ob Sie in zwan­zig Jahren noch knien können. Bei kon­kre­ten Be­schwer­den ist der Be­triebs­arzt oder Ihre Be­rufs­ge­nos­sen­schaft der rich­ti­ge An­sprech­part­ner – auch weil dort die Be­las­tungs­do­ku­men­ta­ti­on ge­führt wird.Warum ein Schnal­len-Click-System und nicht KlettKlett ist bequem – aber auf einer Flie­sen­bau­stel­le ist es ein Ver­schleiß­teil. Fu­gen­mör­tel, Estrich­staub und Flie­sen­mehl setzen sich in den Haken fest, und ab einem ge­wis­sen Punkt hält Klett nicht mehr rich­tig. Eine me­cha­ni­sche Schnal­le ist davon un­ab­hän­gig:Stau­bun­emp­find­lichEine Schnal­le rastet auch dann, wenn sie stau­big ist. Klett ver­liert mit jeder Ladung Fein­sta­ub an Hal­te­kraft.Re­pro­du­zier­ba­re Ein­stel­lungEinmal ein­ge­stellt, bleibt die Länge. Sie tref­fen mor­gens die­sel­be Ein­stel­lung wie ges­tern.Schnell an und abClick auf, Click zu – ohne die Bänder jedes Mal neu zu jus­tie­ren.Dafür we­ni­ger stu­fen­losEine Schnal­le rastet in Stufen. Wer eine ganz feine Zwi­schen­ein­stel­lung braucht, ist mit stu­fen­lo­sem Klett fle­xi­bler.5 cm Rie­men­brei­te – die Zahl, auf die es beim Kom­fort an­kommt50 Mil­li­me­ter breite elas­ti­sche Tex­til­gum­mi­rie­men sind der Grund für die Her­stel­ler­aus­sa­ge „super Tra­ge­kom­fort ohne Ein­schnei­den der Bänder“. Die Hal­te­kraft, die den Scho­ner am Bein hält, ver­teilt sich über diese Breite – bei einem 20 mm schma­len Gurt wirkt die­sel­be Kraft auf ein Vier­tel der Fläche.Worauf es bei den Riemen an­kommt – und was in der Knie­keh­le pas­siertDer häu­figs­te Grund, warum guter Knie­schutz nach zwei Tagen im Auto liegen bleibt, ist nicht das Pols­ter, son­dern die Be­fes­ti­gung. In der Knie­keh­le laufen Nerven und Gefäße dicht unter der Haut. Ein schma­ler Riemen, der dort ein­schnei­det, führt zu Druck­stel­len, Krib­beln und tauben Stel­len im Un­ter­schen­kel – und dann trägt man den Scho­ner nicht mehr.Breit statt schmalEin brei­tes Gum­mi­band ver­teilt die Hal­te­kraft. Schma­le Gurte schnei­den ein, sobald Sie das Knie beugen – also die ganze Zeit.Elas­tisch statt starrBeim Knien ändert sich der Umfang des Beins. Ein elas­ti­sches Band folgt, ein star­rer Gurt wird beim Beugen zur Fessel.Nicht in die Knie­keh­le legenDie Riemen ge­hö­ren ober- und un­ter­halb der Knie­keh­le, nicht mitten hinein.Aus­tausch­barRiemen sind das erste Teil, das ver­schleißt. Wenn sie er­setz­bar sind, ist nach zwei Jahren nicht der ganze Scho­ner hin­über.Ein Knie­scho­ner, der drückt, wird nicht ge­tra­gen – und ein nicht ge­tra­ge­ner Knie­scho­ner schützt nichts. Nehmen Sie des­halb Pass­form und Rie­men­kom­fort ge­nau­so ernst wie die Leis­tungs­stu­fe.Gleit­fä­hig und rutsch­frei zu­gleich? Zwei ver­schie­de­ne Flä­chenDer Her­stel­ler nennt für den ERGO PRO ein Au­ßen­ma­te­ri­al mit guter Gleit­fä­hig­keit und gleich­zei­tig rutsch­frei­en Halt auch bei Be­we­gung. Das ist kein Wi­der­spruch, son­dern be­schreibt zwei Kon­takt­flä­chen: Die Schale soll auf dem Boden glei­ten, der Scho­ner soll am Bein nicht wan­dern.Grif­fig oder gleit­fä­hig? Es geht um zwei ver­schie­de­ne Flä­chenBei Knie­scho­nern findet man schein­bar wi­der­sprüch­li­che An­ga­ben: einmal „rutsch­fest“, einmal „gleit­fä­hig“. Der Wi­der­spruch löst sich, wenn man die beiden Kon­takt­flä­chen aus­ein­an­der­hält:Zwi­schen Scho­ner und Bein: fester HaltHier soll nichts rut­schen. Wan­dert der Scho­ner am Bein, liegt das Pols­ter nicht mehr unter dem Knie – und dann schützt es nicht.Zwi­schen Scho­ner und Boden: kommt darauf anWer sich auf sau­be­rem Par­kett oder La­mi­nat kniend vor­wärts­schiebt, will eine gleit­fä­hi­ge Schale. Wer sich beim An­drü­cken einer Fliese ab­stützt, will Grip.Gleit­fä­hig ist auf der Flie­sen­bau­stel­le die Aus­nah­meAuf frisch ver­leg­ten Flie­sen, Kle­ber­res­ten und feuch­tem Estrich ist der Un­ter­grund von sich aus glatt. Zu­sätz­li­che Gleit­fä­hig­keit ist dort keine Hilfe, son­dern ein Sturz­ri­si­ko.Manche Mo­del­le lassen die WahlDer RUBI Duplex etwa hat eine ab­nehm­ba­re Au­ßen­scha­le: mit Schale robust und grif­fig, ohne Schale gleit­fä­hig.Der ganze Trick heißt FlächeWenn Sie knien, liegt ein großer Teil Ihres Kör­per­ge­wichts auf zwei sehr klei­nen Flä­chen. Der Druck auf das Gewebe ist Kraft ge­teilt durch Fläche – also lässt sich die Be­las­tung auf genau zwei Wegen senken: we­ni­ger Ge­wicht darauf, oder mehr Fläche dar­un­ter. Am Ge­wicht können Sie nichts ändern, an der Fläche schon:Dop­pel­te Auf­la­ge­flä­che, halber DruckDas ist keine Faust­re­gel, son­dern eine Di­vi­si­on. Genau des­halb wirkt ein groß­flä­chi­ges Pols­ter spür­bar anders als ein dickes, klei­nes.Keil­form ver­la­gert Last auf den Un­ter­schen­kelEin keil­för­mi­ges Kissen nimmt einen Teil der Last von der Knieschei­be und legt ihn auf das Schien­bein – also auf eine Fläche, die dafür besser ge­eig­net ist.Weich allein hilft nichtEin zu wei­ches Pols­ter wird unter dem Knie ganz zu­sam­men­ge­drückt. Dann liegt die Last wieder punk­tu­ell an – nur eben ein Stück tiefer.Harte Schale plus weiche Ein­la­geDie Schale ver­teilt die Kraft über die ganze Fläche, die Ein­la­ge nimmt die Rest­spit­zen. Erst die Kom­bi­na­ti­on funk­tio­niert.Die Druck­ver­tei­lungs­wer­te der Her­stel­ler im Ver­gleichMeh­re­re Mo­del­le werden mit einer ge­mes­se­nen Druck­ver­tei­lung in Newton an­ge­ge­ben. Klei­ner ist besser: Der Wert steht für die Be­las­tungs­spit­ze, die am Knie an­kommt. So lassen sich die Mo­del­le erst­mals direkt ver­glei­chen:ALPRO Wohl­pro< 7 N – groß­flä­chi­ge Auf­la­ge mit Ent­las­tung über das Schien­beinGel­mas­ter Nr. 687,0–13,0 N – sehr große, weiche Ge­lauf­la­geWohl­tat ERGO PRO10 N – ge­prüft nach DIN EN 14404FENTO 400 PRO10,1–12,1 N – ex­tra­lang, mit Schien­bein­schutzUltra Nr. 297,8–27,3 N – Leicht­bau, große Spann­wei­teKas­ten­form Nr. 413,8–23,8 N – ro­bus­te Kas­ten­formZwei Ein­schrän­kun­gen, die da­zu­ge­hö­ren: Es sind Her­stel­ler­an­ga­ben, und die Her­stel­ler geben sie in Newton an, obwohl ein Druck streng ge­nom­men eine Kraft pro Fläche ist. Die Werte sind des­halb un­ter­ein­an­der ver­gleich­bar, aber nicht als ab­so­lu­ter Druck zu lesen. Für die Kauf­ent­schei­dung reicht das: Wer den nied­rigs­ten Spit­zen­wert will, landet bei den groß­flä­chi­gen Mo­del­len mit Schien­bein­ent­las­tung.Was der Druck kon­kret an­rich­tetVor der Knieschei­be sitzt ein Schleim­beu­tel. Dau­ern­der Druck auf diese Stelle kann ihn ent­zün­den – die Bur­si­tis prae­pa­tel­la­ris, im Hand­werk seit Ge­ne­ra­tio­nen als „Flie­sen­le­ger­knie“ be­kannt. Sie ent­steht nicht durch einen ein­zel­nen Tag, son­dern durch die Summe. Und sie ist der Grund, warum Pols­ter die Last vom Punkt der Knieschei­be weg­neh­men sollen, statt sie nur zu dämp­fen.DIN EN 14404: die Norm, an der Sie Knie­schutz ver­glei­chen könnenFür Knie­schutz bei kni­en­den Ar­bei­ten gilt die DIN EN 14404. Sie ordnet jedes Pro­dukt in einen Typ ein – das sagt, wie der Schutz am Körper sitzt – und in eine Leis­tungs­stu­fe, die sagt, wo­ge­gen er schützt. Beide An­ga­ben zu­sam­men machen Knie­schutz erst ver­gleich­bar.Die vier TypenTyp 1Knie­schutz, der un­ab­hän­gig von der Klei­dung am Bein be­fes­tigt wird – der klas­si­sche Scha­len­knie­schutz mit Riemen.Typ 2Knie­pols­ter in Ver­bin­dung mit der Klei­dung: fest ein­ge­näht oder in Ho­sen­ta­schen ein­ge­scho­ben.Typ 3Knie­mat­ten, die am Ar­beits­platz po­si­tio­niert und nicht am Körper be­fes­tigt werden. Sie gelten des­halb nicht als PSA im Sinne der Ver­ord­nung.Typ 4Knie­schutz am Bein mit zu­sätz­li­chen Vor­rich­tun­gen – zum Bei­spiel mit Sitz­flä­che.Die Leis­tungs­stu­fenStufe 0Kein Durch­stich­schutz. Für sau­be­re, glatte und ebene Flä­chen ohne her­um­lie­gen­de Ge­gen­stän­de.Stufe 1Durch­stich­schutz bei einer Kraft von min­des­tens 100 N auf glat­ter Fläche – für Ar­bei­ten, bei denen Split­ter und Scher­ben ent­ste­hen.Stufe 1UMin­des­tens 100 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – etwa bei her­vor­ste­hen­den Teilen wie Be­weh­rungs­ei­sen.Stufe 2Min­des­tens 250 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – für grobes, ge­bro­che­nes Ma­te­ri­al.Was das für die Flie­sen­bau­stel­le heißtAuf einer Flie­sen­bau­stel­le liegen Scher­ben, Bruch­stü­cke und Flie­sen­split­ter – genau der Fall, für den Stufe 1 de­fi­niert ist. Stufe 0 ist für den Rohbau und für Estrich mit Splitt zu wenig. Achten Sie des­halb auf die Stufe, nicht nur auf die Pols­ter­di­cke: Ein dickes, wei­ches Pols­ter ohne Durch­stich­schutz lässt eine Scher­be durch.Der Her­stel­ler nennt eine Zer­ti­fi­zie­rung nach DIN EN 14404 mit ge­prüf­ter Druck­ver­tei­lung von 10 N, aber keine Leis­tungs­stu­fe. Wenn Sie für eine Ge­fähr­dungs­be­ur­tei­lung wissen müssen, ob Stufe 1 er­reicht wird, fragen Sie uns – wir holen die Angabe beim Lie­fe­ran­ten ein.Schweiß, Hy­gie­ne und Stand­zeitEin Knie­scho­ner sitzt acht Stun­den an einer warmen, feuch­ten Stelle. Was daraus folgt, ent­schei­det über die tat­säch­li­che Le­bens­dau­er:At­mungs­ak­ti­ve Ein­la­ge – sonst ar­bei­ten Sie in einem nassen Pols­ter, und Feuch­tig­keit weicht die Haut auf.Aus­tausch­ba­re Ein­la­ge – die Ein­la­ge ist das Teil, das zuerst durch­ge­ses­sen und un­hy­gie­nisch wird, nicht die Schale.Ab­wasch­ba­re Au­ßen­scha­le – an­ge­trock­ne­ter Flie­sen­kle­ber und Fu­gen­mör­tel machen jede Schale hart und rau.Riemen mit­wa­schen – Klett setzt sich mit Staub zu und hält dann nicht mehr. Klett­flä­chen re­gel­mä­ßig aus­bürs­ten.Rich­tig an­pas­sen1Im Knien an­pas­sen, nicht im StehenDer Bein­um­fang ändert sich beim Beugen deut­lich. Was im Stehen gut sitzt, schnei­det im Knien ein.2Pols­ter­mit­te auf die Knieschei­beDie dicks­te Stelle des Pols­ters gehört unter die Knieschei­be, nicht dar­un­ter oder dar­über.3Riemen ober- und un­ter­halb der Knie­keh­leNicht mitten in die Knie­keh­le. Dort liegen Nerven und Gefäße dicht unter der Haut.4So fest wie nötig, so lose wie mög­lichDer Scho­ner darf nicht wan­dern, aber auch nicht ab­schnü­ren. Nach einer Stunde nach­kon­trol­lie­ren.5Auf taube Stel­len achtenKrib­beln oder Taub­heit im Un­ter­schen­kel heißt: zu fest oder falsch po­si­tio­niert. Sofort kor­ri­gie­ren.Bei diesem Modell haben Sie zwei in­di­vi­du­ell ein­stell­ba­re Riemen. Stel­len Sie beide ge­trennt ein – der obere am Ober­schen­kel, der untere un­ter­halb der Knie­keh­le. Beide gleich fest zu ziehen ist der häu­figs­te Fehler.Die wirk­sams­te Maß­nah­me: gar nicht knienKnie­schutz senkt den Druck auf das Knie, aber nicht die Zeit im Knien – und die Be­rufs­krank­heit 2112 rech­net in Stun­den, nicht in Newton. Des­halb steht in jeder ernst­haf­ten Be­trach­tung zuerst die Frage, ob sich die kni­en­de Hal­tung ganz ver­mei­den lässt:Roll­sitz oder Knie­rol­lerVer­la­gert die Last auf Gesäß oder Schien­bein und macht das Wei­ter­rü­cken zum Rollen. Die Knie sind ent­las­tet und die Zeit im Knien sinkt.Ar­beits­hö­he ver­än­dernWas auf einem Bock vor­be­rei­tet werden kann – Zu­schnitt, An­mi­schen, Sor­tie­ren – muss nicht am Boden pas­sie­ren.Hal­tung wech­selnKnien, Hocken und Stehen im Wech­sel be­las­tet un­ter­schied­li­che Struk­tu­ren. Dau­er­haft die­sel­be Hal­tung ist das Pro­blem.Beides zu­sam­menAuch mit Roll­sitz bleibt genug übrig, wofür man knien muss. Knie­schutz und Roll­sitz sind keine Al­ter­na­ti­ven, son­dern Er­gän­zun­gen.Tech­ni­sche DatenPro­duktartScha­len­knie­scho­ner, Pre­mi­um-Aus­füh­rungModellWohl­tat ERGO PROZer­ti­fi­zie­rungDIN EN 14404, ge­prüf­te Druck­ver­tei­lung 10 NPols­terPU-Schaum­stoff, er­go­no­misch ge­formtAu­ßen­ma­te­ri­almit guter Gleit­fä­hig­keitRiemen5 cm breite, elas­ti­sche Tex­til­gum­mi­rie­menVer­schlussSchnal­len-Click-System, in­di­vi­du­ell ein­stell­barAnzahl Riemen2, ge­trennt ein­stell­barKon­struk­ti­onat­mungs­ak­tiv, rutsch­frei­er Halt am BeinLie­fer­um­fang1 PaarAr­ti­kel­num­merFA11180Her­stel­lerNier­hausWas be­deu­tet "Druck­ver­tei­lung 10 N"?Es ist der ge­prüf­te Spit­zen­wert der Be­las­tung, die am Knie an­kommt – klei­ner ist besser. 10 N liegt im guten Mit­tel­feld der Mo­del­le, die wir führen; der ALPRO Wohl­pro kommt auf unter 7 N.Ist eine Schnal­le besser als Klett?Auf einer stau­bi­gen Bau­stel­le ja, weil Klett mit Fu­gen­mör­tel und Estrich­staub zu­setzt und Hal­te­kraft ver­liert. Klett ist dafür stu­fen­los ein­stell­bar.Wie kann er gleit­fä­hig und rutsch­frei sein?Das be­trifft zwei ver­schie­de­ne Flä­chen: Die Schale glei­tet auf dem Boden, der Scho­ner sitzt rutsch­frei am Bein. Beides ist ge­wollt.Welche Leis­tungs­stu­fe hat er?Der Her­stel­ler nennt die Zer­ti­fi­zie­rung und den Druck­wert, aber keine Stufe. Wir holen die Angabe gern beim Lie­fe­ran­ten ein.Wel­cher Knie­schutz passt zu Ihrem Ar­beits­tag?Schale, Ho­sen­pols­ter, Matte oder Roll­sitz – das ent­schei­det sich daran, wie lange Sie an einer Stelle knien und was Sie an­ha­ben. Be­schrei­ben Sie uns Ihren ty­pi­schen Tag, wir sagen Ihnen, was sich lohnt.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genKnie­scho­ner Nier­haus Kas­ten­form Nr. 4 WohltatKnie­scho­ner Nier­haus Kas­ten­form Nr. 4 Wohltat.Gelenk-Knie­scho­ner Nier­haus Nr. 20 orangeGelenk-Knie­scho­ner Nier­haus Nr. 20 orange.Knie­scho­ner Ultra Nr. 29 Nier­haus Marke WohltatKnie­scho­ner Ultra Nr. 29 Nier­haus Marke Wohltat.myRolly - Roll­wa­gen / Knie­rol­ler inkl. Ana­to­mic ErgopadmyRolly Roll­wa­gen und Knie­rol­ler.Rubi Ergonomischer Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen inkl. Knie­scho­ner (Art. 81999)Rubi er­go­no­mi­scher Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen.

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Fento BOARD / Kniekissen
FENTO BOARD Knie­kis­sen, 280 × 495 × 45 mm (Art. FA10489)Das BOARD ist kein Knie­scho­ner, son­dern eine Knie­mat­te – und damit die Lösung für alles, was länger an einer Stelle pas­siert. Es liegt vor Ihnen auf dem Boden, hat einen keil­för­mi­gen Aufbau, der Knie und Un­ter­schen­kel zu­gleich trägt, und ist mit Leis­tungs­stu­fe 1 gegen das Durch­drin­gen scha­rf­kan­ti­ger Un­ter­grün­de aus­ge­wie­sen. 1.250 Gramm – schwer genug, dass es nicht vom Wind bewegt wird.49,5 × 28 cmFläche45 mmDickeStufe 1durch­stich­fest1.250 gGe­wichtWarum Knie­schutz im Flie­sen­le­ger­hand­werk keine Kom­fort­fra­ge istKnie­ar­thro­se ist in Deutsch­land eine an­er­kann­te Be­rufs­krank­heit. In der Be­rufs­krank­hei­ten­ver­ord­nung ist sie unter der Nummer 2112 ge­führt, und die De­fi­ni­ti­on nennt kon­kre­te Zahlen: „Gon­ar­thro­se durch eine Tä­tig­keit im Knien oder ver­gleich­ba­rer Knie­be­las­tung mit einer ku­mu­la­ti­ven Ein­wir­kungs­dau­er wäh­rend des Ar­beits­le­bens von min­des­tens 13.000 Stun­den und einer Min­de­stein­wir­kungs­dau­er von ins­ge­samt einer Stunde pro Schicht“. Als ver­gleich­ba­re Knie­be­las­tung gelten dabei auch Hocken, Fer­sen­sitz und Krie­chen.Was 13.000 Stun­den im Be­rufs­le­ben be­deu­tenRech­nen Sie mit 220 Ar­beits­ta­gen im Jahr, dann ist die Schwel­le schnel­ler er­reicht, als die große Zahl ver­mu­ten lässt: Bei vier Stun­den Knien pro Tag sind es rund 15 Be­rufs­jah­re. Bei fünf Stun­den etwa zwölf, bei sechs Stun­den knapp zehn. Für einen Flie­sen­le­ger ist das keine theo­re­ti­sche Grenze, son­dern eine rea­lis­ti­sche Zwi­schen­bi­lanz.Diese Zahlen sind der Grund, warum Knie­schutz im Hand­werk anders be­wer­tet wird als an­de­res Zu­be­hör: Es geht nicht um be­que­me­res Ar­bei­ten heute, son­dern darum, ob Sie in zwan­zig Jahren noch knien können. Bei kon­kre­ten Be­schwer­den ist der Be­triebs­arzt oder Ihre Be­rufs­ge­nos­sen­schaft der rich­ti­ge An­sprech­part­ner – auch weil dort die Be­las­tungs­do­ku­men­ta­ti­on ge­führt wird.Die größte Auf­la­ge­flä­che, die Sie be­kom­men könnenDer Druck auf das Knie ist Kraft ge­teilt durch Fläche – und bei einer Matte ist die Fläche nicht durch das be­grenzt, was an Ihr Bein passt. 495 × 280 mm sind rund 1.385 Qua­drat­zen­ti­me­ter: ein Viel­fa­ches jedes am Bein ge­tra­ge­nen Pols­ters. Dazu kommt der keil­för­mi­ge Aufbau, der Knie und Un­ter­schen­kel gleich­zei­tig trägt und die Last zwi­schen beiden ver­teilt.Der ganze Trick heißt FlächeWenn Sie knien, liegt ein großer Teil Ihres Kör­per­ge­wichts auf zwei sehr klei­nen Flä­chen. Der Druck auf das Gewebe ist Kraft ge­teilt durch Fläche – also lässt sich die Be­las­tung auf genau zwei Wegen senken: we­ni­ger Ge­wicht darauf, oder mehr Fläche dar­un­ter. Am Ge­wicht können Sie nichts ändern, an der Fläche schon:Dop­pel­te Auf­la­ge­flä­che, halber DruckDas ist keine Faust­re­gel, son­dern eine Di­vi­si­on. Genau des­halb wirkt ein groß­flä­chi­ges Pols­ter spür­bar anders als ein dickes, klei­nes.Keil­form ver­la­gert Last auf den Un­ter­schen­kelEin keil­för­mi­ges Kissen nimmt einen Teil der Last von der Knieschei­be und legt ihn auf das Schien­bein – also auf eine Fläche, die dafür besser ge­eig­net ist.Weich allein hilft nichtEin zu wei­ches Pols­ter wird unter dem Knie ganz zu­sam­men­ge­drückt. Dann liegt die Last wieder punk­tu­ell an – nur eben ein Stück tiefer.Harte Schale plus weiche Ein­la­geDie Schale ver­teilt die Kraft über die ganze Fläche, die Ein­la­ge nimmt die Rest­spit­zen. Erst die Kom­bi­na­ti­on funk­tio­niert.Was der Druck kon­kret an­rich­tetVor der Knieschei­be sitzt ein Schleim­beu­tel. Dau­ern­der Druck auf diese Stelle kann ihn ent­zün­den – die Bur­si­tis prae­pa­tel­la­ris, im Hand­werk seit Ge­ne­ra­tio­nen als „Flie­sen­le­ger­knie“ be­kannt. Sie ent­steht nicht durch einen ein­zel­nen Tag, son­dern durch die Summe. Und sie ist der Grund, warum Pols­ter die Last vom Punkt der Knieschei­be weg­neh­men sollen, statt sie nur zu dämp­fen.Was das BOARD kon­struk­tiv löstKeil­form für die Knie­po­si­tio­nie­rungDer Her­stel­ler nennt sie als Kern des Kon­zepts: Sie ga­ran­tiert eine de­fi­nier­te Po­si­ti­on des Knies und ver­teilt die Last auf Knie und Un­ter­schen­kel.Ver­stell­ba­rer Knie­ab­standWeil das Board breit ist, wählen Sie selbst, wie weit die Knie aus­ein­an­der­ste­hen – anders als bei am Bein ge­tra­ge­nen Pols­tern, wo die Geo­me­trie fest­liegt.Leis­tungs­stu­fe 1Auch als Matte ist es gegen das Durch­drin­gen scha­rf­kan­ti­ger Un­ter­grün­de aus­ge­wie­sen. Bei einer Flie­sen­bau­stel­le mit Scher­ben ist das keine Ne­ben­sa­che.Griff­mul­de obenEin 1.250-Gramm-Board, das man stän­dig wei­ter­trägt, braucht einen Griff. Klingt banal, ist im Alltag der Un­ter­schied zwi­schen mit­neh­men und ste­hen­las­sen.Warum 1.250 Gramm ein Merk­mal und kein Nach­teil sindDer Her­stel­ler weist aus­drück­lich aus, dass das Board aus­rei­chend schwer ist, um nicht vom Wind bewegt zu werden. Auf Bal­ko­nen, Ter­ras­sen und in of­fe­nen Roh­bau­ten ist genau das der Punkt, an dem leich­te Schaum­stoff­mat­ten un­brauch­bar werden.DIN EN 14404: die Norm, an der Sie Knie­schutz ver­glei­chen könnenFür Knie­schutz bei kni­en­den Ar­bei­ten gilt die DIN EN 14404. Sie ordnet jedes Pro­dukt in einen Typ ein – das sagt, wie der Schutz am Körper sitzt – und in eine Leis­tungs­stu­fe, die sagt, wo­ge­gen er schützt. Beide An­ga­ben zu­sam­men machen Knie­schutz erst ver­gleich­bar.Die vier TypenTyp 1Knie­schutz, der un­ab­hän­gig von der Klei­dung am Bein be­fes­tigt wird – der klas­si­sche Scha­len­knie­schutz mit Riemen.Typ 2Knie­pols­ter in Ver­bin­dung mit der Klei­dung: fest ein­ge­näht oder in Ho­sen­ta­schen ein­ge­scho­ben.Typ 3Knie­mat­ten, die am Ar­beits­platz po­si­tio­niert und nicht am Körper be­fes­tigt werden. Sie gelten des­halb nicht als PSA im Sinne der Ver­ord­nung.Typ 4Knie­schutz am Bein mit zu­sätz­li­chen Vor­rich­tun­gen – zum Bei­spiel mit Sitz­flä­che.Die Leis­tungs­stu­fenStufe 0Kein Durch­stich­schutz. Für sau­be­re, glatte und ebene Flä­chen ohne her­um­lie­gen­de Ge­gen­stän­de.Stufe 1Durch­stich­schutz bei einer Kraft von min­des­tens 100 N auf glat­ter Fläche – für Ar­bei­ten, bei denen Split­ter und Scher­ben ent­ste­hen.Stufe 1UMin­des­tens 100 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – etwa bei her­vor­ste­hen­den Teilen wie Be­weh­rungs­ei­sen.Stufe 2Min­des­tens 250 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – für grobes, ge­bro­che­nes Ma­te­ri­al.Was das für die Flie­sen­bau­stel­le heißtAuf einer Flie­sen­bau­stel­le liegen Scher­ben, Bruch­stü­cke und Flie­sen­split­ter – genau der Fall, für den Stufe 1 de­fi­niert ist. Stufe 0 ist für den Rohbau und für Estrich mit Splitt zu wenig. Achten Sie des­halb auf die Stufe, nicht nur auf die Pols­ter­di­cke: Ein dickes, wei­ches Pols­ter ohne Durch­stich­schutz lässt eine Scher­be durch.Dieses Modell ist mit Leis­tungs­stu­fe 1 aus­ge­wie­sen – also durch­stich­fest ab einer Kraft von 100 N auf glat­ter Fläche. Das ist die Stufe, die auf einer Flie­sen­bau­stel­le mit Scher­ben und Split­tern ge­braucht wird.Nach DIN EN 14404 ist eine Knie­mat­te Typ 3: Sie wird am Ar­beits­platz po­si­tio­niert und nicht am Körper be­fes­tigt – und gilt des­halb formal nicht als per­sön­li­che Schutz­aus­rüs­tung. Für die Ge­fähr­dungs­be­ur­tei­lung heißt das: Eine Matte er­setzt vor­ge­schrie­be­ne PSA nicht au­to­ma­tisch. Für Ihr Knie wirkt sie trotz­dem, und zwar mit der größ­ten Auf­la­ge­flä­che von allen Lö­sun­gen.Wann ein Board die rich­ti­ge Wahl istLän­ge­re Ar­bei­ten an einer StelleVer­fu­gen einer Fläche, Si­li­kon­ar­bei­ten an einer Wanne, So­ckel­mon­ta­ge – über­all, wo Sie eine Weile blei­ben.Kein Druck am BeinKeine Riemen, keine Knie­keh­le, kein Schweiß unter der Schale. Für viele der ent­schei­den­de Vor­teil.Auch für die Werk­zeu­geAuf einem Board von 49,5 cm Breite ist neben den Knien Platz – Kelle und Fu­gen­brett liegen nicht im Kleber.Wo es un­prak­tisch istWenn Sie stän­dig wei­ter­rut­schen. Dann grei­fen Sie zu Ho­sen­pols­ter oder Scho­ner – oder zum Roll­sitz.Die wirk­sams­te Maß­nah­me: gar nicht knienKnie­schutz senkt den Druck auf das Knie, aber nicht die Zeit im Knien – und die Be­rufs­krank­heit 2112 rech­net in Stun­den, nicht in Newton. Des­halb steht in jeder ernst­haf­ten Be­trach­tung zuerst die Frage, ob sich die kni­en­de Hal­tung ganz ver­mei­den lässt:Roll­sitz oder Knie­rol­lerVer­la­gert die Last auf Gesäß oder Schien­bein und macht das Wei­ter­rü­cken zum Rollen. Die Knie sind ent­las­tet und die Zeit im Knien sinkt.Ar­beits­hö­he ver­än­dernWas auf einem Bock vor­be­rei­tet werden kann – Zu­schnitt, An­mi­schen, Sor­tie­ren – muss nicht am Boden pas­sie­ren.Hal­tung wech­selnKnien, Hocken und Stehen im Wech­sel be­las­tet un­ter­schied­li­che Struk­tu­ren. Dau­er­haft die­sel­be Hal­tung ist das Pro­blem.Beides zu­sam­menAuch mit Roll­sitz bleibt genug übrig, wofür man knien muss. Knie­schutz und Roll­sitz sind keine Al­ter­na­ti­ven, son­dern Er­gän­zun­gen.Rutsch­fes­tig­keit ist ein Si­cher­heits­merk­mal, kein Kom­fort­merk­malFrisch ver­leg­te Flie­sen, Kle­ber­res­te und feuch­ter Estrich sind glatt. Ein Knie­scho­ner mit harter, glat­ter Schale rutscht darauf weg – und weil Sie im Knien kaum ab­fan­gen können, endet das oft mit dem Sturz auf die Seite oder mit der Hand in den Scher­ben. Achten Sie auf eine grif­fi­ge Auf­la­ge­flä­che, und halten Sie sie frei von an­ge­trock­ne­tem Kleber.Tech­ni­sche DatenPro­duktartKnie­mat­te / Knie­board (Typ 3 nach DIN EN 14404)ModellFENTO BOARDMaße280 × 495 × 45 mmGe­wicht1.250 gLeis­tungs­stu­feStufe 1 – mindestens 100 N Durch­stoß­kraft (Her­stel­ler­an­ga­be 08/2026)Aufbaukeil­för­mig, für de­fi­nier­te Knie­po­si­tio­nie­rung und Druck­ver­tei­lung auf Knie und Un­ter­schen­kelKnie­ab­standin­di­vi­du­ell ver­stell­bar durch die Board­grö­ßeBo­den­teilrobust und fest, mit stra­pa­zier­fä­hi­ger Au­ßen­schichtHand­ha­bungGriff­mul­de an der Ober­sei­te, leicht zu rei­ni­genBe­son­der­heitaus­rei­chend schwer, um nicht vom Wind bewegt zu werdenAr­ti­kel­num­merFA10489Er­setzt das Board einen Knie­scho­ner?Für Ihr Knie wirkt es sogar besser, weil die Auf­la­ge­flä­che größer ist. Formal ist eine Knie­mat­te aber Typ 3 nach DIN EN 14404 und damit keine PSA – wenn Knie­schutz als PSA vor­ge­schrie­ben ist, er­setzt sie ihn nicht au­to­ma­tisch.Wie oft muss ich es um­set­zen?Bei 49,5 cm Breite können Sie ein gutes Stück Fläche ab­ar­bei­ten, bevor Sie es ver­schie­ben. Für Ar­bei­ten, bei denen Sie stän­dig wei­ter­rü­cken, sind Ho­sen­pols­ter oder ein Roll­sitz prak­ti­scher.Ist es rutsch­fest?Das Board hat einen festen Bo­den­teil mit stra­pa­zier­fä­hi­ger Au­ßen­schicht und liegt durch sein Ge­wicht stabil. Halten Sie die Un­ter­sei­te frei von an­ge­trock­ne­tem Kleber – das ist bei jeder Auf­la­ge der kri­ti­sche Punkt.Warum ist es so schwer?Damit es liegen bleibt. Der Her­stel­ler nennt das Ge­wicht aus­drück­lich als Merk­mal: Ein leich­tes Board ver­weht auf Balkon und Ter­ras­se.Wel­cher Knie­schutz passt zu Ihrem Ar­beits­tag?Schale, Ho­sen­pols­ter, Matte oder Roll­sitz – das ent­schei­det sich daran, wie lange Sie an einer Stelle knien und was Sie an­ha­ben. Be­schrei­ben Sie uns Ihren ty­pi­schen Tag, wir sagen Ihnen, was sich lohnt.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genUl­trak­nee Hammock II Knie­scho­ner - der NewcomerUl­trak­nee Hammock II Knie­scho­ner.Er­satz­rie­men für Alpro Nier­haus Knie­pro­tek­tor Wohlpro (2 Stk.)Er­satz­rie­men für Alpro Nier­haus Knie­pro­tek­tor Wohlpro (2 Stk.).GORANDO Knie­kis­sen Uni­ver­salGORANDO Knie­kis­sen Uni­ver­sal.myRolly - Roll­wa­gen / Knie­rol­ler inkl. Ana­to­mic ErgopadmyRolly Roll­wa­gen und Knie­rol­ler.Rubi Ergonomischer Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen inkl. Knie­scho­ner (Art. 81999)Rubi er­go­no­mi­scher Sitz SR-1 zum Bo­den­le­gen.

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FENTO Pocket M2 mit ArmorTech-Schicht™
FENTO Pocket M2 mit Ar­mor­Tech-Schicht™ (Art. FA11143)Das Pocket M2 ist ein Knie­pols­ter für Ho­sen­ta­schen – also Knie­schutz ohne Riemen, ohne Druck in der Knie­keh­le und ohne ein Teil, das man ver­ges­sen kann. Neu daran ist die Ar­mor­Tech-Schicht™: eine durch­stich­fes­te Tex­til­la­ge, die den klas­si­schen Schwach­punkt von Ho­sen­pols­tern angeht. Drei Ma­te­ri­al­la­gen, vor­ge­krümm­te Form und Flex-Linien, die das Pols­ter dem ge­beug­ten Knie folgen lassen.Ho­sen­ta­scheBauartAr­mor­Techdurch­stich­fest3 LagenAufbauvor­ge­krümmtFormWarum Knie­schutz im Flie­sen­le­ger­hand­werk keine Kom­fort­fra­ge istKnie­ar­thro­se ist in Deutsch­land eine an­er­kann­te Be­rufs­krank­heit. In der Be­rufs­krank­hei­ten­ver­ord­nung ist sie unter der Nummer 2112 ge­führt, und die De­fi­ni­ti­on nennt kon­kre­te Zahlen: „Gon­ar­thro­se durch eine Tä­tig­keit im Knien oder ver­gleich­ba­rer Knie­be­las­tung mit einer ku­mu­la­ti­ven Ein­wir­kungs­dau­er wäh­rend des Ar­beits­le­bens von min­des­tens 13.000 Stun­den und einer Min­de­stein­wir­kungs­dau­er von ins­ge­samt einer Stunde pro Schicht“. Als ver­gleich­ba­re Knie­be­las­tung gelten dabei auch Hocken, Fer­sen­sitz und Krie­chen.Was 13.000 Stun­den im Be­rufs­le­ben be­deu­tenRech­nen Sie mit 220 Ar­beits­ta­gen im Jahr, dann ist die Schwel­le schnel­ler er­reicht, als die große Zahl ver­mu­ten lässt: Bei vier Stun­den Knien pro Tag sind es rund 15 Be­rufs­jah­re. Bei fünf Stun­den etwa zwölf, bei sechs Stun­den knapp zehn. Für einen Flie­sen­le­ger ist das keine theo­re­ti­sche Grenze, son­dern eine rea­lis­ti­sche Zwi­schen­bi­lanz.Diese Zahlen sind der Grund, warum Knie­schutz im Hand­werk anders be­wer­tet wird als an­de­res Zu­be­hör: Es geht nicht um be­que­me­res Ar­bei­ten heute, son­dern darum, ob Sie in zwan­zig Jahren noch knien können. Bei kon­kre­ten Be­schwer­den ist der Be­triebs­arzt oder Ihre Be­rufs­ge­nos­sen­schaft der rich­ti­ge An­sprech­part­ner – auch weil dort die Be­las­tungs­do­ku­men­ta­ti­on ge­führt wird.Der klas­si­sche Schwach­punkt von Ho­sen­pols­tern – und was Ar­mor­Tech daran ändertKnie­pols­ter für Ho­sen­ta­schen sind bequem, weil nichts drückt und nichts ver­rutscht. Ihr Nach­teil war bisher der Durch­stich­schutz: Ein Schaum­stoff­kis­sen in einer Stoffta­sche hält eine Flie­sen­scher­be schlech­ter ab als eine harte Schale. Genau hier setzt die Ar­mor­Tech-Schicht™ an – eine spe­zi­ell ent­wi­ckel­te durch­stich­fes­te Tex­til­la­ge, die zu­sätz­li­chen Schutz vor schar­fen Ge­gen­stän­den bietet.Durch­stich­fes­te Tex­til­la­geDer Punkt, an dem Ho­sen­pols­ter sonst ge­gen­über Scha­len ver­lie­ren.Drei Ma­te­ri­al­la­genStra­pa­zier­fä­hi­ger Aufbau statt eines ein­zel­nen Schaum­stoff­blocks – das hält die Form über die Zeit.Dicker, halt­ba­rer Schaum­stoffEin Ho­sen­pols­ter, das nach einem halben Jahr platt ist, schützt nichts mehr. Die Rück­stell­fä­hig­keit ist hier das ent­schei­den­de Merk­mal.Ge­rin­ges Ei­gen­ge­wichtSie tragen das Pols­ter den ganzen Tag in der Hose – anders als eine Schale, die Sie ab­le­gen können.Vor­ge­krümmt und mit Flex-Linien – warum die Form zähltEin fla­ches Pols­ter in einer Ho­sen­ta­sche knickt beim Beugen des Knies ir­gend­wo ein, und genau an dieser Knicks­tel­le wird es dünn. Das Pocket M2 ist des­halb vor­ge­krümmt – es hat die Form des ge­beug­ten Knies schon, bevor Sie sich hin­kni­en – und hat Flex-Linien, an denen es kon­trol­liert nach­gibt, statt will­kür­lich zu kni­cken. Die flache Ober­flä­che sorgt dafür, dass es auf dem Boden stabil auf­liegt und nicht kip­pelt.Der ganze Trick heißt FlächeWenn Sie knien, liegt ein großer Teil Ihres Kör­per­ge­wichts auf zwei sehr klei­nen Flä­chen. Der Druck auf das Gewebe ist Kraft ge­teilt durch Fläche – also lässt sich die Be­las­tung auf genau zwei Wegen senken: we­ni­ger Ge­wicht darauf, oder mehr Fläche dar­un­ter. Am Ge­wicht können Sie nichts ändern, an der Fläche schon:Dop­pel­te Auf­la­ge­flä­che, halber DruckDas ist keine Faust­re­gel, son­dern eine Di­vi­si­on. Genau des­halb wirkt ein groß­flä­chi­ges Pols­ter spür­bar anders als ein dickes, klei­nes.Keil­form ver­la­gert Last auf den Un­ter­schen­kelEin keil­för­mi­ges Kissen nimmt einen Teil der Last von der Knieschei­be und legt ihn auf das Schien­bein – also auf eine Fläche, die dafür besser ge­eig­net ist.Weich allein hilft nichtEin zu wei­ches Pols­ter wird unter dem Knie ganz zu­sam­men­ge­drückt. Dann liegt die Last wieder punk­tu­ell an – nur eben ein Stück tiefer.Harte Schale plus weiche Ein­la­geDie Schale ver­teilt die Kraft über die ganze Fläche, die Ein­la­ge nimmt die Rest­spit­zen. Erst die Kom­bi­na­ti­on funk­tio­niert.Was der Druck kon­kret an­rich­tetVor der Knieschei­be sitzt ein Schleim­beu­tel. Dau­ern­der Druck auf diese Stelle kann ihn ent­zün­den – die Bur­si­tis prae­pa­tel­la­ris, im Hand­werk seit Ge­ne­ra­tio­nen als „Flie­sen­le­ger­knie“ be­kannt. Sie ent­steht nicht durch einen ein­zel­nen Tag, son­dern durch die Summe. Und sie ist der Grund, warum Pols­ter die Last vom Punkt der Knieschei­be weg­neh­men sollen, statt sie nur zu dämp­fen.DIN EN 14404: die Norm, an der Sie Knie­schutz ver­glei­chen könnenFür Knie­schutz bei kni­en­den Ar­bei­ten gilt die DIN EN 14404. Sie ordnet jedes Pro­dukt in einen Typ ein – das sagt, wie der Schutz am Körper sitzt – und in eine Leis­tungs­stu­fe, die sagt, wo­ge­gen er schützt. Beide An­ga­ben zu­sam­men machen Knie­schutz erst ver­gleich­bar.Die vier TypenTyp 1Knie­schutz, der un­ab­hän­gig von der Klei­dung am Bein be­fes­tigt wird – der klas­si­sche Scha­len­knie­schutz mit Riemen.Typ 2Knie­pols­ter in Ver­bin­dung mit der Klei­dung: fest ein­ge­näht oder in Ho­sen­ta­schen ein­ge­scho­ben.Typ 3Knie­mat­ten, die am Ar­beits­platz po­si­tio­niert und nicht am Körper be­fes­tigt werden. Sie gelten des­halb nicht als PSA im Sinne der Ver­ord­nung.Typ 4Knie­schutz am Bein mit zu­sätz­li­chen Vor­rich­tun­gen – zum Bei­spiel mit Sitz­flä­che.Die Leis­tungs­stu­fenStufe 0Kein Durch­stich­schutz. Für sau­be­re, glatte und ebene Flä­chen ohne her­um­lie­gen­de Ge­gen­stän­de.Stufe 1Durch­stich­schutz bei einer Kraft von min­des­tens 100 N auf glat­ter Fläche – für Ar­bei­ten, bei denen Split­ter und Scher­ben ent­ste­hen.Stufe 1UMin­des­tens 100 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – etwa bei her­vor­ste­hen­den Teilen wie Be­weh­rungs­ei­sen.Stufe 2Min­des­tens 250 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – für grobes, ge­bro­che­nes Ma­te­ri­al.Was das für die Flie­sen­bau­stel­le heißtAuf einer Flie­sen­bau­stel­le liegen Scher­ben, Bruch­stü­cke und Flie­sen­split­ter – genau der Fall, für den Stufe 1 de­fi­niert ist. Stufe 0 ist für den Rohbau und für Estrich mit Splitt zu wenig. Achten Sie des­halb auf die Stufe, nicht nur auf die Pols­ter­di­cke: Ein dickes, wei­ches Pols­ter ohne Durch­stich­schutz lässt eine Scher­be durch.Der Her­stel­ler nennt für dieses Modell keine Leis­tungs­stu­fe nach DIN EN 14404, weist die Ar­mor­Tech-Schicht aber aus­drück­lich als durch­stich­fest aus. Wenn Sie eine Ein­stu­fung für eine Ge­fähr­dungs­be­ur­tei­lung brau­chen, fragen Sie uns – wir holen sie beim Lie­fe­ran­ten ein.Scha­len­knie­scho­ner oder Knie­pols­ter für die Hose?Das ist die Grund­ent­schei­dung, und sie hängt we­ni­ger am Pro­dukt als an Ihrer Ar­beits­ho­se und Ihrem Ar­beits­tag:Scha­len­knie­scho­ner (Typ 1)Un­ab­hän­gig von der Klei­dung, je­der­zeit an- und ab­leg­bar, meist mit grö­ße­rer Schutz­flä­che und hö­he­rer Leis­tungs­stu­fe. Dafür Riemen, die sitzen müssen, und ein Teil mehr, das man da­bei­ha­ben muss.Knie­pols­ter für Ho­sen­ta­schen (Typ 2)Kein Riemen, kein Druck in der Knie­keh­le, immer dabei, weil in der Hose. Dafür brau­chen Sie eine Hose mit Knie­ta­schen, und das Pols­ter ver­rutscht in der Tasche eher, als eine Schale am Bein ver­rutscht.Knie­mat­te oder Board (Typ 3)Nichts am Körper, keine Riemen, große Fläche. Ideal, so­lan­ge Sie länger an einer Stelle ar­bei­ten – un­prak­tisch, wenn Sie stän­dig wei­ter­rut­schen.In der PraxisViele ar­bei­ten mit zwei Lö­sun­gen: Pols­ter in der Hose für den ganzen Tag, dazu eine Matte oder ein Board für lange Ar­bei­ten an einer Stelle.Sie brau­chen eine Ar­beits­ho­se mit Knie­ta­schenEin Ho­sen­pols­ter funk­tio­niert nur in einer Hose, die dafür ge­macht ist. Prüfen Sie au­ßer­dem, ob die Ta­schen von oben oder von unten ge­öff­net werden: Nach unten offene Ta­schen ver­lie­ren das Pols­ter leich­ter, wenn Sie viel auf­ste­hen und knien. Und achten Sie darauf, dass die Tasche das Pols­ter in Po­si­ti­on hält – ein Pols­ter, das in der Tasche nach unten wan­dert, sitzt beim nächs­ten Knien unter dem Schien­bein statt unter dem Knie.Ar­beits­tech­nik1Pols­ter vor dem An­zie­hen ein­le­genUnd die Tasche schlie­ßen, wenn sie einen Ver­schluss hat.2Po­si­ti­on im Knien prüfenEinmal hin­kni­en und nach­füh­len, ob die dicks­te Stelle unter der Knieschei­be liegt.3Zwi­schen­durch nach­schie­benNach län­ge­rem Ar­bei­ten wan­dert jedes Ho­sen­pols­ter. Ein Griff, und es sitzt wieder.4Zum Wa­schen her­aus­neh­menBeides hält länger – Pols­ter und Hose.5Rück­stel­lung kon­trol­lie­renEin Pols­ter, das platt bleibt, ist ver­braucht. Dann er­set­zen, nicht weiter tragen.Die Ein­stu­fung nach DIN EN 14404Der Her­stel­ler weist dieses Modell als Typ 2 , Leis­tungs­stu­fe 1 aus. Typ 2 be­deu­tet: ein Polster, das in die Knietasche der Ar­beits­ho­se eingelegt wird. Stufe 1 heißt, dass das Polster einer Durch­stoß­kraft von mindestens 100 N stand­hält – ein Nagel oder ein Split­ter auf dem Estrich kommt nicht durch.Zum Einordnen: Stufe 0 stellt keine Durch­stoß­an­for­de­rung und ist nur für glatte Un­ter­grün­de gedacht, Stufe 2 ver­langt mindestens 250 N und richtet sich an Un­ter­grün­de mit vielen schar­fen Teilen. Stufe 1 ist die Ein­stu­fung, mit der im Flie­sen­le­ger­hand­werk prak­tisch alle Profimodelle arbeiten.Schweiß, Hy­gie­ne und Stand­zeitEin Knie­scho­ner sitzt acht Stun­den an einer warmen, feuch­ten Stelle. Was daraus folgt, ent­schei­det über die tat­säch­li­che Le­bens­dau­er:At­mungs­ak­ti­ve Ein­la­ge – sonst ar­bei­ten Sie in einem nassen Pols­ter, und Feuch­tig­keit weicht die Haut auf.Aus­tausch­ba­re Ein­la­ge – die Ein­la­ge ist das Teil, das zuerst durch­ge­ses­sen und un­hy­gie­nisch wird, nicht die Schale.Ab­wasch­ba­re Au­ßen­scha­le – an­ge­trock­ne­ter Flie­sen­kle­ber und Fu­gen­mör­tel machen jede Schale hart und rau.Riemen mit­wa­schen – Klett setzt sich mit Staub zu und hält dann nicht mehr. Klett­flä­chen re­gel­mä­ßig aus­bürs­ten.Tech­ni­sche DatenPro­duktartKnie­pols­ter für Ho­sen­ta­schen (Pocket-System)ModellFENTO Pocket M2NormDIN EN 14404, Typ 2, Leis­tungs­stu­fe 1 (Her­stel­ler­an­ga­be 08/2026)Maße je Polster240 × 160 × 30 mm (Her­stel­ler­an­ga­be 08/2026)Be­son­der­heitAr­mor­Tech-Schicht™ – durch­stich­fes­te Tex­til­la­geAufbaudrei Lagen stra­pa­zier­fä­hi­ger Ma­te­ri­ali­enPols­terdicker, halt­ba­rer Schaum­stoffFormvor­ge­krümmt, mit Flex-Linien, flache Auf­la­ge­flä­cheGewicht je Polster125 g (Her­stel­ler­an­ga­be 08/2026)Lie­fer­um­fang1 PaarVor­aus­set­zungAr­beits­ho­se mit Knie­ta­schenAr­ti­kel­num­merFA11143Brau­che ich eine be­son­de­re Ar­beits­ho­se?Ja, eine mit Knie­ta­schen. Ohne Knie­ta­schen brau­chen Sie einen Scha­len­knie­scho­ner mit Riemen – etwa den FENTO 200 PRO.Was ist die Ar­mor­Tech-Schicht?Eine spe­zi­ell ent­wi­ckel­te durch­stich­fes­te Tex­til­la­ge. Sie adres­siert den klas­si­schen Nach­teil von Ho­sen­pols­tern ge­gen­über harten Scha­len: den Schutz vor schar­fen Ge­gen­stän­den.Pocket M2 oder Fento 100 / POCKET?Beide sind Ho­sen­pols­ter. Das Pocket M2 hat die Ar­mor­Tech-Schicht und den drei­la­gi­gen Aufbau; das Fento 100 ist die ein­fa­che­re und güns­ti­ge­re Va­ri­an­te.Ver­rutscht das Pols­ter nicht?Jedes Ho­sen­pols­ter wan­dert mit der Zeit etwas. Ein Griff genügt, um es zu kor­ri­gie­ren – und die vor­ge­krümm­te Form hilft dabei, dass es in Po­si­ti­on bleibt.Wel­ches FENTO-Modell ist das rich­ti­ge?Die Reihe reicht vom fla­chen Ho­sen­pols­ter bis zum ex­tra­lan­gen Scho­ner mit Schien­bein­schutz. Sagen Sie uns, ob Sie eine Hose mit Knie­ta­schen tragen und wie lange Sie am Tag knien – dann gren­zen wir es ge­mein­sam ein.Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­genTurbo Fein­schnitt su­per­dünn 1,2 mm / 125 mmTurbo Fein­schnitt su­per­dünn 1,2 mm, Ø 125 mm.Turbo Fein­schnitt su­per­dünn 1,2 mm / 115 mmTurbo Fein­schnitt su­per­dünn 1,2 mm, Ø 115 mm.Reibfix-Holz Auf­zie­her 24 x 48 cm *SONDERPOSTEN*Reibfix-Holz Auf­zie­her 24 x 48 cm.

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